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Investition in Erneuerbare Energien in der Türkei

Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen

Diplomarbeit 2008 93 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Danksagung

Einleitung

1 Erneuerbare Energien
1.1 Wasserkraft
1.2 Windenergie
1.3 Sonnenenergie
1.4 Geothermie (Erdwärme)
1.5 Bioenergie

2 Der Energiemarkt in der Türkei
2.1 Die Energieregulierung
2.2 Erzeugung und Verbrauch
2.3 Einspeisevergütung

3 Erneuerbare Energien in der Türkei
3.1 Geografische Lage
3.2 Wasserkraft
3.3 Windenergie
3.4 Sonnenenergie
3.5 Geothermie (Erdwärme)
3.6 Bioenergie

4 PEST – Analyse Türkei
4.1 Politische Faktoren
4.1.1 Türkei und EU
4.1.2 Reformen in der Türkei
4.1.3 Aktuelle politische Situation in der Türkei
4.2 Ökonomische Faktoren 39
4.2.1 Bruttoinlandsprodukt
4.2.2 Inflation
4.2.3 Wechselkursentwicklung
4.2.4 Arbeitslosenquote / Lohnkosten
4.2.5 Konsum
4.2.6 Außenhandel Import / Export
4.2.7 Direktinvestitionen
4.3 Soziokulturelle Faktoren
4.3.1 Sprache und Religion
4.3.2 Werte und Normen
4.3.3 Gesellschaftsschichten
4.3.4 Bildung in der Türkei
4.4 Technologische Faktoren
4.4.1 Informations- und Kommunikationstechnologie
4.4.2 Infrastruktur / Logistik
4.4.3 Forschung und Entwicklung

5 Chancen und Risiken
5.1 Chancen
5.1.1 Produktionsstandort
5.1.2 Absatzmarkt
5.1.3 Länderrating
5.2 Risiken
5.2.1 Standort Türkei
5.2.2 Korruption
5.2.3 Ökonomische Risiken
5.2.4 Markteintritt
5.2.5 Interne Risiken

6 Schlussbetrachtung
6.1 Zukunftsausblick
6.2 Handlungsempfehlung

Anhang
Anhang I: Erneuerbare Energien Gesetz
Anhang II: Pipeline Projekte in der Türkei

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Zeitschriften

Verzeichnis der Internetquellen

Versicherung

Abbildungsverzeichnis im Text

Abb. 1: Entwicklung des Öl Preises

Abb. 2: Parabolrinnenkollektor

Abb. 3: Solarturm

Abb. 4: Dish-Stirling- Anlage

Abb. 5: Geothermie Nutzung

Abb. 6: Anteil an Bioenergie in Deutschland

Abb. 7: Entwicklung der Biogasanlagen und Leistung in Deutschland

Abb. 8: Nachwachsende Rohstoffe

Abb. 9: Steigende Energienachfrage

Abb.10: Karte der Türkei

Abb.11: Windkarte Türkei

Abb.12: Inflationsentwicklung in der Türkei 1992 – 2008

Abb.13: Wechselkursentwicklung des YTL von Jan 07 – Feb 08

Abb.14: Direktinvestitionen Türkei

Abb.15: Bevölkerungsentwicklung der Türkei

Abb.16: Bevölkerungsverteilung der Türkei

Abb.17: Die Veränderung des globalen Energie mix bis 2050 / 2100

Abbildungsverzeichnis im Anhang

Abb.18: Das Nabucco Projekt

Abb.19: Das Baku- Tiflis- Ceyhan Projekt

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Türkischer Elektrizitätssektor im Überblick

Tabelle 2: Bandbreite der Mindestvergütung

Tabelle 3: Klima Tabelle der Türkei

Tabelle 4: Sonnenenergie Potenzial der Türkei

Tabelle 5: Sonnenenergie Potenzial nach Regionen

Tabelle 6: Geothermalgebiete in der Türkei

Tabelle 7: Produktion von Ölpflanzen in der Türkei

Tabelle 8: Zusammenfassung der Chancen und Risiken

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Danksagung

Das Studium an der Hochschule Bremen, wird mich weiterhin auf dem neuen Abschnitt meines Lebens begleiten, davon bin ich überzeugt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mich während des Studiums in Bremen sowie in Leeds / England begleitet haben. Auch an die leider, während meiner Studienzeit, verstorbene Frau Dr. Regina Fischer, die mich sehr beeindruckt hat, meinen tiefsten Dank.

Ebenso bedanke ich mich bei all denen, die mir mit meiner Diplomarbeit mit Rat und Tat zur Seite standen. Nesrin Kök, Caroline Wernerowski, Karoline Müller. Darüber hinaus möchte ich bei meiner Familie Ömer und Keriman Evcil und bei meinem Bruder Akin Evcil sehr bedanken, da sie mich immer wieder aufgebaut haben und mir viel Kraft gegeben haben das Studium bis zu diesem Punkt zu erreichen.

„Cok tesekkür ederim canlarim benim“. (auf türkisch: „Vielen Dank meine Lieben“.)

Alpay Evcil
Bremen, den 23.Juni 2008

Einleitung

Die wichtigen Themen unserer Zeit sind unter anderem der Klimawandel, die Reduzierung des Kohlendioxid (CO2) Ausstoßes und laut Experten eine mögliche Energieverknappung, die in den nächsten Jahrzehnten eintreten soll. Es vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem in den Medien nicht über diese Themen berichtet wird.

Diese Schlagwörter haben diese Diplomarbeit schließlich zu dem Thema „Investition in Erneuerbare Energien in der Türkei. Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen“ inspiriert. Die Diplomarbeit fokussiert die Fragestellung im Hinblick auf die Türkei, da die internationale Bedeutung der Türkei, als ein wichtiger Handelspartner Deutschlands, noch weiter zunehmen wird.

Diese „Zunahme der Handelsbeziehungen“ ist aus unterschiedlichen Einflussgrößen heraus zu erwarten. Einerseits ist es durch die EU-Kandidatur der Türkei und damit einhergehend in der politischen und ökonomischen Zusammenarbeit der Bündnispartner begründet.

Abgesehen von dem potenziellen Beitritt der Türkei in die Europäische Union ist andererseits die demografische Struktur der Türkei ein wichtiges Kriterium. Die Türkei zeichnet sich durch eine junge Bevölkerung mit insgesamt 70,6 Millionen Einwohnern und einer konsumfreudigen Mittelschicht aus, wobei das Land hierdurch ein international zunehmend wichtiger Absatzmarkt und Investitionsstandort ist.[1]

Derzeit befinden sich 2.150 deutsche Unternehmen, die, die Produktions- und Investitionschance in der Türkei nutzen. Auch können, weitere Zukunftsmärkte über die Türkei erschlossen werden. Zu nennen wären hier die Türk-Staaten wie Turkmenistan, Kirgistan, Kasachstan, Aserbaidschan und Usbekistan.[2]

Ein weiterer Pluspunkt, der für die Türkei spricht, ist ihre geografische Lage, die für die Nutzung von Anlagen für erneuerbare Energien besonders geeignet ist. Als Beispiel soll hier die hohe Sonnenstrahlung erwähnt werden, die für den Betrieb von Solaranlagen essenziell ist.

