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Die eingleisige 3. Fußball-Liga in Deutschland: Eine Analyse aus sportlicher und ökonomischer Sicht

Masterarbeit 2011 104 Seiten

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen
2.1 Der Deutsche Fußball
2.2 Die aktuelle Spielklassenstruktur in Deutschland
2.3 Die neue eingleisige 3. Fußball-Liga
2.3.1 Trophäe für den Meister
2.3.2 Liga-Logo
2.3.3 Spielmodus
2.3.4 Spieltagsaufbau
2.4 Der Deutsche Fußball-Bund (DFB)
2.4.1 Dachverband des deutschen Fußballs
2.4.2 Zweck und Aufgaben
2.5 Die Geschichte der dritthöchsten Spielklasse
2.6 Exkurs: 2. Bundesliga
2.7 Exkurs: Regionalliga
2.8 Zusammenfassung

3 Analyse der 3. Liga aus sportlicher Sicht
3.1 Mannschaftsstatistiken
3.2 Saisonbilanzen
3.3 Spielerstatistiken
3.4 „Große Namen“ in der 3. Liga
3.5 Erfolge der Drittligisten
3.6 Die II. Mannschaften der Bundesligisten
3.7 Leistungszentren
3.8 Zusammenfassung

4 Analyse der 3. Liga aus ökonomischer Sicht
4.1 Lizensierungssituation
4.2 Situation in den Clubs
4.2.1 Rechtsformen der Lizenzspielerabteilungen
4.2.2 Marktwerte der Lizenzspielerabteilungen
4.2.3 Mitarbeiter
4.2.4 Mitglieder
4.2.5 Fanclubs
4.2.6 Maskottchen
4.3 Stadien
4.3.1 Kapazität
4.3.2 Zuschauerzahlen
4.3.3 Auslastung
4.3.4 Ticketing
4.3.5 Stadionzeitschrift
4.3.6 Stadionführungen
4.3.7 Catering
4.3.8 Geplante Neu- bzw. Umbaumaßnahmen
4.4 Vermarktungssituation
4.4.1 Naming-Right
4.4.2 Hauptsponsoren
4.4.3 Ausrüster
4.4.4 Ärmelsponsoren
4.4.5 Club-Webseiten
4.4.6 Club-TV
4.4.7 Social Media
4.5 Merchandising
4.6 Medien-Berichterstattungen
4.6.1 TV
4.6.2 Print
4.6.3 Internet
4.7 Zusammenfassung

5 Probleme der 3. Liga
5.1 Die II. Mannschaften der Bundesligavereine
5.2 Insolvenzen
5.3 Spielergehälter
5.4 Fanausschreitungen
5.5 Gefahr von Spielmanipulationen und Sportwetten
5.6 50+1-Regel
5.7 Sportlicher Abstieg aus der 3. Liga

6 Möglichkeiten der 3. Liga
6.1 Sportlicher Aufstieg in die 2. Bundesliga
6.2 Relegationsspiele zur 2. Bundesliga
6.3 DFB-Pokal Teilnahme
6.4 Umsatzentwicklung der 3. Liga
6.5 Ligasponsor
6.6 Die 3. Liga als Marke

7 Zusammenfassung

8 Ausblick

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Anhangsverzeichnis

Quellenverzeichnis

Eidesstattliche Versicherung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Spielklassenstruktur in Deutschland ab der Saison 2008/2009

Abbildung 2 - Meisterpokal

Abbildung 3 - Das Liga-Logo

Abbildung 4 - DFB-Logo

Abbildung 5 - 3. Liga Landkarte

Abbildung 6 - 3. Liga Auswertung nach Bundesländern – Teil 1

Abbildung 7 - 3. Liga Auswertung nach Bundesländern – Teil 2

Abbildung 8 - Ewige Tabelle der 3. Liga

Abbildung 9 - Relegationsspiele der Drittligisten

Abbildung 10 - Teilnahme der Drittligisten am DFB-Pokal

Abbildung 11 - Erfolge der Drittligisten

Abbildung 12 - Leistungszentren in der 3. Liga

Abbildung 13 - Lizenzierungsverfahren in der 3. Liga

Abbildung 14 - Rechtsformen der Lizenzspielerabteilungen

Abbildung 15 - Marktwerte der 3. Liga

Abbildung 16 - Auswertung hauptamtliche Mitarbeiter

Abbildung 17 - Auswertung ehrenamtliche Mitarbeiter

Abbildung 18 - Auswertung der Mitglieder

Abbildung 19 - Fanclubs in den Vereinen der 3. Liga

Abbildung 20 - Sitz- und Stehplätze in der 3. Liga

Abbildung 21 - Dauerkarten

Abbildung 22 - Preispolitik Eintrittskarten

Abbildung 23 - Stadionzeitschrift

Abbildung 24 - Stadionführungen

Abbildung 25 - Catering und Hospitality

Abbildung 26 - Vermarktungssituation in der 3. Liga

Abbildung 27 - Naming-Right

Abbildung 28 - Hauptsponsoren

Abbildung 29 - Ausrüster

Abbildung 30 - Club-TV

Abbildung 31 - Social Media

Abbildung 32 - Pay-TV

Abbildung 33 - Mitwirkung II. Mannschaften

Abbildung 34 - Fanausschreitungen

Abbildung 35 - Sportwetten und Manipulationen

Abbildung 36 - 50+1-Regel

Abbildung 37 - Abstieg aus der 3. Liga

Abbildung 38 - Relegationsspiele

Abbildung 39 - Ligasponsor

Abbildung 40 - Imageprofil der 3. Liga

1 Einleitung

Die zur Saison 2008/2009 neu eingeführte 3. Liga geht im Juli 2011 in ihre vierte Spielzeit. Bereits im September 2006 begann, durch einen außerordentlichen Beschluss im DFB-Bundestag, mit der 3. Liga ein neues Kapitel im deutschen Fußball. So wurde eine dritte bundesweite professionelle Spielklasse hinter der 1. und 2. Bundesliga eingeführt, mit dem Ziel den Abstand zur 2. Bundesliga zu verringern.

Die Vereine erhofften sich durch diese Reform mehr Einnahmen, professionellere Rahmenbedingungen, höhere Fernsehgelder, attraktivere Spiele und höhere Zuschauerzahlen. Doch sind diese Erwartungen bisher Erfüllt worden?

Der DFB präsentierte die Einführung der 3. Liga als ein Erfolgsmodell. Die neu eingeführte Spielklasse sei ein hochwertiger Wettbewerb und ein absolutes Premiumprodukt. Marketing-Direktor Denni Strich erklärte nach der Premierensaison, dass die 3. Liga vom Umsatz her die drittstärkste Liga aller Sportarten in Deutschland sei.[1]

Die Realität sieht allerdings anders aus. Manche Vereine vermelden Rekordumsätze, während beispielsweise Wacker Burghausen bereits zum zweiten Mal binnen drei Jahre sportlich abgestiegen wäre und nur von Insolvenzen der Konkurrenz profitierte.

Schlechte Stimmung zwischen den Drittligisten und dem DFB, ein negatives Image sowie schlechte Presse über die 3. Liga zeigen, dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine Lücke klafft. Wolfgang Niersbach spricht von der „bestdotierten 3. Liga der Welt“ doch die Vereine klagen über zu geringe Fernseheinnahmen.[2] Auch die Lizenzierungssituation sorgt regelmäßig für Ärger unter den beteiligten Seiten.

