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Konzept einer mittelständischen Controlling Lösung basierend auf einer Open Source Software

Bachelorarbeit 2009 90 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung
I.1 Motivation und Zielsetzung
I.2 Aufbau der Arbeit
I.3 Wissenschaftliche Abgrenzung des Mittelstandes

II. Business Intelligence
II.1 Begriffliche Abstammung und Entwicklung
II.2 Einordnung und Differenzierung
II.3 Schichtenmodell – Bereitstellung, Analyse und Präsentation

III. Open Source / Freie Software
III.1 Begriffsdefinitionen
III.1.1 Proprietäre Software
III.1.2 Free und Open Source Software
III.2 Lizenzmodelle
III.2.1 Lizenzen ohne Copyleft
III.2.2 Lizenzen mit Copyleft
III.3 Geschäftsmodelle

IV. Anbieter der Open Source Business Intelligence Software
IV.1 Aktuelle Entwicklungen im Business Intelligence Markt
IV.2 Studien zum Open Source BI Markt

V. Die Palo Software der Firma Jedox
V.1 Firmenprofil
V.2 Palo Software Komponenten
V.2.1 Palo OLAP Server (Palo für Excel)
V.2.2 Palo Worksheet Server (Palo für Excel im Web)
V.2.3 Palo ETL Server (Palo zur Datenintegration)
V.2.3 Palo Supervision Server (Extended Control)
V.3 Anwenderberichte
V.3.1 TSA Teleport Sachsen Anhalt GmbH
V.3.2 Compass Group Deutschland GmbH

VI. Fallstudie
VI.1 Aufgabenstellung
VI.2 Palo Funktionen in Excel
VI.2.1 Der Modeller
VI.2.2 „Ansicht einfügen“
VI.2.3 Import-Assistent
VI.3 Kurzvorstellung der Firma Interquench
VI.4 Anlegen der Dimensionen und der dazugehörigen Elemente
VI.4.1 Anlegen der Dimensionen über den Modeller
VI.4.2 Importieren von Dimensionen mittels „PALO.EADD“ und „PALO.SETDATA“
VI.5 Erstellen der Würfel
VI.6 Initialbefüllung des Würfels „Personalkostenplanung“
VI.7 Umsetzung der Rules im „Personalkostenplanung“-Würfel
VI.7.1 Berechnung der Kennzahl „Sozialbeiträge“
VI.7.2 Bildung des Durchschnittswerts für die Jahresspalte der Kennzahl „Beschäftigungsgrad“
VI.8 Zusammenführung der Gewinn- und Verlustrechnung
VI.9 Anwendungsbeispiele des Worksheet-Servers

VII. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang A: Zusätzliche Abbildungen der Palo Software

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Bestandteile von Management Support Systemen

Abbildung 2 - Business Intelligence Entwicklungslinien

Abbildung 3 - Einordnung unterschiedlicher Facetten und Abgrenzungen von Business Intelligence

Abbildung 4 - Schichtenmodell von BI

Abbildung 5 - Palo Modeller Übersicht

Abbildung 6 - Menüpunkt „Ansicht einfügen“

Abbildung 7 - „Ansicht einfügen“ - Ausgabe in Excel

Abbildung 8 - Aufbau Excel Arbeitsblatt mit „PALO.SETDATA“ Funktion

Abbildung 9 - „PALO.SETDATA“ Funktion ohne Zuweisung

Abbildung 10 - Geschäftsstruktur der Firma Interquench

Abbildung 11 - Zusammenhänge der Teilplanungen für die Interquench-Jahresplanung

Abbildung 12 - Import der Dimension „Organisation“ mittels „PALO.EADD“

Abbildung 13 - Import des Attributwürfels „#Organisation“

Abbildung 14 - Übersicht Modeller nach Import der Dimensionen

Abbildung 15 - Testdaten „Personalkostenplanung“ (Auszug Original Excel-Datei)

Abbildung 16 - Testdaten „Personalkostenplanung“ (Auszug erstellte Textdatei)

Abbildung 17 - Eingabe Testdaten „Allgemeine Kostenstellenkosten“

Abbildung 18 - „Rule-Editor“ zur Berechnung der Sozialbeiträge

Abbildung 19 - Gewinn- und Verlustrechnung in Excel

Abbildung 20 - Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Worksheet-Server

Abbildung 21 - Personalkostenplanung über den Worksheet-Server

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 - KMU-Schwellenwerte der EU seit 01.01.2005

