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Der Einfluss der Gründerperson auf die Kreditentscheidung von Existenzgründungsfinanzierungen

Eine empirische Untersuchung an bayerischen Sparkassen

Diplomarbeit 2008 102 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

Abkürzungen

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Einführung in das Thema
1.2. Methodik und Ziel der Studie
1.3. Begriffsdefinitionen
1.3.1. Gründungsbegriff
1.3.2. Existenzgründungsfinanzierung

2. Existenzgründungsfinanzierungen aus Sicht der Banken
2.1. Erhöhte Kreditrisiken bei Existenzgründungsfinanzierungen
2.2. Kreditwürdigkeitsprüfung von Existenzgründungen
2.2.1. Versagen der herkömmlichen Prüfungsverfahren
2.2.2. Prüfung der materiellen Kreditwürdigkeit
2.2.2.1. Analyse des Businessplanes
2.2.2.2. Analyse der Finanzplanung
2.2.2.3. Analyse des Branchenumfeldes
2.2.3. Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit
2.2.4. Ratingverfahren zur Kreditwürdigkeitsprüfung
2.2.5. Prüfung der Kreditsicherheiten
2.3. Kreditentscheidung bei Existenzgründungsfinanzierungen

3. Erfolgsfaktor Gründerperson – ein kurzer Überblick über die aktuelle Gründungsforschung
3.1. Problematik der uneinheitlichen Informationsquellen
3.2. Die Personenmerkmale des Gründers als Erfolgsfaktor
3.2.1. Soziodemografische Faktoren
3.2.2. Humankapital
3.2.3. Persönlichkeitsmerkmale (Traits)
3.2.4. Gründungsmotivation
3.2.5. Unterstützung aus dem sozialen Netzwerk

4. Einfluss der Gründerperson auf die Kreditentscheidung – eine Untersuchung an bayerischen Sparkassen
4.1. Gang der Untersuchung
4.1.1. Ziel der Untersuchung
4.1.2. Art der Untersuchung
4.1.3. Grundgesamtheit und Stichprobe
4.1.4. Entwicklung des Fragebogens
4.1.5. Ablauf der Untersuchung
4.2. Ergebnisse der eigenen Untersuchung
4.2.1. Rücklaufquote
4.2.2. Betreuung der Existenzgründer
4.2.2.1. Einteilung nach Betreuungseinheiten
4.2.2.2. Einteilung nach betreutem Kundenkreis
4.2.2.3. Berufserfahrung der Berater
4.2.2.4. Entscheidungsträger bei Gründungsfinanzierungen
4.2.3. Einfluss der Gründerperson auf die Kreditentscheidung
4.2.3.1. Erläuterungen zur Darstellung der Ergebnisse
4.2.3.2. Soziodemografische Faktoren und Personenumfeld
4.2.3.3. Humankapital
4.2.3.4. Persönlichkeitsmerkmale (Traits)
4.2.3.5. Bisheriges Zahlungsverhalten und Vermögensverhältnisse
4.2.3.6. Gründungsmotivation
4.2.4. Auswirkungen des Ratings bei Existenzgründungsfinanzierungen
4.2.5. Top 10 der positiven und negativen Personenmerkmale

5. Vergleich der eigenen Ergebnisse mit den Erkenntnissen der Gründungsforschung
5.1. Soziodemografische Faktoren und soziales Umfeld
5.2. Humankapital
5.3. Persönlichkeitsmerkmale (Traits)
5.4. Bisheriges Zahlungsverhalten und Vermögensverhältnisse
5.5. Gründungsmotivation

6. Schlussbetrachtung
6.1. Zusammenfassung
6.2. Kritik
6.3. Handlungsvorschlag
6.3.1. Für die Gründer
6.3.2. Für die Banken

Anhang

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1.1: Finanzierungsformen

Abbildung 1.2: Möglichkeiten der Finanzmittelbeschaffung von außen

Abbildung 2.1: Systematisierung der Risiken von Gründungsfinanzierungen nach Brachtendorf

Abbildung 2.2: Die vier Anreizprobleme des Moral hazard

Abbildung 2.3: Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung

Abbildung 2.4: Die vier Stufen im Sparkassen-StandardRating

Abbildung 2.5: Sphären der Kreditentscheidung

Abbildung 3.1: Häufige Charaktereigenschaften mit Erfolgspotenzial

Abbildung 4.1: Verteilung der Gründungsberater nach Sparkassengröße Grundgesamtheit und Stichprobe

Abbildung 4.2: Darstellung der Bewertungsskala am Merkmal Alter

Abbildung 4.3: Organisationseinheiten der Berater für Existenzgründungen

Abbildung 4.4: Einteilung der Berater nach überwiegend betreuten Kundengruppen

Abbildung 4.5: Erfahrung der Befragten im Firmenkundengeschäft

Abbildung 4.6: Prioritäten bei der Kreditentscheidung von Existenzgründungsfinanzierungen

Abbildung 4.7: Einfluss des Alters des Gründers

Abbildung 4.8: Familienstand des Gründers

Abbildung 4.9: Familiäres Umfeld des Gründers

Abbildung 4.10: Herkunft des Gründers

Abbildung 4.11: Geschlecht des Gründers

Abbildung 4.12: Erfahrungen und Kenntnisse des Gründers

Abbildung 4.13: Ausbildung des Gründers

Abbildung 4.14: Bisherige Tätigkeit des Gründers

Abbildung 4.15: Charaktermerkmale des Gründers

Abbildung 4.16: Bisheriges Zahlungsverhalten des Gründers

Abbildung 4.17: Vermögensverhältnisse des Gründers

Abbildung 4.18: Beurteilung des Gründungsmotivs

Abbildung 4.19: Konsequenzen einer schlechten Ratingnote

Abbildung 4.20: Top 10 der positiven Gründermerkmale

Abbildung 4.21: Top 10 der negativen Gründermerkmale

Abbildung 5.1: Vergleich soziodemografische Faktoren

Abbildung 5.2: Vergleich soziales Umfeld

Abbildung 5.3: Vergleich Humankapital

Abbildung 5.4: Vergleich Persönlichkeitsmerkmale

Abbildung 5.5: Vergleich Zahlungsverhalten und Vermögensverhältnisse

Abbildung 5.6: Vergleich Gründungsmotiv

Abbildung 0.1: Größenverteilung der bayerischen Sparkassen XII

Abbildung 0.2: Fragebogen "Einfluss der Gründerperson auf die Kreditentscheidung" XVI

Abbildung 0.3: Charakterliche Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Gründer aus Sicht der Sparkassenberater XXI

Abbildung 0.4: PULS - Erfolgsfaktor Gründerpersönlichkeit - eine Checkliste der Sparkassen XXII

