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Mental Skills Test for Gymnastics

Entwicklung und erste Überprüfung eines Instruments zur Erfassung psychologischer Fertigkeiten im Geräteturnen

Studienarbeit 2008 106 Seiten

Medizin - Chirurgie, Unfall-, Sportmedizin

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Persönliche Vorbemerkung

2 Einleitung

3 Theoretischer Hintergrund
3.1 Psychologische Fertigkeiten und sportliche Höchstleistung
3.2 Methodische Zugänge zur Erfassung psychologischer Fertigkeiten
3.3 Bestehende, sportartunspezifische Testverfahren
3.3.1 Psychological Skills Inventory for Sports (PSIS)
3.3.2 Test of Performance Strategies (TOPS)
3.3.3 Ottawa Mental Skill Assessment Tool (OMSAT)
3.4 Bestehende, gerätturnspezifische Testverfahren
3.4.1 Psychology of the Elite Athlete: An Exploratory Study
3.4.2 Psychological characteristics of mal gymnasts: Differences between competitive levels
3.4.3 Bewegungsvorstellungstests
3.5 Zusammenfassung

4 Empirisches Vorgehen
4.1 Erstellung des Mental Skills Test for Gymnastics
4.2 Theoretische Ableitung relevanter Dimensionen mit den dazugehörigen Items des MST-Gym
4.2.1 Mentale Wettkampfvorbereitung
4.2.2 Bewegungsvorstellung
4.2.3 Aufmerksamkeitskontrolle
4.2.4 Umgang mit Hilfestellung
4.2.5 Selbstvertrauen
4.2.6 Selbstgespräche
4.2.7 Soziale Beeinflussung
4.2.8 Stressregulation
4.2.9 Trainierbarkeit
4.3 Explorative Überprüfung der Dimensionierung
4.3.1 Untersuchungsstichprobe und Einsatz der ersten Version des MST-Gym
4.3.2 Itemanalyse
4.3.3 Faktorenanalyse
4.3.4 Überarbeitung des MST–Fragebogens gemäß Faktorisierung
4.3.5 Varianzanalyse

5 Soziodemographische Daten und Gruppenwerte nach MST-Gym 40 (Normen)
5.1 Komplette Gruppe (n = 360)
5.2 Gruppenunterschiede bezüglich Faktorscores
5.3 Überprüfung der Daten bezüglich des Turnniveaus
5.4 Überprüfung der Daten bezüglich des Geschlechts
5.5 Überprüfung der Daten bezüglich des Trainingsumfanges
5.6 Überprüfung der Daten bezüglich des Alters

6 Nutzungsanweisung für MST-Gym (40)

7 Zusammenfassung der Arbeit und Ausblick

Literatur

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 3.1 Punkt-Biseriale Korrelationen zwischen Nichtqualifizierten und Qualifizierten des Olympiateams hinsichtlich unterschiedlicher erfasster psychologischer Fertigkeiten

Abbildung 3.2 Angstentwicklung von Olympioniken und Nichtqualifizierten in der Wettkampf Vorbereitung und Durchführung (übersetzt und dargestellt nach MAHONEY und AVENER, 1977)

Abbildung 3.3 Psychological Characteristics of Male Gymnasts (Spink, 1989)

Abbildung 3.4 Aus Olympisches Turnen Aktuell BEIER 1994a Seite 21

Abbildung 3.5 Aus Olympisches Turnen Aktuell 1994a Seite24

Abbildung 4.1 Rechtsschiefe Antwortenverteilung der Items 53, 60 und 62

Abbildung 4.2 Linksschiefe Antwortenverteilung der Items 8, 45 und 54

Abbildung 4.3 Antwortenverteilung der Items 2, 10 und 44

Abbildung 5.1 Mittelwerte des Selbstvertrauens in Abhängigkeit vom Geschlecht

Abbildung 5.2 Mittelwerte des Umgangs mit Hilfestellung in Abhängigkeit vom Geschlecht

Abbildung 5.3 Mittelwerte der Stressregulation bei unterschiedlichen Trainingsumfängen

Abbildung 5.4 Mittelwerte der Aufmerksamkeitskontrolle bei unterschiedlichen Trainingsumfängen

Abbildung 5.5 Mittelwerte der Aufmerksamkeitskontrolle bei unterschiedlichen Alterskategorien

Abbildung 5.6 Mittelwerte der mentalen Wettkampfvorbereitung bei unterschiedlichen Alterskategorien

Abbildung 5.7 Mittelwerte der Bewegungsvorstellung bei unterschiedlichen Alterskategorien

Abbildung 6.1 Antwortmöglichkeiten auf dem MST

Tabellenverzeichnis

Tabelle 3.1 Übersicht sportartunspezifische Testverfahren

Tabelle 4.1 Dimensionen mit Schwerpunkten

Tabelle 4.2 Dimension : Mentale Wettkampfvorbereitung

Tabelle 4.3 Dimension: Bewegungsvorstellung

Tabelle 4.4 Dimension: Aufmerksamkeitskontrolle

Tabelle 4.5 Dimension: Umgang mit Hilfestellung

Tabelle 4.6 Dimension: Selbstvertrauen

Tabelle 4.7 Dimension: Selbstgespräche

Tabelle 4.8 Dimension : Soziale Beeinflussung

Tabelle 4.9 Dimension : Stressregulation

Tabelle 4.10 Dimension: Trainierbarkeit

Tabelle 4.11 Daten der Itemanalyse: Die gelb markierten Felder stellen Werte dar, welche ausgeschlossen werden.

