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Die Geschichte der Sägeindustrie in Brandenburg von 1850 bis 1990

Diplomarbeit 2003 99 Seiten

Agrarwissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Ziel der Arbeit

2. Durchführung der Recherchearbeit
2.1. Allgemeine Recherche
2.2. Statistiken der Berufs-, Betriebs- und Gewerbezählungen in Preußen,
im Kaiserreich und im Deutschen Reich
2.3. Statistiken in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der
Deutschen Demokratischen Republik (DDR)
2.4. Sonstige Quellen

3. Charakterisierung eines Sägewerkes
3.1. Standort des Sägewerkes
3.2. Die Sägemaschinen eines Sägewerkes
3.3. Die Antriebskräfte eines Sägewerkes
3.4. Aufbau und Ablauf eines Sägewerk

4. Die Geschichte der Sägeindustrie in Brandenburg
4.1. Das Sägehandwerk in der Holzindustrie vor 1850
4.2. 1850 – 1918 » Das Sägegewerbe im Kaiserreich
4.3. 1918 – 1945 » Die Sägeindustrie in der Weimarer Republik und
im Nationalsozialismus
4.4. 1945 – 1990 » Die Holz- und Kulturwarenindustrie in der DDR

5. Diskussion
5.1. Kleinsägewerk kontra Großsägewerk
5.2. Ausblicke und Möglichkeiten für die brandenburgische Sägeindustrie

6. Zusammenfassung

Verzeichnisse

Anhang

1. Einleitung

Der Titel des Diplomthemas enthält drei wesentliche Begriffe: Brandenburg, Sägeindustrie und die Zeiteinteilung von 1850 bis 1990. Folgende Fragen sind also zur Klärung dieser
Begriffe zu beantworten:

1. Was ist bzw. wie definiert man Sägeindustrie ? ,
2. Warum gerade die Sägeindustrie in Brandenburg ? ,
3. Warum gerade diese Zeit von 140 Jahren behandeln ? .

Die Sägeindustrie bzw. das Sägehandwerk gehört zur Branche der Holzbearbeitung, diese wiederum zum Grundstoff- und Produktionsgewerbe [16]. In der analytischen Literatur und der brandenburgisch-preußischen Geschichte wechselte aber produktionstechnisch und statis- tisch die Zuordnung zwischen Holzbe- und -verarbeitung. So hielt Hahn 1923 fest, dass man „von einer Sägeindustrie als selbstständigen Industriezweig ... vor einigen Jahrzehnten noch nicht gesprochen [hat]. ... Es besteht aber heute kein Zweifel mehr, dass man darunter einen besonderen Zweig der Holzindustrie versteht.“ [30] Weitere Wirtschaftsanalysten definierten für die Sägeindustrie wesentliche Faktoren, nämlich mit unterschiedlichen Betriebsformen Sägearbeit zu verrichten, um schwerpunktmäßig Schnittholz einschließlich der Nebenprodukte (Schwarten, Spreißel, Späne) herzustellen. [09/16] Auch in den Statistiken von Preußen, dem Deutschen Reich und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wird die Säge- industrie stets in Zusammenhang mit anderen, dem eigentlichen Schnittvorgang nachgelagerten Be- und -verarbeitungen genannt. Dazu zählen insbesondere die Furnierherstellung, das Hobeln, das Imprägnieren und seit 30 Jahren auch die Herstellung von Holzfaserplatten und Holzspanplatten. Heute wird von einer zweistufigen Produktion gesprochen. Diese Auf-zählung zeigt, dass bei der Darstellung der Sägeindustrie nicht bei den „reinen Sägewerken“, also nur den „sägenden“ Betrieben, stehen geblieben werden darf. Es sinnvoll, die einzelnen Produktions-stufen bzw. -verfahren in der Analyse getrennt zu betrachten. Daher wird hier versucht, die Geschichte der Holzbearbeitung darzustellen, mit dem gegenwärtig besonderen Schwerpunkt der schnittholzerzeugenden Werke.

Die weitreichend bekannten geschlossenen Wälder Brandenburgs bieten einen nahezu uner-messlichen Holzvorrat an vielen verwertbaren Holzarten, z.B. Gemeine Kiefer, Rotfichte, Rotbuche, Stieleiche und andere Werthölzer. Was aber passiert mit dem Stammholz? Verarbeitung in der heimischen Industrie oder im Handwerk, Energiegewinnung oder Export?

Die Geschichte zeigt: „Der Holzreichtum der Provinz Brandenburg sowie die Nähe des großen Verbraucherplatzes Berlin haben eine bedeutende Holzindustrie entstehen lassen. In Brandenburg ist besonders die Sägerei und die grobe Holzverarbeitung ansässig.“ [67]

Dies verdeutlicht im besonderen Maße, dass sich die brandenburgische Sägeindustrie – aus handwerklicher Sägearbeit – streng standortsgebunden an der Rohstoffbasis entwickelt hat. Auch der Zusammenhang zwischen Produktion und Wirtschaft wird hervorgehoben. Brandenburg war schon immer wichtigstes Rohstoffgebiet für die Expansion und Entwicklung Berlins, zum Bau von Wohnhäusern und Industriebauten, für Kultur- und Gebrauchswaren wurde Holz gebraucht. Auch für die Energieversorgung war Holz dringend notwendig. Diese Beziehung ist annähernd vergleichbar mit der massiven Kohleindustrie und dem Ruhrgebiet am Rhein.

Aber gerade das Gebiet mit dem Namen Brandenburg, sowohl geographisch als auch politisch, macht die korrekte Analyse schwierig. Die Bezeichnungen wechselten von Kurmark über Mark, Provinz und Land Brandenburg, Bezirke Cottbus, Frankfurt/ Oder und Potsdam zum Bundesland Brandenburg. Dabei erstreckte sich das Gebiet ständig ändernd auf Teile des heutigen Mecklenburg, Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Polen. Als Grundlage wird deshalb nur das Gebiet des heutigen Bundesland Brandenburg gewählt. Es wird bei den Grenzen der jeweiligen Zeitepoche, bei den einzelnen Kreisen und bei der allgemeinen Entwicklung der brandenburgischen Sägeindustrie verblieben.

