Lade Inhalt...

Arthur Schnitzlers Leutnant Gustl

„Wie lange wird es denn noch dauern?“- Identitätskrise Schnitzlers oder Vorausdeutung auf das Schicksal der untergehenden Donaumonarchie?

Hausarbeit 2014 24 Seiten

Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen

Zusammenfassung

Die Novelle „Leutnant Gustl“ wurde von dem österreichischen Schriftsteller, Mediziner und Reserveoffizier Arthur Schnitzler verfasst und am 25. Dezember 1900 in der Weihnachtsbeilage der „Neuen Freien Presse“ zum ersten Mal veröffentlicht. Daraus resultierte eine Abmahnung des Militärs gegenüber Schnitzler, sodass man ihm seinen Rang als Reserveoffizier aberkannte. Dies begründete der Ehrenrat des Militärs damit, dass Schnitzler die heilige Standesehre der KUK-Offiziere, sowie den Antisemitismus in der Armee stark kritisierte.
Die Idee zur Novelle, die auf einem realen Vorgang basiert, kam Schnitzler bereits 1896. Er notierte sie wie folgt: „Einer bekommt irgendwie eine Ohrfeige; - niemand erfährt‘s. Der sie ihm gegeben, stirbt und er ist beunruhigt, kommt darauf, dass er nicht an verletzter Ehre – sondern an der Angst litt, es könnte bekannt werden. - “
Diesen Plot setze Schnitzler in seiner Novelle „Leutnant Gustl“ um, indem er von Anfang bis Ende des Textes den Leser an der Gedankenwelt des junges Offiziers Gustl, in Form eines inneren Monologes, teilhaben lässt. „Leutnant Gustl“ ist der erste literarische Text der deutschsprachigen Literatur, der fast durchgängig einen inneren Monolog aufzeigt.

Details

Seiten
24
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783961161669
ISBN (Buch)
9783961166664
Dateigröße
300 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v375917
Institution / Hochschule
Universität Koblenz-Landau – Germanistik
Note
2,5
Schlagworte
Arthur Schnitzler Neue Freie Presse Militär Novelle innerer Monolog

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Arthur Schnitzlers Leutnant Gustl