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Betriebsnahe Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell

Am Beispiel der HELIOS Kliniken Schwerin

Diplomarbeit 2008 94 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

II. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

III: Abkürzungsverzeichnis

1.Einleitung
1.2. Familie & Beruf – Motivation dieser Arbeit
1.1. Allgemeines zum Aufbau und Schwerpunkt der Arbeit

2. Kinderbetreuung in Deutschland
2.1. Kinderbetreuung in der DDR
2.2. Kinderbetreuungssituation derzeit in Deutschland
2.3. Betreuungsmodelle in Deutschland
2.4. Betriebsnahe Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell

3. Die HELIOS Kliniken Schwerin
3.1. Historie
3.2. Mitarbeiteranalyse
3.3. Bedarfsermittlung
3.4. Unternehmensvorteile

4. Betriebsnahe Kinderbetreuung
4.1. Warum betriebsnahe Kinderbetreuung?
4.2. Trägerschaft – Kita gGmbH
4.3. Make or Buy- wäre ein Belegungsvertrag eine bessere Alternative?

5. Rechtliche Grundlagen
5.1. Allgemeines
5.2. Das Kinderförderungsgesetz (KiföG)
5.3. Rechtsanspruch auf einen Kindertagesstättenplatz
5.4. Unterlagen für die Erteilung einer Betrieberlaubnis
5.5. Rechtsform der betriebsnahen Kinderbetreuung der HELIOS Kliniken SN

6. Organisation – am Beispiel der HELIOS- Kliniken Schwerin
6.1. Konzept der betriebsnahen Kinderbetreuung der HELIOS Kliniken SN
6.2. Flexible Betreuungsdauer
6.2.1. Ausgleich der Betreuungsdauer
6.2.2. Pädagogik bei flexiblen Betreuungszeiten
6.3. Raum, Ausstattung und Kapazität
6.4. Organisation des Schichtsystems
6.5. Personaleinsatz

7. Kostenkalkulation
7.1. Kosteneinflussfaktoren und Kosten einer betriebsnahen Kinderbetreuung
7.2. Gegenüberstellung Kostenplan Tagesbetreuung und 24-Stunden-Betreuung
7.3. Kostensenkung durch Anschluss an das Unternehmen
7.4. Kosten für das Unternehmen
7.5. Risiken

8. Finanzierung
8.1. Wie setzt sich die Finanzierung zusammen?
8.2. Finanzierung nach KiföG M-V §§16
8.3. Aufnahme in den Bedarfsplan
8.4. Betreuungskostenzuschuss

9. Kindeswohlgefährdung oder Chance für die Familie?

10. Politische Motivation

11. Fördermittel

12. Fazit

13. Schema: Von der Idee bis zur Eröffnung einer betriebsnahen Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell

IV. Anlagen

A. Literaturnachweise

B. Internetrecherche

C. Gesprächsprotokolle

D. Ehrenwörtliche Erklärung

II. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Seite

Tabelle 1: Anteil an männlichen und weiblichen Mitarbeitern der HELIOS Kliniken Schwerin und deren Bereiche

Tabelle 2: Mitarbeiterinnen im gebärfähigen Alter

Tabelle 3: Mitarbeiter/Innen in Elternzeit

Tabelle 4: Branchen mit Schichtsystemen in Schwerin und Anzahl der Mitarbeiter

Abbildung 5: Schema zum Ablauf des Schichtsystems

Abbildung 6: Personalplanung

Tabelle 7: Kostengegenüberstellung

Tabelle 8: Risiken für Unternehmen und Träger der Einrichtung

Tabelle 9: Ermittlung des Elternbeitrags

Tabelle 10: Kinderbetreuungszuschuss als Alternative zur Gehaltserhöhung

Abbildung 11: Schema: Von der Idee bis zur Eröffnung einer betriebsnahen Kinderbetreuung im 24- Stunden-Modell

III. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1. Familie und Beruf – Motivation dieser Arbeit

Wenn Öffnungszeiten verhindern, dass Arbeit erledigt wird, wenn sie anfällt, dann bleiben die Belange der Arbeits- und Familienwelt unvereinbar.[1] Dieser Satz umfasst das Kernproblem, das viele Eltern haben, wenn sie versuchen Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Eine gesicherte professionelle und verantwortungsvolle Betreuung der Kinder ist ein maßgebliches Kriterium für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Familie und Arbeitswelt sind zwei der wichtigsten Lebensbereiche. Die Balance von Familie und Arbeitsleben ist für die Personalpolitik in Unternehmen die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre.[2]

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer noch sehr schwierig. Folgende Zahl macht das sehr deutlich: „96 Prozent finden eine flexible Betreuung ihrer Kinder und die Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren, sehr wichtig.“ Das ergab eine „Forsa“ Umfrage unter 1.000 Müttern mit Kindern unter neun Jahren.[3]

