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Responsivität und Massenmedien am Beispiel der RAF

Wissenschaftliche Studie 2008 56 Seiten

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Responsivität und Massenmedien am Beispiel der RAF

A. Theoretische Herleitungen
1. Themeneinführung
2. Überlegungen zu den Begriffsdefinitionen der Responsivität, der öffentlichen Meinung und des Policy-Outputs
2.1 Responsivität
2.2 Öffentliche Meinung
2.3 Policy-Output
3. Forschungsdesigns von Responsivitätsstudien
3.1 Die Schematisierungskategorien der (1) Analyseebene und (2) zeitlichen Dimension
3.2 Ergebnisse der Responsivitätsforschung
3.2.1 Mikro- oder Makroebene
3.2.2 Statisch oder dynamisch
3.2.3 Einzelfallstudie
4. Die Massenmedien
4.1 Die Massenmedien als vierte Staatsgewalt?
5. Funktionsverhältnisbeschreibungen von Politikern, Medien und Publikum
5.1 Top-down-Modell
5.2 Mediokratie-Modell
5.3 Bottom-up-Modell
5.4 Biotop-Modell
6. Theoretisch-ideologische Fundierungsversuche des Terrorismus der Roten Armee Fraktion
6.1 Die Anfänge
6.2 Das Konzept Stadtguerilla
6.3 Mahler versus Meinhof: "Die neue Straßenverkehrsordnung" und "Die Aktion des Schwarzen September in München"
6.4 Zehn Jahre später: "Guerilla, Widerstand und antiimperialistische Front"
6.5 Fazit
7. Das sozio-strukturelle Umfeld der RAF

B. Auswahl des Themas

C. Forschungsdesign, empirische Befunde und deren Auswertung
1. Erweiterte Beschreibung des Forschungsdesigns
2. Empirische Befunde und deren Auswertung
2.1 Auswertung der Variable öffentliche Meinung
2.1.1 Hungerstreik und Zwangsernährung
2.1.2 Beschneidung individueller Rechte zur effektiveren Terroristenbekämpfung
2.1.3 Radikalenerlass
2.1.4 Finaler Todesschuss
2.1.5 Todesstrafe und lebenslange Haft
2.1.6 Rechtsstaatlichkeit des Stammheim-Prozesses
2.1.7 Abhören von Gesprächen zwischen Verteidigern und Mandanten
2.1.8 Regierungshandeln im Fall Schleyer
2.1.9 Schärfere Anti-Terror-Gesetze
3. Auswertung der Variable Policy-Output
3.1 Untersuchung und Auswertung des eigentlichen Policy-Outputs
3.1.1 Stärkung der Exekutive
3.1.2 Vorverlagerung der Strafbarkeitszonen
3.1.3 Das Kontaktsperregesetz
3.1.4 Verfahrenssicherung durch Rügepräklusion
3.1.5 Verteidigerregulierung
3.2 Die prozessuale Seite des Policy-Outputs
3.2.1 Quantität der parlamentarischen Handlungen und Ordnen relevanter Handlungen nach inhaltlichen bzw. hierarchischen Gesichtspunkten
4. Auswertung der Variable Massenmedien
4.1 Auswertung der SPD-Aussagen
4.2 Auswertung der CDU-Aussagen
4.3 Auswertung der FDP-Aussagen
4.4 Auswertung der CSU-Aussagen
4.5 Auswertung der Journalistenaussagen
5. Zusammenführung und Bewertung

Responsivität und Massenmedien am Beispiel der RAF

A. Theoretische Herleitungen

1. Themeneinführung

Dieser Untersuchung liegt - abstrakt gefasst - folgende Forschungsfrage zugrunde: [1]

Besitzen die Massenmedien als Drittvariable - neben der öffentlichen Meinung und dem Policy-Output - einen feststellbaren Einfluss auf Responsivität? Oder anders formuliert: Besitzen die Massenmedien hinsichtlich Responsivität einen Einfluss auf Politiker (-handeln) bzw. auf die öffentliche Meinung oder spielen sie zumindest einen relevanten Part in dem Interaktionsgefüge?

