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Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in Deutschland: Ursachen, Verlauf und Maßnahmen der Wirtschaftspolitik

Vergleich der Krisen 1929 und 2008/09

Diplomarbeit 2009 91 Seiten

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Weltwirtschaftskrise 1929 – 1933: Ursachen und Verlauf
2.1 Beschreibung des Verlaufs der Krise Anhand von Konjunkturindikatoren
2.1.1 Bruttoinlandsprodukt
2.1.1.1 Staatenvergleich
2.1.1.2 Deutschland
2.1.2 Industrieproduktion
2.1.2.1 Staatenvergleich
2.1.2.2 Deutschland
2.1.3 Arbeitslosenzahlen
2.1.3.1 Staatenvergleich
2.1.3.2 Deutschland
2.1.4 Handel
2.1.4.1 Welthandel
2.1.4.2 Handelsbilanz Des Deutschen Reiches
2.2 Erklärung Der Weltwirtschaftskrise
2.2.1 Langfristig wirkende Faktoren ( Ursachen Im Engen Sinne)
2.2.2 Kurzfristig wirkende Faktoren ( Krise-Verstärker)
2.2.2.1 Geldpolitik
2.2.2.2 Handelspolitik
2.2.2.3 Währungspolitik

3. Wirtschafts- und Finanzpolitik in Deutschland 1929 – 1932
3.1 Deflationspolitik des Kabinetts Brüning
3.2 Wirtschaftspolitik des Kabinetts von Papen

4. Aufschwung der Wirtschaft im Dritten Reich

5. Was Lehrt die Große Depression der 1930er Jahre für die Bekämpfung der 2008 ausgebrochenen Finanz- und Wirtschaftskrise?
5.1 Beschreibung des Zustands der Wirtschaft 2009 und Prognose der Entwicklung der Wirtschaft 2010 mittels einiger realwirtschaftlicher Indikatoren
5.1.1 Weltwirtschaft
5.1.2 Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland
5.2 Vergleich der Krise 2008/09 mit der Weltwirtschaftskrise 1929 – 39 und Versuch, die Krise 2008/09 mittels einer vergleichenden Betrachtung zu erklären

6. Fazit

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Pro-Kopf-Einkommen in laufenden Preisen in den USA und Deutschland,1900 – 1939

Abbildung 2: Industrieproduktion in Deutschland (jeweiliger Gebietsstand)

Abbildung 3: Arbeitslosenquoten (Jahresdurchschnitt) in Deutschland, USA und Großbritannien zwischen 1919 und 1939

Abbildung 4: Arbeitslosigkeit in Deutschland 1919 – 1938

Abbildung 5: Immer enger werdende Spirale des Welthandels Januar 1929 bis März 1933

Abbildung 6: Handelsbilanz (Waren-Außenhandel) des Deutschen Reiches

Abbildung 7: Außenhandel: Durchschnittszoll der USA für Industriewaren im 20. Jahrhundert .

Abbildung 8: Aktienkurse in Deutschland und in den USA 1927 bis 1939

Abbildung 9: Wirtschafts- und Finanzpolitik in Deutschland von 1929 bis 1935 im Überblick

Abbildung 10 A und B: Bargeldumlauf im Deutschen Reich von 1919 bis 1943

Tabelle 1: Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in ausgewählten Staaten, 1928 1936

Tabelle 2: Bruttosozialprodukt im Deutschen Reich 1925 bis 1939

Tabelle 3: Industrieproduktion in den wichtigsten Industriestaaten der Welt zwischen 1927 und 1934; Basis: 1913: 100

Tabelle 4: Arbeitslose von Hundert der Erwerbsbevölkerung in ausgewählten Staaten, 1925 bis 1938

Tabelle 5: „Sichtbare“ und „unsichtbare“ Arbeitslose im Deutschen Reich, 1929 bis 1935

Tabelle 6: Konjunkturprognose der OECD für OECD-Länder, die USA und die EU von 2006 bis 2010

Tabelle7: Konjunkturprognose des Ifo-Instituts München für die BRD von 2007 bis 2010