Es könnte mit der genaueren Betrachtung des Zeitfaktors im Mittelalter begonnen werden, denn im späten Mittelalter erfolgte eine sprunghafte Entwicklung des Handels und des Handwerks, beim Städtebau, Schiffsbau und Bergbau. Eine mechanische Schnittholzerzeugung war daher ein gesellschaftlich notwendiger Prozess. [23] Doch auf der Suche nach einer Definition von Industrie traten verschiedene Merkmale auf. Der Begriff „industrielle Revolution“ wurde mit der Einführung der Dampfmaschine geprägt. „Unter industrieller Revolution versteht man ... jene Periode, in der sich 1. neue Techniken, speziell die Arbeits- und Energieerzeugungsmaschinen durchsetzten, 2. die natürlichen Rohstoffe Eisen und Kohle erstmalig massenhaft genutzt wurden und somit die organischen Stoffe und Muskelkraft nicht mehr die Produktionsmöglichkeiten begrenzten, 3. das Fabriksystem als Organisationsform arbeitsteiliger gewerblicher Produktion seine Überlegenheit in entscheidenden Wirtschaftszweigen erwies und 4. freie Lohnarbeit die herrschende Erwerbsform der Massen wurde. Dies soll in England in den Jahren 1783-1802, in Deutschland von 1850-1857 eingetreten sein.“ [10]

Ergebnis der Entwicklung der revolutionären Dampfkraft: „Von nun an waren die Sägewerke nicht mehr an das Wasser gebunden oder vom Wind abhängig. Ihr Standort kann seither nach solchen wesentlichen Gesichtspunkten wie Verkehrslage, Holzaufkommen oder Holzweiterverarbeitung gewählt werden.“ [23] Gleichwohl blieb in Sägewerken die Wasserkraft noch lange Zeit die wichtigste Antriebskraft und die Sägeindustrie ist deshalb als „Prototyp eines statischen Wirtschaftszweiges bezeichnet worden.“ [22] Daher ist es sinnvoll mit der genauen Betrachtung ab dem Jahre 1850 zu beginnen, da sich in dieser Epoche „Deutschland aus einem Agrarland zu Beginn des Jahrhunderts über ein agrarisch-industrielles Land um 1850 zu einem industriell-agrarischen Staat .. entwickelte.“ [75] In den folgenden 140 Jahren fand eine der schnelllebigsten Entwicklungen in der Geschichte der Schnittholzproduktion statt. Hahn stellte 1923 fest, dass „seit der Einführung der Sägemaschinen .. sich eine vollkommende Abkehr von der Herstellungsart mit der Handsäge vollzogen [hat].“ [29]

Die obere Grenze von 1990 beruht darauf, dass Rüberg mit einer Untersuchung der brandenburgischen Sägeindustrie den Zeitraum der letzten 13 Jahre abdeckt. Er untersuchte mittels Fragenbogen alle Betriebe, die er in dieser Branche einordnen und finden konnte und fragte unter anderem nach der Art des Werkes, dem Jahreseinschnitt, der Produktion und dem Absatzgebiet des Betriebes. Er arbeitete „drei Zentren der Sägeindustrie in Brandenburg“ heraus. [58] Wie diese entstanden sind, gilt in dieser Arbeit zu klären.

Ziel der Arbeit soll es vorrangig sein, einige Momente der Geschichte der Sägeindustrie speziell in Brandenburg darzustellen. Dabei können nicht alle vielfältigen Beziehungen zum Wirtschafts- und Dienstleistungssystem der Region einbezogen werden, doch muss zunächst der Begriff Sägewerk charakterisiert werden. Schwerpunkte sind daher die Darstellung der Menge der schnittholzerzeugenden Betriebe, ihre Leistungen, Techniken und Bedeutung als Arbeitgeber anhand von Beschäftigtenzahlen, u.a. wichtige soziale Aspekte. Auch sollen die Reaktionen auf politische Entscheidungen, wirtschaftspolitische Veränderungen und technische Neuentwicklungen einbezogen werden. Beispiele von einigen brandenburgischen Sägewerken sollen dies unterstützen. Dabei sind mündliche Aussagen von Zeitzeugen für die Nachwelt bedeutungsvoll. Ergebnis dieser Arbeit ist es, ein Fazit zur Entwicklung der brandenburgischen Sägeindustrie zu ziehen und in Form einer Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Klein- und Großsägewerk festzuhalten. Es ist hier außerdem zu klären, welche Möglichkeiten es gibt, die Branche in Brandenburg als traditionellen Wirtschaftszweig mit dem Wissen und Konsequenzen aus der Vergangenheit zu erhalten. Als Anregung sollen ins-besondere für Klein-, aber auch für Großsägewerke, einige Maßnahmen erläutert werden.

2. Durchführung der Recherche

2.1. Allgemeine Recherche

Auf der Suche nach geeigneten Materialien waren die örtlich regionalen Bibliotheken und nicht zuletzt die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin Hauptquelle der Arbeit. Abhandlungen über die industrielle Geschichte führten zu einem breiten allgemeinen Grundwissen. Erst Dissertationen, meist älteren Ursprungs, gaben speziell zum eigentlichen Thema Hinweise auf besondere östliche und speziell brandenburgische Gegebenheiten. Sie schufen Verknüpfungen zu weitreichenden Beziehungen der Sägeindustrie mit anderen Wirtschafts-zweigen. Dazu zählen nicht nur die Forstwirtschaft, quasi die Existenzgrundlage der Säge-industrie, sondern auch das Transportwesen verbunden mit der Flößerei, der spezifische Sägemaschinenbau, der Handel mit Sägewerkserzeugnissen sowie regionale und überregionale Vereins- und Zollaktivitäten.

2.2. Statistiken der Berufs-, Betriebs- und Gewerbezählungen in Preußen, im Kaiserreich und im Deutschen Reich

Für die Zeit im Kaiserreich und im Deutschen Reich sind für alle weitergehenden Betrachtungen die genauen Angaben in den Gewerbezählungen und Betriebs- und Berufsstatistiken sehr hilfreich. Die bekanntesten Zählungen erfolgten 1849, zum 1. Dezember 1875, 5. Juni 1882, 14. Juni 1895, 12. Juni 1907, 16. Juni 1925, 16. Juni 1933 und zum 17. Mai 1939. Sie sind von ungeheurer Wichtigkeit, da sie nicht nur die Betriebe und die in ihnen beschäftigten Arbeiter angeben, sondern auch die Betriebsstruktur, Verhältnisse der Antriebskräfte, Anzahl der Sägen und ähnliche Dinge; oft getrennt nach Provinzen, Regierungsbezirken und Land-kreisen. So können auch nach politischen Umwälzungen noch Vergleiche, auf die einzelnen Landkreise bezogen, aufgestellt werden. Mit jeder neuen Zählung wurden die Angaben detaillierter. So wurde in der Gruppierung der „Industrie der Holz- und Schnitzstoffe“ weitere Untergliederungen eingeführt, getrennt nach einzelnen Produktions- und/ oder -veredelungs- stufen ein. Man beschränkte sich 1882 auf neun Untergliederungspunkte z.B. Holzzurichtung und -konservierung, Verfertigung von groben Holzwaren und Holzstiften, Tischlerei und Parkettfabrikation usw. 1939 gab es fünfzehn Untergliederungspunkte z.B. Säge- und Furnier-werke, Sägewerke mit Weiterverarbeitung, Sägewerke mit Herstellung von Holzbauten, Bau-zubehör, Möbel und Holzwaren usw. [41/70] Eine Unterteilung in „reine Sägewerke“, also Sägewerke ohne Weiterverarbeitung, erfolgte nicht. Sie traten stets mit wenigstens einer Kombination auf und es muss bei der Analyse auf Komparabilität geachtet werden. Im Zweifelsfall werden die absoluten Zahlen der einzelnen Punkte genannt. Alle statistischen Erhebungen waren mehr oder weniger in der Öffentlichkeit zugänglich.

