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Empirik, Notwendigkeiten und Ziele der kooperativen und konstruktiven Konfliktlösung durch Mediation in Deutschland

©2005 Wissenschaftliche Studie 67 Seiten

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Zusammenfassung:
Anhand einiger Beispiele bezüglich der Notwendigkeiten individuell angepasster Modernisierungen und persönlichkeitsorientierter Zielsetzungen zur menschen- und lebensfreundlichen Harmonisierung der zersplitterten und zerstrittenen BRD-Gesellschaften wird aufgezeigt, dass traditionelle Methoden im Umgang mit Menschen gescheitert sind und nun kooperative und konstruktive Konfliktlösungen für eine zukunftstragende Gesellschaft im Rahmen von Menschen-, Behinderten-, Frauen- und Seniorenrechten, im Rahmen von intelligenten, modernen, demokratischen, gesundheitsschonenden und sozialen Lebensbedingungen und positiven Lebensqualitäten, und im Rahmen von menschen- und lebensfreundlicher Europäisierung und Globalisierung notwendig geworden sind und zur besseren Zufriedenheit von den betroffenen Bürgern/innen in lebenserfahrenen Eigeninitiativen und mit positiven Visionen nun selber erarbeitet und umgesetzt werden müssen, statt wie bisher alles an den Staat und an Dritte auf die traditionelle Art mit dem Ziel zu delegieren, Sieger und Verlierer zu schaffen und so nur die aggressions- und hassgeschürte und sich problemorientiert weiter massiv befeindende Gesellschaft tief zu spalten bzw. in Parallelgesellschaften zu zersplittern und somit jegliches Miteinander samt konstruktiv lösungsorentierter Dialoge, Konsense und Solidaritäten mit den fatalen Folgen des endgültigen Niedergangs der BRD in allen Bereichen und auf allen Ebenen samt apokalyptisch-niveauloser Verwahrlosung zum auf der Weltrangliste mit anderen Staaten nicht mehr konkurrenzfähigen 3.-Welt-Staat vorsätzlich zu verhindern.
Die BRD-Realität ist, dass im gigantischen Paragraphen- und Verwaltungsdschungel nichts und niemand anlässlich von 1,4 Billiarden Euro Staatsschulden mehr gefördert wird, sondern dass es nahezu wieder 80% Immer-ärmer-und-kränker-werdende wie zu unmittelbaren Vorkriegszeiten gibt, dass zunehmende Massenarbeitslosigkeit herrscht, dass sich profitbesessene Unternehmen auf dem Weltmarkt neu orientieren, und dass die Menschen-, Behinderten-, Frauen- und Seniorenrechte samt Antidiskriminierungsgesetze nicht flächendeckend und problemlos umgesetzt werden, sondern ganz im Gegenteil werden die mehrheitlichen „Kleinen und Schwächeren der Gesellschaft“ mit der fatalen Folge kriminalisiert, meist schwer - oft lebenslang - bestraft und ausrangiert, dass sämtliches Vertrauen verloren gegangen ist und es kaum noch Chancen auf das gegen alle Tatsachen von […]

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Zusammenfassung

II. Vorwort

III. Einführung

1. Was ist Mediation ?
2. Mediationsgesetze ?
3. Vorteile durch Mediation ?
4. Bisherige Ausbildungen zum/zur Mediator/in, Organisationen und Vernetzungen
5. Bereits etablierte Schiedsstellen- und Ombudsmannverfahren

IV. Empirik der k.u.k.K.i.D.

V. Notwendigkeiten der k.u.k.K.i.D

1. Unzufriedenheiten bei bisherigen k.o.-Strategien anhand von vier Beispielen aus dem A. Familienbereich B. Sozialbereich C. Unternehmensbereich D. Politikbereich
2. Unzufriedenheiten der Bürger/innen mit dem Staat anhand von vier Beispielen A. Falsche Versprechungen B. Bevormundungen, Wehr- und Hilflosigkeiten und Ängste C. Opferumkehr und Kriminalisierungen der „Kleinen“ D. Überforderungen und Strafen
3. Unzufriedenheiten bei der sozialen Harmonisierung der BRD-Gesellschaft
4. Unzufriedenheiten bei der Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung
5. Unzufriedenheiten bei der Realisierung und Umsetzung selbstbestimmter Lebenspläne
6. Unzufriedenheiten mit lebens-, menschen-, behinderten-, frauen- und seniorenfeindlichen Lebensbedingungen und Lebensqualitäten in der BRD
7. Unzufriedenheiten bezüglich positiver Lebensperspektiven beim automatischen Altern in der BRD
8. Unzufriedenheiten bei der flächendeckenden und problemlosen Umsetzung von Antidiskriminierungsgesetzen, Menschen-, Behinderten-, Frauen- und Seniorenrechten
9. Unzufriedenheiten mit der Demokratie in der BRD
10. Unzufriedenheiten mit dem Verlauf der Europäisierung

VI. Ziele der k.u.k.K.i.D
1. Selbstbestimmung, Individualisierung und Lebensqualitätsentwicklung
2. ICH-Stärkung, Selbsthilfe, Eigeninitiativen, Lebensfreude und Mitmenschlichkeit ( Siehe auch VII. Anhang )
3. Flächendeckende und problemlose Umsetzung von Antidiskriminierungsgesetzen, Menschen-, Behinderten-, Frauen- und Seniorenrechten
4. Soziale Harmonisierung
5. Friedensentwicklung
6. Demokratisierung
7. Europäisierung
8. Globalisierung bzw „Weltinnenpolitik“

VII. Anhang Seite
1. Deutscher Präventionspreis 2005 „50 plus – Gesund in der zweiten Lebenshälfte“
2. Bewerbung um den Deutschen Präventionspreis 2005 mit der SCM-Massnahme

VIII. Literaturhinweise

I. Zusammenfassung:

Anhand einiger Beispiele bezüglich der Notwendigkeiten individuell angepasster Modernisierungen und persönlichkeitsorientierter Zielsetzungen zur menschen- und lebensfreundlichen Harmonisierung der zersplitterten und zerstrittenen BRD-Gesellschaften wird aufgezeigt, dass traditionelle Methoden im Umgang mit Menschen gescheitert sind und nun kooperative und konstruktive Konfliktlösungen für eine zukunftstragende Gesellschaft im Rahmen von Menschen-, Behinderten-, Frauen- und Seniorenrechten, im Rahmen von intelligenten, modernen, demokratischen, gesundheitsschonenden und sozialen Lebensbedingungen und positiven Lebensqualitäten, und im Rahmen von menschen- und lebenfreundlicher Europäisierung und Globalisierung notwendig geworden sind und zur besseren Zufriedenheit von den betroffenen Bürgern/innen in lebenserfahrenen Eigeninitiativen und mit positiven Visionen nun selber erarbeitet und umgesetzt werden müssen, statt wie bisher alles an den Staat und an Dritte auf die traditionelle Art mit dem Ziel zu delegieren, Sieger und Verlierer zu schaffen und so nur die aggressions- und hassgeschürte und sich problemorientiert weiter massiv befeindende Gesellschaft tief zu spalten bzw in Parallelgesellschaften zu zersplittern und somit jegliches Miteinander samt konstruktiv-lösungsorentierter Dialoge, Konsense und Solidaritäten mit den fatalen Folgen des endgültigen Niedergangs der BRD in allen Bereichen und auf allen Ebenen samt apokalyptisch-niveauloser Verwahrlosung zum auf der Weltrangliste mit anderen Staaten nicht mehr konkurrenzfähigen 3.Welt-Staat vorsätzlich zu verhindern.