Aus besagten Gründen hat sich der Verfasser dieser Masterthesis zum Ziel gesetzt, die eingleisige 3. Fußball-Liga in Deutschland seit der Einführung 2008 sowohl aus sportlicher als auch aus ökonomischer Sicht zu analysieren, Probleme zu erörtern und Möglichkeiten aufzuzeigen.

2 Grundlagen

Im zweiten Kapitel dieser Masterthesis sollen die Grundlagen geklärt werden. Zunächst geht der Verfasser auf die Entwicklungen und den Ursprung des deutschen Fußballs näher ein, bevor die aktuelle Spielklassenstruktur näher beleuchtet wird. Aus den Erkenntnissen der Spielklassenstruktur in Deutschland wird die neue eingleisige 3. Profiliga im deutschen Männerfußball näher vorgestellt. Anschließend geht der Autor auf den DFB ein, der als übergeordneter Verband sowohl für die Vereine als auch für die Landesverbände eine wichtige Rolle spielt. Einen geschichtlichen Rückblick in die Historie der dritthöchsten deutschen Spielklasse runden die Grundlagen ab. Schließlich folgen ein Exkurs zur 2. Bundesliga und ein Exkurs zur Regionalliga ehe der Autor mit einer Zusammenfassung das zweite Kapitel beendet.

2.1 Der Deutsche Fußball

Fußball ist die Sportart Nr. 1 in Deutschland. Dies belegen nicht nur die Zahlen des DFB mit seinen Mitgliedern, Vereinen und Mannschaften, sondern auch die Tatsache des immer wieder ansteigenden Zuschauerinteresses der 1. Bundesliga, die das Aushängeschild des deutschen Fußballs darstellt. Laut DFL Angaben lag der durchschnittliche Zuschauerschnitt der 1. Bundesliga in der Saison 2009/2010 bei 41.802 Fans.[3] Dies waren zwar 0,34 % weniger als im Rekordjahr zuvor, was jedoch auf den kalten Winter und die Stadionumbaumaßnahmen zurückzuführen ist, dennoch ist und bleibt die Bundesliga die zuschauerstärkste Fußball-Liga der Welt.[4] Auch die 2. Bundesliga ist mit einem Zuschauerdurchschnitt von knapp 15.000 eine der besten zweiten Fußball-Ligen der Welt.[5]

Weiterhin ist mit der WM 2006 im eigenen Land ein regelrechter Bauboom nach neuen Stadien bzw. Umbauten entbrannt und das nicht nur in der Bundesliga. Selbst Jahre nach der WM werden immer wieder Stadien in Deutschlands Ligen renoviert bzw. neu gebaut. Der Komfort der neuen Stadien hebt die Attraktivität des Fußballs in Deutschland weiter an. Zusätzlich bieten die neuen Stadien erweiterte Vermarktungsmöglichkeiten für die Vereine und der Wirtschaft einen Aufschwung.

Der Fußball erlebt in Deutschland einen Stellenwert, der weit über den Fußball-Sport hinausreicht. Fußball in Deutschland ist vielfach Familiensache, besitzt Kult- und sogar Integrationsstatus. Nicht zuletzt auch durch die erfolgreiche WM 2010 in Südafrika bei der Khedira, Boateng oder Özil zu internationalen Stars aufstiegen. Was die Politik in Deutschland schon seit Jahren versucht, Migranten zu integrieren, gelingt dem Fußball Woche für Woche.

Weiterhin ist die sehr gute Jugendarbeit in Deutschland höchst bemerkenswert. Auch das Ausland hat dies bemerkt und beneidet Deutschland um die vielen Talente. Gerade im Bereich Nachwuchsförderung wurde in Deutschland die letzten zehn Jahre sehr viel getan. Verbesserte Schulungen in Technik, Taktik und Tempo hat den Vorsprung beispielsweise Italiens, Spaniens und Brasiliens minimiert bzw. egalisiert. Die Früchte wurden bei der Finalteilnahme von Bayern München in der Champions League, beim 3. Platz der DFB-Auswahl bei der WM 2010 und durch zahlreiche WM- und EM-Titel in den Jugendbereichen geerntet.

Stillstand ist Rückschritt, getreu diesem Motto und um die Jugendarbeit in Deutschland noch mehr zu fördern, wurde schließlich in der Saison 2008/2009 die 3. Liga eingeführt. Es sollte jungen Talenten der Sprung zwischen den Amateur-Klassen und den Bundesligen erleichtert werden. Prominentestes Beispiel hierfür war Thomas Müller, der als Spieler bei Bayern München II den Sprung in die 1. Mannschaft der Bayern geschafft hat, dort sich als Stammspieler etabliert hat und schließlich in die Nationalmannschaft berufen wurde, mit der er 2010 in Südafrika bei der Weltmeisterschaft Dritter wurde.

Im Folgenden geht der Autor nun näher auf die aktuelle Spielklassenstruktur in Deutschland ein.

2.2 Die aktuelle Spielklassenstruktur in Deutschland

Seit der Saison 2008/2009 hat der DFB[6] die Spielklassenstruktur in Deutschland neu konzipiert (siehe Abbildung 1). Dabei wird die erste deutsche Spielklasse seit ihrer Einführung 1963 als Fußball Bundesliga bezeichnet und startet mit 18 Teams. Sie ist die höchste deutsche Spielklasse und Aushängeschild des deutschen Fußballs. Der Gewinner dieser Spielklasse wird Deutscher Meister und nimmt somit automatisch an der UEFA[7] -Champions-League teil. Die weitere internationale Beteiligung der deutschen Clubs ist von der UEFA-Fünfjahreswertung abhängig.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Spielklassenstruktur in Deutschland ab der Saison 2008/2009

Quelle: eigene Darstellung

Hingegen sicher ist seit der Saison 2008/2009, dass zwei Teams die erste Fußball Bundesliga direkt in Richtung Zweitklassigkeit verlassen müssen. Der Drittletzte Club spielt dagegen in einem Vor- und Rückspiel gegen den Dritten der 2. Fußball Bundesliga über den Klassenerhalt oder den dritten Absteiger aus der 1. Bundesliga (siehe Abbildung 1). Diese beiden Relegationsspiele waren seit der Saison 1990/1991 nicht mehr im Terminplan der DFL[8] bzw. des DFB, doch seit der Saison 2008/2009 sind diese Entscheidungsspiele nach der Saison wieder ein weiteres Highlight neben dem DFB-Pokalfinale.[9]

Aus der 2. Spielklasse, der 2. Bundesliga, steigen zwei Mannschaften direkt in die 1. Bundesliga auf, während ein Club in die oben genannte Relegation muss. Ebenfalls neu seit der Saison 2008/2009 ist die Abstiegsregelung in der zweiten Liga. Wohingegen vor der Saison 2008/2009 vier Mannschaften den bitteren Weg in die jeweiligen Regionalligen antreten mussten, ist es aktuell so, dass nur noch zwei Teams direkt in die 3. Liga absteigen. Die drittletzte Mannschaft der 2. Bundesliga spielt in zwei Relegationsspielen gegen den dritten der 3. Liga um den Auf- bzw. Abstieg oder Klassenverbleib.

Die dritthöchste deutsche Spielklasse ist die 3. Liga. Sie wurde als 3. Profiliga zur Saison 2008/2009 neu eingeführt und spielt mit 20 Mannschaften, darunter sind auch II. Mannschaften der 1. oder 2. Bundesliga. Aus der 3. Liga steigen die zwei besten Mannschaften direkt in die 2. Bundesliga auf und das drittplatzierte Team geht in die Aufstiegsrelegation. Dagegen müssen die letzten drei Clubs den direkten Weg in die Regionalligen antreten.