Auch die große Küstenfläche, die man rund um die Türkei finden kann und welches sich für die optimale Nutzung der Windenergie anbietet, ist ein Standortvorteil. Auf weitere Vorteile, die, die Türkei zu bieten hat, soll in den später folgenden Kapiteln näher eingegangen werden.

Ein globaler Trend ist es, die fossile Energienutzung zu verringern, auch angesichts des Kyoto - Protokolls von 1997.[3] Darüber hinaus ist die EU, mit Deutschland an der Spitze, bestrebt, vermehrt erneuerbare Energien zu nutzen.

Dies soll einerseits zur Senkung des CO2 - Ausstoßes führen und andererseits soll hierdurch eine von Russland dem, Nahen und Mittleren Osten unabhängigere Versorgung gewährleistet werden. Weltweit werden die häufigsten fossilen Energien, wie beispielsweise Erdöl, aus Regionen, die politisch instabil und konfliktreich ist, bezogen.[4]

Auch wenn man sich nach wie vor den hohen Preis für einen Barrel Erdöl, etwa 159 Liter, anschaut und wie der Preis bei jeder politischen Unruhe in die Höhe schnellt, wird deutlich, dass man sich nach anderen Quellen umschauen muss, auch um sich der ständige Gefahr einer Preisschwankung entziehen zu können.

Die Frage ist nur, wie realistisch diese Umsetzung ist und wie hoch der Anteil der erneuerbaren Energien daran sein könnte. Eine andere Frage ist, wie ins besonders deutsche Unternehmen an einer Investition in dem erneuerbare Energiemarkt in der Türkei partizipieren können und ob den vorhandenen Chancen viel stärkere Risiken gegenüberstehen.

Die Diplomarbeit ist in sechs Kapiteln unterteilt, im ersten Kapitel der Diplomarbeit findet der Leser einen generellen Überblick über die verschiedenen Formen und Techniken zur Gewinnung und Nutzung von erneuerbaren Energien unter Außerachtlassung des Bezuges zur Türkei, dies soll als ein erster Einstieg für den Leser dienen, um ihn mit der Thematik vertraut zu machen.

Im zweiten Kapitel wird der türkische Energiemarkt dargestellt, sodass der Leser, einen Überblick über den Energiemarkt in der Türkei mit seiner Regulierungspolitik bekommt. Dem folgt das dritte Kapitel, in der die verschiedenen erneuerbaren Energiearten, im Hinblick auf die Nutzungsmöglichkeit in der Türkei, behandelt werden.

Im vierten Kapitel wird mithilfe einer PEST-Analyse die Türkei fokussiert. Hier werden die politischen, ökonomischen, sozialen und technologischen Faktoren dargestellt und kritisch bewertet.

Das fünfte Kapitel behandelt die Möglichen eines Markteintrittes in die Türkei. Hier werden die Erkenntnisse, die im dritten und vierten Kapitel erlangt worden sind, im Hinblick auf die Chancen und Risiken verdeutlicht.

Das sechste Kapitel dient der Zusammenfassung der Diplomarbeit. Darüber hinaus wird neben einem Ausblick auf die Zukunft der erneuerbaren Energien, auch eine konkrete Handlungsempfehlung gegeben. Hieraus soll hervorgehen, ob sich eine Investition für deutsche Unternehmen, im Bereich der erneuerbaren Energien, in der Türkei wirtschaftlich auszahlt.

Die Arbeit soll ein detailliertes und umfassendes Profil der Türkei und des türkischen Energiemarktes wiedergeben und die Möglichkeiten für deutsche Unternehmen aufzeigen, sich in der Türkei zu etablieren. Hierbei wird das Für und Wider bezüglich eines Markteintritts für deutsche Unternehmen in der Türkei debattiert werden.

Da das Thema erneuerbare Energien mit einer noch jungen Entwicklung in der Türkei sehr aktuell ist, wurden für diese Diplomarbeit viele Quellen wie Zeitungen, Zeitschriften und das Internet zurate gezogen, da dies sehr zeitnahe Medien sind, die das Thema behandeln. Es werden somit viele relevante und aktuelle Informationen in die Ausarbeitung einfließen, auf die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zugegriffen werden konnte.

1. Erneuerbare Energien

Energie ist ein sehr wertvolles Gut, die komplette Wirtschaft unserer Zeit ist auf Ihr aufgebaut. Das Hauptproblem dabei ist, dass die fossilen Ressourcen in absehbarer Zeit verbraucht sind, bzw. für den globalen Verbrauch nicht ausreichend sein werden.

Laut dem Bundesumweltministerium und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) können wir auf das Erdöl noch etwa 40 Jahre zugreifen auf Erdgas etwa 50 Jahre und etwa 200 Jahre auf die Kohlevorkommen, bevor Sie erschöpft sind.[5] Dieser Berechnung liegt zugrunde, dass der Energieverbrauch nicht steigt.

Das Problem jedoch ist die wachsende Weltbevölkerung und die Nachfrage nach Energie seitens der Entwicklungs- und Schwellenländer, wie China und Indien.[6] Das führt natürlich zu einer höheren Energienachfrage welches dann unweigerlich zu einer schnelleren Verknappung der Ressourcen führt und somit zu einer Steigerung der finanziellen, politischen und ökologischen Kosten bzw. Krisen führt.[7]

Finanzielle Kosten sehen wir anhand der steigenden Öl-Preise wie in Abbildung 1 dargestellt und somit an den Benzinpreisen, ein Barrel Öl, etwa 159 Liter, der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kosten zurzeit 127,28 US-Dollar.[8]

Abbildung 1: Entwicklung des Öl Preises

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.Oel-preis.de, 20.05.2008

Die politischen Kosten sind zum Beispiel die Intervention der United States of America (USA) im Irak. Der als Kampf gegen den Terrorismus und der Befreiung der irakischen Bevölkerung geführte Krieg, wird den Beigeschmack nicht los, dass es sich um eine Sicherstellung der im Irak befindlichen Erdöl-Quellen handelt. Dadurch wird auch die Außenpolitik der USA in Frage gestellt.

Die ökologischen Kosten sieht man anhand des Klimawandels, als Hauptursache wird hier der Anstieg des Ausstoßes von Treibhausgasen wie Kohlen- und Schwefeldioxid aufgeführt. Die Folgen sind der Anstieg des Überschwemmungsrisikos durch die Gletscherschmelze oder auch durch Dürrekatastrophen zerstörte Landstriche.[9]

Erneuerbare Energien bieten hier die Möglichkeit dem globalen Klimawandel Einhalt, zu gebieten.[10] Allgemein unterteilt sich nutzbare Energie in drei Bereiche: Fossile Energien, Kernenergie und Erneuerbare Energien, diese Energieformen werden auch als Primärenergien bezeichnet.