Der vorliegende Aufsatz gliedert sich in drei verschiedene Hauptteile.

Der erste Teil (A) ist eine summarische Zusammenfassung verschiedener Forschungsergebnisse zu verschiedenen Forschungsgebieten, welche dann im dritten Teil (C) berücksichtigt werden.

Im ersten Teil der Abhandlung wird Allgemeines zur Responsivitätsforschung referiert. Insbesondere heißt das, dass eine definitorische und analytische Durchleuchtung der drei Begriffe der Responsivität, der öffentlichen Meinung und des Policy-Outputs vorgenommen wird. An Stellen, an denen es angebracht ist, findet eine kritische Würdigung der dazu geleisteten Forschungsarbeit statt. Außerdem werden im ersten Teil Betrachtungen zu den Phänomenen der Massenmedien, der Interaktionsmuster zwischen Medien, Politikern und Bevölkerung und des linksradikalen Terrorismus der Roten Armee Fraktion in Deutschland dargestellt und einer kritischen Würdigung unterzogen.

Der knapp gehaltene zweite Teil liefert eine Begründung für die Auswahl des behandelten Themas. Dabei ist schon an dieser Stelle zu erwähnen, dass es sich bei dieser Arbeit um eine Einzelfallstudie handelt. Das bedeutet, dass sich das Forschungsdesign zwar auf ein spezielles Thema bezieht, faktisch aber auf andere vergleichbare Themen angewendet werden kann.

In dem dritten Teil wird eine eigene kleine "Forschungsarbeit" entworfen, welche sich dann auf die Erkenntnisse und Ergebnisse des ersten Teils stützt. Anliegen der eigenen Forschungsarbeit ist es, die oben erwähnte Forschungsfrage auf ein spezielles Thema anzuwenden. Die Frage lässt sich dann dahingehend konkretisieren:

Inwieweit lässt sich beim Thema der Gesetzgebung zum bundesdeutschen Linksterrorismus responsives Verhalten zwischen den drei Variablen der öffentlichen Meinung, des Policy-Outputs und der Massenmedien ausmachen?

Im dritten Teil wird - wie schon erwähnt - auf die Ausführungen und Ergebnisse des ersten Teils zurückgegriffen. Diese werden dann aber auf ein spezielles, selber erstelltes Forschungsdesign angewendet. Dabei wird versucht, neue Ansätze der Responsivitätsforschung darzulegen, die entgegen der bisherigen zwei nunmehr drei Variablen beinhalten, nämlich

1. die öffentliche Meinung
2. den Policy-Output und
3. als "neue" Variable die Massenmedien.

Es soll als neues Moment festgestellt werden, ob - und wenn ja, wie - die Massenmedien das Gesamtgebiet responsiven Verhaltens in Deutschland mitbestimmen und vielleicht sogar -strukturieren.

Da es sich bei dem dritten Teil des Aufsatzes um eine deskriptive Studie handelt, die sich der Instrumente der empirischen Sozialwissenschaften bedient, müssen natürlich die drei in die Untersuchung einbezogenen Variablen empirisch nachvollziehbar und überprüfbar sein. Die Erfüllung dieser Anforderungen scheint aufgrund des der Thematik zugrundeliegenden Datenmaterials relativ unproblematisch.

Alle drei zu untersuchenden und in der Untersuchung in Korrelation zueinander zu setzenden Komponenten bezüglich Responsivität zur Gesetzgebung des bundesdeutschen Linksterrorismus sind über den gleichen Zeitraum als empirisch auswertbares Datenmaterial vorhanden:

1. Die öffentliche Meinung in Form von repräsentativen Umfragen des Instituts für Demoskopie Allensbach.
2. Der Policy-Output in Form von realisierten bzw. nicht-realisierten Gesetzesvorhaben bezüglich Linksterrorismus.
3. Die Massenmedien in Form von inhaltsanalytisch ausgewerteten Zeitungsartikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die das Thema der Anti-Terror-Gesetzgebung zum Gegenstand hatten.