Die BRD-Realität ist, dass im gigantischen Paragraphen- und Verwaltungsdschungel nichts und niemand anlässlich von 1,4 Billiarden Euro Staatsschulden mehr gefördert wird, sondern dass es nahezu wieder 80% Immerärmerundkränkerwerdende wie zu unmittelbaren Vorkriegszeiten gibt, dass zunehmende Massenarbeitslosigkeit herrscht, dass sich profitbesessene Unternehmen auf dem Weltmarkt neuorientieren, und dass die Menschen-, Behinderten-, Frauen- und Seniorenrechte samt Antidiskriminierungsgesetze nicht flächendeckend und problemlos umgesetzt werden, sondern ganz im Gegenteil werden die mehrheitlichen „Kleinen und Schwächeren der Gesellschaft“ mit der fatalen Folge kriminalisiert, meist schwer -oft lebenslang- bestraft und ausrangiert, dass sämtliches Vertrauen verloren gegangen ist und es kaum noch Chancen auf das gegen alle Tatsachen von Politikern immernoch versprochene individuelle Wohlergehen bis ins hohe „Metusalem“-Alter gibt und immer mehr in Depressionen verfallen, so dass in Gesamtbetrachtung der BRD-Standort in allen Bereichen niedergeht und viele Werte-, Niveau-, Freiheits- und Friedliebende fluchtarig das Land verlassen, zumal ursprüngliche BRD-Bürger/innen, die sich nicht bedingungslos an das dekadente System angepasst haben, staatlich nicht respektiert und durch zwischenzeitlich etablierte Ausländer verdrängt werden.

Dass nun Betroffene selber kooperative und konstruktive Konfliktlösungen erarbeiten und ihre Streitigkeiten selber mit dem Ziel der grösstmöglichen Verträglichkeit in der Zukunft regeln wollen, stellt einen Paradigmen- und Gesinnungswechsel im Selbstwert- und Wertebewusstsein der Menschen, Gesellschaften und Staaten dar, zumal damit eine zunehmende Individualisierung, Demokratisierung und Modernisierung der mehrheitlichen Bevölkerung einhergeht und staatliche Hindernisse der individuell-positiven Persönlichkeitsentwicklungen abgebaut werden müssen, was derzeit aber noch mit der zunehmenden Misstrauensstruktur anlässlich der „vollkommenen Transparenz des/der Bürgers/in“ ( Kriminalisierung der Bevölkerung mit dem ausschliesslichen Ziel von massiven Bestrafungen ) konkurriert.

Jedoch konkurriert auch bei der Individualisierung und Modernisierung der Streitschlichtungen die Deutsche Justiz trotz mittlerweile katastrophaler Zustände samt althergebrachter k.o-Praktiken noch zu stark und will sich mit ihren auch noch weit überteuerten traditionellen Methoden „das Wasser nicht abgraben“ lassen, so dass sich die mehrheitliche Bevölkerungsmasse der individuellen Immerärmerundkränkerwerdenden nicht mehr leisten kann, ihre Streitangelegenheiten an Gerichte zu delegieren und so auf traditionelle Art ihre Ansprüche und Rechte zu erwirken, was die Atmosphäre in der BRD total vergiftet hat und flächendeckend massive Unzufriedenheiten in allen Lebensbereichen und auf allen Ebenen herrschen, zumal das „objektive Recht“ in der BRD auch nur von überprivilegierten Richtern „subjektiv“ gehandhabt wird und per se sehr „willkürlich und ungerecht“ ist, was zunehmend viele am „objektiven Recht in der BRD“ zweifeln und verzweifeln lässt, zumal damit ein zunehmend gigantisches Geschäft zu Lasten der „Kleinen und Schwächeren der Gesellschaft“ betrieben und so auch der endgültige Niedergang der BRD verantwortet werden muss bzw in längst überfälliger Abkehr von traditionellen Mustern durch kooperative und konstruktive Konfliktlösungen in letzter Sekunde vielleicht doch noch verhindert werden kann.

Staaten und Gesellschaften setzen zwar wie bisher den Rahmen für Lebensgrundbedingungen, müssen nun aber angesichts des insgesamten Scheiterns traditioneller Methoden aufgrund katastrophaler Staats-Unfähigkeiten und Gesellschafts-Defizite im positiv-mitmenschlichen Umgang in allen Lebensbereichen und auf allen Ebenen bei der persönlichen Durch- und Umsetzung individueller Angelegenheiten, Ziele und Lebensqualitäten mehr und mehr in den Hintergrund treten, so dass sich derzeit der einzelne Mensch zwar zunehmend noch mit „Mogelpackungen“ auseinandersetzen muss, aber langfristig in der Konkretisierung seiner zukunftsorientierten Bedürfnisse, Ansprüche und Forderungen mit modern-moderaten Dialogen doch individuelle und friedliche Streitkulturen mit positiven Konfliktlösungen mehr und mehr entwickeln und so auch die Demokratien durch zunehmend mehr selbstbestimmte und eigeninitiative Bürger/innen-Engagements stabilisieren kann.

Viele sind noch problemorientiert und fühlen sich dadurch vom unzumutbar unfreundlich gewordenen BRD-Staat samt ebensolcher Gesellschaften alleingelassen, lehnen sich auf oder verstummen.

Viele sind schon lösungsorientiert und sehen diese Entwicklungen als persönliche Herausforderung, individualisieren sich trotz Armut und Handycaps und entwickeln positive Eigeninitiativen.

Insofern ist Grundthema dieser Arbeit „das kooperative und konstruktive Altwerden in der BRD“ samt Einstimmung in mögliche gemeinsame Konfliktlösungen für Positivziele durch Mediation.

So wirbt diese Arbeit für problemlose und flächendeckende Lösungen und dafür, auch in der BRD aussergerichtliche Mediationsgesetze zur billigeren, freundlicheren, individuelleren, moderneren, besseren und zukunftsorentierteren Umsetzung von persönlichen Angelegenheiten, Zielen und Konflikten einzuführen, zumal die immer intelligenter und wertebewusster werdende Menschheit trotz der vielen, allbekannt gegenteiligen Ereignisse auf den zukünftigen Fortbestand programmiert ist und sich nur eine modernere und respektvollere Streitkultur geschlechts- und generationenverbindlich zur mehrheitlich friedlichen, freiheitlichen und sozialen Harmonisierung der immer noch gewaltverherrlichenden, zersplitterten und oft „bis auf´s Blut“ verfeindeten Individualgesellschaften aneignen muss, um auch Zukunftsbestand zu haben.

Selbstkritisch räumt diese Arbeit „einer am Ende der ersten Lebenshälfte mit 50 Jahren 1996 wirtschaftlich gescheiterten alleinerziehenden Mutter von zwei Kindern“ ein, dass dann trotz vieler Recherchen sicher nicht alle Meinungen vertreten sind, und dass diese Arbeit mit der Betonung von kooperativen und konstruktiven Konfliktlösungen möglicherweise eine „menschheitsverbessernde Sozialideologie“ diskutiert, die wegen der grossen Meinungs-, Gefühls-, Werte- und Biographieunterschiede samt glücklicher oder unglücklicher Zufälle, positiv oder negativ prägender Lebensumstände, usw auch wieder nicht zu realisieren und deshalb sehr naiv ist, zumal weltreligionen- und justizenunterstützt-männlicher life stil per se im höchsten Masse subjektiv-gewillkürt und für Frauen absolut nicht nachzuvollziehen ist, schon gar nicht von alleinerziehenden und so völlig alleingelassenen, sich dann zwingend emanzipierenden Müttern, die noch immer praktisch die „beschissensten Naturphänomene“ in allen Gesellschaften und Staaten sind und am meisten Verständnis und Menschenliebe mit ihrer allseitigen Gegnerschaft aufbringen müssen, um selber überleben und alt werden zu können, zumal auch noch immer fast alle Kirchen Frauen samt aller Frauenangelegenheiten massivst diskriminieren und so ein mächtiges Hindernis in der positiven und geschlechterfreundlichen Menschheitsentwicklung darstellen.

