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Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Finanz- und Realwirtschaft der VR China

Bachelorarbeit 2009 63 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen
2.1. Das neoklassische Wachstumsmodell nach Solow
2.2. Bedeutung eines Finanzsystems
2.3. Finanzkrisen
2.3.1. Ursachen von Finanzkrisen
2.3.2. Contagion
2.4. Das Trilemma der Politik in offenen Volkswirtschaften

3. Die aktuelle Finanzkrise – Ursachen und Verlauf
3.1. Ursachen der Subprime-Krise
3.2. Auslöser der Krise

4. Auswirkungen auf die Finanzwirtschaft der VR China
4.1. Entwicklung des chinesischen Bankensektors
4.1.1. Auswirkungen auf den Bankensektor
4.2. Auswirkungen auf Aktien- und Anleihenmarkt
4.3. Auswirkungen über den Kapitalverkehr

5. Auswirkungen auf die Realwirtschaft der VR China
5.1. Exportorientierung und Struktur der Exportwirtschaft
5.1.1. Auswirkungen der Krise auf den chinesischen Exportsektor
5.2. Ausländische Direktinvestitionen in China
5.2.1. Auswirkungen der Krise auf die ausländischen Direktinvestitionen
5.3. Der chinesische Arbeitsmarkt
5.3.1. Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt
5.4. Die Sparquote der VR China

6. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Monographien, Sammelbände und Lexika

Verzeichnis der Zeitschriften- sowie Fachzeitschriftenbeiträge

Verzeichnis der Internetressourcen

Eidesstattliche Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Trilemma in offenen Volkswirtschaften

Abb. 2: US-Leitzinsentwicklung 1997-2008

Abb. 3: Case-Shiller Home-Price-Index SPCS20R

Abb. 4: Neue Subprime-Kredite 2001-2007

Abb. 5: Anteil an der Finanzierung des Nicht-Finanzsektors

Abb. 6: Anteil der Geschäftsbanken an den Bilanzaktiva 2006

Abb. 7: Anteil der A- und B-Shares nach Unternehmenszahl 2007

Abb. 8: Errors and Omissions 1995-2007

Abb. 9: Exporte der VR China 1987-2007

Abb. 10: Ziele chinesischer Exporte 2007

Abb. 11: Weltweites BIP-Wachstum 2005-2009

Abb. 12: Außenhandel Chinas 01/2008-01/2009

Abb. 13: Realisierte FDI in China 1999-2008

Abb. 14: Beschäftigungsstruktur der VR China 2005

Abb. 15: Beitrag der Wirtschaftssektoren zum BIP der VR China

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Beteiligungen ausländischer Banken in China

Tabelle 2: Beteiligung chinesischer Banken im Ausland 2007

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die Subprime-Krise des amerikanischen Immobiliensektors hat sich in den letzten Monaten zu einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise entwickelt, die Finanzsysteme fast kollabieren lassen und sowohl fast alle Industrienationen als auch viele Schwellenländer in eine Rezession getrieben. Es werden schon Vergleiche mit der Großen Depression der 1930er Jahre gezogen. Noch vor ein paar Monaten gingen die internationale Presse und Wirtschaftswissenschaftler davon aus, dass die VR China von diesen Horrorszenarien weitgehend verschont bleiben wird. Die Gegenwart sieht anders aus: viele Unternehmen mussten wegen des Rückgangs der weltweiten Nachfrage den Geschäftsbetrieb aufgeben, Millionen von Arbeitern verloren ihren Arbeitsplatz. China drohen daher in diesem Jahr soziale Unruhen und Aufstände, falls diese Schieflage nicht behoben wird.

Nach einer Studie der Asian Development Bank belaufen sich die Verluste infolge der Finanzkrise auf mittlerweile 50 Bill. US-Dollar. Ostasien hat daran einen Anteil von 9,6 Bill. US-Dollar[1]. Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, in welchem Ausmaß und auf welche Weise die chinesische Volkswirtschaft von der weltweiten Finanzkrise betroffen ist. Dabei werden im folgenden Kapitel zunächst die theoretischen Grundlagen behandelt. Hierbei werden das neoklassische Wachstumsmodell nach Solow, die Bedeutung eines Finanzsystems, Ursachen und Wirkungsweisen von (Finanz-)Krisen und das Trilemma der Politik offener Volkswirtschaften erläutert. In Kapitel drei wird der Verlauf der aktuellen Finanzkrise geschildert, bevor im vierten Kapitel das chinesische Finanzsystem erklärt und die Auswirkungen auf dieses sowie Handlungsempfehlungen dargelegt werden. Kapitel fünf befasst sich mit den wichtigsten Wachstumsfaktoren der chinesischen Wirtschaft. Es wird erörtert, inwieweit sie von der Finanzkrise betroffen sind. Abschließend folgt ein Fazit sowie ein Ausblick auf mittlere und lange Frist.