Tabelle 4.12 Dimensionen nach Faktoranalyse

Tabelle 5.1 Komplette Gruppe (n = 360)

Tabelle 5.2 Stichprobenverteilung nach Turnniveau

Tabelle 5.3 Stichprobenverteilung nach Geschlecht

Tabelle 5.4 Stichprobenverteilung nach Trainingsumfang

Tabelle 5.5 Stichprobenverteilung nach Alter

Tabelle 6.1 Ausschnitt aus der Tabelle „Weiblich, >4 Stundentrainingsumfang, nach Alter“

Tabelle 6.2 Ausschnitt aus der Tabelle „Männlich, nach Alter“

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Persönliche Vorbemerkung

Die Idee zu dieser Diplomarbeit entstand im Laufe meines Studiums an der Trainerakademie Köln. Die für mich sehr interessanten Psychologie - Vorlesungen von u. a. Lothar Linz und Dr. Jürgen Beckmann inspirierten mich, diese wichtige Materie im Gerätturnen näher zu ergründen. Die darauf folgenden Gespräche mit meinem Koordinator Dr. Thomas Heinen, Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln, ermutigten mich, dieses Projekt anzugehen und die wichtige Rolle der psychologischen Fertigkeiten im Gerätturnen zu analysieren.

2 Einleitung

Im Rahmen dieser Arbeit soll ein anwendungsfreundlicher und ökonomischer psychologischer Test entstehen, welcher psychologische Fertigkeiten im Gerätturnen erfasst. Ziel soll es dabei sein, mit einem einfachen Instrument ein psychologisches profiling auch für den Trainer[1] möglich zu machen. Profiling meint die Erstellung eines psychologischen Profils des Sportlers. Die Entwicklung solch eines sportartspezifischen Instruments scheint aus mehreren Gründen zweckmäßig zu sein. Zum einen findet sich aus Perspektive der Sportpraxis eine immer währende Forderung nach der Erfassung psychologischer Fertigkeiten im Gerätturnen. Zum anderen existiert bislang kein validiertes bzw. genügend überprüftes Instrument dieser Art für das Gerätturnen. Spink entwickelt 1989 beispielsweise ein Gymnastic Questionnaire, welches 13 relevante sportpsychologische Dimensionen im Gerätturnen erfasst. Eine Validierung dieses Instruments fehlt bislang jedoch. Das Gleiche gilt für die Entwicklung eines Instruments von Mahoney und Avener (1977). Sportartunspezifische und gerätturnspezifische Verfahren existieren bereits und werden als Ausgangspunkte für diese Diplomarbeit genutzt (Kapitel 3). Die hohe Relevanz für sportliche Höchstleistung im Training und Wettkampf soll dabei einen besonderen Stellenwert einnehmen. Daran anknüpfend geht es um die methodischen Zugänge zur Erfassung psychologischer Fertigkeiten. Diese Verfahren werden für die theoriegeleitete Ableitung relevanter Dimensionen und Items herangezogen (Kapitel 4). Die Dimensionen und Items werden skizziert und dargestellt. Darauf aufbauend wird eine erste Version des MST-Gym vorliegen. Die darauf folgende Auswertung der erhobenen Daten in Form einer Item- und Faktoranalyse lässt am Ende dieses Kapitels eine neue Version des MST-Gym 40 entstehen. Im 5. Kapitel werden die Daten und Gruppenwerte des MST-Gym 40 dargestellt. Abschließend steht eine Nutzungsanweisung für den MST-Gym 40 zur Verfügung (Kapitel 6).

Die Implikationen der Entwicklung eines Mental Skills Tests für das Gerätturnen liegen auf der Hand. Zum einen hätte der Trainer so die Möglichkeit, schon bei Sichtungen, junge Athleten besser einzuschätzen und deren Stärken und Schwächen von unterschiedlichen psychologischen Fertigkeiten zu diagnostizieren. Diese gewonnenen Erkenntnisse für das weitere Training zu nutzen, das heißt, die Stärken auszunutzen und an den Schwächen zu arbeiten bzw. als Entwicklungspotential zu verstehen. Zum anderen kann durch einen solchen Test neben einer Eingangsdiagnostik auch eine Prozessdiagnostik stattfinden. Der Trainer wäre damit in der Lage, seine Athleten über einen längeren Zeitraum (z.B. in der Vorbereitungsperiode) auch im Bereich der psychologischen Fertigkeiten eine valide und reliable Diagnose zu erstellen.