Abbildung 0.5: Anforderungsprofil zur Bewertung der Gründerperson XXIII

Tabellenverzeichnis

Tabelle 4.1: Die bayerischen Sparkassen nach Größenklassen

Tabelle 4.2: Rücklaufquoten nach Sparkassengröße

Tabelle 0.1: Übersicht der bayerischen Sparkassen nach Bilanzsumme XI

Tabelle 0.2: Ansprechpartner für Gründungsfinanzierungen XVII

Tabelle 0.3: Organisationseinheiten der Berater für Existenzgründungen XVII

Tabelle 0.4: überwiegend betreuter Kundenkreis der Berater für Existenzgründungen XVII

Tabelle 0.5: Ergebnisse der bewerteten Personenmerkmale XIX

1. Einleitung

1.1. Einführung in das Thema

Sich selbstständig machen, etwas Eigenes aufbauen, viel Geld verdienen – das ist der Traum vieler. Wenn das eigene Kapital nicht ausreicht, um die Vision umzusetzen, müssen Kapitalgeber überzeugt werden, in das Vorhaben zu investieren. Für über die Hälfte der Gründer ist jedoch die Finanzierung das Hauptproblem.[1] Investitionen in neugegründete Unternehmen sind mit einer sehr großen Unsicherheit behaftet. Bereits zwei Jahre nach Gründung ist jedes fünfte Unternehmen nicht mehr am Markt.[2] Dabei sind Unternehmensgründungen wichtig für das Wachstum der heimischen Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. So wurden gemäß Schätzungen der KfW in 2006 etwa 510.000 neue vollzeitäquivalente Arbeitsplätze geschaffen.[3] Der Erfolg eines neugegründeten Unternehmens wird vom Zusammenspiel einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Schließlich befindet sich das Unternehmen nicht alleine im luftleeren Raum, sondern ist eingebunden in seine Umwelt, die ständigen Veränderungen unterworfen ist.

Die Frage, die sich Existenzgründer und Gründungsberater häufig stellen, lautet: Nach welchen Kriterien vergibt die Bank Kredite an Existenzgründer? Ist es der auf Hochglanzpapier gedruckte Businessplan oder die Sicherstellung? Hängt es von der Ratingnote ab oder von der gewählten Branche? Welche Rolle spielt die Gründerperson bei der Kreditentscheidung?

Der Gründer ist schließlich die zentrale Person, die mit der Umwelt agieren muss, die Veränderungen wahrnehmen und auf sie reagieren muss und somit den Erfolg maßgeblich mitbestimmt. Vor Kreditausreichung sollte sich die Bank daher die Frage stellen, ob der Gründer in der Lage sein wird, das Vorhaben erfolgreich umzusetzen und die ausgereichten Mittel zuzüglich Zinsen zurückzuzahlen. Die Bank steht dabei vor der Herausforderung, einen Visionär von einem Träumer zu unterscheiden.

1.2. Methodik und Ziel der Studie

Diese Studie sucht die Antwort auf die Frage, wie die Person des Gründers im Rahmen der Kreditwürdigkeitsprüfung beurteilt wird und welchen Einfluss dies auf die Kreditentscheidung hat.

Nach der Definition der zentralen Begriffe Existenzgründung und Existenzgründungsfinanzierung stellt Kapitel 2 zunächst die Existenzgründungsfinanzierung aus Sicht der Bank dar, beleuchtet die Determinanten der Kreditentscheidung näher und geht auf die Kreditwürdigkeitsprüfung ein, in der die Person des Gründers eine besondere Rolle spielt. Welche Faktoren einen erfolgreichen Gründer ausmachen, untersucht Kapitel 3. Die theoretischen Vorüberlegungen aus Kapitel 2 und die Erkenntnisse über erfolgsrelevante Personenmerkmale aus Kapitel 3 dienen als Grundlage für die eigene Untersuchung im vierten Hauptkapitel. Die jeweiligen Existenzgründungsberater aller bayerischen Sparkassen wurden mit Hilfe eines selbstentwickelten Fragebogens schriftlich befragt, ob und in welcher Form sie die Personenmerkmale des Gründers bei der Kreditentscheidung berücksichtigen. Das fünfte Kapitel untersucht, in wie fern sich die durch die Gründungsforschung ermittelten Erfolgsfaktoren in den Entscheidungskriterien der Firmenkundenbetreuer wiederfinden und diskutiert Abweichungen. Im sechsten Hauptkapitel werden die Ergebnisse dieser Arbeit schließlich zusammengefasst und kritisch gewürdigt.

1.3. Begriffsdefinitionen

1.3.1. Gründungsbegriff

Existenzgründer, Start up, Unternehmensgründung, Entrepreneur oder „Small Business Owner“ - in der Theorie und Praxis gibt es verschiedene Begrifflichkeiten für die Entstehung eines neuen Unternehmens. Eine einheitliche, allgemeingültige Definition hat sich bislang noch nicht durchgesetzt.[4]

Häufig stehen die Begriffe Start up, Unternehmensgründung oder Entrepreneurship für wissensintensive oder technologieorientierte Gründungen mit einem hohen Innovationspotenzial. Tatsächlich machen diese für die volkswirtschaftliche Entwicklung sehr wichtigen Gründungen jedoch nur etwa 30 % aller Unternehmensgründungen aus.[5] Der überwiegende Großteil der Gründungen erfolgt in nicht wissensintensiven und nicht innovativen Bereichen wie Dienstleistungen oder Handwerk. Da bei diesen Gründungen der Eigentümer und der Geschäftsführer meist ein und dieselbe Person ist und die erwirtschafteten Gewinne vordergründig der Bestreitung des Lebensunterhaltes dienen, wird hierfür häufig der Begriff Existenzgründung verwendet.

In Bezug auf die Gründungsart lassen sich in der Literatur die originäre Gründung, bei der ein Unternehmen vollkommen neu erschaffen wird, und die derivative Gründung, bei der ein bestehendes Unternehmen entweder vollkommen oder zumindest teilweise in Form einer tätigen Beteiligung übernommen wird, unterscheiden.[6] Als weitere Gründungsform, die sich wachsender Beliebtheit erfreut[7], gilt das Franchising, bei dem ein bewährtes Geschäftskonzept eines Franchisegebers gegen Bezahlung einer einmaligen und laufenden Franchisegebühr übernommen wird.[8]

Eine Unterscheidung nach Gründungsart bzw. eine Differenzierung nach unterschiedlichen Existenzgründungsbegriffen findet in dieser Studie nicht statt, da die Gründerperson(en) als zentraler Bestandteil bei allen Formen der Gründung von entscheidender Bedeutung sind. Auch auf die Besonderheiten von Teamgründungen im Vergleich zu Einzelgründungen wird im weiteren Verlauf nicht weiter eingegangen, da die Erforschung der Wirkungsweise der Personenmerkmale im Vordergrund steht. Ob diese Merkmale in einer Person vereint sind oder sich auf ein Team verteilen, ist für diese Arbeit sekundär. Bei Teamgründungen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die einzelnen Personenmerkmale der Gründungsmitglieder stimmig zusammenpassen und sich idealer Weise ergänzen.