Die Arbeitswelt in Deutschland hat sich mit der fortschreitenden Entwicklung zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft verändert. Die Arbeitszeiten bestehen vermehrt aus Wochenend-, Abend- und Nachtarbeit.[4] Dadurch entsteht ein steigender Bedarf an flexibler Ganztagsbetreuung über die regulären Öffnungszeiten von Kindertagesstätten hinaus. Dieser Mehrbedarf wird von Eltern, Unternehmen sowie von den Arbeitsämtern bekundet.[5]

Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie müssen also entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden. Und das von Anfang an, nicht erst ab dem Alter von drei Jahren. Öffentliche Betreuungsangebote bilden ein wichtiges Instrument der sozialen Infrastruktur.[6]

Dabei könnte insbesondere die Wirtschaft eine unterstützende, verantwortungsvolle Rolle übernehmen. Innovative und flexible Kindertagesstätten innerhalb eines Unternehmens sind eine mögliche Lösung.[7]

Als Lösung dieser Problematik soll in der Arbeit die Möglichkeit der betriebsnahen Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell vorgestellt werden.

1.2. Allgemeines zum Aufbau der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es Unternehmen das Modell der betriebsnahen Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell zu erläutern, Unternehmensvorteile aufzuzeigen und viele Informationen über die Voraussetzungen, Risiken und Chancen zu liefern. Es soll dargestellt werden, ob es sinnvoller ist einen eigenen Betriebskindergarten zu eröffnen oder andere Möglichkeiten, wie die betriebsnahe Kinderbetreuung zu nutzen und worauf bei dieser Entscheidungsfindung zu achten ist.

Die Arbeit soll als Grundlage für Unternehmen dienen, die sich entschließen ihre Mitarbeiter bezüglich der Kinderbetreuung zu unterstützen. Aus diesem Grund ist sie so aufgebaut, dass wesentliche Schritte zum Aufbau dieser Betreuungsmöglichkeit nachvollziehbar beschrieben werden. Um den Weg von der Idee bis zur Eröffnung einer derartigen Einrichtung zu veranschaulichen, ist am Ende dieser Arbeit ein Schema zu finden, das diesen Ablauf nochmals klar darstellt.

Ausgangspunkt für die Arbeit war, dass die Geschäftsleitung der HELIOS Kliniken Schwerin seinen Mitarbeitern eine Möglichkeit bieten möchte, die Kinder betriebsnah und dem Bedarf entsprechend betreuen zu lassen. Träger dieser Einrichtung soll die Kita gGmbH sein.

Diese Abhandlung beschreibt die betriebsnahe Kinderbetreuung, an der Unternehmen und Träger zusammen beteiligt sind. Um den Ablauf von der Idee bis zur Eröffnung einer betriebsnahen Kinderbetreuung mehr zu verdeutlichen, ist der Inhalt dieser Arbeit zum einen am Beispiel der HELIOS Kliniken Schwerin aus Unternehmersicht erklärt und zum anderen wird die Arbeit aus Sicht der Kita gGmbH, dem Betreiber der Einrichtung beschrieben.

Da gerade bei einem 24-Stunden-Betreuungsmodell der schwierigste Teil im organisatorischen Ablauf liegt, wird dies der Schwerpunkt dieser Arbeit sein. Dabei wird immer das Wohl des Kindes im Blickpunkt stehen. Im Fazit werden alle wesentlichen Punkte noch einmal knapp zusammengefasst, es werden mögliche Empfehlungen gegeben, die für Unternehmen mit betrieblichem Engagement in der Kinderbetreuung wichtig sind.

2. Kinderbetreuung in Deutschland

2.1. Kinderbetreuung in der DDR

In der DDR gab es eine Vielzahl sozialpolitischer Bestimmungen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zu Beginn der 80er Jahre stand für alle Eltern die einen Bedarf an Krippen-, Kindergarten- oder Hortplatz hatten, ein solcher zur Verfügung.[8]

Der Versorgungsgrad mit Kindertagesbetreuungsplätzen in Krippen, Kindergärten und Schulhorten lag 1986/87 zwischen 80% – 100%. Der Krippenplatzbedarf wurde zu 81,1%, der Kindergartenplatzbedarf zu 94% und der Schulhortplatzbedarf zu 90% abgedeckt.[9]

Die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten waren von 6:00 Uhr bis 19:00 Uhr, außerdem gab es sogenannte Wochenkrippen. Hier wurden Kinder von Montagmorgen bis Freitagabend betreut. Viele Kinder befanden sich mehr als 10 Stunden in Krippen, Kindergärten oder Schule und Hort.[10] Mussten die Eltern z.B. an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, gab es die Möglichkeit, dass die Kinder auch am Samstag betreut werden konnten.[11]