2. Theoretische Grundlagen

In diesem Kapitel werden das Wachstumsmodell nach Robert Solow, die Bedeutung eines Finanzsystems für die wirtschaftliche Entwicklung, die Ursachen von Finanzkrisen und ihre Verbreitung sowie das Trilemma offener Volkswirtschaften erörtert.

2.1. Das neoklassische Wachstumsmodell nach Solow

Das Wachstum einer Volkswirtschaft ergibt sich nach Robert Solow grundsätzlich aus der Kombination von Arbeit L und Kapital K. Der Faktor Arbeit wird durch die Bevölkerung eines Landes als Arbeitsangebot dargestellt, das Kapital durch den Kapitalstock, worunter sowohl monetäre als auch materielle Vermögensgegenstände wie Maschinen oder Straßen zu verstehen sind. Die Investitions- bzw. Sparquote s bestimmt den Anteil des Volkseinkommens, welcher als Investitionen den Kapitalstock erhöht. Die Gleichung der Kapitalakkumulation lautet

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] = Kapitalstock; [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] = Spar-/Investitionsquote; [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] = gesamtwirtschaftliche Produktion;

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] = Abschreibungen

Der Term sY steht somit für das Bruttoinvestitionsvolumen und dK für die leistungsabhängigen Abschreibungen. Demnach entspricht der Kapitalstock [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] den Nettoinvestitionen einer Volkswirtschaft. Die Arbeitsangebotsfunktion lautet

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

L(t) = Arbeitsangebot in Periode t; L(0) = Arbeitsangebot in Periode t= 0;

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] = exponentielle Wachstumsrate

Die exponentielle Wachstumsrate ent soll hierbei das Bevölkerungswachstum modellieren. Zusätzlich zu den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital beeinflusst auch der technische Fortschritt A als exogene Variable das Wachstum einer Volkswirtschaft[2]. Der technische Fortschritt lässt eine Einheit Arbeit und/oder Kapital produktiver werden und trägt auf diese Weise zum Wachstum bei.

So ergibt sich folgende gesamtwirtschaftliche Produktionsfunktion:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Wachstumsrate des Kapitalstocks durch techn. Wissen;

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Wachstumsrate des Arbeitsangebots durch techn. Wissen

Es kann zwischen drei Arten des technischen Fortschritts unterschieden werden:

- Hicks-neutraler technischer Fortschritt: 0 < g Π ,K = gΠ ,L

Hierbei wirkt sich der technische Fortschritt sowohl auf den Kapitalstock als auch auf das Arbeitsangebot in gleichem Maße aus.

- Solow-neutraler technischer Fortschritt: 0 < g Π ,K , gΠ ,L = 0

Bei dieser Art des Fortschritts wirkt sich die technische Innovation nur auf den Kapitaleinsatz aus.

- Harrod-neutraler Fortschritt: 0 = g Π ,K , 0 < gΠ ,L

Der Harrod-neutrale Fortschritt vergrößert nur das Arbeitsangebot. Dieser Art des technischen Fortschritts kommt in der Wachstumstheorie besondere Bedeutung zu, da er nur für eine beliebige neoklassische Produktionsfunktion mit gleichgewichtigem Wachstum vereinbar ist[3].

Die Art des technischen Fortschritts ist für diese Arbeit nur von zweitrangiger Bedeutung, es sollte jedoch aufgezeigt werden, dass sich technische Innovationen in der Theorie auf alle Wachstumsfaktoren auswirken können. Auf Grundlage dieses Wachstumsmodells wird in den folgenden Kapiteln analysiert, inwiefern die einzelnen Wachstumsfaktoren der chinesischen Wirtschaft von der Finanzkrise betroffen sind und in welchem Maße sich dies auf das Wirtschaftswachstum der VR China auswirken kann.