Wenn im Folgenden von der Existenzgründung bzw. dem Existenzgründer gesprochen wird, sind originäre oder derivative Unternehmensgründungen einer natürlichen Person oder einer kleinen Gruppe von natürlichen Personen gemeint, bei denen die Eigentümer gleichzeitig die handelnden Personen sind. Um dem Lesefluss nicht zu beeinträchtigen wird von der gesonderten Nennung der weiblichen Verlaufsform abgesehen.

1.3.2. Existenzgründungsfinanzierung

Neben dem Einsatz der eigenen Arbeitskraft sind für die Umsetzung der Gründung häufig weitere Finanz- und Sachmittel erforderlich. Eine Grundvoraussetzung für das Gelingen der Unternehmensgründung ist die Sicherstellung der Finanzierung und die Gewährleistung der Liquidität.[9]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In Abb. 1.1 sind die möglichen Finanzierungsformen eines Unternehmens dargestellt.

Abbildung 1.1: Finanzierungsformen

Bezogen auf ein neugegründetes Unternehmen dürfte die Innenfinanzierung jedoch die absolute Ausnahme darstellen.[10] In der Regel ist die Beschaffung von Finanzmitteln von außen erforderlich, die dem neuen Unternehmen in Form von Eigen- oder Fremdkapital zugeführt werden können. Ein Großteil der Gründer benötigt fremde Finanzmittel.[11]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1.2: Möglichkeiten der Finanzmittelbeschaffung von außen[12]

Eigenkapital steht dem Unternehmen zeitlich unbefristet zur Verfügung. Es ist sowohl am Gewinn als auch am Verlust beteiligt.[13] Je nach Rechtsform können weitere Mitwirkungs- oder Informationsrechte mit der Einlage verbunden sein.[14]

Fremdkapital ist stimmrechtslos, erfolgsunabhängig, zeitlich befristet und durch vertraglich fest vereinbarte Zins- und Tilgungsmodalitäten gekennzeichnet. Die Kreditfinanzierung über Bankdarlehen oder Kreditrahmen ist in Deutschland die verbreiteteste Finanzierungsform für Existenzgründungen.[15]

In dieser Studie umfasst der Begriff Existenzgründungsfinanzierung die Fremdkapitalbeschaffung eines durch eine natürliche Person oder eine kleine Gruppe von natürlichen Personen originär oder derivativ gegründeten Unternehmens. Das nächste Hauptkapitel beschäftigt sich daher näher mit der Existenzgründungsfinanzierung aus Sicht der Bank und dem Begriff der Kreditentscheidung.

2. Existenzgründungsfinanzierungen aus Sicht der Banken

2.1. Erhöhte Kreditrisiken bei Existenzgründungsfinanzierungen

„Als ‚Risiko’ wird in der Bankbetriebswirtschaftslehre allgemein die Gefahr verstanden, dass ein tatsächlich realisiertes Ergebnis vom erwarteten Ergebnis negativ abweicht.“[16] Die allgemeinen Kreditrisiken[17] Ausfallrisiko, Liquiditäts- oder Terminrisiko und Besicherungsrisiko sind bei Existenzgründungen besonders ausgeprägt. Sie können ihren Ursprung in der Unsicherheit der Umwelt (Unternehmensrisiko) oder dem Verhalten des Kreditnehmers (Verhaltensrisiko) haben.

Abbildung 2.1: Systematisierung der Risiken von Gründungsfinanzierungen nach Brachtendorf

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[18]

Da der Schwerpunkt der Arbeit bei der Gründerperson liegt, wird an dieser Stelle für eine ausführlichere Darstellung der einzelnen Unternehmensrisiken auf Brachtendorf verwiesen.[19] Die Unternehmensrisiken treffen die Gründer in höherem Maße als bestehende Unternehmen, wenn es ihnen an Erfahrungen und Kenntnissen bzw. an Ressourcen mangelt, um angemessen auf geänderte Umweltbedingungen reagieren zu können.[20]

Die Verhaltensrisiken ergeben sich aus den Handlungen des Gründers, der seine eigenen, teilweise von den Zielen der Bank abweichenden, Absichten verfolgt.[21] Neben den unterschiedlichen Interessen und Risikopräferenzen der Akteure ist die Beziehung zwischen der Bank und dem Kreditnehmer zusätzlich durch eine asymmetrische Informationsverteilung gekennzeichnet (sog. Principal-Agency-Beziehung).[22]

Die Fähigkeiten des Gründers und die Qualitäten des Gründungsvorhabens können von der Bank im Vorfeld nur schwer eingeschätzt werden (Qualitätsrisiko), zumal der Kreditnehmer selbst einen Großteil der Informationen zur Beurteilung liefert. Um den Kredit zu erhalten, wird er nur solche Informationen weitergeben, die sein positives Bild unterstützen.[23]

SCHULZ unterscheidet beim Risiko der Verhaltensabsicht die beiden Begriffe Hold up und Moral hazard.[24] Unter dem Begriff Hold up versteht man das opportunistische Ausnutzen von Vertragslücken.[25] „Wenn auch nicht unterstellt werden soll, dass Menschen grundsätzlich ‚schlecht’ sind, so besteht doch die Möglichkeit, dass einzelne ihre Eigeninteressen nicht nur offen und ehrlich verfolgen.“[26] Die vier Anreizprobleme des Moral hazard sind in Abbildung 2.2 dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.2: Die vier Anreizprobleme des Moral hazard[27]

Aufgrund dieser Besonderheiten sind Finanzierungen von Existenz-gründungen mit deutlich höheren Risiken und mit mehr Ungewissheit verbunden als Kreditausreichungen an bestehende Unternehmen. Diese höheren Risiken werden deutlich, wenn man die Entwicklung der Unternehmensaufgaben (Unternehmenssterblichkeit) betrachtet. Besonders in den ersten Monaten nach der Unternehmensgründung ist die Sterblichkeit von Unternehmen besonders hoch.[28] Rund 20 % der Unternehmen sind zwei Jahre nach der Gründung nicht mehr am Markt.[29]

2.2. Kreditwürdigkeitsprüfung von Existenzgründungen

Die Kreditwürdigkeitsprüfung dient der Risikovorbeugung und gliedert sich in die Bereiche materielle Kreditwürdigkeitsprüfung, persönliche Kreditwürdigkeitsprüfung und Prüfung der Sicherheiten. Ihr Zweck besteht darin, zu ermitteln, ob der Kreditnehmer in der Lage sein wird, die Zins- und Tilgungszahlungen für den gewünschten Kredit zu den vorgesehenen Terminen in voller Höhe zu erbringen.[30]

2.2.1. Versagen der herkömmlichen Prüfungsverfahren

Bei den Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung wird zwischen den logisch-deduktiven und den empirisch-induktiven Verfahren unterschieden.[31]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.3: Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung[32]