2.3. Statistiken in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)

Eine ähnlich genaue Aufstellung, wie es die Preußische Statistik und die Statistik des Deutschen Reiches war, gab es für den Zeitraum nach dem 2. Weltkrieg nicht. Nur zwei Volks- und Berufszählungen in der DDR sind in dieser Kombination bekannt - 1945 und 1971. Beide waren öffentlich nicht zugänglich. Deshalb war es nur möglich, sich auf die Statistischen Jahresberichte, Jahrbücher und Taschenbücher der DDR, der Bezirke Cottbus, Frankfurt/ Oder und Potsdam zu stützen. Die tabellarischen Aufstellungen gehen aber unvollständig bis ins Jahr 1975 hinein. Beide statistischen Erhebungen, preußische und die der Sowjetischen Besatzungszone, beinhalten aber keine Angaben zur Schnittleistung oder Kapazitäten und das ist doch der eigentliche Bemessungsgrad eines Sägewerkes bei der Darstellung der Produktions- und Kapitalentwicklung. So muss hier auf mündliche Aussagen zurückgegriffen werden.

2.4. Sonstige Quellen

Beispiele von Sägewerken konnten aus verschiedenen Abhandlungen in Zeitschriften, Konjunkturberichten und teilweise aus regionalgeprägten wissenschaftlichen Publikationen bezogen werden. Erlebte Werksverhältnisse wurden unter anderem von Zeitzeugen selbst erfahren z.B. von Rudi Dräger, Vorsitzender des Verbandes der Säge- und Holzindustrie Brandenburg/ Berlin e.V. oder der Familie Strempel, Besitzer des Sägewerkes Vietmannsdorf. Sie konnten einen erheblichen Beitrag leisten, eine korrekte Abhandlung der Ereignisse in der Sägeindustrie darzustellen. Es wird hier und da auch auf das Wissen des World Wide Web (www) zurückgegriffen.

3. Charakterisierung eines Sägewerkes

Die Frage, ab wann und warum man von einer Sägeindustrie sprechen kann, wurde in der Einleitung geklärt. Wie sich ein industrielles Sägewerk aufbaut und welche Techniken hauptsächlich verwendet werden, soll in diesem Kapitel dargestellt werden. Weitere technische Entwicklungen kommen in den einzelnen Zeitepochen zum Ausdruck.

3.1. Standort des Sägewerkes

Mit der Problematik des optimalen Standortes eines Sägewerkes haben sich in der Vergangenheit viele Analysten beschäftigt, denn mit der Wahl des Standortes bei der Gründung eines Sägewerkes hängt die Existenz des Werkes ab. Es wird demnach unterschieden, wie in vielen anderen Wirtschaftszweigen üblich, zwischen einem rohstofforientierten und einem absatzorientierten Betrieb. Als Vorteile eines Sägewerkes im oder am Rohstoffgebiet werden genannt: geringe Transportkosten für das Rundholz, geringe Lohnkosten, weniger Schwierigkeiten in der Beschaffung von Arbeitskräften, vielfach Verbindung von Landwirtschaft, Mühle und Sägewerk, Unterbewertung der Arbeitskräfte bei Familienbetrieben, vielfach billige Wasserkraft. Dagegen sind die Vorteile eines absatzorientierten Sägewerkes: höhere Preise für einzelne Sortimente, leistungsfähiger im Angebot von Listenware, billigere Elektrifizierung, höhere Erlöse aus Abfällen durch Plattenfertigung oder direkten Absatz. [48] Besonders die Transportverhältnisse im 19. Jahrhundert und alle technischen Entwicklungen gaben eine Richtung für die Standortswahl vor. Da es einfach und in den meisten Fällen technisch machbar war, das Stammholz aus dem Wald direkt oder an einem Waldgebiet gelegenen Sägewerk zu ziehen bzw. zu flößen, entwickelten sich die meisten Sägewerke am Rohstoffgebiet. Da die Bearbeitung des Holzes ein Gewichtsverlust des Produkts im Verhältnis zum Gewicht des Stammholzes bedeutet, gestalten sich die Transportverhältnisse nach dem Einschnitt günstiger als der Stammholztransport. Streck hält 1931 dazu fest, dass „die deutsche Sägeindustrie als rohstofforientiert angesehen werden [muss]. Die Möglichkeit einer Absatzorientierung ist rational nur in den wenigsten Fällen gegeben. Die Anzahl der Sägewerke ist denn auch tat-sächlich sehr gering; soweit Werke dieser Art statistisch nachzuweisen sind, ist ihr Standort in den meisten Fällen nur traditionell bedingt“ [72] ... und „weil die Standortbildung in der Säge-industrie zu keiner Zeit in der Entwicklung tiefgreifenden Wandlungen unterworfen wurde, sondern in ihrem historischen Grundzug ... erhalten blieb.“ [22]

Streck beweist diese Theorie folgendermaßen: „Die Häufung der Sägeindustrie an der Stelle der Forstproduktion ergibt sich schließlich deutlich, wenn man versucht die Größe der Waldflächen in den einzelnen Ländern und Landesteilen mit der jeweiligen Zahl der Betriebe und der beschäftigten Arbeiter in Verbindung zu bringen. Es ergibt sich zwischen der Bewaldung und der Häufigkeit der Sägewerksbetriebe bzw. ihrer Größe, gemessen an der Zahl der beschäftigten Arbeiter, offensichtlich ein genauer Parallelismus. Die Rohstofforientierung der deutschen Sägeindustrie dürfte somit bestehen.“ [72] Für den zweiten Unterscheidungspunkt zieht er die Betriebszählungen zu Rate. „Als ausgeprägtester Typus des absatzorientierten Werkes erscheinen die Sägewerke in den Großstädten. ... In seiner reinen Form ist daher der absatzzugewandte Typ ohne große Bedeutung. Übergangsformen werden häufiger sein; doch wird in „Wirtschaft und Statistik“ [Zeitschriftenreihe] bei der Besprechung der Ergebnisse der Zählung von 1925 gleichfalls festgestellt, dass der Standort der Sägeindustrie in hohem Maße an den Rohstoff gebunden ist.“ [72] Heute werden nur, wenn überhaupt, Sägewerke gebaut, die eine Übergangsform darstellen. Sie resultiert aus den verbesserten Transportbedingungen, der Spezialisierung der Betriebe auf einige Sortimente und aus der nachhaltig ökologisch forsttechnisch angepassten praktizierten Forstwirtschaft. Traditionsgemäß entstandene Betriebe wurden auf ihre Ökonomie untersucht und ggf. rationalisiert. Eine Zusammenfassung formulierte Heil 1941 so: „Der ideale Standort für ein Sägewerk müsste folgende Bedingungen erfüllen: größte Nähe ausgedehnter Wälder, leichte Erreichbarkeit der Wasser- und Landverkehrsmittel sowie Nähe größerer Industrien und Konsumorte für das Halbfabrikat.“ [31]