Alle Zuständigen und Verantwortlichen haben es trotz der Entwicklung der menschlichen Intelligenz über Jahrmillionen, trotz stetigen Modernisierungen und Verbesserungen der Lebensumstände samt Lebensqualitäten über Jahrtausende und trotz stets bester Wohlergehensversprechungen der Politiker immer noch nicht geschafft, das zufriedene Altwerden nach traditioneller „Gangart“ zu garantieren, so dass gar nichts anderes übrig bleibt, nun längst überfällig auf kooperative und konstruktive „Gangarten“ für eine entwicklungsfähige, problem- und konfliktarme, gemeinsame, friedlich-freiheitliche und positiv menschheitsstabilisierende Zukunft umzusteigen.

Trotz betont „weiblich-intellektueller“ Ideologie in dieser Arbeit interessieren sich jedoch sicher geschlechtsunabhängig viele Menschen für modern-alternative Möglichkeiten „des kooperativen und konstruktiven Altwerdens“.

Im Anhang werden deshalb mit kooperativen und konstruktiven Methoden mögliche Wege, Trainingsprogramme und „Kochrezepte“ für ICH-Stärkung, Selbsthilfe, Sympathie, Lebensfreude und die individuelle Persönlichkeitsentwicklung samt kostengünstiger Eigeninitiativen für mehr Lebensqualität bis ins hohe „Methusalem“-Alter aufgezeigt.

II. Vorwort:

Ich bin als hoffnungsvolle Nachkriegsgeneration im Dezember 1946 in Bayern geboren und bin als Einzelkind zunächst ohne eigene Streitkultur in der zunehmenden Wohlstandsgesellschaft auf den Trümmer- und Leichenbergen extremst abartiger Zerstörungskraft aufgewachsen, konnte wie in meiner Generation üblich keinem Menschen trauen, nur darauf hoffen, dass es auch gute Menschen gibt, habe voller Angst vor Grausamkeiten etliche Menschen ausprobiert, war nie zufrieden und bin dann mit meinen beiden Kindern alleine meinen risikoreichen Weg sehr pflichtbewusst weitergegangen, bis mein mittelständischer Lebensplan 1996 scheiterte und ich zu der verzweifelten Überlegung gezwungen war, ob ich überhaupt weiterleben oder mit letzter Kraft nocheinmal durchstarten und neubeginnen wollte, eine sehr einsame Entscheidung, die sicher jeder Mensch in seinem Leben früher oder später zu treffen hat, denn keine Biographie ist frei von Dramatik und Problemen.

Ich habe für mich eine gute Entscheidung getroffen, habe mich gewandelt und versucht, meine Ängste beiseite zu schieben und meine Persönlichkeit positiv zu entwickeln, bin dabei auf phänomenale Widerstände gestossen, aber sehe die jetzt als positive Auf- und Herausforderung, zumal ich mittlerweile mit meinem bescheidenen Renteneinkommen „auf der sicheren Seite des Lebens“ stehe und keinen finanziellen Existenzdruck habe, was mich zufrieden macht und die Dinge auf meinem bescheiden gewordenen Gesellschafts-level nun sehr „gelassen“ angehen lässt, zumal es wieder zunehmend vielen Millionen Menschen nicht besser geht und ich mich jetzt in dieser weltweit gigantischen Solidarität sehr geborgen fühle und nie mehr alleine bin.

Deshalb interessiert mich jetzt besonders „das kooperative und konstruktive Altwerden in der BRD“ sowie das Leben, die Lebensbedingungen, Lebensqualitäten und Lebensperspektiven der Menschen und ihre Zufriedenheit im Verlauf der Entwicklungen jetzt 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg im Rahmen der Europäisierung und Globalisierung.

Dabei sind politische Beobachtungen und die von männlich und weiblich verschiedenen Denk- und Verhaltensweisen, Lebenserfahrungen und Streitkulturen samt Ziele auch bzw besonders relevant, denn gerade durch die Emanzipationen der Behinderten, Frauen und Mütter in den 60 Jahren seit dem 2.Weltkrieg hat sich eine ganz andere Zivilisation mit viel individuelleren Werten entwickelt und hat neue Massstäbe gesetzt, an denen sich jetzt die Staaten und Gesellschaften mit religiös-fanatischen, verfassungs- und gesetzwidrigen und/oder utopistischen Menschen-, Behinderten-, Frauen- und Mütterdiskriminierungen zu messen haben, wobei auch besonders in der BRD mit ihrer immernoch aufflackernden, unbereinigten Nazi-Geschichte noch spannenede Entwicklungen im meist männlich-religiös und/oder männlich-politisch fundierten Gesundheits- und Geschlechterkampf zu verfolgen sind.

Besonders ist die wegen der Völkermorde unendlich schwierig gewordene förderliche Beziehung von in der BRD immernoch flächendeckend chancenlosen kranken/behinderten/schwerbehinderten Menschen zu ihrer meist noch massivst diskriminierenden und schädigenden Umwelt trotz zwischenzeitlich bester Verfassung und Gesetze zu betrachten, zumal die Gesundheits-Thematik jeden Menschen betrifft, denn die „absolute Gesundheit“ gibt es nicht, sondern ist eine politische Utopie.

Ausserdem hat nun angesichts der nahezu wieder 80% Immerärmerundkränkerwerdenden samt Gesellschaftsspaltung mit dem fast völligen Verschwinden des bisher ausschliesslich finanziell beurteilten Mittelstandes ( z.B. „Neureiche“ in den „goldenen“ 50ern bis 70ern vorigen Jahrhunderts ) der Bildungsaspekt wieder eine neue Hauptrolle in der Differenzierung, Einteilung und Wirksamkeit der verschiedenen Gesellschaftsschichten bekommen, so dass es bei genügend Intelligenz und Menschenkenntnis, breiten Lebens- und Berufserfahrungen und vertieftem Allgemein- und Spezialwissen in den verschiedensten Bereichen heute wieder keine „Schande“ ist, arm zu sein, ganz im Gegenteil werden jetzt im Zuge der Transparenz des Staates und der Bürger Reiche besonders unter die Lupe genommen, so dass nicht finanzieller Reichtum sondern breitgefächerte Bildung mit lebenslang ständigen Weiterbildungen ( neue Berufe und Seniorenstudiengänge boomen ) in allen Lebensbereichen zum Erstebenswerten geworden ist und so einen breiten neuen Mittelstand der relativ ärmeren Intellektuellen prognostizieren lassen.

Insofern hat sich das Wertebewusstsein samt Lebenseinstellungen und Lebensqualitäten in der BRD in den letzten 25 Jahren Jahren stark gewandelt und der nun auch psychologisch geschulte Mensch ist nun bestrebt, sich relativ unabhängiger von Staat und Gesellschaft zu individualisieren und sich seine eigene kleine Lebensidylle einzurichten, in der er vor Enttäuschungen relativ sicher ist und mit reduziert-optimalen Bedingungen und Lebensqualitäten möglichst freudvoll und zufrieden altwerden kann.

Die Zeit der grossen Versprechungen vom sich ständig steigernden Wohlergehen mit hochtrabenden Lebenskarriereplänen und ewig wachsendem Geldreichtum ist endgültig vorbei und der Mensch hat sich nun auf sich selber und sein eigenes kleines Glück aufgrund seiner eigenen menschlichen Talente und Fähigkeiten zu besinnen und muss sich nun selber anstrengen, daraus etwas zu machen und sein Leben mit viel Freude zur eigenen Zufriedenheit zu gestalten.

Insgesamt dürfte für die neuen Lebensqualitäten von zukunftstragender Bedeutung sein, dass sich die Europäischen Staaten zum Frieden entschossen haben und dass es in der BRD ein Gesundheits- und Sozialnetz gibt, so dass Menschen eine Basis haben, auf der sie sich trotz Handycap und relativer Armut „alternativ“, individuell, kooperativ und konstruktiv entwickeln und zumindest zufriedene „Methusalems“ werden können.

