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Markus 8,24-9,1 und die Frage der Identität Jesu

Diplomarbeit 1996 90 Seiten

Theologie - Sonstiges

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Im Mittelpunkt des Evangeliums nach Markus steht die geschichtliche Person Jesus von Nazareth, den der Evangelist als den Christus und Sohn Gottes identifiziert und dar- und vorzustellen sucht. Der Jesus des Markusevangeliums tritt als ein bevollmächtigter Künder der anbrechenden Gottesherrschaft auf. Er vollzieht erstaunliche Wundertaten, legt sich aufgrund seines Tuns und seiner Lehre mit der führenden jüdischen Obrigkeit an. Die Menschen seiner Zeit sind aufgrund dessen interessiert zu wissen, wer denn er sei. Dieser Jesus verbirgt jedoch seine wahre Identität im Geheimnis. Ihm gelingt es trotzdem nicht, der Öffentlichkeit seine Identität bzw. sein Wesen zu entziehen. "Er will das Geheimnis, und er wird nur bekannter." In einigen Stellen des Markusevangeliums wird die messianische Identität Jesu zwar erkannt und bekannt, aber fast jedesmal schließt sich dieser Erkenntnis und dem Bekenntnis ein Schweigegebot an. Mit der Perikope der Frage Jesu an seine Jünger nach dem, was die Menschen einschließlich der Jünger von ihm halten, sich der ersten Leidensankündigung und der Nachfolgerede anschließend, scheint sich eine Wende in der markinischen Evangeliumsdarstellung aufzutun. Die Jünger erkennen plötzlich, daß Jesus der Christus ist, scheinen aber nicht das messianische Selbstverständnis Jesu bzw. die Art und Weise seiner Messianität ganz zu begreifen. Die Verbindung der Messianität Jesu mit Leiden und Auferstehung scheint, den Erwartungs- und Verstehenshorizont der Jünger zu sprengen. Es ist allerdings wichtig für den Verfasser des Markusevangeliums, daß die wirkliche Identität Jesu sich nur in dieser Verbindung offenbart, verstanden und bekannt gemacht werden kann, und daß diese Verbindung auch für die Nachfolge Jesu entsprechende Konsequenzen mit sich zieht.
In dieser Diplomarbeit möchte ich mich, in Anwendung der linguistischen und historisch-kritischen Methoden der neutestamentlichen Exegese, mit einer Analyse dieser Perikope befassen. Dabei geht es darum, der Frage der Identität Jesu nachzugehen und den Sinn und die Bedeutung des markinischen Messiasverständnisses zu erarbeiten.

Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
1.Einleitung2
2.Textkritische Analyse5
2.1Textkritische Analyse von Mk 8,295
2.1.1¢pokriqej5
2.1.2`O cristÒj6
2.2Textkritische Analyse von Mk 9,16
3.Übersetzung7
4.Die literarische Struktur des Textes (Textanalyse)9
4.1Abgrenzung der Perikope9
4.2Stellung der Perikope im Kontext […]

Details

Seiten
90
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
1996
ISBN (eBook)
9783832424480
Dateigröße
705 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v218246
Institution / Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn – Theologie
Note
2,0
Schlagworte
christologie exegese neuen testaments identität jesu markusevangelium theologie

Autor

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Titel: Markus 8,24-9,1 und die Frage der Identität Jesu