2. Überlegungen zu den Begriffsdefinitionen der Responsivität, der öffentlichen Meinung und des Policy-Outputs

In diesem Kapitel sollen Begriffe definiert werden, die von exorbitanter Relevanz für den Aufsatz sind, weil sie das begriffliche Gerüst sowohl der abstrakten als auch der daraus abgeleiteten konkreten Forschungsfrage bilden. Über die reine Begriffsdefinition hinausgehend werden teilweise grundlegende Überlegungen zu den Begriffen angestellt. Dabei wird, soweit dies möglich ist, auf bereits von der Forschung geleistete Begriffsdefinitionen zurückgegriffen.

Bei den Begriffen der Responsivität und der öffentlichen Meinung ist es ohne weiteres möglich, auf bereits existente Definitionen zurückzugreifen, da diese Begriffsdefinitionen auf das Forschungsdesign dieser Untersuchung anwendbar sind.

Bei dem Begriff des Policy-Outputs ergeben sich gewisse Schwierigkeiten. Bei diesem Begriff wird vom Verfasser eine eigene Begriffsdefinition geleistet, die dem verwendeten Forschungsdesign im dritten Teil entspricht.

Aus diesen Gründen wird bei der Erörterung der Begriffsdefinitionen in abgeänderter Reihenfolge vorgegangen. Üblicherweise wird Responsivität als ein Resultat des Zusammenspiels von öffentlicher Meinung und Policy-Output betrachtet. Diese Sichtweise wird an dieser Stelle unverändert geteilt. In dieser Arbeit wird der Begriff Policy-Output aber zuletzt bestimmt, da es nach Ansicht des Verfassers am schwierigsten ist, für diesen Begriff eine für das Forschungsdesign kompatible Defintion zu leisten.

2.1 Responsivität

Eine (partielle) Übereinstimmung von öffentlicher Meinung und Politikerhandeln ist insbesondere in einer repräsentativen Demokratie für die Funktionsfähigkeit des demokratischen Gesamtsystems relevant, denn "Aufgabe der (von einer qualifizierten Wählerschaft gewählten) Repräsentanten ist es, gemäß dem in sie gesetzten Vertrauen, das <Gemeinwohl> in rationaler Diskussion und abwägender Handlung zu realisieren [...] Heterogenität der Gesellschaft und individuelle ® Interessenverfolgung werden im repräsentativen System akzeptiert; doch basiert diese Akzeptanz auf der Überzeugung eines Grundkonsenses, der konfliktbeschränkend und systemstabilisierend wirkt."[2] Diesem Zitat ist zu entnehmen, dass unter responsivem Verhalten keineswegs nur verstanden werden kann, dass Politikerhandeln allen Bevölkerungspräferenzen und -wünschen gleichermaßen gerecht wird. Darüber hinaus wird festgestellt, dass eine gesellschaftlich immanente Meinungsheterogenität vorhanden ist, welche aber aufgrund einer Form der unveräußerlichen Systemkonformität als basale Grundgemeinsamkeit systemstabilisierende Wirkung entfaltet.

Der hohe Stellenwert, welcher der Responsivität in einer Demokratie zukommt, lässt sich unter anderem dadurch erkennen, dass Responsivität neben Partizipationschancen, Wettbewerbsgrad, Kontrolle der Exekutive etc. als eines der wichtigsten Prüfkriterien eines demokratischen Systems gezählt wird.[3]

Die erwähnte Meinungsheterogenität kann in Umfragen quantitativ gemessen werden, und deshalb lässt sich leicht feststellen, wo Mehrheitsmeinung vorliegt. Politikerverhalten ist bezüglich dieser Mehrheitsmeinung respektive -verteilung entscheidend für die Bemessung des Responsivitätsgrads. Unbestrittener Tenor der Forschung ist, "daß Responsivität ein Bestandteil repräsentativer Demokratie ist",[4] wobei in der Forschung bisher keine einheitlichen Begriffsdefinitionen für öffentliche Meinung und Responsivität entwickelt worden sind.

