Lade Inhalt...

Die Prinzipal-Agent-Theorie

Normative und positive Aspekte für die Praxis

Diplomarbeit 2008 76 Seiten

VWL - Makroökonomie, allgemein

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Die Neue Institutionenökonomik
2.1 Institutionen
2.1.1 Begriff Institution und deren Funktion
2.1.2 Entstehung von Institutionen
2.1.3 Durchsetzung von Institutionen
2.2 Grundannahmen der Neuen Institutionenökonomik
2.2.1 Die neoklassische Modellwelt und institutionenökonomische Anknüpfungspunkte
2.2.2 Die Bedeutung von Transaktionskosten
2.2.3 Methodologischer Individualismus
2.2.4 Individuelle Rationalität
2.2.5 Opportunismus
2.3 Alte und Neue Institutionenökonomik
2.4 Teilansätze der Neuen Institutionenökonomik

3 Die Agency-Theorie
3.1 Die Beziehung zwischen Principal und Agent
3.2 Das Problem der Agency-Beziehung
3.2.1 Hidden action
3.2.2 Hidden characteristics
3.2.3 Hidden information
3.2.4 Hidden intention
3.3 Varianten des Agency-Problems
3.3.1 Moral hazard
3.3.2 Adverse selection
3.3.3 Hold up
3.4. Einfache und komplexe Agency-Probleme
3.4.1 Einfache Probleme
3.4.2 Komplexe Probleme
3.5 Lösungsansätze
3.5.1 Reduktion der Informationsasymmetrie
3.5.2 Auflösung der Zielkonflikte
3.5.3 Bildung von Vertrauen
3.6 Agency-Kosten als Bewertungskriterium für alternative
Lösungsansätze
3.7 Die normative Principal-Agent-Theorie
3.7.1 Entwicklung der normativen Theorieströmung
3.7.2 Vereinfachtes Modell der normativen Principal-Agent-Theorie bei moral hazard mit hidden action
3.8 Kritische Würdigung

4 Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Institutionsorientierte Theorieansätze im Zeitablauf

Abbildung 2: Theorieansätze der Neuen Institutionenökonomik

Abbildung 3: Problemtypen asymmetrischer Informationsverteilung

Abbildung 4: Stochastische Dominanz erster Ordnung

Abbildung 5: Überblick über die Lösungsmöglichkeiten von Agency-Problemen

Abbildung 6: Ablauf einer Auftragsbeziehung im normativen Grundmodell

Abbildung 7: Konkave Nutzenfunktion

Abbildung 8: Konvexe Nutzenfunktion

Abbildung 9: Nutzenfunktion mit konstanter absoluter Risikoaversion r

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der institutionenökonomischen Principal-Agent-Theorie[1] in ihrer positiven und normativen Ausprägung. Einführend wird die Neue Institutionenökonomik mit ihren grundlegenden Annahmen vorgestellt, um darauf aufbauend einen ihrer wesentlichen Theorieansätze, die Principal-Agent-Theorie, näher zu betrachten. Abschließend wird diese auf ihre Aussagefähigkeit und Anwendbarkeit überprüft.

1.1 Problemstellung

Das in der Volkswirtschaftslehre als Erweiterung der neoklassischen Theorie entwickelte Forschungsgebiet der Neuen Institutionenökonomik erlebt in den letzten Jahrzehnten einen ungeahnten Aufschwung. Im Gegensatz zur neoklassischen Theorie, die Kooperationsformen wirtschaftlicher Aktivitäten auf einem vollkommenen Markt untersucht und von symmetrisch verteilten Informationen aller Wirtschaftsakteure ausgeht, werden hier Motivations- und Koordinationsprobleme bei der Interaktion von Menschen in einer arbeitsteiligen Wirtschaft anerkannt, zu deren Bewältigung Institutionen unumgänglich sind. Die Fiktion der neoklassischen Modelle ist hilfreich, um die Grundgedanken ökonomischer Effizienz in Modellen abzubilden. Die Modellvoraussetzungen sind jedoch zu abstrakt und realitätsfern, um die Komplexität des wirtschaftlichen Lebens zu erfassen. Setzt man sich wissenschaftlich oder praktisch mit zielorientierten, arbeitsteiligen Systemen auseinander, ist die Steuerung des individuellen Handelns zwangsläufig von großer Bedeutung.[2] In einem Unternehmen agiert bspw. eine Vielzahl von Wirtschaftsakteuren, deren Verhalten durch individuelle Ziele und Restriktionen gesteuert wird und deren Informationsstand sehr unterschiedlich ist.

Ein sehr wichtiger Aspekt stellen dabei die Principal-Agent-Beziehungen dar, die sich in fast allen Bereichen des wirtschaftlichen Lebens wiederfinden. Bei vielen ökonomischen Kooperationen handelt oder entscheidet ein Individuum im Auftrag eines anderen. Die Beziehung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber oder die Geschäftsführung durch Manager im Auftrag von Eigentümern sind nur zwei Beispiele für eine solche Beziehung. Kennzeichnend hierfür sind häufig asymmetrisch verteilte Informationen zugunsten des Auftragnehmers, externe Effekte sowie Interessenkonflikte[3], die eine Koordination über den Markt anhand eines Preissystems ausschließen.[4]

Diese Problematik bildet den Untersuchungsgegenstand der Principal-Agent-Theorie, die im Rahmen dieser Arbeit in ihrer positiven und normativen Theorieströmung vorgestellt wird. Es werden die in der Theorie entwickelten Lösungsansätze aufgezeigt mit einem abschließenden Blick auf die Aussagefähigkeit und die Anwendung in der Praxis. Es soll überprüft werden, ob die Theorie wirklich dem ursprünglichen Anspruch genügt, die neoklassischen Modelle in ihrer Prognose- und Aussagefähigkeit zu erweitern und neue Erkenntnisse zu liefern. Die Darstellung der Principal-Agent-Theorie erfolgt nach dem nun folgenden Aufbau.