Die 4. deutsche Spielklasse ist nicht wie die 1. bis 3. Liga deutschlandweit, sondern in die Regionalligen Nord, Süd und West aufgeteilt. In diesen 3 Staffeln mit je 18 Mannschaften steigt jeweils der Meister in die 3. Liga auf, während die drei letzten der Regionalliga Süd und West und die vier letzten der Regionalliga Nord direkt absteigen. In den Regionalligen gibt es keine Relegationsspiele.

Ab der 5. Spielklasse und darunter sind die jeweiligen Landesverbände für die Durchführung zuständig. Die ersten beiden deutschen Spielklassen werden seit 2001 von der DFL verwaltet und durchgeführt,[10] wohingegen die 3. Liga und die Regionalligen unter der Federführung des DFB liegen. Weiterhin nehmen alle Erst- und Zweitligisten am DFB-Pokal teil, während sich von der 3. Liga nur die ersten vier direkt qualifizieren.[11] Die restlichen Teams der 3. Liga, sowie alle Clubs unterhalb der 3. Liga müssen sich über die Pokalspiele ihrer Landesverbände für den DFB-Pokal qualifizieren.

2.3 Die neue eingleisige 3. Fußball-Liga

Im September 2006, auf einem außerordentlichen Bundestag des DFB in Frankfurt am Main, nahmen die Delegierten des DFB den Vorschlag der Spielklassenstruktur-Kommission an, eine neue, dritte Profiliga hinter der 1. und 2. Bundesliga zu etablieren.[12] Somit wurde beschlossen, die 3. Liga als stärkste Liga des DFB ab der Saison 2008/2009[13] mit den Zielen einer größeren Leistungskonzentration in der Spitze, einer erheblich stärkeren wirtschaftlichen und medialen Aufmerksamkeit, vermehrter Fernsehpräsenz und damit deutlich verbesserter Vermarktungsmöglichkeiten für die 20 qualifizierten Vereine zu schaffen.[14] Die Unterschiede zwischen der 2. Bundesliga und den Regionalligen sollten verringert werden. Durch die Annäherung der Ligen sollte es den Absteigern der 2. Bundesliga leichter fallen sich in der 3. Liga einzufinden, ebenfalls wie den Drittliga Aufsteigern, die somit nicht eine unbekannte neue Profi-Welt betreten müssen. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sagte kurz nach der Bekanntgabe der Neueinführung der 3. Liga, dass diese Liga ein großer Fortschritt sei. Sie gehöre zum Besten, was der Fußball in Deutschland zu bieten hätte und würde die Fans begeistern.[15] Der DFB hat somit seit der Saison 2008/2009 mit der 3. Liga ein weiteres Premiumprodukt neben dem DFB-Pokal.

Sportlich mussten sich die Teams der Regionalligen Nord und Süd in der Saison 2007/2008 also nicht nur um den Aufstieg in die 2. Bundesliga streiten, sondern auch um die Qualifikation zur neuen, 20 Mannschaften starken 3. Liga kämpfen, um in der Premierensaison der 3. Liga weiterhin drittklassig zu sein und nicht in die viertklassigen Regionalligen abzusteigen. Die erste Drittliga Saison 2008/2009 setzte sich somit aus den vier Absteigern der 2. Bundesliga, den Teams der Regionalliga Nord von Platz drei bis zehn und der Regionalliga Süd ebenfalls von Platz drei bis zehn der Saison 2007/2008 zusammen. Zudem durften sich unter diesen 20 Clubs nur vier Teams der II. Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga qualifizieren.[16]

Wirtschaftlich mussten die potentiellen Clubs technisch-organisatorische Lizenzierungsunterlagen beim DFB einreichen, um für die neue Spielklasse spielberechtigt zu sein. Außer beim VfB[17] Lübeck, der auf die Möglichkeit in der 3. Liga zu spielen verzichtete, wurden die Unterlagen fristgerecht abgegeben und allen Clubs die Zulassung erteilt.[18] Schließlich qualifizierten sich neben den II. Mannschaften VfB Stuttgart II, SV[19] Werder Bremen II und FC[20] Bayern München II auch Traditionsvereine wie 1. FC Union Berlin, Fortuna Düsseldorf, Kickers Offenbach, SG[21] Dynamo Dresden, FC Rot-Weiß Erfurt, FC Erzgebirge Aue, Eintracht Braunschweig, FC Carl Zeiss Jena und die Stuttgarter Kickers. Ergänzt wird die 3. Liga in ihrer Premierensaison mit den Mannschaften SC[22] Paderborn 07, SpVgg[23] Unterhaching, Kickers Emden, SV 1916 Sandhausen, Wuppertaler SV, SSV[24] Jahn Regensburg, Wacker Burghausen und VfR[25] Aalen.[26]

Die neue Ära der 3. Liga begann am 25. Juli 2008 mit dem Eröffnungsspiel zwischen Rot-Weiß Erfurt und der SG Dynamo Dresden vor mehr als 12.000 Zuschauern im Erfurter Steigerwaldstadion.[27] Die höchste deutsche Männer-Spielklasse des DFB wurde mit einem festlichen Rahmenprogramm eingeläutet bei dem einige namhafte Herren aus Politik, Wirtschaft und Sport geladen waren. Dabei schauten alle fußballinteressierten Augen auf die neue 3. Liga, denn die 1. und 2. Bundesliga startete erst zwei Wochen später in ihre Saison.

Das öffentliche Interesse für die neue Liga war also sehr groß, sodass der Regionalsender MDR[28] das Ostderby in voller Länge übertrug.[29]

Im Folgenden geht der Autor nun näher auf die neue 3. Liga ein. Zunächst soll ein Einblick in die vom DFB bereitgestellte Trophäe gegeben werden, die dem Meister der 3. Liga als Gewinn winkt. Weiterhin wird das Liga-Logo vorgestellt und der Spielmodus, sowie der Spieltagsaufbau näher erläutert.

2.3.1 Trophäe für den Meister

Während in der Fußball Bundesliga die Meisterschale seit 1949 die Trophäenhalle des Meisters der jeweiligen Saison schmückt, gibt es eine Meisterschale in der 2. Bundesliga erst seit der Saison 2008/2009. Die DFL entschied sich dazu eine ähnliche Form der bekannten Meisterschale der Bundesliga zu gestalten. Durch diese Ähnlichkeit soll die 2. Bundesliga in Bezug auf Image und Marke noch stärker werden.[30]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - Meisterpokal

Quelle: www.dfb.de

In der 3. Liga wurde gleich mit der Einführung 2008/2009 ein Meister-Pokal entworfen, der dem jeweiligen Sieger am Ende der Saison ausgehändigt wird. Die Trophäe, die keine Ähnlichkeit mit den Schalen der 1. und 2. Bundesliga hat, soll die eiserne Leidenschaft der neuen Spielklasse des DFB verkörpern.[31] Es sollen Werte wie das dynamische und kämpferische Aufwärtsstreben mit Hilfe des Silberflügels vermittelt werden. Der Meister-Pokal der 3. Liga (siehe Abbildung 2), der den Stellenwert der 3. Liga des DFB als hochklassiges Premiumprodukt zeigen soll, wurde aus Prestigegründen und für Marketingzwecke eingeführt. Die Trophäe wiegt achteinhalb Kilogramm, ist 63 Zentimeter hoch und hat einen Wert von etwa 40.000 Euro.[32] Zudem ziert das Logo der 3. Liga auf der Trophäe um ein Alleinstellungsmerkmal zu erreichen. Wie auch in der Bundesliga, wird der Pokal am letzten Spieltag dem Meister überreicht.

