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Meinungsmacher Michael Moore?

Der Einfluss des Films Fahrenheit 9/11 auf das Nationenimage Amerikas in Deutschland - eine empirische Analyse

Magisterarbeit 2005 186 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Michael Moore ist der erfolgreichste Dokumentarfilmer der neuen Filmgeschichte. In Deutschland avancierte er 2003 mit seinem Film Bowling for Columbine und seinem Buch Stupid White Men zur Gallionsfigur einer Amerika-kritischen Bewegung und erlangte internationale Bekanntheit. Mit seinem neuesten Werk Fahrenheit 9/11 hat Moore versucht, die Medien für ein bestimmtes politisches Interesse zu instrumentalisieren. Er intendierte, die Wiederwahl des amerikanischen Präsidenten George W. Bush am 2. November 2004 zu verhindern. „I hope that people go see this movie and throw the bastard out of office.” (Moore in Smith 2004, S. 22)
Der Film beschäftigt sich mit den Folgen der Terroranschläge des 11. September 2001. Zentrales Thema ist der Irakkrieg, dessen Beweggründe Moore als nicht gerechtfertigt erachtet. Stark attackiert er den amerikanischen Präsidenten George W. Bush, den er als Schuldigen des Krieges und darüber hinaus als verantwortungslosen Politiker darstellt. Fahrenheit 9/11 spielte international enorme Erfolge an den Kinokassen ein und ist der erfolgreichste Dokumentarfilm aller Zeiten. Alleine in Deutschland wurde der Film von einer Million Zuschauer im Kino und von knapp sieben Millionen im Fernsehen wahrgenommen. Moores Erfolg, seine zahlreichen Werke und seine offen-deklarierte politische Haltung adelten ihn zum prominenten Bush-Kritiker und lösten einen medialen Hype um seine Person aus.
Trotz der Erfolge hat der Filmemacher sein eigentliches Ziel, die Wiederwahl des amerikanischen Präsidenten zu verhindern, nicht erreicht.
Das Anliegen der vorliegenden Arbeit besteht nun in der Analyse einer nicht direkt intendierten Folge des Films. Untersucht werden soll die Frage, ob es ein Film mit dieser Reichweite und dieser internationalen Popularität schaffen kann, das Nationenimage Amerikas in Deutschland zu beeinflussen. Aufgrund der stringent einseitig-negativen Argumentation des Films ist davon auszugehen, dass er nicht ohne Wirkung bleibt. Es wird angenommen, dass die Einstellung der Deutschen zu Amerika durch die Rezeption von Fahrenheit 9/11 negativ beeinflusst wird.
Gang der Untersuchung:
Die theoretische Herangehensweise an die Forschungsfrage erfolgt primär über die Klärung des Begriffes Image. Hierzu werden die Begriffe Vorurteil, Stereotyp und Image, die von Forschern in gleichen Kontexten verwendet wurden in Abschnitt 2.1. voneinander abgegrenzt.
Der Begriff des Images ist als Überbegriff des zu […]

Details

Seiten
186
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783836617383
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v226042
Institution / Hochschule
Universität Augsburg – Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Politische Wissenschaften
Note
1,0
Schlagworte
publizistik kommunikation imageforschung medienwirkung filmanalyse

Autor

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Titel: Meinungsmacher Michael Moore?