Wie bei vielen Millionen Menschen in der BRD ab den 80ern vorigen Jahrhunderts haben sich trotz bester Versprechungen bezüglich „Wohlstand und Wohlergehen in der BRD“ auch meine Lebenspläne als geschiedene Frau und dann alleinerziehende und alleinstehende Mutter von zwei Kindern nicht so erfüllt, wie ich mir das einst gedacht und geplant hatte, und auch ich habe durch Verschulden von zwei Banken 1996 einen dramatischen Sozialabsturz mit fatalen wirtschaftlichen und auch gesundheitlichen Folgen erlitten und habe die sozialen Ängste, Sorgen und Verzweiflungen der Menschen sehr gut und besonders gut kennengelernt, wie Verursacher von zwangsläufiger Not, Verantwortliche und Zuständige mit Schwächeren der Gesellschaft heutzutage in Deutschland immer noch umgehen.

Nur hatte ich im Gegensatz zu Millionen anderen Sozialabgestürzten das Glück der privaten und gesetzlichen Doppelversicherungen und bekam nach anwaltlichen Kämpfen wenigstens die zahnärztlich-berufsständischen Berentung ab 1999, während ich von den gesetzlichen Versicherungen bis heute noch kein Geld bekommen habe und auch meine aus dem Kernkonflikt mit den zwei Banken -die mein Unternehmen samt meines sämtlichen Hab und Gut vernichteten und mein Haus zwangsversteigerten, so dass ich arbeits-, mittel-, obdachlos und krank und meine gesamte wirtschaftliche Lebensplanung vollkommen gescheitert war- entstandenen und nun resultierenden insgesamt sechs Rechtsstreitigkeiten sind immer noch nicht geregelt, obwohl wir schwer geschädigten Gläubiger -ich musste ja von irgendetwas leben und so hat mir ein guter Freund mit dem Anspruch auf die endgültige finanzielle Regelung mit den Schadensverursachern, Versicherungen und Schuldnern Geld geliehen- sofort alles der Kripo und Staatsanwaltschaft angezeigt hatten, die aber auch bis heute untätig waren.

Aber wenigstens konnte ich auf der finanziellen Basis meiner zahnärztlich-berufsständischen Rente nocheinmal akademische Weiterbildungen absolvieren, mich praktisch umschulen lassen und mit einer kleinen ICH-AG als sehr lebenserfahrene und professionelle „Ältere“ nocheinmal neu starten, doch da „Ältere“ ( alle Älteren haben auch zunehmende Handycaps und sind somit auch „Behinderte“, die von der Gesellschaft radikal ausgegrenzt werden und absolut keine Chance auf eine positive Lebenskarriere, geschweige denn zu Zeiten des allgemeinen Sozialabbaus und der Massenarbeitslosigkeiten auf persönlichen Wohlstand haben ) in Deutschland noch immer maximal diskriminiert und benachteiligt werden, habe auch ich wohl keine wirtschaftlichen Chancen, jedoch kann ich als intellektuell herausgeforderte Teilrentnerin „gelassen“ meinen integrativen Interessen nachgehen und jetzt in Freude, Frieden, Freiheit, Mitmenschlichkeit und Zufriedenheit leben und eine krisenerprobte, emanzipierte, selbstbestimmte, gebildete, lebenskluge und sympathische „Methusalem“ mit viel Verständnis und so manchem klugen Rat für ihre Mitmenschen werden.

Die Sachen mit meinen sechs Widersachern müssten rein theoretisch irgendwann geregelt werden, da wir hartnäckig „am Ball“ bleiben, jedoch bin auch ich besonders von der Deutschen Justiz mit ihren traditionellen k.o.-Praktiken ständig drangsaliert worden, woraufhin ich auf einen solchen Umgang verzichtete und nun für mich nur noch die aussergerichtlichen Möglichkeiten in Betracht kommen, wobei die Öffentlichkeitsarbeit samt feed backs auch ein wesentliches Mittel ist, denn so oder ähnlich ging und geht es vielen Millionen Menschen in der BRD und deshalb sind die Erfolgsaussichten, auf traditionelle Weise an Ansprüche, Schadensersätze und Wiedergutmachungen zu kommen, absolut minimiert und es wäre von einem selbst blöde, sich wegen des fast völlig aussichtslosen Geldes auf traditionelle Art maximal „fix und fertig“ machen zu lassen.

Anlässlich der zunächst eigenen frustrativen Erlebnisse habe ich dann 2000 durch breitangelegte und viele Recherchen erkannt, dass keinem/r Sozialabgestürzten in der BRD trotz bester Verfassung, Gesetze und Menschen- und Behindertenrechte von keinem Menschen geholfen wird, wieder aus dem „Jammertal“ herauszukommen und wieder einen akzeptablen Lebens- und Gesellschaftsstatus mit optimalen Lebensqualitäten und Lebensperspektiven zu erreichen, geschweige ggf. Leistungsverweigerern und Schädigern das Handwerk zu legen und sie zu Leistungen, Schadensersätzen und Wiedergutmachungen zu zwingen, insofern „versacken“ die meisten und sterben bald, nur wenige können Handycap und die gewaltigen Widerstände als intellektuelle Herausforderung sehen und völlig „gelassen“ nocheinmal durchstarten.

Hieraus ist festzustellen, dass diese BRD-Gesellschaft noch hauptsächlich aus „Mogelpackungen“ besteht, die alles versprechen und sich dafür fürstlich bezahlen lassen, die dann aber nichts halten und die lebens- und menschenfreundlichen Gesetze nicht umsetzen und denen es mit dem fatalen Fazit völlig an Anstand und Zivilcourage fehlt, so dass nun der einstige Mittelstand fast völlig am verschwinden ist und es infolge in Deutschland schon nahezu wieder 80% Immerärmerundkränkerwerdende, 60% unnatürliche Tode, zunehmende Kinderlosigkeit, Auslandsmassenfluchten und keine Kräfte mit dem nötigen know how für eine Wiederbelebung in allen Bereichen und auf allen Ebenen zur Konkurrenzfähigkeit mit anderen Staaten gibt, wobei es dann gar kein Wunder ist, dass die Depression zur Volkskrankheit Nr. 1 in der BRD geworden ist und sämtliche Psychiatrien Hochkonjunktur haben und das Gesundheits-, Sozial-, Bildungs- und Wirtschaftswesen total zusammenbricht.

Ich denke auch, wenn die Betroffenen wieder eigeninitiativ werden und so oder ähnlich trotz finanziellem Scheitern und Handycap wieder mehr positive Biographien in Deutschland schreiben könnten, dass dies ein gutes Vorbild für Jüngere wäre, so dass die derzeit wieder besonders stark herrschende Existenzangst mitsamt Angst vor dem Altern in der BRD wieder abbgebaut werden und neue Gesinnungen im modernen Umgang mit Menschen und mit sich selber erwachsen könnten, zumal ansonsten Lebenssinn- und Menschheitsfragen nicht mehr positiv beantwortet werden können, und zumal in der BRD langsam eingesehen werden muss, dass der Jugend- und Geldprofitwahn mit dem radikalen Ausrangieren von Älteren samt ihrer respektablen Lebenserfahrungen und des gesamten know how der BRD in allen Lenensbereichen und auf allen Ebenen wohl der massivste Fehler war, aufrund dessen die BRD zwangsläufig endgültig niedergehen und zum 3. Welt-Staat verwahlosen und veröden muss bzw bei einem entsprechenden Gesinnungswechsel wieder hin zu mehr Mitmenschlichkeit, Lebensfreude, Akzeptanz und Mitsprache Älterer möglicherweise noch gerettet werden und wieder zukunftstragend werden kann.

Ansonsten dürfte sich zum Exodus der Jüngeren, die in der BRD keine Chancen haben, auch der Exodus aller intellektuellen Älteren ereignen, denn es gibt im Zuge der friedlichen Globalisierung immer mehr menschen- und lebensfreundlichere Staaten auf der Welt, zumal für die intellektuellen Älteren, die sich und anderen nichts mehr beweisen müssen und nur noch hochqualitativ und billig leben und das schöne Leben geniessen und ihre bescheiden gewordenen Bedürfnisse und meist sehr breit gefächerten und sehr gut ausgebildeten Interessen verwirklichen, sich also möglichst intelligent in Frieden, Freiheit und positiver Mitmenschlichkeit ihre wohlverdienten Alters-Idyllen bauen und den Rest ihres Lebens nur noch zufrieden und glücklichsein wollen.