1.2 Aufbau der Arbeit

Die Principal-Agent-Theorie ist, wie oben bereits erwähnt, ein wesentlicher Teilansatz der Neuen Institutionenökonomik. Daher wird im ersten Teil der Arbeit die Neue Institutionenökonomik in ihren Grundzügen vorgestellt. Nachdem auf die begriffliche Definition, Entstehung und Durchsetzung von Institutionen eingegangen wurde, werden die Grundannahmen der Neuen Institutionenökonomik aufgezeigt mit besonderem Blick auf die Gemeinsamkeiten und Abweichungen mit der neoklassischen Theorie. Es wird gezeigt, welche Annahmen im Wesentlichen für die Principal-Agent-Theorie Geltung besitzen. Der erste Teil der Arbeit schließt mit einer historischen Einordnung der Neuen Institutionenökonomik und einer kurzen Vorstellung ihrer Kerntheorieansätze.

Daran anschließend wird im Hauptteil der Arbeit die Principal-Agent-Theorie in ihrer positiven und normativen Theorieströmung vorgestellt. Im Rahmen der positiven Principal-Agent-Theorie werden die wesentlichen Merkmale der Beziehung zwischen Principal und Agent mit dem Blick auf asymmetrisch verteilte Informationen und die daraus resultierenden Probleme herausgearbeitet, wobei eine Typisierung der auftretenden Probleme vorgenommen wird. Weiterhin werden verschiedene mögliche Lösungsansätze zur Behebung der Probleme aufgezeigt, wobei die Agency-Kosten abschließend als Bewertungskriterium für die alternativen Lösungsansätze vorgestellt werden.

Die Bildung von optimalen Anreizverträgen als Problemlösung anhand mathematischer Modelle bildet den Kern der normativen Principal-Agent-Theorie, die in ihren Grundmodellen, aber auch in einem vereinfachten Modell vorgestellt wird. Abschließend wird eine kritische Würdigung beider Theorieströmungen im Hinblick auf ihre Aussagefähigkeit und Anwendbarkeit in der Praxis vorgenommen.

2 Die Neue Institutionenökonomik

Das relativ junge Forschungsgebiet der Neuen Institutionenökonomik entwickelte sich aus dem Anliegen den Anwendungsbereich der neoklassischen Theorie zu erweitern, um somit deren Geltungsbereich und Prognosefähigkeit zu erhöhen. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass ohne Wissen über institutionelle Bedingungen ökonomische Prozesse nicht hinreichend analysiert und erklärt werden können. Anhand ökonomischer Methoden versucht sie die Entwicklung und die Funktion von Institutionen zu erläutern, wobei sie sich an der Methodik der Neoklassik orientiert, diese jedoch um wichtige Punkte erweitert. Die Entstehung der Theorie ist somit nicht auf ein vorsätzliches Bemühen eine neue Lehre zu erschaffen zurückzuführen, vielmehr sollten bestimmte Grundannahmen verändert werden, um mikroökonomische Erscheinungen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die Neue Institutionenökonomik befasst sich mit der ökonomischen Analyse des institutionelles Umfeldes und der institutionellen Arrangements der Wirtschaft, wobei die Kosten für die Begründung und Benutzung der Institution, die Transaktionskosten[5], bei der Gestaltung von Verfügungsrechten im gesamtwirtschaftlichen Ergebnis berücksichtigt werden.[6] Im Mittelpunkt stehen nicht mehr die Güter und Produktionsfaktoren, sondern die Rechte an diesen.[7] Bevor ich die wesentlichen Grundannahmen der Neuen Institutionenökonomik, speziell der Principal-Agent-Theorie, vorstelle, möchte ich den Begriff der Institution, deren Funktion und Entstehung kurz darstellen.

2.1 Institutionen

In diesem Teil der Arbeit wird versucht den Institutionsbegriff zu definieren und es wird aufgezeigt, welche Funktionen Institutionen erfüllen. Auch wenn wir in einer Welt von Institutionen leben, lässt sich der Begriff nur schwer genau erfassen[8]. Da es sich jedoch um ein junges Forschungsgebiet handelt und Raum für Weiterentwicklungen nötig ist, ist eine zu genaue theoretische Abgrenzung nicht zwingend hilfreich und wünschenswert.[9]

2.1.1 Begriff Institution und deren Funktion

Zwei Definitionsansätze können voneinander unterschieden werden:

1. Die Institution wird als Ergebnis eines Spiels definiert.
2. Die Institution wird als Regel eines Spiels definiert.

SCHOTTER definiert eine Institution als „[…] eine Regelmäßigkeit in sozialem Verhalten, der von allen Mitgliedern einer Gesellschaft zugestimmt wird, die ein spezifisches Verhalten in wiederkehrenden Situationen spezifiziert und die entweder selbst-durchsetzend ist oder von einer externen Autorität durchgesetzt wird.“[10] Die folgende Definition von NORTH kann dem zweiten Definitionsansatz zugerechnet werden. Demnach sind Institutionen die von Menschen erschaffenen Spielregeln einer Gesellschaft, die zum einen aufzeigen, was die Akteure zu unterlassen haben, und zum anderen Voraussetzungen benennen, unter denen bestimmte Akteure Handlungen vornehmen sollen. Entsprechend definieren sie die Anreizstruktur zwischenmenschlicher Tauschprozesse auf gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene.[11] Regeln sollen hier definiert werden als bekannte Vorschriften, die von einer Teilnehmergruppe verwendet werden, um wiederkehrende Interaktionen zu ordnen und stabile Erwartungen aufbauen zu können.[12]

Eine Institution ist somit ein System formungebundener (informeller) und formgebundener (formaler) miteinander verknüpfter Regeln mit dem Ziel, individuelles Verhalten, auch unter Verwendung von Durchsetzungsmechanismen, in eine bestimmte Richtung zu lenken.[13]

Formale Institutionen lassen sich weiterhin gliedern in Institutionen im Sinne von objektivem Recht, wie z.B. dem Grundgesetz, und Institutionen im Sinne von subjektivem Recht, welche tatsächliche vertragliche Ansprüche zwischen einzelnen Wirtschaftssubjekten begründen. Formale Institutionen sind aufgrund der Unvollkommenheit der realen Welt ebenfalls unvollkommen. Sie sind daher so zu gestalten, dass sie sich durch schnelle Integrierung informeller Regelungen flexibel an veränderte Umweltsituationen anpassen können. Die durch Unsicherheit und asymmetrisch verteilte Informationen entstehenden Unsicherheiten lassen sich dadurch verringern.[14]

In der westlichen Welt gehen wir davon aus, dass unser Leben und das Wirtschaften durch formelle Regeln geordnet sind. Tatsächlich werden unsere Handlungsspielräume nur zu einem kleinen, aber sehr bedeutenden Teil von formellen Regeln eingeschränkt. Unser täglicher Umgang mit anderen Menschen, privat oder beruflich, wird fortwährend von Verhaltenskodizes, Gebräuchen, Sitten und Konventionen determiniert. Sie entstehen durch Überlieferungen in einer Gesellschaft und haben oft einen kulturellen Hintergrund. Betrachtet man, dass die gleichen formellen Regelungen in verschiedenen Gesellschaften zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, weil Entscheidungen sehr stark von Sitten etc. bestimmt werden, wird die Bedeutung informeller Regelungen deutlich.[15] Mit zunehmender Komplexität einer Gesellschaft nehmen auch formelle Handlungsbeschränkungen zu. Formelle Regelungen können informelle Regeln ergänzen oder verstärken und durch Transaktionskostenreduzierung formlose Beschränkungen zur Lösung komplexerer Tauschprozesse werden lassen. Sie umfassen wirtschaftliche, politische und juristische Regelungen sowie Verträge.[16]

Die Schaffung eines institutionellen Regelsystems ordnet, standardisiert und beschränkt das Handeln der Menschen und reduziert somit die Unsicherheit in zwischenmenschlichen Interaktionen. Folglich ist eine Institution funktionell eine Einrichtung, die durch die Verringerung der Ungewissheit die Entscheidungsfindung erleichtert, eine effizientere Kooperation zwischen den einzelnen unterstützt und damit die Kostenintensität von wirtschaftlichen Aktivitäten verringert.[17] Unsicherheit kann aufgrund unvollkommener Information des Einzelnen über das Verhalten Dritter und möglicher nicht vorhersehbarer Veränderungen der Umwelt in Erscheinung treten. Sie entsteht auch durch die eingeschränkte kognitive Fähigkeit des Menschen, Informationen hoher Komplexität heutiger Gesellschaften und Probleme zu verarbeiten, zu ordnen und für sich zu nutzen.[18]

Im umgangssprachlichen Gebrauch werden Institutionen häufig mit Organisationen gleichgesetzt. Sie sind jedoch folgendermaßen von Organisationen abzugrenzen. Bei einer Organisation handelt es sich um eine Institution einschließlich der daran beteiligten Individuen, die durch eine gemeinsame Zielsetzung miteinander verbunden sind.[19] Die Entstehung von Organisationen und deren zukünftige Entwicklung sind stark abhängig von den zugrunde liegenden institutionellen Rahmenbedingungen.[20] Unterschieden wird auch hier zwischen konstruktiven formalen Organisationen und spontan entstandenen informellen Organisationen. In der Realität existiert jedoch keine reine Form der Ausprägung.[21] Im Rahmen der Principal-Agent-Theorie steht die Institution des Vertrages zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern im Mittelpunkt der Überlegungen.[22]

Die Entstehung von Institutionen ist ein zentrales Thema der Neuen Institutionenökonomik, daher sollen im folgenden Punkt die beiden Haupterklärungsansätze vorgestellt werden.

