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Aspekte der Ratingfunktion in der Finanzmarktkrise

Diplomarbeit 2009 67 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Entstehung der Finanzmarktkrise
2.1 US-Immobilienkrise
2.1.1 Niedrigzinspolitik
2.1.2 Risikoreiche Kreditvergabepolitik
2.1.3 Platzen der Immobilienblase
2.2 Von der Immobilienkrise zur Finanzmarktkrise
2.2.1 Weitergabe von Krediten
2.2.2 Strukturierte Finanzprodukte
2.2.3 Synthetische Finanzprodukte
2.2.4 SIVs und Conduits
2.3 Zusammenbruch

3 Rolle der Ratingagenturen in der Finanzmarktkrise
3.1 Bedeutung von Ratingagenturen
3.2 Ratingfunktion bei strukturierten Finanzprodukten
3.3 Ratingprozess bei strukturierten Finanzprodukten
3.4 Kritik an den Ratingagenturen

4 Problempunkte in der gegenwärtigen Rating-Praxis
4.1 Interessenkonflikte
4.2 Mangelnder Wettbewerb
4.3 Haftung von Ratingagenturen
4.4 Defizite im Ratingprozess strukturierter Finanzprodukte
4.5 Änderungen im Ratingprozess

5 Regulierung von Ratingagenturen
5.1 Vereinigte Staaten von Amerika
5.1.1 Bisherige Rechtslage
5.1.2 Credit Rating Agency Reform Act of 2006
5.2 Selbstregulierung der Ratingagenturen
5.2.1 IOSCO-Grundsätze
5.2.2 IOSCO-Kodex
5.3 Stellung des Verhaltenskodexes im europäischen Rechtssystem
5.4 Reformüberlegungen
5.4.1 International
5.4.2 Europäische Union

6 Optimierungsmöglichkeiten im Bereich der Ratings strukturierter Finanzprodukte
6.1 Maßnahmen der Ratingagenturen
6.2 Ratingprozess
6.3 Transparenz
6.4 Interessenkonflikte
6.5 Wettbewerb
6.6 Haftung
6.7 Regulierung

7 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verbriefungsprozess

Abbildung 2: Rating strukturierter Finanzierungen und traditioneller Anleihen

Abbildung 3: Rating-Symbole

Abbildung 4: Oligopol

1 Problemstellung

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hält 2008 die Welt in Atem. Was in den USA seinen Anfang in der Krise des Immobilienmarktes nahm, hat mittlerweile die ganze Welt erfasst. Milliardenverluste der Kreditinstitute, die plötzliche ausgeprägte Liquiditätskrise an den Interbankenmärkten, die heftige Kritik an den Ratingagenturen und den neuen Bilanzierungsnormen sowie Gefahr einer Kreditklemme, die auch die Realwirtschaft in Mitleidenschaft zieht, werfen die Frage nach den tieferen Ursachen der jüngsten internationalen Finanzkrise auf.

Neben den anderen Verantwortungsträgern und Mitverursachern der Finanzmarktkrise stehen die Ratingagenturen. Durch ihre Bewertungen der Finanzinstrumente, der Unternehmens- und Staatsanleihe machen die Ratingagenturen diese Wertpapiere für die Investoren interessant, und üben damit eine große Macht am Finanz- und Kreditmarkt aus. Umso bedenklicher ist es, dass die Ratingagenturen in den letzten Jahren häufiger in die Kritik geraten sind.

Ziel dieser Arbeit ist, die Rolle der Ratingagenturen in der aktuellen Finanzmarktkrise zu untersuchen und die möglichen Gründe für ihr Fehlverhalten zu identifizieren. Außerdem wird es hier versucht, Optimierungsmöglichkeiten für die Tätigkeit der Agenturen auszuarbeiten, die zur künftigen Vermeidung ihrer Fehler beitragen könnten.

Dazu wird in Kapitel 2 die Entstehung der Finanzmarktkrise beschrieben. Die Bedeutung von Ratingagenturen insbesondere auf dem Markt strukturierter Finanzprodukte, ihre Vorgehensweise bei der Bewertung dieser Finanzinstrumente sowie die in der Literatur angeführte Kritik an den Ratingagenturen werden in Kapitel 3 erläutert. Kapitel 4 widmet sich den Problempunkten der gegenwärtigen Rating-Praxis. Dabei werden die theoretisch vorhandene Interessenkonflikte der Ratingagenturen, mangelnder Wettbewerb, zivilrechtliche Haftung sowie Defizite und Änderungen im Ratingprozess strukturierter Finanzprodukte dargelegt. Kapitel 5 stellt die aktuelle Regulierung von Ratingagenturen in den USA und Europa vor. Außerdem beinhaltet das Kapitel 5 die durch die Finanzmarktkrise ausgelösten Reformbestrebungen hinsichtlich der Regulierung auf internationaler und europäischer Ebene. Im Kapitel 6 wird versucht die Optimierungsmöglichkeiten im Bereich der Ratings strukturierter Finanzprodukte auszuarbeiten. Mit der Zusammenfassung wichtigster Punkte wird die Arbeit im Kapitel 7 abgeschlossen.