3 Theoretischer Hintergrund

3.1 Psychologische Fertigkeiten und sportliche Höchstleistung

Im Bereich des Hochleistungssports nehmen die psychologischen Fertigkeiten einen hohen Stellenwert ein. Als wichtiges Konzept wird die Frage nach der mentalen Stärke und dessen wichtige Rolle im Leistungssport sowohl von den Medien als auch seitens der Trainer diskutiert. Um einen Sportler zu seinen persönlichen Höchstleistungen bringen zu können, wird neben einer konditionell-koordinativen Ausbildung das individuelle Training psychologischer Fertigkeiten betont (Beier, 1993a, 1993b), dessen wesentliches Ziel die Ausprägung mentaler Stärke ist.

In der Gerätturn-Community wird in diesem Zusammenhang regelmäßig der Weltklasseturner Fabian Hambüchen erwähnt, der im mentalen Bereich sehr stark sein soll. Diese mentale Stärke (engl: mental toughness) erreicht er nach eigenen Aussagen durch die enge Zusammenarbeit mit seinem Onkel und Mentaltrainer Bruno Hambüchen. Nach Jones, Hanton und Connaughton (2002) bedeutet mental toughness, dass sie Sportler dazu befähigt, besser als die Gegner, eine schwierige Situation mit hohen Anforderungen (im Wettkampf, Training und Alltag) zu bewältigen. Ebenfalls zeigt ein Sportler konstantere und bessere Leistungen bei den hohen Ansprüchen, die im Wettkampf an sie gestellt werden. Sie sind außerdem zielstrebiger, konzentrierter, selbstbewusster und behalten unter Druck ihr Ziel besser im Auge. Höchstwahrscheinlich gelingt es Fabian dadurch, die vielfältigen Anforderungen des Gerätturnens abzudecken und seine guten Leistungen zu erbringen. Ebenso wird die Olympiasiegerin im Mehrkampf von 2004 Carly Patterson im mentalen Bereich als sehr stark angesehen. So ihr Trainer Evgeny Marchenkow (2003) über sie:

„There are a lot of world champions in practice, but it´s another story when you raise your arm in front of the crowd. That´s what makes Carly so unique. She can do it under this kind of pressure“ (VALENTINE, 2004, S.145).

Jones, Hanton und Connaughton (2007) entwickeln einen theoretischen Rahmen des mental toughness Konzepts. Dabei können sie in einer Interviewstudie 30 Attribute des Konzepts extrahieren, die sich in die vier Dimensionen Einstellungen, Training, Wettkampf und Nach-Wettkampfphase gruppieren lassen. Interessant sind aus unserer Perspektive besonders die Dimensionen Training und Wettkampf, da sie unmittelbar durch spezifische Trainingsverfahren ansteuerbar sind. Der theoretische Rahmen von Jones et al. (2007) stellt somit eine fruchtbare Basis für die vorliegende Arbeit dar und wird in späteren Kapiteln weiter aufgegriffen. Eine Frage wird zum Beispiel sein, welche psychologischen Fertigkeiten im Hinblick auf die Entwicklung mentaler Stärke im Training und Wettkampf für das Gerätturnen relevant sind. Auf diese Frage wird bei der Ableitung der Dimensionen für die Erstversion des MST-Gym später noch ausführlicher eingegangen. An dieser Stelle ist es zunächst zweckmäßig, einen Überblick über psychologische Fertigkeiten zu geben, welche mit sportlichen Höchstleistungen zu assoziieren sind.

Aus empirischer Sicht wird dabei zumeist versucht, die psychologischen Charakteristiken einzelner Spitzensportler zu erfassen‚ um Wissen darüber zu erlagen, wie jeder Einzelne sein psychologisch hohes Niveau erlangt und nutzt. Die Beziehung zwischen guten Leistungen im Wettkampf und dessen psychologische Besonderheiten ist für talentierte Sportler von großer Bedeutung. Das Ziel vieler Studien besteht darin, die psychologischen Fertigkeiten erfolgreicher und weniger erfolgreicher Sportler zu vergleichen. Forschungsmethodisch gesehen handelt es sich dabei prinzipiell um einen modifizierten Experten-Novizen-Vergleich, wobei davon ausgegangen wird, dass Unterschiede in der Nutzung und Ausprägung bestimmter psychologischer Fertigkeiten auf die unterschiedliche Expertise zurück zu führen sind. Ausgehend von diesen Vorbetrachtungen wird im Folgenden an unterschiedlichen Studien gezeigt, welche Bereiche psychologischer Fertigkeiten mit sportlichen Höchstleistungen zusammenhängen.