Die logisch-deduktiven Verfahren leiten die Bonitätsmerkmale aus einem Begründungszusammenhang ab, bei dem aus vergangenheitsbezogenen Daten logische Schlüsse auf die zukünftige Entwicklung gezogen werden. Die empirisch-induktiven Verfahren verzichten dagegen auf einen logischen Zusammenhang und verwenden mathematisch-statistische Methoden sowie empirische Analysen zur Bestimmung der zu untersuchenden Bonitätskriterien.[33] Sowohl in der Praxis als auch in der Literatur werden die empirisch-induktiven Verfahren in Bezug auf ihre Realitätsnähe, der fehlenden Ursachen-Wirkungs-Analyse und der meist vergangenheitsbezogenen Betrachtung überwiegend kritisch beurteilt.[34]

Auch die logisch-deduktiven Verfahren zur Kreditwürdigkeitsprüfung bauen auf der Analyse von vergangenheitsbezogenen Informationen auf, wie z.B. Jahresabschlüssen, betriebswirtschaftlichen Auswertungen oder Kontobewegungen.[35]

Diese Informationen stehen jedoch bei der Beurteilung einer originären Gründung nicht zur Verfügung. Auch bei einer derivativen Gründung, bei der evtl. Jahresabschlüsse des Vorgängers existieren, können die Veränderungen, die sich durch die neue Geschäftsführung ergeben, häufig nur unzureichend erfasst werden.[36]

2.2.2. Prüfung der materiellen Kreditwürdigkeit

Die materielle Kreditwürdigkeitsprüfung untersucht, ob die gegenwärtigen und künftig erwarteten wirtschaftlichen Verhältnisse eine ordnungsgemäße Zins- und Rückzahlung erwarten lassen.[37] Wie oben beschrieben, sind die meisten herkömmlichen Verfahren zur materiellen Kreditwürdigkeitsprüfung von Existenzgründungsfinanzierungen ungeeignet, besondere Beachtung findet daher die Analyse des Businessplanes, der Finanzplanung und der Branche.

2.2.2.1. Analyse des Businessplanes

„Jede Unternehmensgründung bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung und Planung.“[38] Dieser Planungsprozess ist im Businessplan dokumentiert. Er stellt für den Gründer eine Art Handbuch für die Umsetzung dar und vermittelt Interessenten und Investoren ein Bild des zukünftigen Unternehmens. Ein Businessplan sollte daher mit einer kurzen Zusammenfassung beginnen, um den Interessenten einen schnellen Überblick zu ermöglichen. Im weiteren Verlauf sollte er das Unternehmen und den Gründer vorstellen sowie eine Beschreibung des Produktes, des Marktes, Informationen zur Beschaffung, Produktion, Marketing, Personal und der Finanzplanung enthalten. Die Finanzplanung sollte Angaben zum Kapitalbedarf und der Finanzierung, eine Prognose der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie eine Liquiditätsplanung beinhalten.[39] Einen guten Businessplan zeichnet zudem aus, dass der Unternehmer die Risiken der Gründung beschreibt und erläutert, wie er damit umgeht.[40] Dies gewährt der Bank einen Einblick, ob der Gründer realitätsnah plant oder mit übertriebenem Enthusiasmus.

Bei der Analyse des Businessplanes geht es vor allem darum, die Planung auf Vollständigkeit und Schwachstellen zu überprüfen und die gemachten Angaben zu plausibilisieren. Der Businessplan ist die wichtigste und umfassendste Informationsquelle. Er ist eine Art Visitenkarte des Gründers und vermittelt einen Eindruck über die Arbeitsweise des Unternehmers. Häufig erstellt der Gründer den Businessplan nicht alleine. Durch die Art und Weise wie der Gründer auf Fragen reagiert, kann die Bank relativ leicht herausfinden, ob der Gründer den Inhalt des Businessplanes versteht. Denn das ist die Mindestvoraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens. Mit der Analyse des Businessplanes beginnt also gleichzeitig die persönliche Kreditwürdigkeitsprüfung (vgl. Kap. 2.2.3.)

2.2.2.2. Analyse der Finanzplanung

Die Finanzplanung des Kunden verfolgt die gleichen Ziele wie die Kreditwürdigkeitsprüfung der Bank, nämlich die Sicherung der zukünftigen Zahlungsfähigkeit und Ertragskraft des Unternehmens.[41] Was der Kunde zum Selbstzweck tun sollte, erleichtert der Bank die Beurteilung, ob das Unternehmen in der Lage sein wird, die zukünftigen Kreditraten zu bezahlen. Überprüft wird außerdem, ob der Kapitalbedarf richtig ermittelt wurde und die Finanzierungsform im Sinne einer fristenkongruenten Finanzierung[42] geeignet ist.

2.2.2.3. Analyse des Branchenumfeldes

Die Angaben der Plan-GuV können mit Hilfe von Branchenkennzahlen plausibilisiert werden. Branchendienste liefern zudem Informationen über spezifische Branchenrisiken und die Zukunftsaussichten.

2.2.3. Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit

Die persönliche Kreditwürdigkeitsprüfung untersucht die Zuverlässigkeit, die berufliche und fachliche Qualifikation sowie die unternehmerischen Fähigkeiten der Person, die für sich oder ihr Unternehmen einen Kredit in Anspruch nimmt.[43] „Keine noch so ausgefeilte Gründungsidee und kein noch so akribisch ausgearbeitetes Gründungskonzept hilft letztendlich weiter, wenn der potentielle Gründer nicht die üblicherweise bei einem erfolgreichen Unternehmer vorliegenden persönlichen Mindestvoraussetzungen erfüllen kann.“[44] Da die Person des Gründers wesentlichen Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens hat, sollte die Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit bei der Kreditentscheidung der Bank eine besondere Rolle spielen.[45] Doch was sind die von KIRSCHBAUM erwähnten „üblicherweise bei einem erfolgreichen Unternehmer vorliegenden persönlichen Mindestvoraussetzungen“? Mit dieser Frage beschäftigt sich später das dritte Hauptkapitel.

2.2.4. Ratingverfahren zur Kreditwürdigkeitsprüfung

Die Banken und Sparkassen nutzen zur Bonitätsbeurteilung der Kunden Ratingsysteme. Diese dienen der Quantifizierung von Ausfallwahrscheinlichkeiten und Verlustrisiken.[46] Ratings von externen Ratingagenturen (wie z.B. Moody’s oder Standard & Poors) sind im deutschen Mittelstand vergleichsweise selten und treten im Zusammenhang mit Existenzgründungen so gut wie nie auf. Aus diesem Grund haben die Banken und Sparkassen interne Ratingsysteme entwickelt.[47]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.4: Die vier Stufen im Sparkassen-StandardRating[48]

Das Standardrating der Sparkassen hat grundsätzlich einen vierstufigen Aufbau, wobei sich die erhobenen Ratingfaktoren und deren Gewichtung je nach Kundensegmenten (Firmenkunden, Gewerbekunden, Geschäftskunden, Freiberufler und Existenzgründer)[49] unterscheiden, um die Besonderheiten der einzelnen Segmente im Rating zu berücksichtigen. Bei Existenzgründern werden vorwiegend qualitative Merkmale erhoben (z.B. die Ausbildung des Geschäftsführers).

