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Kritische Diskussion des sale and lease back-Verfahrens bei der Finanzierung von Unternehmensimmobilien

Chancen und Risiken bei verschiedenen Unternehmensstrategien

Diplomarbeit 2007 122 Seiten

BWL - Sonstiges

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Der Trend bei den deutschen Gewerbeimmobilien geht inzwischen dazu, dass die Immobilien nur noch als optimales Wirtschaftsgut bezüglich der Nutzung, Gebäudeart, Gebäudestruktur und der Nutzungsdauer gesehen werden. Dafür müssen diese aber nicht notwendigerweise im Unternehmenseigentum gehalten werden. Außerdem betrachten viele Unternehmen das Sachkapital zunehmend eher als Betriebsausgabe denn als Vermögenswert und somit „als etwas, das man besser leiht als besitzt“. Eine Möglichkeit sich von den selbst genutzten Immobilien zu trennen besteht im Verkauf mit einer anschließenden Rückmietung der benötigten Flächen. Diese Vorgehensweise wird als sale and lease back-Transaktion bezeichnet und ist im Ausland im Vergleich zu Deutschland bereits viel weiter verbreitet. Besonders deutlich wird dieses dadurch, dass die Quote für die Immobilien im Eigentum in Deutschland mit 70 Prozent im internationalen Vergleich viel höher ist. Einer der Gründe hierfür liegt in der stärkeren Ausprägung der Maximierung des Shareholder Value in den angelsächsischen Ländern. Durch eine sale und lease back-Transaktion verschwinden die Immobilien aus der Bilanz und die Eigenkapitalrendite kann verbessert werden.
Problemstellung:
In der Vergangenheit hat sich das sale and lease back-Verfahren unter steuerlichen, rechtlichen und bilanziellen Aspekten insbesondere für Mobilien bewährt. Zudem ermöglicht es eine höhere Flexibilität. Dieses gilt aber auch für die Finanzierung von einzelnen Immobilien oder Immobilienpaketen, da das Immobilien-Leasing unverändert eine bedeutende Rolle bei der Immobilienfinanzierung spielt. Trotzdem muss wegen dem sich ändernden Umfeld die Desinvestition von betriebsnotwendigen Immobilien gut durchdacht werden. Dabei spielt insbesondere auch die Notwendigkeit eines guten Ratings aufgrund von Basel II eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig erschweren aber die neuen Bilanzierungsrichtlinien, die International Financial Reporting Standards (IFRS), eine vollständige Finanzierung der Immobilie außerhalb der Bilanz des Unternehmens, welches die Immobilie nutzt. Deshalb wird als eines der ersten Ziele ein Vergleich der steuerlichen Leasingerlasse mit den internationalen Bilanzierungsrichtlinien durchgeführt, um die steuerlichen und bilanziellen Voraussetzungen einer Finanzierung der Immobilie außerhalb der Bilanz darzustellen.
Bei einer geplanten sale and lease back-Transaktion sind auch immer die Situation und die verfolgten Ziele […]

Details

Seiten
122
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783836604727
Dateigröße
1.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v228966
Institution / Hochschule
Technische Universität Darmstadt – Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik
Note
1,3
Schlagworte
unternehmen immobilienleasing finanzierung immobilien sale unternehmensstrategien unternehmens gewerbeimmobilien

Autor

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Titel: Kritische Diskussion des sale and lease back-Verfahrens bei der Finanzierung von Unternehmensimmobilien