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Auswirkungen des Klimawandels auf den alpinen Wintertourismus und mögliche Anpassungsstrategien am Beispiel Sölden/Österreich

Bachelorarbeit 2009 84 Seiten

Touristik / Tourismus

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Management Summary

1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Vorgehen

2 Analyse des Klimawandels
2.1 Definitionen
2.2 Entstehung des Klimawandels
2.3 Auswirkungen des Klimawandels
2.3.1 Global
2.3.2 Alpen
2.3.3 Skigebiet Sölden

3 Analyse des Skigebiets
3.1 Allgemeines
3.2 Touristische Struktur des Orts Sölden
3.2.1 Unterkunft und Gastronomie
3.2.2 Möglichkeiten und Angebote zum Betreiben von Wintersport
3.2.3 Möglichkeiten und Angebote zum Betreiben von Sommersport
3.2.4 Möglichkeiten und Angebote zum Betreiben von wetterunabhängigen Aktivitäten
3.3 Wirtschaftliche Abhängigkeit der Region vom Tourismus
3.4 Veränderungen der Nachfrage im Ort Sölden
3.4.1 Veränderungen bis heute
3.4.2 Prognosen der Nachfrage bei gleichbleibendem Angebot

4 Mögliche Anpassungsstrategien
4.1 Ad hoc Maßnahmen
4.2 Langfristige Anpassungsstrategien
4.2.1 Schneeabhängige Anpassungsstrategien
4.2.2 Schneeunabhängige Anpassungsstrategien
4.3 Bewertung der Anpassungsstrategien

5 Unterstützung durch das Umfeld
5.1 Staat und Politik
5.2 Gewerbetreibende
5.3 Gäste

6 Fazit
6.1 Allgemein
6.2 Persönlich

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Anstieg der Treibhausgase

Abb. 2: Übersicht der Emissionsursachen der Treibhausgase

Abb. 3: Bildliche Erklärung des anthropogenen Treibhauseffekts am Bsp. von CO2

Abb. 4: Anstieg der mittleren globalen Temperatur

Abb. 5: Prognose der IPCC-Szenarien

Abb. 6: Modellprojektionen eines maximierten Wärmebilds im Rahmen des A2-Szenarios

Abb. 7: Gegenüberstellung des Gletscherrückgangs und -zuwachses

Abb. 8: Abnahme der nordhemisphärischen Schneedecke

Abb. 9: Übersicht der, bei verschiedenen Temperaturanstiegen verbleibenden, schneesicheren Skigebiete (1)

Abb. 10: Übersicht der, bei verschiedenen Temperaturanstiegen verbleibenden, schneesicheren Skigebiete (2)

Abb. 11: Übersicht Skipasstarife Sölden Winter 2008/2009

Abb. 12: Strategien zur Sicherung des Alpentourismus

Abb. 13: Brainstorming-Übersicht aller Anpassungsstrategien

Abb. 14: Unterschied der Gletscherflächen unter Nutzung der Vliesfolien

Abb. 15: Angebotsportfolio für den Sommertourismus in Sölden

Abb. 16: Übersichtliche Bewertung der einzelnen Anpassungsstrategien

Management Summary

Innerhalb der vorliegenden Arbeit wird die Problematik des heutigen Klimawandels dargestellt. Das Hauptmerkmal des Klimawandels ist der Temperaturanstieg. Global gesehen ergeben sich daraus weitreichende Folgen wie extreme Wetterereignisse, Dürren, Hitzewellen, ein Anstieg des Meeresspiegels etc.. Da die Alpenregion zu einer der klimasensitivsten Gebiete auf der Erde gehört, ist sie für den Klimawandel besonders anfällig. Bereits geringe klimatische Veränderungen bewirken erhebliche Auswirkungen und überproportionale Schäden.

Der durchschnittliche Temperaturanstieg der vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte war in der Alpenregion dreimal größer als im globalen Mittel. Bis zum Jahr 2085 ist ein weiterer Anstieg von 4-5°C (bezogen auf den Zeitraum 1961-1990) prognostiziert. Besonders gravierend sind der daraus entstehende Rückzug der Gletscher und, insbesondere aus touristischer Sicht, die Abnahme der Schneesicherheit. Bis heute haben die alpinen Gletscher bereits mehr als die Hälfte ihrer Fläche (im Vergleich zum Jahr 1850) verloren. Bei einer Zunahme der alpinen Durchschnittstemperatur von 4°C wären nur noch 202 (30%) der insgesamt 666 Skigebiete schneesicher.

Aufgrund der Höhenlage des Skigebiets Sölden ist dieses, nach aktueller Lage, zwar nur leicht, aber dennoch merklich von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Dies zeigt sich in einem erhöhten Gletscherschutz und der Nutzung und dem Ausbau der Beschneiungsanlagen. Neben den ökologischen Folgen des Klimawandels bergen vor allem der potentielle Wegfall der Skigebiete in niederen Lagen, und somit die darauf folgenden Einbußen im Bereich des Breitensports Skifahren eine große Gefahr.

Durch die 100%ige Abhängigkeit Söldens vom Tourismus und der hohen winterlichen Wertschöpfung ist es notwendig, sich im Hinblick auf die zukünftig prognostizierten klimatischen Veränderungen und Folgen in einem solchen Maße anzupassen, dass mögliche Verluste der Skisaison mit anderen Einnahmen ausgeglichen werden können. Der Aufbau eines erfolgreichen Sommertourismus spielt hierbei eine große Rolle. Da die Etablierung neuer Segmente und Angebote ein langwieriger Prozess ist, sollten zeitnah entsprechende Maßnahmen und Strategien umgesetzt werden. Um sich nicht nur dem Klimawandel anzupassen, sondern die Auswirkungen möglichst gering zu halten, ist die Unterstützung der Söldener Interessengruppen unabdingbar.

