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Agrarrohstoffe als Anlageklasse: Eine kritische Analyse unter ökonomischen, sozialen, ökologischen sowie ethischen Aspekten

Bachelorarbeit 2013 75 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Märkte für Agrarrohstoffe
2.1. Historischer Entwicklung
2.2. Der Handel an Kassamärkte
2.3. Der derivative Warenhandel
2.3.1. Handel an der Börse
2.3.2. Außerbörslicher Handel (Over the counter)
2.3.3.Arten von Termingeschäften
2.3.3.1. Unbedingte Termingeschäfte
2.3.3.2. Bedingte Termingeschäfte
2.4. Motive der Teilnehmer an den Warenterminbörsen
2.4.1.Hedging
2.4.2. Spekulation
2.4.3. Arbitrage
2.5. VolkswirtschaftlicheFunktionvon Warenterminbörsen
2.6. Gesetzliche Regulierungen

3. Agrarrohstoffe als Anlageklasse
3.1.Exchange Traded Funds
3.2.Exchange Traded Commodities

4. Entwicklung des Preisniveaus und Auswirkungen steigender Agrarrohstoffpreise
4.1. Entwicklung des Preisniveaus bei Agrarrohstoffe
4.2. Ökologische Auswirkungen
4.3. Soziale Auswirkungen
4.4. Ökonomische Auswirkungen
4.5. Betrachtung unter ethischen Gesichtspunkten

5. Ursachen steigender Agrarrohstoffpreise
5.1. Fundamentale Ursachen
5.2. Mögliche Auswirkungen von Finanztransaktionen auf Agrarrohstoffpreise

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb1: Übersicht Warentermingeschäfte

Abb2:Anteile vor und nach der Deregulierung, Weizen an der Chicago Board of Trade (CBOT).

Abb3:Gewichtung wichtiger Rohstoffindexfonds

Abb4:Volumen des europäischen ETC-Markts und Zusammensetzung

Abb5:Welt-Nahrungsmittelpreise, konstante 2000er US-Dollar, Indexdarstellung von Monatsdaten 1960 - 2010

Abb6:Produktion und Konsum von Mais

Abb7:Monatlicher Preis für Mais in US-Dollar pro Tonne (1993 - 2013)

Abb8:Produktion und Konsum von Weizen

Abb9:Monatlicher Preis für Weizen in US-Dollar pro Tonne (1993 - 2013).

Abb10:Monatlicher Preis für Reis in US-Dollar pro Tonne (1993 - 2013).

Abb11:Landerwerbe in Entwicklungsländern (2000 - 2010).

Abb12:Entwicklung der weltweiten Waldflächen im Zeitraum 1990 bis (in Millionen ha)

Abb13:Entwicklung Anzahl der Menschen die von Hunger betroffen sind

Abb14:Verteilung der an Hunger leidenden Menschen

Abb15:Globale Importausgaben für Lebensmittel (1990 - 2008)

Abb16:Weltweite Unruhen und die Entwicklung des Food Price Index (2004-2012)

Abb17:Werbeflyer der deutschen Bank auf Brötchentüten in Frankfurter Bäckereien

Abb18:Entwicklung des weltweiten Fleischverbrauchs in Kilogramm pro Kopf (1962-2010)

Abb19:Verhältnis zwischen Futtermitteln und Fleischproduktion

Abb20:Entwicklung der Produktion von Biokraftstoffen von 2000 bis 2010

Abb21:Verwendung von Agrarrohstoffen zur Produktion von Biokraftstoffen (2008-2021)

Abb22:Auswirkungen einer Zunahme bzw. Abnahme des Ölpreises um 25 % auf die Rohstoffpreise am Weltmarkt (Durchschnitt 2011 - 2020)

Abb23:Entwicklung der weltweiten Getreideproduktion, des Verbrauchs und der Lagerhaltung in Mio. Tonnen (1998-2008)

Abb24:Lagerbestand und Stocks-to-Use-Ratio für Mais

Abb25:Lagerbestand und Stocks-to-Use-Ratio für Weizen

1. Einleitung

Seit Beginn des vergangenen Jahrzehnts boomt der weltweite Handel mit Rohstoffen an den Warenterminmärkten.[1] Nach dem Platzen der Internet-Blase und den eher geringen Renditeaussichten bei Aktien und Anleihen,haben sich Rohstoffe als vielversprechendes Anlagesegment etabliert.[2] Die Möglichkeiten an den Wertentwicklungen von Rohstoffen zu partizipieren sind dabei sehr vielfältig. Investmentfonds und Rohstoffzertifikate ermöglichen es Anleger ohne Vorkenntnisse in Rohstoffe zu investieren. Neben Rohstoffen wie Rohöl, Erdgas und Metallen sind auch Agrarrohstoffe wie beispielsweise Weizen, Mais und Reis verstärkt in den Fokus der Kapitalanleger geraten.[3]

So stieg das Anlagevolumen auf Rohstoffe aller Art von 13 Mrd. US-Dollar in 2003auf über 400 Mrd. US-Dollar bis Ende März 2011 an.[4] Diese Werte spiegeln jedoch nur die an Rohstoffbörsen gehandelten Derivate wieder.Ein Teil der Termingeschäfte wirdjedoch außerbörslich durchgeführt. Dieser außerbörsliche Handel, dersehr intransparent ist, nennt man OTC-Handel (over the counter). Nach Schätzungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich betrug der Wert der OTC-Derivate im ersten Halbjahr 2012 rund 494 Mrd. US-Dollar.[5]