2.2.5. Prüfung der Kreditsicherheiten

Kreditrisiken können durch die Hereinnahme von Kreditsicherheiten vermindert werden. In der Regel verlangt das Kreditinstitut daher die Stellung von Sicherheiten.[50] Kreditsicherheiten werden zwischen Personen- und Sachsicherheiten unterschieden.[51] Vor Kreditgewährung ist daher zu prüfen, ob der Gründer Sicherheiten stellen kann und wie werthaltig diese für das Kreditinstitut sind. Grundsätzlich empfehlenswert ist zumindest die Absicherung des Todesfallrisikos des Gründers. Bzgl. der Bewertungsansätze wird auf die zahlreiche Literatur zum Thema der Kreditsicherheiten verwiesen.[52]

2.3. Kreditentscheidung bei Existenzgründungsfinanzierungen

Die Ergebnisse der einzelnen Teile der Kreditwürdigkeitsprüfung werden schließlich zusammengefasst und zur Kreditentscheidung verdichtet.[53]

Die Kreditentscheidung ist eine zukunftsgerichtete Entscheidung und wird somit immer unter Unsicherheit getroffen, „ (...) da es a priori an gesichertem Wissen über die für den Entscheidungsprozess relevanten künftigen Entwicklungen mangelt.“[54] Eine Kreditentscheidung fällt positiv aus, wenn die Gewährung des Kredites vorteilhaft für die Bank erscheint, d.h. die erwarteten Einzahlungen größer sind als die vereinbarte Auszahlung. Kommt die Bank zu einem negativen Bonitätsurteil wird der Kredit abgelehnt. In diesem Zusammenhang spricht man von einer binären Kreditentscheidung.[55]

Auch wenn die Kreditentscheidung durch standardisierte Verfahren zur Kreditwürdigkeitsprüfung unterstützt wird, so ist sie doch in gewissem Maße vom subjektiven Urteil des Kreditprüfers und des Entscheiders abhängig. Die subjektive Beurteilung, geprägt durch die Qualifikation, die Erfahrung, den Kenntnisstand und die Urteilsfähigkeit des Beurteilenden, ebenso wie die Unkenntnis über mögliche Marktchancen von Produkten mit hohem Innovationsgehalt, birgt die Gefahr einer falschen Bewertung.[56]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.5: Sphären der Kreditentscheidung

Auch andere Einflüsse, wie die Kundenbeziehung und mögliche Zusatzgeschäfte, beeinflussen die Kreditentscheidung. Den Rahmen bildet die aktuelle Kreditvergabepolitik des Kreditinstitutes.[57] Durch eine geförderte Vertriebsorientierung der Banken in Verbindung mit einer leistungsabhängigen Entlohnung der Firmenkundenbetreuer, kann es zu Zielkonflikten im Sinne von Absatzwachstum versus Risikopotenzial kommen.[58]

3. Erfolgsfaktor Gründerperson – ein kurzer Überblick über die aktuelle Gründungsforschung

Beim Studium der Literatur zur Gründungsforschung tritt eine Erkenntnis immer wieder in den Vordergrund: Die Person des Gründers hat wesentlichen Einfluss auf den Erfolg des neugegründeten Unternehmens.[59] Neben dem Gründer haben das Vorhaben selbst und die Umweltbedingungen starken Einfluss auf die Erfolgsaussichten des Gründungsprojektes.[60]

Das vorliegende Kapitel liefert einen Überblick über Personenmerkmale, bei denen ein positiver Einfluss auf die Erfolgsaussichten der Unternehmensgründung vermutet wird bzw. teilweise empirisch bewiesen wurde. Die Erkenntnisse aus diesen Studien dienen als Grundlage für die eigene Untersuchung in Kapitel 4.

3.1. Problematik der uneinheitlichen Informationsquellen

Die Regale der Bibliotheken und Buchhandlungen sind voll von Büchern zum Thema „Erfolgreiche Existenzgründung“. Der weitverbreitete Onlinebuchhandel Amazon.de hat allein 1.611 Bücher zum Thema Existenzgründung im Angebot.[61] Bei den meisten Veröffentlichungen handelt es sich um Erfahrungsberichte und Praxisratgeber, die jedoch nicht geeignet sind, um als Ausgangspunkt für wissenschaftliche Forschungen zu dienen. Aber auch im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich sowie in anderen wissenschaftlichen Fächern wie z.B. der Psychologie gibt es zahlreiche Werke zur Gründungsforschung. Die Literaturrecherche gestaltet sich auf diesem zwar noch recht jungen, aber populärem Gebiet daher als schwierig und zeitweise unübersichtlich.

Einen guten Überblick über den derzeitigen Stand der Gründungsforschung liefert JACOBSEN, die in ihrem Werk „Erfolgsfaktoren bei der Unternehmensgründung“ Ergebnisse aus über 900 meist empirischen Arbeiten zusammengetragen hat.[62] Auch WANZENBÖCK hat dazu beigetragen, die Übersicht über die relevanten Werke zu erleichtern.[63]

Bei der Auswertung der Literatur und der Interpretation der Ergebnisse stößt man immer wieder auf widersprüchliche Aussagen. Die Ursache hierfür ist in der teilweise sehr unterschiedlichen Forschungsbasis zu finden. Folgende Problemfelder kristallisieren sich heraus:

- Es existiert nach wie vor keine einheitliche Definitionsgrundlage für die zentralen Begriffe „Existenzgründung“[64] und „Erfolg“. Als Minimalkriterium für betrieblichen Erfolg wird meist das Fortbestehen bzw. Überleben der Unternehmung definiert, darüber hinaus werden weitere Erfolgsmaßstäbe bestimmt.[65] Die Ansichten hierzu differieren je nach Sichtweise teilweise sehr stark.[66]
- Die einzelnen Untersuchungen basieren auf uneinheitlichen Grundgesamtheiten, ebenso unterscheiden sich die Auswahl und Größe der Stichproben sehr stark.[67]
- Die Studien verwenden unterschiedliche Analysemethoden. Häufig werden statische Analysemethoden wie die Regressionsanalyse angewendet, die jedoch keine Kausalzusammenhänge berücksichtigen.[68]

Die Folge ist, dass die Ergebnisse der unterschiedlichen Arbeiten teilweise nur schwer verglichen werden können.