Die Kosten für die Kinderbetreuung waren minimal. Die Kindertagesstätten wurden im allgemeinen vom Staat finanziert, ein geringes Verpflegungsgeld, welches am Gehalt der Eltern bemessen wurde, musste gezahlt werden (1,40 M für Krippen-Mittagessen, 0,35 M für ein Kindergarten-Mittagessen).[12]

Es war keine Pflicht für Eltern, ihre Kinder in einer Kindertageseinrichtung betreuen zu lassen. Fakt war aber, dass der Alltag für Familien und insbesondere für Mütter, die zum größten Teil Vollzeit gearbeitet haben, ohne die außerhäusliche Betreuung ihrer Kinder, nicht zu bewältigen war.[13]

Teilzeitarbeit war als "Schonarbeitplatz" eher für ältere Frauen vorgesehen und für Mütter kaum denkbar. Wegen der hohen Frauenerwerbsbeteiligung gab es keine andere Wahlmöglichkeit als die Kinderbetreuung in staatlichen Einrichtungen.

Vorrangig wurden Kinder in den Kindergarten aufgenommen, die schon vorher eine Krippe besucht hatten oder deren Eltern alleinerziehend waren.[14]

2.2. Kinderbetreuungssituation derzeit in Deutschland

Als Folge des föderalen Aufbaus der Bundesrepublik Deutschland wurden nach der Wiedervereinigung die finanziellen Verantwortungen für Kindertageseinrichtungen anders aufgeteilt. Die Kosten für die Betreuungseinrichtungen gingen auf die ostdeutschen Kommunen über. Das hatte zur Folge, dass es in den Folgejahren zu erheblichen Finanzierungsproblemen kam, die sich besonders auf die Versorgung mit Schulhorten negativ ausgewirkt haben. Trotzdem war das Angebot an Betreuungseinrichtungen für Kinder aller Altersklassen in den neuen Bundesländern weitaus größer, als in Westdeutschland.[15]

Vom Staat werden verschiedene Möglichkeiten der Kinderbetreuung angeboten. Ist das Kind zwischen 0 und 3 Jahre alt kann es in eine Krippe gehen. Das Kind kann in der Krippe halbtags oder ganztags betreut werden. Wobei ganztags in der Regel bis 17 Uhr bedeutet. Krippenplätze sind knapp, der Bedarf an Krippenplätzen ist bei weitem nicht gedeckt. In den neuen Bundesländern haben 36 Prozent der unter dreijährigen Kinder einen Krippenplatz. In Brandenburg bekommt jedes zweite Kind unter drei Jahren einen Krippenplatz, in Mecklenburg-Vorpommern jedes dritte. Der Bedarf an Krippen ist in Ostdeutschland weitgehend gedeckt. Im Vergleich dazu können in Westdeutschland von 100 Kleinen nur drei mit einem Krippenplatz rechnen.

Ist das Kind 3 Jahre alt kann es in den Kindergarten gehen. Die Betreuungszeit ist sehr unterschiedlich, von einem Vormittagsplatz (8-12Uhr), über Nachmittagsplätze bis zu Ganztagsangeboten (bis 15, 16 oder 17 Uhr). Die Ganztagesbetreuung ist noch unzureichend ausgebaut. Eine Betreuung bis 15 oder 16 Uhr bedeutet zwar für den Kindergarten ganztags, deckt aber nicht den Bedarf an Kinderbetreuung für eine Vollzeit beschäftigte Mutter ab.

Die Versorgung mit Kindergartenplätzen ist bundesweit relativ gut. Obwohl das Kindergartenangebot in Westdeutschland gut ausgebaut ist, haben nicht einmal eins von fünf Kindern einen Ganztagsplatz. In Ostdeutschland sind nahezu alle Kindergärten Ganztagseinrichtungen.[16]

Viele Mütter arbeiten außerhalb der Regelöffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen, also länger als 16.30 Uhr. Das Fehlen entsprechender Betreuungsangebote ist vor allem für Alleinerziehende problematisch.

Lt. IAT- Report arbeiten zahlreiche Frauen zumindest teilweise zu Zeiten, die außerhalb der normalen Betreuungszeiten in Tageseinrichtungen für Kinder liegen. Über die Hälfte arbeitet am späten Nachmittag (zwischen 16.30 Uhr und 19.00 Uhr), ein Drittel am Abend (zwischen 19.00 Uhr und 22.00 Uhr), ein Sechstel nachts und ein gutes Viertel am frühen Morgen (vor 7.30 Uhr). Auch die Arbeit am Wochenende ist weit verbreitet: Die Hälfte der Frauen arbeitet samstags, ein knappes Drittel sonntags. Besonders groß ist die Gruppe derjenigen Beschäftigten, die nicht jeden Tag bzw. jedes Wochenende, sondern nur zeitweilig von atypischen Arbeitszeiten betroffen sind.[17]