1. Einleitung

Die wirtschaftliche Rezession, die 2008 begann und eine weltweite Krise auslöste, wird ihren Tiefpunkt, der Vorhersage von Wirtschaftswissenschaftlern und Politikern nach, frühestens Ende 2009 oder 2010 finden. Aktuell ist es wichtig, dass Politiker konsequent handeln, damit die Intensität und Dauer der Krise eingeschränkt werden kann. Dazu braucht es eines Wissens über die Ursachen der jetzigen Krise. Des Weiteren sollten vergangene Rezessionen auf Ähnlichkeiten analysiert werden. Bereits 1929 ereignete sich eine tiefgreifende Wirtschaftskrise, die aus einer katastrophalen Schrumpfung der Weltwirtschaft resultierte und mehrere Jahre nicht überwunden war. Diese Krise könnte Ähnlichkeit mit der jetzigen haben. Zwar wiederholt sich die Geschichte nicht identisch. Aber von Mark Twain, Beobachter und Kritiker des sozialen Verhaltens der amerikanischen Gesellschaft, ist überliefert, sie reime sich. Mark Twain meinte damit, dass es ähnlich wiederkehrende wirtschaftliche Abläufe und Regelmäßigkeiten gibt.

Bei der Analyse der Wirtschaftskrise 2008/2009, sollte auf Merkmale geachtet werden, die mit denen der vergangenen Krise übereinstimmen oder Ähnlichkeiten aufweisen. Es ist notwendig, die Ursachen der Krise 1929 zu kennen, um herauszufinden, ob wir heute vor einem ähnlichen Problem wie damals stehen. Des Weiteren ist es empfehlenswert, die Lösungsansätze und Maßnahmen, die angewandt wurden, um die Krise zu bekämpfen, zu studieren. Das Studium der damals praktizierten Fiskal- und Geldpolitik könnte hilfreich sein. Daraus sollte vor dem Aufstellen von Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise unserer Zeit gelernt werden. Sinnvoll ist es weiterhin, die ehemals vorherrschenden wirtschaftstheoretischen Überzeugungen zu studieren und zu untersuchen, welche Auswirkungen sie auf politisches Handeln hatten. Nur dann wird verständlich, wieso und weshalb so gehandelt wurde. Dementsprechend kann auf Basis der Teildisziplinen der Wirtschaftslehre: Wirtschaftstheorie und Wirtschaftsgeschichte, die Wirtschaftspolitik neue Ziele definieren und implementieren.

Ich werde mich im Folgenden mit den Ursachen und dem Verlauf der Weltwirtschaftskrise der Dreißiger Jahre in Deutschland beschäftigen, um herauszufinden, ob, wieweit und inwiefern Übereinstimmungen mit der Krise jener Zeit existieren. Außerdem werde ich fragen, ob die Wirtschaftspolitik heute etwas aus der vergangenen Krise gelernt hat.

Zusammenhänge werden deutlich, indem der Verlauf relevanter Konjunkturindikatoren verschiedener Länder von Mitte der 20er bis Ende de 30er beschrieben wird. Das Bruttoinlandsprodukt, die Industrieproduktion, die Arbeitslosenzahlen und der Handel bedeutender Industrieländer im Vergleich beschreiben die Situation Deutschlands im internationalen Vergleich. Die Indikatoren des Deutschen Reiches veranschaulichen die Intensität und Länge der Krise. Anschließend werde ich im Punkt 2.2 erklären, weshalb die Krise in den Dreißiger Jahren zustande kam. Ich werde mich mit den langfristigen Faktoren, die Fehlentwicklungen der gleichgewichtigen Entwicklung der Weltwirtschaft in Folge des Ersten Weltkriegs beschäftigen und dann auf die kurzfristig wirkenden Faktoren eingehen. Diese verstärkten die langfristigen Fehlentwicklungen. Dadurch wird deutlich werden, weshalb es zu der Krise der 1930er Jahre kam. Anschließend werde ich stärker auf Deutschland eingehen und die dort zwischen 1929 und 1932 vorherrschende Wirtschaft- und Finanzpolitik beschreiben und beurteilen. Dadurch wird erkennbar werden, welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen einen konjunkturellen Aufschwung unterstützen. Folgend werde ich mich mit dem Aufschwung der Wirtschaft im Dritten Reich beschäftigen. Ich werde analysieren, wie es zu der wirtschaftlichen Besserung kam. Anschließend werde ich Zusammenhänge zwischen der Krise der 1930er Jahre und der Krise 2008/09 aufzeigen.

Die Grafiken mit fehlendem Quellennachweis habe ich dem Vorlesungsskript von Herrn Dr. Reiner Flik entnommen.

