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Der Mehrwert von RFID als Optimierungsinstrument des Supply Chain Management für den Endkunden und das Unternehmen

Diplomarbeit 2008 65 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen des Supply Chain Management (SCM)
2.1 Entwicklung des SCM
2.2 Leitlinien und Prinzipien des SCM
2.3 Aufgaben und Ziele des SCM
2.3.1 Normativ
2.3.2 Strategisch
2.3.3 Operational
2.4 Motive
2.5 Potenziale des SCM
2.6 Risiken des SCM

3 Grundlagen der Radio-Frequenz-Identifikation (RFID) Technologie
3.1 Die RFID-Technologie
3.2 Entwicklungsgeschichte von der RFID
3.3 Technische Grundlagen
3.3.1 Aufbau und Funktionsweise
3.3.2 Bauformen von Transpondern
3.4 Abgrenzung RFID und Barcode
3.4.1 Der Barcode
3.4.2 RFID im Vergleich zum Barcode

4 Integration von RFID im SCM
4.1 Bedeutung von RFID im SCM
4.2 Einsatzmöglichkeiten von RFID im SCM
4.2.1 Warenlieferung im Markt
4.2.2 Lagermanagement
4.2.3 Tags auf Produkten
4.2.4 Bezahlung von Waren
4.2.5 Warenrückverfolgung
4.2.6 Mehrwegsysteme
4.2.7 Diebstahlsicherung
4.3 Kosten des Einsatzes
4.4 Optimierungspotenziale

5 Anwendungsbeispiele von RFID im SCM aus der Praxis
5.1 Fallbeispiele Handel
5.1.1 Metro Group
5.1.2 Wal-Mart
5.2 Fallbeispiel Logistik
5.2.1 Deutsche Post
5.3 Fallbeispiele Industrie
5.3.1 Automobilindustrie

6 Analyse der Auswirkungen des Einsatzes von RFID im SCM
6.1 Potenzialanalyse aus Sicht des Unternehmens
6.1.1 Stärken (Strengthens)
6.1.2 Schwächen (Weaknesses)
6.1.3 Chancen (Opportunities)
6.1.4 Gefahren (Threats)
6.2 Potenzialanalyse aus Sicht des Endkunden
6.2.1 Stärken (Strengthens)
6.2.2 Schwächen (Weaknesses)
6.2.3 Chancen (Opportunities)
6.2.4 Gefahren (Threats)

7 Möglichkeiten zur Gewinnung des Vertrauen der Endkunden in die RFID Technik
7.1 Grundsätze des Umgangs mit RFID
7.2 Kommunikationsstrategien

8 Resümee

Literaturverzeichnis

Eidesstattliche Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Definitionen von SCM in der Literatur

Abbildung 2: Erfolgpotenziale des SCM

Abbildung 3: Aufbau eines RFID-Systems

Abbildung 5: Shared Information Hubs (SIH)

Abbildung 6: Warenverfolgung mit RFID bei der Metro Group

Abbildung 7:Darstellung des Bullwhip-Effekts

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

In rennomierten Fachzeitschriften und Internetseiten sowie in der Literatur wird die Radio Frequenz Identification (RFID) Technologie immer wieder in den Zusammenhang mit einer „Revolution“ der Wirtschaft und des Supply Chain Managements gebracht. Einige Logistiker sehen die Bedeutung der Erfindung von RFID sogar gleichbedeutend mit der Erfindung des Rads.[1] Sowohl die Europäische Union als auch die Bundesrepublik Deutschland fördern jährlich mehrere Projekte mit Steuergeldern. Zahlreiche namhafte Unternehmen wie die Metro AG, Wal-Mart, DHL oder Schenker investieren seit einigen Jahren mehrere Millionen Euro in Pilotprojekte mit RFID und planen den unternehmensweiten Einsatz der Technologie. In der Bundesrepublik werden die Unternehmen etwa 600 Millionen Euro in die RFID-Technologie im Jahr 2008 investieren und im Jahr 2010 sollen sogar weltweit 3 Milliarden US Dollar in RFID investiert werden.[2]

Diese zahlen spiegeln die große Bedeutung von RFID für die Unternehmen und die gesamte Wirtschaft. Trotz der großen Euphorie, die die RFID-Technologie international ausgelöst hat, haben bereits einige Unternehmen negative Erfahrungen gemacht mit RFID. Zudem bleibt die Euphorie auf der Kundenseite gänzlich aus. Ferner werden bei den Endkunden durch die neue Technologie zahlreiche Befürchtungen in Bezug auf den Datenschutz und den Nutzen von RFID geweckt.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Problematik, dass der RFID Technologie viel Euphorie auf Seiten der Unternehmen entgegen gebracht wird und das RFID auf Seiten der Endkunden eher Zurückhaltung hervorruft. Ziel dieser Arbeit ist eine klare Potenzialanalyse, die sowohl die Stärken und Schwächen (heutiger Stand der RFID-Technologie) als auch die Chancen und Gefahren (zukunftsgerichtete Betrachtung und Bewertung) der RFID-Technologie aus Sicht der Unternehmen und der Endkunden analysiert. Ableitend aus der Potenzialanalyse soll ersichtlich werden, inwiefern sich der Mehrwert der Technologie für die Unternehmen und die Endkunden unterscheidet und inwiefern die Interessen der Unternehmen und der Endkunden im Kontrast zueinander stehen. Dabei soll analysiert werden, mit welchem Umgang und welcher Kommunikationsstrategie die Unternehmen das Vertrauen für RFID der Endkunden gewinnen können. Abschließend soll bewertet werden, wie die Zukunftsaussichten für RFID im Supply Chain Management sein können.