Nach Williams (2006) nutzen erfolgreiche Spitzensportler folgende psychologische Fertigkeiten, welche sie zu ihren Höchstleistung befähigen: Bewegungsvorstellung, Aufmerksamkeitskontrolle, Konzentrationsaufrechterhaltung, Angst- und Aktivierungskontrolle, positive innere Sprache und Zielsetzungen. Dabei spielt es keine Rolle, wie diese psychologischen Fertigkeiten gemessen oder erhoben werden. Untersuchungen ergaben, dass Athleten, die ihre Angst positiv und hilfreich interpretieren, diese für ihre Leistungen nutzen und erfolgreicher sind. Diese Athleten haben insgesamt eine positivere Einstellung zu ihrer sportlichen Leistung. Dieser Unterschied zeigt sich bei Profis ebenso wie bei Amateuren. Demnach lässt sich sagen, dass eine positive Interpretation der Angst erlernt werden sollte, um eine Verbesserung der Leistung zu erlangen. Dies wird auch als reframing bezeichnet. Reframing ist ein Verfahren zur Veränderung der Bedeutung stressauslösender Bedingungen. Es ist eine Technik der Umbewertung negativer Aspekte einer Situation in etwas Positives (Wenninger, 2001). Eine Großzahl von qualitativen Studien mit Olympioniken und anderen Spitzensportlern haben in Verbindung mit Höchstleistungen neue Erkenntnisse in der Sportpsychologie gebracht.

Unter anderem führten Orlick und Partington (1988) eine Studie zu diesem Thema mit dem Titel „ mental links to excellence “ durch. Ziel war es, zu erfassen, wie olympische Höchstleistungen mit mentalen Fertigkeiten zusammenhängen. Diese Studie wurde an 235 kanadischen Olympioniken durchgeführt, welche an den Olympischen Spielen 1984 teilnahmen. Die Studie wurde zweigeteilt durchgeführt, zum einen beantworteten 160 Athleten einen Fragebogen und 75 wurden interviewt. Es stellten sich folgende Hauptaussagen heraus: Alle diese Sportler besitzen ein großes Engagement, um Spitzenleistungen zu erreichen. Ein weiteres aussagekräftiges Resultat war ein hoch qualifiziertes Training, welches die Ziele, Wettkampfsimulation und Mentales Training beinhaltete. Offensichtlich haben diese Trainer mit ihren Sportlern das Mentale Training so perfektioniert, dass sie ihre volle Konzentration auf ihr Ziel (Olympische Spiele) hatten. Dabei gab es für die unterschiedlichsten situativen Anforderungen verschiedene Mentale Programme, die ständig individuell verfeinert wurden. Mentales Vorstellungsvermögen stellt sich demzufolge als eine wichtige psychologische Fertigkeit für Hochleistungssportler heraus und sollte im Training jederzeit berücksichtigt werden. Für den Forschungsstand gibt die Studie von Orlick und Partington eine klare Indikation für „mental components of excellence“.

Gould, Eklund und Jackson (1992) haben eine umfassende Leistungsmessung des Olympischen US-Ringerteams von 1988 vorgenommen. Sie stellten ebenso fest, dass die Athleten sehr vielfältige psychologische Trainingsmaßnahmen hatten. Unter anderem wiesen sie eine automatisierte Technik auf, um mit unvorhersehbaren Ereignissen, sowie Niederlagen positiv umzugehen. Diese Technik reduziert den Einfluss von negativen unvorhersehbaren Ereignissen, indem sie diese in positive Motivatoren umwandelt.

In einer Studie von Greenleaf, Gould und Dieffenbach (2001) wurden psychologische Vorbereitungen, Nutzung von mentalen Fertigkeiten und eine positive Einstellung als besonders wichtige psychologische Fertigkeiten von den Olympioniken 1996 hervorgehoben. Die erfolgreichen Athleten und deren Trainer hatten eine hochgradige Übereinstimmung, einen strengen Fokus auf die Performance und bereiteten sich mental vor, um den Stress während der Olympischen Spiele zu bewältigen. Außerdem entwickelten sie eine Fertigkeit, negative Ereignisse in Positive umzuwandeln, so wie die Ringer in der zuletzt beschriebenen Studie.