Für die vorliegende Arbeit ist diese Vielfalt der Untersuchungen jedoch von Vorteil, da so die Problematik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Auch wenn die Meinungen bzgl. der relevanten Erfolgsfaktoren unterschiedlich und ihre Wirkungsweisen nicht immer empirisch bewiesen sind, so liefert die Gründungsforschung dennoch einen Kriterienkatalog an Erfolgsindizien, den es in Bezug auf seine Praxisrelevanz für die Kreditentscheidungen zu testen gilt. Die durchzuführende Untersuchung kann also als Plausibilitätskontrolle verstanden werden, ob die jeweiligen Kriterien in der Praxis in die Kreditentscheidung einfließen und in welcher Art und Weise sie diese beeinflussen.

3.2. Die Personenmerkmale des Gründers als Erfolgsfaktor

3.2.1. Soziodemografische Faktoren

In nahezu jeder Studie werden die soziodemografischen Merkmale des Gründers erhoben. Sehr oft werden z.B. das Alter, der Familienstand, der familiäre Hintergrund, die Nationalität, das Geschlecht oder die Konfession auf einen Zusammenhang zum Gründungserfolg untersucht. Dies hängt vordergründig weniger mit dem starken Einfluss auf den Erfolg zusammen. Vielmehr sind solche Kriterien relativ einfach zu erheben und werden daher zuerst untersucht.[69]

Im Vergleich der Studien wurde kein signifikanter Einfluss der soziodemografischen Merkmale festgestellt, häufig widersprechen sich die einzelnen Ergebnisse der Studien.[70] So stellten z.B. WANZENBÖCK und BRÜDERL et al. schlechtere Überlebenschancen für weibliche Gründer fest, was BRÜDERL et al. mit einer ungünstigeren Humankapitalausstattung von Frauen sowie erschwerenden Startvoraussetzung in ‚frauentypischen’ Branchen begründen.[71] Diese Erkenntnis wird jedoch von zahlreichen anderen Studien nicht bestätigt bzw. widerlegt, wie WANZENBÖCK im Vergleich ihrer Ergebnisse feststellt.[72]

Ein Zusammenhang zwischen dem Alter des Gründers und der Erfolgswahrscheinlichkeit wird meist in Verbindung mit einer längeren Ausbildung sowie - bedingt durch das Alter - umfangreicheren Berufs- und Branchenerfahrungen gesehen.[73]

Selbst wenn in einzelnen Studien Korrelationen zwischen soziodemografischen Merkmalen und dem Erfolg von Unternehmensgründungen festgestellt wurden, eignen sich diese Merkmale nicht für Erfolgsprognosen, da sie viel zu statisch sind, um ein so dynamisches und vielschichtiges Phänomen wie Erfolg zu erklären.[74]

3.2.2. Humankapital

Humankapital bezeichnet das angesammelte Wissen und die erworbenen Fähigkeiten einer Person. Die Humankapitaltheorie besagt, dass sich Investitionen in die Ausbildung und berufliche Erfahrungen in Form von einer erhöhten Arbeitsproduktivität und besseren Erfolgschancen rentieren.[75] In der Theorie wird das Humankapital durch die drei Bereiche Ausbildung, Branchen- und Marktkenntnisse und betriebswirtschaftliche Kenntnisse kategorisiert. BRÜDERL et al. zeigten in der „Münchner Gründerstudie“, bei der ca. 1.800 Gründer aus dem Raum München und Oberbayern analysiert wurden, dass sich Branchenkenntnisse und eine höhere Ausbildung positiv auf den Erfolg einer Gründung auswirken.[76] Zahlreiche andere Studien belegen ebenfalls einen positiven Zusammenhang zwischen Ausbildung sowie Branchen- und Marktkenntnissen des Gründers und dem Erfolg der Gründung.[77] Vereinzelte Studien belegen jedoch auch, dass sich daraus kein Umkehrschluss ableiten lässt. Eine geringe Bildung muss sich nicht zwingend negativ auf den Erfolg auswirken.[78] Neben der allgemeinen schulischen und häufig technisch geprägten akademischen Bildung sollte der Gründer auch über betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse verfügen. Dazu gehören Kenntnisse in der Unternehmensführung, dem Marketing oder auch der Buchführung. Dieses Wissen kann entweder durch eine weiterführende Ausbildung oder aber Berufserfahrung gesammelt werden. Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind von entscheidender Bedeutung für die früher oder später unumgängliche Wandlung vom Gründer zum Unternehmer.[79]

Insgesamt sind eine gute Ausbildung, Wissen und Kenntnisse dem Erfolg zwar förderlich, aber auch sie bieten keine Garantie für betriebswirtschaftlichen Erfolg. Zu beachten ist, dass Humankapital ein ‚verderbliches Gut’ darstellt und mit der Zeit an Wert verliert, wenn das Wissen und die Kenntnisse nicht kontinuierlich aufgefrischt werden.[80] Noch wichtiger als das Vorhandensein von Ausbildung und Kenntnissen ist, dass sich der Gründer seiner Stärken und Fähigkeiten bewusst ist und weiß, sie erfolgbringend einzusetzen.[81]

[...]


[1] vgl. EXFOR-Projektgruppe an der Fachhochschule Trier: Problembereiche und Handlungsfelder bei Existenzgründungen; zitiert in GRÜNDERZEITEN Nr. 25 Thema Kostenrechnung 09.2005 – eine Publikation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit; 2005, S. 6

[2] vgl. Kohn karsten und spengler hannes: KfW Gründungsmonitor 2007 – Gründungen im Vollerwerb stark rückläufig –Aussicht auf Trendwende in 2007, Frankfurt/Main, KfW Bankengruppe, 2007, S. 67

[3] vgl. Kohn/Spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 2

[4] vgl. JACOBSEN LIV KISTEN: Erfolgsfaktoren bei der Unternehmensgründung – Entrepreneurship in Theorie und Praxis, Wiesbaden, 2006, S. 9 ff.

[5] vgl. Kohn/Spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 9

[6] vgl. Fischer Barbara: Finanzierung und Beratung junger Start-up-Unternehmen – Eine betriebswirtschaftliche Analyse aus Gründersicht, München, 2003, S. 23 ff.; vgl. auch Mrzyk Alexander Philipp: Ertragswertorientierte Kreditwürdigkeitsprüfung bei Existenzgründungen, Wiesbaden, 1999, S. 41

[7] In den letzten Jahren nahm die Zahl der Franchisenehmer im Durchschnitt um 8 % p.a., im Vergleich zu „herkömmlichen“ Selbstständigen mit einem Zuwachs von 2 % p.a., überproportional zu. vgl. Frank Hans-Joachim: Franchising in Deutschland wird erwachsen, Deutsche Bank Research, 2007, S. 3 ff.

[8] vgl. Kirschbaum Günter und Wilfried Naujoks: Erfolgreich in die berufliche Selbstständigkeit – Von der Gründungsidee bis zur Betriebseröffnung, 11. aktualisierte Auflage, Freiburg, Berlin, München, 2004, S. 52 ff.