Deregulierungen, insbesondere in den USA zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts, begünstigten diese Entwicklung und ermöglichten es Finanzinvestoren in großem Stil in den Handel mit Rohstoffderivaten einzusteigen. Zu den Anlegergruppen gehören neben einer Vielzahl von kleineren Privatanlegern auch große Pensionsfonds, Banken, Hedgefonds und Versicherungskonzerne, die im großen Stil mit milliardenschweren Indexfonds an den Rohstoffbörsen tätig sind. Zu beiden größten Indexfonds gehörender Standard& Poor´s GSCI der Finanzberatungs-und Ratinggesellschaft Standard& Poor sowie der Dow Jones UBS Comodity Index.[6]

Mit dieser starken Zunahme des Handelsvolumens an den Warenterminbörsen und außerbörslich, hat sich dementsprechend das Verhältnis zur physischen Produktionsmenge von Agrarrohstoffen verändert.

Laut der FAO (Food and Agricultural Organization of the United Nations) betrug der Anteil der Termingeschäfte auf den Rohstoffmärkten die mitder tatsächlichen Lieferung von physischer Waren endet in 2010 lediglich 2 %.[7] Auch die Zusammensetzung der Akteure an den Warenterminbörsen hat sich grundlegend verändert. Der Anteil der zu rein spekulativen Zwecken gehaltene Future - Kontrakte stieg von 20-30 % Ende der Neunziger Jahre auf bis zu 80 % bis zum Jahre 2006.[8] Das Verhältnis der Spekulanten, und jener Akteure die zwecks Preisabsicherung (Hedging) am Warenterminmarkt aktiv sind, hat sich also umgekehrt.

Neben dem enormen Zuwachs des Handelsvolumens durch den Einstieg institutioneller Investoren und Anleger an den Warenterminbörsen gab es ebenfalls extreme Entwicklungen im Bereich der Preise für Nahrungsmittel.Seit dem Jahre 2002 stiegen die Preise für die wichtigsten Grundnahrungsmittel wie bspw. Weizen, Reis, Mais und Sojabohnen. Für die Preissteigerungen werden hauptsächlich fundamentale Faktoren verantwortlich gemacht. Inwiefern die Zunahme spekulativer Handelstätigkeiten die im gleichen Zeitraum auf den Warenterminmärkten enorm zugenommen hathierbei eine Rolle spielt, ist sehr umstritten.Viele Hilfsorganisationen, Verbände und Wissenschaftler kritisieren die Dominanz der Spekulanten und die zunehmende Finanzialisierung der Warenterminmärkte und machen sie mitverantwortlich die Preisentwicklungen bei den Agrarrohstoffen. Dementgegen stehen die Meinungen der großen Finanzinstitute die eherfundamentale Faktoren wie die wachsende Weltbevölkerung und die Produktion von Biokraftstoffen für die Preissteigerungen verantwortlich machen. In jedem Fall hat die anhaltende Diskussion über mögliche Zusammenhänge von Spekulation und steigender Nahrungsmittelpreise dazu geführt, dass einige Finanzinstitute aus dem Geschäft mit Agrarrohstoffderivaten ihren Ausstieg angekündigt haben bzw. bereits ausgestiegen sind. Neben deutschen Finanzinstituten wie die Commerzbank, die LBBW und die Deka Bank, entschied sich auch die britische Investmentbank Barclays in Zukunft keine Finanzprodukte mehr auf Basis von Agrarrohstoffen anzubieten.[9]

Unumstritten sind die verheerenden Folgen steigender Agrarrohstoffpreise, insbesondere für die Menschen in den Entwicklungsländern. Die Auswirkungen steigender Preise sind für die Menschen in Entwicklungsländern weitaus gravierender als für die Menschen in den industrialisierten Ländern. So geben die Menschen in Entwicklungsländern bis zu 80 % ihres Einkommens für Lebensmittel aus.[10]

Deshalb sind steigende Preise für Lebensmittel für die Menschen in den ärmeren Ländern fatal.Sie führen zu steigendem Hunger und Unterernährung in der Bevölkerung und zu gewalttätigen Unruhen und Aufständen. Aktuell ist der Food Price Index (ein von der FAO entwickelter Index zur Messung der Preisentwicklung von Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln) relativ stabil und die Preise für Weizen und Mais sind seit Beginn des Jahres 2013 wieder rückläufig befinden sich aber immer noch auf einem hohen Niveau.[11]

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll zunächst ein kurzer Überblick über die Warenterminmärkte und den Akteuren auf diesen geschaffen werden. Nachfolgend wird auf die Preissteigerungen für die wichtigsten Grundnahrungsmittel Mais, Reis und Weizen eingegangen und deren Auswirkungen in sozialer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht dargestellt. Ebenfalls wird auf die ethische Komponente bei Agrarrohstoffen als gewinnbringendes Investment eingegangen. Abschließend erfolgt eine Analyse bzw. Darstellung der fundamentalen Ursachen. Auf die Rolle der Spekulation im Zusammenhang mit steigenden Agrarrohstoffpreisen wird abschließend gesondert eingegangen.

2. Märkte für Agrarrohstoffen

2.1 Historische Entwicklung

Nachfolgend soll ein kurzer Überblick die Anfänge und die historische Entwicklung der Warenterminbörse geschaffen werden.