Durch die Entwicklung zur Informations- und Dienstleistungsgesellschaft bestehen die Arbeitszeiten vermehrt aus Wochenend-, Abend-, Nacht- und Teilzeitarbeit. Die Arbeitszeiten verteilen sich ungleich über die einzelnen Wochentage. Auch Teilzeitarbeit beschränkt sich immer seltener auf den Vormittag. Deshalb wünschen sich die Mütter häufig die Möglichkeit, Betreuungsangebote nur an einzelnen Wochentagen nutzen zu können. Diesem Bedarf muss Rechnung getragen werden. Dabei muss man die Rahmenbedingungen so gestalten, dass der Bildungsauftrag ebenfalls erfüllt wird.[18]

Generell lässt sich sagen, dass Ganztagsangebote nur die Standardarbeitszeiten, wöchentlich bis 16.30 Uhr, abdecken und somit dem Bedarf an Kinderbetreuung, die den reellen Arbeitszeiten entsprechen, nicht gerecht werden.[19]

2.3. Betreuungsmodelle in Deutschland

Es gibt für Unternehmen verschiedene Möglichkeiten aktiv an einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie mitzuwirken.

Ein Betriebskindergarten hat für Unternehmen den Vorteil, dass eine bedarfsgerechte Kinderbetreuungsform geboten werden kann und auf diese Weise den mangelhaften Zustand der Kinderbetreuung in Bezug auf die Flexibilität ausgeglichen wird.

Das Unternehmen richtet eine Kindertagesstätte ein und betreibt diese, die Erzieher und Erzieherinnen sind Angestellte des Unternehmens oder werden zusätzlich neu eingestellt. Dem Unternehmen obliegt die Verantwortung für die Kindertagesstätte, dieser regelt Aufnahmen, Öffnungszeiten, Entgelt usw.

Besonders für die Betreuung von 0–3-jährigen Kindern bietet eine eigene Einrichtung den Vorteil, dass lange Elternzeiten reduziert werden können. Diese Form der Unterstützung von Seiten des Unternehmens in Bezug auf die Kinderbetreuung steht hoch im Ansehen der Beschäftigten und bedeutet einen erhebliche Imagegewinn für das Unternehmen. Sie bindet jedoch ein hohes Maß an finanziellen und organisatorischen Mitteln und setzt eine Mindestgröße des Unternehmens voraus. Wobei hier auch eine Möglichkeit, durch Vergabe von Belegplätzen an Kinder der Nachbarschaft oder benachbarten Unternehmen besteht, dass durch den daraus resultierenden Anspruch auf öffentliche Förderung die Kosten reduziert werden können.[20]

Diese Form der Kinderbetreuung ist für die meisten Betriebe uninteressant, dabei spielen zum einen Fragen der langfristigen Festlegung und zum anderen auch Fragen des technischen und pädagogischen Know-hows eine Rolle, denn immerhin muss im Unternehmen entsprechende Kompetenz und Arbeitskapazität für die Verwaltung und Organisation der Kita aufgebaut werden.[21]

Für kleinere Unternehmen ist der Erwerb von Belegungsrechten in bestehenden Kindertageseinrichtungen eine interessante Möglichkeit. Hier erwirbt das Unternehmen ein bestimmtes Platzkontingent in einer betriebsnah gelegenen, öffentlichen, pädagogischen Einrichtung für die Kinder seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Der Kontingentumfang und die Kosten werden per Vertrag mit dem verantwortlichen Träger geregelt.[22] In der Realität ist es aber relativ selten, dass überschüssige Kindertagesstättenplätze zur Verfügung stehen, deshalb kommt dieses Modell für Unternehmen kaum in Frage.[23]

Backup-Einrichtungen werden als innovative Betreuungsmodelle verstanden. Diese können von Familien in Situationen genutzt werden, in denen die organisierte regelmäßige Betreuung ausfällt. Diese (Not-)Situationen entstehen, weil Eltern plötzlich berufliche Termine wahrnehmen müssen oder Eltern wegen flexibler Arbeitszeiten auf bedarfsgerechte Kinderbetreuungszeiten angewiesen sind. Eine Regelbetreuung ist hier, aufgrund der erforderlichen Flexibilität, seitens der Einrichtung, nur begrenzt möglich.[24]

2.4. Betriebsnahe Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell

An dieser Stelle soll das Modell der betriebsnahen Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell vorgestellt werden. Bei diesem Betreuungsmodell stellt das Unternehmen das Grundstück und das Gebäude zur Verfügung und ist für den Umbau oder die Sanierung verantwortlich. Die Trägerschaft obliegt einem freien Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