Besonders Brandenburg ist dafür ein Beispiel. Sowohl Wald in ausreichendem und zusammenhängendem Maße und eine besondere Infrastruktur in Form von einem märkischen Wasser-straßen-, Eisenbahn- und Straßennetzes ist vorhanden, als auch Berlin in seiner Funktion als großer und alter Industrie- und Handelsplatz mit entsprechender Nachfrage könnte für den Absatz ein fester Garant sein. Schon 1842 wurde in der Forststatistik der deutschen Bundes-staaten beschrieben, dass „die Staatsforsten .. oft in bedeutenden Zusammenhange [sind].“ [07] Nach Schätzungen bzw. Berechnungen des Verfassers der Forststatistik gab es folgende Waldflächen in der Provinz Brandenburg: Regierungsbezirk (RegBz.) Potsdam 1.700.000 Morgen (= 425.000 ha), RegBz. Frankfurt/ Oder 1.600.000 Morgen (= 400.000 ha). Weitere Quellen belegen, dass der Waldanteil in Brandenburg recht hoch war (1882: 750.000 ha, 1975: 710.000 ha, heute 1.100.000 ha – Grenzverschiebungen nicht beachtet!). [58,61,62,63] Eine brandenburgische Sägeindustrie auf eigener Rohstoffbasis konnte sich also unter diesen Umständen entwickeln.

3.2. Die Sägemaschinen eines Sägewerkes

Zur Charakterisierung eines Sägewerkes gehört die Technik der Sägemaschinen. Deshalb Maschinen zum Einschnitt von Holz und nicht Werkzeuge, weil sich diese Arbeit auf die Säge industrie konzentriert, die Maschinen impliziert. Dazu gehört ein Hilfsmittel, das in einer relativ kurzfristigen Zeit ohne menschliche oder tierische Kraft mit konstanter Leistung Schnittware qualitativ gleich bleibend und quantitativ hoch produziert.

Man unterscheidet üblicherweise im Sägewerksbetrieb nach Haupt- und Nebenmaschinen. Fronius definiert die Hauptmaschine so: „Eine Hauptmaschine ist im Fertigprozeß immer jene Maschine, die an der Bearbeitung des gesamten Rohmaterials teilnimmt und die den Arbeitsrhythmus im Betrieb bestimmt. Im Sägewerk rechnet man zu den Hauptmaschinen alle Maschinen, die die erste Längszerspannung am Rundholz vornehmen.“ [25] Er benennt als Hauptmaschinen vornehmlich die Gatter (Seitengatter, Horizontalgatter, Vollgatter, Hochleistungsgatter), die Bandsägen (Horizontalblockbandsäge, Vertikalblockbandsäge, Doppelte Blockbandsäge) und die Kreissägen als Einblatt- oder Mehrblattkreissäge. „Sowohl in Deutschland wie auch in Finnland, wie überhaupt schließlich in den ganzen zentraleuropäischen Holzexport-Staaten herrscht unbedingt das Vollgatter als Hauptsägemaschine vor, während in Amerika die Blockbandsäge denselben Rang einnimmt. Wenngleich das deutsche Vollgatter in Amerika hier und da als altehrwürdig verspottet wird, und die technische Ein-richtung des deutschen Sägewerkes als rückständig angesehen wird, so entspricht doch gerade diese Maschine in hohem Grade der Eigenart der Bedingungen der deutschen Sägeindustrie.“ [72] Eine dieser Maschinen war i.d.R. je Sägewerk einmal vorhanden. Das Werk konnte daher nur bestimmte Holzarten in einige Schnittholzsortimente einschneiden. Die Schnittholz-sortimente waren vorherbestimmt, je nachdem welches Holz die Maschine mit einem Höchstmaß an Durchmesser und mit einem bestimmten Vorschub, zu einem vorwiegend erzeugbaren Schnittholzsortiment produzieren konnte. Zum Beispiel schnitt 1965 ein Hoch-leistungsgatter mit elektrischer Antriebskraft vorwiegend Nadelholz zu Bretter, Balken und Kanthölzer, bei einem Vorschub bis 15 m je Minute. Eine Horizontalblockbandsäge schnitt vorwiegend Laubholz bei einem Vorschub bis 25 m je Minute, aber nur mit einem Drittel Schnittleistung in der Betriebsstunde. [25] Die Schubleistungen sind von der Antriebskraft abhängig. Später wurden auch mehrere Hauptmaschinen hintereinander geschaltet, wenn es den Rahmen einer Rationalisierung erfüllte. Neuere Maschinen zur Schnittholzerzeugung, wie die Fräsmaschine oder der Profilzerspaner, zeigen zwar eine weitere Möglichkeit, haben aber mit dem eigentlichen Sägen nichts zu tun, weil sie eher dem Prozess des sehr groben Hobelns entsprechen.

Nebenmaschinen werden nach einem, häufig auch mehreren Maschinendurchgängen auf der Hauptmaschine zum Ablängen von Schnittware aller Art, zum Besäumen von Brettern und Bohlen und zum Nachschneiden von starkem Kantholz eingesetzt. Fronius benennt einige Arten: Kappsäge, Doppelbesäumsäge, Trennbandsäge usw. [25] Am Anfang der Industriali-sierung standen nur einige Arten zur Verfügung und waren häufig aus Holzrahmen gebaut, hatten eine geringere Schnittleistung und einen hohen Materialaufwand. Sie ähnelten noch dem Sägehandwerk. „Die Gatter wurden immer mehr in Eisenkonstruktion gebaut, und die neueren Maschinen, wie Kreissägen, Bandsägen usw. wurden zunehmend eingesetzt, zunächst allerdings nur in solchen Werken, die an großen Verkehrswegen lagen. ... Die Sägewerks-maschinen wurden weiter vervollkommnet, ihre Drehzahlen und ihre Leistungen stiegen, und die Einsatzmöglichkeiten nahmen zu. Um die Jahrhundertwende erkannte man schon, daß Hochleistungsmaschinen allein nichts nützen, wenn nicht auch der Materialienan- und -abtransport der Schnittkapazität angeglichen ist. So begann man, auch geeignete Förder-mittel zur Hebung der Schnittleistung der Sägewerksmaschinen zu konstruieren. Das letzte Glied in dieser Entwicklung ist schließlich die Automation in der Sägehalle.“, beschreibt Fronius die weitere Maschinenentwicklung. [25] Für drei Arten der Sägehauptmaschine, Vollgatter, Horizontalgatter und Blockbandsäge, hat Steinhilber 1909 die Vorteile einer jeden Maschine folgendermaßen zusammengefasst: „Das Vollgatter ist eine der wichtigsten Maschinen im Sägewerksbetrieb. Von der Leistungsfähigkeit desselben hängt viel ab. Kommen zwei oder mehr Vollgatter in Frage, dann werden zweckmäßig verschiedene Größen für den Stammdurchlass gewählt. Das Horizontalgatter findet da Verwendung, wo es darauf ankommt, die Stücke des Schnittmaterial je nach dem Ausfall der Qualität des Blockes beliebig zu ändern. Dies kommt namentlich bei Laubholz in Betracht, bei dem der Wert hauptsächlich darin besteht, dass die Qualität, die sich nach jedem Schnitt wieder anders zeigen kann, in die-jenige Brettstärke zerlegt wird, in der sie den Anforderungen am besten entspricht. Block-bandsägen eignen sich hauptsächlich für solche Betriebe, die das geschnittene Material selbst weiter verarbeiten. Blockbandsägen lassen den Stamm wie bei Horizontalgattern nach jedem Schnitt zu beliebiger Brettstärke einstellen, übertreffen aber das Horizontalgatter an Vor-schubgeschwindigkeit um das 5 bis 8fache und mehr (je nach Größe der Maschine)“. [71]