2.2. Bedeutung eines Finanzsystems

Um nachvollziehen zu können, wie sich der Zusammenbruch bzw. die inhärenten Mängel eines Finanzsystems auf die internationale Wirtschaft und auf einzelne Volkswirtschaften auswirken, sollen im Folgenden die Relevanz eines Finanzsystems für die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Wirkungsweise einer Finanzkrise erörtert werden. Über die Bedeutung eines funktionierenden Finanzsystems für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes gibt es unter Wirtschaftswissenschaftlern zwei Standpunkte: zum einen wird das Finanzsystem als Parameter der wirtschaftlichen Entwicklung gar nicht in Betracht gezogen, sondern als Ergebnis dieser gesehen, d.h. ein Finanzsystem entsteht erst im Laufe der ökonomischen Evolution. Zum anderen ist das Finanzsystem für viele Wirtschaftswissenschaftler eine notwendige Bedingung für ein gewisses Niveau an wirtschaftlicher Entwicklung[4]. In dieser Arbeit wird dem zweiten Standpunkt die Aufmerksamkeit gewidmet. So sehen Paul Samuelson und William Nordhaus das Finanzsystem als einen der wichtigsten und dynamischsten Bereiche der Wirtschaft an und bezeichnen es als lebenswichtiges Kreislaufsystem, welches die Ersparnisse dorthin transferiert, wo sie für Investitionen benötigt werden[5]. Levine stellt die These auf, dass ein Finanzsystem die Allokation von Ressourcen im Zeitverlauf und über geographische Grenzen hinweg unter unsicheren Bedingungen ermöglicht. Durch diese elementare Aufgabe wird sowohl die Kapitalakkumulation als auch der technische Fortschritt gefördert[6]. Diese Effekte dienen gemäß der neoklassischen Wachstumstheorie nach Solow als exogene Wachstumsfaktoren.

Als Funktionen eines Finanzsystems werden von den Befürwortern der finanzbasierten wirtschaftlichen Entwicklung folgende genannt:

- Ressourcenallokation

Unter Ressourcenallokation ist der Transfer von Ressourcen in zeitlichen und regionalen Unterschieden zu verstehen. Somit können Investitionen in den rentabelsten Projekten eingesetzt werden[7]. Levine begründet diese Funktion damit, dass es für Individuen aus Zeit- und Kostengründen zu aufwendig ist, relevante Informationen über alle möglichen Kapitalanlagen einzuholen. Stattdessen können Finanzintermediäre – wie z.B. Banken und Rating-Agenturen – diese Informationen beschaffen und an einzelne Individuen weiterveräußern, so dass einzelne Investoren einem spürbar geringeren Aufwand bei der Informationsbeschaffung gegenüberstehen. Folge ist, dass wichtige Informationen an mehrere Individuen gelangen und der Kapitalfluss in die rentabelsten Projekte geleitet wird[8].

- Risikotransformation

Ein Finanzsystem bietet den Marktteilnehmern die Möglichkeit, das eigene Risiko zu transferieren. So kann ein risikoaverser Investor sein Risiko mithilfe des Finanzsystems an risikofreudigere Teilnehmer weitergeben[9]. Nach Levine ergibt sich die Risikotransformationsfunktion eines Finanzsystems aus dem Gedanken, dass Finanzintermediäre den Kunden das Liquiditätsrisiko nehmen und somit auch Investitionen in langfristige, rentable Projekte ermöglichen. Das Liquiditätsrisiko entsteht, wenn ein Investor sein Kapital in eben genannte langfristige Projekte anlegt, diese jedoch erst in der Zukunft Zahlungseingänge versprechen. Solche langfristigen Investitionen sind meist mit hohen Renditen verbunden, da es sich um innovative Projekte handelt, die später auch positive externe Effekte mit sich bringen. Die Risikodiversifizierung trägt durch die Machbarkeit langfristiger, innovativer Projekte zum technologischen Wandel bei, wodurch – wie bereits erwähnt – die wirtschaftliche Entwicklung beschleunigt wird[10].

- Corporate Control

Der Corporate Control-Funktion eines Finanzsystems liegt die Prinzipal-Agent-Theorie zugrunde, nach welcher der Auftraggeber (Prinzipal) nicht alle Handlungen des Auftragnehmers (Agent) beobachten kann und der Agent sich nicht an die Vertragsbedingungen hält[11]. Dieser Sachverhalt – moral hazard – hindert Kapitalgeber an Investitionen. Eine Bank kann die Kapitalanlagen mehrerer Investoren sammeln, diese an den Projektleiter vergeben und ihn gleichzeitig durch vertragliche Pflichten, z.B. Covenants, überwachen[12]. Somit fallen nur einmalige Monitoring-Kosten statt für jeden einzelnen Kapitalgeber an, was wiederum die Investitionsbereitschaft erhöht, die Kapitalakkumulation fördert und damit das Wachstum unterstützt.

- Mobilisieren von Ersparnissen

Finanzinstitutionen, wie z.B. Banken, sammeln die Spareinlagen von Privatkunden. Diese können gebündelt als Kredite weitergegeben werden, um größere Investitionen zu ermöglichen, welche ohne das „pooling“ von einzelnen Ersparnissen nicht zu realisieren wären[13]. So dienen bspw. Investmentfonds unter anderem Kleinanlegern dafür, dass sie die benötigten finanziellen Mittel zum Erwerb eines Portfolios unter den Kleinanlegern sammeln und diesen den ihn zustehenden Teil am Portfolio übertragen[14].