2.1.2 Entstehung von Institutionen

In der Literatur lassen sich zwei gegensätzliche Erklärungsansätze finden. Zum einen können Institutionen im Zeitverlauf durch menschliches Handeln, aber ohne konkreten Entwurf von selbst entstehen.[23] Sie sind das Ergebnis individueller Nutzenerwägungen und bilden sich als spontane Ordnung ohne Entwurf einer befugten Instanz. Die Regeln werden hier durch Selbstdurchsetzung garantiert.[24] Welche Institution letztendlich dauerhaft besteht, entwickelt sich in einem evolutionären Prozess der Variation, Selektion und Retention. Aus verschiedenen Systemen von Regeln werden die übernommen, die vorteilhaft und funktional sind. Diese werden dann aufrechterhalten und weitergegeben.[25]

Zum anderen wird eine Institution bewusst durch eine befugte Instanz nach einem zielgerichteten Entwurf gegründet. Diese Instanz handelt vollkommen rational und ist imstande, eine ihr angemessene institutionelle Ordnung einzuführen. Die Regeln werden hier durch Dritte garantiert.[26] Betrachtet man die Entstehungsgeschichte von Institutionen dynamisch, so lässt sich erkennen, dass kaum eine Institutionen eindeutig auf eine Entstehungsart zurückzuführen ist. Viele spontan entstandene Regelsysteme werden im Laufe der Zeit durch geplante Regeln verbessert und bewusst abgesichert. Auch in bewusst gestalteten Institutionen können „gewachsene“ Regeln von Bedeutung sein.[27]

Für die Entwicklung des Institutionsgefüges sind die Wechselwirkungen zwischen objektiven und subjektiven sowie formellen und informellen Regelungen von Bedeutung. Damit bieten objektive formale Regelungen durch ihre unvermeidliche Unvollkommenheit immer einen Spielraum und können durch subjektive formale und informelle Regelungen ergänzt werden. Durch diesen Spielraum ist es möglich, das institutionelle Gefüge an veränderte Umweltsituationen anzupassen. Auf diese Weise wächst ein System subjektiver und informeller Regeln in ein bestehendes System objektiver und formaler Regeln hinein und kann im Umkehrschluss dieses dann auch wieder nachhaltig verändern.[28] Institutionen können ihre handlungsregulierende Funktion nur dann entfalten, wenn sie von vielen Menschen befolgt werden.

2.1.3 Durchsetzung von Institutionen

Der eleganteste und auch stabilste Durchsetzungsmechanismus ist die Form der Selbstdurchsetzung. Theoretisch kann dieses anhand der Spieltheorie dargestellt werden. Eine Institutionen als Gleichgewicht eines Spiels ist laut Definition selbstdurchsetzend und stabil. Die Akteure haben im Nash-Gleichgewicht keinen Anreiz, ihr Verhalten zu ändern, da es für sie optimal ist, falls keiner der anderen seine Strategie ändert. Diese spieltheoretische Erklärung kann jedoch nur als Metapher verwendet werden.

Die praktische Form der Selbstdurchsetzung ist geprägt von der Unvollkommenheit von Institutionen. Ungewissheit und eingeschränkte Rationalität[29] prägen das Wesen der Institution. Den daraus resultierenden Problemen bei Verhaltensregeln und auch Durchsetzungsregeln begegnet man bei vertraglichen Vereinbarungen in einem nicht perfekten Rechtsstaat mit beschränkt anwendbarem Rechtszwang durch außerrechtliche Absicherungen, wie Kaution, Reputation, Wie-du-mir-so-ich-dir-Strategien usw. Der rationale Planer muss also eventuelles opportunistisches Verhalten seines Vertragspartners einkalkulieren, sich durch effiziente Formen der Selbstdurchsetzung schützen, es müssen ex ante Absicherungen gegen ex post Opportunismus[30] getroffen werden. Der nötige Einsatz von Ressourcen und die dadurch entstehenden Transaktionskosten sind als ökonomisches Standardproblem zu sehen. Die Gestaltung von Institutionen ist daher maßgeblich abhängig von der Art der Durchsetzungsmechanismen, die ihre Funktionalität gewährleistet.[31]

Diese Überlegungen stehen im Mittelpunkt der Principal-Agent-Theorie, da sich, wie später noch gezeigt wird, der Principal zum einen vor opportunistischem Verhalten des Agenten schützen muss und zum anderen versucht, durch entsprechende Anreize auf das Verhalten des Agenten einzuwirken.

2.2 Grundannahmen der Neuen Institutionenökonomik

Es sollen nachfolgend grundsätzliche Annahmen der Neuen Institutionenökonomik, besser gesagt der Principal-Agent-Theorie vorgestellt werden. Diese begründen sich zum Teil aus der neoklassischen Theorie, die jedoch um wesentliche Punkte erweitert wird.

2.2.1 Die neoklassische Modellwelt und institutionenökonomische Anknüpfungspunkte

Da sich die Neue Institutionenökonomik an der modelltheoretischen Welt der Neoklassik orientiert, soll diese kurz mit ihren wesentlichen Grundsätzen erläutert werden, um anschließend wichtige Unterschiede aufzuzeigen. Im Mittelpunkt der neoklassischen Theorie steht die Knappheit von Gütern im Spannungsfeld von Bedürfnisbefriedigung und den Alternativen der Bedürfnisse. Es wird der Güterstrom eines in sich geschlossenen volkswirtschaftlichen Kreislaufs betrachtet, wobei der Staat ausgeklammert ist. Die Anpassung von Angebot und Nachfrage vollzieht sich auf einem vollkommenen, transparenten Markt über den Preismechanismus, bis ein Gleichgewicht erreicht ist. Auf dem Markt sind alle Marktteilnehmer vollständig informiert, es herrscht vollkommene Konkurrenz und alle Verfügungsrechte sind eindeutig spezifiziert.[32]