2.3.2 Liga-Logo

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 - Das Liga-Logo

Quelle: www.dfb.de

Wie die Bundesliga und die 2. Bundesliga hat auch die 3. Liga seit dem 10. April 2008 ein eigenes Liga-Logo.[33] Der DFB stellte das Logo (siehe Abbildung 3) im Zuge eines ganzheitlichen DFB-Markenauftritts der Öffentlichkeit für die neue Spielklasse vor. „In Kombination mit der übergeordneten Dachmarken-Charakteristik des Verbandes und einem Außenkreis mit nationaler Kennung ist ein eigenständiges, aussagekräftiges und vermarktungsfähiges Logo entstanden. Es verdeutlicht die große Bedeutung und den Stellenwert der höchsten Spielklasse des DFB. Die Bildmarke konzentriert sich durch die Abbildung der Spielszene auf das Wesentliche und verdeutlicht die Dynamik des Fußballs“, sagt der für die 3. Liga zuständige DFB-Direktor Helmut Sandrock.[34]

2.3.3 Spielmodus

Seit der Einführung der 3. Liga in der Saison 2008/09 spielen 20 Vereine um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Für die neue eingleisige 3. Liga haben sich die vier Absteiger aus der 2. Bundesliga sowie die Vereine auf den Plätzen 3 bis 10 der Abschlusstabelle jeder der beiden Staffeln der Regionalligen der Spielzeit 2007/2008 qualifiziert.[35] Unter den 20 gemäß diesen Regelungen qualifizierten Mannschaften durften sich maximal vier zweite Mannschaften der Lizenzvereine qualifizieren.

Ab der Saison 2008/2009 steigen die ersten beiden Teams der 3. Liga direkt auf, der Tabellendritte muss in der Relegation gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga. Die zwei Entscheidungsspiele um den Aufstieg bzw. Klassenerhalt finden nach der Saison statt. Die drei Tabellenletzten Teams steigen in die viertklassige und dreigeteilte Regionalliga ab und werden durch die Meister der jeweiligen Staffeln ersetzt. Zudem qualifizieren sich die vier besten Teams der Liga direkt für den DFB-Pokal. Die zweiten Mannschaften der Profiklubs dürfen allerdings nicht am DFB-Pokal teilnehmen und bekommen auch keine Fernsehgelder.[36]

In einer Drittliga Saison spielen alle Mannschaften zweimal gegeneinander, aufgeteilt in Hin- und Rückrunde, sodass jedes Team dabei einmal Heimrecht genießt. Somit besteht eine Saison aus 38. Spieltagen an denen jeweils alle Mannschaften ein Spiel bestreiten. Beginn einer Saison ist immer im Sommer und endet ebenfalls im Sommer. Sollte eine WM[37] oder EM[38] stattfinden, so endet die Saison eher.

In der 3. Liga bekommt, wie in den deutschen Fußball-Ligen üblich, die Siegermannschaft 3 Punkte, bei Unentschieden bekommen beide Mannschaften 1 Punkt und bei einer Niederlage gibt es keinen Punkt. Durch die Anzahl der Punkte wird die Tabelle ermittelt.

Während im Premierenjahr lediglich vier Zweite Mannschaften der Bundesligisten in der 3. Liga antreten durften, ist diese Regelung nach Ende der Saison 2008/2009 ausgesetzt worden. Durch sehr viele Zweitvertretungen der Bundesligisten in den Regionalligen erhöhen sich die Chancen zunehmend auf mehr als vier Zweite Mannschaften in Liga 3. Aus diesem Grund werden die Entwicklungen der Zweiten Mannschaften der Bundesligisten genau vom DFB beobachtet. Dennoch waren in den ersten drei Spielzeiten nie mehr als vier Zweitvertretungen gleichzeitig in der 3. Liga.

2.3.4 Spieltagsaufbau

Die 3. Liga hat die Besonderheit gegenüber der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga, dass die Saison bereits Ende Juli startet und somit zwei Wochen vor der 1. und 2. Fußball Bundesliga.[39] Die Begründung liegt nahe, denn mit 20 Vereinen sind insgesamt 38 Spieltage zu absolvieren. Durch die Relegationsspiele müssen aber die 2. Bundesliga und die 3. Liga zeitgleich beendet werden. Aus diesem Grund hat die 3. Liga den großen Vorteil, in einer noch fußballfreien Zeit zu starten und somit ein großes Interesse bei den Fußballfans sowie bei den Medien zu wecken.

Der letzte Spieltag der Hinrunde findet immer am ersten Dezember Wochenende statt, während der letzte Spieltag der Rückrunde Anfang bis Mitte Mai ausgetragen wird.[40]

Weiterhin hat der Drittliga Spielplan der letzten drei Jahre je Vor- und Rückrunde zwei sogenannte englische Wochen.[41] Diese Termine überschneiden sich häufig mit Qualifikations- oder Freundschaftsspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Ein Spieltag der 3. Liga hat, abgesehen von den englischen Wochen, meist ein oder mehrere Freitagsspiele, überwiegend Samstagsspiele und wenige Sonntagsspiele. Diese Spielplanzusammenstellung hängt überwiegend von den übertragenden Fernsehsendern ab. Auffällig sind die Anstoßzeiten, die sich im Gegensatz zu den Bundesligen doch sehr stark unterscheiden. So werden die Freitagsspiele um 19 Uhr begonnen, die Samstags- und Sonntagsspiele um 14 Uhr angepfiffen.[42]

2.4 Der Deutsche Fußball-Bund (DFB)

Im Folgenden geht der Autor näher auf den DFB ein, der als Dachverband des Fußballs in Deutschland u.a. die 3. Liga organisatorisch und administrativ unter sich hat. Weiterhin wird auf den Zweck und die Aufgaben des DFB eingegangen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 - DFB-Logo

Quelle: www.dfb.de

Der DFB, der am 28. Januar 1900 in Leipzig durch Vertreter von 86 Fußballvereinen gegründet wurde, hat seit 1950 seinen Sitz in Frankfurt am Main.[43] Nach über 110 Jahren der Verbandsgründung zählt der DFB über 6,7 Millionen Mitglieder[44] in knapp 26.000 Vereinen, die insgesamt über 170.000 Mannschaften stellen.[45] Damit ist der DFB der größte Fachverband im Deutschen Sportbund und einer der mitgliederstärksten Fußballverbände der Welt.

2.4.1 Dachverband des deutschen Fußballs

Unter dem Dach des DFB vereinigen sich neben dem Ligaverband als Zusammenschluss der lizenzierten Vereine und Kapitalgesellschaften der beiden Profispielklassen fünf Regionalverbände, denen 21 Landesverbände nach geographischen Gesichtspunkten unterstellt sind. Diese Landesverbände gliedern sich wiederum in Bezirks- und Kreisverbände, denen schließlich die einzelnen Vereine angeschlossen sind.[46] Damit umfasst der DFB alle offiziell organisierten Fußballvereine in Deutschland und sorgt mit einem einheitlichen Regelwerk für eine Verzahnung von Amateur- und Profibereich.