1 Einleitung

1.1 Aufgabenstellung

Die Aufgabenstellung dieser wissenschaftlichen Arbeit beinhaltet, die bereits erfolgten und die prognostizierten Veränderungen im Rahmen des Klimawandels darzustellen. Diese sollen von der globalen Sicht bis hin zum konkreten Skigebiet Sölden/Österreich (im weiteren Verlauf Skigebiet Sölden genannt) dargestellt werden. Anhand dieser Darstellung sind zukünftige Folgen und Einwirkungen des Klimawandels zu thematisieren. Hinsichtlich dieser Folgen müssen potentielle, regionalbezogene Anpassungsstrategien erarbeitet und bewertet werden.

1.2 Vorgehen

Die wissenschaftliche Arbeit wird entsprechend der Aufgabenstellung abgehandelt. Zu Beginn erfolgt eine Analyse des Klimawandels. Hierbei werden zunächst grundlegende Definitionen, die zum weiteren Verständnis beitragen, erläutert. Es folgt eine kurze Darstellung der Entstehung des heutigen Klimawandels. Ein besonderes Interesse wird auf die Folgen und Auswirkungen gelegt.

Eine Analyse des Skigebiets Sölden soll einen Einblick in die dort vorhandene touristische Infrastruktur und die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Tourismus geben. Es wird erörtert, inwieweit sich die touristische Nachfrage innerhalb Söldens verändert hat bzw. verändern wird und in welchem Verhältnis diese Änderungen zur touristischen Abhängigkeit stehen. Die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Folgen werden benannt.

Um sich, entsprechend den ökologischen und wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels, den neuen Gegebenheiten anzupassen bzw. weitere Einschnitte zu vermeiden, werden unterschiedliche Anpassungsstrategien erarbeitet. Diese beschäftigen sich im Speziellen mit der Aufrechterhaltung des Skigebiets Sölden als erfolgreiche Touristendestination. Hinsichtlich dieser Strategien werden mögliche Unterstützungspotentiale seitens der Politik, lokalen Gewerbetreibenden und Gäste untersucht.

2 Analyse des Klimawandels

In diesem Kapitel wird das Phänomen des Klimawandels analysiert. Für das allgemeine Verständnis werden zunächst grundlegende Begriffe definiert. Darauf folgt eine Erklärung über die Entstehung des Klimawandels und eine Aufzählung der sich aus dem Klimawandel ergebenden Auswirkungen. Diese werden sowohl aus globaler Sichtweise als auch regional bezogen auf den Alpenraum und das Skigebiet Sölden benannt.

2.1 Definitionen

Klima

Das Klima ist definiert als die statistische Beschreibung des Wetters in Form von Durchschnittswerten und der Variabilität relevanter Größen über eine Zeitspanne, die im Bereich von Monaten bis hin zu Tausenden oder Millionen von Jahren liegen kann.[1]

Klimawandel

Der Begriff Klimawandel wird vom Weltklimarat (International Panel on Climate Change) wie folgt definiert: „any change in climate over time, whether due to natural variability or as a result of human activity”.[2]

Die Bezeichnung des Klimawandels muss somit in zwei Ursachen unterteilt werden. Er entsteht zum einen durch natürliche Schwankungen, zum anderen, und das verstärkt, durch menschliche Aktivitäten. Diese Schwankungen sind die natürliche Veränderung des Klimas auf der Erde über einen längeren Zeitraum und umfassen damit die bisherige Klimageschichte. Die verstärkten menschlichen Aktivitäten beziehen sich auf den Begriff globale Erwärmung, welcher die gegenwärtig gravierende Klimaveränderung hauptsächlich verursacht.[3]

Natürliche Klimaschwankungen

Natürliche Schwankungen des Klimas ergeben sich aus verschiedenen Szenarien. Eine Möglichkeit sind die sogenannten Orbitalvariationen. Das sind leichte Kreiselbewegungen der Erde, die dazu führen, dass zeitweise die Südhalbkugel und zeitweise die Nordhalbkugel der Erde mehr Sonnenstrahlung erhalten. Da sich das Meer auf der Erde nicht gleichmäßig verteilt, entstehen Klimaschwankungen. Daraus ergeben sich Zyklen zwischen 20.000 und 100.000 Jahren. Dieser Prozess läuft über Tausende von Jahren, daher kann sich das ökologische System anpassen und trägt keinen großen Schaden davon.[4]

Globale Erwärmung

Globale Erwärmung wird als die Temperaturerhöhung der erdnahen Atmosphäre, welche nicht durch den natürlichen Treibhauseffekt, sondern durch menschliche Eingriffe (anthropogener Treibhauseffekt) verursacht ist, definiert.[5] Die globale Erwärmung führt zu der heutigen gravierenden Problematik des Klimawandels, welche seit Beginn der Industrialisierung zu beobachteten ist.[6]