- Austausch von Gütern und Dienstleistungen

Nach Adam Smith ist die Spezialisierung der Faktor, welcher die Produktivität am stärksten fördert. Finanzsysteme können die Spezialisierung vorantreiben, indem sie die Transaktionskosten – zu denen unter anderem die Kosten der Informationsbeschaffung und Monitoring-Kosten zählen – senken, welche die Spezialisierung behindern würden[15]. Die Art und Weise der Transaktionskostensenkung wurde schon bei den vorher genannten Funktionen beschrieben.

In mehreren Studien wurde mittels statistischer Analysen festgestellt, dass Länder mit besser entwickelten Finanzsystemen – vor allem jene mit großen Privatbanken und Aktienbörsen – schneller wachsen[16]. So kann abschließend über die Bedeutung eines Finanzsystems festgehalten werden: „the development of financial systems is a good predictor of future rates of economic growth, capital accumulation, and technological change“[17].

2.3. Finanzkrisen

Einerseits führen die Liberalisierung und Deregulierung des internationalen Kapitalverkehrs zu einer effizienteren Kapitalallokation und zu positiven Wohlfahrtseffekten, andererseits können sich so Instabilitäten eines nationalen Finanzmarktes auf andere Finanzmärkte stärker auswirken[18]. Im schlimmsten Fall breitet sich eine nationale Währungs- oder Finanzkrise unmittelbar – d.h. innerhalb weniger Stunden, Tage oder Wochen – auf andere Staaten aus. In diesem Fall spricht man von Contagion (Ansteckung)[19]. Im Folgenden sollen die Ursachen einer Finanz- bzw. Währungskrise dargelegt und der Begriff der Contagion genauer erörtert werden.

2.3.1. Ursachen von Finanzkrisen

Ein Erklärungsansatz für das Entstehen von Finanzkrisen stammt aus der keynesianischen Theorie. Hierbei wird vor allem den spekulativen Blasen als Ursache von Krisen Beachtung geschenkt, da auch die aktuelle Finanzkrise ihren Ursprung in solch einer Blase hat. Demnach geht die Tendenz im Verlauf eines Booms in Richtung spekulativer Finanzierungsformen. Da sich in Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs die meisten Investitionen lohnen, werden Investoren optimistischer und somit risikofreudiger, was einen Anstieg spekulativer Geschäfte zur Folge hat, die auf kurzfristiger Finanzierung langfristiger Projekte beruhen. Auch die Finanzintermediäre werden bei ihren Geschäften, z.B. der Kreditvergabe, nachlässiger. So lange der Aufwärtstrend anhält, steigen die Erwartungen und dieses Procedere setzt sich fort. Sobald die Erwartungen jedoch getrübt werden, kann es zu einer Krise kommen[20]. Für das Aufkommen einer spekulativen Blase sind drei Voraussetzungen nötig. Zum einen ändert sich die Preisbewertung von Gütern, Immobilien und Finanzvermögen kurzfristig. Zum anderen werden Erwartungen über zukünftige Preisentwicklungen in die gegenwärtige Bewertung miteinbezogen. Darüber hinaus werden die Erwartungen der Investoren durch ihr eigenes Verhalten bestätigt. So werden bei einer erwarteten Aufwertung der inländischen Währung die kurzfristig angelegten Kapitalimporte steigen, wodurch eine Aufwertung tatsächlich eintritt[21]. Auch Palma sieht in den massiven Kapitalzuflüssen infolge der Finanzmarktliberalisierung und -deregulierung eine Hauptursache für Krisen[22]. Smeets hingegen teilt festen Wechselkursen eine zentrale Rolle bei den Krisenursachen zu. So schließt ein fester Wechselkurs das Wechselkursrisiko aus, was bei höheren Zinsen im Vergleich zum Ausland Kapitalzuflüsse stimuliert. Dies führt über Interventionspflichten der Zentralbank zu einer höheren Inflation, welche die Handelsbilanz beeinträchtigt. Dies könnte der Auslöser spekulativer Attacken bzgl. einer Wechselkurssenkung sein, in deren Folge es zu verstärkten Ausfuhren kurzfristigen Kapitals – sogenanntem hot money – kommt[23]. Hohe Schulden, niedrige Devisenreserven, inländische Kreditbeschränkungen, sinkende Staatseinkünfte und die Erwartungen einer Abwertung begünstigen eine nationale Finanzkrise[24]. Älteren Krisenmodellen liegt die Annahme zugrunde, dass sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen im Umfeld zu starrer Wechselkurse hinderlich entwickelten[25].