Die Studie „ Psychological Characteristics and their Development in Olympic Champions “ von Gould, Dieffenbach und Moffett (2002) untersucht psychologische Charakteristiken und deren Entwicklung von Medaillengewinnern. Untersucht wurden zehn US-Olympioniken, welche an den Spielen zwischen 1976 bis 1998 in neun unterschiedlichen Sportarten teilnahmen. Sie gewannen zusammen 32 Medaillen. Wichtig für die Auswahl der Teilnehmer war, dass sie über längere Zeit erfolgreich waren. Alle diese Sportler wurden zwischen 60 bis 150 Minuten interviewt. Außerdem wurden 20 Trainer, Eltern oder enge Freunde der Sportler befragt. Zusätzlich fanden eine Reihe psychologischer Tests statt. Diese sollten die mentalen Fertigkeiten und die Attributsmuster der Sportler genauer ergründen. Dazu wurden folgende vorhandene Instrumente genutzt: „The Sport Anxiety Scale“ (Simth, Smoll, & Schutz, 1990); „Multidimensional Perfectionism Scale“ (Frost, Marten, Lahart & Rosenblate, 1990); „Life Orientation Test“ (Scheier, Carver, & Bridges, 1994); „The Adult Trait Hope Scale“ (Snyder et al. 1991/1999); „13-item Task Ego Orientation Scale“ (Duda, 1989); „Test of Performance Strategies“ (Thomas et al. 1999) und „Athletic Coping Skills Inventory-28“ (Smith et al. 1995) Viele dieser Studien wurden in ihren Erkenntnissen bestätigt. Aus den qualitativen Ergebnissen war erkennbar, dass die Sportler über ein hohes Selbstbewusstsein verfügten, eine hohe Konzentrationsfähigkeit und eine ausgeprägte emotionale Kontrolle besaßen. Außerdem hatten sie wenig Zweifel, setzten sich eigene Ziele, brachten unter hohem Druck Spitzenleistungen und kontrollierten ihre An- und Entspannungsphasen.

Da es keinerlei Kontrollgruppe oder ähnliches gab, sind die Ergebnisse mehr als Vorschlagsrichtwerte zu sehen. Für die Forschung stellte sich heraus, dass sich Sportintelligenz als neue psychologische Charakteristik herauskristallisierte. Sie beinhaltet folgende Bereiche wie Analysierungsfähigkeit, der Sportler ist ein Student dieser Sportart, trifft gute Entscheidungen, versteht die Natur des Leistungssports und besitzt eine schnelle Auffassungs- und Umsetzungsgabe.

Mc Caffrey und Orlick (1989) befragten siegreiche Golfprofis. Diese Untersuchung deckte nachstehende „elements of excellence“ auf: Die Sportler zeigten hohen Einsatz, forderten in erster Linie Qualität als Quantität bei ihren Übungen, hatten klar definierte Ziele, vollzogen täglich mentale Übungen und setzten ihren Fokus auf einen einzigen Schlag. Sie besaßen Strategien gegen Ablenkung, im Wettkampf nutzten sie Konzentrations-Strategien und Lösungsansätze in Drucksituationen. Außerdem verfolgten sie eine Trainings- und Wettkampfplanung, ein klares Verständnis über Notwendigkeiten für ein gutes Spiel und vollzogen alle eine nachträgliche Wettkampfevaluation.

Eine weitere wichtige Erkenntnis konnte Eklund (1994) bei Ringern feststellen. Er wies nach, dass kurzzeitige Selbstzweifel vor einem wichtigen Wettkampf Höchstleistungen nicht ausschließen.

Dabei ist es wichtig, das Konzept der peak performance (sportlichen Höchstleistungen) gegenüber dem IZOF Modell (individual zones of optimal functioning model, HANIN, 2000) abzugrenzen. Hanin geht davon aus, dass Gefühle und Emotionen im Sport einen großen Stellenwert einnehmen und es wichtig für die Sportler ist, sich gut zu fühlen. Diese Methode ist jedoch sehr subjektiv, da sie nur auf persönlichen Gefühlen der Sportler basiert. Ebenso zeigen u.a. Mahoney und Avener, dass beispielsweise die Angst eine wichtige Rolle spielt. Dies wird zu einem späteren Zeitpunkt anschaulich dargestellt. Des Weiteren ist es wichtig eine Grenze zum sogenannten Flow -Gefühl bzw. Erlebnis zu ziehen (Csikszentmihalyi, 2005). Flow wird als ein Aufgehen in der Sache selbst beschrieben. Dieses Gefühl stellt ein Gleichgewicht von Anforderungen und Fertigkeiten dar. Im Gerätturnen sind die Anforderungen meist so hoch, dass dieses Gefühl zwar gelegentlich erscheint, aber eher selten von den Sportlern empfunden wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in allen aufgezeigten Studien die so genannte „mental toughness “ allen erfolgreichen Athleten explizit zugeschrieben wird oder zumindest als Kernkonzept indirekt in die Betrachtung einfließt. Die unterschiedlichen Bereiche, die in den oben genannten Studien aufgegriffen wurden, haben eine große Bedeutung im Training und Wettkampf. Sportliche Höchstleistung im Sinne des peak performance Konzeptes kann mit den bisherigen Ausführungen als Verhaltenskomponente der Umsetzung mentaler Stärke auf der Basis der Ausprägung definierter psychologischer Fertigkeiten angesehen werden. Damit wird die Forderung nach einer Entwicklung eines sportartspezifischen Tests für psychologische Fertigkeiten erneut unterstützt.