Der Theorie liegt das Modell des Homo oeconomicus zugrunde, das eine zentrale Verhaltensannahme für die Wirtschaftssubjekte ist. Das Handeln des Homo oeconomicus ist allein geprägt von der individuellen Gewinn- bzw. Nutzenmaximierung. Zweckrational entscheidet er sich immer unter Berücksichtigung der jeweiligen Handlungsrestriktionen für diejenige Alternative, von der er sich subjektiv den größten Nettovorteil erhofft. Dabei werden interpersonelle Nutzenvergleiche ausgeblendet. Präferenzen werden als gegeben und konstant betrachtet und sind vollkommen unabhängig von anderen Wirtschaftssubjekten und Restriktionen. Der Homo oeconomicus handelt unter vollkommener Information. Er ist nicht unsicher im Bezug auf entscheidungs- und handlungsrelevante Sachverhalte. Es werden weder Verteilungsfragen berücksichtigt noch fallen bei den Austauschvorgängen Transaktionskosten an.[33]

Durch die expliziten und impliziten Prämissen der neoklassischen Theorie werden Fragestellung und Blickwinkel systematisch ausgeklammert, die im Rahmen der Neuen Institutionenökonomik untersucht werden können. Beispielsweise führt eine so eindeutige Spezifizierung der Verfügungsrechte dazu, möglichen Täuschungsversuchen der Tauschpartner keine Aufmerksamkeit zu schenken. Rechtliche Rahmenbedingungen, die ein vertragskonformes Verhalten vorschreiben, existieren nicht. Werden sie jedoch formuliert, ist das mit Kosten verbunden, die in der Transaktionskostenökonomik analysiert werden. Vertraut man dem Tauschpartner, so gilt es immer noch zu untersuchen, wie die Regeln entstanden sind, welcher Art sie sind und wie sie sich auf das Ergebnis auswirken.[34]

Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Neoklassik bei der Vorgehensweise in ihren Modellen wichtige Probleme ausblendet, was von Vertretern der Alten wie der Neuen Institutionenökonomik kritisiert wird. COASE formuliert in diesem Zusammenhang: „Einzuwenden […] ist im wesentlichen, dass die Theorie in der Luft schwebt. Es ist so, als ob man den Blutkreislauf ohne einen dazugehörigen Körper erforscht. Unternehmen haben keine Substanz. Märkte bestehen ohne Gesetze […]“.[35] Dieser Gedanke wurde in einer ähnlichen Weise schon von SCHMOLLER ausgedrückt, einem Vertreter der Alten Institutionenökonomik. „Die alte Volkswirtschaft mit ihrem Untergehen in Preisuntersuchungen und Circulationserscheinungen stellt den Versuch einer volkswirtschaftlichen Säftephysiologie ohne Anatomie des sozialen Körpers dar.“[36]

Die Verwirrung, die der Aufsatz von COASE „ The problem of social costs “ 1960[37] auslöste, zeigt deutlich, wie schwer Ökonomen die wirtschaftliche Bedeutung von Institutionen in Tauschbeziehungen zu erkennen vermögen. Die für die ökonomische Theorie wichtigste Erkenntnis ist, dass bei positiven Transaktionskosten Institutionen einen entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Leistung haben[38] und dass die Allokation der volkswirtschaftlichen Ressourcen durch die jeweiligen Eigentumsrechte verändert wird.[39]

2.2.2 Die Bedeutung von Transaktionskosten

Transaktionskosten umfassen in modernen Marktwirtschaften 70-80 % des Nettosozialproduktes.[40] Den neoklassischen Annahmen folgend sind Transaktionskosten, wenn auch nicht ausdrücklich formuliert, nicht vorhanden oder mit null gleichzusetzen. Die Bedeutung der wirtschaftlichen Relevanz von Transaktionskosten ist eine zentrale Aussage der Neuen Institutionenökonomik.[41]

Der Begriff der Transaktion und der Transaktionskosten ist in der Literatur unterschiedlich weit gefasst. Bei WILLIAMSON ist eine Transaktion eine Übertragung einer Leistung oder eines Gutes über eine klar erkennbare Schnittstelle hinweg. Eine Tätigkeit endet, wobei eine andere beginnt.[42] Diese physische Übertragung von Gütern und Leistungen sowie die damit verbundene Übertragung von Verfügungsrechten erzeugen Transaktionskosten sowohl innerhalb des Marktes als auch im Unternehmen. Transaktionskosten sind hier ganz allgemein die Kosten der Arbeitsteilung, weil sie den Zwang zur Übertragung von Produkten und Leistungen auf andere nach sich ziehen.[43]

Der Aspekt der Rechtsübertragung steht im Mittelpunkt von COMMONS Definition. Er definiert eine Transaktion als eine stattfindende Entäußerung und Erwerbung von Rechten zukünftigen Eigentums an physischen Sachen zwischen einzelnen Personen. Dieser Definition folgend sind Tranksaktionskosten alle Kosten, die sich aus der vertraglichen Übertragung von Verfügungsrechten ergeben.[44] Es werden ihnen alle Aufwendungen zugerechnet, „[…] die im Zusammenhang mit der Bestimmung, Übertragung und Durchsetzung von Verfügungsrechten entstehen. Es handelt sich dabei vornehmlich um Informations- und Kommunikationskosten, die bei der Anbahnung, Vereinbarung, Kontrolle und Anpassung wechselseitiger Leistungsbeziehungen auftreten.“[45]