Der organisierte Handel mit Rohstoffen fand schon in der Frühzeit der Antike statt.Überlieferungen zufolge, fanden bereits ca. 1200 v. Chr. In China, Arabien und Indien organisierte Rohstoffmessen statt auf denen auch Termingeschäfte abgeschlossen wurden. Im Mittelalter entstanden in Europa Handelsmessen auf denen zunächst nur reine Kassageschäfte abgewickelt wurden. Mit der Zeit gewannen jedoch Warentermingeschäfte immer mehr an Bedeutung, und es wurden immer häufiger Verträge auf spätere Lieferung abgeschlossen. Man kann diese mittelalterlichen Handelsplätze deshalb als Vorläufer der heutigen Warenterminbörsen und bezeichnen.[12]

Der zunehmende weltweite Handel, begünstigt durch den Ausbau der Seefahrt in den folgenden Jahrhunderten, führte zu einem immer stärkeren Austausch von Waren und Rohstoffe. So entstanden in Antwerpen im Jahre 1531 und in Amsterdam im Jahre 1608 die ersten Börsenplätze an denen auch Getreide gehandelt wurde. Die erste Börse für Warentermingeschäfte wurde am 23. Januar 1571 in London eröffnet. Bereits um 1600 wurden in Holland Optionen gehandelt, mit denen man von eventuellen Preissteigerungen profitieren konnte. Der Käufer einer Option erwarb sich z.B. das Recht auf zehn Pfund Pfeffer und zahlte dafür dem Optionskäufer eine bestimmte Prämie die auch die Kosten des Optionsverkäufers sowie einen Gewinnzuschlag beinhalteten. Mit erfolgreicher Lieferung konnte der Optionskäufer dann von einer eventuellen Preissteigerung profitieren und die zehn Pfund Pfeffer zu einem höheren Preis veräußern. Er trug allerdings auch das Risiko, dass das Schiff untergeht, Opfer eines Überfalls wurde oder der Preis für Pfeffer zwischenzeitlich gesunken ist.[13]

Zu einem Börsenkrach infolge der Zunahme von Optionsgeschäften und der damit verbundenen Aussicht auf Gewinne, kam es im 17. Jahrhundert während der sogenannten Tulpenzwiebelspekulation (ca. 1625 - 1640).[14]

Tulpen galten damals als eine Art Statussymbol auf das keiner verzichten wollte, der sich diese Pflanze leisten konnte.Die Nachfrage nach Tulpenwiebeln stiegaufgrund des begrenzten Angebots sehr stark an. Besonders für seltene Sorten wurden unglaubliche Preise gezahlt. So lag der Preis für eine einzige Zwiebel der Sorte Semper auguster im Jahre 1639 bei umgerechnet 33.000 Dollar.[15]

Immer mehr Privatspekulanten wollten von dieser Preisentwicklung profitieren und investierten in Tulpenzwiebeloptionen die auf den holländischen Börsen gehandelt wurden. Händler, die Zwiebeln gekauft und sich vertraglich schon zur Lieferung dieser verpflichtet hatten, kauften zusätzlich Optionen um sich im Falle der zu späten Lieferung oder dem Ausfall der Lieferung abzusichern und ihre Lieferverpflichtungen durch die Option erfüllen zu können. Die Preise stiegen und standen in keiner Relation mehr zum wirtschaftlichen Wert der Optionen. ImJahre 1639 platzte die Spekulationsblase, die Preise fielen sehr stark, und viele Spekulanten verloren ihr Vermögen. Im Verlauf dieser Spekulationswelle war es erstmals zu einer Standardisierung der Optionsverträge gekommen, da sich bestimmte Größenordnungen und Haupttermine herausbildeten.[16]

Auch in den USA entstanden wie in Europa Rohstoffmärkte auf denen ebenfalls zunächst nur Kassageschäfte getätigt wurden. Damals wurden riesige Flächen für den Anbau von Weizen erschlossen. Dies führte dazu, dass das Angebot zu Erntezeiten die Nachfrage weit überstieg. Die Folgen waren starke Preiseinbrüche und viele Bauern konnte ihre Ernte, wenn überhaupt nur zu schlechten Preisen absetzen. Einige Monate später war das Angebot dann zu gering um die Nachfrage zu befriedigen und die Preise stiegen stark an.Zur Lösung dieses Problems wurde das „forward contracting“ eingeführt.[17]

Dadurch sollte es den Bauern ermöglicht werden die relativ hohen Preise für ihre Verkäufe per Termin noch vor der Ernte zu nutzen. Des Weiteren konnten sich Weiterverarbeiteter und Lagerhausbesitzer so vor den steigenden Preisen und der Verknappung in den Monaten nach der Ernte schützen.[18]

Zwecks Schaffung eines zentralen Umschlagsplatzes und um die Geschäftsabschlüsse auf einen einheitlichen Standard zu bringen, gründeten im Jahre 1848 82 Chicagoer Geschäftsleute die Chicago Board of Trade (CBOT). Dort wurden die Zeitgeschäfte immer mehr standardisiert und der Warenterminhandel nahm moderne Formen an. Der erste Forward-Kontrakt wurde bereits am 13. März 1851 an der CBOT notiert.[19]

Spekulanten die auf kurzfristige Preisveränderungen spekulierten, sorgten für die notwendige Liquidität. Sie waren also schon zu Beginn ein nicht unwichtiger Bestandteil der Warenterminbörsen und trugen durch ihr Kapital dazu bei, dass das Ziel der Warenterminbörsen, die Preisabsicherung, erfüllt werden konnte.[20]