3.3. Die Antriebskräfte eines Sägewerkes

Nach der jahrhundertlangen Handarbeit machte man sich die Wasserkraft auch in der Säge-branche zu Nutze. Traditionell oder eher aus Mangel an geeigneten Alternativen blieb diese Art der Antriebskraft bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts erhalten. Seltener wurde auch die Windkraft und Tierkraft genutzt – „nur beim Antrieb einer Arbeitsmaschine durch Menschenkraft, wird kaum von einem dadurch begründeten „Werk“ gesprochen.“ [08] Um die Wasserkraft zu nutzen, wurden Wasserkraftanlagen z.B. Wasserräder (ober- und unterschlächtig) bzw. Turbinen verwendet. Revolutionär in der Sägebranche war der Einsatz von Dampfmaschinen in Form von Dampflokomobilen. Die ähnlich gebauten Dampfturbinen waren selten in Gebrauch. „Die Gründe sind darin gegeben, daß Dampfturbinen nur in größeren Ausführungen mit Dampfmaschinen in einem erfolgreichen Wettbewerb treten können; solche hohen Leistungen kommen aber für Holzwarenfabriken und Sägewerke nicht oder doch sehr selten in Frage. Die Dampfkraftanlagen unterscheiden sich nicht nur nach der Zahl der Zylinder, Art des Dampfes (Satt- oder Heißdampf) und Betrieb ohne oder mit Kondensation, sondern auch nach der Anordnung von Dampferzeuger (Kessel) und Maschine.“ [46] Zusätzlich kamen Verbrennungskraftanlagen auf. „Für Sägewerke kommt in der Regel nur die Verfeuerung von Holzabfällen aller Art und Sägespäne in Betracht.“ [46] Schließlich war die Entwicklung von Elektromotoren soweit, dass sie sich heute nahezu in allen Industriezweigen als Hauptantriebskraft etablierten. In Sägewerken wurden sie erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang eingesetzt. Denn schon 1923 stellte Lippmann für die elektrische Energie fest, dass „nur dann .. der elektronische Betrieb von Sägewerken und Holzbearbeitungsfabriken in Frage kommen [kann], wenn elektrische Energie zu ganz außer-gewöhnlich billigem Preise zur Verfügung steht. Geringerer Raumbedarf und bequeme Teil-barkeit durch Aufstellung mehrerer Motore sind Vorteile des elektrischen Kraftantriebes.“[46]

3.4. Aufbau und Ablauf eines Sägewerk

Die Standortswahl, die Maschinenwahl und die Wahl des Kraftantriebes wirken direkt auf den Aufbau eines Sägewerkes ein. Für den reibungslosen Ablauf genügt nicht nur die Sägehalle; vor- und nachgelagerte Vorgänge erfolgen auf den Rundholzplatz bzw. auf dem Schnittholz-platz. In neuerer Zeit schließen sich weitere Handlungen in weiteren Räumlichkeiten an, z.B. das Hobeln, das Imprägnieren, das schonende Verpacken und ggf. weitere zwischengelagerte Verarbeitungsstufen. Das Abflussschema eines „reinen“modernen industriellen Sägewerkes stellte Maisenbacher auf. Rundholzplatz: Lagerung Þ Entrinden Þ Einteilen Þ Ablängen Þ Vorbereiten zum Einschnitt Þ Sortieren Þ Fördern zur Sägehalle; Sägehalle: Vorschnitt Þ Nachschnitt Þ Kappen Þ Besäumen Þ Fördern zum Schnittholzplatz Þ Abfallaufbereitung; Schnittholzplatz: Sortieren Þ Stapeln Þ Verladen. [48] Nach dem Stapeln der Holzstapel folgt i.d.R. eine natürliche oder künstliche Trocknung in Trocknungskammern.

Wenn Organisation und Aufbau optimal aufeinander abgestimmt sind, teilt man die Säge- werke nach ihrer Zugehörigkeit ein. Fronius unterscheidet und definiert dabei: Lohnschnitt-sägewerke – meist Kleinbetriebe in denen fast ausschließlich fremdes Rundholz im Lohnauf-trag eingeschnitten wird; Forstsägewerke – diese Sägewerke gehören zu einem größeren Waldbesitz und schneiden nur Rundholz aus eigener Ernte ein; werkeigenes Sägewerk – Sägewerk als Nebenbetrieb im Rahmen eines größeren Unternehmens, das Schnittware nur für den Eigenbedarf produziert; Wassersägewerke – bei dieser Art von Sägewerken wird das Rundholz in einem See oder toten Flussarm, selten künstlichen Wasserbecken errichtet. [25] In Brandenburg dürften die Lohnschnittsägewerke und die werkseigenen Sägewerke vorgeherrscht haben. Denn es ist z.B. aus den Holzadressbüchern von 1921 ersichtlich, dass es dem Namen nach nur wenige „Forstsägewerke“ gab (Sägewerk der Eberhardt-Spechtschen Guts-verwaltung oder Freiherrlich von Eckardsteinisches Sägewerk „Friedemühle“). Bei diesen ist anzunehmen, dass sie ihr Rundholz aus dem eigenen Wald beziehen. In den Berufs- und Betriebsstatistiken des Deutschen Reiches wurden hauptsächlich Sägewerke, Sägemühlen und Sägewerke mit Weiterverarbeitung registriert. Die Existenz eines Sägewerkes ist direkt von der Schnittleistung im Jahr abhängig. Sie steigerte sich mit jeder neuen rationalisierenden und automatisierenden technischen Entwicklung. Man teilt die Sägewerke also auch nach der Schnittleistung ein, um sie als industriell groß oder handwerklich klein zu bezeichnen. Betriebsgrößen nach Fronius sind:

Kleinstbetriebe - Jahreseinschnitt bis 3.000 fm, Kleinbetriebe - 3.000 bis 9.000 fm, Mittel-betriebe - 9.000 bis 18.000 fm, Großbetriebe - 18.000 bis 30.000 fm, Größtbetriebe - 30.000 bis 100.000 fm. [25]

4. Die Geschichte der Sägeindustrie in Brandenburg

Das heutige Bundesland Brandenburg orientiert sich nicht an historische Grenzen. Sie und die dazugehörigen Bezeichnungen für Brandenburg veränderten sich je nach politischer Lage. Alle Quellen und die daraus verwendeten und abgeleiteten Zahlen beziehen sich jeweils auf den entsprechenden Zeitraum. Diese Veränderungen mussten beachtet werden, wenn Ver- gleiche aufgestellt wurden oder Entwicklungen für das gesamte Brandenburg dargestellt werden sollten . Tabelle 01 gibt dazu einen geschichtlichen Überblick.

