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Eine empirische Untersuchung des Wassersporttourismus auf der Nordseeinsel Sylt

Bachelorarbeit 2010 69 Seiten

Tourismus - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen
2.1. Destinationen als Wettbewerbseinheiten im Tourismus
2.1.1 Definition Destination
2.1.2 Charakteristika von Destinationen
2.1.3 Destinationsmanagement
2.1.4 Die Destination Sylt an der deutschen Nordseeküste
2.2 Image
2.2.1 Definition Image
2.2.2 Erscheinungsformen des Images im Marketing
2.3 Tourismus
2.3.1 Definition Tourismus
2.3.2 Die konstitutiven Elemente des Tourismus
2.4 Sporttourismus- Eine wachsende Branche
2.4.1 Sporttourismus- Eine junge Wissenschaft
2.4.2 Definition Sporttourismus
2.4.3 Definition Wassersporttourismus
2.4.4 Der Markt für Sporttourismus
2.4.4.1 Nachfragetypen im Sporttourismus
2.4.4.2 Die Angebotsseite des Sporttourismus

3. Forschungsstand
3.1 Destinationsimage
3.2 Wassersport- und Sporttourismus
3.3 Übersicht des Forschungsstandes
3.4 Theoretisches Modell und Hypothesenbildung

4. Empirische Untersuchung
4.1 Methodik
4.1.1 Fragebogen
4.1.2 Die Stichprobe
4.2 Statistische Grundbegriffe
4.2.1 Die drei Testgütekriterien
4.2.2 Skalen
4.2.3 Statistisches Hypothesenpaar und Irrtumswahrscheinlichkeit
4.2.4 Korrelationsanalyse
4.2.5 Mittelwertvergleiche
4.3 Darstellungen der Ergebnisse
4.3.1 Soziodemographische Daten
4.3.2 Reisemotiv
4.3.3 Ausgeübte sportliche Aktivität
4.3.4 Ausgaben auf Sylt
4.3.5 Übernachtungsart
4.3.6 Reisen mit sportlichen Aktivitäten
4.4 Überprüfungen der Modellhypothesen

5. Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
5.2 Fazit

Literaturverzeichnis

Abstract

Anhang

1. Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

Die Nordseeinsel Sylt gilt als eine der beliebtesten deutschen Urlaubsinseln. Neben der Ostseeinsel Rügen werden hier die meisten Übernachtungen pro Jahr registriert. So wurden im Jahr 2009 bei 867.955 Gästen knapp 7 Mio. Übernachtungen mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 8,0 Tagen gezählt (Sylt Marketing GmbH, 2009). Neben den weißen Stränden und den exquisiten Restaurants bietet Sylt viele Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Diese reichen von Golf über Pferdepolo, mit seinem international renommierten Wettkampf „Polo Masters Sylt“ (Polo+10, 2010), bis hin zu verschiedenen Volksläufen. Doch wird von Sylt als Sportparadies gesprochen (Jamboree Medien, 2010), dann bezeichnet dies vor allem die perfekten Bedingungen für Wassersport, in erster Linie Surfsport. Auf der Wattseite der Insel, im Osten gelegen, findet der ambitionierte Sportler sehr gute Möglichkeiten um dem Kite- und Windsurfen nachzugehen, an der Westküste gibt es bei guten Bedingungen ebenso die Möglichkeit zum Wellenreiten. Auf Grund dieses Angebotes reist eine bis heute noch unbekannte Anzahl von Touristen nach Sylt um dort ihrer Leidenschaft, dem Wassersport, nachzugehen. Wassersporttourismus findet in der Wissenschaft bis jetzt noch kaum Beachtung und ist mit einem Forschungsdefizit belastet. So erhebt lediglich der Deutsche Tourismusverband Daten über Personen, die in Deutschland Wassersport im Urlaub oder in ihrer Freizeit betreiben. Dabei beziffert er, dass circa 6,34 Millionen Wassersportler in Deutschland „mehr oder minder aktiv“ sind, von denen maximal 3,8 Mio. Surfsport betreiben (Deutscher Tourismusverband, 2003). Nach Meinung des Deutschen Tourismusverbandes (2003) sind die Nord- und Ostseeküsten deutschlandweit als die besten Surfreviere bekannt. Auf Sylt gibt es zwei Surfschulen und alljährlich wird dort die Deutsche Meisterschaft und der World Cup im Windsurfen (Colgate World Cup, 2010) sowie der World Cup im Kitesurfen (Seat World Cup, 2010) ausgetragen. Es ist davon auszugehen, dass der Wassersporttourismus für Sylt eine nicht unerhebliche Einnahmequelle darstellt. Ferner gewinnt nach Dreyer (2002) der Sporttourismus immer mehr an Bedeutung, die Tourismusbranche sieht ein deutlich zunehmendes Interesse am Zusammenwirken von Tourismus und Sport. Für Freyer (2002) gilt der Sporttourismus als neuer Hoffnungsträger für den Tourismus.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Die vorliegende Arbeit ist eine empirische Untersuchung des Wassersporttourismus auf der Nordseeinsel Sylt. Die Untersuchung wird das bestehende Image von Sylt mit den wahrgenommen Leistungen vergleichen und anhand dieser Ergebnisse den Stellenwert des Wassersports für die Touristen ermitteln. Zusätzlich soll diese Arbeit dazu beitragen, das bestehende Forschungsdefizit im Wassersporttourismus zu verringern.

Im Vordergrund dieser Arbeit stehen drei Fragen:

F.1: Wie wird das Image von Sylt unter sportlichen Aspekten wahrgenommen?

F.2: Besteht ein geschlechtsspezifischer Unterschied beim Stellenwert des Sportes im Urlaub?

F.3: Besteht ein Zusammenhang zwischen Alter und sportlicher Betätigung im Urlaub?

1.3 Aufbau der Arbeit

Zunächst erläutert die Arbeit die theoretischen und praktischen Grundlagen der relevanten Themen. Dabei werden teilweise Zusammenhänge zwischen den theoretischen Grundlagen und Sylt hergestellt. Anschließend wird der Forschungsstand dargelegt und das theoretische Modell gebildet. Im Hauptteil der Arbeit wird auf Grundlage einer Stichprobe mit 263 Befragten eine empirische Untersuchung durchgeführt. Anschließend erfolgt die Diskussion der Ergebnisse sowie schlussendlich das Fazit.

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Details

Seiten
69
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783842815209
Dateigröße
4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v228520
Institution / Hochschule
Deutsche Sporthochschule Köln – Institut für Sportökonomie und Sportmanagement, Sportmanagement und Kommunikation
Note
1,5
Schlagworte
sporttourismus wassersport sylt surfen tourismus

Autor

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Titel: Eine empirische Untersuchung des Wassersporttourismus auf der Nordseeinsel Sylt