Auch in Deutschland kam es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem verstärkten Handel mit Warenterminkontrakten und die Berliner Börse entwickelte sich zum Zentrum des Getreidehandels in Deutschland.[21] Spekulanten erkannten, dass mit Spekulationen auf die zukünftigen Getreidepreise viel Geld zu verdienen war undin Folge stiegen die Kurse an der Börse immer weiter.[22] Als anschließend die Preise für Getreide einbrachen, und der Getreidemarkt ins Schwanken geriet wurden die Warentermingeschäfte mit Getreideprodukten im Jahre 1896 durch Erlass des Börsengesetzes in Deutschland offiziell verboten.[23]

Nachfolgend hatte der Warenterminhandel in Deutschland keine große Bedeutung mehr. Erst im Jahre 1994, durch das 2. Finanzmarktförderungsgesetz, wurden wieder rechtliche Rahmenbedingungen für den Warenterminhandel geschaffen die zur Gründung der Warenterminbörse Hannover (WTB Hannover)führte, die 1998 für den Handel öffneteund später unter dem NamenRMX Risk Management Exchange (RMX) weitergeführt wurde. Nach Einstellung des Terminhandels mit Rohstoffen an der RMX werden Terminkontrakte mit Rohstoffe seit August 2009 an der European Exchange (Eurex) in Frankfurt gehandelt.

Weiter wichtige Warenterminbörsen an denen Agrarrohstoffe wie Mais und Weizen gehandelt werden ist die Chicago Board of Trade (CBOT), die Londoner International Financial Futures and Options Exchange (LIFFE) sowie die MATIF (Marché à Terme International deFrance) in Frankreich.[24]

2.2 Kassamärkte

Am Kassamarkt erfolgen die Übergabe der Ware und die Bezahlung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.[25]

Er ist die Handelsplattform jener Händler die nur Geschäfte für sofortige (oder innerhalb weniger Tage erfolgende) Lieferungen abschließen wollen, wobei die Menge und die Qualität der Ware dabei individuell im Kontrakt bestimmt werdenkann. Die am Kassamarkt abgeschlossenen Kontrakte werden nicht weiter gehandelt.[26]

Der Kassamarktist ein Teilmarkt einer Börse bei dem die Erfüllung eines Geschäfts (Lieferung, Abnahme und Bezahlung) innerhalb eines kurzen Zeitraumes stattfinden muss (dieser Zeitraum beträgt in Deutschland zwei Börsentage).[27] Im Unterschied zu den Warenterminbörsen liegenalso der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und der Zeitpunkt der Erfüllung des Vertrags unmittelbar zusammen.

Der Preis am Kassamarkt ist das Ergebnis des Angebots und der Nachfrage eines Rohstoffs, wobeisich Regelmäßigkeiten bei der Preisentwicklung im Zeitablauf durch die Erntezeitpunkte eines Rohstoffes ergeben.[28]

Der Kassamarkt wird auch als Cash-Markt, Loco-Markt oder Spot-Markt bezeichnet.[29][30]

Man unterscheidet noch zwischen dem börslichen und dem außerbörslichen Kassamarkt. Der börsliche Kassamarkt ist vor allem für regionale Produzenten und Einkäufer eine relevante Informationsquelle. Die Preisfeststellung erfolgt allerdings oft nur in größeren Abständen, bspw. an der Hamburger Getreidebörse einmal wöchentlich. Der Handel am außerbörsliche Kassamarkt (Over the Counter) wird in der Regel über Broker oder andere Intermediäre abgewickelt und zielt ebenfalls auf eine tatsächliche Lieferung von Waren. Teilnehmer sind hierbei ebenfalls Produzenten, Verarbeiter und Großhändler.[31]

2.3. Der derivative Warenhandel

2.3.1. Handel an der Börse

Ein Teil des Rohstoffhandels erfolgt an Warenterminmärkte. Warenterminmärkte sind Börsen, an denen zwar Waren gehandelt werden, diese aber selbst dort nicht vorhanden sind. Die Waren werden in Form von standardisierten Verträgen gehandelt.[32]

Auf Warenterminmärkten werden im Gegensatz zu den Kassamärkten nur Verträge über ein in der Zukunft legendes Geschäft abgeschlossen. Die Festlegung der Ware und des Preises erfolgt dabei bei Abschluss des Vertrages, während die Lieferung und die Bezahlung erst zu einem in der Zukunft liegendem Termin erfolgt.[33]

Der Handel an Warenterminmärkten bezieht sich also auf physische Transaktionen in der Zukunft.[34] Die bedeutendsten Termingeschäfte sind Optionen und Futures die nachfolgend noch genauer erläutert werden.[35]

Warenterminmärkte dienen den Produzenten und Verarbeitern von Rohstoffen als Instrument der Preisabsicherung. Beispielsweise wird dem Produzenten eines Rohstoffs ermöglicht, sich durch Abschluss eines Future-Kontraktes einen Preis für den Verkauf seiner seine Ware zu einem in der Zukunft liegendem Zeitpunkt zu sichern. Das Risiko wird hierbei von Spekulanten übernommen die, in Erwartung der zukünftigen Entwicklung der Preise, Future-Kontrakte erwerben um diese gewinnbringend zu veräußern ohne eine tatsächliches Interesse am physischen Erwerb der Ware haben.[36]

Die Marktteilnehmer werden meist in drei Gruppen eingeteilt, die jeweils ein unterschiedliches Interesse an der Marktteilnahme haben: Hedger, Arbitrageure und Spekulanten bzw. Trader.[37] Auf die einzelnen Motive der Teilnehmer an den Warenterminmärkten wird später noch genauer eingegangen.