1.3 Aufbau der Arbeit

Der erste Teil dieser Arbeit klärt die Grundlagen des Supply Chain Managements und der RFID-Technologie. Darauf aufbauend wird dargestellt, inwiefern RFID im SCM integriert werden kann und welche Einsatzmöglichkeiten und theoretischen Optimierungspotenziale es grundsätzlich gibt. Zusätzlich wird anhand von Fallbeispielen aus dem Handel, Logistik und der Industrie dargestellt, auf welche Weise RFID in der Praxis bereits eingesetzt wird. Aufbauend auf dieser Basis wird im zweiten Teil dieser Arbeit die Potenzialanalyse von RFID im SCM aus Sicht der Unternehmen und aus Sicht der Endkunden durchgeführt. Abgeleitet aus der Potenzialanalyse werden dann die Möglichkeiten zur Gewinnung des Vertrauens in RFID der Endkunden erörtert und analysiert. Abschließend erfolgt ein Resümee über die Arbeit, in dem ein kritischer Ausblick und eine Bewertung von RFID im SCM vorgenommen wird.

2 Grundlagen des Supply Chain Management (SCM)

2.1 Entwicklung des SCM

In modernen Wertschöpfungsketten (Supply Chain) durchlaufen Waren auf dem Weg zum Endkunden mehrere Stationen und Knotenpunkte. Diese Knotenpunkte und Stationen stellen alle Beteiligte an einer Wertschöpfungskette dar und bestehen grundsätzlich aus Zulieferern, Produzenten, Großhändlern, Speditionen, Lagerhäusern, Dienstleistern und den Filialen. In der klassischen Betriebswirtschaftslehre und Logistik werden die Beteiligten an der Wertschöpfungskette isoliert betrachtet. Grundsätzlich trifft jeder Beteiligte einer Supply Chain seine eigenen betriebswirtschaftlichen Entscheidungen, die die Produktion, die Lagerhaltung und den Absatz betreffen können. Es wird bei dieser ursprünglichen Form der Betriebswirtschaftslehre und der Logistik kein Systemzusammenhang zwischen allen Beteiligten der Wertschöpfungskette gesehen.[3]

Um die Lücke zwischen dem Unternehmen und den übrigen Beteiligten der Supply Chain zu schließen, wurde in den 80er Jahren das Just-In-Time Konzept eingeführt. In den 90er Jahren wurde in Folge das Efficient-Consumer-Response (ECR) Konzept eingeführt, welches die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und dem Kunden verbessern sollte.[4]

Abbildung 1: Definitionen von SCM in der Literatur

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Begriff „Supply Chain Management“ wurde erstmalig von Unternehmensberatern in den 80er Jahren eingeführt. Erst Anfang der 90er Jahre wurde das SCM in der Literatur strukturiert und definiert.[5] In der nachfolgenden Abbildung 1 sind einige Definitionen aus der internationalen Literatur aufgeführt, die aufzeigen sollen, wie unterschiedlich und weitläufig SCM definiert werden kann.

In der Abbildung 1 lässt sich erkennen, dass es unter den Theoretikern und Praktikern bis heute keine klare und einheitliche Definition des Supply Chain Managements gibt. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Zielen des SCM in der Praxis und zum anderen daran, dass das SCM nicht klar abgrenzbar ist von den verschiedenen Begriffen der unternehmensübergreifenden Logistik, des Logistikmanagements und dem Produktionsmanagements.[6]

Für diese Arbeit soll die Definition des deutschen Autors Holger Arndt als eine der aktuellsten und allgemein gültigsten übernommen werden: „Supply Chain Management ist die unternehmensübergreifende Koordination und Optimierung der Material-, Informations- und Wertflüsse über den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Rohstoffgewinnung über die einzelnen Veredelungsstufen bis hin zum Endkunden mit dem Ziel, den Gesamtprozess sowohl zeit- als auch kostenoptimal zu gestalten.“[7]

2.2 Leitlinien und Prinzipien des SCM

Der Erfolg des Supply Chain Management basiert auf der Schaffung von effektiven Strategien, auf der Verpflichtung zur kontinuierlichen Leistungserbringung sowie auf dem Willen zur Veränderung von allen Unternehmensbereichen im Sinne der ganzheitlichen Betrachtung. Dabei soll das Gesamtsystem bzw. die gesamte Supply Chain optimiert werden.[8] Um diesen Erfolg zu erreichen, können drei grundsätzliche Leitlinien hervorgehoben werden:

Als eine dieser drei wesentlichen Leitlinien des SCM muss die Kunden- und Wettbewerbsorientierung genannt werden. Dabei steht der Kundennutzen im Spannungsfeld zum profitablen Wachstum. Die Kundenorientierung bedeutet für das SCM, dass alle organisatorischen Strukturen wie die Aufbau- und Ablauforganisation innerhalb der Supply Chain und alle an der Supply Chain beteiligten Unternehmen an dem Kundennutzen ausgerichtet werden müssen. Bei der Gegenüberstellung des Ziels des profitablen Wachstums und der Kundenorientierung können zwei wesentliche Kernaspekte herausgehoben werden. Zum einen sollten alle Verbindungen der Beteiligten der Supply Chain ganzheitlich erfasst werden und zum anderen sollte auf die handfesten Ergebnisse über Gewinnwachstum, Ressourcennutzung und Kostenreduktion eingegangen werden.[9]

Die zweite Leitlinie des SCM ist die Prozessorientierung. Die Effektivierung und Optimierung von Prozessen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im SCM. Die Prozesse im SCM sollen so effektiv koordiniert werden, dass Kundennutzen auf der einen Seite und wirtschaftliche Rentabilität auf der anderen Seite geschaffen wird.[10]

Die dritte Leitlinie ist die ganzheitliche Betrachtung. Dabei sollen alle Entscheidungen des normativen, strategischen und operativen Managements in einem geschlossen ganzheitlichen Ansatz getroffen werden.[11]

Aus den Praxiserfahrungen bei der Realisierung von SCM haben die Autoren David L. Anderson, Frank F. Britt und Donavon J. Favre folgende sieben Prinzipen abgeleitet, die zu wirtschaftlichem Wachstum beigetragen haben:

- “Principle 1: Segment customers based on the service needs of distinct groups and adapt the supply chain to serve these segments profitably.
- Principle 2: Customize the logistics network to the service requirements and profitability of customer segments.
- Principle 3: Listen to market signals and align demand planning accordingly across the supply chain, ensuring consistent forecasts and optimal resource allocation.
- Principle 4: Differentiate product closer to the customer and speed conversion across the supply chain.
- Principle 5: Manage sources of supply strategically to reduce the total cost of owning materials and services.
- Principle 6: Develop a supply chain-wide technology strategy that supports multiple levels of decision making and gives a clear view of the flow of products, services, and information.
- Principle 7: Adopt channel-spanning performance measures to gauge collective success in reaching the end-user effectively and efficiently.”[12]

Diese sieben fundamentalen Grundsätze wurden abgeleitet aus erfolgreichen Umsetzungen von SCM in mehreren Unternehmen. Die Prinzipien sollen dabei den Entscheidungsträgern helfen, die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen.[13]

2.3 Aufgaben und Ziele des SCM

In der innerbetrieblichen Produktionsplanung und –steuerung werden die gestalterischen, die planerischen und die steuernden Aufgaben aus der unternehmensinternen Sicht betrachtet, die Aufgaben und Ziele des SCM hingegen aus der unternehmensübergreifenden Sicht. Im Folgenden werden die normativen, strategischen und operativen Aufgaben und Ziele näher erläutert.

2.3.1 Normativ

Das normative SCM definiert die generellen Ziele des SCM und stellt Prinzipien und Normen auf, die eine gewisse SC-Kultur darstellen. Diese SC-Kultur gibt die Regeln für das Verhalten innerhalb der Supply Chain vor und hat als langfristiges Ziel die Sicherung der Lebens- und Entwicklungsfähigkeit der Supply Chain.[14]

Auf der normativen Ebene werden Vision, Kultur und Politik der Supply Chain formuliert.[15] Dabei spielt die SCM-Vision eine besondere Rolle. Die SCM-Vision stellt ein realistisches und erstrebenswertes Zukunftsbild dar und macht „Zukunftsaussagen über die Strukturen und Prozesse der Güter-, Informations- und Geldflüsse“[16]. Die SCM-Vision dient allen Beteiligten der Supply Chain als „Leitstern“. Es gibt einige Beispiele, die zeigen, dass erfolgreichen Unternehmen eine Vision zugeordnet werden kann und weniger erfolgreichen Unternehmen hingegen nicht.[17] Der Stellenwert des normativen SCM darf deswegen nicht unterschätzt werden, da dieser den Rahmen aller künftigen Aktionen im SCM vorgibt und sich die strategischen und operativen Ziele nach dem normativen Zielen orientieren.