2. Weltwirtschaftskrise 1929 – 1933: U rsachen und V erlauf

2.1 Beschreibung des V erlaufs der K rise anhand von K onjunkturindikatoren

Die Weltwirtschaftskrise war eine Rezession, die einen starken Wohlstandsrückgang auslöste. Dieser hielt in den verschiedenen Ländern unterschiedlich lang und intensiv an. Der Verlauf der Krise kann anhand von Konjunkturindikatoren, zum Beispiel dem Bruttoinlandsprodukt, der Arbeitslosigkeit und der Industrieproduktion, beschrieben werden. Es ist notwendig aussagefähige Input- und Outputindikatoren zu erarbeiten, um den Verlauf der Krise verstehen zu können. Die wichtigsten Indikatoren werde ich im Folgenden aufzeigen. Ich werde die Indikatoren wichtiger Länder vergleichen und anschließend speziell auf die Lage in Deutschland eingehen.

2.1.1 Bruttoinlandsprodukt

2.1.1.1 Staatenvergleich

Tabelle 1 zeigt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in Ländern, die Mitte des 20. Jahrhunderts wirtschaftlich bedeutend und die reichsten Länder der Welt waren. Die Krise in den USA war relativ langanhaltend und in Japan dagegen sehr kurz. Desweiteren fiel die Krise in den einzelnen Ländern unterschiedlich stark aus.

Tabelle 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Maddison,1991: 212f

Aus Tabelle 1 ist zu erkennen, dass die Krise in Großbritannien von 1929 bis 1931 dauerte und, dass der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Großbritannien im Vergleich zu anderen Ländern mit durchschnittlich sechs Prozent relativ gering rückläufig war. In Japan dauerte die Krise am kürzesten (1929-1930) und das Bruttoinlandsprodukt ging während dieser Zeit nur um sieben Prozent zurück. Frankreich traf die Krise wesentlich stärker. Dort dauerte sie von 1929 bis 1932 und das Bruttoinlandsprodukt sank in der Zeit um durchschnittlich 14 Prozent. In Deutschland fiel das Bruttoinlandsprodukt von 1928 bis 1932 um 16 Prozent. Die USA wurde im Vergleich zu den anderen Ländern von der Dauer und Intensität der Krise am Stärksten getroffen. Das Bruttoinlandsprodukt des Landes sank um 29 Prozent (1929-33).

Aussagekräftiger als das absolute Bruttoinlandsprodukt ist freilich das Pro-Kopf-Einkommen. In Abbildung 1 ist das Pro-Kopf-Einkommen in laufenden Preisen in den USA und Deutschland verglichen. Das Pro-Kopf-Einkommen, das nach dem Ersten Weltkrieg in den USA stärker als in Deutschland anstieg, fiel nach 1929 drastisch ab. Das Einkommen der Amerikaner sank stärker, als das der Deutschen, da der Abschwung in Amerika ausgeprägter war. Insbesondere die US-Farmer büßten einen Großteil ihres Einkommens ein. Das Pro-Kopf-Einkommen der deutschen Bevölkerung sank nicht gleichermaßen, war allerdings bereits vor der Krise viel geringer, als das der Amerikaner. 1932, am Tiefpunkt der Rezession verdiente ein Deutscher im Durchschnitt nur noch etwa 500 Reichsmark pro Jahr, während das Einkommen eines US-Amerikaners fast viermal soviel betrug. Das Vorkrisen-Bruttoinlandsprodukt wurde in Deutschland 1936 wieder erreicht.

Abbildung 1:

Pro-Kopf-Einkommen in laufenden Preisen in den USA und Deutschland, 1900 – 1939

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Flik, 2001: 49

2.1.1.2 Deutschland

Das Bruttosozialprodukt ist ein Maß für die von Inländern wirtschaftlich erbrachte Leistung, unabhängig davon, ob sie im Inland oder Ausland erbracht wurde. Es gilt als die zentrale Größe der wirtschaftlichen Gesamtrechnung. Tabelle 2 zeigt die Veränderungen des deutschen Bruttosozialprodukts zwischen 1925 und 1939.

Tabelle 2:

Bruttosozialprodukt im Deutschen Reich 1925 bis 1939:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden, Wirtschaft und Statistik 3/2009

Es ist deutlich zu erkennen, dass sich das Bruttosozialprodukt nach der Inflation und der Währungsreform von 1925 bis 1928 wieder erholt hat. 1929 ging es leicht zurück. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise sank das Sozialprodukt bis 1933 enorm.

2.1.2 Industrieproduktion

2.1.2.1 Staatenvergleich

Auch die Industrieproduktion ging während der Krise zurück. Allerdings war der Rückgang verzögert, da der Auftragsbestand die sofortige Einstellung oder Herabsetzung der Produktion verhinderten. Während das Bruttoinlandsprodukt schon 1929 rückläufig war, ging die Industrieproduktion in Deutschland ab 1930 bis 1932 zurück (Tabelle 3). In den USA fiel sie ebenso ab 1930. Die Rezession hielt dort am längsten an und stieg erst wieder 1934. In Großbritannien und Japan sank die Industrieproduktion nur zwei Jahre, 1930 und 1931. Von 1930 bis 1932 fiel die Produktion in Frankreich und ging damit länger, als in Großbritannien und Japan zurück.