Den eigenen Zuständigkeitsbereich betreffende Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedsverbänden regelt der DFB unter Berufung auf dem „Geiste sportlicher Partnerschaft und Fairness und unter Berücksichtigung der Gesamtverantwortung für den Fußball“ über den verbandsinternen Instanzenzug.[47]

Auf internationaler Ebene ist der DFB Mitglied des Europäischen Fußballverbands UEFA mit Sitz im schweizerischen Nyon sowie des Weltverbandes FIFA[48] in Zürich. Dadurch ist er den Bestimmungen dieser Verbände unterworfen und zur Umsetzung der Entscheidungen der jeweiligen Organe verpflichtet. Im Falle internationaler Streitigkeiten verweist der DFB auf den CAS[49] mit Sitz in Lausanne.[50]

2.4.2 Zweck und Aufgaben

Als eingetragener Verein verfolgt der DFB gemäß § 5 seiner Satzung „ausschließlich, unmittelbar und selbstlos gemeinnützige“ und damit „nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke“.[51]

Unter § 4 der Satzung findet sich eine Reihe von Aufgaben, denen sich der DFB verpflichtet fühlt. Dazu zählen unter anderem die Förderung des Fußballsports und seiner Entwicklung, insbesondere im Jugendbereich sowie die Förderung des Freizeit- und Breitensports, Aus- und Weiterbildung von Trainern und Schiedsrichtern, die Umsetzung und verbindliche Auslegung der internationalen Fußballregeln, Teilnahme an internationalen Spielen und Wettbewerben mit Auswahlmannschaften und nicht zuletzt die Organisation und Durchführung des Spielbetriebs in den dem DFB unterstellten Spielklassen.[52] Hierbei wird ehrenamtliche Tätigkeit in allen Mitgliedsverbänden bis hinauf zum DFB-Präsidium propagiert.

Der umfassende Anspruch des DFB, alle Belange sowohl des bezahlten als auch des Amateurfußballs regeln zu wollen, ist in den letzten Jahren allerdings im Zuge der Kommerzialisierung des Profifußballs untergraben worden, da die ökonomisch orientierten Interessen der Profivereine zunehmend von den Erfordernissen des Breitensports divergieren. Der DFB, seinen eigenen Ansprüchen offenbar nicht mehr gewachsen, konzentriert sich daher wieder auf den Amateurbereich, die Nationalmannschaften sowie das Schiedsrichterwesen und gab der Forderung der Profiklubs nach mehr Autonomie und größerem Einfluss auf die Durchführung der Lizenzligen mit der Gründung des Ligaverbands Ende 2000 nach.[53] Mit Wirkung zur Saison 2001/2002 beendeten die lizenzierten Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. und 2. Bundesliga ihre außerordentliche Mitgliedschaft im DFB und schlossen sich zum Ligaverband zusammen, wobei die Mitgliedschaft im Ligaverband ausschließlich Clubs der 1. und 2. Bundesliga vorbehalten ist.[54] Somit ist die 3. Liga zur höchsten Spielklasse des DFB geworden und ist nun neben dem DFB-Pokal ein weiteres Premiumprodukt.

2.5 Die Geschichte der dritthöchsten Spielklasse

Als mit Beginn der 1. Fußball Bundesliga 1963 die Oberligen, bis dahin die höchsten Spielklassen, aufgelöst wurden, bildeten fünf Regionalligen die zweithöchste Spielklasse.[55] Die dritthöchste Spielklasse war zu diesem Zeitpunkt die Oberliga.

1974 bemerkte der DFB schließlich, dass die Lücke zwischen 1. Bundesliga und den bis dahin Zweitklassigen Regionalligen zu groß wurde. Ein Absteiger aus der Bundesliga bekam immer wieder Probleme, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Daraus resultierend, wurde die 2. Bundesliga eingeführt, zunächst von 1974 bis 1981 zweigleisig in Nord- und Südstaffel, danach eingleisig.[56] Die dritthöchste Spielklasse bildeten die Verbandsligen der einzelnen Fußballverbände. Doch dauerte die Ära der Verbandsliga als Dritthöchste Spielklasse nur vier Jahre, denn im Jahr 1978 wurde im gesamten Bundesgebiet die Oberliga wieder als Drittstärkste Liga eingeführt.[57]

Durch die Wiedervereinigung 1990 und der daraus resultierenden Erweiterung der 1. und 2. Bundesliga wurde auch im Gebiet der ehemaligen DDR[58] sowie des ehemaligen West-Berlins die Oberliga zur dritthöchsten Spielklasse.[59] Folglich löste die neue Fußball Oberliga Nordost die bisherige Oberliga Berlin ab.

Ab 1994 wurde die Regionalliga wieder eingeführt, diesmal als dritthöchste Spielklasse. Die Einteilung erfolgte in vier Staffeln, Nord, Nordost, West und Süd. Somit waren die Oberligen nur noch viertklassig[60]. Im Jahr 2000 wurden diese vier Staffeln zu zwei Staffeln, Nord und Süd, zusammengeschlossen.

Schließlich kam im Januar 2006 die Diskussion um eine Neuordnung der Amateurligen und die Gründung einer eingleisigen 3. Liga auf. Am 8. September 2006 wurde schließlich auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag die Einführung der eingleisigen 3. Liga zur Saison 2008/2009 beschlossen.

2.6 Exkurs: 2. Bundesliga

Die 2. Fußball Bundesliga ist die zweithöchste Spielklasse im deutschen Ligensystem der Männer. Sie wurde zur Saison 1974/1975 eingeführt nachdem der DFB feststellte, dass der Unterbau unter Deutschlands Elite-Liga, der 1. Bundesliga, nicht professionell genug war. Während von 1974 bis 1981 die Zweite Liga in Nord und Süd getrennt war, wurden ab 1981 die beiden Staffeln, mit Ausnahme der Saison 1991/1992, zur eingleisigen 2. Bundesliga vereint.[61]

Seit der Saison 1991/1992 erlebte die 2. Bundesliga einen regelrechten Zuschauer-Boom. Kontinuierlich, bis auf ein paar Ausnahmen, kletterten die Zahlen von durchschnittlich knapp über 5.000 Fans pro Saison auf durchschnittlich über 15.000 Besucher in der Saison 2009/2010.[62] Um die hohe Attraktivität der 2. Bundesliga zu verdeutlichen, zieht der Autor Zuschauerzahlen aus den Nachbarländern Deutschlands heran. Die 1. Liga in Belgien hat beispielsweise mit 11.734 Zuschauern, die Schweiz mit 11.059 Fans und Österreich mit 7.873 Besuchern pro Spielzeit weit weniger Zuschauer als Deutschlands Liga Nr. 2.[63] Somit ist die 2. Bundesliga das zweitbest-besuchteste Unterhaus Europas hinter der Englischen Football League.

Durch die erhöhten Zuschauerzahlen konnten die Zweitliga-Teams auch höhere Einnahmen aus TV und Sponsoring generieren, sodass die meisten Zweitligisten wirtschaftlich auf gesunden Füßen stehen.

2.7 Exkurs: Regionalliga

Die Fußball-Regionalliga ist seit der Saison 2008/2009 die vierthöchste Spielklasse im deutschen Männerfußball. Sie gliedert sich in drei Staffeln, Nord, West und Süd, mit je 18 Mannschaften deren Meister in die 3. Liga aufsteigen.[64] Die Regionalligen werden, wie auch die 3. Liga vom DFB verwaltet und von den jeweiligen Landesverbänden unterstützt.[65]

Von 1963 bis 1974 war die Regionalliga die zweithöchste Spielklasse unter der Bundesliga, danach gab es 20 Jahre lang keine Regionalliga.[66] 1994 wurde sie als dritthöchste Spielklasse zwischen der 2. Bundesliga und den Oberligen installiert. Zu Beginn wurde in vier Staffeln, Nord, Nordost, West/Südwest und Süd gespielt. Ab dem Jahr 2000 schließlich in zwei Staffeln, Nord und Süd. Durch die Strukturreform mit Einführung der 3. Liga ist die Regionalliga seit der Saison 2008/09 nur noch die vierthöchste Spielklasse und wird in drei Staffeln, Nord, West und Süd ausgetragen.[67]

Die Regionalliga leidet, hauptsächlich seit der Einführung der 3. Liga, unter dem Problem der Zweiten Mannschaften der Bundesligisten. In der Saison 2010/2011 der drei Regionalligen spielten 25 Zweite Mannschaften die von den anderen Vereinen als überaus kritisch gesehen werden.[68] Mangelndes Zuschauerinteresse, fehlende Attraktivität und schlechte öffentliche Wahrnehmung sind Gründe, die die Manager der Erstvertretungen der Regionalliga-Vereine publizieren und gegenüber dem DFB argumentieren.