Wer also als Normalsterbliche/r 60 Jahre durch die Höhen und Tiefen in der BRD gegangen ist, ist aus Schäden sehr klug geworden und hat so die höchste Kunst im Leben eines Menschen erlernt, nämlich die Lebenskunst.

In diesem Sinne habe ich bereits zwei system- und gesellschaftskritische Diplomarbeiten über Behindertenproblematiken und Selbsthilfegruppen in Deutschland geschrieben und weil ich auch gegen das derzeitig BRD-verordnete „Nichtstun“ besonders der ausrangierten Rentner/innen und Arbeitslose bin, habe ich mich neben meinen Klienten/innen-, Vortrags- und Autorinnentätigkeiten um das Schriftstellerdiplom der Cornelia Goethe Akademie und mit meinen relativ berufemarktneuen SCM-Massnahmen um den Deutschen Präventionspreis 2005 „50 plus - Gesund in der zweiten Lebenshälfte“ ( Texte daraus im Anhang ) beworben und bin somit Anhängerin der weltweiten „50 plus aktiv“-Bewegung, zumal ich recherchiert habe, dass in der BRD ein gigantisches Eigeninitiativ-Potenzial steckt, denn in Wirklichkeit tut altersunabhängig auch jeder arbeitslose Mensch jeden Tag viel Positives, auch wenn es nur ehrenhalber ist und von der Gesellschaft noch ständig entwertet wird.

In Anbetracht der gigantischen Eigeninitiativen und persönlichen Anstrengungen der mehrheitlichen Bürger/innen für das zumindest intellektuelle Wohlergehen in der BRD stösst z.B. die Antrittsrede des BRD-Bundespräsidenten mit der Betonung, dass er sein Land, aber ganz offensichtlich nicht die Menschen liebt, genauso übel auf, wie die ständige Hetze der CDU-Führerin z.B. im Wortlaut „ Attacke auf die anderen, kein Feuer auf uns selber“, die so auch nur macht- und profitgierig Menschen als „Humankapital“ sieht und gegen Menschen- und Behindertenrechte und Antidiskriminierungsgesetze und wohl auch gegen die soziale Harmonisierung der Europäischen Gesellschaf und m.E. keine liebende Frau ist, zumal sie ja auch nichteinmal selber Kinder geboren und grossgezogen und eine Familie erfolgreich gemanagt hat, also völlig unqualifiziert für die liebe- und vertrauensvolle Führung einer zukunftstragenden Gesellschaft und schon gar nicht geeignet für eine selbstkritische Politik angesichts der erschütternden Tattsachen von z.B. Massenarbeitslosigkeit, Kriminalisierungswillkür in allen Lebensbereichen mit fatalen k.o.-Praktiken besonders der Deutschen Justiz im gigantischen Bürokratie- und Paragraphendschungel und dem Scheitern jeglicher kooperativen und konstruktiven Konfliklösungsversuche von Bund, Ländern, Gemeinden und auf Europa- und Weltebene ist.

Um eine zukunftstragende Globalgesellschaft werden zu können, braucht es vernünftige Fragestellungen und friedliche, weltoffene, gebildete und sozialeingestellte Mitmenschen mit Zivilcourage, die an einem Strick in die gleiche Richtung ziehen und die respektvoll akzeptieren, dass wir Menschen alle automatisch altern und sterblich sind, und dass wir mehrheitlich mit Freude möglichst lange leben und keine lebensverkürzenden Qualen samt Diskriminierung, Ausgrenzung, Ausbeutung, Missbrauch, Körperverletzung, Elend und Not erleiden wollen.

Wir mehrheitliche Menschen wollen ganz einfach, dass es uns in allen Dingen gut geht und wir mit unserem individuellen Leben in unserer liebevoll förderlichen Zukunftsgemeinschaft der kooperativen und konstruktiven Mitmenschlichkeit der Geschlechter und aller Generationen jeden Tag zufrieden sein können.

Insofern ist es Aufgabe der überprivilegierten Mächtigen den positiven Umgang mit Menschen samt stets versprochener Lebensqualitäten aller Menschen endlich zu verbessern, denn wir „Kleinen“ haben die an uns gestellten Anforderungen für mehr Lebensqualität und bessere Lebensbedingungen in der BRD bereits erbracht und unseren Teil geleistet, mehr können und wollen wir nicht tun und vor allem wollen wir uns nicht ständig von den eigenprofitgierigen Mächtigen mit traditionellen k.o.-Praktiken ausschliesslich selbstzweckmässig „fix und fertig“ machen lassen, so dass es schon wieder nahezu 80% Immerärmerundkränkerwerdende samt zunehmend mehr Kinderlosigkeit, Auslandsfluchten und 60% unnatürliche Tode in diesem machtbesessenen und gewaltverherrlichenden Horror-Deutschland ohne vernünftige, menschenwürdige und zukunftsorientierte Streitkultur und ohne den konkreten Willen zur problemlosen und flächendeckenden Umsetzung von positiven Idealen für eine friedliche, stabile und zufriedene Zukunftsgesellschaft wie zu unmittelbaren Vorkriegszeiten in der Menschheitsgeschichte gibt.

Alle Menschen müssen trotz Handycaps gerechte und gleiche Chancen auf ein selbstbesimmtes Leben anlässlich der eigenen zu fördernden Individualtalente und auf lebenslang positive Persönlichkeitsentwicklung haben - dass nur der Zufall über Lebensglück und Lebenspech entscheidet und nur reiche Promis Menschenrechte, Menschenwürde und Geltung haben, ist nicht im Interesse der Allgemeinheit, denn jeder Mensch hat das Recht auf Wohlergehen, Anerkennung und ein zufriedenes Leben, zumal sich jeder Mensch jeden Tag ähnlich viel Mühe wie Promis mit dem Leben gibt und jedes Menschen Tag nur die selben 24 Stunden hat, in denen bei Überstressung mehr Fehler gemacht und grosser Schaden angerichtet wird, als dass deren Leistungen gesellschaftlichen Nutzen bringen und effektiv positiv sind, was zum Fazit hat, dass sich die hierarchisch- und promiorientierte Menschheit nicht posiv entwickelt, sondern immer weiter wieder in abartig unvernünftige, ungebildete, unsoziale, unkooperative und unkonstruktive Mittelalter- und Steinzeitkulturen mit ausschliesslich negativen Gefühlswelten zurückfällt.

Auch insofern sollte die optimale Zufriedenheit und Friedlichkeit aller Menschen und nicht nur Idole mit meist fatalen Ideologien samt ihrer risikolosen, dramenbesessenen Verfechter gefördert werden, zumal die Weltliteratur schon genügend bewiesen hat, wie beschränkt der menschliche Geist ist und dass selbst die anderen Extreme, die weltverbessernden Genies nicht universal und stabil sind, sondern wie jeder gewöhnliche Mensch ihren persönlichen Krimi durchzuleiden haben und auch ganz Normalsterbliche sind, die auch oft schon am Grundkurs der von allen anzustrebenden Lebenskunst des möglichst gesundheitsschonenden, stresslosen und freudvollen Altwerdens scheitern.