COASE definiert Transaktionskosten als Kosten der Marktbenutzung, woraus sich schließen lässt, dass eine Transaktion immer dann vorliegt wenn der Markt benutzt wird.[46] Der berühmte Aufsatz von ihm aus dem Jahre 1937 „The nature of the firm“ [47] wird in der Literatur häufig als Anstoß zur heutigen Neuen Institutionenökonomik gesehen. Ausgangspunkt seiner Überlegungen war die naheliegende Frage, warum z.B. Unternehmen existieren, denn diese werden nicht, wie aus der neoklassischen Sicht, dezentral über die Märkte koordiniert. In Unternehmen wird zentral geplant und die Aktionen werden nicht über eine „unsichtbare Hand“ gesteuert, sondern erfolgen mittels Anweisungen vom Management. Die Schlussfolgerung von COASE lieferte den Grundstein der modernen Transaktionskostenökonomik. Er stellt fest, dass die Kosten der Marktbenutzung von entscheidender Bedeutung sind, ohne jedoch den Begriff der Transaktionskosten benutzt zu haben.[48] Dieser wurde als „cost of running the economic System“ bzw. als Betriebskosten des Wirtschaftssystems in die Literatur eingeführt.[49] Trotz der problematischen Messung von Transaktionskosten sind sie als heuristisches Konzept von großem Wert.[50]

Auf die einzelnen Transaktionskostenformen der Markttransaktionskosten, Unternehmenstransaktionskosten und politischen Transaktionskosten, soll im Rahmen dieser Arbeit nicht näher eingegangen werden.

2.2.3 Methodologischer Individualismus

Der Neuen Institutionenökonomik liegt wie auch der neoklassischen Theorie das Konzept des methodologischen Individualismus zugrunde.[51] Bei einer engen Begriffsauslegung werden allein die Einstellungen und Entscheidungen von Einzelpersonen als ausschlaggebend für die Erklärung ökonomischer Abläufe betrachtet[52], d.h., alle Eigenschaften eines sozialen Systems sind abhängig von den Eigenschaften und Anreizsystemen der Individuen, die dieses System geschaffen haben. Es existieren nur individuelle Intentionen und Ziele, die nicht zwingend konform sind und bei Zielverfolgung gegeneinander durchgesetzt werden müssen.[53] Durch die betonte Verschiedenartigkeit des Menschen im Bezug auf ihre Präferenzen, Ziele und Ideen folgt stillschweigend, dass Kollektive sich nicht so verhalten, als wären sie Einzelpersonen. Eine Theorie muss daher in ihren Erklärungsansätzen bei dem Verhalten des Individuums ansetzen, dessen Handlungen für die untersuchenden Erscheinungen verantwortlich sind.[54]

2.2.4 Individuelle Rationalität

In der neoinstitutionalistischen Literatur gibt es gegenwärtig zwei deutlich unterschiedliche Wege, den Begriff der individuellen Rationalität darzulegen. Der Neoklassik sehr nahe stehen die Vertreter der vollkommenen individuellen Rationalität, die vor allem in früheren Arbeiten der Neuen Institutionenökonomik zugrunde gelegt wurde. Demnach haben vollkommen rationale Individuen stabile sowie konstante Präferenzen[55] und besitzen die Fähigkeit, in vollkommener Voraussicht über zukünftige Geschehnisse alle möglichen Handlungsalternativen gegeneinander abzuwägen, um unter ihnen die optimale Auswahl sofort und kostenfrei zu treffen.[56] Die vollkommene individuelle Rationalität liegt den früheren Arbeiten von Vertretern der Neuen Institutionenökonomik zugrunde und ist heute noch dominierend in der ökonomischen Analyse des Rechts, der normativen Principal-Agent-Theorie und der Public-Choice-Theorie.

Mit dem Bemühen, der Realität besser zu entsprechen, haben jüngere Vertreter der Neuen Institutionenökonomik, vor allem WILLIAMSON und NORTH , der unvollkommenen individuellen Rationalität[57] größere Bedeutung beigemessen. Die individuellen Präferenzen der Entscheidungsträger werden hier als unvollständig und über die Zeit veränderlich beurteilt, da die Suche und die Bewertung relevanter Handlungsalternativen Einfluss auf die Präferenzen der Wirtschaftssubjekte nehmen können.[58]

Die Annahme unvollkommener individueller Rationalität berücksichtigt weiterhin die begrenzten Möglichkeiten des Menschen, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, d.h., selbst wenn er sich seiner Intention nach rational verhält, sind seine Möglichkeiten eingeschränkt.[59] Für die Kennzeichnung des Homo oeconomicus reicht es im Prinzip aus, wenn er sich nach Kräften bemüht, rational zu handeln, auch wenn er nicht über alle Alternativen und Folgen informiert ist.[60] SIMON betont hierzu „[…] to replace the global rationality of economics man with a kind of rational behavior that is compatible with the access to information and the computational capacities that are actually possessed by organism, including man […]“.[61] Es wird davon ausgegangen, dass das Verhalten auf ein erwartungsgestütztes Kosten-Nutzen-Kalkül zurückgeführt werden kann, bei dem neben dem Nutzen der Informationsverarbeitung auch die eingeschränkte Informationsverarbeitung des menschlichen Gehirns berücksichtigt wird, so dass Informationskosten entstehen.[62]