3.2 Methodische Zugänge zur Erfassung psychologischer Fertigkeiten

Auf Grund der immensen Bedeutung psychologischer Fertigkeiten gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Methoden, um Profile von Sportlern zu erhalten. Größtenteils werden Fragebögen für diagnostische Zwecke genutzt. Auch für diese Untersuchung wird die Form eines Fragebogens eingesetzt. In der heutigen Zeit werden häufig Onlinefragebögen erstellt, die den Vorteil einer direkten Auswertung haben. Weitere sportpsychologische Testverfahren sind beispielsweise computergestützte Reaktionsfähigkeits-, Konzentrations- und Videoanalysetests. Des Weiteren ermöglichen diagnostische Gespräche, bzw. Interviews mit dem Athleten, Trainer oder engen Bezugspersonen des Athleten wie Eltern, Lebensgefährten ein gutes profiling des Sportlers. Auch die Aufarbeitung der Fragebögen, beantwortet vom Athleten, Trainer oder engen Bezugspersonen, können wichtige Informationen zur Verfügung stellen.

Die oben genannten Methoden und Instrumente sind häufig sportartunspezifisch angelegt und können zur allgemeinen Diagnostik eingesetzt werden. Im Kapitel 3.3 werden einige Studien dargestellt, welche psychologische Fertigkeiten im Hochleistungssport mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden erfassen. Auf die bestehenden sportartspezifischen Tests wird in dem Kapitel 3.4 näher eingegangen. Ebenso wird dort dargestellt, wie diese Verfahren für diese Arbeit genutzt wurden.

3.3 Bestehende, sportartunspezifische Testverfahren

3.3.1 Psychological Skills Inventory for Sports (PSIS)

Das PSIS wurde von Mahoney, Gabriel, und Perkins 1987 entwickelt, besteht aus 45 Items und misst folgende sechs Dimensionen: Angstbewältigung, Konzentration, Selbstvertrauen, mentale Vorbereitung, Motivation und Teamfähigkeit. In dieser Studie kristallisierten sich folgende Stärken der Experten heraus: weniger Ängste, bessere Konzentration vor und während des Wettkampfes und ein höheres Selbstbewusstsein. In mentaler Vorbereitung nutzten sie öfters interne und externe Bewegungsvorstellung. Ihr persönlicher Fokus war überwiegend auf ihre Individualleistung als auf Teamleistungen abgestimmt. Daraus ergab sich eine stärkere Motivation, besonders gut abschneiden zu wollen. Das Instrument kann zwar zwischen Experten und Novizen diskriminieren, jedoch wurde in neuerer Zeit dessen faktorielle Struktur in Frage gestellt (Krane & Williams, 2006). Das PSIS ist für die vorliegende Arbeit insofern interessant als dass es Hinweise und Formulierungsvorschläge für grundlegende Items und Dimensionen der Entwicklung des MST-Gym bereithält.

3.3.2 Test of Performance Strategies (TOPS)

Dieser Test umfasst 64- Items und wurde von Thomas, Murphy, und Hardy (1999) entwickelt. TOPS befasst sich mit verschiedenen Methoden und Fertigkeiten von Athleten in schwierigen Situationen. Er bezieht sich auf folgende messbare Faktoren, die sowohl in Wettkampf- als auch in Trainingssituationen gleichwertig zu erfassen sind (je 32 Items): innere Sprache, emotionale Kontrolle, Automatisierung, Zielsetzung, Bewegungsvorstellung, Aktivierung und Entspannung. Hinzu kommt, dass in der Wettkampfsituation die negativen Gedanken und in der Trainingssituation die Aufmerksamkeitskontrolle berücksichtigt werden (Cox, 2007). Krane und Williams (2006) zeigen auf, dass die Häufigkeit der angewendeten Fertigkeiten in einer Wettkampf- und Trainingssituation untersucht wurden. Dabei werden Athleten auf internationalem Niveau mit Athleten auf nationalem Niveau gegenübergestellt. International erfolgreiche Athleten nutzen häufiger Zielsetzung, Bewegungsvorstellung und Aktivierung als national erfolgreiche Athleten. International erfolgreiche Athletinnen zeigen zusätzlich eine größere Häufigkeit der Nutzung innerer Sprache, intensivere emotionale Kontrolle, höhere Zielsetzung, Bewegungsvorstellung, Aktivierung, Negativdenken und Entspannung auf als die national erfolgreichen Athletinnen. Außerdem weisen Krane und Williams darauf hin, dass beim College Soft- und Baseball diejenigen erfolgreicher waren, die mentale Fertigkeiten sowohl im Training als auch im Wettkampf bewusst einsetzten. Der TOPS macht darauf aufmerksam, dass es zweckmäßig ist, die Erfassung der Nutzung von psychologischen Fertigkeiten nicht nur auf das Training zu beschränken. Bei der Ableitung relevanter Dimensionen (s.u.) sollen daher auch Besonderheiten der Wettkampfsituation im Gerätturnen berücksichtigt werden.