2.3.2 Strategisch

Das strategische Management ergibt es sich aus dem normativen Zielen des SCM. „Im Mittelpunkt strategischer Überlegungen stehen neben Programmen die grundsätzliche Auslegung von Strukturen und Systemen sowie das Problemlösungsverhalten der beteiligten Unternehmen.“[18] Bei dem strategischen SCM sollen die Erfolgspotenziale der Logistik in der Supply Chain ausgeschöpft werden. Dabei soll die Wettbewerbsfähigkeit und Wettbewerbsposition der Supply Chain langfristig stabilisiert und gestärkt werden.[19] Neue Erfolgpotenziale ergeben sich aus den Veränderungen und Entwicklung en von Bedingungen, die zukünftig vorteilhaften bzw. positiven Nutzen gegenüber dem Wettbewerb erzielen sollen.[20]

2.3.3 Operational

Das operative SCM leitet sich unmittelbar von dem strategischen SCM ab. Auf der operationalen Ebene sollen die normativen und strategischen Ziele direkt in operatives Handeln umgesetzt werden.[21]

2.4 Motive

Die Motive für die Umsetzung eines SCM Konzepts leiten sich von den gestiegenen Anforderungen und der wachsenden Komplexität und Dynamik von Supply Chains ab. Dabei stehen die Unternehmen unter dem Druck und vor dem Problem, den Anforderungen wachsender Komplexität der Supply Chain gerecht zu werden, bei gleichzeitig geringer werdenden Reaktionszeiten. Das SCM soll helfen, die benötige Reaktionszeit zu verringern, die verfügbare Reaktionszeit zu erhöhen und die Komplexität und Dynamik zu reduzieren.[22]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Erfolgpotenziale des SCM

Zudem kann durch die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette im Supply Chain Management von einer veränderten Form der Konkurrenzbeziehung gesprochen werden, da nicht mehr einzelne Unternehmen sich als Konkurrenten gegenüber stehen, sondern ganze Wertschöpfungsketten bzw. Supply Chains. Dadurch wird der Druck auf die Unternehmen, unternehmensübergreifende Prozesse zu optimieren, deutlich stärker und ist eine weitere Motivation zur Umsetzung des SCM Konzepts.[23]

2.5 Potenziale des SCM

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Potenziale des Supply Chain Management im normativen, strategischen und operativen Management sind als ausgesprochen hoch zu bezeichnen. Die Unternehmen müssen aber zur Ausschöpfung dieser Potenziale erhebliche Investitionen unter anderem für Software tätigen und bereit sein zu Veränderungen. Die Abbildung 2 zeigt die Erfolgspotenziale des SCM nach der normativen, strategischen und operativen Ebene geordnet.

2.6 Risiken des SCM

Das Supply Chain Management steht durch die erhebliche Bedeutung der Wettbewerbsfähigkeit und den Optimierungspotenzialen sowie den hohen Aufwand bzw. Kosten, die für die Umsetzung eines SCM Konzepts aufgebracht werden müssen, unter einen enormen Erfolgsdruck. Das SCM Konzept ist grundsätzlich durch eine sehr hochgradige Komplexität geprägt und kann sich in Zusammenhang mit dem hohen Erfolgsdruck gefährdend auf die erfolgreiche Umsetzung auswirken.[24]

Auf der normativen Ebene können sich z.B. unterschiedliche Unternehmenskulturen gefährdend auf den Erfolg auswirken. Ebenso kann eine fehlende gemeinschaftliche Vision oder auch mangelndes Vertrauen unter den Beteiligten einer Supply Chain zu dem Misserfolg eines SCM führen. Mangelnde Kommunikation und Zusammenarbeit sind mitunter die größten Risiken des SCM.[25]

Auf der strategischen Ebene besteht das größte Risiko aus unterschiedlichen und nicht kombinierbaren Zielen und Motiven. Insbesondere bei der Kundenorientierung kann es bei den Entscheidungsträgern innerhalb der Supply Chain zu Spannungen kommen, da für einige Teilnehmer an der Supply Chain die Gewinnmaximierung das wichtigste Ziel sein kann.[26]

Auf der operativen Ebene kommen als Risikofaktoren der erfolgreichen Umsetzung Kommunikationsschwierigkeiten, unterschiedlichen Standards und mangelnde Informationsbereitstellung in Betracht.[27]

3 Grundlagen der Radio-Frequenz-Identifikation (RFID) Technologie

Die Radio-Frequenz-Identifikation (RFID) Technologie wird von vielen Fachleuten als „Revolution“ in der Identifikations-Technologie angesehen. Jedoch bringt die neue „revolutionäre“ Technologie neben den Chancen auch vielen Risiken mit sich. Im Folgenden werden die Grundlagen der RFID Technologie näher erläutert, um das Verständnis für die Technologie zu verbessern.

3.1 Die RFID-Technologie

Die RFID Technologie dient zur automatischen und berührungslosen Identifikation von Objekten und Personen mittels der Funk-Technologie. Folglich kann RFID grundsätzlich dann eingesetzt werden, wenn „automatisch gekennzeichnet, erkannt, registriert, gelagert, überwacht oder transportiert werden muss“[28]. Die Aufgaben und Ziele der RFID Technologie unterscheiden sich je nach Zielsetzung und Art des Einsatzes eines RFID Systems.