Tabelle 2 - Traditionelle und quelloffene Softwarelizenzen im Vergleich

Tabelle 3 - Umsätze mit Business Intelligence Software in Deutschland 2008

Tabelle 4 - Überblick Business Intelligence Open Source Software

Tabelle 5 - Die anzulegenden Würfel der Firma Interquench 50

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

I. Einleitung

I.1 Motivation und Zielsetzung

Die wirtschaftliche Lage befindet sich in einer schwerwiegenden Krise. Viele Unternehmen müssen durch Stellenabbau und andere Maßnahmen Kosten einsparen. In den meisten Fällen wird auf eine ausführliche Kennzahlenbetrachtung verzichtet, da keine Gelder für die hohen Lizenzkosten der Software zur Verfügung stehen. Die Unternehmen sollten aber in ihrem Interesse versuchen, die Unternehmenserfolge nicht nur vergangenheitsorientiert abzubilden, sondern die Unternehmensentwicklung in aussagekräftigen Kennzahlen zu betrachten, um zukunftsorientiert eine Unternehmensplanung durchzuführen. Diese Aufgabe können so genannte Business Intelligence Systeme übernehmen. Diese Systeme ermöglichen eine Auswertung und Analyse von großen Datenbanken, die wiederum auf unterschiedliche Datenquellen zugreifen können. Aus diesen Analysen kann das Unternehmen profitable und zukunftsträchtige Entscheidungen ableiten und somit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz generieren. Die Anschaffung und Realisierbarkeit einer solchen Software bei kleineren und mittelständischen Unternehmen ist aufgrund von finanziellen und personellen Restriktionen nicht uneingeschränkt zu verwirklichen. In diesem Fall bietet es sich an, auf Open Source Produkte zurückzugreifen, die wesentlich geringere Anschaffungs- und Umsetzungskosten verursachen. Diese Open Source Produkte sind meist frei verfügbar und können ohne zusätzliche Kosten selbst implementiert werden. Zumeist entstehen bei Open Source Business Intelligence Anbietern lediglich Kosten für die Beratung zum Beispiel bei Einführung der Software oder für Support und Unterstützung bei Problemen im laufenden Geschäft.

Die vorliegende Arbeit versucht eine Controlling-Lösung, im Speziellen eine Unternehmensplanung, mittels einer Open Source basierten Business Intelligence Software zu entwickeln. Die Unternehmensplanung wird im Hauptteil dieser Arbeit Schritt für Schritt mit Hilfe einer Fallstudie dargelegt. Die Grundlage dieser Fallstudie bilden die Daten eines fiktiven Beispielunternehmens sowie die Business Intelligence Open Source Software Palo vom Anbieter Jedox.

I.2 Aufbau der Arbeit

Die Arbeit gliedert sich in sieben Kapitel. Das erste Kapitel gibt einen Überblick über die Motivation und die Zielsetzung der Arbeit. Anschließend wird der Aufbau der Arbeit dargestellt und der Begriff Mittelstand komprimiert erläutert.

Die Kapitel zwei und drei definieren die Begriffe Business Intelligence sowie Open Source bzw. Freie Software. Zunächst werden die begriffliche Abstammung und die Entwicklung von Business Intelligence und weiteren Informationssystemen vorgestellt. Danach wird eine Einordnung und Differenzierung vorgenommen sowie das Schichtenmodell von Business Intelligence veranschaulicht. Der Begriff Open Source wird daran anknüpfend von proprietärer Software abgegrenzt sowie verschiedene Lizenz- und Geschäftsmodelle auf Open Source Basis skizziert.

In Kapitel vier werden die Marktteilnehmer des Business Intelligence Marktes betrachtet und verschiedene Anbieter frei verfügbarer, also Open Source Software vorgestellt. Im anschließenden fünften Kapitel werden die Komponenten der Palo Software erläutert, ein Unternehmensprofil der Firma Jedox erstellt und kurz auf zwei Anwenderbericht eingegangen.

Das sechste Kapitel stellt den Hauptteil der Arbeit dar, in welchem die Aufgabenstellung präzisiert, die Grundfunktionen von Palo verdeutlicht und das fiktive Unternehmen Interquench vorgestellt werden. Im Anschluss daran wird die Unternehmensplanung in mehreren Schritten mit dem Ziel der Erstellung einer Gewinn- und Verlustrechnung durchgeführt.

Die Arbeit schließt im siebten Kapitel mit einem Fazit ab.

I.3 Wissenschaftliche Abgrenzung des Mittelstandes

Der Begriff des Mittelstandes ist schwer zu definieren und nicht deutlich abzugrenzen. Daher werden in der Einleitung nur kurz Möglichkeiten der Klassifizierung dargestellt. Eine Sammlung von 190 Definitionen und Umschreibungen des Mittelstandes konstatiert Gantzel Anfang der sechziger Jahre.[1] Diese Ansammlung kam zustande, weil die Begriffserklärungen nach unterschiedlichen Aspekten erörtert wurden. In der Literatur hat sich die Abgrenzung in quantitative und qualitative Merkmale durchgesetzt.[2]

Als quantitative Merkmale bieten sich statistisch vergleichbare Werte wie Anzahl der Mitarbeiter, Höhe des Umsatzes oder beispielsweise die Wertschöpfung an.[3] Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn definiert

- Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten beziehungsweise mit weniger als einer Million Euro Jahresumsatz als kleine und
- Unternehmen mit zehn bis 499 Beschäftigten respektive eines Jahresumsatzes zwischen einer und 50 Millionen Euro als mittlere Unternehmen.

Die seit dem 1.Januar 2005 geltende Empfehlung der EU-Kommission (96/280/EG) teilt alle Unternehmen in drei Kategorien der folgenden Tabelle entsprechend ein:

Tabelle 1 - KMU-Schwellenwerte der EU seit 01.01.2005

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Günterberg, Brigitte (2005): KMU-Definition der Europäischen Kommission, http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=90 [24.08.2009].

Die qualitative Abgrenzung kann in zwei unterschiedliche Methoden eingeteilt werden. Bei der Methode der Merkmalskataloge spricht man von einem kleinen oder mittleren Unternehmen, sobald eine bestimmte Mindestanzahl von Merkmalen, aber nicht zwingend alle, zutrifft. Die Methode der Typologie teilt die Klein- und Mittelbetriebe aufgrund der Häufung von Merkmalen in Klassen ein, die sich dann deutlich von Großunternehmen unterscheiden.

Für diese Arbeit wird kein Mittelstandsbegriff definiert. Die Verantwortlichen jedes Unternehmens sollten entscheiden, ob es sinnvoll ist eine Business Intelligence Software einzuführen und ob diese auf Open Source basieren sollte. Im Folgenden werden die Begriffe Business Intelligence und Opern Source definiert und abgegrenzt.