3.3.3 Ottawa Mental Skill Assessment Tool (OMSAT)

Durand-Bush, Salmela und Green-Demers entwickelten 2001 den Test „Ottawa Mental Skill Assessment Tool“, der aus 48 Items besteht. OMSAT erfasst zwölf mentale Fertigkeiten, auf die sich jeweils vier Items beziehen. Diese Fertigkeiten sind in drei Komponenten unterteilt.

1. Basisfertigkeiten: Zielsetzung, Selbstvertrauen, Engagement;
2. psychomotorische Fertigkeiten: Stressreaktion, Angstkontrolle, Entspannung und Aktivierungskontrolle;
3. Kognitive Fertigkeiten: Aufmerksamkeitskontrolle, erneute Aufmerksamkeitskontrolle, Bewegungsvorstellung, mentales Training und Wettkampfplanung.

Nach Cox (2007) zu urteilen, traten die größten Unterschiede zwischen Leistungssportlern und Amateuren bei folgenden Fertigkeiten auf: Selbstvertrauen, Engagement/ Einsatz, Stressreaktion und Re-/ Fokussierung. Krane und Williams weisen auf mehrere Studien hin, bei denen erfolgreiche Athleten die folgenden psychologischen Fertigkeiten stärker nutzen bzw. ausgeprägt haben und dadurch ihren hohen Leistungsstand erreichten: Bewegungsvorstellung, Aufmerksamkeitsfokus, durchgehende Konzentration, Angst- und Aktivierungskontrolle, positive innere Sprache und Zielsetzung. Des Weiteren zeigt die Studie, dass Leistungssportler ein höheres Selbstbewusstsein und weniger kognitive und somatische Angst aufweisen und sie diese Angst weniger stark interpretieren als Amateure. Die Tabelle 3.1 fasst die sportartunspezifischen Testverfahren zusammen. Dabei werden die Anzahl der Items, die erfassten Faktoren und eine testspezifische Besonderheit aufgezeigt.

Tabelle 3.1 Übersicht über die sportartunspezifischen Testverfahren

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.4 Bestehende, gerätturnspezifische Testverfahren

3.4.1 Psychology of the Elite Athlete: An Exploratory Study

Die Erfassung psychologischer Fertigkeiten im Gerätturnen wurde zuerst von Mahoney und Avener (1977) vorgenommen. Die Autoren legten den 13 besten amerikanischen Turnern vor dem letzten Qualifikationswettkampf für die olympischen Spiele 1976 einen standardisierten Fragebogen vor. In diesem Fragebogen wurde die spezielle Aufmerksamkeit auf psychologische Faktoren und kognitive Strategien im Training und Wettkampf gelegt. Auf folgende repräsentative Items wird eingegangen: Selbstvertrauen, Konzentration, Angst, innere Sprache, Vorstellungsvermögen und Träume der Athleten. Außerdem wurden die 13 Sportler während des letzten Qualifikationswettkampfes in verschiedenen Situationen interviewt. Leider war einer dieser Fragebögen unbrauchbar, so dass er aus den Daten entfernt werden musste. Die Daten der verbliebenen zwölf Fragebögen wurden für Punkt- Biseriale Analysen über die erfassten psychologischen Fertigkeiten und dem Abschneiden der Turner hinsichtlich der Qualifikation für die Olympischen Spiele genutzt (Qualifikation vs. Nicht-Qualifikation). Dies ist zur Veranschaulichung in der Abbildung 3.1 grafisch dargestellt. Bei der Auswertung war die wichtigste abhängige Variable das Wettkampfergebnis. Diese wurden als Korrelation dargestellt, um die Beziehungen zwischen den Faktoren und den Höchstleistungen bewerten zu können.

Die Ergebnisse dieser explorativen Studie zeigen, dass eine große Spannbreite von Kognitionen mit den Höchstleistungen korrelieren. Außerdem stellen die Autoren dieser Studie folgende Fertigkeiten als wichtig heraus: Selbstvertrauen, Konzentration, Angst, Innere Sprache, Vorstellungsvermögen und Träume der Athleten. Die Korrelationen zwischen den Antworten des Fragebogens und der Leistung in den abschließenden Wettkämpfen sind im folgenden Text wiedergegeben. Herauszuheben ist, dass die qualifizierten Sportler unter anderem ein höheres Selbstvertrauen (r = .57), eine intensivere Nutzung innerer Sprache und zweckmäßigere Attributionsmuster aufwiesen als die Turner, die sich nicht für die Olympiamannschaft qualifizierten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.1 Punkt-Biseriale Korrelationen zwischen Nichtqualifizierten und Qualifizierten des Olympiateams hinsichtlich unterschiedlicher erfasster psychologischer Fertigkeiten