3.2 Entwicklungsgeschichte von der RFID

Die Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequency-Identification Technologie reicht bis in die 40er Jahre des 21. Jahrhunderts zurück. Während des Zweiten Weltkriegs wurden koffergroße Transponder in britischen Kampfflugzeugen eingesetzt, die den Kontakt zwischen Bodenstation und Flugzeug herstellten und zur Feinderkennung beitragen haben. Erst in den 60er Jahren wurden RFID-Systeme im zivilen Bereich zur Diebstahlsicherung von Waren eingesetzt. Bereits in den 70er Jahren wurden RFID-Systeme zur Kennzeichnung der Zuchttiere in der Landwirtschaft eingesetzt. In den 80er und 90er Jahren wurde dann zum ersten Mal erkennbar, welches Potenzial die RFID-Technologie mit sich bringt. In dieser Zeit entwickelten mehrere Staaten, wie z.B. die USA, verschiedene RFID-Systeme als Mautsysteme im Straßenverkehr. Am Ende der 90er Jahre erkannte man schließlich, dass lediglich eine internationale Standardisierung der RFID Systeme das volle Potenzial der Technologie ausschöpfen kann. Folglich wurde der „Electronic Product Code“ (EPC) entwickelt, der eine eindeutige globale Identifizierung von Produkten standardisieren soll.[29] Die RFID Technologie gilt somit als Weiterentwicklung der Standard-Nummersysteme und des Barcode bzw. Strichcodes (Siehe Abbildung 3).

RFID steht heute heftig in der Diskussion und einige Fachleute sprechen bei dieser Technologie sogar von einer Revolution. Allerdings sind noch viele datenschutzrechtliche Fragen offen und auch die Kosten für die RFID-Systeme sind derzeit noch zu hoch, um der RFID-Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. Dadurch steht RFID vorrausichtlich erst am Anfang seiner Entwicklungsgeschichte.

3.3 Technische Grundlagen

3.3.1 Aufbau und Funktionsweise

Ein standardisiertes RFID-System besteht grundsätzlich aus drei Komponenten. Zum einem wird ein Transponder, der als auch als RFID-Tag bezeichnet wird, und eine Erfassungs- bzw. Lesegerät benötigt, das je nach Ausführung Daten nur lesen oder lesen und schreiben bzw. modifizieren kann.[30] Als grundsätzliche dritte Komponente eines RFID Systems kann die Software bzw. Middleware genannt werden, die die Daten von den RFID-Tags über die Erfassungsgeräte in eine Datenbank integriert (siehe Abbildung 4).[31]

RFID ist durch eine große Bandbreite an Einsatzmöglichen gekennzeichnet. Dennoch sind alle RFID-Systeme durch folgende drei technische Eigenschaften gekennzeichnet:

1. Elektronische Identifikation, d.h. das RFID System kennzeichnet Objekte mittels elektronisch gespeicherte Daten
2. Kontaktlose Datenübertragen über Funk, d.h. Objekte mit angebrachten RFID-Tags können mittels Lese- und Schreibgeräten eindeutig identifiziert werden
3. Senden auf Abruf (on call), d.h. die RFID Tags auf den Objekten senden ihre gespeicherten Daten erst dann, wenn diese durch ein Lesegerät abgerufen werden[32]

Die Transponder können berührungslos und ohne Sichtkontakt mit den Lese- und Schreibgeräten kommunizieren. Technisch betrachtet wird durch das Erfassungsgerät ein elektromagnetisches Feld erzeugt, indem elektromagnetische Wellen ausgesendet werden.[33] Die Kommunikation zwischen Transponder und Erfassungsgerät erfolgt über Radiowellen. Die Frequenzbereiche für RFID-Systeme sind gesetzlich vorgeschrieben und unterscheiden sich international. Nachdem das Signal von dem Transponder an das Erfassungsgerät übermittel wurde, können diese in digitale Daten umgewandelt und über eine IT Schnittstelle in eine Datenbank integriert werden.[34] Abbildung 3 : Aufbau eines RFID-Systems

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.3.2 Bauformen von Transpondern

RFID-Transponder werden auch als „Tag“ bezeichnet und bestehen grundsätzlich aus drei verschiedenen Komponenten. Zum einen besitzt jeder RFID-Tag einen einfachen Chip mit einem einfachen Prozessor sowie eine Antenne. Zum anderen besteht jeder RFID-Tag aus einem permanenten Speicher, auf dem eindeutige Identifizierungsmerkmale gespeichert werden. Neben den Identifizierungsmerkmalen speichert solch ein RFID-Tag auch weitere Informationen über das Objekt wie z.B. Erstellungsdatum, Herkunft, Artikelnummer oder Haltbarkeitsdatum. Die Transponder können zudem entlang der Supply Chain weitere Informationen über das Objekt sammeln und speichern. Die Tags sind entweder an einem Objekt, z.B. an einer Verpackung, angebracht oder in einem Objekt, z.B. einer Chipkarte, integriert. Die Tags lassen sich durch ihre Energieversorgung und durch die Art der Kommunikation mit den Lese- und Schreibgeräten unterscheiden.[35]