II. Business Intelligence

II.1 Begriffliche Abstammung und Entwicklung

Der Begriff Business Intelligence ist ein neuerer Fachausdruck, der 1996 von der Gartner Group geprägt wurde. Das Marktforschungsunternehmen Gartner erklärte in einer Veröffentlichung:

By 2000, Information Democracy will emerge in forward-thinking enterprises, with Business Intelligence information and applications available broadly to employees, consultants, customers, suppliers, and the public.[4]

Des Weiteren verdeutlichte Gartner, dass Entscheidungen keinesfalls intuitiv, sondern auf der Basis präziser und aktueller Daten getroffen werden müssten. Verschiedene Analyse-, Berichts- und Auswertungswerkzeuge würden unter dem Oberbegriff Business Intelligence bereitgestellt, um dem Anwender die Ermittlung relevanter und wertvoller Informationen zu ermöglichen.[5] Trotz unterschiedlicher Bedeutung und verschiedener Zielgruppen im Unternehmen hat sich „[…] das Begriffsgebilde Business Intelligence in den letzten Jahren zunächst in der Praxis und später auch in der wissenschaftlichen Diskussion als Synonym für innovative IT-Lösungen zur Unternehmensplanung und -steuerung fest [etabliert]“.[6]

Der Einsatz von Informationssystemen zur Managementunterstützung verfügt über eine lange Historie, die Mitte der 60er Jahre mit den „Management Information Systems“ (MIS) begann. Diese Systeme sollten Informationen nicht nur zur Unterstützung von Routineaufgaben bereitstellen, sondern nun auch das Management sowie die Planung darin unterstützen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Bereitstellung standardisierter Berichte, die Verfügbarkeit auf allen Managementebenen, die zentralisierten Informationen über alle Geschäftsaktivitäten sowie die größtmögliche Aktualität und Verlässlichkeit waren die Anforderungen an ein solches System.[7] Es entstand eine Informationsflut und Überfrachtung der Manager, da sich die verfügbare Hardware und Software als ungeeignet erwies, die Daten zu filtern, zu säubern und letztendlich zu verdichten. Ausschlaggebend für das Scheitern der MIS war die Diskrepanz zwischen der Erwartungshaltung des Managements und dem technischen Vermögen der EDV-Abteilungen.[8]

In den 80er Jahren setzte sich der Terminus „Management Support Systems“ (MSS) bzw. die deutsche Bezeichnung „Managementunterstützungssysteme“ (MUS) durch. Mit diesen Systemen gelang es benutzergruppenspezifische und aufgabenorientierte Einzelsysteme zu entwickeln, die im Management eingesetzt werden konnten.[9] Die wichtigsten Bestandteile von Management Support Systemen sind die „Executive Support Systeme“ als Bindeglied zwischen „Decision Support Systemen“ (DSS)[10] und „Executive Information Systemen“ (EIS)[11], ergänzt durch Basissysteme wie Text-, Tabellen- oder Grafikverarbeitung, dies verdeutlicht Abbildung 1.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Bestandteile von Management Support Systemen

Quelle: Gluchowski, Peter/ Gabriel, Roland/ Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence – Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg 2008, S. 88.

Das in den 90er Jahren aufkommende Data-Warehouse-Konzept unterscheidet sich von den traditionellen Ansätzen. Hierbei steht die Bereitstellung einer dispositiven Datenbasis für den gesamten Komplex der Managementunterstützung eines Unternehmens im Vordergrund.[12] Für William H. Inmon, der den Begriff prägte, hat ein Data Warehouse die Aufgabe, inhaltsorientiert, integriert und dauerhaft Informationen zur Unterstützung von Entscheidungsträgern zu sammeln, aufzubereiten und zu verteilen.[13]

Der Begriff „Online Analytical Processing“ (OLAP) wurde Anfang der 90er Jahre von Edgar F. Codd geprägt. Das OLAP ist eine Software-Technologie, die es sowohl den Managern als auch qualifizierten Mitarbeitern aus Fachabteilungen erlaubt, schnell und unkompliziert auf relevante sowie konsistente Daten zuzugreifen. Die historischen und konsolidierten Datenbestände werden in dynamischen und multidimensionalen Analysen untersucht. Anschließend werden entscheidungsunterstützende Ergebnisse abgeleitet.[14]

Das Data Mining stellt Methoden zur Verfügung, die es ermöglichen aus großen Datenmengen, durch Identifizierung von aussagekräftigen Mustern, relevante Informationen herauszufiltern.[15]

Abbildung 2 zeigt eine zeitliche Einordnung der vorgestellten Informationssysteme.[16]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - Business Intelligence Entwicklungslinien

Quelle: Oehler, Karsten: Corporate Performance Management mit Business Intelligence Werkzeugen, München 2006, S. 13.

II.2 Einordnung und Differenzierung

Eine Einordnung und Differenzierung von Business Intelligence ist aufgrund der vielen verschiedenen Definitionen überaus komplex, da jede der unterschiedlichen Beschreibungen angreifbar bleibt. Gluchowski unterscheidet daher zwischen einem engen, einem analyseorientierten und einem weiten BI-Verständnis.[17]

Abbildung 3 stellt die möglichen Sichtweisen in einem zweidimensionalen Ordnungsrahmen dar. Die vertikale Achse gibt den Prozessschwerpunkt, also die Phase im analytischen Datenverarbeitungsprozess von der Bereitstellung bis zur Auswertung an; die horizontale Achse kennzeichnet den Schwerpunkt zwischen Technik- und Anwendungsorientierung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 - Einordnung unterschiedlicher Facetten und Abgrenzungen von Business Intelligence

Quelle: Gluchowski, Peter/ Gabriel, Roland/ Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence – Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg 2008, S. 92.