2 Entstehung der Finanzmarktkrise

2.1 US-Immobilienkrise

2.1.1 Niedrigzinspolitik

Nach dem Platzen der Internetblase gegen Ende 2000 befürchtete die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) eine Deflation. Um die Konjunktur zu beleben, senkte sie den Leitzins innerhalb weniger Monate von 6,5 auf 3,5 %. Nach dem 11. September 2001 senkte die Fed die Zinsen weiter-bis auf 1 % im Juli 2003. Dadurch sollte der Einfluss des Terroranschlags auf die Wirtschaft beschränkt werden.[1]

Als auch die langfristigen Zinsen sanken, kündigten Millionen Haushalte ihre bisherige Hypothek und refinanzierten sich zu niedrigerem Zins. So stand den Bürgern mehr Geld für Konsum zur Verfügung.[2]

Das niedrigere Zinsniveau steigerte insgesamt die Nachfrage nach Immobilien, die Eigenheimpreise haussierten. Die Annahme der permanent steigenden Immobilienpreise sowie niedrige Zinsen führten dazu, dass die Immobilien zum begehrten Spekulationsobjekt wurden. Der Immobilienboom erleichterte die Beleihung der Objekte und damit die Kreditfinanzierung, auch für die Konsumentwicklung außerhalb des Immobiliensektors. Folglich erwarben sogar Bürger mit geringerem Einkommen Immobilien und andere Konsumgüter auf Kredit.[3]

Die US-Notenbank behielt ihre Niedrigzinspolitik allerdings auch bei, als es der Wirtschaft in den USA nach der Rezession 2002/2003 längst besser ging. Erst Mitte 2004 hob die Fed den Leitzins an. Doch anders als beabsichtigt gingen die langfristigen Zinsen nicht ebenfalls nach oben. Der Grund dafür lag vor allem in Asien. Um die heimische Exportindustrie zu schützen, intervenierten einige asiatische Länder, insbesondere China, am Devisenmarkt. Dessen Notenbanken kauften in großem Stil USD auf. Dadurch vermieden sie die Aufwertung der nationalen Währung gegenüber dem USD. Diese Eingriffe in den Devisenmarkt verhinderten, dass die globalen Waren- und Kapitalströme ins Gleichgewicht kamen.[4]

2.1.2 Risikoreiche Kreditvergabepolitik

In den USA gehört privates Wohneigentum zu den Kernelementen des American Dream (in der US-amerikanischen Gesellschaft fest verankerter Glauben, dass jedes Individuum durch harte Arbeit und eigene Willenskraft sein Leben verbessern kann; meist mit stetigem und steigendem Einkommen). Fast 70 % der Haushalte in den USA verfügen heute über Wohneigentum (in Deutschland beträgt die Wohneigentumsquote etwas über 40 %). Ziel der Politik war und ist es, diesen Prozentsatz zu erhöhen.[5]

Die staatliche Förderung des Wohneigentums wird seit dem New Deal (Wirtschafts- und Sozialreformen in den USA, die die Binnenkonjunktur durch massive staatliche Investitionen nach der Weltwirtschaftskrise 1932/1933 ankurbeln sollten) der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts durch Government Sponsored Agencies gestützt, von denen insbesondere Fannie Mae (FNMA) sowie Freddie Mac (FHLMC) als größte amerikanische Hypothekenfinanzierer von Bedeutung sind. Beide Unternehmen besitzen oder garantieren ungefähr die Hälfte der 12 Billionen Dollar an ausstehenden US-Eigenheimhypotheken, also etwa 6 Billionen Dollar. Agencies wurden durch die Regierung dazu ermutigt noch freigebiger mit Immobilienkrediten zu sein. Hypothekenkreditgeber lockerten ab Ende 2004 ihre Kreditvergabestandards.[6]

Derweil stiegen die Immobilienpreise weiter. Dies führte zur Ausweitung der privaten Hypothekenfinanzierung durch Non-Agencies. Während sich die Agencies auf die Vergabe von Hypothekenkrediten an erstklassige Haushalte spezialisieren, entfällt bei den Non-Agencies das Wachstum auf Kredite an nicht erstklassige Schuldner. Die Ausweitung der privaten Immobilienfinanzierung wurde durch hohe Marktliquidität sowie das niedrige Zinsniveau begünstigt.[7]