Da es beim Terminhandel in den meisten Fälle nicht um eine physische Lieferung geht, ist in der Regel für die zu Erfüllung bestehende Verpflichtung eine Ausgleichszahlung vorgesehen(sog. „Barausgleich"). Diese erfolgt anstelle der tatsächlichen Lieferung oder Abnahme der physischen Ware. Mit Vertragsabschluss muss zwar keine Zahlung erfolgen, allerdings ist eine Sicherheitsleistung an eine sogenannte Clearingstelle zu leisten, die das Nichtzahlungsrisiko eines Kontraktpartners abfedert.[38]

Die Clearingstelle spielt eine wichtige Rolle im Handel mit Futures und standardisierten Optionen. Die Verträge werden nicht direkt zwischen den Marktteilnehmern abgeschlossen, sondern die Clearingstelle tritt auf beiden Seiten als Gegenpartei auf. Sie hat auch eine Überwachungsfunktion, da sie die Einhaltung der eingegangenen Verträge garantiert.[39]

Dermit Abstand am meisten gehandelte Agrarrohstoff an Warenterminbörsen ist Mais. Gehandelt wird Mais und Weizen an Terminbörsen, vor allem am Chicago Board of Trade (CBoT), derLondoner International Financial Futures and Options Exchange (LIFFE),sowie an Börsen in Brasilien, Australien, Frankreich (Marché à Terme International de France, MATIF), Ungarn, Korea und Japan. Auch die Terminbörsen in China (Dalian Commodity Exchange) gewinnen zunehmend an Bedeutung.[40]

2.3.2. Außerbörslicher Handel (Over the counter)

Ein Over-the-Counter-Markt hat keinen festen Ort und keine festen Handelszeiten. Die Preise an diesem Markt werden individuell ausgehandelt und die Transaktionen finden außerhalb der Börse statt.[41]

Der außerbörsliche Handel (Over The Counter) findet dabei hauptsächlich auf Internetplattformen oder telefonisch zwischen zwei Akteuren statt.[42] Der OTC-Handel resultiert ebenfalls aus dem Motiv der Absicherung gegen Preisrisiken auf dem Kassamarkt.[43] Die Kontrakte am OTC-Markt sind hierbei nicht standardisiert, können also individuell ausgehandelt werden.[44] Auf dem OTC-Markt werden vor allem individuelle Futures und Optionen gehandelt. Die auf den OTC-Markt gehandelten Futuresheißenhier allerdings Forwards.[45]

2.3.3. Arten von Termingeschäften

2.3.3.1. Unbedingte Termingeschäfte

Merkmal unbedingter Termingeschäfte ist, dass sowohl der Käufer als auch der Verkäufer eines Derivats zur späteren Lieferung verpflichtet ist. Unbedingte Termingeschäfte werden sowohl an der Börse als auch außerbörslich abgeschlossen. Zu den unbedingten Termingeschäften zählen Futures und Forwards.[46]

Ein Future-Kontrakt ist ein verbindlicher Vertrag, der beide Vertragsparteien dazu verpflichtet, eine bestimmte Menge oder Anzahl eines Basiswertes zu einem festgelegten Preis an einem vereinbarten Termin zu liefern bzw. zu übernehmen. Die Zahlung der Ware erfolgt dabei in der Regel bei Lieferung der Ware und nicht beim Vertragsabschluss.[47]

Nur ein geringer Anteil der Future-Kontrakte endet mit der tatsächlichen physischen Lieferung. Stattdessen werden sie meist nur finanziell abgewickelt. Verkäufer und Käufer schließen das Geschäft nicht direkt miteinander ab sondern über eine Clearingstelle.[48]

Außerbörslich gehandelte Futures (sog. Forwards) sind, im Unterschied zu den börsengehandelten Futures, nicht standardisiert und können individuell an die Bedürfnisse der Vertragsparteien angepasst werden.[49]

Ein Future-Kontrakt ist also ein börslich handelbarer und hinsichtlich Menge, Qualität und Liefertermin standardisierter Terminkontrakt. Ein Forward ist demgegenüber ein außerbörslich gehandelter, nicht standardisierter Kontrakt.[50]

2.3.3.2. Bedingte Termingeschäfte

Zu den bedingten Termingeschäften gehören Optionen und Optionsscheine. Bedingte Termingeschäfte sind dadurch gekennzeichnet, dass eine Wahlmöglichkeit hinsichtlich Rücktritt oder Erfüllung für einen Kontraktpartner besteht während der andere Vertragspartner grundsätzlich eine Leistungsverpflichtung eingeht.[51]

Eine Option ist einer Vereinbarung, welche dem einen Vertragspartner das einseitige Recht einräumt, eine im Voraus bestimmte Menge einer Ware oder eines Wertes zu einem festgelegten Preis innerhalb eines definierten Zeitraumes zu kaufen oder zu verkaufen.[52]

Für dieses Recht zahlt der Käufer dem Verkäufer eine Prämie(Optionsprämie). Der Käufer wird auch als Stillhalter bezeichnet, da er alleine bestimmt ob die Option ausgeübt wird oder nicht[53]