Unter Fossiler Energie versteht man zum Beispiel Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle. Diese gewonnene Energie wird dann später als sogenannte Sekundärenergie, in Strom oder Treibstoff, wie Benzin, Diesel oder aber auch Kerosin, umgewandelt.[11]

Fossile Energie wird auch als erschöpflicher Energieträger bezeichnet, da diese Formen der Energien, sich nicht wieder regeneriert, auch die Kernenergie gehört zu der Kategorie.[12] Die Kernenergie ist derzeit mit den fossilen Energien unser Hauptenergielieferant, im Vergleich zu fossilen Energien entsteht bei der Energieerzeugung hier kein Kohlendioxid, dafür birgt sie andere Probleme.

Zum einen Entstehen bei der Spaltung von Uran, zur Gewinnung der Wärme, starke radioaktive Strahlungen, welches wie wir wissen in hohen Dosen tödlich für den Menschen ist, zum anderen entstehen durch die abgebrannten Uranstäbe radioaktive Abfälle.

Derzeit gibt es keine sinnvolle Entsorgung des „Atommülls“. Sie wird in Salzstöcken und alten Bergwerken gelagert bis die Radioaktivität mit Halbwertzeiten von bis zu 100.000 Jahren abklingt.[13]

Erneuerbare Energie hingegen steht nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich zur Verfügung, da Sie aus dem in der Natur laufend stattfindenden Prozessen gewonnen werden kann. Hier drunter fallen Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Geothermie (Erdwärme) und Biomasse.[14]

1.1 Wasserkraft

Wasserkraft ist eines der ältesten vom Menschen genutzte, historische Energiequelle, die seit etwa dem späten 19. Jahrhundert Elektrizität liefert. Heutzutage wird die Wasserkraft hauptsächlich aus Fluss- Speicher- und Pumpwasserkraftwerken gewonnen. In Deutschland macht Sie derzeit nur etwa 3 % - 4 % des Stromes aus und wird wohl auch in Zukunft keine allzu große Rolle spielen, da die derzeitigen Nutzungsmöglichkeiten soweit ausgereizt sind.[15]

Weltweit gesehen ist der Anteil jedoch größer, hier werden etwa 18 % der Energie durch Wasserkraftanlagen gewonnen. Laut Roland Wengenmayr “liegt Sie damit fast gleichauf mit der Kernenergie und erzeugt etwa ein Sechstel des weltweit produzierten Stroms.“[16]

Die Vorteile von Wasserkraftanlagen sind, dass die Energie stetig zur Verfügung steht und die Anlagen langlebig sind. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Nutzung des Wirkungsgrades.[17] Wirkungsgrad bedeutet, das Verhältnis der Nutzleistung zur aufgewandten Leistung.[18]

Moderne Wasserkraftanlagen haben einen Wirkungsgrad von fast 90 %, Kohlekraftwerke haben einen Wirkungsgrad von 40 % und ein modernes Erdgas-Kombikraftwerk etwa 60 %.[19]

Es gibt jedoch auch Nachteile von Wasserkraftwerken. Große Wasserkraftwerke, wie Sie derzeit in China am Jangtse Fluss bis 2008 gebaut wird, fordern einen hohen Preis, da Sie ganze Landstriche, Ökosysteme und soziale Strukturen verändern oder zerstören können.[20]

Laut dem World Commissions on Dams (WCD) gab es im Jahr 2000 um die 45000 Großstaudämme, für den Bau wurden weltweit etwa 40 bis 80 Millionen Menschen vertrieben oder zwangsumgesiedelt.[21]

Ein anderes Problem betrifft die Sicherheit von Staudämmen. In 1975 brach ein Staudamm in China, ausgelöst durch einen Taifun, mit katastrophalen Regenfällen ein und forderte 231.000 Opfer.[22]

Dennoch ist die Wasserkraft die Energiequelle, die im Bereich der erneuerbaren Energien, „die zurzeit im größeren Maßstab zur Versorgung der Weltbevölkerung beiträgt“.[23] Auch, was den Kohlendioxid Ausstoß angeht, ist eine Wasserkraftanlage mit nur wenigen Gramm erzeugtem CO2 pro Kilowattstunde (KWh), im Vergleich zu einem veralteten Kohlekraftwerk eher harmlos.[24]

1.2 Windenergie

Wie die Wasserenergie ist die Windenergie, mit der vom Menschen am längsten genutzte Kraft. Seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. nutzt der Mensch die Energie des Windes, das Segel revolutionierte die Seefahrt und erlaubte Schiffen quer durch die Weltmeere, mit nur der Hilfe des Windes zu segeln.[25]

Aber auch wenn man an die Windmühlen denkt, die durch die Strömung auf die Rotorblätter ausgeübte Widerstandskraft angetrieben wurden, um Getreide zu mahlen, kann man sich vorstellen wie viel Erleichterung die Windtechnik mit sich brachte.[26]

Die ersten Windkraftanlagen wurden etwa um den 19. Jahrhundert entwickelt. Die Theorie dazu wurde 1920 und 1926 von Albert Betz geliefert. Mitte der 1980er Jahre wurden dann die ersten Windkraftanlagen in größeren Stückzahlen aufgestellt.[27]

Deutschland ist derzeit im Bereich der Windanlagen führend. So wurde bisher fast ein Drittel der weltweit aufgestellten Windanlagen in Deutschland installiert.[28] Die Nachfrage wurde durch das Stromeinspeisegesetz (1991 – 2000) und durch das erneuerbare Energie Gesetz (2004) gestärkt.[29]

Aber auch international wachsen die Märkte, so wuchs seit 1990 die jährlich installierte Leistung im Durchschnitt um 20,5 % und ist weiter steigend. Die Windenergie Branche in Deutschland profitiert davon ebenfalls. Der Exportanteil der Anlagetechnik liegt bei über 60 %.