Die Kreditvergabe an Privatpersonen in den USA erfolgt in der Regel über die Makler. Aufgrund der abschlussorientierten Vergütung haben sie einen Anreiz, ihre Vermittlungsaktivitäten auf sehr kurzfristige Abschlusserfolge auszurichten. Auch die Hypothekenbanken profitieren von jedem vergebenen Kredit. Die Folge ist ein Übergehen von Schutzmechanismen und daraus resultierend eine Kreditanhäufung bei US-Banken.[8]

Die Finanzinstitute erfanden neue Wege um die Immobilien bezahlbar erscheinen zu lassen. Ein wachsender Anteil von Hypotheken wurde auf Gleitzinsbasis vergeben. Darüber hinaus wurden häufig anfängliche Zinsabsenkungen und verzögerte Tilgungszeitpunkte vereinbart.[9]

Es entstanden Subprime-Kredite (Immobilienkredite an Schuldner mit niedriger Bonität), die teilweise ohne Einkommensnachweis vergeben wurden. Der Extremfall waren NINA- und NINJA- Kredite (no income no assets, no income no job (no) assets), so bekamen sogar Arbeitslose einen Kredit.[10]

Die Kreditvergabe beruhte auf der Erwartung, dass selbst bei Ausfall des Kunden der Wert der Immobilie den ausstehenden Kreditbetrag übersteigen würde. Die sorglose Kreditvergabe konnte also nur funktionieren so lange die Immobilienpreise stiegen und die Zinsen gleichzeitig zumindest konstant blieben.[11]

2.1.3 Platzen der Immobilienblase

Infolge der US-amerikanischen Niedrigzinspolitik, der massiven Anlage von Reserveüberschüssen der Schwellenländer am amerikanischen Kapitalmarkt sowie lascher Richtlinien und fragwürdiger Praktiken bei der Vergabe von Immobilienkrediten waren die Immobilienpreise in den USA zwischen 2001 und 2006 um fast 14 % p.a. gestiegen. Dieser kräftige Anstieg war weitaus stärker als die verfügbaren Haushaltseinkommen und das allgemeine Preisniveau.[12]

Überangebot an Immobilien führte dazu, dass ab Mitte 2006 ein Preisverfall an diesem Markt stattfand. Zudem begannen die sukzessiven Zinserhöhungen der Fed bis auf 5,25 % im Jahr 2006 langsam zu wirken und auf die Immobilienfinanzierung durchzuschlagen. Die Zins- und Tilgungslast der überwiegend variabel vergebenen Immobilienkredite ist in Auswirkung wieder gestiegener Kapitalmarktzinsen und des Auslaufens von Sonderkonditionen erheblich angewachsen. Eine zunehmende Zahl von Kreditnehmern insbesondere mit geringem Haushaltseinkommen konnte ihren Annuitätsverpflichtungen nicht mehr ordnungsgemäß nachkommen. Es begann die Kreditkrise auf dem Subprime-Markt, die Immobilienpreise fielen weiter und es häuften sich Zwangsversteigerungen bei Immobilien.[13]

Die US-amerikanischen Hypothekenbanken und andere Direktfinanzierer sowie spezialisierten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac bekamen in erster Linie die Auswirkungen dieser zyklischen Entwicklung am US-amerikanischen Hypothekenmarkt zu spüren. Die Ausfallquoten bei den Krediten stiegen an.[14]

Weiterreichende Auswirkungen ergaben sich dadurch, dass die Subprime-Kredite über strukturierte Anlageformen im Kapitalmarkt refinanziert wurden.[15]

2.2 Von der Immobilienkrise zur Finanzmarktkrise

2.2.1 Weitergabe von Krediten

Im internationalen Finanzsystem haben sich in den letzten Jahren tiefgreifende Veränderungen vollzogen. Die Palette traditioneller Bankdienstleistungen und Finanzprodukte wurde durch innovative und teilweise komplexe Finanzierungs- und Risikotransfertechniken ergänzt, die es erlauben, illiquide Forderungen bzw. Kreditrisiken handelbar zu machen.[16]

Die Handelbarkeit von Krediten und Kreditrisiken wird in den USA bereits seit den siebziger Jahren durch Verbriefungen von Forderungen ermöglicht, wobei zu dieser Zeit ausschließlich Hypotheken gebündelt und verkauf wurden.[17]

Verbriefungen der Kreditforderungen bringen den Kreditinstituten mehrere Vorteile. Zum einen wird dadurch die Begrenzung der Kreditvergabe mittels der Unterlegung der Risiken aus Krediten mit regulatorischem Eigenkapital vermieden. Zum anderen wird die kostengünstigere Refinanzierung ermöglicht, da die illiquiden Buchkredite in handelsfähige Wertpapiere umgewandelt werden. Außerdem werden durch Verbriefungen die Kreditrisiken auf mehrere Parteien verteilt.[18]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Verbriefungsprozess[19]