(Natürlicher) Treibhauseffekt

Der Treibhauseffekt der Erde ist ein natürliches Phänomen, welches die Durchschnittstemperaturen regelt. Die auf die Erde treffenden Sonnenstrahlen werden zum einen von der Erdoberfläche aufgenommen, zum anderen in das Weltall reflektiert. Aufgrund des Vorhandenseins der Atmosphäre mit ihren natürlichen Treibhausgasen, wie Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid (CO2), werden die von der Erde reflektierten Wärmestrahlen absorbiert. Die Atmosphäre wiederum emittiert aus diesen absorbierten Wärmestrahlen ihrerseits langwellige Strahlung in Richtung Erdoberfläche. Dies führt zu einer zusätzlichen Erwärmung der Erdoberfläche. Deren Temperatur beträgt durch diesen natürlichen Effekt im globalen Mittel etwa +14°C. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt würde die globale Durchschnittstemperatur bei -19°C liegen.[7]

Treibhausgase

Treibhausgase sind gasförmige Stoffe. Sie lagern in der Atmosphäre und sind für die Wärmerückstrahlung und somit für die erhöhte Erderwärmung (siehe natürlicher Treibhauseffekt) verantwortlich. Eine höhere Anzahl der in der Atmosphäre lagernden Treibhausgase bedeutet eine höhere Reflexion der Wärmestrahlen und somit eine weitere Erwärmung der Erde.[8]

Durch die natürlichen Treibhausgase wird die Erdwärme auf einer lebensoptimalen Durchschnittstemperatur gehalten. Seit Beginn der Industrialisierung wird jedoch eine stark erhöhte Anzahl von Treibhausgasen in die Atmosphäre emittiert. Diese durch den Mensch verursachten, vermehrten Treibhausgase nennt man anthropogene Treibhausgase. Zu ihnen gehören Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O) und weitere synthetische Gase.[9]

Anthropogener Treibhauseffekt

Der anthropogene Treibhauseffekt, verursacht durch die erhöhte Emission anthropogener Treibhausgase, verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt, was zu einer weiteren Erwärmung der Erdoberfläche und somit zu einer Erhöhung der Durchschnittstemperatur führt.[10] Durch die erhöhte Menge von Treibhausgasen in der Atmosphäre werden mehr Sonnenstrahlen als natürlich angedacht absorbiert und wieder von der Atmosphäre als langwellige Strahlung in Richtung Erdoberfläche abgegeben. Im Ganzen gesehen kommt mehr Strahlung auf der Erdoberfläche an als von der Sonne ausging, so dass sich die Erdoberfläche über die Durchschnittstemperatur hinweg erwärmt.[11]

2.2 Entstehung des Klimawandels

Wie die Definitionen zeigen, ist der heutige Klimawandel maßgeblich durch das verstärkte Einwirken der Menschen und der Industrialisierung und weniger durch den natürlichen Verlauf entstanden. Natürliche Schwankungen im Erdklima hat es schon immer gegeben. Eines der bekanntesten Phänomene ist die Eiszeit. Auch die Sahara war früher ein fruchtbares Gebiet mit großen Seen. Sie hat sich jedoch im Rahmen der Klimageschichte über Jahrtausende hinweg verändert. Aufgrund der langjährigen, langsamen Veränderungen des natürlichen Klimawandels kann sich das ökologische System optimal an die Gegebenheiten anpassen und verhindert somit mögliche Schäden.[12] Durch den menschlichen Eingriff und die damit verbundenen hohen Emissionen der anthropogenen Treibhausgase wird der Prozess des natürlichen Klimawandels auf ein Vielfaches beschleunigt, so dass eine natürliche Anpassung nicht möglich ist und das gesamte ökologische System durcheinander geworfen und beeinträchtigt wird.[13]

Die auf den Menschen zurückzuführenden anthropogenen Einflüsse auf das weltweite Klima, im Rahmen der globalen Erwärmung, umfassen den Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O) und andere synthetische Gase (siehe Definition „Treibhausgase“).[14] Der Ausstoß dieser Gase resultiert vorrangig aus den folgenden Faktoren:

- Verbrennung von fossilen Brennstoffen à z.B. Erdgas, Erdöl und Kohle werden vor allem für Heizungen, Kraftwerke und Fahrzeuge verbrannt (Entstehung von CO2)[15]
- Rodung von (Regen-)Wäldern à durch die Rodung der Wälder werden Pflanzen und Bäume entfernt, die normalerweise CO2 abbauen und somit dessen Konzentration in der Atmosphäre senken können[16]
- landwirtschaftliche Praktiken à z.B. das Ausbringen von Kunstdünger oder Gülle (Entstehung von CH4 und N2O)[17]
- Zunahme des Flugverkehrs (Entstehung von CO2)[18]
- Verwendung von Kohlenwasserstoffverbindungen in Lösungsmitteln, Kühlschränken, Spraydosen etc. (Entstehung synthetischer Gase)[19]

Die atmosphärischen Konzentrationen dieser Treibhausgase sind seit über 100 Jahren exponentiell angestiegen. Die heutigen Werte wurden in den letzten 450.000 Jahren nachweislich nicht erreicht. Ein Anstieg ist besonders in den letzten drei Jahrzehnten zu vermerken, da die Hälfte des beobachteten CO2-Anstiegs in diesem Zeitraum erfasst wurde.[20] CO2 ist das wichtigste anthropogene Gas und trägt, wie in den folgenden Abbildungen zu erkennen ist, den höchsten Anteil zum heutigen Klimawandel bei.[21]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Anstieg der Treibhausgase[22] Abb. 2: Übersicht der Emissionsursachen der Treibhausgase[23]