[9] vgl. JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 196; auch Kohn/Spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 57 ff.

[10] vgl. Mrzyk: Kreditwürdigkeitsprüfung bei Existenzgründungen, 1999, S. 64/65

[11] 70,3 % der Gründer im Vollerwerb nehmen externe Finanzmittel in Anspruch. Vgl. Kohn/Spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 60 ff.

[12] vgl. Kirschbaum/Naujoks: Erfolgreich in die Selbstständigkeit, 2004, S. 124 ff.

[13] vgl. Mrzyk: Kreditwürdigkeitsprüfung bei Existenzgründungen, 1999, S. 46 ff.

[14] Bei Personengesellschaften sind die durch Eigenkapital beteiligten Gesellschafter zur Geschäftsführung berechtigt bzw. verpflichtet. Ein paar Beispiele: So steht den Gesellschaftern der BGB-Gesellschaft gemäß § 709 BGB die Geschäftsführung gemeinschaftlich zu. Bei einer offenen Handelsgesellschaft (oHG) sind die Gesellschafter gemäß § 114 HGB sogar zur Geschäftsführung verpflichtet. Die Informations- und Kontrollrechte eines Kommanditisten einer KG sind in § 166 HGB geregelt.

[15] Ca. 44 % der Vollerwerbsgründer nutzen ein kommerzielles Bankdarlehen, weitere 20 % nehmen Kreditrahmen in Anspruch. vgl. Kohn/Spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 63

[16] Büschgen Hans E.: Bankbetriebslehre – Bankgeschäfte und Bankmanagement, 5. vollst. überarb. und erw. Auflage, Wiesbaden, 1998, S. 865

[17] vgl. Hartmann-Wendels Thomas, Pfingsten Andreas und Weber Martin: Bankbetriebslehre, 2. überarbeitete Auflage, Berlin, Heidelberg, New York, Barcelona, Hongkong, London, Mailand, Paris, Singapur, Tokio: Springer, 2000, S.151 ff.

[18] vgl. Brachtendorf German: Gestaffelte Finanzierung junger Unternehmen – Eine empirische Untersuchung in Deutschland, Wiesbaden, 2004, S. 69

[19] vgl. Brachtendorf: Finanzierung junger Unternehmen, 2004, S. 72

[20] vgl. Brachtendorf: Finanzierung junger Unternehmen, 2004, S. 72

[21] vgl. ebenda, S. 107 ff.

[22] vgl. Schulz Eckehard: Die Finanzierung von Existenzgründungen, Frankfurt/Main, 2000, S. 40 ff.; Principal-Agency-Beziehung: vgl. Jensen M.C. und Meckling W.H.: Theory of the Firm: Managerial Behaviour, Agency Costs and Ownership Structure, in: Journal of Financial Economics 3, 1976, S. 305-360

[23] vgl. Schulz: Finanzierung von Existenzgründungen, 2000, S. 64

[24] vgl. ebenda, S. 54 ff.

[25] vgl. ebenda, S. 69 ff.; oder auch Brachtendorf: Finanzierung junger Unternehmen, 2004, S. 119 ff.

[26] Brachtendorf: Finanzierung junger Unternehmen, 2004, S. 107

[27] vgl. Schulz: Finanzierung von Existenzgründungen, 2000, S. 56 ff.; oder auch Brachtendorf: Finanzierung junger Unternehmen, 2004, S. 119 ff.

[28] vgl. Brüderl Josef, Preisendörfer Peter und Ziegler Rolf: Der Erfolg neugegründeter Betriebe – Eine empirische Studie zu den Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen, 2. unveränderte Aufl., Berlin, 1998, S. 94 ff.

[29] vgl. Kohn/Spengler: KfW Gründungsmonitor 2007, S. 67, Gemeint sind hier nur Gründer im Vollerwerb, bei Gründern im Nebenerwerb liegt die Quote sogar bei 28 %; BRÜDERL et al. kommen in der Münchner Gründerstudie 1998 zu einem ähnlichen Ergebnis

[30] vgl. Eilenberger Guido: Bankbetriebswirtschaftslehre: Grundlagen – Internationale Bankleistungen - Bank-Management, 6. völlig neu bearb. Aufl., München, Wien, 1996, S. 212 ff.

[31] vgl. Büschgen: Bankbetriebslehre 1998, S. 940; Jansen Sven: Ertrags- und volatilitätsgestützte Kreditwürdigkeitsprüfung im mittelständischen Firmenkundengeschäft der Banken, Frankfurt/Main, 2001, S. 46 ff; Vogelsang Christoph: Kreditwürdigkeitsprüfung und Kreditvergabeentscheidung in Delegationsbeziehungen, Frankfurt/Main, 2000, S. 12 ff.

[32] vgl. Jansen: Kreditwürdigkeitsprüfung, 2001, S. 48

[33] vgl. ebenda, S. 47

[34] vgl. Jansen: Kreditwürdigkeitsprüfung, 2001, S. 64

[35] vgl. ebenda, S. 47 ff.

[36] vgl. Mrzyk: Kreditwürdigkeitsprüfung bei Existenzgründungen, 1999, S. 82

[37] vgl. Grill Wolfgang und Perczynski Hans: Wirtschaftslehre des Kreditwesens, 35. überarbeitete Auflage, Stuttgart, 2001, S. 341 ff.

[38] Kirschbaum/Naujoks: Erfolgreich in die Selbstständigkeit, 2004, S. 186

[39] vgl. Rödel Stefan, Gesmann Klaus, Wittemer Bernhard: Existenzgründung: Finanzierung und öffentliche Fördermittel, 3. Auflage, München, 2002, S. 12 ff.

[40] vgl. Ottersbach Jörg H.: Der Businessplan – Praxisbeispiele für Unternehmensgründer und Unternehmer, München, 2007, S. 103 ff.

[41] vgl. Mrzyk: Kreditwürdigkeitsprüfung bei Existenzgründungen, 1999, S. 140 ff.

[42] Fristenkongruenz: Die Finanzierungsdauer sollte mit der Nutzungsdauer des Finanzierungsobjektes übereinstimmen.

[43] vgl. GRILL/Perczynski: Wirtschaftslehre d. Kreditwesens, 2001, S. 341 ff.

[44] kirschbaum günter: Existenzgründung Handbuch, 28. Aktualisierung, Berlin, Bonn, 2007, Fach D, Rz. 201

[45] vgl. DECKERS MICHAEL: Zukunftsorientierte Kreditentscheidung im mittelständischen Firmenkundenkreditgeschäft, München, 1990, S. 87 ff.