Tabelle 3:

Industrieproduktion in den wichtigsten Industriestaaten der Welt zwischen 1927 und 1934; Basis: 1913: 100

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: League of Nations, 1945: 134; in Blaich, 1985: 169

2.1.2.2 Deutschland

Im Vergleich zu 1928 sank die gesamte Industrieproduktion in Deutschland bis 1932 um 43 Prozent. Die Investitionsgüter nahmen mit 62 Prozent am stärksten ab (Wagemann, 1935: 52f). Die Herstellung von Gütern, die nicht zur unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung, sondern zur Produktion von anderen Gütern dienen (Produktionsgüter), sank um 54 Prozent. Demgegenüber fiel die Produktion von Konsumgütern, die bei einmaliger Nutzung verbraucht werden und zur unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung beitragen (Verbrauchsgüter), weniger stark. Die Verbrauchsgüter gingen während der Krise um 22 Prozent zurück (Abbildung 2). Zu diesen Gütern zählen unter anderem Nahrungsmittel, die als Lebensgrundlage dienen und auf die deshalb schwerer verzichtet werden konnte, als auf Produktionsgüter. Die Ursache für den Rückgang der gesamten Produktion war der Ausfall vieler Investitionen. Diese sind besonders konjunktursensibel. Sie gehen zurück, sobald Investoren schlechte Zukunftserwartungen haben. Investitionen bilden die Konjunkturzyklen. Oft wurden nicht einmal mehr nötige Ersatzinvestitionen in Auftrag gegeben. Die Abschreibungen waren höher, als die Investitionen. Viele Unternehmen versuchten durch niedrige Absatzmengen ihre Preise zu halten. (Blaich, 1985: 89).

Abbildung 2:

Industrieproduktion in Deutschland (jeweiliger Gebietsstand)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.3 Arbeitslosenzahlen

2.1.3.1 Staatenvergleich

Betrachtet man die Arbeitslosenquote der Staaten Deutschland, Großbritannien und der USA im Vergleich, weist das Deutsche Reich eine relativ geringe Arbeitslosenquote vor Ausbruch der Krise auf (Abbildung 3). Zwischen 1925 und 1929 lag die Quote unterhalb der in Großbritannien.

Abbildung 3:

Arbeitslosenquoten (Jahresdurchschnitt) in Deutschland, USA und Großbritannien zwischen 1919 und 1939

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Vergleich der Arbeitslosenquote in Tabelle 4 zeigt, dass diese im Jahr 1928 in Deutschland geringer war, als in den USA. Jedoch ist die historische Arbeitsmarktstatistik problematisch, die Werte sind nur mit Vorbehalt vergleichbar. Die unterschiedlichen Werte bezüglich der Arbeitslosenzahl und -quote in Amerika und dem Deutschen Reich, in der vorangegangenen Graphik und der nachstehenden Tabelle, sowie die ungenauen Daten und fehlenden Werte bezüglich der Erwerbslosen in Frankreich, lassen darauf schließen, dass die Berechnungen ungenau waren. Zudem war die Administration von Staat zu Staat unterschiedlich. Deshalb kann die Richtung der Arbeitslosenentwicklung nur tendenziell erkannt werden. Im Deutschen Reich stieg die Zahl der Erwerbslosen steiler an, als in den anderen Staaten. Allerdings nahm die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland 1933 schon wieder ab, während sie in England wesentlich langsamer zurückging und in den USA 1938 nochmals zunahm.

Tabelle 4:

Arbeitslose von Hundert der Erwerbsbevölkerung in ausgewählten Staaten,

1925 bis 1938

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Maddison, 1991: 260

2.1.3.2 Deutschland

Sieht man sich die Arbeitslosenzahl in Deutschland genauer an, erkennt man, dass sie tendenziell seit 1929 bis Anfang 1933 genauso rasant anstieg, wie sie danach wieder fiel. Das zeigen die Abbildung 4 und die Quartalswerte der Tabelle 5.