Die jährlichen CO2-Emissionen stiegen von 1970 bis 2004 um etwa 80%. Die atmosphärischen Konzentrationen von CO2 und CH4 im Jahr 2005 übertreffen bei Weitem die natürliche Schwankungsbreite der vergangenen 450.000 Jahre.[24] Der Vorgang, der durch die vermehrten Treibhausgase entstehenden verstärkten Erderwärmung, wird am Beispiel von CO2 in der folgenden Abbildung dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Bildliche Erklärung des anthropogenen Treibhauseffekts am Bsp. von CO2[25]

Durch die Trägheit des Klimasystems sind die Auswirkungen der seit Jahrzehnten emittierten Treibhausgase erst heute verstärkt zu verzeichnen. 15–30% des CO2, welches in den kommenden Jahrzehnten ausgestoßen wird, werden noch in tausend Jahren in der Atmosphäre vorhanden sein. Weitere 11-14% werden weiterhin nach 10.000 Jahren vorhanden sein.[26] Welche Auswirkungen die erhöhte Emission anthropogener Treibhausgase bis heute verursacht hat und wie sich diese in Zukunft ausweitet, wird in den nächsten Abschnitten erläutert.

2.3 Auswirkungen des Klimawandels

In den Abschnitten 2.1 und 2.2 ist die heutige Problematik des Klimawandels und deren Herkunft aufgezeigt worden. Wie die Temperaturentwicklung dieses Verlaufs und der heutige Stand aussehen und welche Folgen sich daraus ergeben, wird im Weiteren von der globalen Sicht bis hin zum thematisierten Skigebiet erläutert.

2.3.1 Global

Wie im oberen Abschnitt bereits erwähnt, ist die primäre Auswirkung des heutigen (anthropogenen) Klimawandels der Temperaturanstieg. Besorgnis erregend ist nicht nur die Größenordnung des Temperaturanstiegs, sondern vor allem dessen Geschwindigkeit. Seit 1850 werden globale Erdoberflächentemperaturen mithilfe von instrumentellen Aufzeichnungen gemessen. Diese Erdoberflächentemperaturen sind vor allem in den letzten Jahrzehnten unverhältnismäßig angestiegen. Zu keinem Zeitpunkt in den letzten 1.000 Jahren ist ein derartig schneller Temperaturanstieg verzeichnet worden.[27] In den letzten 100 Jahren hat sich die Erde im Mittel um 0,74°C erwärmt (siehe Abb. 4). Elf Jahre im Zeitraum 1995-2006 gehören zu den wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen.[28]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Anstieg der mittleren globalen Temperatur[29]

Der genannte Temperaturanstieg ist zwar die direkte Folge des Klimawandels und der globalen Erwärmung, er bringt jedoch wiederum weitreichende und gravierende Auswirkungen mit sich. Diese Auswirkungen beziehen sich auf das komplette ökologische System und haben Einfluss auf Mensch, Flora und Fauna. Beispiele sind:

- Zunahme von Dürren à Gefahr der Entstehung von großflächigen Bränden[30]
- Zunahme von Hitzewellen à Gefahr einer erhöhten Anzahl von Todesfällen durch Hitze[31]
- Häufung extremer Wetterereignisse wie Stürme, Hurrikanes und Überflutungen à Gefahr der vermehrten Verwüstung und Zerstörung von Wohnräumen[32]
- Anstieg des Meeresspiegels durch Abschmelzen der Gletscher, Polkappen und des Meereises à Gefahr einer Abtragung der Küsten, was in den schlimmsten Fällen zu einem Verschwinden küstennaher Gebiete führen kann[33]
- Erwärmung des Wassers von Seen und Meeren à Verminderung der Wasserqualität[34]
- Versauerung der Ozeane à durch die verstärkte Aufnahme von CO2 nimmt der pH-Wert ab, dies bedroht die Lebensfähigkeit vieler Ozeanbewohner[35]
- Verschiebung temperaturbedingter Krankheiten polwärts[36]
- Verschiebung temperaturgebundener Arten polwärts[37]
- Bedrohung verschiedener Arten bis hin zum Aussterben[38]

Diese Auswirkungen zeigen, dass der anthropogene Einfluss auf das Klima sehr schädlich ist. Es ist bewiesen, dass sich im Falle weiter steigender Emissionen der Treibhausgase (vor allem CO2) die Auswirkungen verschlimmern und sich irreversible Schäden in der Umwelt ergeben werden.[39] Aufgrund der Trägheit des klimatischen Systems werden die bis heute ausgestoßenen Emissionen noch Jahrzehnte in der Atmosphäre bleiben und weitere Veränderungen zur Folge haben. Aufgrund dessen werden für die nächsten Jahrzehnte eine weitere Verschlimmerung des heutigen Temperaturstands und entsprechende Folgen vorausgesagt.[40]

Der Weltklimarat, das so genannte Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), welcher 1988 resultierend aus der starken Temperaturzunahme durch die UNO gegründet wurde, hat unterschiedliche Emissionsszenarien definiert, um zukünftige Temperaturänderungen zu prognostizieren. Diese Szenarien umfassen eine große Bandbreite an demografischen, wirtschaftlichen und technologischen Antriebskräften und an sich daraus ergebenden Treibhausgasemissionen (genaue Definitionen der Szenarien siehe 7.1). Dadurch soll eine bessere Klassifikation der Prognosen ermöglicht werden. Die Szenarien beinhalten keine zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen über die jetzigen hinaus.[41] Sie projizieren für die Jahre 2090-2099 (verglichen mit dem Zeitraum 1980-1999) einen Temperaturanstieg von 1,7 – 4,0°C (siehe Abb. 5). Die Spannweite der Prognosen ist entsprechend weitläufig, da es sich um verschiedene Szenarien handelt und zum aktuellen Zeitpunkt kaum vorausgesagt werden kann, welche inwieweit eintreten werden.[42]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Prognose der IPCC-Szenarien[43]