Tabelle 01 Geschichtlicher Überblick der territorialen Bezeichnungen & Veränderungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: zusammengestellt aus: Dräger, Rudi ; Mündliches Informatives Gespräch ; Finowfurt ; 2003 [18]

Materna, Ingo / Ribbe, Wolfgang ; Brandenburgische Geschichte ; Akademie Verlag Berlin ; 1995 [50]

Milnik, Albrecht ; In Verantwortung für den Wald-Geschichte der Forst-... , Druckerei Russ Potsdam ; 1988 [51]

4.1. Das Sägehandwerk in der Holzindustrie vor 1850

„Holz gehörte seit jeher, neben Stein, Metall und Fasern, zu den wichtigsten Werkstoffen der Menschen. Als Brennstoff gar nicht gerechnet, war seine Stellung gegenüber den anderen Werkstoffen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts so überragend und zentral, daß der gesamte Zeitraum völlig zu Recht als ein „hölzernes Zeitalter“ bezeichnet worden ist.“ [08]

Diese Aussage von Benje zeigt deutlich, dass sich das Sägegewerbe auf den Bedarf des gesägten Holzes stützte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Wissenschaftler aus Mathematik, Physik und Naturlehre in Zusammenarbeit mit den bisherigen Produzenten Mittel und Wege finden mussten, in einer angemessenen Zeit eine Schnittholzmenge zu erzeugen, um den Bedarf zu decken.

Vor der Erfindung des Sägegatters durch Villard de Honnecourts im Jahre 1230, wurden die Bretter mittels einfachen Handsägen in schweißtreibender Handarbeit erzeugt. Denn „die Säge gehört wohl zu den ältesten Werkzeugen des Menschen.“ [04] Doch mit Hilfe des Gatters, in Deutschland seit 1322, und des Wassers konnten leichter als bisher die Holzblöcke zersägt werden. Es kamen neue Bezeichnungen auf, wie Schneidemühle, Sägemühle (Segmüln) und Brettmühle. Die dazugehörigen Berufe nannten sich Sägemüller, Schneide- müller oder Brettmüller, die Gatter, vom Wasser (in Holland seit 1593 auch durch Wind) über Nocken und Kurbeln angetrieben, Venetianergatter oder Nockengatter. Gegenüber den großen Zweimannsägen aus früherer Zeit stieg die Leistung so um das 5 bis 10fache. Man schaffte bei Tag- und Nachtschicht 900 m³ im Jahr, dies entspricht ungefähr 30.000 Bretter (25 cm x 25 mm a 4,50 m). Die Entwicklung vom Einblattgatter zum Bundgatter, also die zeitgleiche Verwendung mehrerer Sägeblätter, brachte eine erneute Leistungssteigerung und hing von der Anzahl der Sägeblätter ab. Es wurde z.B. von einer Schnittleistung von 4500 m³ im Jahr in einem Werk namens »Stansfieldmühle« berichtet. [23] „Die Massenproduktion von Brettern und Balken gab dem Holz- und Fachwerkbau neue Möglichkeiten. Die Verbreitung des Tischlerhandwerks als eines Spezialisten, vom Brettersägen entlastetes Gewerbes wurde durch die Sägemühle begünstigt.“ [57] Im Mittelalter entstanden auch in Brandenburg zahl-reiche Schneidemühlen und „aus seinen ausgedehnten Wäldern erfolgte neben der Eigenver-sorgung der Siedlungen und Produktionsstätten mit Brenn-, Bau- und sonstigem Nutzholz ein beträchtlicher Holzexport. Begünstigend wirkte, dass das Holz vielfach auf dem Wasserwege transportiert werden konnte, wozu die natürlichen Bedingungen durch Kanalbauten noch er-weitert und vervollkommnet wurden. Die kleineren Kanalsysteme im Dahmegebiet sind im 18. Jahrhundert vor allem zum Zwecke des Holztransports angelegt worden.“ [53] „Insgesamt gesehen war und blieb allerdings die Holzwirtschaft Mitteleuropas weit mehr durch den lokalen und regionalen Bedarf als durch den Export nach auswärts bestimmt.“ [57]

In Brandenburg beschäftigten sich u.a. die Mathematiker und Physiker Sturm und Euler von der Preußischen Akademie der Wissenschaften mit der Sägemühlentechnik. Neue Säge-maschinen wurden erfunden z.B. die Kreissäge von Miller, speziell für dickes und hartes Holz und den Einsatz bei Querschnitten.

1808 wurde von Newberry das Prinzip der Bandsäge, der »Säge ohne Ende«, erklärt und von der Firma Perin 1855 erstmals auf der Weltausstellung in Paris veröffentlicht (vgl. Abb. 01). Anfangs hatten die neuen Entwicklungen „noch mit im Mittelpunkt des allgemeinen technischen Interesses gestanden, so wurden sie im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend an den Rand dieser Aufmerksamkeit gedrängt.“ [08]

Abb. 01: Perins Bandsäge nach der Patentzeichnung von 1852

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Benje, Peter ; Die Einführung der maschinellen Holzbearbeitung... ; Darmstadt 2000 [08]

Größeres Interesse weckte die Entwicklung der mit Dampf angetriebenen Sägemaschine im Jahre 1802 in England, seit 1840 in Deutschland. Durch diese Erfindung wurde das Sägege-werbe unabhängiger von der Natur und konnte so die Leistung des Sägehandwerks oder besser jetzt der Sägeindustrie steigern. Zum Beispiel schaffte ein Zweigatter-Dampfsägewerk bei 20 Stunden Arbeitszeit pro Tag 9000 m³ im Jahr. Die Maschine wurde auch in Brandenburg eingesetzt und man war von den Sägewerken mit Dampfmaschinen beeindruckt. So wurde z.B. 1855 die Dampfschneidemühle »Wilhelmsmühle« in Liepe als „ein an Größe und Bedeutung unübertroffenes Werk“ beschrieben. Es besaß 8 Vollgatter mit bis zu 20 Sägeblättern, 6 davon für Stämme bis 8 m, 2 für Stämme bis 16 m ausgelegt. [23] Doch blieben die typischen Betriebsformen „im wahrsten Sinne des Wortes die Kleinst- und Kleinbetriebe mit einem bis zwei Sägegattern, oft als Anhängsel landwirtschaftlicher Betriebe.“ [30] Die kleinen Werke waren hauptsächlich von der Wasser- oder Windkraft abhängig. Doch „hatte sich die Zahl der Sägemühlen in allen Gebieten der Mark und Provinz Brandenburg um jeweils mehrere hundert Prozent vermehrt; sie betrug um 1849 in ganz Brandenburg an sogenannten „Deutschen Sägemühlen mit einer Säge“, „Holländische Sägemühlen mit mehreren Sägen“ und „Sägemühlen mit Kreissägen“ rund 480 Mühlen mit etwa ebenso vielen Arbeitern.“ [12]

4.2. 1850 – 1918 » Das Sägegewerbe im Kaiserreich

Die preußischen Statistiken von unterschiedlicher Qualität stellen die Entwicklung des Sägegewerbes gut dar. Mit Qualität sind hier die Angaben explizit zu den Sägewerken gemeint.