Diese Sportler träumen vermehrt von ihren turnerischen Aktionen (r = .45), wobei sie sich in der „Ich- Perspektive“ befinden. Diese interne Vorstellung wirkt sich im Gegensatz zur „externen Betrachter-Perspektive“ vorteilig auf die Bewegungsvorstellung aus. In diesen Träumen sehen sich die Sportler öfter gewinnen (r = .55). Die besseren Turner denken in Alltagsituationen häufiger über das Turnen nach (r = .78). Ebenso geben sie an, dass sie im Training und Wettkampf viel und oft mit sich selbst sprechen (r = .62). Die qualifizierten Sportler haben ein größeres variierendes Spektrum an mentalen Bewegungsvorstellungen. Alle Finalisten geben an, externe Bewegungsvorstellungen zu nutzen, jedoch nutzen die Besseren von ihnen zusätzlich interne Bewegungsvorstellungen (r = - .51). Die guten Athleten neigen dazu, eine schlechte Wertung eines vergangenen Misserfolges weniger herauszustellen (r = .59). Interessant ist, dass die Sportler ihre mentalen Fertigkeiten nicht als einen signifikanten Faktor einschätzen, der sie zu ihren Leistungen befähigt (r = - .59). Es ist beachtenswert, dass die weniger erfolgreichen Athleten dazu tendieren, ihre Aufmerksamkeit auf die momentan auszuführende Bewegung zu richten (r = - .52).

Ein weiterer Faktor, der die Olympioniken von den anderen Athleten unterscheidet, ist deren Angst-Verhaltensmuster direkt vor und während eines Wettkampfes. Die Abbildung 3.2 zeigt den Angstgrad in verschiedenen Wettkampfsituationen auf.

Im Vorfeld des Wettkampfes ist der Unterschied zwischen den zwei Gruppen relativ klein, wobei die besseren Sportler etwas mehr Angst aufweisen. In den entscheidenden Momenten während des Wettkampfes kehren sich die Angstmuster der Sportler um. Es ist festzuhalten, dass keiner der Sportler angstfrei einen Wettkampf bestreitet. Die Interviews deuten darauf hin, dass die erfolgreicheren Sportler ihre Angst als Stimulanzien für bessere Leistungen nutzen. Bei den weniger erfolgreichen Athleten wirkt sich die Angst negativ aus, so kommt es bei ihnen zu Selbstzweifel.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.2 Angstentwicklung von Olympioniken und Nichtqualifizierten in der Wettkampfvorbereitung und -durchführung (übersetzt und dargestellt nach MAHONEY und AVENER, 1977)

Des Weiteren wurden auch die Interkorrelationen inmitten der Antwort-Items berücksichtigt. Je mehr ein Turner seinen Erfolg dem Training zuschreibt, um so intensiver wird er sich dem Training widmen (r = .86). Ebenso wurde ermittelt, dass der Trainingsumfang mit der Häufigkeit der Träume über das Turnen korreliert (r = .65). Athleten, die dazu neigen während des Trainings mit sich selbst zu sprechen, verfügen meist über ein höheres Selbstbewusstsein (r = .93). Turner, die an ihren eigenen turnerischen Fertigkeiten zweifeln, haben häufiger tragische Träume (r = .91), und Turner, deren Leistungen in den Träumen unrealistisch perfekt sind, haben Schwierigkeiten ihre Bewegungsvorstellung zu kontrollieren (r = .81). Ein entspannter und unstrukturierter Lebensstil wurde mit einem größeren Erfolgsbestreben verbunden (r = .82).

Diese Studie zeigt einen explorativen Ansatz, psychologische Faktoren darzustellen, welche für Spitzenleistungen von großer Bedeutung sind. Dennoch gibt es im Hinblick auf die Korrelationen und die eingeschränkten Versuchspersonen kein kausales Ergebnis. Das Ziel dieser Studie besteht darin, Sportler für weitere Untersuchungen zu identifizieren sowie kontrollierte und experimentelle Bestätigungen zu finden. Dieses Ziel wurde erreicht und wird im Folgenden zusammengetragen.

[...]


[1] In dieser Studienarbeit werde ich auf Grund der Vereinfachung stets die männliche Form verwenden. Die weibliche Form wird nur genutzt, wenn ausschließlich der Geschlechterunterschied hervorgehoben werden soll.

Details

Seiten
106
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836637336
Dateigröße
10 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v227290
Institution / Hochschule
Trainerakademie Köln des DOSB – Trainerakademie, Diplom Trainer
Note
1,0
Schlagworte
turnen psychologie mental skill gerätturnen gymnastik

Autor

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Titel: Mental Skills Test for Gymnastics