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Die historischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Mexiko

Unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Direktinvestitionen

Masterarbeit 2006 120 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Die historischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Mexiko haben eine Jahrhundert lange alte Tradition. Bereits Alexander von Humbolt berichtete über seine Mexikoreise von 1803/1804 und weckte damit das Interesse an Mexiko. Kaufleute, vornehmlich aus Hamburg, aber auch aus Bremen und Preußen, gehörten zu den ersten Deutschen, die nach den napoleonischen Kriegen und der Kontinentalsperre aus eigener Initiative oder als Vertreter etablierter Handelshäuser nach Mexiko gingen und Kontakte mit dem entstehenden lateinamerikanischen Staat knüpften.
Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten deutsche Auswanderer Mexiko als neue Heimat. Seit dem hat das Verhältnis beider Länder zueinander verschiedene Phasen durchlaufen. Der Handel und andere Geschäftsmöglichkeiten, wie beispielsweise Investitionen, waren und sind die wichtigsten Faktoren der deutsch-mexikanischen Beziehungen. Die wirtschaftlichen Verflechtungen sind stärker als die politischen und historischen Beziehungen. Deutschland war 2005 der viertgrößte Handelspartner Mexikos. Gegenüber den USA ist der deutsche Anteil jedoch gering. In Mexiko sind außerdem über 950 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung ansässig.
Mexiko ist der laut der UNCTAD der drittwichtigste Empfänger von ausländischen Direktinvestitionen unter den Entwicklungsländern.. Bei den deutschen Direktinvestitionen in Lateinamerika stellte Mexiko 2003 mit einem Anteil von 23% nach Brasilien den zweitgrößten Nettoempfänger deutscher Direktinvestitionen.
Auf die ebenfalls bedeutende Entwicklungszusammenarbeit und die kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern kann in dieser Arbeit nicht eingegangen werden, da sich die Untersuchung ausschließlich auf die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen fokussiert. Hiermit wird jedoch auf die intensiven Kontakte zwischen Deutschland und Mexiko in diesen Bereichen hingewiesen.
Problemstellung:
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Fragestellung, welche Bedeutung Mexiko für Deutschland hat und wie sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern im Laufe der Zeit gestaltete. Schwerpunkt der Untersuchung sind ist die mexikanische Wirtschaftspolitik und die wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Arbeit setzt sich aus einem historischen und einem wirtschaftlichen Teil zusammen. Dabei soll dem Leser ein umfangreicher Überblick über die Wirtschaftsgeschichte Mexikos […]

Details

Seiten
120
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783836601733
Dateigröße
1.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v228785
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden – Zentrum für Internationale Studien, Studiengang Internationale Beziehungen
Note
1,7
Schlagworte
deutschland wirtschaftsbeziehungen direktinvestition mexiko wirtschaftspolitik außenhandel investitionsklima handel

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Titel: Die historischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Mexiko