Dazu werden verbriefte Forderungen zu Finanzaktiva gebündelt und an eine eigens für Transaktionen dieser Art gegründete Zweckgesellschaft (SPV = Special Purpose Vehicle) verkauft. Das SPV poolt eine Vielzahl solcher Kreditforderungen in ihrem Portfolio, emittiert anschließend Wertpapiere auf Grundlage der gesammelten Kreditforderungen und gibt diese an Investoren weiter. Die Rückzahlung dieser Wertpapiere und der Kapitaldienst, der für sie zu leisten ist, werden aus den eingehenden Zinsen bestritten, die die angekauften verbrieften Forderungen abwerfen. Die von den SPV ausgegebenen Wertpapiere sind also mit Vermögenswerten unterlegt und werden deshalb als Asset Backed Securities (ABS) bezeichnet (siehe Abbildung 1).[20]

2.2.2 Strukturierte Finanzprodukte

Je nach Art der verbrieften Forderungen wird es zwischen ABS im engeren Sinne, Mortgage Backed Securities (MBS) und Collateralised Debt Obligations (CDO) mit jeweils weiteren Unterformen unterschieden.

Während ABS im weiteren Sinne als Überbegriff für alle Verbriefungsprodukte verwendet wird sind ABS im engeren Sinne Verbriefungen von Konsumentenkrediten, Studentenkrediten, Kreditkartenforderungen, Leasingforderungen, Automobilratenkrediten.[21]

Als MBS werden die mit den Hypothekarforderungen unterlegten Wertpapiere genannt. MBS bestehen aus zwei Unterformen: Residential Mortgage Backed Securities (RMBS) und Commercial Mortgage Backed Securities (CMBS). RMBS sind Verbriefungen von Hypothekarforderungen aus Wohnimmobilien, CMBS die aus Gewerbeimmobilien.[22]

Die MBS sind auf dem Pay-Through Modell aufgebaut. Während bei einem Pass-Through Modell die eingehenden Zins- und Tilgungszahlungen direkt an die Investoren weitergeleitet werden, findet bei dem Pay-Through Modell ein spezielles Management der eingehenden Cashflows statt. Damit ermöglicht ein Pay-Through Modell das Tranchieren des Gesamtpools in Risikoschichten, das zu unterschiedlich risikobehafteten Positionen der Inhaber der MBS führt.[23]

Die Kreditrisiken des Pools werden mit Hilfe des Wasserfallprinzips tranchiert. Die aus dem Asset-Pool eingehenden Zahlungen werden zunächst dazu verwendet, die höchstrangige Tranche, die als Senior-Tranche bezeichnet wird, zu bedienen. Danach werden die Ansprüche der nächsten Tranche bedient. So geht es über eine genau definierte Reihenfolge weiter bis zur letztrangigen Tranche, die als Equity-Tranche bezeichnet wird. Sie dient als Verlustpuffer, um anfallende Verluste aus dem Verbriefungsportfolio aufzufangen und verbleibt in der Regel beim Originator. Die zwischen Senior- und Equity-Tranche angesiedelten Tranchen werden als Mezzanine-Tranchen bezeichnet. Somit erhält jede Tranche ihre eigene Risiko- und Renditestruktur und wird durch die Ratingagentur einzeln bewertet (siehe Abbildung 1).[24]

Für jede Tranchen fanden die Banken Käufer. Die Nachfrage nach Anlagen mit hohem Rating und deutlichem Renditeaufschlag war gerade bei regulierten Unternehmen sehr hoch. Das niedrige Zinsniveau machte die sicheren Staatsanleihen relativ unattraktiv. Gleichzeitig gab es auf den Märkten viel Kapital, das renditeträchtig angelegt werden wollte. Zudem dürfen viele Pensionsfonds oder Versicherungen z. B. nur Anlagen in AAA oder AA geratete Wertpapiere tätigen.[25]

Die weniger gut gerateten Tranchen tragen das höhere Risiko und werfen dementsprechend auch höhere Renditen ab. Sie wurden hauptsächlich von besonders risiko- und renditehungrigen Investoren wie Hedgefonds aufgekauft, die weitgehend unreguliert sind. Um eine hohe Eigenkapitalrendite zu erzielen, spekulierten die Hedgefonds mit gewaltigen Kredithebeln.[26]

Die Konstruktion von CDOs ist ähnlich denen von MBS und ABS im engeren Sinne. Während ABS und MBS mit einer bestimmten Art der Kreditforderungen besichert sind, bestehen CDOs aus Tranchen der MBS und ABS selbst sowie aus weiteren Krediten und Anleihen. Die auf Verbriefungen von Bankdarlehen basierenden CDOs werden als Collateralised Loan Obligations (CLO), die auf Verbriefungen von Anleihen Collateralised Bond Obligations (CBO) bezeichnet.[27]