Das Szenario, welches laut Forschern nach gegenwärtiger Entwicklung am wahrscheinlichsten eintreten wird, ist Szenario A2. Dieses beschreibt eine sehr heterogene Welt mit hohem Bevölkerungswachstum, langsamer wirtschaftlicher Entwicklung und langsamem Technologiewandel. Innerhalb dieser Variante würde sich ein globales Wärmebild für die Jahre 2020-2029 und 2090-2099, wie in Abbildung 6 dargestellt, ergeben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 6: Modellprojektionen eines maximierten Wärmebilds im Rahmen des A2-Szenarios[44]

Die Veränderungen der letzten Jahrzehnte und die genannten Prognosen gelten für den globalen Bereich als Durchschnittswerte. Um jedoch Aussagen für bestimmte Gebiete treffen zu können, müssen diese globalen Annahmen regionalisiert werden. Inwiefern die globalen Aussagen und Prognosen Einfluss auf das Klima in der Alpenregion haben, wird im nächsten Abschnitt erläutert.

2.3.2 Alpen

Die globalen Klimaaussagen sind ein Durchschnitt aus einer Vielzahl von Klimaregionen verteilt über den kompletten Globus. Die Alpenregion gehört zu einem der klimasensitivsten Gebiete innerhalb dieser unterschiedlichen Regionen. Sie ist besonders anfällig für den Klimawandel. Bereits geringe Änderungen des Klimas gehen mit erheblichen Auswirkungen und überproportional hohen Schäden einher.[45] Der Grund für die stärkeren Klimaänderungen sind Rückkopplungseffekte, welche durch den Rückgang der Schnee- und Eisflächen entstehen. Rückkopplungseffekte sind Veränderungen, die aus der Erderwärmung resultieren und wiederum selbst Einflüsse auf die Temperatur haben. Besitzt die Alpenregion einen großen vereisten oder beschneiten Teil, reflektieren diese sehr hellen Oberflächen das Sonnenlicht sehr gut und sorgen dafür, dass es kälter wird. Ist das Klima wärmer, verringern sich Eis- und Schneeflächen. Damit sinkt auch der Anteil der reflektierten Sonnenstrahlung und es wird noch wärmer. [46] Aufgrund der Sensibilität der Alpenregion ist dort und in deren Vorland mit einer besonders starken Zunahme des Gefährdungspotentials und der Schäden in den nächsten Jahrzehnten zu rechnen.[47] Wie sich das Klima in den Alpen bis heute verändert hat, welche Auswirkungen das mit sich brachte und welche Prognosen für die kommenden Jahrzehnte erstellt wurden, wird im Folgenden thematisiert.

Veränderung der Temperatur

Durch die genannte Sensibilität der Alpenregion war der durchschnittliche Temperaturanstieg in diesem Gebiet in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten dreimal größer als im globalen Durchschnitt. In den letzten 50 Jahren hat die alpine Durchschnittstemperatur um bis zu 1,5°C zugenommen. Die Jahre 1994, 2000, 2002 und 2003 waren die wärmsten der vorherigen 500 Jahre in den Alpen.[48] Innerhalb eines Szenarios des Temperaturanstiegs in Österreich, durchgeführt vom Max-Planck-Institut für Meteorologie Hamburg, wurde eine weitere Temperaturzunahme bis 2050 um 2°C im Alpenraum prognostiziert. Bis zum Jahr 2085 ist ein weiterer Anstieg von 4-5°C (bezogen auf den Zeitraum 1961-1990) zu erwarten.[49] Eine Erhöhung der Durchschnittstemperaturen bringt als Folge einen Anstieg der warmen Tage und eine Minderung der Frosttage und Kältewellen mit sich.[50]

Veränderung der Niederschläge

Eine Veränderung des Niederschlags ist bis heute nur in überschaubaren Maßen aufgetreten. Sollte es jedoch keine Anpassungen zum Klimaschutz geben, werden gravierende Veränderungen der Niederschläge prognostiziert. Diese beinhalten eine quantitative und qualitative Verschiebung des Niederschlags von den Sommermonaten in den Spätwinter bzw. das Frühjahr. Innerhalb der quantitativen Veränderung werden die Niederschlagstage in den Sommermonaten ab und in den Spätwinter- und Frühjahrsmonaten zunehmen.[51] Während die Niederschlagssummen in den letzten Jahrzehnten im Spätwinter/Frühjahr um ca. 20-30% zugenommen haben, wurde im Sommer im gleichen Zeitraum ein Rückgang um mehr als 20% beobachtet.[52] Eine weitere Zunahme von 5-25% im Winter und eine Abnahme von bis zu 40% im Sommer werden prognostiziert.[53] Im Rahmen der Niederschlagsqualität werden, aufgrund erhöhter Temperaturen, eine Abnahme des Niederschlags im Sinne von Schneefall und eine Zunahme des Niederschlags im Sinne von Regen vorausgesagt. Somit würde es in den nächsten Jahrzehnten immer trockenere und wärmere Sommer geben, dafür aber wären die Spätwinter und Frühjahre bei zunehmenden Temperaturen immer feuchter.[54] Eine lebensbedrohliche Gefahr, welche sich aus erhöhten Temperaturen und intensiveren Regenniederschlägen im Spätwinter bzw. Frühjahr ergeben kann, sind Schneelawinen.[55]