Häufig ist mit diesem Modell die Öffnung der Einrichtung für Kinder aus der nahen Umgebung verbunden. Für den lfd. Betrieb, die lfd. Kosten, die Organisation, wie z.B. Einstellung des Personals und die inhaltliche Arbeit ist der freie Träger verantwortlich.[25]

Zwischen dem Unternehmen und dem Träger der Einrichtung wird ein Vertrag geschlossen, der Belegrechte, Öffnungszeiten, Elternbeiträge etc. regelt. Im Rahmen dieses Vertrages ist der freie Träger verantwortlich für die Organisation der Kindertagesstätte, die Erzieherinnen und Erzieher sind bei ihm angestellt.[26]

Anhand des Beispiels der HELIOS Kliniken Schwerin ist zu erkennen, dass die Mitarbeiter ein Betreuungssystem brauchen, dass auch den Bedarf der Kinderbetreuung im 3 Schicht System abdeckt. Das bedeutet, dass eine Kinderbetreuung rund um die Uhr gewährleistet sein muss.

Zur Unternehmensphilosophie der HELIOS Kliniken gehört die Mitarbeiterorientierung, dass bedeutet, dass die Unternehmensleitung erkannt hat, wie wichtig das Humankapital ist und orientiert sich an deren Wünschen und Verbesserungsvorschlägen. Dies hat zur Folge, dass die Mitarbeiter zufriedener und motivierter sind und demnach effizienter arbeiten. Unter anderem wurde in Bezug auf die Kinderbetreuung schon erwirkt, dass die betreffenden Mitarbeiter einen Betreuungskostenzuschuss erhalten. Ein weiterer Schritt ist nun eine betriebsnahe Kinderbetreuung anzubieten, um die Mitarbeiter auch in Bezug auf die Organisation, die gerade im 3-Schicht-System schwierig ist, zu unterstützen. Hier stellt das Unternehmen das Gebäude zur Verfügung, idealerweise auf dem Gelände der Klinik. In diesem, von familiärer Atmosphäre geprägten Haus, sollen vorzugsweise die Kinder der Mitarbeiter, die in Schichtsystemen arbeiten, rund um die Uhr betreut werden.

Um monetär gefördert zu werden und die Kinderbetreuung in kompetente Hände zu legen, wird ein freier Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Einrichtung betreiben. Für das Unternehmen hat das den Vorteil, dass es sich nicht um den laufenden Betrieb oder um die laufenden Kosten kümmern muss. Eine Trägerschaft ist in Bezug auf Kinderbetreuung aber auch sinnvoller, da ein Träger der öffentlichen Jugendhilfe das entsprechende Know-how besitzt eine Kindertagesstätte zu leiten.

Natürlich stellt sich hierbei die Frage, ob diese Art der Betreuung auch dem Wohle des Kindes dient. Durch eine flexible Kinderbetreuung sollen zwar die Eltern entlastet und das Unternehmen attraktiver für potentielle Arbeitnehmer werden, aber die wichtigste Frage sollte dennoch die des Kindeswohls sein.

Wie sieht die jetzige Betreuungssituation für Eltern und Kind in der Realität aus: Eltern stehen unter dem Druck das Kind rechtzeitig aus der Kita abzuholen, oder schlimmer noch, sie kommen zu spät - und das eventuell nicht zum ersten Mal.

Eine andere, sehr häufig genutzte Möglichkeit ist, dass die Großeltern die Betreuung ihrer Enkelkinder übernehmen. Das ist aber auch nur dann möglich, wenn sie nicht gerade selber im Berufsleben stehen und örtlich verfügbar sind. Sind sie schon in Rente gegangen, ist davon auszugehen, dass sie ggf. höheren Alters und dementsprechend weniger belastbar sind. Müssen sie aber täglich ihren Enkel aus der Kita abholen, vielleicht noch weite Wege in Kauf nehmen, ist abzusehen, dass die Möglichkeit weder für das Enkelkind, noch für die Großeltern auf längere Sicht zumutbar ist.[27]

Auch das Familienleben leidet unter der Situation, wenn beide Elternteile in gegensätzlichen Schichtsystemen arbeiten. Die Kinderbetreuung wird zwischen Mutter und Vater aufgeteilt, je nachdem wer verfügbar ist. Die Zeit, die die Familie zusammen hat, wird dadurch auffallend weniger.

Das in dieser Arbeit erläuterte Betreuungsmodell bietet eine Möglichkeit das Familienleben zu erleichtern. Die betriebsnahe Kinderbetreuung der HELIOS Kliniken Schwerin ist bedarfsgerecht und weist eine räumliche Nähe zum Arbeitsplatz eines Elternteils auf. Das ist gerade für die 24-Stunden-Betreuung von Vorteil, denn so kann die Mutter oder der Vater bei Problemen schnell bei dem Kind sein. Günstig ist auch ein Standort, der den Beschäftigten des Unternehmens bei der Fahrt zur Arbeit größere Umwege zur Betreuungseinrichtung erspart.[28]

Wichtig ist aber, dass diese Möglichkeit nur begrenzt vom Arbeitgeber genutzt werden soll, denn die wichtigsten Bezugspersonen für Kinder sind immer ihre Eltern.

