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Erkenntnisgewinn in der Heilkunde am Beispiel der Gesundheitsförderung mit ätherischen Ölen

Masterarbeit 2010 39 Seiten

Gesundheitswissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0. Zusammenfassung: Einleitung, Wissensstand, Forschungsweg, Methodik, Ergebnisse, Diskussion

1. EINLEITUNG

2. EINFÜHRUNG IN DIE AROMAKUNDE UND IHRE ARBEITSWEISE
2.1. Was ist ein ätherisches Öl aus naturwissenschaftlicher Sicht? Wirkungsweise
2.2 Wie ist das Verständnis von ÄÖ aus aromakundlicher Sicht?
2.2.1 Wirkungsphasen von ÄÖ
2.3 Der allgemeine Öl-Prüfungs-Vorgang
2.4 Der ‚Erkenntnis-Bogen‘
2.5 Was ist gemeint mit ‚ÄÖ als Symbol‘?
2.6 Symbolik in der Biochemie von ÄÖ

3. FALLSTUDIE MIT PROBANDEN / METHODIK
3.1 Anwendungsweise
3.2 Die Probanden – Auswahl
3.3 Das methodische Vorgehen zur Datenerhebung
3.4 Duftpflanzen- und ÄÖ-Beschreibung für diese Studie

4. ERGEBNISSE
4.1.1 Interview-Bericht von A. C. (Erkenntnis-Bogen)
4.1.2 Interview-Bericht von P.K. (Erkenntnis-Bogen) .23
4.2 SF-36- Bögen, Auswertung (vor/nach Ölprüfung)
4.3 Interpretation der Ergebnisse beider Interview-Berichte bzw. Erkenntnisbögen; Grafik-Abbildungen
4.4.1 Ergebnis-Zusammenfassung
4.4.2 Ölprüfung zusammengefasst (Vergleich mit Kap. 2.6)

5. DISKUSSION
5.1 Rückschlüsse
5.2 Haupt-Schlussfolgerung / Forschungsvorschlag

6. ANHANG

7. QUELLENANGABEN/ LITERATUR

EINLEITUNG

In eine aromakundliche Praxis kommen Klienten, die in ihrer persönlichen Lebenslage fachkundig mit ätherischen Ölen ( nachfolgend: ÄÖ) begleitet werden möchten.

Bei etwa 5000 Personen innerhalb von 20 Jahren, die den Erfahrungsprozess mit ÄÖ kennen lernen durften, konnte der Autor Phänomene und Wahrnehmungen von ÄÖ-Wirkungen zusammentragen, die in der einschlägigen aromatherapeutischen Literatur weder zu finden noch seines Wissens irgendwo erforscht und dokumentiert worden sind.

Das sind Phänomene wie z.B.

von außen wahrnehmbare, auch ggfs. messbare körperliche und emotionale Reaktionen: wie z.B. Fieberreaktionen, vermehrte Ausscheidungen, Veränderungen im Stoffwechsel, in Schlafzeiten, veränderte Körperhaltung, Tränen, Lächeln, etc.…,

im Zusammenhang mit:

innerlichen Vorgängen wie: Träume, Visionen, ein verändertes Empfinden zum eigenen Leib, eine veränderte Sichtweise auf eigenes Verhalten, vielschichtige Erinnerungen eigener biografischer Geschehnisse, Erkenntnisse über eigene Beziehungen, über Leben, Liebe, Tod etc.

Aus einer derartigen Wahrnehmung der Wirkungen von Ölen und Reaktionen der Menschen einerseits, und zusammen mit aromatherapeutischen Kollegen andererseits, haben sich die dieser Arbeit zugrunde liegenden Annahmen ergeben:

- Die Art von Wahrnehmen und Denken in der ‚Aromakunde‘ im Vergleich zur ‚Aromatherapie‘ erzeugt einen ihr eigenen Weg vom Menschen zu seinem ihn fördernden ÄÖ - und entsprechend umgekehrt. Nämlich:
- Mittels eines ÄÖ kommen erkenntnisfördernde Erfahrungen zustande.
- Das ist dokumentierbar und für Anwender theoretisch und praktisch nachvollziehbar.

Daraus entwickelt sich für diese Arbeit die

These:

Ätherische Öle sind sinnstiftende Symbole* und dienen einer bewussten Gesundheitsförderung.

*(Zu dem Begriff siehe Kapitel 2.5)

Zunächst stellt der Autor die Eigenart und Methodik aromakundlicher Begleitung vor. Eine von ihm durchgeführte Fallstudie und deren Auswertung dienen als Basis einer Diskussion, die die Aromakunde in ihrem spezifischen Stellenwert in der Heilkunde begründet.