Ein weiteres großes Problem der Regionalligen, das mit dem der Zweiten Mannschaften der Erst- oder Zweitligisten einher geht, ist, dass in der Vergangenheit immer wieder Vereine keine Lizenz für die kommende Spielzeit bekommen bzw. die Lizenz entzogen bekommen haben. Somit gab es beispielsweise in der Saison 2009/2010 keine sportlichen Absteiger in der Regionalliga West, da Rot-Weiß Essen, dem Bonner SC und dem SV Waldhof Mannheim keine Lizenz für die Saison 2010/2011 erteilt wurde.[69]

Um diesen Problemen in Zukunft entgegenzuwirken musste der DFB reagieren. Ab der Spielzeit 2012/13 entfällt die dreigeteilte Regionalliga als bisherige 4. Spielklassenebene. Als Unterbau zur 3. Liga werden dann fünf regionale Ligen gebildet, Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern, in denen je Staffel maximal sieben zweite Mannschaften von DFL-Vereinen spielen dürfen.[70] Der Aufstieg in die 3. Liga soll ab 2013 dann über eine Qualifikationsrunde stattfinden, in der die Regionalliga Südwest mit zwei statt einem Team teilnehmen wird.[71]

2.8 Zusammenfassung

Deutschlands Fußball ist weiterhin auf dem Vormarsch und deshalb wurde vom Deutschen Fußball Bund überlegt, wie man noch mehr Professionalität und Qualität in den deutschen Spielklassen erlangen kann. Im Oktober 2007 wurde schließlich die Einführung der dritthöchsten Spielklasse im deutschen Profifußball beschlossen. Diese Liga sollte die doch zunehmend größer werdende Lücke zwischen 2. Bundesliga und den Regionalligen schließen. Die Gründe für die Einführung der neuen Liga lagen demnach im sportlichen, wie auch im wirtschaftlichen Bereich. Der Unterschied zu den beiden höchsten deutschen Ligen ist, dass die 3. Liga vom DFB geregelt wird, während die 1. und 2. Bundesliga von der DFL geleitet werden. Die Problematiken der 3. Liga sind die hohen wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bedingungen, die von den Vereinen erfüllt werden müssen. Das Problem der Zweiten Mannschaften der Bundes-ligisten hat der DFB mit der Einführung der 3. Liga nun auf die Regionalligen verlagert.

Die 3. Liga hat mit eigenem Liga-Logo sehr gute Vermarktungschancen und stellt mit 20 Vereinen pro Saison dem Meister am Ende einen eigens entworfenen Pokal. Weiterhin ist das Relegationsspiel am Ende einer Saison ein Highlight und ein positives Aushängeschild des DFB mit hohen Zuschauerzahlen und TV-Quoten. Auch sportlich gibt die 3. Liga ein sehr gutes Bild ab. Nicht nur die Traditionsvereine sondern auch die kleineren Vereine zeigen, welches Potential in dieser Liga steckt. Auch für die überwiegend jungen Spieler der II. Mannschaften der Bundesligisten ist die 3. Liga eine optimale Gelegenheit sich zu präsentieren, was die jüngsten Beispiele Badstuber und Müller beim FC Bayern München II zeigen.

„Die Entscheidung, diese Spielklasse einzuführen, war absolut richtig. Die 3. Liga ist sehr attraktiv für die Vereine und die Fans und zudem ein sehr guter Unterbau für die Bundesligen“, so lautete das Fazit von Dr. Theo Zwanziger, Präsident des DFB.[72] Ob dies sich Bewahrheitet oder doch einzuschränken ist, soll im Folgenden untersucht werden.

3 Analyse der 3. Liga aus sportlicher Sicht

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5 - 3. Liga Landkarte

Quelle: eigene Darstellung

Das dritte Kapitel befasst sich mit der Analyse der 3. Liga aus sportlicher Sicht. Um eine genaue Analyse machen zu können, wurden zahlreiche Statistiken herangezogen, die im dritten Kapitel näher beleuchtet werden. Zunächst geht der Autor auf die Mannschaftsstatistiken ein. Dabei werden die Teams der 3. Liga nach ihrer Regionalität differenziert betrachtet. Ein Blick auf die Ewige Tabelle der 3. Liga rundet den Punkt Mannschaftsstatistiken ab. Anschließend befasst sich der Verfasser mit den Saisonbilanzen und den daraus resultierenden Auf- und Absteigern sowie mit den Teilnahmen der Drittligisten am DFB-Pokal, bevor einige Spielerstatistiken aufgeführt werden. Das Thema „Große Namen in der 3. Liga“ soll dem Leser vor Augen führen, welch klangvolle Namen der Teams, Spieler, Trainer, Funktionäre und Talente sich in der 3. Liga aufhalten. Damit verbunden sollen die größten Erfolge der Drittligisten mit aufgeführt werden. Auf die II. Mannschaften der Bundesligisten, die in den Statistiken oftmals ausgeklammert wurden, geht der Autor ebenso näher

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6 - 3. Liga Auswertung nach Bundesländern – Teil 1

Quelle: eigene Darstellung

ein, wie auf die Leistungszentren der Drittligisten. Zuletzt beschließt der Autor das dritte Kapitel mit einer Zusammenfassung.

3.1 Mannschaftsstatistiken

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7 - 3. Liga Auswertung nach Bundesländern – Teil 2

Quelle: eigene Darstellung

Betrachtet man die Landkarte der 3. Liga seit ihrem Start in der Saison 2008/2009 (siehe Abbildung 7), so fällt auf, dass in gewissen Teilen Deutschlands kein Drittliga-Fußball stattgefunden hat, bzw. stattfindet. So wurde in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Hamburg noch kein Drittligaspiel ausgetragen. Auch in Schleswig-Holstein ist in der Saison 2010/2011 kein Drittligist mehr spielberechtigt (siehe Abbildung 6). Im Umkehrschluss heißt das, dass gewisse Regionen mehrere Drittliga-Vereine haben. Seit der Saison 2008/2009 waren die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit je fünf Vereinen am stärksten vertreten. In der Saison 2010/2011 sind Bayern und Baden-Württemberg mit je vier Teams angetreten. Somit ist der Süden Deutschlands in der 3. Liga sehr stark vertre ten.

Wirft man dagegen einen Blick auf die ewige Tabelle der 3. Liga, so fällt auf, dass die ersten vier Teams allesamt nicht aus Bayern oder Baden-Württemberg kommen (siehe Abbildung 8). Stattdessen sind es die Traditionsvereine, Braunschweig, Offenbach, Dresden und Erfurt die die ewige Tabelle anführen. Desweiteren sind mit Offenbach, Erfurt, Unterhaching, Stuttgart II, Jena, Sandhausen, Bremen II und Regensburg nur noch acht Vereine in der Saison 2011/2012 am Start, die seit der Einführung der 3. Liga kontinuierlich Drittligisten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8 - Ewige Tabelle der 3. Liga

Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an http://www.3-liga.com/statistik-ewige-tabelle.php (Stand: Mai 2011)

sind. Alle 23 weiteren Clubs der ewigen Tabelle sind mindestens einmal aus der 3. Liga auf- oder abgestiegen.