Obwohl es heutzutage weltweit schon zunehmend viele „Kochrezepte“ für die gesundheitsschonende Lebenskunst des möglchst stresslosen und freudvollen Altwerdens gibt, ist in der BRD das Altwerden noch immer mit erschreckend negativen Gesinnungen und Gefühlswelten besetzt, so dass die meisten Menschen in der BRD keinen positiven Lebensplan für die zweite Lebenshälfte bis ins hohe „Methusalem“-Alter haben und in ihrer jeweiligen „Midlifekrisis“ wie in einer zweiten Pubertät selbstsabottagetüchtig hängen bleiben und sich aus Angst vor dem endgültigen Scheitern nie mehr emanzipieren, was vollkommen unverständlich ist, denn gerade das Leben in der zweiten Lebenshälfte ist sehr, sehr interessant, freudvoll und schön, zumal man mittlerweile seine Risiken und Handycaps hinreichend kennt, aus Schäden sehr klug geworden ist und gelernt hat, sich selber am besten zu helfen und neue Methoden zur effektivsten Bedürfnisbefriedigung zu entwickeln, so dass es einem schon ganz unbewusst jeden Tag in allen Dingen immer besser und besser geht und man traditionellen Widersachern und Eigenprofithaien gelassen „blast mir doch in den Schuh“ sagen und sich nur noch dem erfreulich Sympathischen widmen, seine meist bescheiden gewordenen Bedürfnisse befriedigen und so das konkret Gute auf der Welt anstreben und ganz unspektakulär mitvorantreiben kann.

„Die stille Revolution für positive und mehr Lebensqualität“ geht also meist von den unzähligen lebenslustigen Älteren aus, die in ihrer ersten Lebenshälfte oft gar nicht hervorstechend erfolgreich, sondern nur unauffällige, systemmitlaufende „Nonames“ waren, die dann zwangsläufig am nur mittelmässigen oder gar schlechten System gescheitert, aber dann getreu eigener Werte und Ideale mit ihrem gesamten know how „umgestiegen“ und anlässlich eigener Intelligenz alternativ und eigeninitiativ geworden sind und nun eine sehr ansehliche, individuelle Lebenspraxis mit sehr viel Lebenserfahrung sehr überzeugend präsentieren und jetzt ganz alternativ anderen Menschen nicht nur gute Worte gönnen und so die traditionelle Streitkultur samt k.o.-Praktiken beenden, sondern nun auch kooperative und konstruktive Konfliktlösungen in allen Lebensbereichen zukunftstragend anbieten können.

Die älteren Generationenvertreter/innen, die schon maximal lehrreiche „gute und schlechte Zeiten“ durchlebt haben und dabei trotz zunehmender Gesundheitshandycaps bis ins hohe „Methusalem“-Alter „alternativ, gelassen, aktiv und fröhlich wie ein junger Turnschuh“ sind, boomen derzeit und begeistern selbst die missmutigsten und depressivsten Jüngeren, warnen aber auch die anderen mit überschäumenden Instinkten vor hochtrabenden Plänen und grossen Risiken, insofern dürften sie die Ordner/innen und Wegbereiter/innen einer sehr vernünftigen, sensiblen, menschen- und lebensfreundlichen Mittelstandszukunft und einer neuen Menschheitsepoche des friedlichen Miteinanders und individuell-optimierten Wohlergehens jedes Menschen bei sozialer Harmonisierung der Weltbevölkerung und medizinischen und technologischen Entwicklungen sein, wobei die völlig paradoxe Wirtschaftsideologie des ständig zunehmenden Wachstums bei ständig zunehmender Massenarbeitslosigkeit sicher als erste aufgegeben werden und möglicherweise der Sozialideologie der grundsätzlichen Existenzsicherung weichen muss, zumal sowieso nicht mehr zu verstehen ist, dass und wozu die minderheitlichen Reichen dieser Welt immer reicher werden, bzw könnten die Reichen dieser Welt vernünftigerweise mit ihrem Reichtum die restliche Menschheit ohne Gegenleistungen existenzgrundsichern, so dass kein Mensch mehr in finanzielle Not geraten kann, dann entfielen nämlich auch Massenarbeitslosigkeiten und sonstige Existenzängste völlig und jeder Mensch könnte sich freudig nur noch seinen positiven Interessen und Hobbys widmen, was dann auch wieder sozialstaatlich und demokratisch wäre.

Dies sollte doch vernünftigen Menschen zu ermöglichen sein, zumal auch die modernen Religionen nicht mehr verheissen, dass nur die Reichen ins Himmelreich eingehen und nur die Armen in der ewigen Verdammnis zu schmoren haben, und zumal es heute schon verpönt und out ist, reich und maximal eigensüchtig, geizig und böse zu sein.

Auf dem traditionellen Konflikt zwischen Armut und Rechtum mit der Ideologie, dass alle Reichen immer reicher und bösartiger und alle Armen immer ärmer und gutmütiger zu werden haben, basiert jeder Missstand auch in der BRD, und insofern werden auch die Hierarchien-, Generationen- und Geschlechterkonflikte immer dramatischer, so dass sich die BRD dazu entschlossen hat, alle willkürlich Konfliktverdächtigen massenweise kurzerhand in maximal freiheitsentziehende, entrechtende und enteignende Heime, Psychiatrien und Gefängnisse zu sperren und sie lebenslang mit Medikamenten absolut chancenlos stillzustellen, um die konfliktverursachenden Reicheren zu schonen und sie ihr Unwesen weiterbetreiben zu lassen, zumal auch Juristen nicht zivilcouragiert sind und in der BRD noch nie die verfassungsmässigen Menschen- und Behindertenrechte gelehrt wurden, geschweige dass Richter flächendeckend in der professionellen Mediation, also in der kooperativen und konstruktiven Konfliktschlichtung ausgebildet sind.

So sind in der BRD alle Menschen- und Behindertenrechte nur schönfärbender Trug und werden nicht flächendeckend und problemlos umgesetzt, sondern kurzerhand haben jeder meist männliche Reichere und alle juristischen Personen grundsätzlich Recht, während jede/r natürliche/r Ärmere mit traditionellen und medizinischen k.o.-Praktiken „fix und ferig“ gemacht wird, so dass nur ganz wenige diese Misshandlungen gesund und ohne Trauma überleben bzw nicht lebenslang stigmatisiert, diskriminiert, weitermisshandelt und ausgegrenzt werden.

Insofern sind in Deutschland die nahezu wieder 80% automatisch in die katastrophalen Mühlen der Justiz geratenen Immerärmerundkränkerwerdenden bis ins reguläre Rentenalter absolut chancenlos und meist dann finanzell auch nicht im Stande, nocheinmal eine neue Lebenskarriere in der zweiten Lebenshälfte zu starten bzw wollen sie oft auch nicht mehr, wie der USA-Psychiater Oliver Sacks in seinem erschütternden Werk „Awakenings“ schon vor über 20 Jahren eindeutigst nachgewiesen hat, und zumal in der BRD z.B. das ganz normale Leben von alleinerziehenden Müttern und ihren Kindern trotz ihrer grössten Mühen wegen des maximalen Missbrauchs durch die mehrheitlich fatale Geldideologie noch immer nicht machbar und ausreichend für die zweite Lebenshälfte gesorgt bzw diese notwendige Versorgung geregelt ist, so dass jede schwangere Frau in der BRD automatisch in die lebenslange Armutsfalle gerät und jeder Mann in der BRD diese Macht über Frauen weitgehendst ausnützt.

Und deswegen ist es abartig dreist, wenn die minderheitlichen meist männlichen Reichen in der demokratischen und sozialstaatlichen BRD jetzt von sich behaupten, nicht für das soziale und demokratische Leben, sondern ausschliesslich für das Mehren ihres kriminellen Reichtums verantwortlich und tätig zu sein und dafür auch jegliche Unterstützung aus Politik und von der Deutschen Justiz bekommen, obwohl selbst der Staat samt Regierung von diesen Reichen am meisten betrogen wird und so selber kein Geld mehr hat, seine Wohlergehensversprechungen und sozialen Verpflichtungen flächendeckend und problemlos umzusetzen.

Kein Wunder also, dass in der BRD wieder Kinderlosigkeit herrscht und so zunehmend viele ins menschen- und lebensfreundlichere Ausland flüchten, um sich da stressloser selbstverwirklichen, sich lebensqalitative Idyllen bauen und optimal freudvoll leben und offensichtlich nur so das wunderschöne Leben in vollen Zügen geniessen und möglichst alt werden zu können.