Rückzug der Gletscher

Der Rückzug der Gletscher bezieht sich auf die Verkleinerung der Eismassen und das Abschmelzen des Permafrosts.[56],[57] Aufgrund der steigenden Temperaturen und veränderten Niederschlagsverteilung haben die alpinen Gletscher im Zeitraum von 1850-1989 ca. 30-40% ihrer Fläche und die Hälfte ihrer Masse verloren (Gletscherfläche 1850: 4.474qkm, Gletscherfläche 1970: 2.909qkm).[58] Seit 1990 sind weitere 10-20% geschmolzen und verschwunden (Gletscherfläche 2000: 2.272qkm).[59] Allein im Sommer 2003, mit 4°C über dem Temperaturdurchschnitt, schmolzen laut Schätzungen 5-10% der Gletscherfläche. Es wird prognostiziert, dass bis 2050, bei gleichbleibenden Klimaschutzbedingungen, 70-80% der aktuellen Eisfläche verschwunden sein werden.[60] Somit wären viele kleinere Gletscher ganz verschwunden und die 30 größeren alpinen Gletscher würden bis zu 70% ihres Volumens verlieren. Weitere Prognosen stellen fest, dass bei einer Erhöhung der Sommertemperaturen um 5°C die Alpen bis zu 95% ihrer Gletscherfläche verlieren würden.[61] Zum Rückzug der Gletscher tragen vor allem die wärmeren Temperaturen in den Sommermonaten bei. In Hochlagen fällt wegen der Wärme eher Regen als Schnee. Ohne Neuschnee können jedoch keine Gletschermassen aufgebaut werden. Die Abtragung der Gletscher ist somit oft größer als die Akkumulation von Eis und Schnee, was unterstützend zum Rückzug der Gletscher beiträgt.[62] Das genaue Verhältnis beider Phänomene ist in Abbildung 7 verdeutlicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 7: Gegenüberstellung des Gletscherrückgangs und -zuwachses[63]

Durch das Abschmelzen des Gletschereises, in Verbindung mit der Zunahme extremer Niederschlagsereignisse im Spätwinter bzw. Frühjahr, ergeben sich gravierende Gefahren. Dazu gehören Eisstürze, Murgänge, Schlammlawinen, Geröll, ein verstärkter Wasserabfluss und Beschädigungen von Infrastrukturanlagen.[64] Eisstürze entstehen durch Risse im Gletschereis, wodurch sich Spalten öffnen und große Eisflächen abstürzen können.[65] Als Murgänge und Schlammlawinen werden schnell talwärts fließende Ströme bezeichnet, die aus Schlamm und Geschiebe eines Gebirges bestehen. Durch den hohen Feststoffgehalt und eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h können diese Prozesse erhebliche Zerstörungen anrichten.[66] Des Weiteren besteht Gefahr durch loses Geröll, welches unter den Gletschern lagert und lediglich mithilfe des Eises zusammengehalten wird. Auch angefrorene Felsbrocken können auftauen und abstürzen.[67] Experten fürchten sogar, dass Teile der Alpen ab 2050, aufgrund von massiven Erdrutschen, Überschwemmungen und Steinschlägen nicht mehr bewohnbar sein könnten.[68] Durch den Rückzug der Gletscher und das Abschmelzen des Permafrosts lösen sich zunächst große Wasserspeicher auf, so dass der Wasserfluss ins Tal erhöht ist. Langfristig jedoch, um das Jahr 2100, wenn ein Großteil des Eises geschmolzen ist, wird sich der Wasserfluss verringern. In Verbindung mit regenarmen Sommermonaten führt dies zu einer Abnahme des Wasserpegels von Bächen und Flüssen. Das Wasserangebot wird demnach zunächst im Übermaß vorhanden sein, langfristig jedoch wird es zu einer sehr geringfügigen Versorgung kommen.[69] Neben diesen auf Natur und Umwelt bezogenen Auswirkungen sind wichtige Infrastrukturanlagen des Wintertourismus vom Abschmelzen des Gletschereises und Permafrosts betroffen. Beispielsweise Skiliftmasten und Bergbahnstationen sind im Permafrost verankert und können durch dessen Rückgang beschädigt werden.[70]

Abnahme der Schneedecke

Die Abnahme der Schneedecke beeinflusst vor allen Dingen, aus touristischer Sicht, die Schneesicherheit eines Skigebiets. Schneesicherheit besteht, wenn an 100 Tagen zwischen dem 1.12. und dem 15.4. die Schneehöhe mindestens 30cm beträgt und dies in mindestens sieben von zehn aufeinander folgenden Wintern der Fall ist.[71] Um ein Skigebiet hinsichtlich seiner Wintersporteignung zu bewerten, wird oft dessen Schneesicherheit betrachtet.[72] Diese ist eine essentielle Eigenschaft, die ein Skigebiet aufweisen sollte, um sich für seine (potentiellen) Gäste attraktiv vermarkten zu können. Aufgrund der stetigen Temperaturerhöhungen ist jedoch eine Abnahme der Schneefalltage und -menge und somit der Schneedecke und der damit verbundenen Schneesicherheit in der Alpenregion zu verzeichnen (siehe Abb. 8).[73]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 8: Abnahme der nordhemisphärischen Schneedecke[74]