3. HELIOS Kliniken Schwerin

3.1. Historie

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 60 eigene Kliniken, darunter fünf Maximalversorger in Erfurt, Berlin-Buch, Wuppertal, Schwerin und Krefeld. HELIOS ist damit einer der größten und medizinisch führenden Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung Europas. HELIOS bietet das gesamte medizinische Versorgungsspektrum von der stationären und ambulanten Akutmedizin über Rehabilitation bis hin zur Altenpflege. Damit verfügt die Klinikgruppe über Kompetenz in allen medizinischen Bereichen und Versorgungsstufen. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt in seinen Kliniken stationär jährlich rund 500.000 Patienten und verfügt insgesamt über rund 17.300 Betten. Das Klinikunternehmen beschäftigt 30.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE.[29]

Die HELIOS Kliniken sind der größte Arbeitgeber in Schwerin und beschäftigen insgesamt 2463 Mitarbeiter, davon überwiegend Frauen[30]. Die HELIOS Kliniken Schwerin verfügen über 1.400 Betten in 23 medizinischen Abteilungen, fünf Instituten und sieben Funktionsabteilungen. Jährlich werden mehr als 48.000 Patienten stationär behandelt.

Der im Januar 2004 von den HELIOS Kliniken GmbH übernommene Krankenhauskomplex in Schwerin besteht aus dem Klinikum und der Carl-Friedrich-Flemming-Klinik. Das Klinikum besteht aus 23 medizinischen Fachbereichen, fünf medizinische Institute, sieben Funktionsabteilungen, den Ambulanzen und den psychiatrischen Tageskliniken. Das Klinikum sowie die Carl-Friedrich-Flemming-Klinik sind akademische Lehrkrankenhäuser der Universität Rostock. Das Gelände liegt am Nordrand der Landeshauptstadt Schwerin.

Die Carl-Friedrich-Flemming-Klinik ist das größte Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie in Mecklenburg-Vorpommern. Unter Beachtung der Bedürfnisse psychisch kranker Menschen wurde um 1830 das klassizistische Haupthaus in einem 30 ha großen Landschaftspark direkt am Ziegelsee erbaut. Nachdem 1880 und 1912 umgebaut und in den 90er Jahren alles aufwendig saniert wurde, sind gegenwärtig zusammen 40 Gebäude auf dem Friedensberg zu finden, in denen kranke Menschen ärztlich behandelt werden.[31]

Bis 1996 war auf dem Gelände des damaligen Klinikums Schwerin ein Kindergarten, der hauptsächlich von den Mitarbeitern genutzt wurde. Geschlossen wurde die Einrichtung aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten. Vor diesen Schwierigkeiten wurde sie aber sehr gerne von den Eltern genutzt, das Haus war immer voll belegt.[32]

3.2.Mitarbeiteranalyse

Aufgrund der Mitarbeiterstruktur und dem Wettbewerb um hochqualifiziertes Fachkräftepersonal wurde von der Geschäftsleitung der HELIOS Kliniken Schwerin die Entscheidung gefällt, sich für flexible Kinderbetreuung zu engagieren. Zunächst wird die Mitarbeiterstruktur analysiert und der Bedarf an flexiblen Kinderbetreuungsmöglichkeiten geprüft. Hierin wurde auch der Bedarf betriebsfremder Eltern erörtert, die ihre Kinder in der Einrichtung betreuen lassen würden. Dazu werden auch andere Branchen, die Mitarbeiter in Schichtsystemen beschäftigen, betrachtet.

Die HELIOS Kliniken Schwerin beschäftigen insgesamt 2463 Mitarbeiter (Stand Juni 2007). Die folgenden Tabellen erklären, den männlichen und weiblichen Anteil und deren Aufgabenbereiche, die Mitarbeiter in Elternzeit und die Frauen im gebärfähigen Alter.

Tabelle 1: Anteil an männlichen und weiblichen Mitarbeitern und deren Bereiche:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung (Stand Juni 2007) Interne Daten der HELIOS Klinken Schwerin

Tabelle 3: Mitarbeiter in Elternzeit (Stand Juni 2007):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung (Stand Juni 2007) Interne Daten der HELIOS Kliniken Schwerin

Fazit: 77% der Mitarbeiter sind weiblich, 23% männlich. 57% der weiblichen Mitarbeiter arbeiten im 3-Schicht-System, das betrifft 1403 Mitarbeiterinnen.[34]

Eines der strategischen Konzernziele ist die Steigerung des Patientennutzen und die Qualitätsführerschaft.[35] Da das Personal, gerade im Bereich der Pflege und im ärztlichen Dienst, direkt mit dem Patienten zusammenarbeitet, muss es, um den Konzernzielen gerecht zu werden, hochmotiviert arbeiten und stets freundlich und kompetent auftreten.