Da die CDOs keine inhaltliche Einheit darstellen, ist die Komplexität hier höher und die Transparenz entsprechend geringer. Verschärft wird diese Unübersichtlichkeit durch Potenzierungen wie CDO² oder sogar CDO³. Sie entstehen, wenn CDOs in Tranchen aufgeteilt und neu in CDOs verpackt werden. Sie enthalten zwar noch deutlich mehr Risiken, können jedoch abhängig vom Mischungsverhältnis ebenfalls noch ein AAA-Rating erhalten.[28]

2.2.3 Synthetische Finanzprodukte

Den weitaus größten Markt unter den synthetischen Finanzprodukten haben Credit Default Swaps (CDS). Deren Nominalwert belief sich Ende 2007 auf 58 Billionen USD, nachdem er 2001 noch unter 1 Billion USD gelegen hatte.[29]

CDS ist ein Kreditderivat, das die Ausfallrisiken eines Kreditportfolios, nicht aber die Kreditposition selbst transferiert. Mit einem CDS kann sich der Swapverkäufer (Sicherungsnehmer) gegen bestimmte Risiken aus einer Kreditbeziehung mittels Zahlung einer Prämie an den Swapkäufer (Sicherungsgeber) für eine vereinbarte Frist absichern.[30]

Da einerseits niemand verpflichtet ist, einen Vermögenswert als Sicherheit zu hinterlegen, oder andererseits einen Verlust zu erleiden, kann mit CDS auch spekuliert werden.[31]

2.2.4 SIVs und Conduits

Der gemeinsame Nenner bei allen verbrieften Kreditprodukten ist, dass außerhalb von Bilanzen der regulierten Banken Kreditkonstrukte und Kreditketten über die SPVs geschaffen worden sind. Diese wurden in der Vergangenheit unzureichend oder oft gar nicht überwacht. Während die Schaffung solcher Kreditketten in der Aufbauphase einen systemischen Liquiditätsgewinn bedeutet, wird umgekehrt bei einem Abbau des Schattensystems der Kreditwirtschaft ein erheblicher Liquiditätsbedarf ausgelöst.[32]

Zu den SPVs gehören im aktuellen Kontext speziell die Structured Investment Vehicles (SIVs) und die Conduits. Beides sind neuartige Formen von Zweckgesellschaften, die von Originatoren zur Emission der forderungsbesicherten Wertpapiere initiiert werden.[33]

SIVs mussten bisher nicht konsolidiert werden und waren fast ohne Eigenkapital ausgestattet. Dadurch spart Originator einerseits das Vorhalten von teurem Eigenkapital und andererseits erzielt es aufgrund der Bilanzverlängerung zusätzliche und fortlaufende Provisionserträge.[34]

SIVs und Conduits selbst verbriefen keine Darlehen, sondern investieren in ABS-Tranchen sowie in andere handelbare Wertpappiere mit langer Laufzeit und refinanzieren sich durch die Ausgabe von kurzlaufenden Geldmarktpapieren, Asset Backed Commercial Papers (ABCP), wobei auch hier Tranchen unterschiedlicher Risiko- und Renditestruktur geschaffen werden. Sinn dieser Transaktionen ist es, Erträge aus der Zinsdifferenz zwischen der lang- und kurzlaufenden Anleihen zu erzielen.[35]

Wichtigstes Kennzeichen solcher Refinanzierungen ist eine damit verbundene Fristentransformation. Die Absicherung der Inhaber der ABCP bei Fälligkeit ihrer Anlagen wird durch eine Liquiditätsfazilität des Originators und etwaiger kooperierender Banken bis zu 100 % abgesichert. Bei Ausbruch der Krise stellte sich heraus, dass das Volumen dieser Zusagen die Möglichkeiten der Banken überforderte. Weltweit befanden sich rund 400 Milliarden USD im Besitz von SIVs, davon 93 Milliarden USD nach Angaben der Ratingagentur Moody’s bei den Töchtern deutscher Institute. Damit gerieten die betroffenen Institute selbst an den Rand der Illiquidität.[36]

2.3 Zusammenbruch

Kreditausfälle im Subprime-Markt führten Anfang 2007 zunächst zu den Einbrüchen bei den Wertpapieren und Hypothekarpapieren insbesondere. Dies löste eine Kettenreaktion aus: Die im großen Maß kreditfinanzierten Hedgefonds, die in der Regel riskantesten ABS-Tranchen hielten, waren als erste betroffen. Sie mussten ihre Positionen abbauen und teilweise geschlossen werden.