So finden also seit Menschheitsgedenken immerwieder grosse Völkerwanderungen statt und Staaten vergehen und neue entstehen.

Nun 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg ist es also sehr fraglich, ob sich der BRD-Staat nocheinmal „berappelt“ oder auch endgültig erlischt, was ich persönlich sehr traurig finden würde, denn auch ich habe in die BRD viel investiert, nur bin ich keine Heldin und opfere auch noch mein möglichst langes Leben in optimaler Zufriedenheit, und insofern „schwimme“ ich eben hauptsächlich intellektuell mit der weltweiten „50 plus aktiv“-Bewegung mit und hoffe weiterhin auf kooperative und konstruktive Konfliktlösungen.

III. Einführung:

Was ist Mediation ?

Im Gegensatz zur traditionellen Methode der Streit- bzw Konfliktregulierung mit Problemvertiefungen und radikalen k.o.-Praktiken versucht man neuerdings, die Probleme nicht zu vertiefen und „den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben“, sondern den Konflikt zu minimieren und kooperative und konstruktive Konfliktlösungen zu erarbeiten und keine Konfliktpartei als „Sieger“ und „Verlierer“ dastehen, sondern alle nach der „win win“-Strategie gewinnen zu lassen, damit Beziehungen fortgesetzt werden können, was wie eine Erlösung wirkt und eine viel grössere Akzeptanz hat, als wenn sich Parteien ständig bis „auf´s Blut“ bekriegen oder sich im Verharren von ausschliesslich negativen Gefühlsmustern für immer trennen müssen, weil ein positives Miteinander in der Zukunft nicht mehr möglich ist.

Das neue Wesentliche an der Mediation ist, dass der/die Mediator/in mit liebevoll-psychologischem Gespür, hochentwickeltem und stilistisch sicherem Feingefühl und speziellen Mediationstechniken herausfindet, um welchen eigentlichen Konflikt es dem/der jeweiligen Konfliktpartner/in hintergründig in Wirklichkeit geht, welche Werte er/sie vertritt und welches eigentliche Ziel zur Konfliktentlastung führt, wobei meist festzustellen ist, dass es den Konfliktpartnern/innen nicht darum geht, den/die andere/n maximal zu ärgern und auszuschalten, sondern nur die eigenen meist bescheidenen Bedürfnisse optimal zu befriedigen - sobald die meist bescheidenen eigentlichen Bedürfnisse der Konfliktpartner/innen zur Sprache kommen tritt spontan eine emotionale Entlastung des Streits ein und plötzlich können die Konfliktpartner/innen wieder mit zunehmendem gegenseitigen Verständnis miteinander reden und so gemeinsam eine zukunftstragende Konfliktlösung mit optimalen Befriedigungen jedes/r Partners/in erarbeiten.

Das Ziel der Mediation ist also mit feinfühlig-psychologischen Praktiken nur Gewinner zu schaffen, die miteinander dann weiterhin eine positive Beziehung unterhalten können, und ist also ein ganz anderes, als bei der traditionellen Methode mit k.o.-Praktiken Sieger und Verlierer zu schaffen, die sich wegen der ausschliesslichen und extra angeheizten Negativemotionen samt Radikalität nie mehr begegnen können.

Und so wird in der Mediation der Konflikt von den Konfliktparnern/innen selber minimiert und gelöst, anstatt wie bei der traditionellen Methode an bevormundende Dritte zur radikalen Ermittlung von Sieger und Verlierer delegiert zu werden.

So sind z.B. auch in der Medizin die bevormundenden Radikalmethoden nicht mehr üblich und Sprüche wie „Operation gelungen, Patient tot“ sind seit einigen Jahren i.d.R. out, sondern die sog. „Sanfte Medizin unter Einbeziehung des/der Patienten/in“ hat selbst in der Chirurgie neue Massstäbe gesetzt, auch bekommen die Menschen von der Pharmazie heute i.d.R. keine „Hämmer“ mit maximalen Nebenwirkungen mehr verordnet, sondern bestens aufgeklärt und freiwillig können sich die Betroffenen für ein „einschleichendes Pharma-Design“ entscheiden, das unerwünschte Nebenwirkungen neutralisiert, wobei auch wieder mehr naturheilkundliche Präparate herangezogen werden, und auch in der Pflege haben selbst in Sterbekliniken i.d.R. kooperative und konstruktive Konfliktlösungen wieder soweit Vorrang bekommen, dass jetzt umgekehrt das „Leben um jeden Preis“ wieder in die allgemeine Diskussion geraten ist, doch vor allem wird die Methode der kooperativen und konstruktiven Konfliktlösung bei erfolgreichen Rehabilitationen angewendet.

Jedoch in der Schmerztherapie ist die BRD noch ein Entwicklungsland, zumal Schmerzmittel wie andere Drogen mit sich ständig reduzierender Wirkung abhängig machen und dann meist jährlich sehr angstbesetzte Entziehungskuren durchgeführt werden müssen, damit Wirksamkeit wieder stattfinden kann, wobei aber bei psychologisch verursachten Schmerzen ( Psychosomatik ) auch schon zunehmend modern mit fakultätsübergreifenden und effektiven Methoden bei hauptsächlicher Einbeziehung des/der Betroffenen und seines/ihres persönlichen Umfelds in den Heilverlauf therapiert wird, so dürfte z.B. die Geburtsmedizin mit ihren kooperativen und konstruktiven Konfliktlösungen im Schmerzbereich in der BRD dennoch auf der Weltrangliste konkurrieren können.

Auch in der Stress-Prävention ist die BRD noch sehr entwicklungsbedürftig, zumal hier noch auf dem gigantischen Markt der maximal verunsichernden Ideologien herumprobiert wird und es noch keine sichere Mehode gegen das stressbedingte Krankwerden gibt, aber Stress eindeutig ein krankheitsauslösender Hauptfaktor ist.

Jedoch in unserer immer schnellebigeren Zeit nimmt Stress immer mehr zu, wogegen es alternativ zumindestens schon immer mehr „wellness“-Oasen und Sress-Aufklärungen in allen Medien samt Sicherheits-, Schutz-, Seuchen-, Umwelt-, Arbeitsplatz- und Antidiskriminierungsgesetze, usw ( z.B. auch das neue Stalkinggesetz ), bzw ja auch das grob alles zusammenfassende StGB zur Verhinderung bzw Eindämmung von Stress gibt.

Doch all die schönen Gesetze und Aufklärungen helfen meist nicht, sondern bewirken oft das Gegenteil und bilden ausschliesslich Misstrauensstrukturen, anlässlich derer jede/r Bürger/in automatisch potenziell kriminell ist und schon bei Verdacht schwer bestraft wird, also in den „absoluten Stress“ gerät, der eigentlich verhindert werden sollte.

Insofern ist es ratsam, dass Menschen dringend kooperative und konstruktive Konfliktlösungen lernen, ansteben und dann sofort fächendeckend und problemlos umsetzen, damit alle Bürger/innen wieder vertrauensvoll, angstlos und stressarm leben und ein positives Miteinander zukunftstragend gestalten können, zumal es dauerhaft auch viel mehr Spass und Lebensfreude macht, ständig an kooperativen und konstruktiven Konfliktlösungen „mitzustricken“, als traditionell kurzfristig „Verlierer“ oder „Gewinner“ und dann zwangsläufig danach lange sehr einsam und somit wieder maximalem Stress ausgesetzt zu sein ( z.B. das berühmt-berüchtigte „Loch“, in das jeder Mensch nach einer Anstrengung oder bei einem Kummer immerwieder fällt - so hat z.B. Roger Willemsen gesagt: „Liebeskummer ist so, als wenn jemand über dein Grab geht“, und da die mehrheitliche Menschheit ständig an Liebeskummer leidet, braucht man sich nicht zu wundern ).