Durch die erhöhten Temperaturen verringert sich nicht allein die Menge des Schnees, sondern es verringern sich auch die Höhenlagen der Nullgradgrenze und jene Lagen, in denen Niederschlag als Schnee und nicht als Regen zu verzeichnen ist. Schon heute ist die Nullgradgrenze im Vergleich zum Jahr 1900 um 250m angestiegen.[75] Eine Analyse der Temperaturen zeigt, dass in den Wintermonaten die Nullgradgrenze im Mittel um 155m pro °C ansteigen kann. Dadurch kann die Nullgradgrenze bis zum Ende des Jahrhunderts im Mittel um ca. 650m steigen (Voraussetzung: Die Lufttemperaturen in 2m über Grund erwärmen sich um ca. 4,2°C gegenüber 1961 bis 1990).[76] Auch die Schneefallgrenze im Alpenbereich hat sich seit 1950 um mehr als 100m in höhere Lagen verschoben.[77] Das bedeutet für Regionen, welche auf einer Höhe zwischen 1000 und 1500m liegen, eine Abnahme der Schneefallmenge um bis zu 60%. In Regionen mit einer Höhenlage über 2000m kann die Schneefallmenge um 20-30% abnehmen.[78]

Schneesicherheit ist, nach momentanen Klimabedingungen, für Skigebiete gegeben, in denen die mittlere Höhe der Talstationen über 1200m liegt. Befindet sich die mittlere Höhe der Bergstation oberhalb von 1200m, die Talstation jedoch darunter wird ein Skigebiet als bedingt schneesicher definiert. Liegen beide Mittelwerte unterhalb von 1200m wird das Skigebiet als nicht schneesicher angesehen. Momentan gelten 91% (609 von 666) der mittelgroßen und großen Skiregionen der Alpen als schneesicher. Durch den Temperaturanstieg sind jedoch viele dieser bis heute als schneesicher definierten Skigebiete gefährdet. Allein in deutschen Skigebieten würde eine Erwärmung um 1°C zu einer Abnahme der Gebiete mit Schneesicherheit um 60% führen. Bei einer Temperaturzunahme von 4°C wären praktisch keine schneesicheren deutschen Skigebiete mehr vorhanden. In Österreich wären, bei einer Zunahme von 1°C, 46 von derzeit 199 schneesicheren Regionen betroffen. Innerhalb einer Zunahme von 4°C, würden mehr als 75% der heutigen schneesicheren österreichischen Skigebiete wegfallen. Am geringsten wäre der Rückgang in der Schweiz mit einem Verlust von 11% bei 1°C und 51% bei +4°C (siehe Abb. 9 und 10).[79]

[...]


[1] vgl. Pachauri 2008, S. 91

[2] vgl. http://unfccc.int/files/documentation/text/html/list_search.php?what=keywords&val=&valan=g&anf=0&id=10 [10.06.2009] (Anhang 15)

[3] vgl. http://www.thueringen.de/de/tmlnu/themen/klima/glossar/ [10.06.2009] (Anhang 51)

[4] vgl. http://www.klimawandel-heute.de/klimawandel-ursachen/natuerliche-klimazyklen [10.06.2009] (Anhang 38)

[5] vgl. http://www.bpb.de/methodik/66M6Z6,2,0,Glossar.html#art2 [10.06.2009] (Anhang 20)

[6] vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung#Anthropogener_Treibhauseffekt [10.06.2009] (Anhang 9)

[7] vgl. http://www.bpb.de/die_bpb/SKRBNR,0,Klimawandel_und_Klimaschutz.html [10.06.2009] (Anhang 19)

[8] vgl. http://www.erdgaszuerich.ch/de/erdgas/umwelt/treibhausgase.html [10.06.2009] (Anhang 28)

[9] vgl. http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/luft/treibhausgase/ [10.06.2009] (Anhang 53)

[10] vgl. http://www.bpb.de/popup/popup_grafstat.html?url_guid=EEH1EP [10.06.2009] (Anhang 23)

[11] vgl. http://www.bpb.de/themen/0Q0DQW,0,0,Vom_Menschen_gemacht.html [10.06.2009] (Anhang 25)

[12] vgl. http://www.klimawandel-heute.de/klimawandel-ursachen/natuerliche-klimazyklen [12.06.2009] (Anhang 38)

[13] vgl. http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/treibhausgase.htm [12.06.2009] (Anhang 16)

[14] vgl. http://www.bpb.de/popup/popup_grafstat.html?url_guid=I9D20P [12.06.2009] (Anhang 24)

[15] vgl. http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBenergie/Fossile Brennstoffe.php [12.06.2009] (Anhang 54)

[16] vgl. http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBnaturartenschutz/Regenwald.php [12.06.2009] (Anhang 55)

[17] vgl. http://www.br-online.de/wissen/umwelt/klimawandel-DID1206608167923/klima-treibhausgase-klimawandel-ID671202496503725681.xml [12.06.2009] (Anhang 26)

[18] vgl. http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBenergie/Fossile Brennstoffe.php [12.06.2009] (Anhang 54)

[19] vgl. http://www.br-online.de/wissen/umwelt/klimawandel-DID1206608167923/klima-treibhausgase-klimawandel-ID671202496503725681.xml [12.06.2009] (Anhang 26)