Als die Ratingagenturen ab Juni 2007 mit der Herabstufung der mit Subprime-Krediten unterlegten Wertpapieren beginnen, löst es bei den Investoren zusätzlich einen Verkaufsdruck aus. Die Unsicherheit über die Qualitätseinstufung ließ jedoch die Nachfrage nach den Papieren trotz abstützender Preise zusammenbrechen.[37] Der Handel mit strukturierten Produkten kam zum Erliegen. Die ABCP-Programme gerieten ebenfalls ins Stocken. Die Refinanzierung von SIVs und Conduits brachte damit zusammen. Die stützenden Banken mussten einspringen. Da die SIVs ihre Wertpapiere weltweit verkauften, weitete sich die Krise über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus. Folglich mussten viele Banken, auch in Europa und Deutschland, massive Wertberichtigungen vornehmen. In den USA kam es zu einer Reihe von Bankzusammenbrüchen.[38]

Der Vertrauensverlust griff auf die Bankbranche über, da niemand sagen konnte, wer welche Risken in den Bilanzen hatte. Die Finanzinstitute wollten sich gegenseitig kein Geld mehr leihen. Der Interbankenhandel brachte zusammen, der Zahlungsverkehr stockte, die Privatpersonen bangten um ihre Ersparnisse und die Unternehmen erhielten keine Kredite mehr bzw. nur zu ungünstigen Konditionen.

Die Nachfrage nach Liquidität und Kapital nahm stark zu. Marktteilnehmer verkauften Aktiva in noch liquiden, gesunden Märkten, die darauf ebenfalls Schaden nahmen.[39]

Der Einbruch des US-Immobilienmarktes hat eine Wirtschaftskrise ausgelöst, die es in diesem Ausmaß seit 1929 nicht mehr gegeben hat. Die Weltwirtschaft rutscht in eine tiefe Rezession, Leitzinsen erreichen historische Tiefstände. An den Rentenmärkten fallen die Renditen ins Bodenlose. Die Kurse internationaler Aktienindizes erleiden extreme Einbußen. Weltweit haben sich an den Aktienmärkten im Jahr 2008 mehr als 28 Billionen USD Marktkapitalisierung verflüchtigt. Rohstoff- und Immobilienpreise befinden sich im senkrechten Verfall.[40]

Realwirtschaftliche Produktionen und Dienstleistungen sowie Handel und Kaufkraft gehen gleichzeitig zurück, die Wechselkurse schwanken, eine erste Kurzarbeits- und Entlassungswelle setzt ein.[41]

Immer mehr Staaten, insbesondere Schwellenländer, geraten in Bedrängnis. In Island droht sogar einem ganzen Staat der Bankrott. Da übernimmt der Staat die Finanzwirtschaft, nachdem die Hälfte seiner Banken zusammengebrochen ist, und hängt nun am Tropf ausländischer Geber.[42]

Die Regierungen und Notenbanken versuchen weltweit die Wirtschaft durch staatliche Garantien und Kapitalspritzen zu beleben. Bis zu 8 Billionen USD will allein USA unter ihrem neuen Präsidenten ausgeben – sei es durch staatliche Finanzhilfen oder in Form von Konjunkturprogrammen.[43]

Es platzten eine Immobilien-, eine Hypotheken-, eine Eigenkapital-, eine Anleihen-, eine Kredit-, eine Rohstoff-, eine Private-Equity- und eine Hedgefonds-Blase gleichzeitig.[44]

3 Rolle der Ratingagenturen in der Finanzmarktkrise

3.1 Bedeutung von Ratingagenturen

Die weltweit erste Ratingagentur wurde 1909 in den USA durch John Moody gegründet. Er sammelte Daten wie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgewählter Eisenbahngesellschaften, analysierte sie auf Unterschiede und bewertete die Anleihen dieser Gesellschaften anhand von Ratingskalen. Die Informationen verkaufte er an Investoren. Ratings eröffneten den Investoren die Möglichkeit, die Risiken zu vergleichen und dadurch die Kreditwürdigkeit der Institutionen besser einschätzen zu können.[45]

Durch Faktoren wie die strukturellen und qualitativen Veränderungen der Finanzmärkte, die Tendenz zur Verbriefung und dem Ausweichen auf andere Finanzierungsquellen im Kreditgeschäft, die Verbreitung von US-amerikanischen Marktmethoden und Standardisierungsprozessen sowie steigende Länderfinanzierung über Kapitalmärkte stieg der Bedarf an Ratings.[46]

Das Geschäft der Ratingagenturen ist vor allem seit den 1980er Jahren kontinuierlich gewachsen. Dabei ist die Anzahl der Mitarbeiter stark erhöht worden, die Anzahl der bewerteten Emissionen und Emittenten ist signifikant angestiegen. Indem Ratingagenturen Niederlassungen weltweit und insbesondere in Europa gründeten, weiteten sie ihre Geschäftstätigkeit international aus. Ferner wurde auch der angebotene Service durch Rating für neue Finanzinstrumente sowie mehrmalige Ratingüberprüfungen erweitert. Letztendlich wurden Ratings dazu verwendet den Markt zu regulieren.[47]