Dem engen Begriffsverständnis wird demnach lediglich der Teil analyseorientierter Produkte und Anwendungen zugewiesen, der multidimensional organisiertes Datenmaterial mit gängigen Techniken aufbereitet und präsentiert (zum Beispiel OLAP).

Das analyseorientierte BI-Verständnis beinhaltet zusätzlich Komponenten, die modell- und methodenbasiert eine zielgerichtete Analyse des vorhandenen Datenmaterials ermöglichen. Hierzu zählen unter anderem Data Mining-Produkte, Anwendungen zum Erstellen von Ad-Hoc-Berichten oder Kennzahlensysteme sowie Systeme zur Planung und Budgetierung.

Unter Business Intelligence im weitesten Sinne werden alle Systemkomponenten zusammengefasst, „[…]die operatives Datenmaterial zur Informations- und letztlich Wissensgenerierung aufbereiten und speichern sowie Auswertungs- und Präsentationsfunktionalität anbieten.“[18]

II.3 Schichtenmodell – Bereitstellung, Analyse und Präsentation

Aktuelle Business Intelligence Lösungen verfügen über unterschiedliche Komponenten, die einen weitestgehend abgegrenzten Funktionsbereich haben. Die Verbindungs- und Kombinationsfähigkeit dieser Komponenten bestimmt die Qualität und den Nutzen des Gesamtsystems. Grundlegend können die BI-Systeme in unterschiedliche Schichten bzw. Bausteine differenziert werden. Gluchowski, Gabriel und Dittmar untergliedern drei Funktionsblöcke in Datenbereitstellung, Analyse und Präsentation, wobei nicht immer eine präzise Trennung erfolgen kann und der Umfang einzelner Funktionsblöcke mehr oder minder stark ausgeprägt ist.[19]

Die Anforderung an die Bereitstellungsschicht besteht darin, die vorhandenen Daten aus den unterschiedlichsten Vorsystemen „[…] zu übertragen, zu vereinheitlichen und zu veredeln […]“.[20] Anschließend wird dieses Datenmaterial in einem entscheidungsorientiert aufgebauten Datenspeicher abgelegt. Als Datenlieferanten kommen neben den operativen Anwendungen, wie betriebswirtschaftliche Standardlösungen oder individuell angepasste Anwendungen, auch Speziallösungen für Planung und Budget in Betracht. Ebenso werden vermehrt Daten aus externen Quellen benötigt. Hierbei kann es sich um wirtschaftspolitische Auskünfte, aber auch um eine spezielle Situation in einem Marktsegment oder um Auskünfte über die Konkurrenzsituation handeln.[21]

In der Analyseschicht wird das Datenmaterial nach verschiedenen Kriterien und mit unterschiedlichen Methoden untersucht. Das Hauptinteresse liegt hier in der Analyse und der Auswertung, wobei auch weniger stark ausgeprägte Präsentationstools beinhaltet sind.

Die Präsentationsschicht umfasst abschließend die Funktionen, die dem Endbenutzer den Zugriff auf die Inhalte erlauben sowie die Techniken zur Anzeige der aufgerufenen Informationen am Ausgabemedium.

Gerade die Analyse- und Präsentationsschicht lassen sich nicht immer eindeutig zuordnen. Die Analysewerkzeuge können demnach Präsentationsaufgaben übernehmen, aber die Präsentationstools können ebenso simple Analyseschritte vollziehen.

Abbildung 4 veranschaulicht das Schichtenmodell von Business Intelligence sowie die verschiedenen Varianten vom Zusammenspiel der Präsentations- und Analyseschicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 - Schichtenmodell von BI

Quelle: Gluchowski, Peter/ Gabriel, Roland/ Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence – Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg 2008, S. 109.

Im anschließenden Kapitel wird der Begriff Open Source abgegrenzt und verschiedene Lizenz- sowie Geschäftsmodelle auf Open Source Basis vorgestellt.

III. Open Source / Freie Software

III.1 Begriffsdefinitionen

III.1.1 Proprietäre Software

Die proprietäre Software befindet sich in der Regel im Eigentum des Herstellers, der das Produkt mit der Absicht konzipiert hat, mit dem Verkauf einen Gewinn zu erzielen. Proprietär leitet sich vom lateinischen Wort Proprietarius (der Eigentümer) ab. In Bezug auf Software beschreibt es ein urheberrechtlich geschütztes Produkt. Der Käufer bzw. Nutzer ist kein Eigentümer der Software, sondern erhält lediglich das Nutzungsrecht gegen einmalige oder wiederkehrende Zahlung. Die Software wird in einem Binärcode geliefert, welcher eine Veränderung oder Anpassung der Software nicht zulässt. Dieser Binärcode ist für einen Menschen nicht mehr lesbar, nur der Computer kann ihn umwandeln bzw. kompilieren und anschließend ausführen. Der Quellcode/-text hingegen wird in einer höheren Programmiersprache geschrieben und zeigt, wie das Programm funktioniert und aufgebaut ist. Der Quelltext ist dem Endnutzer einer proprietären Software nicht zugänglich, Fehlerbehebung und Weiterentwicklung des Programms liegen damit ausschließlich beim Hersteller. Die Verfügbarkeit des Quellcodes und der Preis sind wesentliche Unterscheidungskriterien zu freier und Open Source Software.[22]