Beim eingeräumten Recht unterscheidet man noch zwischen einem Kaufrecht (Call) und einem Verkaufsrecht (Put). Mit einem Call erhält der Käufer der Option das Recht, allerdingsnicht die Pflicht, eine bestimmte Menge des zugrundeliegenden Wertes (z.B. Weizen) während einer bestimmten Zeitperiode zu einem vorher festgelegten Preis zu erwerben. Im Gegenzug hat der Verkäufer bei Ausübung der Option seitens des Käufers zu liefern. Mit einem Put erhält der Käufer der Option das Recht auf Verkauf einer bestimmten Menge des zugrundeliegenden Wertes während einer begrenzten Periode. Der Verkäufer der Put Option verpflichtet sich hierbei, bei Ausübung seitens des Optionskäufers, zur Abnahme.[54]

Bei Optionsscheinen (Warrants) handelt es sich ebenfalls um verbriefte Rechte, die allerdings insbesondere an Privatanleger verkauft werden.[55][56]

Der Verkauf erfolgt dabei entweder über die Börse direkt oder über den Emittenten (Bank oder Finanzinstitut). Neben klassischen Optionsscheinen existieren auch Optionen auf die Schwankungsbreite eines Basiswertes. Mit diesen Optionsscheinen können Gewinne aus der Kursentwicklung des dem Optionsrecht zugrunde liegendem Basiswertes erzielt werden. Desweitern existieren Optionsscheine, die Rohstoffe als Basiswert enthalten.[57]

Abbildung 1: Übersicht Warentermingeschäfte:[58]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4. Motive der Teilnehmer an den Warenterminbörsen

2.4.1. Hedging

Eine Gruppe der Teilnehmer an Warenterminmärkten sind die Hedger. Zu dieser Gruppe von Marktteilnehmer gehören insbesondere Produzenten und die weiterverarbeitende Industrie.[59]

Die Warenterminmärkte wurden gegründet, um den Bedürfnissen der Hedger zu entsprechen. Die Bauern wollten einen festen Preis zu dem sie ihre Produkte absetzen konnten, ebenso wie die Kaufleute einen festen Preis festschreiben wollten den sie den Produzenten zahlen müssen.[60]

Das Motiv der Absicherung („Hedging“) von Preisen ist also der eigentliche Grund für die Existenz von Warenterminmärkten.[61] Hedger sind an stabilen Preisen interessiert und möchten sich vor den Auswirkungen von Preisschwankungen schützen. Als Instrument zur Absicherung gegen die teils extremen Volatilitäten bei Rohstoffen dienen den Hedgern hierbei Future-Kontrakte oder Optionen.[62]

Hedging besteht also im Wesentlichen aus der Neutralisierung eines Geschäftes auf dem Kassamarkt durch eins paralleles Abschließen eines Geschäftes auf dem Warenterminmarkt.[63]

2.4.2. Spekulation

Eine weitere elementare Gruppe auf den Warenterminmärkten sind die Spekulanten bzw. Trader. „Unter Spekulation versteht man die Übernahmeeines Preisänderungsrisikos in Erwartung der Änderung von Marktpreisen für Finanztitel.“[64]

Spekulanten sind nicht am physischen Erwerb von Rohstoffen interessiert und besitzen auch keine Rohstoffe. Sie sind also weder Hersteller, Händleroder Verarbeiter von Rohstoffen. Trotzdem erfüllen sie eine wichtige Funktion an den Warenterminmärkten, da sie die Gegenposition der Hedger einnehmen. Sie sorgen für die nötige Liquidität an den Warenterminmärkten und sichern so die Funktionalität dieser.[65]

Je nachdem welche Erwartungen die Spekulanten in Hinblick auf die Kursentwicklung haben, wenden sie bestimmte Handelsstrategien an. Die spekulative Komponente ist also kennzeichnend für einen Spekulanten, ebenso wie das bewusste Eingehen von Risikopositionen.Der physische Erwerb der Rohstoffe ist hierbei für den Spekulanten uninteressant. Sein Ziel ist es mit seinen Transaktionen Gewinne zu erzielen. Sofern ein Spekulant mit steigenden eines Rohstoffs rechnet, erwirbt er Future-Kontrakte dieses Rohstoffs. Sofern der Spekulant mit sinkenden Preisen rechnet, geht er eine Short-Position ein, d. h. er verkauft Future-Kontrakte.[66]

Der Unterschied zwischen Hedging und Spekulation ergibt sich aus der unterschiedlichen Ausgangssituation der beiden Marktteilnehmer. Der Hedger hält aufgrund seiner Geschäftstätigkeit bereits eine Risikoposition, während Spekulanten ursprünglich keine halten und direkt am Warenterminmarkt aktiv werden.[67]

Während Hedger es vermeiden wollen, einer für sie ungünstigen Kursentwicklungen eines Rohstoffs ausgesetzt zu sein, möchten die Spekulanten eine bestimmte Position auf dem Markt einnehmen indem sie entweder auf steigende oder fallende Kurse wetten.[68]

Ein weiteres Merkmal von Spekulation ist die geplante Haltedauer einer Position, diein der Regel sehr kurz ist. Beispielsweise wird beim sogenannten „Day Trading“ein Positionsausgleich innerhalb eines Tages angestrebt, während beim sogenannten „Scalping“ Kontrakte innerhalb sehr kurzer Zeit gekauft und wieder verkauft um von kurzfristigen Kursdifferenzen profitieren zu können.[69]