3.2 Saisonbilanzen

1. FC Union Berlin, Fortuna Düsseldorf, SC Paderborn 07, VfL Osnabrück, FC Erzgebirge Aue, FC Ingolstadt, Eintracht Braunschweig, Hansa Rostock und Dynamo Dresden sind die Aufsteiger der bisherigen drei Drittliga-Spielzeiten. Doch während sich die Aufsteiger der Saison 2010/2011, Eintracht Braunschweig, Hansa Rostock und Dynamo Dresden, noch in der 2. Bundesliga beweisen müssen, haben sich mit dem 1. FC Union Berlin, Fortuna Düsseldorf, SC Paderborn 07, FC Erzgebirge Aue und dem FC Ingolstadt fünf der sechs Aufsteiger in der 2. Bundesliga etabliert. Lediglich der VfL Osnabrück erwies sich als regelrechte Fahrstuhlmannschaft, der mit zwei verlorenen Relegationsduellen den

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9 - Relegationsspiele der Drittligisten

Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an fussballdaten.de

bitteren Weg des Abstiegs in die 3. Liga in Kauf nehmen musste.

Seit der Einführung der 3. Liga zur Saison 2008/2009 und den damit verbundenen Relegationsspielen zwischen dem Drittletzten der 2. Bundesliga und dem Dritten der 3. Liga, hat sich in allen drei Duellen der Drittligist gegenüber dem Zweitligisten durchgesetzt (siehe Abbildung 9). Dadurch macht sich auch die sportliche Qualität der 3. Liga bemerkbar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10 - Teilnahme der Drittligisten am DFB-Pokal

Quelle: eigene Darstellung

Neben den Aufsteigern und den Relegationsspielen soll ebenso das Abschneiden am lukrativen DFB-Pokal an dieser Stelle vom Autor näher erläutert werden. Denn bei den Spielen der Amateurvereine, die sich mit den Proficlubs messen, zeigt sich die Faszination dieses Vereinswettbewerbs. Der DFB-Pokal ist bei den Fans ein beliebter Cup bei dem immer wieder Überraschungen vorkommen. So liegt es auf der Hand, dass auch für die 3. Liga der DFB-Pokal Wettbewerb eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Betrachtet man nun die Statistik der Drittliga-Clubs, die am DFB-Pokal teilgenommen haben (siehe Abbildung 10), so sieht man, dass sich die Teilnehmerzahl der Saison 2008/2009 mit 6 Teilnehmern auf neun in 2009/2010 und auf zehn 2010/2011 erhöht hat. Da die II. Mannschaften der Bundesligaclubs am DFB-Pokal nicht startberechtigt sind bedeutet das, dass von 17 Mannschaften der Saison 2010/2011 zehn Teams teilgenommen haben.

Für Überraschungen sorgten gleich mehrere Drittligisten. In der Saison 2008/2009 siegte Jena gegen den 1. FC Kaiserslautern und den FSV Frankfurt und schaltete somit gleich zwei Zweitligisten aus ehe im Achtelfinale mit Schalke 04 das eigene Aus kam. Aue setzte sich gegen St. Pauli durch und scheiterte in der 2. Runde an Werder Bremen. Die darauffolgende Saison sorgte der VfL Osnabrück für Furore. Zunächst wurde der Zweitligist Rostock bezwungen, in der 2. Runde der Bundesligist Hamburger SV und im Achtelfinale Borussia Dortmund. Schließlich scheiterten die Veilchen im Viertelfinale an Schalke 04. In der zurückliegenden Spielzeit 2010/2011 spielten sich Offenbach und Koblenz in die Herzen der Fußball-Fans. Die Offenbacher Kickers gewannen die ersten beiden Pokalspiele gegen Bochum und Dortmund, ehe Nürnberg das Aus im Achtelfinale brachte. Auch für Koblenz kam das Ausscheiden im Achtelfinale gegen einen Bundesligisten, den 1. FC Kaiserslautern. Die TUS Koblenz gewann zuvor gegen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin.[73]

Diese Beispiele für positive Überraschungen der Drittligisten zeigen, dass die sportlichen Unterschiede zwischen den Ligen nicht mehr so groß sind. Die Leistungsdichte ist enger geworden und sorgt für sportlichen Wettbewerb. Letztlich ein absolut positiver Effekt für den deutschen Fußball.

3.3 Spielerstatistiken

Die Spielerstatistiken der drei vergangenen Drittliga-Saisons sollen aufzeigen, welche Rekord-Spieler, Rekord-Torschützen und Torschützenkönige die 3. Liga hervorgebracht hat und welche Möglichkeiten sich für diese Spieler ergeben können.

Vier Torhüter und ein Abwehrspieler führen die Statistik der Rekord-Spieler in der 3. Liga an. Von 114 möglichen Einsätzen hat Robert Wulnikowski von den Offenbacher Kickers 111 absolviert.[74] Damit ist er der alleinige Rekord-Spieler der 3. Liga. Bei den Rekord-Torschützen ist Dennis Kruppke von Eintracht Braunschweig mit 36 Treffern der Führende nach drei Spielzeiten in der 3. Liga gefolgt von seinem Mannschaftskollegen Dominick Kumbela mit 32 Treffern und Patrick Mayer vom 1. FC Heidenheim sowie Eric Agyemang von Wacker Burghausen mit jeweils 30 Toren. Torschützenkönig der ersten Drittliga-Saison wurde Anton Fink von der SpVgg Unterhaching mit 21 Toren. In der darauffolgenden Saison wurde Regis Dorn vom SV Sandhausen mit 22 Treffern Torschützenkönig der 3. Liga. Zuletzt gab es zwei Torschützenkönige in der Saison 2010/2011. Patrick Mayer und Dominick Kumbela erzielten beide jeweils 19 Tore und teilten sich somit die Torjägerkanone.

Durch den Aufstieg der Braunschweiger Eintracht in die 2. Bundesliga, den Wechseln von Anton Fink zum Karlsruher SC und Patrick Mayer zum FC Augsburg wird deutlich, wie sehr die Leistungsträger der 3. Liga in den Bundesligen Interesse wecken.[75]

3.4 „Große Namen“ in der 3. Liga

Um den großen und besonderen Wert dieser neuen eingleisigen 3. Liga hervorzuheben, will der Autor mit dem Punkt „Große Namen“ in der 3. Liga aufzeigen, dass sehr viel Qualität, Tradition und errungene Titel in der 3. Liga vorhanden sind. Carsten Nulle sagte dazu in einem Interview, dass in der 3. Liga einige Mannschaften mit hoher Qualität spielen und der Stellenwert auch unter den Profis höher ist. Der Torhüter und Kapitän von Carl Zeiss Jena betonte, dass Profifußball früher ausschließlich mit 1. und 2. Bundesliga gleichzusetzen war, jedoch habe sich dies durch die Einführung der 3. Liga geändert.[76]

Dies macht sich beispielsweise auch durch weltbekannte ehemalige Spieler, die als Trainer in der 3. Liga aktiv sind, bemerkbar. Mit Klaus Augenthaler[77], Mehmet Scholl[78] und Jürgen Kohler[79] sind nur ein paar prominente Namen zu nennen, die als Spieler sehr große Erfolge feiern durften.