Für die Installation der proprietären Software auf dem eigenen Computer ist es notwendig, den Lizenzbedingungen des Herstellers zuzustimmen.[23] Dieser Lizenzvertrag enthält in der Regel ein Verbot des Kopierens, Veränderns und Weiterverbreitens der Software. Als Beispiel sei hier das „End User Licence Agreement“ (EULA) des Betriebssystems Windows XP von Microsoft angeführt.[24] In dieser Vereinbarung wird das Anfertigen einer Sicherungskopie erlaubt, jegliche Weitergabe oder Modifikation des Programmpakets wird vom Lizenzgeber jedoch ausdrücklich verboten. Die seitenlangen Lizenzbedingungen gelten nach deutschem Recht aber nur, wenn sie auch schon vor dem Kauf vereinbart wurden. Wenn dies nicht der Fall ist, gelten die allgemeinen gesetzlichen Regelungen, mit denen eine Übertragung an Dritte oder eine Installation auf einem anderen Rechner möglich wäre.[25]

III.1.2 Free und Open Source Software

Open Source Software (OSS)[26] steht überwiegend, aber nicht grundsätzlich, kostenlos zur Verfügung. In den meisten Fällen kann sie frei verfügbar auf Websites heruntergeladen werden. Viele der Projekte, die zu OSS geführt haben, sind in einem universitären Umfeld oder als Freizeitbeschäftigung von Programmierern entstanden. Daher werden die Projekte auch manchmal mit nicht-kommerzieller Software gleichgesetzt. Die Software kann aber durchaus kommerziell genutzt werden, indem beispielsweise über Wartungs- und Supportverträge, über zusätzliche Dienstleistungen oder über den Verkauf komplementärer Hard- und Software Einnahmen erzielt werden. Eine unentgeltliche Verfügbarkeit des Quellcodes ist dennoch möglich. Ebenso können einzelne Erweiterungen und Ergänzungen von existierender Open Source Software kommerziell vertrieben werden. Kostenlose Software muss aber umgekehrt nicht unbedingt Open Source sein, wie man an den Beispielen Internet Explorer oder Adobe Acrobat Reader erkennen kann, die beide als Freeware[27] bezeichnet werden können.[28]

Gekennzeichnet wird eine Software als Open Source, wenn ihre „[…]Lizenz entweder von der „Free Software Foundation“ (FSF) oder der „Open Source Initiative“ (OSI) als freie Softwarelizenz eingestuft wird.“[29] Die wichtigsten Lizenzmodelle werden im nächsten Kapitel kurz angesprochen. Die „Free Software Foundation“, die 1985 von Richard Stallman als gemeinnützige Organisation zur Förderung der freien Softwarebewegung gegründet wurde, gewährt den Nutzern vier zentrale Freiheiten:[30]

1.) Freiheit, das Programm für jeden Zweck zu nutzen
2.) Freiheit, das Programm sowie seine Funktionsweise zu untersuchen und es an die eigenen Bedürfnisse anzupassen
3.) Freiheit, Kopien der Software weiterzugeben
4.) Freiheit, das Programm zu verbessern und die Verbesserungen an die Öffentlichkeit weiterzugeben

Die „Open Source Initiative“ wurde 1998 von Eric Raymonds und Bruce Perens als Organisation zur Vermarktung und Unterstützung der Open Source Softwarebewegung gegründet. Als Open Source Software darf sich ein Produkt nur dann bezeichnen, wenn es durch die OSI mit einer anerkannten Lizenz geschützt ist. Eine OSS Lizenz wird von der Open Source Initiative anerkannt, wenn sie bestimmten Punkten der Open Source Definition (OSD) entspricht.[31]

Die 10 Definitionsmerkmale sind:

1.) Freie Weitergabe
2.) Quellcode muss vorhanden sein
3.) Abgeleitete Software zulassen
4.) Unversehrtheit des Quellcodes des Autors
5.) Keine Diskriminierung von Personen oder Gruppen
6.) Keine Einschränkungen bezüglich des Einsatzfeldes
7.) Weitergabe der Lizenz
8.) Die Lizenz darf nicht auf ein bestimmtes Produktpaket beschränkt sein
9.) Die Lizenz darf die Weitergabe zusammen mit anderer Software nicht einschränken
10.) Die Lizenz muss technologieneutral sein

Der Aufsatz von Raymond, der den Begriff Open Source initialisierte war „The Cathedral and the Bazaar“ von 1997.[32] Darin vergleicht er Microsoft Windows mit einem feststehenden bzw. starren Kathedralenbau und die Linux-Gemeinde durch die Beteiligung von vielen Entwicklern mit einem sich selbst organisierenden Basar. Das Ziel der Begriffsumbenennung von Free Software in Open Source Software war es, Anerkennung in den Vorstandsetagen und Aktionärsversammlungen zu erlangen.[33]

Ein wesentlicher Kritikpunkt am Open Source Modell, den Perens zum Anlass nahm, sich nach nur einem Jahr wieder dem Free Software Foundation Projekt anzuschließen, war die nicht immer gegebene Modifikationsfreiheit der Produkte. Der Quellcode einer Software wurde zwar offen gelegt, doch durfte er nicht beliebig modifiziert werden. Als Beispiele können die „[…] Shared Source Initiative von Microsoft oder die Offenlegung des Sourcecodes des Verschlüsselungsprogramms Pretty Good Privacy […]“[34] angefügt werden, wobei Microsoft mit Vereinfachungen versucht die eigenen Lizenzen an die Ansprüche der OSI sowie der FSF anzulehnen.[35]

III.2 Lizenzmodelle

Die Lizenzvielfalt und die Gültigkeit in verschiedenen Ländern sind als Hemmnisse bei der Auswahl des richtigen Modells zu sehen. Bei mehr als 100 unterschiedlichen Lizenzmodellen besteht eine gewisse Unübersichtlichkeit.[36]