2.3.2. Contagion

Der Begriff Contagion wurde in einem oberen Abschnitt schon kurz erwähnt. Unter Contagion ist die Übertragung einer Finanz- oder Währungskrise eines Landes auf andere Länder mit geringer zeitlicher Verzögerung zu verstehen. Ansteckung muss hierbei vom Begriff der Spillovers abgegrenzt werden, unter denen eine schleichende Übertragung der Kriseneffekte auf andere Länder zu verstehen ist[26]. In der Literatur werden drei mögliche Wege der Contagion diskutiert, das Herding und bilaterale Finanz- sowie Handelsbeziehungen. Herding bedeutet, dass ein bestimmtes Verhalten, in turbulenten Situationen meist der Abzug von Kapital, einiger weniger Investoren eine Kapitalflucht vieler Investoren zur Folge hat[27]. Durch dieses Herding kommt es zu selbsterfüllenden Erwartungen, welche die Krisensituation verschärfen[28]. Auch wenn dieses Verhalten auf den ersten Blick irrational erscheinen mag, so entscheiden die Individuen für sich selbst rational, da sie die Annahme haben, dass diejenigen wenigen Investoren, die ihr Kapital frühzeitig abziehen, relevante Informationen besitzen. Finanzbeziehungen zwischen verschiedenen Ländern können ebenfalls Grund für eine Krisenansteckung sein. Vor allem beträchtliche Kapitalimporte sind hier als Ursachen zu sehen[29]. Aber auch die Handelsvernetzung ist ein möglicher Faktor der Ansteckung. Besonders Schwellen- und Entwicklungsländer, welche in einem bestimmten Stadium der Entwicklung ein exportorientiertes Wachstum verfolgen, sind stark von der ausländischen Nachfrage abhängig. Falls nun die Wirtschaft eines wichtigen Handelspartners eine Krise durchläuft, kann dies Auswirkungen auf den Exportabsatz und somit auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Inwieweit China von der Finanzkrise und den Turbulenzen in den Industrieländern angesteckt wurde, wird in den Kapiteln vier und fünf behandelt.

2.4. Das Trilemma der Politik in offenen Volkswirtschaften

Ein Grund für das Auftreten von Finanz- und Währungskrisen in Transformations- und Schwellenländern ist die Konfrontation dieser Länder mit dem Trilemma der offenen Volkswirtschaften. Demnach ist es nicht möglich folgende Ziele simultan zu realisieren:

- Wechselkursstabilität,
- Internationale, freie Kapitalmobilität
- Autonomie der Geldpolitik

Es können immer nur zwei dieser Strategien gleichzeitig effektiv ausgeübt werden[30]. So können der Wechselkurs konstant gehalten und die stabilitätsorientierte Geldpolitik durchgeführt werden, wenn ein Ausschluss des internationalen Kapitalverkehrs durch Kapitalverkehrskontrollen vollzogen wird. Wechselkursstabilität und Kapitalmobilität können synchron nur erreicht werden, wenn ein Currency Board verfolgt wird. Hierbei handelt es sich um eine Bindung der einheimischen Währung an eine stabile Fremdwährung, wie z.B. den US-Dollar. Die nationale Währung kann so nur durch den Kauf der Fremdwährung in Umlauf gebracht werden[31]. Durch die Integration in das internationale Finanzwesen – einhergehend mit der Kapitalmobilität - gleicht sich das nationale Zinsniveau an das des Weltmarktes an. Dadurch verliert die Geldpolitik an Effektivität[32]. Das Aufgeben der Wechselkursstabilität ist die Entbehrung, welche man für die Kombination autonomer Geldpolitik und Kapitalkonvertibilität in Kauf nehmen muss. Diese Trade-offs der währungspolitischen Instrumente sind in Abb. 1 nochmals dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Trilemma in offenen Volkswirtschaften; Quelle: Krugman/Obstfeld (2006)

Viele Entwicklungsländer – wie z.B. Mexiko und die in die Asienkrise verwickelten Länder – versuchten nach ihrer Liberalisierung und Öffnung für den internationalen Kapitalverkehr vergeblich den Wechselkurs weiterhin stabil und die monetäre Autonomie aufrecht zu halten. Dies war auch eine der Ursachen für die folgenden Währungskrisen in diesen Staaten[33]. Allerdings ist mit der Integration in das internationale Finanzsystem auch eine positive Entwicklung fundamentaler makroökonomischer Daten wie das Pro-Kopf-Einkommen verbunden[34]. Daran ist zu erkennen, welche Bedeutung die Handhabung dieses Zielkonfliktes zwischen den währungspolitischen Instrumenten besitzt. Auf welche Weise und mit welcher Intensität sich die Ursachen von Finanzkrisen und ihre Ausbreitung auf die Finanz- und Realwirtschaft der VR China auswirken, wird im Folgenden – nach einer kurzen Analyse der aktuellen Finanzkrise – erörtert.