Deregulierungen zu Beginn dieses Jahrhunderts ließen die Anzahl der Teilnehmer, die zu rein spekulativen Zwecken an den Warenterminmärkten aktiv sind stark ansteigen, so dass die Spekulanten heute die größte Gruppe der Marktteilnehmer darstellt. Bis zu 80 Prozent der Positionen bei Weizenkontrakten, die an der Chicago Board of Trade gehandelt werden, gehen auf das Konto von Spekulanten.[70]

Abbildung 2: Anteile vor und nach der Deregulierung, Weizen an der Chicago Board of Trade (CBOT)[71]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4.3. Arbitrage

Das Ausnutzen von Preisdifferenzen gleicher Positionen zur Erzielung risikoloser Gewinne durch simultane Kaufs- und Verkaufstransaktionen bezeichnet man als Arbitrage.[72]

Ist der Markt vollkommen so treten keine Arbitrage-Möglichkeiten auf da ein einheitlicher Preis existiert. Nur bei einem unvollkommenen Markt sind unterschiedliche Preise und somit Arbitrage-Gewinnen möglich. Arbitrage kann also als Ausnutzung von Unvollkommenheiten des Marktes zur Erzielung eines Vorteils bzw. Gewinns verstanden werden.[73][74]

2.5. Volkswirtschaftliche Funktionen von Warenterminmärkten

Warenterminmärkte geben den Marktteilnehmern die Möglichkeit, sich gegen unerwünschte Preisveränderungen auf dem Kassamarkt abzusichern. Produzenten und den weiterverarbeitenden Unternehmen von Agrarrohstoffen dienen die Warenterminbörsen als wichtiges Instrument zur Preisabsicherung. Das Risiko wird dabei von den Hedgern auf die Spekulanten übertragen. Diese Risikoabsicherung ist, gerade bei den sehr volatilen Agrarrohstoffpreisen, wichtig für die Produzenten und Weiterverarbeiter von Agrarrohstoffen. Dadurch erlangen sie eine gewisse Planungssicherheitfür notwendigebetrieblicher Entscheidung. Die Spekulanten sorgen hierbei für die nötige Liquidität am Markt und übernehmen die Preisrisiken der Hedger. Warenterminmärkte liefern außerdem Informationen über die zukünftige Preisentwicklung von Rohstoffen. Dies ist ebenfalls hilfreich bei unternehmerischen Entscheidungen die die zukünftige Produktion, den Kauf oder die Lagerung betreffen.[75]

Auf den Warenterminmärkten werden täglich alle Informationen zu einer bestimmten Ware ausgetauscht. Diese Informationen und die bestehende Nachfrage, bzw. das bestehende Angebot schlagen sich in den Preisen nieder und ermöglichen eine effektive und faire Preisbildung.[76]

[...]


[1] Vgl. Die Hungermacher, Foodwatch e.V., 2011, S.6

[2] Vgl. Christoph Mankiewicz, Aktives vs. Passives Management von Commodity-Investments-sind passive Indexinvestments der geeignete Ansatz für Pensionskassen), e-Jounal Practical Business Research, S. 2

[3] Vgl. Die Hungermacher, Foodwatch e.V., 2011, S.6

[4] Vgl.The Commodity Investor, Barclays Capital Commodities Research, April 2011

[5] Vgl. OTC derivatives market activity in the first half of 2012, Bank for International Settlements, 13. November 2012

[6] Vgl. Fact-Sheet zur Nahrungsmittelspekulation, Oxfam Deutschland, S. 4

[7] Vgl. Price surges in food markets - How should organized futures markets be regulated?, FAO, Policy Brief 9, Juni 2010

[8] Vgl. Die Hungermacher, Foodwatch e.V., 2011, S. 40

[9] Vgl. Auch Barclays und französische Banken steigen aus, Foodwatch e.V., Meldung vom 22.02.2013

[10] Vgl. Klemens van de Sand, Germanwatch-Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung,Germanwatch e.V, Oktober 2011, S.10

[11] Vgl. Food Price Index stable, FAO, Meldung vom 07. März 2013

[12] Vgl. Dr. Henrich Blase, Warentermin-und Warenterminoptionsmärkte, Köln 1994, S.30 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[13] Vgl. Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 5 f. (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[14] Vgl. Dr. Henrich Blase, Warentermin-und Warenterminoptionsmärkte, Köln 1994, S. 30

[15] Vgl. Werner Böhm, Sklaven der Gier: Börsenmanipulation zwischen New Economy und Osama Bin Laden, Wien 2002, S. 159 f. (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[16] Vgl. Dr. Henrich Blase, Warentermin-und Warenterminoptionsmärkte, Köln 1994, S. 30 f. (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[17] Vgl. Dr. Henrich Blase, Warentermin-und Warenterminoptionsmärkte, Köln 1994, S. 31 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[18] Vgl. Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 8 f. (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[19] Vgl. Dr. Henrich Blase, Warentermin-und Warenterminoptionsmärkte, Köln 1994, S. 32 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[20] Vgl. Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 9 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[21] Vgl. Dr. Henrich Blase, Warentermin-und Warenterminoptionsmärkte, Köln 1994, S. 46

[22] Vgl. Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 9

[23] Vgl. Dr. Henrich Blase, Warentermin-und Warenterminoptionsmärkte, Köln 1994, S. 46

