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Gesetze und Rechtspraxis in Louis Sebastian Merciers Staatsentwurf "L'an 2440"

©1998 Hausarbeit (Hauptseminar) 16 Seiten

Zusammenfassung

In dieser Arbeit werden die Gesetze und die Rechtspraxis in Louis-Sébastien Merciers 1770/71 erschienenem utopischem Staatsentwurf „L’an 2440“ untersucht. Als Basis für diese Untersuchung werden zunächst einige grundsätzliche Auffassungen Merciers geklärt, die aus seinem Werk hervorgehen und die die Voraussetzung für seinen utopischen Staatsentwurf und somit auch die Grundlage für die Gesetzgebung im Frankreich des Jahres 2440 bilden. Bei diesen Grundvoraussetzungen geht es zum einen um die menschlichen Leidenschaften, die für Mercier das Element darstellen, das die gesellschaftliche Ordnung überhaupt gefährdet, und zum anderen um die Ideale, die er in seiner Uchronie verwirklichen will. Danach werden die Gesetze und die Rechtssprechung im „L’an 2440“ in einem Überblick präsentiert. Im Hauptteil der Arbeit soll anhand verschiedener Fallbeispiele deutlich gemacht werden, welche Mittel und Gesetze in Merciers Utopie der Wahrung von Ordnung und Moral dienen, auf welchen gesellschaftlichen Regeln sein Idealstaat also aufgebaut ist. Desweiteren wird auf das Werk Dei delitti e delle pene des Italieners Cesare Beccaria eingegangen, das im Jahre 1764 erschien - also 6 bzw. 7 Jahre vor Merciers Uchronie - und das Mercier als Grundlage für die Entwicklung seiner Ideen diente, von dem er jedoch auch, wie in dieser Arbeit gezeigt wird, in einigen Punkten abweicht. Abschließend wird Merciers utopischer Staatsentwurf aus heutiger Sicht kritisch beleuchtet.

Details

Seiten
16
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
1998
ISBN (PDF)
9783956368943
Dateigröße
1011 KB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Romanisches Seminar
Erscheinungsdatum
2016 (Juni)
Note
2,0
Schlagworte
gesetze rechtspraxis louis sebastian merciers staatsentwurf

Autor

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Titel: Gesetze und Rechtspraxis in Louis Sebastian Merciers Staatsentwurf "L'an 2440"