Während der Expansion von Ratingagenturen stieg ihre Bedeutung für den Finanzmarkt. Für die Investoren sind Ratingagenturen zum entscheidenden Urteilskriterium geworden. Zum einen dient ihr Bonitätsurteil den Investoren als eine unverbindliche Orientierungshilfe bei Anlageentscheidungen. Zum anderen dienen Ratings der Reduktion von Transaktionskosten, also den Kosten für Informationsbeschaffung und -analyse.[48]

Dem Emittenten bietet Rating die Möglichkeit ein breiteres Anlegerpublikum zu erschließen, bzw. macht Rating die erfolgreiche Platzierung einer Anleihe auf dem Kapitalmarkt erst möglich. Da es für nicht geratete Titel faktisch kein Markt existiert kommt kein Emittent ohne das Gütesiegel einer Ratingagentur aus.[49]

Ratingagenturen spielen eine sehr wichtige Rolle auf den Finanzmärkten. Sie beschreiben mit Hilfe einer Buchstaben-Skala die gegenwärtige und zukünftige Zahlungsfähigkeit von Banken, Unternehmen oder Regierungen, die als Kreditnehmer oder Emittent von Wertpapieren auftreten. So kann das Rating den geschäftlichen Erfolg eines Konzerns oder gar eines Staates entscheidend beeinflussen. Der New Yorker Thomas Friedman beschrieb die Macht der Ratingagenturen mit folgender Aussage: „es gibt zwei Supermächte auf der Welt… die Vereinigten Staaten und Moody’s Bond Rating Service… und glauben Sie mir, manchmal ist nicht klar, wer von beiden mächtiger ist.“[50]

[...]


[1] Vgl. Soros, G: Das Ende der Finanzmärkte– und deren Zukunft. Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet, München 2008, S. 12.

[2] Vgl. Klein, D: Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten-Ursachen, Auswirkungen und Lehren, ZKW 2/2008, S. 81.

[3] Vgl. Terliesner, S: Alle müssen aus der Krise lernen, Bankmagazin 5/2008, S. 13.

[4] Vgl. Terliesner, S: Alle müssen aus der Krise lernen, Bankmagazin 5/2008, S. 13.

[5] Vgl. Rudolph, B: Lehren aus den Ursachen und dem Verlauf der internationalen Finanzkrise, ZFBF Jg. 60/November 2008, S. 715.

[6] Vgl. Rudolph, B: Lehren aus den Ursachen und dem Verlauf der internationalen Finanzkrise, ZFBF Jg. 60/November 2008, S. 717.

[7] Vgl. Soros, G: Das Ende der Finanzmärkte- und deren Zukunft. Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet, München 2008, S. 12-13.

[8] Vgl. Rudolph, B: Lehren aus den Ursachen und dem Verlauf der internationalen Finanzkrise, ZFBF Jg. 60/November 2008, S. 716-717.

[9] Vgl. Jubin, M: Die internationale Finanzkrise-Auslöser und Gefahren für die deutsche Realwirtschaft, Hamburg 2008, S. 8.

[10] Vgl. Soros, G: Das Ende der Finanzmärkte- und deren Zukunft. Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet, München 2008, S. 14.

[11] Vgl. Syring, J/Thelen-Pischke, H: Regulatorische Aufarbeitung der Subprime-Krise, ZKW 18/2008, S. 906.

[12] Vgl. Klein, D: Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten-Ursachen, Auswirkungen und Lehren, ZKW 2/2008, S. 82.

[13] Vg. Klein, D: Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten-Ursachen, Auswirkungen und Lehren, ZKW 2/2008, S. 82.

[14] Vgl. Soros, G: Das Ende der Finanzmärkte- und deren Zukunft. Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet, München 2008, S. 13.

[15] Vgl. Dibelius, A: Fakten, Hintergründe, Perspektiven, Die Bank 9/2008, S. 30.

[16] Vgl. Rudolph, B: Lehren aus den Ursachen und dem Verlauf der internationalen Finanzkrise, ZFBF Jg. 60/November 2008, S. 717.

[17] Vgl. Soros, G: Das Ende der Finanzmärkte- und deren Zukunft. Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet, München 2008, S. 13.

[18] Vgl. Syring, J/Thelen-Pischke, H: Regulatorische Aufarbeitung der Subprime-Krise, ZKW 18/2008, S. 907.

[19] Vgl. Hartmann-Wendels, T: Asset Backed Securities und die international Finanzkrise, WISU 5/2008, S. 691.

[20] Vgl. Hartmann-Wendels, T: Asset Backed Securities und die international Finanzkrise, WISU 5/2008, S. 690.

[21] Vgl. Hartmann-Wendels, T: Asset Backed Securities und die international Finanzkrise, WISU 5/2008, S. 690.

[22] Vgl. Rudolph, B: Lehren aus den Ursachen und dem Verlauf der internationalen Finanzkrise, ZFBF Jg. 60/November 2008, S. 717-718.