In der einschlägigen Literatur werden von den Autoren für den Begriff der Responsivität häufig unterschiedliche Definitionen verwendet, wobei dann jeweils zu beachten ist, in welchem Forschungskontext der Begriff der Responsivität gebraucht wird. So wird einmal im Zusammenhang mit politischen Einstellungen und politischer Kultur von Responsivität gesprochen, "wenn die Bevölkerung das politische System und die Politiker als verantwortlich einschätzt",[5] während in Bezug auf ökonomische Demokratietheorien Responsivität pauschal "mit Umsetzung von Wohlfahrtspolitik"[6] gleichgesetzt wird. Im Zusammenhang mit kybernetisch-systemtheoretischen Ansätzen wird Responsivität so erklärt, "daß zwischen Planungssystemen und Umwelt ein rückgekoppelter Informationskreislauf hergestellt und damit Responsivität erzeugt wird."[7]

Die Liste der Responsivitätsdefinitionen ließe sich noch um einiges verlängern. Bei genauerem Hinschauen besitzen die verschiedenen Definitionen - trotz der aufgeführten unterschiedlichen Forschungskontexte - Gemeinsamkeiten. Ersichtlich ist aus den Definitionen, dass Responsivität ein meistens als positiv zu bewertendes, bewusstes Interaktionsmuster mindestens zweier verschiedener Akteure erfordert. Anders formuliert kann man sagen, dass es bei Responsivität auf die (Un-) Verantwortlichkeit bzw. (Nicht-) Realisierung beim Umgang mit Forderungen (aus der Bevölkerung) ankommt bei teilweiser (Nicht-) Erfüllung bzw. (Nicht-) Umsetzung.

Wegen der Anlage der Untersuchung bietet sich (im Zusammenhang mit den Ausführungen auf S. 4 bezüglich der quantifizierbaren Mehrheitsmeinung und dem daran zu messenden Responsivitätsgrad) eine Responsivitätsdefinition an, welche sich auf das Interaktionsmuster zwischen der Bevölkerung (als öffentlicher Meinung) und dem Politikerhandeln (als Policy-Output im weiteren Sinne; vgl. v.a. Teil C, Kapitel 3) bezieht. Dabei handelt es sich um die sogenannte "policy responsiveness", welche folgendermaßen definiert wird: "Der Abgeordnete verhält sich in politischen Sachfragen den Einstellungen seiner Constituency entsprechend [...] Diese Repräsentationsform zielt auf Handlungen einzelner Abgeordneter sowie des Parlaments und der Regierung - etwa auf Erklärungen, Anträge und Gesetze."[8]

Der aus dem amerikanischen politischen System übernommene Begriff der Constituency - also des Wahlkreises - muss wegen der andersartigen Systembeschaffenheit in Deutschland sowohl inhaltlich als auch terminologisch substituiert werden. Hierbei bietet es sich aufgrund des deutschen Wahlsystems an, als Referenzgruppe die Gesamtbevölkerung Deutschlands zu nehmen, denn "die Abgeordneten sind nicht etwa Abgesandte der Wähler ihres jeweiligen Wahlkreises und sie sollen auch nicht deren spezifische Interessen vertreten; sie sollen überhaupt nicht spezifische Interessen vertreten, sondern "das ganze Volk.""[9]

2.2 Öffentliche Meinung

Es kann - ähnlich wie bei dem Begriff Responsivität - Schwierigkeiten bereiten, zu dem Begriff der öffentlichen Meinung eine geeignete Begriffsdefinition zu finden, welche für das eigene Forschungsdesign passend ist.