Zum einen gibt es aktive Transponder, die über eine eigene Energiequelle verfügen und somit elektromagnetische Wellen erzeugen können. Aktive Transponder werden erst dann aktiv, wenn ein Lese- oder Schreibgerät auf sie zugreift. In der Zwischenzeit befinden sich aktive Transponder im Ruhestand und sparen somit Energie.[36] Die Vorteile von aktiven Transpondern liegen in der großen Speicherkapazität und in der Wiederbeschreibbarkeit der Tags sowie in der vergleichsweiten hohen Reichweite. Nachteilig wirken sich die Kosten und die Lebensdauer der aktiven Tags aus.[37]

Zum anderen gibt es passive Transponder, die weder über eine eigene Energiequelle verfügen noch elektromagnetische Wellen erzeugen können. Passive Transponder werden beim Zugriff des Lesegerätes über Funkwellen mit Energie versorgt, weswegen Lesegeräte über eine hohe Signalstärke verfügen müssen.[38] Folglich besitzen passive Transponder eine sehr geringe Reichweite, die je nach Tag zwischen 30cm und 300cm liegen kann, sowie eine geringe Speicherkapazität. Allerdings sind passive Transponder im Vergleich zu den aktiven Transponder sehr günstig, haben eine geringe Größe und eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer.[39]

3.4 Abgrenzung RFID und Barcode

Mit der zunehmenden Komplexität von Supply Chains steigen auch die Anforderungen an Auto-ID Systeme (Identifikationssystems).[40] Sowohl der bekannte und verbreitete Barcode als auch die RFID sind Identifikationssysteme und haben unterschiedliche Eigenschaften und Technologien.

3.4.1 Der Barcode

Der Barcode, der auch als Stich- oder Balkencode bekannt ist und bereits seit über 50 Jahren angewendet wird, stellt ein optisch-elektronisches Identifikationssystem dar. Das Barcode-System besteht aus einem Strich- oder Balkencode welcher von einem Lesegerät bzw. Scanner ausgelesen wird. Der Barcode wird durch die Europäische Artikelnummer (EAN bzw. EAN-Code) europaweit standardisiert.[41]

Für den Einsatz von Barcodes sprechen vor allem der weltweite Verbreitungsgrad und die Kostengünstigkeit. Die Grenzen des Einsatzes von Barcodes liegen in der Reichweite, da ein Sichtkontakt zwischen Datenträger und Lesegerät vorhanden sein muss, und in der speicherbaren Datenmenge, da der Barcode keine Daten speichert und die Möglichkeit zur Datenergänzung bzw. Wiederbeschreibbarkeit gänzlich fehlt. Zudem ist der Barcode sehr anfällig für Verschmutzungen und wird schnell unlesbar.[42]

3.4.2 RFID im Vergleich zum Barcode

RFID-Technologie und Barcode haben unterschiedliche Eigenschaften, womit sich die Möglichkeiten des Einsatzes von RFID oder Barcode unterscheiden. Im Folgenden werden einige der Unterschiede der beiden Technologien aufgelistet:

Bei der Barcode-Technologie ist ein Sichtkontakt zwischen Scanner und Barcode erforderlich, damit der Scanner die Informationen lesen kann. Im Gegensatz zum Barcode ist bei RFID kein Sichtkontakt erforderlich, um Daten zu empfangen. Zudem muss die Oberfläche, auf der ein Barcode angebracht wird, dafür geeignet sein. Ist zum Beispiel ein Barcode auf einer durchsichtigen Oberfläche angebracht, so kann der Barcode nicht ausgelesen werden. Zudem ist der Barcode orientierungsabhängig, da es sowohl 1D-Barcodes, die in einer quer zu dem Strichcode verlaufenden Linie gelesen werden müssen, als auch 2D-Barcodes, bei denen der Scanner senkrecht zum Barcode gehalten werden muss. RFID-Tags bereiten diese Probleme nicht und können abhängig von der Reichweite in jeder Position ausgelesen werden.[43]

Weiterhin ist die Speicherkapazität ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal zwischen RFID und Barcode. Auch wenn 2D-Barcodes bereits eine deutlich höhere Speicherkapazität haben als 1D-Barcodes[44], können RFID Tags eine bedeutend größere Menge an Daten speichern.[45]

Der Barcode erfordert, wie bereits beschrieben, einen Sichtkontakt zwischen Scanner und Barcode. RFID-Tags hingegen haben eine gewisse Lesereichweite, in der das Lese- und Schreibgerät die Daten vom Tag empfangen und lesen kann. Dabei kommt es auf die Frequenzbereiche der RFID Tags an. Liegt die Lesereichweite bei einer Niedrigfrequenz, so können bei niedriger Lesegeschwindigkeit bis zu einem Abstand von 1,2 m Daten ausgelesen werden. Bei einer Mikrowellen-Frequenz hingegen können bei sehr hohen Lesengeschwindigkeiten sogar Daten bis zu 15 m ausgelesen werden.[46]

Barcodes werden gedruckt und sind danach nicht mehr modifizierbar. RFID-Tags hingegen sind wiederbeschreibbar und sehr modifizierbar.