Des Weiteren ist es eine

Investition in die Zukunft, seinen Mitarbeitern eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung zu bieten. Durch den herrschenden Fachkräftemangel muss ein Unternehmen für potentielle hochqualifizierte Fachkräfte attraktiv sein. Betriebsnahe Kinderbetreuung ist deshalb ein wichtiger Standortfaktor.[36] So hat ein Unternehmen Wettbewerbsvorteile in bezug auf hoch qualifiziertes Personal gegenüber Unternehmen, denen betriebliche Kinderbetreuung nicht so wichtig erscheint.

An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass auf eine Bedarfsanalyse der Mitarbeiter mittels Fragebogen verzichtet wurde, da dies vor einiger Zeit bereits erfolgt ist. Es hat sich gezeigt, dass die Beantwortung des Fragebogens keinen realistischen Platzbedarf aufzeigt, sondern dass die Mitarbeiter die Idee für sehr gut befunden haben. Da der Kindergarten erst noch entstehen soll, haben sich die betreffenden Mitarbeiter bis dahin, in Bezug auf die Betreuung ihres Kindes, schon auf andere Weise organisiert.

3.3. Bedarfsermittlung

Die Bedarfsermittlung hat zum Ziel, dass z.B. aufgrund der Mitarbeiterdaten eine Entscheidung über das unternehmerische Engagement in ein betriebsnahes Kinderbetreuungsangebot getroffen werden kann. Sie unterstützt die Entscheidungsfindung für die Planung eines bedarfsgerechten Kinderbetreuungsmodells und wird zur Richtlinie für alle weiteren Schritte. Die Bedarfsermittlung ist der Ausgangspunkt für die Investitionskosten von baulichen und personellen Maßnahmen, die sich über einen langen Zeitraum bewähren müssen.[37]

Für die Arbeitnehmer, die in Schichtsystemen arbeiten, bietet die Betreuungssituation in und um Schwerin keine bedarfsgerechte flexible Kinderbetreuung. Die derzeitige Situation ist so, dass es in Schwerin eine Einrichtung gibt, die bis 20.30 Uhr geöffnet hat, aber erst um 07.00 Uhr öffnet. Der frühestmögliche Beginn einer anderen Einrichtung ist um 05.45 Uhr, doch die schließt bereits um 17.00 Uhr.[38] Demnach gibt es in Schwerin keine Einrichtung, die die Bedingungen an längeren und flexiblen Öffnungszeiten an einem Standort erfüllt. Weiterhin werden durch diese Öffnungszeiten keine Spät- und Nachtschichten der Mitarbeiter abgedeckt. Die meisten Schichtsysteme sehen wie folgt aus:[39]

Frühschicht: 06.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Tagesschicht: 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Spätschicht: 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Nachtschicht: 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr[40]

Um Arbeitnehmern mit Kindern in der Kinderbetreuung entgegenzukommen, ist eine Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell eine wichtige unterstützende Maßnahme.

In Schwerin und Umgebung gibt es auch andere Branchen, in denen Schichtsysteme notwendig sind. Da das Betreuungsmodell der HELIOS Kliniken Schwerin auch unternehmensfremden Eltern die Möglichkeit bietet, ihre Kinder flexibel betreuen zu lassen, soll an dieser Stelle analysiert werden, wie viele Arbeitnehmer das in und um Schwerin betreffen könnte. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Branchen und die Anzahl von Arbeitnehmern, die in Schwerin in 3-Schicht-Systemen arbeiten.

[...]


[1] Vgl. http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/kita

check,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf (Stand 18.09.2007)

[2] Quelle unbekannt

[3] Vgl.http://www.bwtw.de/bwtw/cms_de.nsf/($UNID)/B388FDCF5A6CE450C125726F0049A306/$File/BKG komplett.pdf (Stand 18.09.2007)

[4] Vgl. Karin Esch &Sybille Stoebe-Blossey: Kinderbetreuung: Ganztags für alle? Differenzierte Arbeitszeiten erfordern flexible Angebote, Institut Arbeit und Technik, IAT-Report, 2002, S. 1-2

[5] Vgl.http://www.gendermainstreaming-it.de/downloads/echopool/recherchebericht_kinderbetreuung2002.pdf, S.8, (Stand 17.10.2007)

[6] Vgl.Tietze, Roßbach, Roitsch, Betreuungsangebote für Kinder im vorschulischen Alter, Band 14, Kohlhammer Verlag, S.214