Bei der „Statistik“ von 1849 wird deutlich, dass nur 1,7 % (ohne Berlin 1,3 %) der berufs- tätigen Gesamtbevölkerung im Holz- und Schnitzstoffgewerbe in Brandenburg tätig waren. Da sich die Statistik hauptsächlich auf das Handwerk für Gebrauchs- und Kulturgüter bezieht, also Schnitzerei, Tischlerei und Flechterei, ist der Prozentsatz für die Sägeindustrie noch ge-ringer (908 Beschäftigte zu 17.008, also 5,3 % des Holz- und Schnitzstoffgewerbes oder 0,06 % der Gesamtberufstätigen). Die 908 Beschäftigten in der Sägeindustrie von Büsch unterscheidet sich von der „Statistikaufstellung“ von Kaufhold. Dieser gibt nur 442 Beschäftigte an. Grund für diese Differenz könnte die Aufnahmemethode der beiden Autoren sein. Büsch hatte die Beschäftigten in Selbstständige und Abhängige unterschieden. Man könnte sie auch in „Facharbeiter“ oder „Gehilfen“ einteilen. Kaufhold dagegen spricht nur von Beschäftigten allgemein. Er meint damit die unmittelbar mit dem Sägevorgang beschäftigten Personen bzw. die Inhaber der Mühlen. „Mühlen“ deswegen, weil zu diesem Zeitpunkt die Hauptantriebskraft das Wasser, seltener der Wind war und sie vom Typ eines Mühlengebäudes waren. Er unterschied in Deutsche Sägemühlen (eine Säge), Holländische Sägemühlen (mehrere Sägen) und Mühlen mit Kreissägen. [38] Diese Unterscheidung verdeutlicht die technische Ausstattung eines Sägewerkes/ Sägemühle bzw. der Sägeindustrie insgesamt. Kaufhold gibt an, dass in 454 Sägewerken mit einer Säge 353 Beschäftigte arbeiteten. [38] Verwunderlich dabei, die Zahl der Beschäftigten ist niedriger als die Zahl der Sägewerke. Druckfehler ausgenommen ist dieser Umstand dadurch zu erklären, dass zwar alle Sägewerke mit einer Säge angegeben wurden, aber das Sägegeschäft damals üblicherweise als Nebentätigkeit betrieben wurde. Die dazugehörigen Beschäftigten gehen in der Statistik aber in ihrem Hauptberuf ein z.B. als Tischler, Zimmerer, Müller oder Kaufmann. Bei den anderen beiden Mühlentypen ist die Zahl der Beschäftigten höher als die Zahl der Sägewerke (20 Holländische Mühlen mit 41 Beschäftigten und 10 Mühlen mit Kreissägen mit 48 Beschäftigten). Das sind Anzeichen für Sägewerke als Hauptbetrieb, aber auch für einen Klein(st)betrieb. Denn wird hier der Durchschnitt der Beschäftigten je Sägewerk ermittelt, arbeiteten 2 bzw. 5 Beschäftigte je Sägewerk. Büsch als Vergleich dazu gibt die Beschäftigten je Landkreis an. Bei dieser Aufstellung stechen die Kreise Calau (60), Jüterbog-Luckenwalde (49) und Luckau (54) hervor. Sie sind ein Beleg für größere oder aufwendigere Produktionsstätten im Süden Brandenburgs. Denn wird der Norden des heutigen Brandenburgs mit dem Süden (Spree- Havel-Linie) verglichen, so ergibt sich ein Verhältnis von 196 zu 303 Beschäftigten. Dies kann 1. auf die ausgedehnten Kiefernwälder im Norden zurückgeführt werden, 2. ist die Aus- nutzung der Wasserkraft im Norden durch ihre Vielzahl von Wasserwegen günstiger, 3. ver-ursachen die geringeren Stammholzdimensionen im Süden mehr Aufwand. Alle Faktoren treffen auch auf die Kreise des heutigen Polens zu, also ist auf eine Vielzahl von Sägewerken mit 380 Beschäftigten in diesem Gebiet zu schließen. Ein Vergleich der Landkreise in den kommenden Gewerbezählungen ist daher sinnvoller.

Tabelle 04 im Anhang zeigt alle o.g. statistischen Angaben (markiert) und repräsentiert die wichtigsten Daten des gesamten Brandenburg des Jahres 1849. [12]

Die Statistik von 1875 sollte im Niveau eigentlich über dem der Erhebung von 1849 liegen. Da aber das »Statistische Bureau« auf erhebliche Grenzen der Datenverarbeitungsmöglichkeiten gestoßen ist, fehlen bestimmte Berufsgruppen in der Gewerbestatistik, so auch die der Sägeindustrie. [12] Die Angaben für das Jahr 1875 sind für die Zwecke der Analyse der Sägewerke unbrauchbar und somit verzichtbar. Einzig allein die Angaben der Arbeitsmaschinen in den Schneidemühlen sind interessant. Daraus geht hervor, dass die Hauptsägemaschine des gesamten Brandenburgs (aber ohne Berlin) das Sägegatter ist. Dabei handelt es sich dem Anschein nach um damals leistungsfähige Gatter mit mehreren Sägen, also weniger Horizon-talgatter, die erst am Anfang ihrer Entwicklung und Leistung standen. Im Regierungsbezirk (RegBz.) Potsdam standen 376 Sägegatter mit 1.797 Sägen und im RegBz. Frankfurt/ Oder 523 Sägegatter mit 1.729 Sägen, entspricht im Durchschnitt 4 Sägen [Sägeblätter] je Maschine. Auch die spanintensiven Kreissägen wurden in vielen Sägewerken eingesetzt (298 in Potsdam, 255 in Frankfurt/ Oder), sei es als Sägehauptmaschine oder als Nebenmaschine. Die Bandsäge (52 in Potsdam, 68 in Frankfurt/ Oder), gerade erst funktionsfähig der Öffentlich- keit vorgestellt, wurde weniger genutzt. Die Maschinen wurden hauptsächlich von der Wasserkraft angetrieben. Aber auch die Dampfmaschine, das Symbol der fortschreitenden Indust-rialisierung, wurde zunehmend eingesetzt. Waren 1861 erst 68 Dampfmaschinen in Schneidemühlen installiert, so waren es 1875 schon 175. [40] Der Begriff Schneidemühle ist hier dann nur noch in historischer Sicht zu gebrauchen.

„1882 fand die nächste Berufzählung in Preußen und im Deutschen Reich statt und wurde mit der Aufnahme der Landwirtschafts- und Gewerbebetriebe, nicht jedoch mit einer Volkszählung gekoppelt. So war es zu diesem Zeitpunkt möglich, alle Wirtschaftszweige zu erfassen.“ [12] In dieser Statistik zählen die Sägewerke zu der Gruppe der Holzzurichtung und -konservierung. In späteren Statistiken unterscheidet das Statistische Bureau in Sägewerke und in sonstige Holzzurichtung und -konservierung. Da aber zu dieser Zeit das industrielle Imprägnieren von Holz eher nebensächlich war, werden die Angaben trotzdem genutzt.