[46] vgl. BASELER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT: Internationale Konvergenz der Kapitalmessung und Eigenkapitalanforderungen, überarbeitete Rahmenvereinbarung, Basel, 2004, Übersetzung durch die Deutsche Bundesbank

[47] vgl. NIESTRATH CHRISTIAN: Bonitätsbeurteilung durch Rating-Verfahren, in Geldprofi, Ausgabe 06/2006, S. 12-16

[48] vgl. NIESTRATH: Bonitätsbeurteilung durch Rating-Verfahren, 2006, S. 15

[49] Beispiele für die Gewichtung einzelner Ratingfaktoren des Sparkassen-Standardratings finden sich bei NOLTE B.: Basel II konkret, Weinheim, 2003, S. 123-142.

[50] vgl. Büschgen: Bankbetriebslehre, 1998, S. 951 ff.

[51] vgl. Hartmann-Wendels et al.: Bankbetriebslehre, 2000, S. 195 ff.; oder auch GRILL/Perczynski: Wirtschaftslehre d. Kreditwesens, 2001, S. 342 ff.

[52] Einen Überblick lieft u.a. Herrling Erich: Spezielle Betriebslehre Banken, 8. Auflage, Köln, 2000, S. 435 ff. Bei den Sparkassen sind die Bewertungsrichtlinien für Kreditsicherheiten im Bayerischen Sparkassengesetz, Sparkassenordnung (SpkO), Sicherungsgrundsätze geregelt.

[53] vgl. Jansen: Kreditwürdigkeitsprüfung, 2001, S. 45

[54] Büschgen: Bankbetriebslehre, 1998, S. 865

[55] vgl. Jansen: Kreditwürdigkeitsprüfung, 2001, S. 29

[56] vgl. Mrzyk: Kreditwürdigkeitsprüfung bei Existenzgründungen, 1999, S. 28

[57] vgl. MICHALIK GEORG: Kreditentscheidung und Nachhaltigkeit, Frankfurt/Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2001, S. 35 ff.

[58] vgl. battenfeld dirk: Delegation oder Zentralisation von Entscheidungskompetenzen – Erkenntnisfortschritte durch neue Verhaltensannahmen in der entscheidungstheoretischen Forschung?, Lohmar, Köln, 2005, S. 79

[59] vgl. BRÜDERL et al.: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, 1998, S. 33

[60] vgl. Kohn/spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 80; JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 125

[61] Artikelsuche in der Rubrik Bücher zum Stichwort „Existenzgründung“ auf www.amazon.de; http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_b?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=Existenzgr%Fcndung, abgerufen am 04.02.2008

[62] vgl. JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. VII, 22 ff.

[63] vgl. WANZENBÖCK HERTA: Überleben und Wachstum junger Unternehmen, Wien, New York, 1998, S. 127 ff.

[64] siehe auch Kap. 1.3.

[65] z.B. Umsatzwachstum, Beschäftigungsentwicklung, Geschäftsraumerweiterung, Kapitalaufstockung, Gewinnerzielung, Einkommenserzielung oder Wiederholungsabsicht; vgl. BRÜDERL et al.: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, 1998, S. 93 ff.

[66] vgl. JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 6, 27; vgl. Kohn/spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 14 ff.; WOYWODE unterscheidet zwischen freiwilliger Aufgabe des Unternehmens und erzwungener Unternehmensschließungen, bei den anderen Autoren bleibt diese sinnvolle Unterscheidung jedoch weitgehend unberücksichtigt. Vgl. WOYWODE MICHAEL: Determinanten der Überlebenswahrscheinlichkeit von Unternehmen – Eine empirische Überprüfung organisationstheoretischer und industrieökonomischer Erklärungsansätze, Baden-Baden, 1998, S. 14/15

[67] vgl. BRÜDERL et al.: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, 1998, S. 67; vgl. Kohn/spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 14 ff.

[68] vgl. JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 18

[69] vgl. BRÜDERL et al.: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, 1998, S. 41 ff.; vgl. JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 43

[70] vgl. JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 125; vgl. WANZENBÖCK: Überleben junger Unternehmen, 1998, S. 145; vgl. MERZ JOACHIM UND PAIC PETER: Erfolgsfaktoren freiberuflicher Existenzgründung – Neue mikroökonometrische Ergebnisse mit Daten des Sozioökonomischen Panels, 2006, S. 14 ff.

[71] vgl. BRÜDERL et al.: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, 1998, S. 278; WANZENBÖCK: Überleben junger Unternehmen, 1998, S. 143

[72] vgl. WANZENBÖCK: Überleben junger Unternehmen, 1998, S. 143; aber auch Kohn/spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 70

[73] vgl. Kohn/spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 80; vgl. MERZ/PAIC: Erfolgsfaktoren freiberuflicher Existenzgründung, 2006, S. 14 ff; vgl. HAMMERMEISTER BEATE R.: Unternehmensgründung und Gründerperson – Organisationspsychologische Zugänge zum Unternehmertum, Hamburg, 2006, S. 212; WOYWODE: Determinanten der Überlebenswahrscheinlichkeit von Unternehmen, 1998, S. 15

[74] vgl. JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 48

[75] vgl. MOOG PETRA: Humankapital des Gründers und Erfolg der Unternehmensgründung, Wiesbaden, 2004, S. 44 ff.

[76] vgl. BRÜDERL et al.: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, 1998, S. 278 ff.

[77] vgl. WANZENBÖCK: Überleben junger Unternehmen, 1998, S. 145 ff.; Kohn/spengler: KfW Gründungsmonitor, 2007, S. 80; HAMMERMEISTER: Unternehmensgründung, 2006, S. 272; HEMER J., BERTEIT H., WALTER G. UND GÖTHNER M.: Erfolgsfaktoren für Unternehmensausgründungen aus der Wissenschaft, Stuttgart, 2006, S. 167; WOYWODE: Determinanten der Überlebenswahrscheinlichkeit von Unternehmen, 1998, S. 115; JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 126; auch Mrzyk: Kreditwürdigkeitsprüfung bei Existenzgründungen, 1999, S. 26

[78] vgl. KUIPERS MICHAEL: Erfolgsfaktoren der Unternehmungsgründung – Eine Untersuchung erfolgreicher und erfolgloser Unternehmungsgründer in der Schweiz, Bamberg, 1990, S. 186; vgl. MERZ/PAIC: Erfolgsfaktoren freiberuflicher Existenzgründung, 2006, S. 14 ff.

[79] vgl. JACOBSEN: Unternehmensgründung, 2006, S. 73

[80] vgl. ebenda, S. 80

[81] vgl. ebenda, S. 75; auch MOOG: Humankapital, 2004, S. 115

Details

Seiten
102
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836615280
Dateigröße
974 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v225908
Institution / Hochschule
AKAD-Fachhochschule Leipzig – Betriebswirtschaft
Note
1,3
Schlagworte
kreditwürdigkeit existenzgründung finanzierung gründerperson kreditentscheidung

Autor

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Titel: Der Einfluss der Gründerperson auf die Kreditentscheidung von Existenzgründungsfinanzierungen