[23] Vgl. Rudolph, B: Lehren aus den Ursachen und dem Verlauf der internationalen Finanzkrise, ZFBF Jg. 60/November 2008, S. 717.

[24] Vgl. Hartmann-Wendels, T: Asset Backed Securities und die international Finanzkrise, WISU 5/2008, S. 690.

[25] Vgl. Syring, J/Thelen-Pischke, H: Regulatorische Aufarbeitung der Subprime-Krise, ZKW 18/2008, S. 907.

[26] Vgl. Terliesner, S: Alle müssen aus der Krise lernen, Bankmagazin 5/2008, S. 14.

[27] Vgl. Rudolph, B: Lehren aus den Ursachen und dem Verlauf der internationalen Finanzkrise, ZFBF Jg. 60/November 2008, S. 717-718.

[28] Vgl. Schuermann, C/Welp, C: Der Mechanismus der gegenwärtigen Finanzkrise: Wie kleine Kredite zum Milliardenrisiko werden, WiWo 7/2008, S. 48.

[29] Vgl. Deutsche Bundesbank: Monatsbericht Juli 2008, http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/monatsberichte/2008/200807mb_bbk_12h.pdf, S. 22.

[30] Vgl. Soros, G: Das Ende der Finanzmärkte- und deren Zukunft. Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet, München 2008, S. 16.

[31] Vgl. Soros, G: Das Ende der Finanzmärkte- und deren Zukunft. Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet, München 2008, S. 16.

[32] Vgl. Klein, D: Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten-Ursachen, Auswirkungen und Lehren, ZKW 2/2008, S. 82.

[33] Vgl. Klein, D: Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten-Ursachen, Auswirkungen und Lehren, ZKW 2/2008, S. 82.

[34] Vgl. Klein, D: Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten-Ursachen, Auswirkungen und Lehren, ZKW 2/2008, S. 82.

[35] Vgl. Hartmann-Wendels, T: Asset Backed Securities und die international Finanzkrise, WISU 5/2008, S. 691.

[36] Vgl. Hartmann-Wendels, T: Asset Backed Securities und die international Finanzkrise, WISU 5/2008, S. 691.

[37] Vgl. Rudolph, B: Lehren aus den Ursachen und dem Verlauf der internationalen Finanzkrise, ZFBF Jg. 60/November 2008, S. 723.

[38] Vgl. Hartmann-Wendels, T: Asset Backed Securities und die international Finanzkrise, WISU 5/2008, S. 693.

[39] Vgl. Dibelius, A: Fakten, Hintergründe, Perspektiven, Die Bank 9/2008, S. 32.

[40] Vgl. Wortberg, U: Der Ölpreis lässt hoffen, Börsen-Zeitung, 249/2008, S. 17.

[41] Vgl. Glüsing, J/Schepp, M/Spörl, G/Wagner, W/Zand, B: Finanzkrise-Stützen oder Stürzen, Der Spiegel, 42/2008, S. 116.

[42] Vgl. Glüsing, J/Schepp, M/Spörl, G/Wagner, W/Zand, B: Finanzkrise-Stützen oder Stürzen, Der Spiegel, 42/2008, S. 116.

[43] Vgl. Roubini, N: Von der Finanzschmelze zur globalen Depression?, Börsen-Zeitung, 202/2008, S. 7.

[44] Vgl. Roubini, N: Von der Finanzschmelze zur globalen Depression?, Börsen-Zeitung, 202/2008, S. 7.

[45] Vgl. Achleitner, A/Everling, O/Niggemann, K: Finanzrating: Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Bonität, Wiesbaden 2007, S. 4.

[46] Vgl. Gras, I: The Power to Rate. Eine Untersuchung zur Rolle der Ratingagenturen auf den internationalen Finanzmärkten, REGEM Analysis 6, Trier, S. 11.

[47] Vgl. Bloss, M/Ernst, D/Häcker, J/Eil, N: Von der Subprime-Krise zur Finanzkrise, München 2009, S. 88.

[48] Vgl. Gras, I: The Power to Rate. Eine Untersuchung zur Rolle der Ratingagenturen auf den internationalen Finanzmärkten, REGEM Analysis 6, Trier, S. 17.

[49] Vgl. Eisen, M: Haftung und Regulierung internationaler Rating-Agenturen, Frankfurt am Main 2008, S. 64.

[50] Bloss, M/Ernst, D/Häcker, J/Eil, N: Von der Subprime-Krise zur Finanzkrise, München 2009, S. 87.

Details

Seiten
67
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783836631556
Dateigröße
687 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v226916
Institution / Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main – 3, Wirtschaft und Recht, Wirtschaftsrecht
Note
1,7
Schlagworte
rating ratingagentur finanzkrise finanzmarktkrise regulierung

Autor

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Titel: Aspekte der Ratingfunktion in der Finanzmarktkrise