Die geringe Speicherkapazität von Barcodes kann erfordern, dass mehrere Objekte unter einem Barcode zusammengefasst werden müssen. Dies ist bei der RFID-Technologie durch die hohe Speicherkapazität nicht notwendig. Barcodes können keinen Kontakt zum Scanner herstellen. Aktive RFID Tags hingegen können von sich aus Kontakt zum Lesegerät aufnehmen. Die Herstellungskosten für 1D und 2D Barcodes sind vergleichsweise äußerst gering. RFID-Tags sind hingegen auch heute noch, trotz fallender Preise, sehr hoch.[47]

4 Integration von RFID im SCM

4.1 Bedeutung von RFID im SCM

Die große Bedeutung der RFID-Technologie im Supply Chain Management leitet sich von den gestiegenen Anforderungen der modernen Supply Chains ab. Die Wertschöpfungsketten sind heute komplexer denn je und erfordern Prozessoptimierungen an mehreren Stellen des Supply Chain Managements. Die derzeitigen Identifikationstechniken wie der Barcode erfordern zahlreiche manuelle Prozesse, die grundsätzlich deutlich fehleranfälliger sind als automatische Prozessabläufe. RIFD bietet im Supply Chain Management ein großes Optimierungspotenzial, mit dem die Herausforderungen der heutigen Supply Chains optimaler zu bewältigten sind. In den folgenden Kapiteln werden die theoretischen Einsatzmöglichkeiten von RFID im SCM erläutert und sowohl das theoretische Optimierungspotenzial als auch die Kosten für den Einsatz dargestellt.

4.2 Einsatzmöglichkeiten von RFID im SCM

4.2.1 Warenlieferung im Markt

RFID ermöglicht die vollautomatische Erfassung alle Produkte, die in einem Verbrauchermarkt angeliefert werden. Dabei kann die automatische Erfassung im Pulk erfolgen, d.h. mehrere Waren können gleichzeitig und ohne Sicht- oder Berührungskontakt eines Lesegeräts erfasst werden. Durch die vollautomatische Pulkerfassung der angelieferten Waren entfallen die zeitaufwendigen und fehleranfälligen manuellen Zähl-, Such- und Sortierprozesse. Darüber hinaus erfolgt beim Wareneingang ein automatischer Abgleich der Bestell- und Lieferdaten sowie die automatische Erstellung einer Warenempfangsbestätigung und eine artikelgenaue Wareneingangsbuchung.[48]

[...]


[1] Vgl.: Hodel, D.: Von der Innovation zum Geschäftsmodell, Mannheim 2007, S.1, verfügbar im Internet http://imc-ag.de/downloads/Von_der_Innovation_zum_Geschaeftsmodell-1007.pdf

[2] Vgl.: Klaas, V.: RFID in der Industrie ermöglicht hohe Produktionsqualität durch Echtzeitdaten, 06.07.2007, verfügbar im Internet http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/materialflusslogistik/autoid/rfid/articles/70200/

[3] Vgl.: Vahrenkamp, R.: Logistik – Management und Strategien, 6. Auflage, Kassel 2007, S. 24 f.

[4] Vgl.: Arndt, H.: Supply Chain Management – Optimierung logistischer Prozesse, 2. Auflage, Wiesbaden 2005, S. 45

[5] Vgl: Brewer, A.M. u.a.: Handbook of Logistics and Supply Chain Management, 1. Auflage, Sydney 2001, S. 100

[6] Vgl.: Busch, A., Dangelmaier, W.: Integriertes Supply Chain Management – Theorie und Praxis effektiver unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse, 2. Auflage, Wiesbaden 2004, S. 5

[7] Arndt, H.: Supply Chain Management – Optimierung logistischer Prozesse, S. 46

[8] Vgl.: Beckmann, H., Supply Chain Management - Strategien und Entwicklungstendenzen in Spitzenunternehmen, 1. Auflage, Berlin 2003, Seite 9

[9] Vgl.: Beckmann, H., Supply Chain Management - Strategien und Entwicklungstendenzen in Spitzenunternehmen, Seite 9ff.

[10] Vgl.: ebd.

[11] Vgl.: ebd.

[12] Anderson, D.L.: The 7 Principles of Supply Chain Management, Stand 1.4.2007, verfügbar im Internet http://www.scmr.com/article/CA6432096.html (Letzter Zugriff: 08.07.2008 12:55 Uhr)

[13] Vgl.: ebd.

[14] Vgl.: Beckmann, H., Supply Chain Management - Strategien und Entwicklungstendenzen in Spitzenunternehmen, S. 12f.

[15] Vgl.: Göpfert, I.: Abgrenzung und Weiterentwicklung des Supply Chain Managements, in Busch, A., Dangelmaier, W.: Integriertes Supply Chain Management – Theorie und Praxis effektiver unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse, 2. Auflage, Wiesbaden 2004, S. 40

[16] Göpfert, I.: Abgrenzung und Weiterentwicklung des Supply Chain Managements, S. 41

[17] Vgl. ebd., S. 41

[18] Vgl: Beckmann, H., Supply Chain Management - Strategien und Entwicklungstendenzen in Spitzenunternehmen, S. 13

[19] Vgl.: Göpfert, I.: Abgrenzung und Weiterentwicklung des Supply Chain Managements, Setie 42 f.