[7] Vgl. http://www.dashoefer.de/ED-BETRKIG/Probe.pdf (Stand 02.09.2007)

[8] Vgl. http://www.demogr.mpg.de/Papers/Working/wp-2001-003.pdf., S.3 (Stand 12.09.2007)

[9] Vgl. Höltershinken, D.; Hoffmann, H.; Prüfer, G.: Kindergarten und Kindergärtnerin in der DDR, Band I und Band II, Luchterhand Verlag, 1997, S.223

[10] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Frauen-_und_Familienpolitik_der_DDR (Stand 12.10.2007)

[11] Vgl. http://www.demogr.mpg.de/Papers/Working/wp-2001-003.pdf., S.3 (Stand 12.09.2007)

[12] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Frauen-_und_Familienpolitik_der_DDR (Stand 22.10.2007)

[13] Vgl. z.B. Böckmann-Schewe et al. (1995) zur traditionellen Rollenzuweisung im Reproduktionsbereich bei gleichzeitiger formaler Gleichstellung der Frauen im Berufsleben der DDR. zit. http://www.demogr.mpg.de/Papers/ Working/wp-2001-003.pdf, S. 4 (Stand 23.01.2008)

[14] Vgl. http://www.demogr.mpg.de/Papers/Working/wp-2001-003.pdf., S.4 (Stand 20.09.2007)

[15] Vgl. http://www.demogr.mpg.de/Papers/Working/wp-2001-003.pdfl. (Stand 20.09.2007)

[16] Vgl. http://www.eltern.de/beruf_geld/kinderbetreuung/kinderbetreuung_deutschland.html (Stand: 15.11.2007)

[17] Vgl. Sybille Stoebe-Blossey, Arbeitszeit und Kinderbetreuung, Ergebnisse einer Repräsentativbefragung in NRW, IAT-Report, 2004, S.3

[18] Vgl. Sybille Stoebe-Blossey, Arbeitszeit und Kinderbetreuung, Ergebnisse einer Repräsentativbefragung in NRW, IAT-Report, 2004, S.1

[19] Vgl. Karin Esch / Sybille Stöbe-Blossey, Kinderbetreuung: Ganztags für alle?, IAT-Report, 2002, S.1

[20] Vgl. http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Kosten-betrieblich-unterst_C3_BCtzter-Kinderbetreuung,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf , S.9 (Stand: 11.10.2007)

[21] Vgl. Erstinformation der Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindereinrichtungen e.V., S.3

[22] Vgl. http://www.betriebskindergarten.uni-dortmund.de/kooppartner/kooptext.htm. (Stand 18.09.2007)

[23] Vgl. Erstinformation der Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindereinrichtungen e.V., S.3

[24] Vgl. http://www.familienservice.de/xi-490-0-0-4632-2-de.html Stand: 11.10.2007)

[25] Vgl. http://www.betriebskindergarten.uni-dortmund.de/kooppartner/kooptext.htm. (Stand 18.09.2007)

[26] Vgl. Erstinformation der Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindereinrichtungen e.V., S.3

[27] Vgl. Protokoll 2, Gespräch mit der Pädagogin und Leiterin der Kita am Friedensberg Frau Grit Brinkmann

[28] Vgl. http://www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/docs/view/os_kinderbetreuung.pdf, S.7 (Stand 15.10.2007)

[29] Vgl. zit. Standardsatz-HELIOS, Tobias Meixner

[30] siehe Mitarbeiteranalyse, S.17

[31] Vgl. Intranet der HELIOS Kliniken Schwerin (02.09.2007)

[32] Interne Angaben der HELIOS Kliniken Schwerin

[33] Interne Angaben der HELIOS Kliniken Schwerin

[34] Interne Angaben der HELIOS Kliniken Schwerin (Stand Juli 2007)

[35] Vgl. www.helios-kliniken.de (Stand 27.09.2007)

[36] Vgl. http://www.gendermainstreaming-it.de/downloads/echopool/recherchebericht_kinderbetreuung2002.pdf, S.11 (Stand 17.10.2007)

[37] Vgl. http://www.betriebskindergarten.uni-dortmund.de/Bedarfsplan/bedarf.htm (Stand: 11.10.2007)

[38] Vgl. www.kitagGmbH.de (Stand 27.09.2007)

[39] Information von der IHK vom 10.10.2007

[40] diese Angaben wurden zusammengefasst und im Durchschnitt dargestellt

Details

Seiten
94
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836615150
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v225900
Institution / Hochschule
Hochschule Wismar – Wirtschaft, Betriebswirtschaft
Note
2,3
Schlagworte
kinderbetreuung betriebskindergarten familienfreundlichkeit kindergarten kindertagesstätte

Autor

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Titel: Betriebsnahe Kinderbetreuung im 24-Stunden-Modell