In Deutschland wurden bis 2007 etwa 70.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, bis 2020 können sogar bis zu 110.000 neue Arbeitsplätze in der Windenergie Branche geschaffen werden. Derzeit werden in Deutschland etwa 18.685 Windkraftanlagen, mit einer Leistung von 20.631 Megawatt, betrieben. Die Windenergie deckt derzeit 5,7 % des Strombedarfs in Deutschland.[30]

Moderne Windkraftanlagen haben einen theoretischen Wirkungsgrad nach dem Betzschen Gesetz von maximal 59 % und können bis zu 6,8 % des Strombedarfes in Deutschland erzeugen, damit ist Sie derzeit die Nummer eins am Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland.[31]

Trotz der Möglichkeit einer sauberen Energiegewinnung gibt es auch Gegenargumente. So ist von der Verschandelung der Landschaft die Rede, Vogelschützer haben die Sorge, dass "traditionelle Vogelfluglinien unterbrochen werden und Hunderttausende von Vögeln und Fledermäusen von den Rotorblättern erschlagen werden.“

Sorge haben die Anwohner auch um Ihre Gesundheit, durch den erzeugten Lärm und Infraschallwellen der Windräder. Infraschall ist der von den Rotorblättern ausgehende Niederfrequenz Schall unterhalb des Hörbereichs Gehörs.[32]

Windanlagen haben auch das Problem, das der Wind nicht regelmäßig zur Verfügung steht und somit nur einen Bruchteil der in Deutschland benötigten Energiemenge hierdurch gedeckt werden können, doch dies kann mit einer verbesserten Windprognose und durch ein intelligentes Einspeisemanagement minimiert werden.[33]

Große Hoffnungen werden daher auf die nächste Generation von Windkraftanlagen gesetzt, die so genannten „ Offshore-Windkraftanlagen “ sind im Prinzip schwimmende Windkraftwerke, die auf dem offenen Meer installiert werden, um die größeren Flächen und bis zu 40 % - 50 % Stärkeren Winde gegenüber den Küstenstandorten nutzen zu können.[34]

Bislang konnten Windkraftanlagen nur an der Küste oder innerhalb der Küstengewässer aufgestellt werden, da Sie im Meeresboden fest verankert werden mussten. Jetzt soll auf die Erfahrungen, des Energiekonzerns Hydro, beim Bau und Betrieb von Ölplattformen, in der Nordsee zurückgegriffen werden, um Offshore Anlagen zu bauen.[35]

Dieses Wissen soll als Basis dienen, um zum einen überhaupt in Gewässern bauen zu können, die tiefer als 40 Meter sind. Zum anderen, um kostengünstiger bauen zu können, derzeit liegen die Kosten um 60 % höher als herkömmliche Windkraftanlagen. Im Spätsommer 2008 sollen die ersten Offshore Windräder auf einem Testfeld in der Nähe der Insel Borkum an das Stromnetz angeschlossen werden.[36] [37]

1.3 Sonnenenergie

Sonnenenergie ist neben Wasser- und Windenergie die mit am bedeutendste zukünftige erneuerbare Energieart. Im Jahre 1839 wurde von dem französischem Physiker Becquerel der Photoeffekt entdeckt, jedoch dauerte es etwa 100 Jahre bis die ersten Solarzellen 1954 von den Wissenschaftlern von Bell Telephone entwickelt wurden.[38]

Heutzutage haben sich drei verschiedene Typen von Solaranlagen herauskristallisiert. Thermische Solaranlagen, Photovoltaik Anlagen und Thermische Solarkraftwerke. Die denkbar einfachste Version ist die Thermische Solaranlage Hierbei wird die mit Hilfe von Solarkollektoren eingefangen Energie des Sonnenlichts in Wärme umgewandelt. Diese Wärme wird dann zur Warmwasseraufbereitung oder zur Raumwärme weitergenutzt.[39]

In Deutschland nutzten 2006 etwa 5 % der Haushalte die Solarwärme. Der Bundesverband Solarwirtschaft erwartet bis 2011 eine Investition von zehn Milliarden Euro in die Errichtung von Solaranlagen zur Wärmeerzeugung.

Dies würde dem Mittelstand und dem Handwerk, welches 2006 bereits einen Umsatz von 1,2 Milliarden erwirtschaftete, zugutekommen.[40]

Eine weitere Anwendung zur Warmwasseraufbereitung und zur Raumwärme ist die solarthermische Klimatisierung. Hierbei wird die gewonnene Wärme für die Gebäudeklimatisierung verwendet.

Der große Vorteil dabei ist, dass die herkömmlichen energieverschwenderischen Klimaanlagen, welche stark in Südeuropa, im Sommer genutzt werden, durch die energiefreundlicheren und mit der Hilfe der Sonne betriebenen Klimaanlagen, ersetzt werden können. Diverse Firmen und Forschungseinrichtungen arbeiten daran, diese Technologie kompakter und günstiger zu machen, um damit in die Serienproduktion gehen zu können.[41]

Photovoltaikanlagen: Hier wird mit der Hilfe von Solarzellen das Sonnenlicht eingefangen und direkt in Strom gewandelt. Die Herstellung der Solarzellen, die aus Silizium bestehen, ist allerdings kompliziert und hohe Verluste des Siliziums während der Produktion erhöhen die Herstellungskosten.

In 2003 gab es in Deutschland 80.000 Photovoltaik Anlagen, in 2005 stieg die Zahl dann auf 200.000 Anlagen. Auch hier wirkte das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) positiv auf die Nachfrage von Solaranlagen.[42]

Das EEG geht sogar soweit, dass durch die auf dem Hausdach installierte Photovoltaikanlage gewonnener Strom, in das Stromnetz eingespeist werden kann, um dann finanziell davon zu profitieren. Man bekommt zurzeit etwa 50 Cent je Kilowattstunde von dem Energieversorger.[43]

Photovoltaik spielt im Vergleich zu Wind- und Wasserenergie noch eine kleine Rolle, es gibt jedoch noch ein hohes Entwicklungspotenzial. Derzeit wird an neuen Verfahren geforscht, so versprechen Dünnschichtzellen, die bis zu 200-mal dünner sind als herkömmliche Photovoltaikanlagen, eine große Chance für die Zukunft zu werden.

Die Dünnschichtzellen sparen zwar Material- und Energieaufwand bei der Herstellung, haben jedoch einen niedrigeren Wirkungsgrad. Im Vergleich 18 % Dünnschichtzellen zu 28 %, bei herkömmlich hergestellten Solarzellen. Doch da Sie kostengünstiger hergestellt werden können gleicht sich das wieder aus, da diese in einer größeren Anzahl hergestellt und genutzt werden kann.[44] [45]

Der Energiekonzern E-on und der Fensterbauer Schüco arbeiten daran, Fenster, Fassaden und das Dach eines Test-Hauses komplett mit Dünnschichtzellen zu installieren. Ab Mitte 2008 soll dann die Idee in Serienproduktion gehen.[46]

Die dritte Variante Sonnenenergie zu nutzen, versprechen die so genannten "Thermische Solarkraftwerke", diese Art der Sonnenwärme-Nutzung ist noch in der Entwicklungsphase. Hierbei wird mit der Hilfe von Parabolrinnenkollektoren, Solartürmen oder Paraboloidkraftwerke, das Sonnenlicht konzentriert, um die dann entstehenden hohen Temperaturen weiter zu verwerten.