Ferner sollte bedacht werden, dass bei Berücksichtigung positiver Transaktionskosten in einem ökonomischen Modell der uneingeschränkte Erwerb von Wissen zu teuer und mit dem Blick auf zukünftige Entwicklungen auch unmöglich ist. Daher ist es auch in einer Situation eingeschränkter Rationalität nicht möglich, Verträge ex ante so zu gestalten, dass alle Eventualitäten berücksichtigt werden. Aus dieser Erkenntnis entwickelt sich die Theorie unvollständiger Verträge. Die unvollkommene individuelle Rationalität beherrscht die neue Literatur der Verfügungsrechtsanalyse, den Transaktionskostenansatz und den neuen institutionalistischen Ansatz in der Wirtschaftsgeschichte.[63]

Der positiven und normativen Strömung der Principal-Agent-Theorie liegt kein einheitlicher Rationalitätsbegriff zugrunde. Während die positive Principal-Agent-Theorie auf der Theorie unvollständiger Verträge aufbaut und von einer eingeschränkten individuellen Rationalität ausgeht, basieren die Überlegungen der normativen mathematisch orientierten Strömung auf vollständigen Verträgen mit einem sehr hohen Anspruch an die Rationalität der Vertragspartner.[64] Beiden gleichermaßen liegt jedoch die Annahme von opportunistischem Verhalten zugrunde, welches folgend näher erläutert wird.

2.2.5 Opportunismus

Die Unaufrichtigkeit der Menschen ist in der Neoklassik nicht relevant, da bei Vorliegen vollständiger Informationen opportunistisches Verhalten vorhersehbar und somit bedeutungslos wird.[65] Als Erweiterung der Neoklassik führt die Neue Institutionenökonomik den Opportunismus ein, wonach Wirtschaftssubjekte ihr Eigeninteresse unter Zuhilfenahme von List verfolgen.[66] Das schließt krasse Formen ein wie Lügen, Stehlen und Betrügen, beschränkt sich aber keineswegs auf diese Punkte. Häufiger bedient sich der Opportunismus raffinierter Formen der Täuschung.[67]

Im Rahmen der Principal-Agent-Theorie wird unterstellt, dass der menschliche Hang zu Opportunismus auch zur Täuschung und Schädigung des Principals führt und sich hieraus Konsequenzen in Bezug auf das Leistungsverhalten des Agenten ergeben. Leistungszurückhaltung und eigeninteressierte Vertragsauslegung seien hier als Beispiel für opportunistisches Verhalten genannt.[68]

2.3 Alte und Neue Institutionenökonomik

Schon die Klassiker der Ökonomie wie SMITH , HUME und MILL zogen die Bedeutung von Institutionen in ihre Überlegungen ein, da aus ihrer Sicht nur durch gesetzliche und moralische Regeln eine Funktionalität des Marktes möglich war. Erst mit der Einführung der Neoklassik wurden Institutionen für den Wirtschaftprozess scheinbar bedeutungslos. Die starke modelltheoretische, realitätsferne Vereinfachung der realen Wirtschaftswelt wurde jedoch auch immer wieder kritisiert. Im 19. und 20. Jahrhundert haben sich Vertreter der „Historischen Schule“, der „Freiburger Schule“, der „Österreichischen Schule“ und des amerikanischen Institutionalismus mit wirtschaftlichen Problemen beschäftigt, die in der neoklassischen Betrachtungsweise nicht bedacht werden. Diese Ökonomen gelten als die Vertreter der Alten Institutionenökonomik.[69] Die Neue Institutionenökonomik ist also nicht als direkte Nachfolgerin der alten Institutionenökonomik zu sehen, vielmehr bestehen sie beide parallel bis in die heutige Zeit.[70] Die folgende Darstellung zeigt die einzelnen institutionsorientierten Anätze im zeitlichen Ablauf:

Abbildung 1: Institutionsorientierte Theorieansätze im Zeitablauf.[71]

Die Neue Institutionenökonomik entwickelt sich in verschiedene Richtungen kontinuierlich weiter, wobei sich die heterogenen institutionenökonomischen Ansätze unterschiedlich weit von der Neoklassik entfernt haben. Im Folgenden möchte ich die wesentlichen Ansätze kurz vorstellen.

2.4 Teilansätze der Neuen Institutionenökonomik

Auch wenn unter den Forschern noch keine Einigkeit über die exakten inhaltlichen Bereiche der Neuen Institutionenökonomik herrscht, besteht Konsens über die drei Kerntheorien: die Theorie der Verfügungsrechte, die Transaktionskostentheorie und die Principal-Agent-Theorie[72], die als Teil der Vertragstheorie angesehen wird, welche sich weiterhin aus der Theorie relationaler Verträge und der Theorie sich selbst durchsetzender Verträge zusammensetzt.

[...]


[1] Neben dem Begriff der Principal-Agent-Theorie lassen sich in der Literatur mit synonymer Verwendung

auch die Begriffe Prinzipal-Agenten-Ansatz, Agency-Theorie, Agenturtheorie und Vertretungstheorie

finden.

[2] Vgl. Frese, E. , Organisationstheorie, 1992, S. 215.

[3] Vgl. Arrow, K. J. , Economics, 1985, S. 37.

[4] Vgl. Bamberg, G.; Ballwieser, W. , Agency, 1987, S. 1.

[5] Vgl. Kapitel 2.2.1.

[6] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 1 ff.

[7] Vgl. Blum, U.; u.a. , Institutionenökonomik, 2005, S. 44 f.

[8] Vgl. Göbel, E. , Neue, 2002, S. 1 f.

[9] Vgl. Arrow, K. J. , Essays, 1970, S. 224.

[10] Voigt, S. , Institutionenökonomik, 2002, S. 33 f., in Anlehnung an Schotter, A. , Theory, 1981.