Abbildung 4:

Arbeitslosigkeit in Deutschland 1919 - 1938

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5:

„Sichtbare“ und „unsichtbare“ Arbeitslose im Deutschen Reich, 1929 bis 1935

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Hemmer, 1935: 184f

Zu „sichtbare“ Arbeitslose werden diejenigen Erwerbslosen gerechnet, die bei dem Arbeitsamt gemeldet waren. Derjenige Teil der Bevölkerung, der keinen Anspruch auf staatliche bzw. kommunale Arbeitslosenunterstützung besaß, bereits ausgesteuert war oder keine Hoffnung auf eine Arbeitsvermittlung mehr hatte, war dem Arbeitsamt nicht bekannt und erscheint damit auch nicht in der Arbeitslosenstatistik. Diese Erwerbslosen wurden als sogenannte „unsichtbare“ Arbeitslose bezeichnet. Sie sind zu definieren als „alle nichtbeschäftigten, nichtunterstützten Arbeitnehmer .., welche nicht bei einem Arbeitsnachweis zwecks Arbeitsvermittlung gemeldet sind.“ (Hemmer, 1935: 6). Während der Krise gehörten vor allem Jugendliche und Frauen zu den „unsichtbaren“ Erwerbslosen (Hachtmann, 1987: 181). Das lag an der Gesetzgebung. So wurden ab der Notverordnung im Juni 1931 arbeitslose Arbeiterinnen und verheiratete Frauen, sowie Jugendliche unter 21 Jahren von der Erwerbslosenunterstützung ausgeschlossen. Hachtmann (1987: 181) ist der Meinung, dass die Zahl der weiblichen „unsichtbaren“ Arbeitslosen von Hemmer unterschätzt worden ist. Hemmer habe diese Erwerbslosigkeit oft als Übergangsphänomen im Hinblick auf ein endgültiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben wegen Heirat betrachtet. Notstandsarbeiter, Landhelfer, Fürsorgearbeiter oder Arbeitsdienstleistende, die dem Arbeitsamt bekannt waren, wurden in Tabelle 3 unter „Quasi-Erwerbslose“ zusammengefasst. Sie hatten keine feste dauerhafte Arbeitsstelle (Hemmer, 1935: 189). Wenn man alle erwerbslosen Kategorien zusammenzählt, dann ergibt sich, dass in den ersten drei Monaten 1932 sowie in der gleichen Jahreshälfte 1933 mehr als 7 Mio. arbeitslos waren. Damit gab es doppelt so viele Menschen ohne Arbeit, wie im Durchschnitt des ersten Quartals des Jahres 1929. Die meisten von ihnen bekamen keine staatliche oder kommunale Hilfe. Zwar wurde 1927 als Einlösung eines Verfassungsversprechens und sozialpolitischer Großtat die Arbeitslosenversicherung in Deutschland eingeführt, die Dauer und Höhe der Leistungen wurden allerdings im Laufe der Weltwirtschaftskrise radikal gekürzt. Der Staat, der selbst hoch verschuldet war, stellte nur geringfügig die versprochenen finanziellen Mittel zur Unterstützung der Erwerbslosen zur Verfügung (Hentschel,1983: 111-118, 131-133).

2.1.4 Handel

2.1.4.1 Welthandel

Der Welthandel schrumpfte während der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 nominal um zwei Drittel, was anhand derimmer „enger werdende(n) Spirale des Welthandels“ (Abbildung 5), deutlich wird. Erfasst sind die „Gesamtimporte von 75 Ländern (Monatswerte in Millionen Dollar, vor der Abwertung 1933 berechnet)“ (Kindleberger 1973: 179). Die Weltproduktion sank nur um ein Drittel. Dies zeigt, dass die internationale Arbeitsteilung zurückging.

Abbildung 5:

Immer „enger werdende Spirale des Welthandels Januar 1929 – März 1933“.

„Gesamtimporte von 75 Ländern (Monatswerde in Millionen Dollar, vor der Abwertung)“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Kindleberger, 1973: 179

2.1.4.2 Handelsbilanz des D eutschen R eiches

Die Handelsbilanz des Deutschen Reiches (Abbildung 6) veranschaulicht, dass die Einfuhr der Waren nach Deutschland, die 1928 noch knapp über der Ausfuhr der Güter in andere Länder lag, sich dieser bis Mitte der Dreißiger Jahre fast vollständig anglich. Wegen des zunehmenden Protektionismus in Deutschland, schrumpften Einfuhr wie auch Ausfuhr um nahezu 29 Prozent

Abbildung 6:

Handelsbilanz (Waren-Außenhandel) des Deutschen Reiches

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Erklärung der W eltwirtschaftskrise

2.2.1 Langfristig wirkende F aktoren (U rsachen im engen S inne )

Als langfristig wirksame Ursache für die langanhaltende Rezession ab 1929, gilt die Störung der Weltwirtschaft durch den Ersten Weltkrieg und der Strukturwandel, der dadurch von 1914/19 bis 1929 ausgelöst wurde. Dazu zählen insbesondere die Fehlentwicklungen in der Agrarwirtschaft.