[24] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 16

[25] Klaus Spremann, Finance, 3. Auflage München 2007, S. 267

[26] Vgl. Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 49 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[27] Vgl.http://deutscheboerse.com/dbg/dispatch/de/kir/dbg_nav/about_us/30_Services/40_Know_how/10_Stock_Exchange_A_Z?glossaryWord=pi_glos_kassaboerse

[28] Vgl. Klaus Spremann, Finance, 3. Auflage München 2007, S. 268

[29] Vgl. Klaus Spremann, Finance, 3. Auflage München 2007, S. 267

[30] Vgl. Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 49

[31] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 24 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[32] Vgl. Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 12 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[33] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S.21 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[34] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 21

[35] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S.27

[36] Vgl. Christoph Geyer u. Volker Uttner, Praxishandbuch Börsentermingeschäfte, 1. Auflage Wiesbaden 2007, S. 23 f. (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[37] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002

[38] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 24 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[39] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S.23 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[40] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 14 u. 16 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[41] Vgl. http://www.boerse-frankfurt.de/de/lexikon/o/over+the+counter+markt+otc+markt+936 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[42] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 12

[43] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 23

[44] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S. 56

[45] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 12

[46] Vgl. Hans-Paul Becker, Investition und Finanzierung: Grundlagen Der Betrieblichen Finanzwirtschaft, 5. Auflage Wiesbaden 2012, S.297(Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[47] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S. 29 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[48] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 18 (die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[49] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S. 29

[50] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 25 (die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[51] Vgl. Joachim Prätsch,Uwe Schikorra,Eberhard Ludwig,Finanzmanagement, 4. Auflage Heidelberg 2012, S.239

[52] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S. 49

[53] Vgl. Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 52 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[54] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S. 50 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[55] Vgl. Ernst-Müller-Möhl, Optionen und Futures, 5. Auflage Stuttgart 2002, S. 62

[56] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 42

[57] Vgl. Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 42(Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[58] Entnommen aus: Hans-Heinrich Bass, Finanzmärkte als Hungerverursacher?, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Mai 2011, S. 26

[59] Vgl. Markus L. Huszar, Rohstoffe als Investmentklasse, Hamburg 2008, S. 8

[60] Vgl. John Hull, Einführung in Futures- und Optionsmärkte, 3. Auflage München / Wien 2001, S. 8 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[61] Vgl. Christoph Geyer u. Volker Uttner, Praxishandbuch Börsentermingeschäfte, 1. Auflage Wiesbaden 2007, S. 25

[62] Vgl. Markus L. Huszar, Rohstoffe als Investmentklasse, Hamburg 2008, S. 8 f. (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[63] Vgl. Markus L. Huszar, Rohstoffe als Investmentklasse, Hamburg 2008, S. 8 f. (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[64] Bernd Rudolph und Klaus Schäfer, Derivative Finanzmarktinstrumente: Eine anwendungsbezogene Einführung in Märkte, Strategien und Bewertung, 2. Auflage Heidelberg 2010, S.34

[65] Vgl. Markus L. Huszar, Rohstoffe als Investmentklasse, Hamburg 2008, S. 10 (Die Fußnote beziehtsich auf den gesamten Absatz)

[66] Vgl. Markus L. Huszar, Rohstoffe als Investmentklasse, Hamburg 2008, S. 11 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[67] Vgl. Bernd Rudolph und Klaus Schäfer, Derivative Finanzmarktinstrumente: Eine anwendungsbezogene Einführung in Märkte, Strategien und Bewertung, 2. Auflage Heidelberg 2010, S.34(Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[68] Vgl. John Hull, Optionen, Futures und andere Derivate, 7. Auflage, München 2009, S. 35 f.

[69] Vgl. Bernd Rudolph und Klaus Schäfer, Derivative Finanzmarktinstrumente: Eine anwendungsbezogene Einführung in Märkte, Strategien und Bewertung, 2. Auflage Heidelberg 2010, S.34 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[70] Vgl. Die Hungermacher, Foodwatch e.V., 2011, S.40

[71] Entnommen aus: Die Hungermacher, Foodwatch e.V., 2011, S.41

[72] Vgl. Bernd Rudolph und Klaus Schäfer, Derivative Finanzmarktinstrumente: Eine anwendungsbezogene Einführung in Märkte, Strategien und Bewertung, 2. Auflage Heidelberg 2010, S.34

[73] Vgl. Bernd Rudolph und Klaus Schäfer, Derivative Finanzmarktinstrumente: Eine anwendungsbezogene Einführung in Märkte, Strategien und Bewertung, 2. Auflage Heidelberg 2010, S.34 f.

[74] Vgl. Horst Siebert, Jens Oliver Lorz, Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Stuttgart 2007 15 Auflage, S. 94

[75] Vgl. Christoph Geyer u. Volker Uttner, Praxishandbuch Börsentermingeschäfte, 1. Auflage Wiesbaden 2007, S. 23 f. (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

[76] Alfred B.J. Siebers, Warentermingeschäfte - Chancen und Risiken für ihre Kapitalanlage Stuttgart 1996, S. 14 (Die Fußnote bezieht sich auf den gesamten Absatz)

Details

Seiten
75
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783842860674
Dateigröße
1.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v270409
Institution / Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf – International Business Administration
Note
2,3

Autor

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Titel: Agrarrohstoffe als Anlageklasse: Eine kritische Analyse unter ökonomischen, sozialen, ökologischen sowie ethischen Aspekten