Bei den Parabolrinnenkollektoren wie in Abbildung 2 dargestellt, wird das Sonnenlicht, welches auf die verspiegelten Reflektoren trifft in konzentrierter Form auf die Absorberrohre weitergeleitet. Diese Röhren sind mit Flüssigkeiten gefüllt, die als Wärmeträger dienen. Diese bis etwa 400 °C erhitzte Flüssigkeit wird dazu genutzt, um eine Wärmekraftmaschine anzutreiben und über einen Generator Strom zu erzeugen. Als träger werden zum Beispiel synthetische Öle benutzt.[47]

Abbildung 2: Parabolrinnenkollektor

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.solar-thermie.org/techniken, (19.05.2008)

Mittelfristig sollen jedoch synthetische Öle durch Wasser bzw. Wasserdampf ersetzt werden, was zum einen den Wirkungsgrad verbessern und zum anderen zusätzliche Kosten reduzieren soll.[48]

Parabolrinnenkollektoren erzeugen bereits seit 1990 Elektrizität. Durch die israelische Firma LUZ International Limited und der Kalifornische Energieversorger Southern California Edison (SCE), werden bereits in der Kalifornischen Mojawe Wüste neun Kraftwerke an drei Standorten mit einer Kollektorfläche von Zwei Millionen Quadratkilometern betrieben.[49]

Im Vergleich zu Parabolrinnenkollektoren wurde das erste kommerziell genutzte Solarturmkraftwerk, hier in Abbildung 3 dargestellt, erst 2006 in Sevilla in Betrieb genommen.[50]

Abbildung 3: Solarturm

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.solar-thermie.org/techniken, (19.05.2008)

Beim Solarturmkraftwerk wird das Sonnenlicht durch eine verspiegelte Oberfläche auf einen zentralen Empfänger umgelenkt, der sich auf einem „Solarturm“ befindet, um wie bei der Parabolrinnenkraftwerke einen Wärmeträger bis zu 1000 °C zu erhitzen.[51]

Diese Art von Energiegewinnung befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Das Hauptproblem ist, dass es keine Einigung bezüglich eines Wärmeträgers gibt. Es gibt Tests mit verschiedenen Medien, als Beispiel sei hier Natrium, Öl/Gestein, Wasser/Dampf und Nitratsalz/Wasser Gemische zu nennen.[52]

Solarturmkraftwerke werden jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in Deutschland zum Einsatz kommen, sondern vielmehr in Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung. Denkbare Kandidaten wären hier Spanien, Türkei und auch nordafrikanische Länder.[53]

Die letzte und weit am wenigsten ausgereifte Version der thermischen Solarkraftwerke wäre das Dish-Stirling-System., die man in Abbildung 4 sehen kann.

Abbildung 4: Dish-Stirling- Anlage

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.solar-thermie.org/techniken, (19.05.2008)

Wie man in Abbildung 4 sehen kann, wird das Sonnenlicht von einer großen verspiegelten Oberfläche auf den Empfänger, hier dem Stirlingmotor, der mit Wasserstoff oder Helium gefüllt ist, reflektiert. Die hier bis zu 900 °C erhitzten Gase treiben dann eine Wärmekraftmaschine an.[54]

Vorteil dieser Anlage ist es einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 30 % zu erreichen. Sie eignet sich allerdings eher für eine netzferne Nutzung, also für Inseln oder Dörfer, die nicht an das „normale“ Stromnetz angeschlossen werden können.

Der Preis der Dish-Stirling-Systems ist zurzeit noch sehr hoch, da die technische Reife und die Stückzahlen, die für eine Markteinführung nötig wären nicht gegeben sind. Derzeit arbeiten amerikanische und deutsche Firmen weltweit an der Entwicklung von vier verschiedenen Systemen.[55]

Nachteil der Nutzung von Sonnenenergie ist, dass die Sonnenstrahlen nicht immer zuverlässig zur Verfügung stehen, zum Beispiel nachts und an stark bewölkten Tagen.[56] Diese Anlagen können jedoch so erweitert werden, dass mit zusätzlicher Hilfe von fossilen oder biogenen Energieträgern auch nachts die Stromlieferung gesichert werden kann.[57]

Laut Carsten Körnig, dem Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft und Vizepräsident des Bundesverbandes für Erneuerbare Energie (BEE), soll die in Deutschland derzeit noch öffentlich geförderte Solarbranche, ab 2015 wettbewerbsfähig sein, dazu würden auch die hohen Öl und Gaspreise beitragen.[58]

1.4 Geothermie ( Erdwärme )

Die derzeit noch am wenigsten genutzte erneuerbare Energieart ist die Geothermie, worunter die Nutzung der Erdwärme, die unter der Erdoberfläche zu finden ist, verstanden wird. Es gibt zwei verschiedene Arten: die oberflächennahe Geothermie und die tiefen Geothermie.[59]

Als oberflächennahe Geothermie werden Anlagen bezeichnet, die die Erdwärme von bis 400 Metern nutzen.[60] Bei Gebieten mit vulkanischen Aktivitäten kann die Wärme schon bei 1 Meter Tiefe gefunden werden. Hierbei werden Rohre, die eine zirkulierende Flüssigkeit, sogenannte Sole, beinhalten in die Erde gelassen. Diese Flüssigkeit erwärmt sich in der Erde und wird an eine Wärmepumpe weitergegeben.

Die Wärmepumpe nutzt dann die Sole um das Wasser bis zu 45 °C, zu erhitzen. Die oberflächennahen Geothermie wird am effizientesten in vulkanischen Gebieten, wie Island, Italien, Türkei, Neuseeland oder Indonesien genutzt. Beispielsweise wird in Island damit mehr als ein Fünftel des Strombedarfs gedeckt.[61]

Bei der tiefen Geothermie wird die Erdwärme dafür genutzt, um direkt Strom zu erzeugen. Hierbei werden mindestens zwei Bohrungen, mittels Deep Heat Mining oder Hot-Dry-Rock Technologie, zwischen 3000 und 5000 Metern, wie in Abbildung 5 dargestellt, durchgeführt.

Dabei wird durch die eine Bohrung Wasser in die Tiefe gepresst, das dann durch Risse im heißen Gestein, im Erdinneren sickert und sich bis zu 150 °C erhitzt. Die Flüssigkeit steigt letztlich durch die anderen Bohrlöcher wieder nach oben.[62] Diese Wärme wird dann genutzt, um entweder durch eine Dampfturbine / Generator Strom zu produzieren, oder sie wird direkt an das Fernwärmenetz weitergegeben.[63] [64]

Abbildung 5: Geothermie Nutzung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.our-energy.com/de/geothermische_energie.html, 10.06.2008

Die Vorteile in der Nutzung von Geothermie sind, dass sie 24 Stunden zur Verfügung steht und fast überall vorhanden ist. Obwohl sich Geothermie - Anlagen durch eine lange Laufzeit auszeichnen, bergen sie auch Gefahren.[65] Bei einem tiefen Geothermie Großprojekt, welches in der Schweiz 2006 durchgeführt wurde, endete am 08.Dezember 2006 beinahe in einem Desaster.