3. Die aktuelle Finanzkrise – Ursachen und Verlauf

Die globale Finanzkrise hat ihren Ursprung in der US-amerikanischen Subprime-Hypothekenkrise. Daher werden zunächst die Ursachen der Subprime-Krise geschildert bevor anschließend der Ausbruch sowie der Verlauf der Krise dargestellt werden.

3.1. Ursachen der Subprime-Krise

Der Nährboden für die Subprime-Krise wurde bereits in den 1980er Jahren von der US-amerikanischen Regierung mithilfe von Gesetzen wie dem Depository Institutions Deregulation and Monetary Control Act, dem Alternative Mortgage Transaction Parity Act oder dem Tax Reform Act geschaffen, welche die Aufnahme von Hypothekarkrediten propagierten. Diese Gesetze hatten die Intention, die Kreditvergabebedingungen zu lockern und Hypothekarkredite gegenüber anderen Kreditarten attraktiver zu gestalten[35]. Auch die Niedrigzinspolitik sowie die expansive Geldpolitik der US-Zentralbank Federal Reserve Anfang dieses Jahrtausends ließen die Nachfrage nach Eigenheimkrediten steigen. Die sukzessive Senkung des Leitzinses auf bis zu 1,13% im Jahr 2003 sollte die Auswirkungen des Börsencrashs von 2000 – verursacht durch das Platzen der New Economy Blase – und der Terroranschläge des 11. September 2001 auf die amerikanische Wirtschaft kompensieren[36]. Die Entwicklung des US-Leitzinses zwischen 1997 und 2008 ist inAbb. 2 dargestellt. Auf die Entwicklung des Zinsniveaus ab 2003 wird später eingegangen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: US-Leitzinsentwicklung 1997-2008, Datenquelle: FED (2008)

Diese Tatsache machte es Kreditnehmern möglich, einen neuen, günstigeren Kredit aufzunehmen und damit ältere, teurere Kredite zu refinanzieren. Auch die Entwicklung der Immobilienpreise beeinflusste die Zunahme der Hypothekarkredite positiv. Die durchschnittlichen Preise für Einfamilienhäuser in 20 amerikanischen Großstädten sind zwischen 2001 und 2006 um fast 14% p.a. gestiegen, wie der Case-Shiller Home-Price-Index SPCS20R in Abb. 3 zeigt[37].

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Case-Shiller Home-Price-Index SPCS20R; Datenquelle: Standard& Poor's (2008)

Dass die Preisentwicklung der Immobilien in den amerikanischen Großstädten erst seit 2000 verfolgt wird, ist eine Ursache der Krise. So nahmen viele Marktteilnehmer an, dass die Preise immer weiter steigen würden. Die Kreditnehmer nahmen höhere Kredite auf, da der steigende Wert ihrer Eigenheime als Sicherheit fungierte. Seitens der Kreditgeber wurden die Bedingungen der Kreditvergabe gelockert, um Neukunden im Subprime-Sektor zu generieren. Unter Subprime-Kreditnehmern sind solche zu verstehen, die aufgrund ihres geringen Einkommens und Vermögens und wegen ihrer inkonsistenten Kredithistorie ein hohes Ausfallrisiko mit sich bringen[38]. Später wurden sogar die sogenannten „Ninjas“ (no income, no assets, no jobs) als potentielle Kreditnehmer angeworben[39]. Für diese Kreditnehmer wurden neue Kreditstrukturen entwickelt. Zu den wichtigsten und verbreitetsten zählen die ARM (adjustable rate mortgage), welche in den ersten Jahren einer 30-jährigen Kreditlaufzeit mit teaser rates (Lockzinsangebot, d.h. niedrige Zinsen) attraktiv schienen, für die Restlaufzeit jedoch variable Zinssätze haben.[40] Diese variablen Zinssätze orientieren sich am FED-Leitzins und stiegen somit seit 2003 wieder (siehe Abb. 2). Das Volumen an Subprime-Krediten stieg seit 2001 um ein vielfaches, wie in Abb. 4 ersichtlich wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Neue Subprime-Kredite 2001-2007; in Anlehnung an: Sabry/Schopflocher (2007)

[...]