Während des Ersten Weltkrieges wurde die landwirtschaftliche Produktion in Europa vernachlässigt. Männer und Pferde fehlten, da sie an der Front waren. Es gab keinen Dünger und Transportmittel waren knapp. Nach dem Krieg fingen die Europäer an die Agrarproduktion wieder aufzunehmen. Landwirtschaftliche Erzeugnisse wurden reichlicher und die Preise fielen (Kindleberger, 1973: 87). Während des Ersten Weltkrieges hatte die Anbaufläche außerhalb Europas enorm zugenommen. Der Grund dafür war, dass die „Einwanderung in Australien und Kanada“ (Kindleberger, 1973: 92) anstieg und sich alle kriegsführenden Staaten in Europa während des Krieges auf die Rüstung spezialisierten und so auf den Import von Lebensmitteln angewiesen waren. Nach dem Krieg hatte die Landwirtschaft mit Absatzschwierigkeiten zu kämpfen, weil es nun die Erzeugnisse der europäischen und die der außereuropäischen Länder gab. Es wurden beträchtlich mehr Lebensmittel auf dem Weltmarkt angeboten, als nachgefragt wurden. Die Erlöse gingen zurück und die Agrarpreise verfielen ab 1928 kontinuierlich.

Desweiteren kam künstlicher Dünger auf den Markt, wodurch nun höhere und qualitativ bessere Erträge möglich waren. Auch die Rationalisierung in den Agrarbetrieben führte zur Ertragssteigerung (Blaich, 1985:81). 1929 nahmen die Lagerbestände um 75 Prozent zu, sodass der Preisverfall anfänglich aufgehalten werden konnte. Doch als die Lager voll waren und keine weiteren Kapazitäten mehr zur Verfügung standen, setzte sich der Preisverfall umso zügiger fort. Die Agrarpreise sanken 1929 um 30 Prozent, 1930 um 40 Prozent und 1931 um 28 Prozent (basierend auf den Weltagrarpreisen 1923-25 = 100) (Kindleberger, 1973: 87).

1930 forcierte die Sowjetunion ihren Export von Getreide. Das Land hatte 1930 eine Rekordernte und konnte deshalb seine landwirtschaftliche Produktion zu einem günstigen Preis auf dem Weltmarkt verkaufen. Die Sowjetunion betrieb Preisdumping. Der Staat begann 1928/29 Bauern zu enteignen. Durch den Export einer großen Menge Weizen wollten die Sowjets den Import von Kapitalgütern, zum Beispiel Maschinen, finanzieren (Kindleberger, 1973: 94f). Der Weltmarktpreis für Getreide wurde nach unten gedrückt und Deutschland und andere europäische Länder mussten ihre Preise senken, um weiterhin verkaufen zu können.

Die deutschen Landwirte exportierten nicht viel. Für sie war der Importdruck das Hauptproblem. Hinzu kam, dass einige Länder, zum Beispiel England, zu der Zeit ihre Währungen abwerteten und sich damit gegenseitig in den Preisen unterboten (Chandler, 1958: 267). Die Regierungen in den Staaten, zum Beispiel die USA und Deutschland, kauften die Überproduktion der Agrarwirte auf, um sie finanziell zu stützen, allerdings konnten sich so die Betriebe nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen und produzierten weiterhin zu viel (Kindleberger, 1973: 92f).

Freilich konnten arme Staaten, wie zum Beispiel Australien und Argentinien ihren Bauern die Ware nicht abkaufen und waren wegen Agrarsubventionen anderer Länder dazu gezwungen, die Preise weiter zu senken (Kindleberger, 1973: 93).

In Deutschland verschärfte sich die wirtschaftliche Situation auf Grund der Aneinanderreihung der vorhergenannten Ursachen. Das hatte negative Auswirkungen auf andere Länder. Die Kleidungsproduktion ging zurück und deutsche Unternehmen importierten 1929 19 Prozent weniger Wolle als im Jahr zuvor. Australien zum Beispiel, dessen Wollexport 77 Prozent von der gesamt produzierten Wolle betrug, musste enorme Einbußen hinnehmen (Kindleberger, 1973: 97). Dieses Beispiel zeigt vortrefflich, wie schnell die Agrarkrise voranschritt, weil die Länder sich gegenseitig mit in den Agrarabschwung zogen. Laut Aldcroft (1976: 239) war die konjunkturelle Entwicklung zwischen 1927 und 1929 eine „der wenigen in der Wirtschaftsgeschichte, in“ der „die Preise in den drei Monaten um den Konjunkturgipfel geringfügig niedriger waren als in den drei Monaten um die davorliegende Talsohle“. Letztendlich zeigt der Aufbau der Lagerhaltung für Agrarerzeugnisse und der dadurch verursachte „Preisrutsch nach 1925“ (Kindleberger, 1973: 110), dass unter anderem strukturelle Probleme im Welthandels-System zu der Weltwirtschaftskrise geführt haben. Lediglich die großzügige Kreditvergabe der USA und Großbritanniens bis 1929 verdeckten „die strukturellen Risse“ anfänglich.