Ausgelöst durch das ins Erdinnere gepresste Wasser, trat 15 Kilometer rund um das Bohrloch ein Erdbeben der Stärke 3,4 mit mehreren kleinere Folge-Beben auf. Das bis dato letzte Beben trat am 21.März 2007 auf. Trotz der möglichen Gefahren bietet die Geothermie ein großes Potenzial, zur Gewinnung erneuerbarer Energie.

In Deutschland werden bereits mehr als 50.000 oberflächennahe Geothermie Anlagen genutzt.[66] Jedoch ist die tiefen Geothermie noch in der Forschungsphase, derzeit sind 70 bis 80 Anlagen in Süddeutschland geplant.[67]

1.5 Bioenergie

Unter Bioenergie versteht man die Umwandlung von Biomasse in Energie.[68] Zur Biomasse gehören organischen Substanzen, die durch die Land- und Forstwirtschaft gewonnen werden. Hierzu zählen Holz, Energiepflanzen oder tierische Substanzen wie Gülle oder Mist. Biomasse kann zur Stromerzeugung und Wärmeerzeugung oder als Treibstoffe für Kraftfahrzeuge genutzt werden.[69]

Derzeit macht die Bioenergie etwa 3,2 % des Primärenergieaufkommens, in Deutschland aus. Jedoch kann durch die Erschließung des vorhandenen Biomassepotenzials bis 2020 etwa 10 % des derzeitigen Bedarfs an Wärme und Strom ausschließlich durch Biomasse gedeckt werden.[70]

Wie in Abbildung 6 dargestellt ist, kann in Deutschland durch die Nutzung von Bioenergie etwa 17,4 % des Gesamtenergiebedarfs gedeckt werden können. Davon würden etwa 34 % der Holznutzung, 59 % der Energiepflanzen und Stroh und 7 % der Biogasnutzung ausmachen.

Abbildung 6: Anteil an Bioenergie in Deutschland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.bioenergie.de/home.htm, 10.04.2008

Aus Abbildung 6 ist weiterhin ersichtlich, dass sich Biomasse in drei Gruppen einteilen lässt. Nämlich in Feste Biobrennstoffe, Biogas und Biokraftstoffe.

Biomassefeuerung ist die einfachste Möglichkeit feste Biobrennstoffe zu nutzen. Hierbei wird die bei der Verbrennung, von Holz und holzartiger Biomasse, entstehende Wärme genutzt, um einzelne Räume oder via Zentralheizung das ganze Haus zu erwärmen.[71]

Das Heizen mit Holz wird überwiegend in privaten Haushalten genutzt, das in Deutschland bereits 20 % ausmacht. Durch die steigenden Heizkosten ist mit einer weiteren Zunahme in den nächsten Jahren zu rechnen. Bei der Verbrennung entsteht zwar auch CO2, allerdings entspricht dies gerade der CO2 Menge, die während des Wachstums der Pflanze aufgenommen wird.[72]

Aber auch in größere Biomassekraftanlagen kann fester Biobrennstoff genutzt werden, um gleichzeitig Strom und Wärme zu erzeugen, dies funktioniert ähnlich wie bei Erdgas- oder Kohlekraftwerken.

Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme, lässt sich der Gesamtwirkungsgrad der Energieumwandlung mit Hilfe der sogenannten Kraft-Wärme-Kupplungstechnik (KWK) erhöhen, dass würde eine effizientere Nutzung des Brennstoffs ermöglichen.[73]

Biogas ist eine andere Möglichkeit Biomasse zu Nutzen. Hierbei entsteht unter anderem, bei der Gärung von Gülle, gemischt mit Biomasse wie Mais oder Sonnenblumen, das Biogas Methan.[74] Das Biogas wird dann in Blockheizkraftwerken zur Wärme oder Stromerzeugung genutzt. Über die Möglichkeit das Biogas wie Erdgas ins Gasnetz einzuspeisen, wird in Deutschland derzeit nachgedacht.

Ende 2007 gab es etwa 3700 Biogasanlagen in Deutschland, was eine Verdreifachung im Vergleich zum Jahr 2000 mit etwa 1050 Anlagen bedeutet. Abbildung 7 zeigt die Entwicklung der Biogasanlagen und die damit installierte elektrische Leistung der Biogasanlagen.[75]

Abbildung 7: Entwicklung der Biogasanlagen und Leistung in Deutschland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.lfl.bayern.de/iem/agrarmarktpolitik/29410/, 12.08.2008

Die dritte Möglichkeit Biomasse zu nutzen ist in Form von Biokraftstoffen. Biokraftstoffe gibt es als Biodiesel, Pflanzenöl, Ethanol, Biomethan oder die synthetischen Biomass-to-Liquid (BtL) -Kraftstoffe.[76] Rohstoffe wie Getreide, Rüben und Zuckerrohr die einen hohen Kohlehydratgehalt haben, können durch den Verzuckerungs- und Vergärungsprozess, in Ethanol umgewandelt werden.

Ethanol wird beispielsweise in Ländern wie Brasilien, in denen sehr viel Zuckerrohr angebaut wird und daher kostengünstiger zu beschaffen ist, als Treibstoff verwendet.[77] Schweden beispielsweise möchte bis zum Jahr 2020 erreichen, dass alle Autos mit Ethanol angetrieben werden.[78]

In Deutschland wird vor allem Rapsöl verwendet. Raps gehört mit den Sonnenblumen zu den ölhaltigen Pflanzen, aus denen durch Auspressung Öle gewonnen werden können.

Diese Öle werden dazu verwendet, um sie traditionellen Kraftstoffen beizumischen. Durch das Beimischen werden Biokraftstoffe wie Biodiesel und Bioethanol gewonnen.[79]

Die nächste Generation von Biokraftstoffen sind Biomass-to-Liquid (BtL)- Kraftstoffe. BtL-Kraftstoffe sind synthetisch hergestellte Treibstoffe in flüssiger Form. Der Vorteil hier ist, dass alle möglichen Pflanzen bei der Herstellung benutzt werden können.

Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR), schätzt das bis zum Jahr 2020 bis zu 25 % des Kraftstoffverbrauchs in Deutschland aus Biomass-to-Liquid Anlagen stammen könnte. Shell baut derzeit in Freiburg, die weltweit größte Anlage um BtL herzustellen.[80]

Auch hier wirkt das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) positiv auf die Nachfrage von Bioenergie. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien an dem die Bioenergie teilhat, von 2 % im Jahre 2005 auf 5,75 % im Jahre 2010 erhöht werden.[81] Natürlich kommt dies wiederum den Landwirten in Deutschland zugute und bietet eine neue Alternative zur Nahrungsmittelproduktion.