Meines Wissens wird in Pilotprojekten auch schon an manchen Schulen die kooperative und konstruktive Konfliktlösung den Schülern/innen beigebracht und von ihnen angewendet, ansonsten haben Mediationsausbildungsstätten auch in der BRD einen zunehmend regen Zulauf und es gibt zunehmend mehr Mediatoren/innen.

Auch in Bereichen der Resozialisierung und „Null Bock“-Praktiker gibt es erfolgreich zunehmend mehr mediative Pilotprojekte, die teilweise -meist BRD-Länder bezogen- schon flächendeckend umgesetzt werden.

Besonders beliebt sind bereits Mediationen in Lebensparnerschafts-, Familien-, Unternehmens- und Umweltbereichen.

Jedoch ist die breite Öffentlichkeit in der BRD noch nicht über Mediation aufgeklärt und so wird Mediation noch vielfach mit „Meditation“ verwechselt.

Leider findet auch ein erheblich störendes Konkurrenzdenken unter den Mediatoren/innen, besonders seitens der Juristen/innen mit spezieller Mediationsausbildung statt, die offenbar meinen, dass sie besser als nichtjuristische Mediatoren/innen sind.

Die modernen Anwaltskanzleien, die ihre Angebotspalette mit juristischen Mediatoren/innen erweitern bzw zugleich auch meditatorisch tätige Richter laden sich jedoch den Methoden-Streit mit der totalen Klienten/innen-Verunsicherung bezüglich der aussergerichtlichen oder traditionell-gerichlichen Gangart u.U. selber ins Haus.

Deswegen haben es nichtjuristische Mediatoren/innen für die aussergerichtliche Gangart wesentlich einfacher, weil nicht zu Lasten des Klientels „Äpfel mit Birnen“ vermischt werden können.

Zumal es für traditionelle k.o.-Praktiker sicher schwer ist, das nötige liebevoll-psychologische Gespür und Feingefühl für eine erfolgreiche Mediation aufzubringen ( Wind- und Wettererprobte Bauschreiner sind auch meist nicht zugleich sehr erfolgreiche Stilmöbeldesigner bzw braucht es dafür, jemanden k.o. zu schlagen, andere Verhaltenstechniken, als besondere, emotional und intelligent hochentwickelte Mitmenschlichkeit und lösungsorientierte Sensibilitäten in allen kommunikativen Bereichen ), da das „objektive“ Recht keine subjektiven Emotionen kennt, aber bei der Mediation Emotionen und Subjektivität samt konkrete Darstellungen von individuellen Bedürfnissen, Werten und Zielen von ausschlaggebender Bedeutung sind.

Insofern ist ernsthaft zu erwägen, ob Juristen/innen auch Mediatoren/innen sein können.

Manche Beobachter der Modernisierung von Streitkulturen behaupten, dass Mediation eine Verweiblichung unserer einst männergeprägten Zivilisation ist.

Und insofern wird es zwar in der männer- und gewaltdominierten Welt nicht einfach sein, die modernen, kooperativen und konstruktiven Konfliktlösungen flächendeckend und problemlos umzusetzen, zumal viele Menschen oft noch die Dramatik mit ihren negativen Gefühlswelten mehr lieben und Gewaltlosigkeit noch immer als „Schwäche“ des Individuums, statt als besondere „Stärke“ des/r schöngeistigen Klugen ansehen, aber Frieden herzustellen geht nur mit positiv-visionärer Klugheit, nicht mit zerstörerischer Gewalt, und eine zukunftstragende Gesellschaft kann nur nach den Prinzipien der internen und externen Friedlichkeit existieren, nicht nach den extremen Regularien der Selbstsabottage, Selbstzerstörung, Selbstauslöschung oder des auslöschenden Angriffs auf die ganze Menschheit, da spätestens seit der „Pille“ und bildungs-, gesundheits- und sozialstaatlichen Demokratisierungen auf der Welt auch Überbevölkerung, Bildungsdefizite, Gesundheitsschäden und Armut kein Argument für jede Art von Gewalt mehr sein sollten.

Zu versäumen ist auch nicht, darauf hinzuweisen, dass mit Mediation die Vision von einer besseren, schöneren und harmonischeren Welt angesichts der Wunder, z.B. ein kreatives und intelligentes Lebewesen zu sein, verbunden ist, und dass die Menschheit sich doch eigentlich gegenseitig ausschliesslich im Guten fördern und positiv entwickeln sollte.

So spielt Mediation zunehmend auch bei kranken/behinderten/schwerbehinderten Menschen zur mentalen ICH-Stärkung eine wesentliche Rolle, denn nur mental ICH-gestärkte Menschen geraten nicht in Angst und Panik, sondern können sich wieder selber helfen und ihr Leben wieder selber in die Hand nehmen und trotz Handycap lösungsorientiert managen und können ihre individuelle Persönlichkeit nur so wieder positiv entwickeln ( siehe Paralympiks; siehe auch die Künstlerwelt, in der jede/r ein gesundheitliches Handycap hat, so als seien Handycaps die wesentliche Voraussetzung zum Kreativsein ).

Mediation ist also nicht nur ein wichtiges Instrument für kooperative und konstruktive Konfliktlösungen, sondern ist auch hervorragend dafür geeignet, notwendigerweise die eigene Befindlichkeit, Lebensqualität und Zukunft bewusst zu klären und sich so einen konkreten und anschaulichen Standpunkt in der Gesellschaft zu sichern, auf den auch andere Bezug nehmen können, und so wird jeder Mensch wieder wichtig und der schädlichen Anonymisierung kann so wieder effektiv entgegengewirkt werden und zu einer positiven Individualisierung der Menschheit führen, zumal der ganz persönliche Lebensstil schon heute immens wichtige Bedeutung bekommen hat, und zumal sich nur durch positive Individualisierung die Menschheit positiv entwickeln kann.

Und insofern sollte jeder Mensch Mediation lernen.

Mediationsgesetze ?

In den USA, in Australien und Österreich gibt es bereits Mediationsgesetze zur aussergerichtlichen Konfliktbereinigung, nur in der BRD noch nicht, obwohl man damit ausschliesslich gute Erfahrungen gemacht hat und auch die Justizen erheblich entlastet werden können.

Insofern müssen Streitpartner in den Ländern mit Mediationsgesetzen vorgeschaltet erst eine aussergerichtliche Mediation absolvieren, was wegen des positiven Ziels, dass alle als Gewinner aus dem Streit hervorgehen und weiter miteinander eine Beziehung unterhalten können, höchste Akzeptanz sowohl der Streitpartner, als auch des Umfeldes findet, zumal auch nur so flächendeckend Verbesserungen und Weiterentwicklungen in allen Lebensbereichen stattfinden können.

Vorteile durch Mediation ?

Abgesehen von den bereits o.g. Vorteilen, z.B. dass die Konfliktpartner selber an der Konfliktminimierung mitarbeiten und aus dem Konflikt nur zukunftsorientierte Gewinner hervorgehen, die weiter miteinander reden, arbeiten und leben können, sind Mediationen auch viel schneller, billiger, erfolgreicher und schonender als die traditionelle Gangart, dass der Konflikt an Dritte ( Anwälte und Richter ) delegiert und meist durch alle Gerichtsinstanzen mit ihren k.o.-Praktiken zur Ermittlung von meist völlig gerichtssubjektiven Siegern und Verlierern je nach Zufall, Intelligenzgrad, Korruptheit, Politik, Macht und Willkür getrieben wird, aufgrunddessen meist schon vorher Sieger und Verlierer feststehen.

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Details

Seiten
67
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783832487522
ISBN (Paperback)
9783838687520
DOI
10.3239/9783832487522
Dateigröße
637 KB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Institut für berufliche Weiterbildung Lörrach – unbekannt
Erscheinungsdatum
2005 (Mai)
Schlagworte
streit vermittlung dialog kommunikation mediationsgesetz

Autor

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Titel: Empirik, Notwendigkeiten und Ziele der kooperativen und konstruktiven Konfliktlösung durch Mediation in Deutschland