Seit 1922 gab es ein starkes wirtschaftliches Wachstum in den USA. Die Industrieproduktion stieg an. Dies kam durch den Absatzboom im Automobilbau, der Film- und Fotoindustrie und der Weiterentwicklung der elektrotechnischen Industrie. Es wurden Innovationen auf den Markt gebracht. Der Konjunkturaufschwung ging auch auf die europäischen Länder und damit auf Deutschland über. Allerdings wurden die langfristigen Absatzchancen in diesen Bereichen überschätzt. Der Markt war zügiger gesättigt als von den Unternehmen angenommen. Die von der Industrie vorgesehene Produktion war größer als die Gütermenge, die als Ersatzbedarf von der Bevölkerung gebraucht wurde (Blaich, 1985:80).

In Deutschland gab es von 1924 bis 1928 einen Aufschwung, der von einer kurzen Schrumpfung 1925/26 unterbrochen war. Ende 1928 lief der Mini-Boom aus. Der Absatz ging zurück und manche Industrien reagierten auf den Rückgang. Sie verhindern, dass weiterhin in großen Mengen produziert wurde und entließen Arbeiter. Mitte des Jahres 1929 war den Unternehmen klar, dass sich Deutschland auf dem Weg in eine Rezession befand (Schmidt, 1934: 50). Diese Fehlentwicklung in der Wirtschaft war schon vor dem Börsenkrach 1929 sichtbar. Die Lager der Firmen mussten vergrößert werden und Arbeitskräfte wurden entlassen. Im Sommer 1929 waren in den USA ein Drittel weniger Menschen ohne Arbeit, als in Deutschland (Born, 1967: 33, 38).

Kindleberger (1973:121) meint, dass „Unterkonsumption“, also der Rückgang des Konsums, unter anderem daher kam, dass die Menschen zur damaligen Zeit ihr Geld am Aktienmarkt ausgaben. Somit hatten sie weniger Geld für Konsumgüter zur Verfügung. Außerdem waren durch den Aktienboom die Unternehmergewinne immens. Da die Bevölkerung weniger konsumierte, wurden dennoch Arbeiter entlassen. Allerdings erwähnt Kindleberger (1973: 121) auch, dass der Rückgang des Konsums hauptsächlich an der Sättigung der Konsumenten lag. Eine „Umgruppierung“ wäre nötig gewesen.

Auch Josef Schumpeter war ähnlicher Meinung, er veröffentliche 1939 sein Werk „Konjunkturzyklen“, in dem er Basisinnovationen, also grundlegende technische Innovationen, die zu einer Umwälzung in der Produktion und Organisation führen, für den Konjunkturzyklus verantwortlich machte. Er benannte die Zyklen nach dem russischen Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Kondratjew, der neue Erfindungen und Entdeckungen für maßgeblich hielt, wenn eine Produktivitätssteigerung sonst nicht mehr zu erreichen sei. Kondratjew erkannte schon Anfang der Zwanzigerjahre, vor dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, dass der derzeitige Zyklus, welcher aus einer Aufstiegs- und Abstiegsphase bestünde und ungefähr 40 bis 60 Jahre dauern würde, sich Ende der Zwanzigerjahre seinem Ende zuneigen würde. Im Gegensatz zu Schumpeter beurteilte Kondratjew neue Techniken nicht als Ursachen, sondern als Folgen der langen Wellen. Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus waren für ihn die ausschlaggebenden Ursachen.