Von den Open Source Software Modellen sind die Konzepte Freeware, Shareware und Public Domain Software abzugrenzen. Diese Konzepte stammen alle aus dem US-amerikanischen Kultur- und Rechtsraum. Shareware ist eine Art Testsoftware, die eine gewisse Zeit voll funktionsfähig ist, nach Ablauf dieser Frist aber gegen Zahlung für eine längere Nutzung freigeschaltet werden kann. Freeware sollte nicht mit dem Modell der Free Software verwechselt werden. Die Freeware Programme sind zwar unentgeltlich zu nutzen, allerdings ist der Quellcode meist nicht beigefügt und es gibt keine weiteren Nutzungsbefugnisse. Die Public Domain Software entstand an den amerikanischen Universitäten. Durch den Erhalt staatlicher Beihilfen mussten die Entwickler alle Rechte an der Software abtreten, was aber nach kontinentaleuropäischer Rechtsauffassung nicht möglich ist (§ 29 UrhG).[37]

Die Grundlage der freien Software bilden die Lizenzmodelle nach dem Copyleft. Der von Don Hopkins angeregte und durch Richard Stallman geprägte Begriff Copyleft stellt die Invertierung der Bezeichnung Copyright dar und soll verdeutlichen, dass das Copyleft dem User alle Freiheiten garantiert.[38]

„Proprietary software developers use copyright to take away the users' freedom; we use copyright to guarantee their freedom. That's why we reverse the name, changing “copyright” into “copyleft”.”[39]

Das Copyleft ist der entscheidende Faktor bei Open Source Lizenzen. Der überwiegende Teil der Lizenzmodelle lässt sich daher grob in die Kategorien „Lizenzen ohne Copyleft“ und „Lizenzen mit Copyleft“ einteilen.[40] Einige Lizenzen, bei denen der Copyleft Aspekt nicht so stark ausgeprägt ist, erlauben auch eine Weiterentwicklung und -verbreitung als proprietäre Software.[41]

III.2.1 Lizenzen ohne Copyleft

Die wichtigsten Vertreter der Lizenzen ohne Copyleft sind die BSD-artigen Lizenzen. Die Lizenz der „Berkeley Software Distribution“ (BSD) ist einer der ersten Quellcode Lizenzen und entstand im Rahmen der Entwicklung des freien Betriebssystems Unix. Die Berkeley Universität verbreitete in Zusammenarbeit mit AT&T[42] Unix Versionen. Zu diesem Zweck erarbeiteten Anwälte von AT&T und der Universität 1979 eine Lizenz, die mit einem Copyright Vermerk beginnt und die Verwendung und Weiterverarbeitung der Software in Quell- und Binärform, mit oder ohne Veränderungen, erlaubt, wenn der Copyright Vermerk und der Lizenztext mitverbreitet werden.[43] Außerdem darf der Name des Urhebers nicht für marketingrelevante Zwecke verwendet werden. Diese Lizenz ist aufgrund ihrer liberalen Lizenzbedingungen von vielen Open Source Projekten geschätzt, da sie sich gerade im kommerziellen Rahmen praktisch ohne Einschränkungen nutzen lässt.[44] Die BSD-Lizenz hat in verschiedenen Projekten auch unterschiedliche Varianten der Lizenz hervorgebracht. Demnach gibt es unter anderem eine OpenBSD Lizenz[45] und eine FreeBSD Lizenz[46]. Auch Komponenten der Betriebssysteme von Microsoft (TC/IP Stacks) oder von Apple (Darwin für PPC / i386) bestehen auf einer BSD-artigen Lizenz.[47]

Eine Kombination aus der Copyleft-Lizenz und der BSD-Lizenz sind die Mozilla-artigen Lizenzen. Der Begriff Mozilla-artige Lizenzen beinhaltet die Mozilla Public Licence sowie die Netscape Public Licence, die aus der Umwandlung des proprietären Netscape Browsers in ein Open-Source-Projekt entstanden sind.[48] Diese Mozilla-artigen Lizenzen erlauben die Distribution von proprietären und offenen Softwarekomponenten in einem Gesamtprodukt.

III.2.2 Lizenzen mit Copyleft

Die Lizenzen mit Copyleft verpflichten den Lizenznehmer dazu, dass von der ursprünglichen Software abgeleitete Produkte ebenfalls „[…]nur unter den Bedingungen der Ursprungslizenz weiterzuverbreiten[…]“ sind.[49] Das bedeutet, dass die Software, die einmal unter Copyleft gestellt wurde, nicht mehr unter einer anderen Lizenz veröffentlicht werden darf.[50]

Die mit Abstand am häufigsten verwendete Lizenz ist die GNU[51] General Public License (GPL).[52] Entstanden ist diese Lizenz um 1984 in Zusammenarbeit von Richard Stallman mit juristischen Beratern der Free Software Foundation sowie dem an der „Columbia University“ lehrenden Professor für Recht und Rechtsgeschichte Eben Moglen. Die Präambel der GPL beginnt mit dem Hinweis darauf, dass die meisten Softwarelizenzen bestehen, um die Freiheit einzuschränken, die Software mit anderen zu teilen oder sie zu verändern. Das genaue Gegenteil versucht die General Public License zu gewährleisten, indem sie die Teilung freier Software und deren Veränderung garantiert sowie sicherstellt, dass die Software für all ihre Anwender frei ist und bleibt.[53] Diese Freiheiten sind die bereits in Kapitel III.1.2 erwähnten vier zentralen Freiheiten der Free Software Foundation. Die essentielle Bedingung der GPL ist die freie Verfügbarkeit des Quellcodes, folglich muss bei einer Weitergabe der Software immer der Quellcode der gesamten Anwendung mit veröffentlicht werden. Der entscheidende Unterschied zu anderen Lizenzen ist, dass jedes neu entstandene bzw. kombinierte Produkt mit einer GPL-lizensierten Software als Gesamtergebnis unter GPL gestellt werden muss. Diese Bestimmung wird „viraler Effekt“ genannt und gilt auch wenn eines der kombinierten Produkte proprietär ist. Von Gegnern der GPL wird die Bezeichnung „viral“ mit „infektiös“ gleichgesetzt; Grassmuck bezeichnet es eher als impfend.[54]