So gab es 1882 in der Provinz Brandenburg, ab jetzt immer offiziell ohne die Stadt Berlin, 530 Sägewerke, davon 189 Nebenbetriebe mit 2.902 Beschäftigten. Das heißt also im Ver- gleich zu 1849, dass die Zahl der Sägewerke um 9,5 % zunahm, die Beschäftigten aber um 319,5 %. Der Trend vom Klein(st)betrieb oder auch Alleinbetrieb zum Mittelbetrieb mit ent-sprechend höherer Kapazität wird deutlich, denn 1882 gab es in der Provinz Brandenburg nur 51 Alleinbetriebe. Der Rest waren Mehr-Personenbetriebe, auch wenn die Sägewerke nicht mehr als 5 Personen beschäftigten. Die Kreise Angermünde, Niederbarnim, Oberbarnim und Osthavelland des RegBz. Potsdam fallen durch ihre stark angestiegenen Beschäftigtenzahlen auf. Andere Kreise wie Jüterbog-Luckenwalde, 1849 noch eine der Hauptproduktionsstätten nach Beschäftigtenzahlen, oder Templin blieben fast auf dem Niveau von 1849. Hier lag der Grund vor allem bei der günstigen und erheblich erweiterten Infrastruktur im Norden Brandenburgs, die mit diesen Bedingungen ein Wachstum verursachten. Namentlich ist hier die Wasserschifffahrt und die damit verbundene Flößerei zu nennen.

Tabelle 04 im Anhang zeigt alle o.g. statistischen Angaben (markiert) und repräsentiert die wichtigsten Daten des gesamten Brandenburg des Jahres 1882. [12]

Ebner analysierte 1912 die Holztransporte in Österreich, Deutschland und Westrussland. Er definierte die märkischen Wasserstraßen so: „Zu den märkischen Wasserstraßen werden jene gezählt, welche zwischen der Elbe und Oder liegen und im Norden mit den mecklenburgischen Gewässern in Verbindung stehen. Diese Wasserstraßen vermitteln auch den Verkehr zwischen der Elbe und Weichsel, da die letzteren durch schiffbare Flussläufe und Kanäle mit der Oder verbunden sind. Die märkischen Wasserstraßen, deren Zentralpunkt in Spandau, die Mündungsstelle der Spree in die Havel, liegt, weisen folgende Hauptlinien auf: 1. Die untere Havelwasserstraße (170 km), welche die Verbindung der unteren Elbe mit Spandau herstellt. - 2. Die Ihle- (30 km) und den Plauekanal (34,6 km), welche den Verkehr von der oberen Elbe nach der Havelwasserstraße vermitteln. - 3. Die Havel-Oderwasserstraße (102,7 km), welche von Spandau nach der unteren Oder, und zwar nach Hohensaathen führt. - 4. Die Spree-Oderwasserstraße (132,6 km), welche ihren Weg von Spandau über Berlin nach Fürstenberg (an der oberen Oder) [heute Eisenhüttenstadt] nimmt.“ [20]

Abb. 02 verdeutlicht die enorme Bedeutung des märkischen Wasserstraßennetzes. Hauptgüter aus der Holzbranche waren laut Ebner Stämme, Brennholzscheite und Schnittware, jeweils von „harten und weichen“ Holzarten. Als Messpunkte hat er die Schleusen auf den Kanälen gewählt. Sie zeigen eine bestimmte Transportrichtung der verschiedenen Holzwaren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 02: Die märkischen Wasserstraßen

Quelle: Ebner, Karl ; Flözerei und Schiffahrt auf Binnengewässern mit besonderer... ; Wien 1912 [20]

Die wichtigste Verbindung des märkischen Kanal- und Flussnetzes für die brandenburgische Holzindustrie war der Finowkanal, später die neue Havel-Oderwasserstraße.

Die an der Wasserstraße gelegenen Seen in Oderberg und Liepe waren ein Inbegriff für den Holztransport und der Holzbearbeitung (vgl. Markierung auf Abb. 02). Rudolf Schmidt, ein bekannter Chronist der Gegend, schrieb einmal: „Viel tausend starke Stämme lagern dicht zusammen auf seiner Oberfläche. Es ist Bauholz- und Bretterkammer von ganz Norddeutschland.“ [59] Dabei kam das meiste Holz nicht aus den märkischen Wäldern, sondern aus den Wäldern Russlands und Ostpolens sowie auch über die Oder verschifftes skandinavisches Holz. „Bereits in den achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts gingen jährlich 10.000-12.000 Stämme Floßholz über den Finowkanal bzw. zu den an ihm liegenden Verarbeitungsstätten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen wöchentlich 500 bis 700 Floßtriften (mit je 60-80 Stämmen) in den Oderberger Gewässern an.“ [53] Weitere Quellen sprechen von bis zu einer halben Million Stämme, die „auf ihre Verarbeitung vor Ort oder auf den Weitertransport in Floßverbänden nach Berlin, alles durch Schleusen des Finowkanals hindurch, [warten].“ [77] Ein Grund für die Entstehung der zahlreichen Sägewerke in Liepe und Oderberg-Bralitz, neben den günstig gelegenen Seen und dem Finowanal ist, dass „es infolge der Erschwerung und Verteuerung der Flößerei auf dem Finowkanal nicht mehr konvenabel war, das Weichselrundholz bis nach Berlin zu flößen.“ [49] Ebner beschreibt dazu die Ereignisse am Oderberger und Lieper See um 1912 so: Die verarbeitete Holzmasse schätzt man auf 400.000 m³, 1908 waren es nur 250.000 bis 300.000 m³. Das Holz lagert auf einer Wasserfläche von 1 km². „Jene Floßtafeln, welche im Winter zum Verschnitte gelangen sollen, werden möglichst nahe zu den betreffenden Sägen gebracht und zur Ersparung von Lagerfläche in mehreren Lagen übereinander geschichtet. So bleiben die Stämme Monate, ja auch ein bis zwei Jahre unter Wasser liegen, ohne daß sie schädliche Veränderungen erleiden ... [und können] im Winter sofort nach dem Herausholen aus dem Wasser verschnitten werden ...“ [20] Abb.03 vom Oderberger See zeigt das Floßholz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 03: Oderberger See mit Floßtafeln

Quelle: Ebner, Karl ; Flözerei und Schiffahrt auf Binnengewässern mit besonderer... ; Wien 1912 [20]

Details

Seiten
99
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783836626927
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v226618
Institution / Hochschule
Fachhochschule Eberswalde – Forstwirtschaft, Forstnutzung
Note
2,1
Schlagworte
sägewerk brandenburg forstnutzung forstwirtschaft holzindustrie

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Titel: Die Geschichte der Sägeindustrie in Brandenburg von 1850 bis 1990