[11] Vgl. North, D. C. , Institutionen, 1992, S. 3 f.

[12] Vgl. Voigt, S. , Institutionenökonomik, 2002, S. 33 f.

[13] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 7, in Anlehnung an Schmoller, G. v., Grundriß,

1900, S. 61.

[14] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 21 f.

[15] Vgl. North, D. C. , Institutionen, 1992, S. 43 ff.

[16] Vgl. North, D. C. , Institutionen, 1992, S. 55 ff.

[17] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 8.

[18] Vgl. North, D. C. , Institutionen, 1992, S. 30 f.; Simon, A. , Models, 1957, S. 241.

[19] Vgl. Arrow, K. J. , Essays, 1970, S. 224; North, D. C. , Institutionen, 1998, S. 5.

[20] Vgl. North, D. C. , Institutionen, 1992, S. 5.

[21] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 10 f.

[22] Vgl. Ebers, M.; Gotsch, W. , Theorien, 2006, S. 258.

[23] Vgl. Hayek, F. A. , Studien, 1969, S. 97 ff.

[24] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 8; Richter, R. , Sichtweisen, 1990, S. 572.

[25] Vgl. Göbel, E. , Neue, 2002, S. 9.

[26] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 8; Richter, R. , Sichtweisen, 1990, S. 572.

[27] Vgl. Göbel, E. , Neue, 2002, S. 9 f.

[28] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 21 f.

[29] Siehe Kapitel 2.2.3.

[30] Siehe Kapitel 2.2.4.

[31] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 26 f.

[32] Vgl. Wischermann, C.; Neibering, A. , Revolution, 2004, S. 17 f.; Erlei , M.; Leschke, M.; Sauer-

land , D. , Neue, 2007, S. 44 ff.

[33] Vgl. Kirchgässner, G. , Homo, 2000, S. 12 ff.; Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland, D. , Neue, 2007, S.

2 ff.; Tietzel, M. , Wirtschaftstheorie, 1985, S. 21 ff. und 66; Schoefer, M. , Ökonomik, 2005, S. 9 f.

[34] Vgl. Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland, D. , Neue, 2007, S. 46 ff.

[35] Coase, R. H. , New, 1984, S. 230.

[36] Schmoller, G. v. , Grundriß, 1900, S. 64.

[37] Vgl. Coase, R. H. , Problem, 1960.

[38] Vgl. North, D. C. , Institutionen, 1992, S. 14.

[39] Vgl. North, D. C. , Institutionen, 1992, S. 34.

[40] Vgl. Richter, R. , Insitutionen, 1994, S. 5.

[41] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 13 ff.

[42] Vgl. Williamson, O. E. , Institutionen, 1990, S. 1.

[43] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 55.

[44] Vgl. Commons, J. R. , Institutional, 1934, S. 58.

[45] Picot, A.; Dietl, H. , Transaktionskostentheorie, 1990, S. 178.

[46] Vgl. Cose, R. H. , Problem, 1993, S. 148.

[47] Vgl. Coase, R. , Nature, 1937, S. 386 ff.

[48] Vgl. Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland, D . , Neue, 2007, S. 41.

[49] Vgl. Arrow, K. J. , Organization, 1969, S. 48.

[50] Vgl. Richter, R. , Sichtweisen, 1990, S. 578.

[51] Vgl. Richter, R. , Sichtweisen, 1990, S. 573.

[52] Vgl. Hodgson, G. , Individualism, 1994, S. 63 f.

[53] Vgl. Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland , D. , Neue, 2007, S. 6.

[54] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 3.

[55] Vgl. Richter, R.; Bindseil, U. , Institutionenökonomik, 1995, S. 132; Richter, R. ; Furubotn, E. G. ,

Neue, 2003, S. 3 f.

[56] Vgl. Bökenkamp, J., Grundlagen, 1985, S. 126 ff.

[57] Simon verwendet in diesem Zusammenhang den Begriff der „eingeschränkten Rationalität“. Vgl. Si-

mon, H.A ., Models, 1957.

[58] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E. G. , Neue, 2003, S. 4 f.

[59] Vgl. Göbel, E. , Neue, 2002, S. 109.

[60] Vgl. Kirchgässner, G. , Homo, 2000, S. 31 f.

[61] Simon, H. A. , Models, 1957, S. 241.

[62] Vgl. Grossekettler, H. , Relevanz, 1978, S. 17.

[63] Vgl. Richter, R. ; Furubotn, E.G. , Neue, 2003, S. 4 f.

[64] Vgl. Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland, D . , Neue, 2007, S. 190.

[65] Vgl. Göbel, E. , Neue, 2002, S. 28 f.

[66] Vgl. Williamson, O.E. , Markets, 1975, S. 26.

[67] Vgl. Williamson, O. E. , Institutionen, 1990, S. 54.

[68] Vgl. Picot, A.; Dietl, H.; Frank, E. , Organisation, 2002, S. 70.

[69] Vgl. Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland, D. , Neue, 2007, S. 28 ff.

[70] Vgl. Göbel, E. , Neue, 2002, S. 48.

[71] Vgl. Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland, D. , Neue, 2007, S. 40.

[72] Vgl. Göbel, E. , Neue, 2002, S. 49.

Details

Seiten
76
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836628037
Dateigröße
487 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v226693
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre
Note
2,0
Schlagworte
principal agent theorie institutionenökonomie informationsasymmetrie agency

Autor

Zurück

Titel: Die Prinzipal-Agent-Theorie