Die Lesser General Public License (LGPL) wurde unter dem Namen Library General Public License 1991 gegründet und entspricht weitestgehend der GPL. Sie war ursprünglich für Bibliotheken (häufig in der Form von DLL[55] -Bibliotheken)[56] gedacht, daher die frühere Bezeichnung Library.[57] Der wesentliche Unterschied zur GPL ist der Verzicht auf den viralen Effekt. Es besteht also bei dieser Lizenz die Möglichkeit, LGPL-lizensierte Software zusammen mit proprietärer Software zu verwenden, ohne dass das neu entstandene Gesamtprodukt eine LGPL-lizensierte Software sein muss.[58]

[...]


[1] Vgl. Gantzel, Klaus-Jürgen: Wesen und Begriff der mittelständischen Unternehmung, Köln 1962, S. 46.

[2] Vgl. Mugler, Josef: Betriebswirtschaftslehre der Klein- und Mittelbetriebe, Band I, 3.Aufl., Wien 1998, S. 18ff. & Stroeder, Dirk: Fundamentale Risiken im deutschen Mittelstand und Modelle zu ihrer Bewältigung, Stuttgart 2008, S. 30ff. & Wolter, Hans Jürgen; Hauser, Hans Eduard: Die Bedeutung des Eigentümerunternehmens in Deutschland – eine Auseinandersetzung mit der qualitativen und quantitativen Definition des Mittelstands, Wiesbaden 2001, S. 27-77 & Wossidlo, Peter: Mittelständische Unternehmungen, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, Teilband 2 I-Q, 5.Aufl., Stuttgart 1993, S. 2889.

[3] Vgl. Stroeder, Dirk: Fundamentale Risiken im deutschen Mittelstand und Modelle zu ihrer Bewältigung, Stuttgart 2008, S. 30.

[4] Vgl. Anandarajan, Murugan: Business intelligence techniques, a perspective from accounting and finance, Berlin 2004, S. 18.

[5] Vgl. Lerch, Volker: Konzept einer Modellfabrik für integrierte Business Intelligence im Mittelstand, Mannheim 2008, S. 23.

[6] Gluchowski, Peter/ Gabriel, Roland/ Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence – Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg 2008, S. 89.

[7] Ebd. S. 56.

[8] Vgl. Gluchowski, Peter/ Gabriel, Roland/ Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence – Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg 2008, S. 61.

[9] Vgl. Kemper, Hans-Georg: Business Intelligence – Grundlagen und praktische Anwendungen, 2.Aufl., Wiesbaden 2006, S. 1.

[10] Bei den „Decision Support Systemen“ steht die effektive Unterstützung im Planungs- und Entscheidungsprozess im Vordergrund, sodass die Entscheidungsqualität verbessert wird.

[11] Die „Executive Information Syteme“ bieten überwiegend für Fach- und Führungskräfte eine intuitiv benutzbare und individuell anpassbare Benutzungsoberfläche.

[12] Vgl. Kemper, Hans-Georg: Business Intelligence – Grundlagen und praktische Anwendungen, 2.Aufl., Wiesbaden 2006, S. 17.

[13] Vgl. Inmon, William H.: Building the Data Warehouse – Second Edition, USA 1996, S. 29f.

[14] Vgl. Gluchowski, Peter/ Gabriel, Roland/ Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence – Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg 2008, S. 144.

[15] Vgl. Bissantz, Nicolas; Hagedorn, Jürgen; Mertens, Peter: Data Mining, in: Muksch, H.; Behme, W.: Das Data-Warehouse-Konzept, 4.Aufl., Wiesbaden 2000, S. 380.

[16] Das Corporate Performance Management (CPM), welches noch zusätzlich zukunftsbezogene Prozesse einbezieht sowie das Process Performance Management (PPM), dessen Hauptaugenmerk auf einer prozessorientierten, kontinuierlichen Unternehmensbetrachtung liegt, sind neuere Ansätze.

[17] Vgl. Gluchowski, Peter/ Gabriel, Roland/ Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence – Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg 2008, S. 90.

[18] Vgl. Gluchowski, Peter/ Gabriel, Roland/ Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence – Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg 2008, S. 91.

[19] Ebd. S. 108.

[20] Ebd. S. 108.

[21] Ebd. S. 110.

[22] Vgl. Wichmann, Thorsten: Linux- und Open-Source-Strategien, Berlin, Heidelberg 2005, S. 3.

[23] Vgl. Stein, Andreas: Die Open Source Bewegung – Entwicklung, Organisation, innere Ökonomie, Saarbrücken 2006, S. 54.

[24] Vgl. Hennig, Stephan: Open Source Software für mittelständische Unternehmen, Hamburg 2009, S. 7.

[25] Vgl. Andresen, Fred/ Bantle, Ulrich (2007): Ich seh dich nicht – Fallstricke im End User Licence Agreement,

http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2007/03/Ich-seh-dich-nicht [11.07.2009].

[26] Open Source Software (OSS) bezeichnet im weiteren Verlauf dieser Arbeit Free Software Modelle bzw. Open Source Software Modelle, die entweder durch die Free Software Foundation oder die Open Source Initiative als freie Lizenz eingestuft wurden.

[27] Die Freeware Konzepte werden im Kapitel III.2 von den Free Software bzw. Open Source Modellen abgegrenzt. Sie sind unentgeltlich, allerdings ist der Quellcode meist nicht verfügbar.