Abbildung 8 zeigt, dass der Anbau von Biomasse Rohstoffen sich innerhalb von drei Jahren nahezu verdoppelt hat. Von 1 Mio. ha in 2005 auf 1,75 Mio. Hektar in 2007, das entspricht etwa 10 % der gesamten Ackerflächen in Deutschland.[82]

Abbildung 8: Nachwachsende Rohstoffe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Vgl. URL: http://www.nabu.de/energie/NawaRo_gesamt.pdf, S.7, (07.06.08)

Bioenergie bietet den Vorteil, dass sie gegenüber der Sonnen- und Windenergie speicherbar ist, dass ermöglicht eine bedarfsgerechtere und damit flexiblere Einsetzbarkeit. Auch die verschiedenen Aggregatformen wie Gas, flüssig und in fester Form machen Bioenergie attraktiv.

Bioenergie birgt jedoch auch Risiken, so sind Anbauflächen für Biomasse begrenzt vorhanden und steht somit in direkter Konkurrenz um Anbauflächen mit der Nahrungsmittel Produktion. Umweltschützer fürchten auch, dass wenn sich speziell Flächen für Biomasse ausweiten, dass andere Naturräume wie Wälder, Savannen oder Feuchtgebiete zerstört werden könnten.[83]

Ein weiteres Risiko ist, dass durch die steigende Nachfrage nach Biokraftstoffen, die Grundnahrungsmittel sich weltweit verteuern würden, dies würde vor allen dingen die Situation in den Dritte Welt Länder, wie in Afrika und Indien verschärfen.[84]

2. Erneuerbare Energien in der Türkei

2.1 Die Energieregulierung

Um die Liberalisierung des Energiemarktes umzusetzen und somit den EU-Regulierungen anzunähern, wurden diverse Reformen umgesetzt. Am 04.03.2001 wurde ein Energiemarktgesetz beschlossen, welches kontinuierlich weiter ausgebaut wird, um einen freien Energiemarkt zu gewährleisten.[85]

Eine weitere wichtige Reform ist die Regelung der Lizenzierung des Stroms sowie dessen Produktion, Vertrieb und Verkauf. Die Regulierung des Energiemarktes in der Türkei wird durch die Behörde zur Regulierung des Energiemarktes (EPDK) gesteuert. Die EPDK ist die alleinige Behörde, die den Energiemarkt unabhängig regelt und kontrolliert.[86]

Die EPDK verfasst Verordnungen und Beschlüsse für die Vervollständigung des gesetzlichen Rahmens für einen liberalen Energiemarkt. Wichtige Verordnungen, die bereits in Kraft getreten sind, wären die:

- Energiemarkt Lizenzverordnung (04.08.2002)
- Energiemarkt Tarifverordnung (11.08.2002)
- Energiemarkt Im- und Exportverordnung (04.09.2002)
- Energiemarkt Verordnung über freie Verbraucher (04.09.2002)
- Energiemarkt Kundendienstleistungsverordnung (25.09.2002)[87]

Eine wichtige Erweiterung des erneuerbaren Energiemarktes ist das im Mai 2005 verabschiedete Gesetz Nr. 5346. Das Gesetz Nr. 5346 reguliert den Rahmen zur Förderung von erneuerbaren Energien sowie die Einspeisevergütung, welches bis 2011 festgelegt wurde.[88]

Demnach sollen in der Türkei, juristische Personen die mit Strom handeln, mindestens 8 % des jährlichen Stromabsatzes aus erneuerbaren Energien beziehen. Dadurch verspricht sich Ankara, dass die Türkei weniger auf ausländische Energielieferungen angewiesen ist.[89]

Durch das Energiemarktgesetz und die entsprechenden Verordnungen wurden die Rahmenbedingungen für die Liberalisierung des Marktes sowie die Annäherung an die EU-Politik geschaffen. Somit wird die Attraktivität des Energiemarktes für einheimische und ausländische Unternehmen gefördert.[90]

2.2 Erzeugung und Verbrauch

Die türkische Volkswirtschaft befindet sich derzeit im Aufwind, dazu trägt auch die Aussicht auf eine EU-Vollmitgliedschaft, die wirtschaftlichen Reformen, sowie ein durchschnittlicher BIP von 5 % - 6 % bei.[91]

[...]


[1] Vgl. Kocagöz O. "Zukunftsmarkt Türkei“ (2007) S. 94 / 95

[2] Vgl. URL: http://www.saydam.de/front_content.php?idcatart=590, (12.04.2008)

[3] Vgl. Steinbach U. „Information zur Politischen Bildung“ Nr. 287 (2005), S.28

[4] Vgl. “Duden A –Z”, Band 3 (1995), S 606

[5] Vgl. Steinbichler K. „Fluter“ Nr.19 (03/2006), S. 14.

[6] Vgl. URL: http://www.verivox.de/News/articledetails.asp?aid=15384&g=gas, (09.06.08)

[7] Vgl. Schilling T. „Fluter“ Nr.19 (03/2006), S. 3

[8] Vgl. URL: http://www.Oel-preis.de, (20.05.2008)

[9] Vgl. URL: http://www.geo.de/GEO/natur/52403.html?eid=52711,(13.04.08)

[10] Vgl. URL: http://www.klima-aktiv.com/article156_3052.html,(13.04.08)

[11] Vgl. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Fossile_Energie,(13.04.08)

[12] Vgl. URL: http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id= 175&Itemid=83,(13.04.08)

[13] Vgl. URL: http://www.umweltlexikon-online.de, (13.04.08)

[14] Vgl. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie, (13.04.08)

[15] Vgl. Harald Kohl „Erneuerbare Energie“. (2007), S. 6

[16] Vgl. Roland W. „Erneuerbare Energien” (2007), S. 20

[17] Vgl. Harald Kohl „Erneuerbare Energie“. (2007), S. 6

[18] Vgl. http://lexikon.meyers.de/meyers/Wirkungsgrad, (17.06.08)

[19] Vgl. Thomas B, Roland W. „Erneuerbare Energien“ (2007), S. 20

[20] Vgl. URL: http://www.dams.org/report, (14.04.08)

[21] Vgl. Thomas B, Roland W. Erneuerbare Energie (2007), S. 23

[22] Vgl. URL: http://www.geographixx.de/naturkatastrophen/liste.asp?land=China, (14.04.08)

[23] Vgl. Thomas B, Roland W. Erneuerbare Energie (2007), S. 20

[24] Vgl. Thomas B, Roland W. Erneuerbare Energie (2007), S. 23

[25] Vgl. URL: http://lexikon.meyers.de/meyers/Segelschiff, (14.04.08)

[26] Vgl. URL: http://de.alinki.com/artikel/121, (05.06.2008)

[27] Vgl. URL: http://www.wind-energie.de/de/technik/ (05.06.2008)

[28] Vgl. Thomas B, Roland W. „Erneuerbare Energie“ (2007), S. 12

[29] Vgl. Anhang I, S. 72

[30] Vgl. URL: http://wind-energie.de/de/statistiken/?type=55, (05.06.2008)

[31] Vgl. Thomas B, Roland W. „Erneuerbare Energie“ (2007), S. 12

[32] Vgl. URL: http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,A9E8BB30C4020AAB E0340003BA04DA2C,,,,,,,,,,,,,,,.html, (18.05.2008)

