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Steueroptimale Finanzierung einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft unter Ausnutzung ausländischer Finanzierungsgesellschaften in einem EU-Konzern

Diplomarbeit 2009 100 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Der Trend zur Globalisierung und die Schaffung eines einheitlichen europäischen Binnenmarktes verleiten deutsche Unternehmen immer mehr ihre Direktinvestitionen grenzüberschreitend zu tätigen. Dabei zählt die Errichtung einer Tochterkapitalgesellschaft im Ausland zu der gängigsten Investitionsvariante. Bei dem sich daraus ergebenden internationalen Konzern stellt sich die Entscheidung über die Finanzierung der ausländischen Konzerneinheiten als besonders relevant dar. Das erforderliche Kapital kann entweder direkt von der Muttergesellschaft oder indirekt über eine zwischengeschaltete konzerneigene Finanzierungsgesellschaft in Form von Eigen- oder Fremdkapital zugeführt werden. Damit die Finanzierungsgesellschaft ihre Funktion ausüben kann, muss diese mit Finanzmitteln ausgestattet werden, die entweder konzernintern von der Muttergesellschaft oder unmittelbar über den Kapitalmarkt bereitgestellt werden. Daraus ergibt sich eine Vielfalt an Finanzierungsalternativen, die grundsätzlich zu unterschiedlichen Steuerbelastungen führen. Aus diesem Grund besteht ein Anreiz für Unternehmen die steueroptimale Finanzierungsalternative zu ermitteln, so dass die Steuerbelastung als ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl einer Finanzierungsalternative darstellt.
Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit liegt darin, aus einem vorgegebenen Entscheidungsfeld die steueroptimale Finanzierungsalternative zu eruieren. Dabei soll untersucht werden, inwieweit der Einsatz einer ausländischen Konzernfinanzierungsgesellschaft zu einer Minderung der Konzernsteuerbelastung führt. Weiterhin gilt es zu analysieren, wie sich die Veränderung relevanter Einflussgrößen auf die steuerliche Vorteilhaftigkeit der Finanzierungsalternativen auswirkt. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen sollen situationsbezogene Handlungsempfehlungen für eine steueroptimale Finanzierung abgeleitet werden.
In dem zweiten Kapitel wird auf die Finanzierung in einem internationalen Konzern eingegangen. Nach der Darstellung der Erscheinungsformen und Funktionen von Finanzierungsgesellschaften folgen finanzwirtschaftliche und steuerliche Gründe für die Einschaltung einer ausländischen Finanzierungsgesellschaft. Darauf folgend werden, ausgehend von dem Erfordernis der Deckung des Kapitalbedarfs der Tochtergesellschaft, Finanzierungsmöglichkeiten nach dem in Frage kommenden Träger der Finanzierung systematisiert.
In dem dritten Kapitel werden nach der Festlegung der in der […]

Details

Seiten
100
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783836639156
Dateigröße
971 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v227416
Institution / Hochschule
Universität Osnabrück – Wirtschaftswissenschaften, Studiengang Betriebswirtschaftslehre
Note
1,7
Schlagworte
unternehmensbesteuerung finanzierung finanzierungsgesellschaften tochtergesellschaften konzern

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Titel: Steueroptimale Finanzierung einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft unter Ausnutzung ausländischer Finanzierungsgesellschaften in einem EU-Konzern