2. Die aromakundliche Arbeitsweise

2.1 Was ist ein ätherisches Öl aus naturwissenschaftlicher Sicht? Wirkungsweise

2.2 Wie ist das Verständnis von ÄÖ aus aromakundlicher Sicht?

Aus Sicht der Aromakunde, die sich als geisteswissenschaftlich begreift, erscheinen ätherische Öle als Gaben der Natur, die Duftpflanzen mit vom Menschen entwickelter Kunst der Destillation abgewonnen wurden.

In den ÄÖ sind alle jene Fähigkeiten und Kräfte wahrnehmbar, die die Duftpflanzen benötigen, um vital zu wachsen, sich zu schützen, sich fortzupflanzen, und mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. In den ätherischen Ölen zeigen sich im Wirkungsspektrum biochemischer Substanzen die verschiedenen Qualitäten eines Lebewesens, um optimal das eigene Lebenspotenzial zur Entfaltung zu bringen und in Austausch mit anderen Lebensformen zu treten. (mehr dazu s. Kap. 2.6: Symbolik der Biochemie von ÄÖ).

Jede aromakundliche Anwendungsserie (mehrere Anwendungen eines ätherischen Öls innerhalb eines Zeitraums (von 1 Tag bis max. 3 Monate) zeigt Wirkungen, die man wie folgt zusammenfassen kann. Diese Zusammenfassung kann sowohl über den Anwender als auch die Ölcharakteristik etwas aussagen.

2.2.1 Die Wirkungen der ÄÖ erscheinen phasenartig:

Hier werden Wirkungsphasen ätherischer Öle aufgelistet, die, jede für sich und in individueller Abfolge, nach Begleitung von hunderten von Patienten mit einzelnen ätherischen Ölen zu beobachten waren; die Reihenfolge und Gestaltung ist sehr individuell, ein Patient kann auch mit ‚Ausleitung‘(3.) einsetzen und mit ‚Ruhe‘ (4.)und ‚Entspannung‘ (1.) fortfahren, um bei ‚Integration‘ (5.) anzukommen. Diese ist dann allerdings generalisierbar (s.unten).

1. Entspannung- oder Wohlfühlphase – Der Behandelte erlebt ein körperlich-emotionales Wohlsein (‚well being’); meist nur Stunden anhaltend.
2. Widerstandsphase – Der Behandelte erfährt als Reiz-Reaktion kurzfristiges Aufflackern bekannter Symptome; über Minuten oder bis zu mehreren Tagen andauernd. Auch als ‚unerlöste‘ Wirkungsphase bezeichnet.
3. Ausleitungsphase – der Organismus entlädt sich überflüssiger Schadstoffe über alle ausleitenden Wege: Diurese, Diarrhoe, Transpiration, Expiration; über Stunden, selten etwa über 3 Tage.
4. Ruhephase – die Stoffwechselanregungen im Organismus als auch die Veränderungsimpulse der Öle auf die gesamte Persönlichkeit wirken ermüdend, was zu einem gesteigerten Schlafbedürfnis führen kann; Dauer einige Stunden bis mehrere Tage.
5. echte Regenerations- bzw. Integrationsphase – die Veränderungsimpulse durch die Öle werden so integriert, dass der Behandelte die bewusste Erfahrung eines Zu-Sich-Kommens macht. Er erkennt einen körperlichen, seelischen oder/und geistigen Entwicklungs- und Lerneffekt in Richtung ureigenen Gesundseins. Kann Tage bis Monate anhalten. Auch als erlöste Wirkungsphase bezeichnet. (aus: Kommentar des Autors in: Price, 2009, S.259, Lit.Nr. 11)

Ist diese Anwendung ohne die Absicht einer Behandlung von akuten Symptomen und Beschwerden geschehen, soll sie also nicht gegen eine aktuell vorliegende Krankheit, sondern zur Gesundheitsförderung oder ‚biografischen Erkenntnisarbeit‘ (siehe unten: Erkenntnisbogen) eingesetzt werden, so wird sie als ‚Ölprüfung‘ bezeichnet .

[...]

Details

Seiten
39
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783842809338
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v228253
Institution / Hochschule
Interuniversitäres Kolleg für Gesundheit und Entwicklung Graz; Schloss Seggau – Komplementärmedizin
Note
1
Schlagworte
biochemie symbolik heilkunde gesundheitsförderung

Autor

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Titel: Erkenntnisgewinn in der Heilkunde am Beispiel der Gesundheitsförderung mit ätherischen Ölen