Bei den Teams sind mit Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Saarbrücken gleich zwei der Gründungsmitglieder der 1. Bundesliga in der 3. Liga vertreten. Daneben sind die SG Dynamo Dresden mit acht Titelgewinnen der DDR-Oberliga und der FC Carl Zeiss Jena als Finalteilnehmer am Pokalsiegerwettbewerb 1981 (Erfolge sind Punkt 3.5 zu entnehmen) weitere Clubs die die hohe Qualität der 3. Liga repräsentieren.

Mit Spielern wie Andreas Neuendorf (ehemals u.a. Hertha BSC[80] Berlin), Thomas Reichenberger (ehemals u. a. Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt), Dennis Kruppke (ehemals u. a. SC Freiburg), Moses Sichone (ehemals u. a. 1. FC Köln), Alexander Voigt (ehemals u. a. 1. FC Köln), Danny Schwarz (ehemals u. a. VfB Stuttgart und SpVgg Unterhaching), Torben Hoffmann (ehemals u. a. SC Freiburg und TSV[81] 1860 München), Roman Tyce (ehemals u. a. TSV 1860 München), Roberto Pinto (ehemals u. a. VfB Stuttgart und Hertha BSC Berlin), Michael Hofmann (ehemals u. a. TSV 1860 München), Darius Kampa (ehemals u. a. 1. FC Nürnberg und Borussia Mönchengladbach) und Sven Müller (ehemals u. a. 1. FC Nürnberg und VfL Wolfsburg), sind bzw. waren Spieler in der 3. Liga aktiv, die in ihrer Karriere mehr als 50 Bundesligaspiele absolviert haben und somit auf reichlich Erfahrung zurückgreifen können.[82]

[...]


[1] Vgl. Online im Internet: http://www.fussball24.de/fussball/1/7/38/71651-dfb-3-liga-ein-hochwertiger-wettbewerb

[2] Vgl. Online im Internet: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,771642,00.html

[3] Vgl. Kicker Sportmagazin, Sonderheft 2010/2011, S. 141

[4] Vgl. Online im Internet: http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2009/index.php?f=0000155557.php

[5] Vgl. Kicker Sportmagazin, Sonderheft 2010/2011, S. 193

[6] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[7] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[8] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[9] Vgl. Online im Internet: http://www.fussballdaten.de

[10] Vgl. Online im Internet: http://www.dfl.de/de/

[11] Vgl. Online im Internet: www.dfb.de, DFB Journal 2/2008 (pdf), Seite 72

[12] Vgl. Online im Internet: www.dfb.de, DFB von A-Z (pdf), Seite 60

[13] Anmerkung: 1. und 2. Bundesliga werden von der DFL geführt

[14] Vgl. Online im Internet: www.dfb.de, DFB Journal 2/2008 (pdf), Seite 72

[15] Vgl. Online im Internet: www.dfb.de, DFB von A-Z (pdf), Seite 60

[16] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=505721

[17] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[18] Vgl. Online im Internet: www.dfb.de, DFB Journal 1/2008 (pdf), Seite 74

[19] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[20] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[21] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[22] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[23] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[24] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[25] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[26] Vgl. Online im Internet: www.fussballdaten.de

[27] Vgl. Online im Internet: www.dfb.de, DFB Journal 3/2008 (pdf), Seite 32

[28] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[29] Vgl. Online im Internet: www.dfb.de, DFB Journal 2/2008 (pdf), Seite 70

[30] Vgl. Online im Internet: www.bundesliga.de

[31] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=508638

[32] Ebd.

[33] Vgl. Online im Internet: http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/artikel/377229/

[34] Ebd.

[35] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=505721

[36] Vgl. Online im Internet: http://www.3-liga.com/spielprinzip.php

[37] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[38] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[39] Vgl. Kicker Sonderheft 2010/2011, S. 197 und Kicker Sonderheft 2009/2010, S. 197

[40] Ebd.

[41] Englische Wochen = Wenn eine Fußballmannschaft mehrere Spiele pro Woche hat, dann wird auch unter der Woche gespielt

[42] Vgl. Online im Internet: http://www.3-liga.com/spielplan1011.php

[43] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=500154

[44] Anmerkung: Mit der Mitgliedschaft in einem offiziellen Fußballverein ist man automatisch Mitglied im DFB

[45] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=11015

[46] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=58

[47] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/uploads/media/02_Satzung_01.pdf

[48] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[49] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[50] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/uploads/media/02_Satzung_01.pdf

[51] Ebd.

[52] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/uploads/media/02_Satzung_01.pdf

[53] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/uploads/media/Grundlagenvertrag.pdf

[54] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=3086

[55] Vgl. Online im Internet: http://www.heldenmagazin.de(...)die-grundung-der-2-bundesliga-nord-und-sud/

[56] Vgl. Online im Internet: http://www.fussballdaten.de/zweiteliga/sued/1975/

[57] Vgl. Online im Internet: http://www.fussballdaten.de/oberliga/

[58] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[59] Vgl. Online im Internet: http://www.fussballdaten.de/oberliga/nofvsued/2011/

[60] Vgl. Online im Internet: http://deutscherfussball.de.tl/Alle-Regionalligisten-1994_heute.htm

[61] Vgl. Kicker Sonderheft 2010/2011, S. 193

[62] Ebd.

[63] Vgl. Kicker Sonderheft 2010/2011, S. 151

[64] Vgl. Online im Internet: http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite.html

[65] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=3090

[66] Vgl. Online im Internet: http://www.dfb.de/index.php?id=3091

[67] Ebd.

[68] Vgl. Kicker Sonderheft 2010/2011, S. 222

[69] Ebd.

[70] Vgl. Online im Internet: http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga(...)auf-dem-Weg.html

[71] Vgl. Online im Internet: http://www.sportschau.de/sp/fussball/news201010/22/regionalliga_reform.jsp

[72] Vgl. Online-Video: http://tv.dfb.de/index.php?view=688

[73] Vgl. Online im Internet: http://www.fussballdaten.de/dfb/

[74] Vgl. im gesamten Abschnitt Online im Internet: http://www.fussballdaten.de/dritteliga/statistik/

[75] Vgl. Online im Internet: http://www.transfermarkt.de/

[76] Vgl. Online im Internet: www.dfb.de, DFB Journal 2/2008 (pdf), Seite 109

[77] U. a. 404 Erstligaspiele, 52 Tore, 27 Länderspiele; Weltmeister 1990, 7x Deutscher Meister

[78] U. a. 392 Erstligaspiele, 98 Tore, 36 Länderspiele; Europameister 1996, Champions-League-Sieger 2001/2002, UEFA-Pokal-Sieger 1995/1996, 8x Deutscher Meister

[79] U. a. 398 Erstligaspiele, 28 Tore, 105 Länderspiele; Weltmeister 1990, Europameister 1996, Champions-League-Sieger 1997/1998, UEFA-Pokal-Sieger 1993/1994, 3x Deutscher Meister, 2x Italienischer Meister

[80] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[81] Siehe Abkürzungsverzeichnis

[82] Vgl. im gesamten Abschnitt Online im Internet: http://www.fussballdaten.de/

Details

Seiten
104
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783842828810
Dateigröße
1.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v229154
Institution / Hochschule
Hochschule Heilbronn; Künzelsau – Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement
Note
1,3
Schlagworte
professionalisierung dritte liga bundesliga amateur profi

Autor

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Titel: Die eingleisige 3. Fußball-Liga in Deutschland: Eine Analyse aus sportlicher und ökonomischer Sicht