[28] Vgl. Wichmann, Thorsten: Linux- und Open-Source-Strategien, Berlin, Heidelberg 2005, S. 4.

[29] Hennig, Stephan: Open Source Software für mittelständische Unternehmen, Hamburg 2009, S. 8.

[30] Vgl. Reiter, Bernhard: Wandel der IT: Mehr als 20 Jahre freie Software, in: HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik Nr.238/2004, S. 83 & Vgl. Wichmann, Thorsten: Linux- und Open-Source-Strategien, Berlin, Heidelberg 2005, S. 5.

[31] Coar, Ken (2006): The Open Source Definition (Annotated) – Version 1.9,

http://www.opensource.org/docs/definition.php [14.07.2009].

[32] Raymond, Eric (2002, Version 3.0): The Cathedral and the Bazaar,

http://catb.org/~esr/writings/cathedral-bazaar/cathedral-bazaar/ [12.07.2009].

[33] Vgl. Grassmuck, Volker: Freie Software – Zwischen Privat- und Gemeineigentum, Bonn 2002, S. 230.

[34] Stein, Andreas: Die Open Source Bewegung – Entwicklung, Organisation, innere Ökonomie, Saarbrücken 2006, S. 46.

[35] Vgl. Kuri, Jürgen (2005): Neues Liebeswerben: Microsoft und Open Source,

http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/65138 [11.07.2009].

[36] Vgl. Holl, Friedrich-L. (Hrsg.): Metastudie – Open-Source-Software und ihre Bedeutung für Innovatives Handeln, Berlin 2006, S. 72.

[37] Vgl. Grassmuck, Volker: Freie Software – Zwischen Privat- und Gemeineigentum, Bonn 2002, S. 278f.

[38] Vgl. Stein, Andreas: Die Open Source Bewegung – Entwicklung, Organisation, innere Ökonomie, Saarbrücken 2006, S. 58.

[39] o.V. (2009): What ist copyleft?, http://www.fsf.org/licensing/essays/copyleft.html [13.07.2009].

[40] Vgl. Gluchowski, Peter/ Schieder, Christian: Open Source Business Intelligence – Acht quelloffene Werkzeuge für Reporting, OLAP und Data Mining im Vergleich, 2009, S. 15.

[41] Vgl. Holl, Friedrich-L. (Hrsg.): Metastudie – Open-Source-Software und ihre Bedeutung für Innovatives Handeln, Berlin 2006, S. 71f.

[42] AT&T (American Telephone & Telegraph Corporation) ist ein nordamerikanischer Computerkonzern, der das Unixsystem in seiner Forschungs- und Entwicklungseinheit „Bell Laboratories“ Mitte der Siebziger Jahre entwickelte.

[43] Vgl. Grassmuck, Volker: Freie Software – Zwischen Privat- und Gemeineigentum, Bonn 2002, S. 279.

[44] Vgl. Gluchowski, Peter/ Schieder, Christian: Open Source Business Intelligence – Acht quelloffene Werkzeuge für Reporting, OLAP und Data Mining im Vergleich, 2009, S. 16.

[45] o.V.: OpenBSD – Copyright Policy, http://www.openbsd.org/policy.html [14.07.2009].

[46] o.V.: FreeBSD Copyright and Legal Information, http://www.freebsd.org/copyright/ [14.07.2009].

[47] Vgl. Heinze, Daniel/Keller, Alexander: Der Preis der Freiheit - was Softwareentwickler über Open-Source-Lizenzen wissen sollten, in: HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik Nr.238/2004, S. 44.

[48] Vgl. Holl, Friedrich-L. (Hrsg.): Metastudie – Open-Source-Software und ihre Bedeutung für Innovatives Handeln, Berlin 2006, S. 72.

[49] Gluchowski, Peter/ Schieder, Christian: Open Source Business Intelligence – Acht quelloffene Werkzeuge für Reporting, OLAP und Data Mining im Vergleich, 2009, S. 16.

[50] Vgl. Stein, Andreas: Die Open Source Bewegung – Entwicklung, Organisation, innere Ökonomie, Saarbrücken 2006, S. 58.

[51] GNU steht für das Projekt von Richard Stallman, ein frei verfügbares Betriebssystem namens GNU zu entwickeln. Für dieses Projekt wurde die General Public License eingerichtet, daher der Zusatz GNU.

[52] 69% der auf http://www.sourceforge.net angebotenen Software haben die GNU Public License (GPL) als Lizenz [14.07.2009].

[53] Vgl. Free Software Foundation, Inc.(2007): GNU General Public License – Version 3,

http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html [14.07.2009].

[54] Vgl. Grassmuck, Volker: Freie Software – Zwischen Privat- und Gemeineigentum, Bonn 2002, S. 284.

[55] Dynamic Link Library (DLL) sind dynamische Bibliotheken.

[56] Vgl. Spindler, Gerald: rechtsfragen bei open source, Köln 2004, S. 10.

[57] Vgl. Grassmuck, Volker: Freie Software – Zwischen Privat- und Gemeineigentum, Bonn 2002, S. 289.

[58] Vgl. Gluchowski, Peter/ Schieder, Christian: Open Source Business Intelligence – Acht quelloffene Werkzeuge für Reporting, OLAP und Data Mining im Vergleich, 2009, S. 16.

Details

Seiten
90
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783836639354
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v227423
Institution / Hochschule
Hochschule Ludwigshafen am Rhein – European Management + Controlling, Controlling, Management & Information
Note
1,0
Schlagworte
business intelligence open source jedox palo controlling mittelstand

Autor

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Titel: Konzept einer mittelständischen Controlling Lösung basierend auf einer Open Source Software