[1] Vgl. Loser, Claudio M.: Global financial Turmoil and Emerging Market Economies: Major Contagion and a shocking Loss of Wealth?. Asian Development Bank Homepage, 09.03.2009, abrufbar unter: http://www.adb.org/Media/Articles/2009/12818-global-financial-crisis/Major-Contagion-and-a-shocking-loss-of-wealth.pdf, letzter Zugriff: 23.03.2009, S. 7ff.

[2] Vgl. Jones, Charles I.: Introduction to Economic Growth. 2. Aufl., New York, London, 2002: W. W. Norton Company, Inc., S. 22ff.

[3] Vgl. Bender, Dieter/Gabisch, Günter: Wachstum und Entwicklung. in: Bender, Dieter u.a. (Hrsg.): Vahlens Kompendium der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik, Band 1, 8. Aufl., S. 397-473, München, 2003: Verlag Franz Vahlen, S. 410ff.

[4] Vgl. Levine, Ross: Financial Development and Economic Growth – Views and Agenda. in: Journal of Economic Literature, Ausgabe 35 (Juni 1997), S. 688-726, S. 688.

[5] Vgl. Samuelson, Paul A./Nordhaus, William D.: Volkswirtschaftslehre – Das internationale Standardwerk der Makro- und Mikroökonomie. 3., aktualisierte Aufl., Landsberg am Lech, 2007: mi – Fachverlag, S. 707.

[6] Vgl. Levine: a.a.O. S. 691.

[7] Vgl. Samuelson/Nordhaus: a.a.O. S. 708f.

[8] Vgl. Levine: a.a.O. S. 694f.

[9] Vgl. Franke, Herbert/Hax, Günther: Finanzwirtschaft des Unternehmens und Kapitalmarkt. 5., überarbeitete Aufl., Berlin, Heidelberg, New York, 2003: Springer Verlag, S. 68f.

[10] Vgl. Levine: a.a.O. S. 692f.

[11] Vgl. Pindyk, Robert S./Rubinfeld, Daniel L.: Mikroökonomie. 5., aktualisierte Aufl., München, 2003: Pearson Studium, S. 848.

[12] Vgl. Vollmer, Uwe: Geld und Kredit. in: Bender, Dieter u.a. (Hrsg.): Vahlens Kompendium der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik. Band 1, 8., überarbeitete Aufl., München, 2003: Franz Vahlen Verlag, S. 215.

[13] Vgl. Küblböck, Karin/Staritz, Cornelia: Finanzmärkte, Finanzkrisen und Entwicklung. in: Küblböck, Karin/Staritz, Cornelia (Hrsg.): Asienkrise – Lektionen gelernt? Finanzmärkte und Entwicklung. Hamburg, 2008: VSA-Verlag, S. 8.

[14] Vgl. Samuelson/Nordhaus : a.a.O. S. 709

[15] Vgl. Levine: a.a.O. S. 700f.

[16] Vgl. Levine, Ross: More on Finance and Growth – More Finance, more Growth?. in: Federal Reserve Bank of St. Louis Review, Ausgabe 85, Nr. 4 Juli/August 2003, S.31-46, abrufbar unter: http://research.stlouisfed.org/publications/review/03/07/Levine.pdf, letzter Zugriff: 26.02.2009, S. 31.

[17] Lynn, Stuart R.: Economic Development – Theory and Practice for a Divided World. New Jersey, 2003: Pearson Education, S. 87.

[18] Vgl. Smeets, Heinz-Dieter: Währung und internationale Finanzmärkte. in: Bender, Dieter u.a. (Hrsg.): Vahlens Kompendium der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik. Band 1, 8., überarbeitete Aufl., S. 265-330, München, 2003: Franz Vahlen Verlag, S. 292f.

[19] Vgl. Kaminsky, Graciela/Reinhart, Carmen M./Végh, Carlos A.: The Unholy Trinity of Financial Contagion. in: Journal of Economic Perspectives, Ausgabe 17, Nr. 4, S. 51-74, Herbst 2003, S. 55.

[20] Vgl. Küblböck/Staritz: a.a.O. S. 10f.

[21] Vgl. Siebert, Horst: The World Economy. 2. Aufl., London, 2002: Routledge, S. 114.

[22] Vgl. Palma, José Gabriel: Drei Muster internationaler Finanzkrisen – Chile, Mexiko, Argentinien – Brasilien – Korea, Malaysia, Thailand. in: Küblböck, Karin/Staritz, Cornelia (Hrsg.): Asienkrise – Lektionen gelernt? Finanzmärkte und Entwicklung. S. 89-110, Hamburg, 2008: VSA-Verlag, S. 90.

[23] Vgl. Smeets: a.a.O. S. 294.

[24] Vgl. Gandolfo, Giancarlo: Elements of International Economics. Berlin, Heidelberg, New York, 2004: Springer Verlag. S. 121.