[20] vgl. Lebensministerium Österreich 2006, S. 11

[21] vgl. http://www.br-online.de/wissen/umwelt/klimawandel-DID1206608167923/klima-treibhausgase-klimawandel-ID671202496503725681.xml [12.06.2009] (Anhang 26)

[22] vgl. Pachauri 2008, S. 42

[23] vgl. IPCC 2007, S. 43

[24] vgl. Lebensministerium Österreich 2006, S. 11

[25] vgl. http://www.digitalefolien.de/ [13.06.2009] (Anhang 27)

[26] vgl. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,512305,00.html [12.06.2009] (Anhang 49)

[27] vgl. http://www.bpb.de/methodik/I9D20P,0,0,M_02_03_Der_anthropogene_Treibhauseffekt_Ursachen_und_Folgen.html [15.06.2009] (Anhang 21)

[28] vgl. Pachauri 2008, S. 2

[29] vgl. Pachauri 2008, S. 3

[30] vgl. http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=FW0KY7 [15.06.2009] (Anhang 22)

[31] vgl. http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=FW0KY7 [15.06.2009] (Anhang 22)

[32] vgl. http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=FW0KY7 [15.06.2009] (Anhang 22)

[33] vgl. http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/klima/klimafolgen/extreme/index.htm [15.06.2009] (Anhang 34)

[34] vgl. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,182138,00.html [15.06.2009] (Anhang 48)

[35] vgl. http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/klima/klimafolgen/wasser/index.htm [15.06.2009] (Anhang 37)

[36] vgl. http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/klima/ipcc-bericht/2policysummary/ [15.06.2009] (Anhang 52)

[37] vgl. http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/klima/ipcc-bericht/2policysummary/ [15.06.2009] (Anhang 52)

[38] vgl. http://de.encarta.msn.com/encnet/refpages/RefArticle.aspx?refid=761570369 [15.06.2009] (Anhang 8)

[39] vgl. http://www.greenpeace.de/themen/klima/klimawandel/artikel/erwaermt_sich_die_erde_wirklich/ [15.06.2009]

[40] vgl. Agrawala 2007, S. 11

[41] vgl. Pachauri 2008, S. 96

[42] vgl. Pachauri 2008, S. 9

[43] vgl. Pachauri 2008, S. 49

[44] vgl. Pachauri 2008, S. 49

[45] vgl. Agrawala 2007, S.11

[46] vgl. http://www.atmosphere.mpg.de/enid/1__mensch-gemachter_Klimawandel_/-_Rueckkopplungs-_effekte_2c8.html [17.06.2009] (Anhang 18)

[47] vgl. Lebensministerium Österreich 2006, S. 15

[48] vgl. Agrawala 2007, S. 11

[49] vgl. Umweltbundesamt Österreich 2007, S. 68

[50] vgl. http://www.km.bayern.de/blz/web/700208/index.asp#4 [18.06.2009] (Anhang 39)

[51] vgl. Agrawala 2007, S. 21

[52] vgl. Seiler 2005, S. 8

[53] vgl. Agrawala 2007, S. 21

[54] vgl. Agrawala 2007, S. 22

[55] vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Lawine [18.06.2009] (Anhang 10)

[56] Als Permafrost wird ein Untergrund (Boden oder Fels einschließlich Eis und organischem Material) bezeichnet, der über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre bei oder unter 0°C bleibt. (vgl. http://www.geographie.uni-stuttgart.de/userpages/kaweyr02/pfrost.htm [17.06.2009] (Anhang 31))

[57] vgl. Agrawala 2007, S. 21

[58] vgl. Agrawala 2007, S. 40

[59] vgl. Agrawala 2007, S. 40

[60] vgl. http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Skispass_hoert_bei_2000_Metern_auf_83639.ece [18.06.2009] (Anhang 40)

[61] vgl. Agrawala 2007, S. 22

[62] vgl. Hutter, Goris 2009, S. 54

[63] vgl. Hutter, Goris 2009, S. 58

[64] vgl. Hutter, Goris 2009, S. 55

[65] vgl. Mühl 2009, S. Z1

[66] vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Murgang [18.06.2009] (Anhang 11)

[67] vgl. Hutter, Goris 2009, S. 55

[68] vgl. Hutter, Goris 2009, S. 56

[69] vgl. Mühl 2009, S. Z2

[70] vgl. Lebensministerium Österreich 2006, S. 29

[71] vgl. Steiger 2007, S. 40

[72] vgl. Hoy 2008, S. 22

[73] vgl. Pachauri 2008, S. 3

[74] vgl. Pachauri 2008, S. 3

[75] vgl. Böhm, S. 6

[76] vgl. Liebing 2007, S. 24

[77] vgl. Lebensministerium Österreich 2006, S. 9

[78] vgl. http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/klima/klimafolgen/tourismus/wintertourismus.html [18.06.2009] (Anhang 36)

[79] vgl. Agrawala 2007, S. 32

Details

Seiten
84
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783836648356
Dateigröße
8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v227849
Institution / Hochschule
accadis Hochschule - Internationale Berufsakademie Bad Homburg – Studiengang Internationale Betriebswirtschaft, Tourismus
Note
1,6
Schlagworte
klimawandel wintertourismus alpen auswirkunegn

Autor

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Titel: Auswirkungen des Klimawandels auf den alpinen Wintertourismus und mögliche Anpassungsstrategien am Beispiel Sölden/Österreich