[33] Vgl. Kohl H. „Erneuerbare Energie“. (2007), S. 7

[34] Vgl. Kühn M. „Erneuerbare Energie“. (2007), S. 15

[35] Vgl. URL: http://www.vistaverde.de/news/Wirtschaft/0511/10_offshore-wind.php, (05.05.2008)

[36] Vgl. Stratmann K. „Handelsblatt“, Nr.197, S. 4 vom 12./13./14.10.2007

[37] Vgl. Steuer H., Schürmann H „Handelsblatt“, Nr.127, S. 19 vom 05.07.2007

[38] Vgl. Steinbach U. „Information zur Politischen Bildung“, (2005) Nr.287, S.26

[39] Vgl: Harald Kohl „Erneuerbare Energien“ (2007) S.7

[40] Vgl. URL: http://www.renewables-made-in-germany.com/de/solarthermie, (18.04.2008)

[41] Vgl: URL: http://www.solarserver.de/solarmagazin/artikelmai2004.html, (18.04.2005)

[42] Vgl. Thomas B, Roland W. „Erneuerbare Energien“ (2007), S. 32-38

[43] Vgl. Wagner P. “Fluter“, Nr. 19 (03/2006), S. 47

[44] Vgl. URL: http://renewables-made-in-germany.com/de/photovoltaik, (19.05.08)

[45] Vgl. Giso Hahn, „Erneuerbare Energie“ (2007) S.46-47

[46] Vgl. o.V. „Handelsblatt“ Nr.146, S.18, (01.08.2007)

[47] Vgl. Robert Pitz-Paal „Erneuerbare Energien“ (2007), S.28

[48] Vgl. URL: http://www.solar-thermie.org/faq/, (14.05.08)

[49] Vgl. http://www.co2-handel.de/article158_3441.html, (15.05.08)

[50] Vgl. Robert Pitz-Paal „Erneuerbare Energien“ (2007), S.28

[51] Vgl: URL: http://www.solar-thermie.org/techniken, (15.05.08)

[52] Vgl. Robert Pitz-Paal „Erneuerbare Energien“ (2007), S.28

[53] Vgl: Harald Kohl „Erneuerbare Energien“ (2007) S.7

[54] Vgl. URL: http://www.solar-thermie.org/techniken, (15.05.08)

[55] Vgl. Robert Pitz-Paal „Erneuerbare Energien“ (2007), S.29

[56] Vgl. URL: http://www.solarenergie-sonnenenergie.com/Vorteile-Nachteile.html, (15.05.08)

[57] Vgl. URL: http://www.ipp.mpg.de/ippcms/de/presse/pi/03_05_pi.html, (15.05.08)

[58] Vgl .URL: http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/584640.html , (15.05 2008)

[59] Vgl. URL: http://www.solarfonds.com/category/erneuerbare-energien, (15.05.2008)

[60] Vgl. URL: http://www.geothermie.de/indexgn/indexgtv-800-600/gtv_startseite.htm, (15.05 2008)

[61] Vgl. Harald Kohl „Erneuerbare Energien“ (2007), S. 8

[62] Vgl. Ertinger S. „Handelsblatt“ Nr.95, S.6, 18/19/20.Mai. 2007

[63] Vgl. URL.: http://www.geothermie.de/indexgn/indexgtv-800-600/gtv_startseite.htm

[64] Vgl. Ernst Huenges, „Erneuerbare Energien“ (2007), S.52 - 58

[65] Vgl. URL: http://www.effiziento.de/erdwaerme.html, (16.05.2008)

[66] Vgl. URL: http://www.lbeg.niedersachsen.de/master/C39740826_N38135203_L20_D0_ I31802357.html, (10.06.08)

[67] Vgl. Stock O. „Handelsblatt“ Nr.95, S.6, 18/19/20.Mai. 2007

[68] Vgl. URL: http://lexikon.meyers.de/meyers/Bioenergie,(16.05.2008)

[69] Vgl. URL: http://www.greenpeace.de/themen/energie/erneuerbare_energien/artikel/biomasse. (16.05.2008)

[70] Vgl. URL: http://www.bioenergie.de/home.htm, (16.05.2008)

[71] Vgl. URL: http://www.renewables-made-in-germany.com/de/feste-biomasse/, (17.05.08)

[72] Vgl. URL: http://www.bio-kraftstoffe.info/cms35/Einfuehrung.818.0.html. (17.05.08)

[73] Vgl. URL: http://www.greenpeace.de/themen/energie/erneuerbare_energien/artikel/biomasse.(05/08)

[74] Vgl. Debrebant, „Fluter“ Nr.19 (2006) S.37, (17.05.08)

[75] Vgl. URL: http://www.renewables-made-in-germany.com/de/biogas, (17.05.08)

[76] Vgl. URL: http://www.renewables-made-in-germany.com/de/biokraftstoffe, (17.05.08)

[77] Vgl. URL: http://www.bfai.de/fdb-SE,MKT20070419115410,Google.html, (07.06.08)

[78] Vgl. URL: http://www.fluter.de/heftpdf/issue50/artikel5192/pdf_article5192.pdf, S.33, (17.05.08)

[79] Vgl. URL: http://www.renewables-made-in-germany.com/de/biokraftstoffe, (17.05.08)

[80] Vgl. Peter Wagner, „Fluter“ Nr.19 (2006) S.33

[81] Vgl. Dahmen et al., „Erneuerbare Energien“ (2007), S.59

[82] Vgl. URL: http://www.nabu.de/energie/NawaRo_gesamt.pdf, S.7

[83] Vgl. URL: http://www.greenpeace.de/themen/energie/erneuerbare_energien/artikel/biomasse,(06/08)

[84] Vgl. URL: http://www.welthungerhilfe.de/biokraftstoffe-risiko.html, (01.06.08)

[85] Vgl. URL: http://www.energieportal24.de/pn_42449.htm, (01.06.08)

[86] Vgl. URL: http://www.windmesse.de/laenderberichte/tuerkei.html, (01.06.08)

[87] Vgl. URL: http://www.windmesse.de/laenderberichte/tuerkei.html, (25.05.08)

[88] Vgl. URL: http://www.bfai.de/fdb-SE,MKT20060511105750,Google.html, (25.05.08)

[89] Vgl. URL: http://www.bfai.de/fdb-SE,MKT20061002105432,Google.html, (05.06.08)

[90] Vgl. URL: http://www.windmesse.de/laenderberichte/tuerkei.html, (25.05.08)

[91] Vgl. URL: http://www.ekcon.de/uploads/media/ErneuerbareEnergien EKCON240108_01.pdf, (05.06.08)

Details

Seiten
93
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836620734
Dateigröße
934 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v226258
Institution / Hochschule
Hochschule Bremen – Wirtschaft
Note
1,7
Schlagworte
türkei erneuerbare energie alternative investition

Autor

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Titel: Investition in Erneuerbare Energien in der Türkei