[20] Vgl: Beckmann, H., Supply Chain Management - Strategien und Entwicklungstendenzen in Spitzenunternehmen, S. 13

[21] Vgl.: ebd.

[22] Vgl.: ebd., S. 5

[23] Vgl.: Corsten, H., Gössinger, R.: Einführung in das Supply Chain Management, 2. Auflage, München 2008, S. 4f.

[24] Vgl.: Beckmann, H., Supply Chain Management - Strategien und Entwicklungstendenzen in Spitzenunternehmen, S. 17f.

[25] Vgl.: ebd.

[26] Vgl.: ebd.

[27] Vgl.: ebd.

[28] Vgl.: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen, Bonn 2005, S. 13, verfügbar im Internet http://www.bsi.bund.de/fachthem/rfid/RIKCHA_barrierefrei.pdf (Letzter Zugriff: 03.07.08)

[29] Vgl.: RFID Journal: RFID Geschichte, http://www.rfid-journal.de/rfid-geschichte.html (Letzter Zugriff: 08.07.2008 13:06 Uhr)

[30] Vgl.: Weigert, Sebastian: Radio frequency identification (RFID) in der Automobilindustrie - Chancen, Risiken, Nutzenpotentiale, 1. Auflage, Wiesbaden 2006, S. 22

[31] Vgl.: Bundesministerium für Bildung und Forschung: RFID-Studie 2007 – Technologieintegrierte Sicherheit bei RFID-Systemen, April 2007, S.2 verfügbar im Internet www.tzi.de/fileadmin/resources/publikationen/news/RFID-Studie_Final.pdf (Zugriff: 26.5.2008)

[32] Vgl.: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen, S.13

[33] Vgl.: Finanzkeller, K.: RFID Handbook: Fundamentals and Applications in Contactless Smart Cards and Identification, Second Edition, West Sussex 2003, S. 31

[34] Vgl.: IHK-Informationen: RFID-Technologie im Handel, 2005, S. 2, verfügbar im Internet www.bielefeld.ihk.de/fileadmin/redakteure/starthilfe/ronschke/Branchen/Handel/Merkblatt_RFID.pdf (Stand: 22.5.2008)

[35] Vgl. IHK-Informationen: RFID-Technologie im Handel, S. 1

[36] Vgl.: Gleißner, H., Femerling, J.: Logistik – Grundlagen-Übungen-Fallbeispiele, 1. Auflage, Wiesbaden 2007, S. 214

[37] Vgl.: IHK-Informationen: RFID-Technologie im Handel, S. 1

[38] Vgl. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen, S. 27

[39] Vgl. IHK-Informationen: RFID-Technologie im Handel, S. 1

[40] Vgl.: Engelhardt-Nowitzki, C., Lackner, E.: Chargenverfolgung: Möglichkeiten, Grenzen und Anwendungsgebiete, 1. Auflage, Wiesbaden 2006, S. 61

[41] Vgl.: Werner, H.: Supply Chain Management: Grundlagen, Strategien, Instrumente und Controlling, 2. Auflage, Wiesbaden 2002, S. 205

[42] Vgl. Engelhardt-Nowitzki 2006, S. 61

[43] Vlg.: IT Wissen – Grosses Online-Lexikon für Informationstechnologie: Strichcode, verfügbar im Internet http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Strichcode-bar-code.html (Letzter Zugriff: 28.05.2008 16:14 Uhr)

[44] Vgl.: ITML Lösungen für SAP Produkte: Fehlerfreie Datenerfassung durch Verwendung zweidimensionaler Barcode, verfügbar im Internet http://www.itml.de/portal/fokus_scm_feb06,5511.html (Letzter Zugriff: 09.07.2008 22:20 Uhr)

[45] Vgl.: Duscha, A.: RFID und Barcode – Ein Vergleich, verfügbar im Internet http://www.hagen.ihk.de/inhalte/themen/innovation/Multimedia_und__E-Business_in_Suedwestfalen/ECC_Handel_in_Kooperation_mit_SIHK/060523_RFID/vergleich.pdf (Zugriff 29.5.2008 21:38 Uhr)

[46] Vgl.: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen, S. 25

[47] Vgl.: Unruh, V.: Barcode oder RFID – die Datenmenge macht den Unterschied, Stand 09.05.2008 , verfügbar im Internet http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/mmlogistik/managementundit/autoid/articles/120915/index2.html (Letzter Zugriff: 09.07.2008 22:37 Uhr)

[48] Vgl.: IHK-Informationen: RFID-Technologie im Handel, S. 4

Details

Seiten
65
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836621830
Dateigröße
486 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v226321
Institution / Hochschule
EBC Hochschule Düsseldorf – Internationale Betriebswirtschaftslehre
Note
1,3
Schlagworte
rfid supply chain management barcode kommunikationsstrategien potenzialanalyse

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Titel: Der Mehrwert von RFID als Optimierungsinstrument des Supply Chain Management für den Endkunden und das Unternehmen