Eine weitere Ursache, welche das Welthandelssystem schwächte und zur Wirtschaftskrise beitrug, war die Abschottung und der Protektionismus, welcher besonders in den jungen Industriestaaten zum Schutz der heimischen Industrie betrieben wurde. Während des Ersten Weltkrieges waren herkömmliche Bezugswege versperrt gewesen und die Produktionskapazität der industrialisierten Welt fast ganz für den Krieg in Anspruch genommen worden. Deswegen erstellten die Schwellenländer Asiens, Australiens und Südamerikas eigene Industrien für Schiffbau, Textilien, Elektrotechnik und Chemie. Die daraus resultierenden Produkte waren nach dem Krieg Konkurrenz für die Produkte der westlichen Industriestaaten (Schmidt, 1934: 50). Deshalb betrieben die westlichen Industriestaaten Zollprotektionismus. Dieser behinderte den Warenaustausch zwischen den einzelnen Ländern der Welt. Die USA war einer der ersten Staaten, die 1921 anfingen, Prohibitivzölle zu erheben, was in der Abbildung 7 „Durchschnittszölle der USA für Industriewaren“, sichtbar wird. Viele andere Länder taten es Amerika gleich und erhoben ebenfalls Zölle. Die Arbeitsteilung zwischen den Ländern ging dadurch zurück (Blaich, 1985: 80).

Abbildung 7:

Durchschnittszoll der USA für Industriewaren im 20. Jahrhundert

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Krugman und Obstfeld, 2006: 295

Nach David Ricardo sollte sich jedes Land auf die Güter spezialisieren, bei deren Herstellung es komparative Kostenvorteile hat. Und nach den Wirtschaftswissenschaftlern Eli Heckscher und Bertil Ohlin gilt, dass sich jedes Land auf jene Güter spezialisieren sollte, in deren Produktion der relativ reichlich vorhandene Produktionsfaktor relativ intensiv eingesetzt wird. Laut Paul Krugman (2006: 80ff, 113ff) gibt es empirische Belege, dass die Modelle von Ricardo und Heckscher- Ohlin die Realität zutreffend beschreiben. Doch nach dem Ersten Weltkrieg schotteten sich die Staaten voneinander ab und an Arbeitsteilung wurde nicht gedacht. Ein passendes Beispiel, das die damalige Situation gut beschreibt und auf viele andere Güter übertragbar ist, ist die Produktion von Rohstahl. Vor 1914 wurde in 8 Ländern Rohstahl erzeugt, 1918 gab es schon 15 Erzeugerländer, die Stahl herstellten. Die neu dazugekommenen Produzenten verlangten und erhielten Zollschutz von ihren Regierungen. Die Stahlherstellung in Europa war nach dem Ersten Weltkrieg um 30 Prozent höher als vor dem Krieg (Blaich, 1985:80f). Durch die hohen Zölle war es sehr schwer für die Länder, ihre Produkte zu exportieren (Kindleberger, 1973: 99).

Nach dem Ersten Weltkrieg belasteten Geldströme in Milliardenhöhe zwischen den Ländern, denen kein Austausch an Waren oder Dienstleistungen gegenüber stand, das Weltfinanzsystem. Der Auslöser dafür waren die Friedensverträge 1919, sie schufen in Ost- und Südosteuropa wirtschaftlich kaum lebensfähige Nationalstaaten und belasteten das Weltfinanzsystem. Auf Grund der Verträge wurde Deutschland als Kriegsverlierer auferlegt, die Kriegsschäden, die die Siegermächte erlitten hatten, wieder gut zu machen. Das bedeutet, sie mussten Reparationszahlungen an Großbritannien, Frankreich und andere Kriegsgegner leisten. Deutschland hatte als Reparationsschuldner ein erhebliches Problem das Geld aufbringen zu können. Denn das Deutsche Reich besaß nicht ausreichend Devisen. Um die Reparationen bezahlen zu können, nahm Deutschland Kredite in den USA auf. Die Amerikaner vergaben großzügig Gelder an Deutschland, denn nach der Inflation betrieb die Deutsche Reichsbank „eine Politik der Kreditrestriktion“ (Blaich, 1985:78). Das führte dazu, dass die Zinssätze in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern sehr hoch waren. Für Ausländer war es dadurch reizvoll, in Deutschland Geld anzulegen (Blaich, 1985:78). Außer den privaten Haushalten, Banken und Unternehmen nahmen auch Kommunen hohe Kredite (Blaich, 1985:79). Kindleberg (1973: 98) ist davon überzeugt, dass außer fallenden Agrarpreisen und Schutzzöllen die hohen Auslandkredite der maßgebliche Grund für die Entstehung der Weltwirtschaftskrise waren.

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Details

Seiten
91
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783842803572
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v228003
Institution / Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen – Volkswirtschaft
Note
2,0
Schlagworte
immobilienkrise finanzmarktkrise gegenmaßnahmen wirtschaftskrise

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Titel: Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in Deutschland: Ursachen, Verlauf und Maßnahmen der Wirtschaftspolitik