[25] Vgl. Rübel, Gerhard: Grundlagen der Monetären Außenwirtschaft. 2. Aufl., München, 2005: Oldenbourg Verlag, S. 298.

[26] Vgl. Kaminsky/Reinhart/Végh: a.a.O. S. 55.

[27] Vgl. Lynn: a.a.O. S. 459.

[28] Vgl. Tan, Jose Antonio R.: Contagion Effects during the Asian Financial Crisis – Some Evidence from Stock Price Data. Pacific Basin Working Papers, Working Paper Nr. PB98-06, 1998, San Francisco, abrufbar unter: http://www.sf.frb.org/econrsrch/workingp/pbc/wppb98-06.pdf, letzter Zugriff: 27.02.2009, S. 4.

[29] Vgl. Kaminsky/Reinhart/Végh: a.a.O. S. 71.

[30] Vgl. Obstfeld, Maurice/Shambaugh, Jay C./Taylor, Alan M.: The Trilemma in History – Tradeoffs among Exchange Rates, Monetary Policies an Capital Mobility. NBER Working Paper No. 10396., 2004, abrufbar unter: http://elsa.berkeley.edu/~obstfeld/ost12.pdf, letzter Zugriff: 26.02.2009, S. 1.

[31] Vgl. Rübel: a.a.O. S. 132.

[32] Vgl. Gao, Jin/Gong, Gang/He, Xue-Zhong: Monetary Policy and Exchange Rate Regime – Proposal for a small and less developed Economy. Quantitative Finance Research Centre, Research Paper Nr. 199, 2007, abrufbar unter: http://www.business.uts.edu.au/qfrc/research/research_papers/rp199.pdf, letzter Zugriff: 26.02.2009, S. 2.

[33] Vgl. Glick, Reuven/Hutchinson, Michael M.: Navigating the Trilemma – Capital Flows and Monetary Policy in China. Hong Kong Institute for Monetary Research, HKIMR Working Paper Nr. 25/2008, 2008, abrufbar unter: http://www.hkimr.org/cms/upload/publication_app/pub_full_0_2_194_ HKIMR%20No.25_BW.pdf , letzter Zugriff: 26.02.2009, S. 1.

[34] Vgl. Edison, Hali J. u.a.: International Financial Integration and Economic Growth. IMF Working Paper WP/02/145, 2002, abrufbar unter: http://www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2002/wp02145.pdf, letzter Zugriff: 26.02.2009, S. 24.

[35] Vgl. Bloss, Michael u.a.: Von der Subprime-Krise zur Finanzkrise - Immobilienblase: Ursachen, Auswirkungen, Handlungsempfehlungen. Deutsches Institut für Corporate Finance, München, 2009: Oldenbourg Verlag, S. 23f.

[36] Vgl. Herzog, Bodo: Die Finanzmarktkrise – Ursachen, Lehren und Lösungsansätze. in: Lehren aus der Finanzmarktkrise – Ein Comeback der sozialen Marktwirtschaft. Band I – Ordnungspolitische und sozialethische Perspektiven, Konrad Adenauer Stiftung, Bonn, 2008, abrufbar unter: http://www.kas.de/wf/doc/kas_15172-544-1-30.pdf, letzter Zugriff: 23.01.2009, S. 9.

[37] Vgl. Standard & Poor’s Homepage: Case-Shiller Home Price Indices – Index Methodology. 2008,

abrufbar unter: http://www2.standardandpoors.com/spf/pdf/index/SP_CS_Home_Price_Indices_Methodology_Web.pdf?vregion=us&vlang=en, letzter Zugriff: 27.01.2009, S. 3.

[38] Vgl. Bloss u.a.: a.a.O. S. 20.

[39] Vgl. Paul, Stephan: Sturm – Finanzmarktkrise und Konsequenzen für die Bankenaufsicht. in: wissen & handeln 08, Institut für Kreditwirtschaft, Ruhr Universität Bochum, Bochum, Dezember 2008, abrufbar unter: http://www.ruhr-uni-bochum.de/fin-kred/dl/wissen_und_handeln_08.pdf, letzter Zugriff: 27.01.2009, S. 5.

[40] Vgl. Sommer, Rainer: Die Subprime-Krise – Wie einige faule US-Kredite das internationale Finanzsystem erschüttern. Hannover, 2008:Heise Verlag, S. 9.

Details

Seiten
63
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783836634281
Dateigröße
626 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v227132
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – Ostasienwissenschaft
Note
1,3
Schlagworte
china finanzkrise finanzsystem exportabhängigkeit wirtschaftswachstum

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Titel: Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Finanz- und Realwirtschaft der VR China