Als erster Kategorisierungstypus muss der Verwendungszusammenhang, in dem der Begriff der öffentlichen Meinung steht, beschrieben werden. Hier kommt vorrangig das deskriptive Konzept der öffentlichen Meinung zum Tragen. Öffentliche Meinung unter diesem Konzeptgesichtspunkt bedeutet: "Dieses Konzept ist identisch mit der Formulierung einer allgemeinen Durchschnittsmeinung, so daß die durch demoskopische Umfragen (Noelle-Neumann 1963) mögliche repräsentative Feststellung von Durchschnittsmeinungen mittels statistischer Mittelwerte demoskopische Momentaufnahmen der so verstandenen ö. M. erlaubt. Prozesse, Strukturen und politische Wirkungen der ö. M. bleiben dabei außen vor".[10]

Darüber hinaus ist festzuhalten, dass öffentliche Meinung unter anderem impliziert, dass sich Themengebiete bzw. Probleme in der Öffentlichkeit festsetzen können und diese dann auch gesellschaftsintern kommunizierbar sind, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass die Medien zumindest Meinungen zu diesen Themen miterzeugen können,[11] wenn sie nicht sogar diese sich in der Bevölkerung festsetzenden Themen mitbestimmen. Da öffentliche Meinung anhand repräsentativer Umfrageergebnisse festgemacht wird, wird im folgenden "unter öffentlicher Meinung die Verteilung der in Umfragen gemessenen individuellen Einstellungen zu politischen Sachfragen in einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung verstanden."[12]

2.3 Policy-Output

In diesem Teilkapitel gilt es noch einen weiteren Begriff zu definieren.

Die Definition des Policy-Outputs muss speziell auf das hier verwendete Forschungsdesign zugeschnitten sein. Das responsive Verhalten der Politiker gegenüber Bevölkerungsanforderungen wird - wie bereits mehrfach erwähnt - mit dem Begriff des Policy-Outputs belegt. Die Policy-Ebene "thematisiert politische Inhalte oder Felder".[13] Ferner "betont (die Policy-Ebene, S.S.) Politik als Inhalt und Ergebnis"[14] von polity und politics, was bedeutet, "daß eine bestimmte Politik immer auf die jeweiligen politischen Prozesse und Strukturen eines politischen Systems zurückzuführen ist."[15]

In unserem Fall ist das thematische Feld - oder auch kurz Politikfeld - das Verhalten der Politik(er) bezüglich des bundesdeutschen Linksterrorismus durch die RAF. Die vermeintliche Problematik, dass es keine eigentliche "Terrorismuspolitik" vergleichbar einer Sozial-, Umwelt-, oder Innenpolitik gibt oder gegeben hat, scheint auf der Hand zu liegen. Dennoch ist zu konstatieren, dass es so etwas Ähnliches wie ein Politikfeld "Terrorismus" gegeben haben muss, da ausdrücklich in der Literatur von einer "Terrorismus-Gesetzgebung"[16] gesprochen wird. Wenn Gesetze unumstößlich als (ein Teil) Policy-Output betrachtet werden, dann muss man einer Terrorismus-Gesetzgebung auch ein politikfeldähnliches Gebiet "Terrorismus" an die Hand geben.

Policy-Output bezüglich des Forschungsfeldes Terrorismus wird im folgenden aber weiter gefasst, nämlich sowohl als Gesetzesrealisierungen als auch als angeregte und geplante, aber letztlich nicht-realisierte Gesetze. Ferner werden noch andere parlamentarische Handlungen dem Policy-Output zugerechnet.

Die realisierten Gesetzesvorhaben können leicht in den verschiedenen Gesetzestexten, vornehmlich dem Strafgesetzbuch (Strafrecht) und der Strafprozessordnung (verfahrensrechtliche Bestimmungen zum Strafgesetzbuch) nachgewiesen werden.

Nicht-Realisierte Gesetzesvorhaben können durch die Plenarprotokolle des Deutschen Bundestages, durch Gesetzesentwürfe, Beschlussempfehlungen und Berichte der Rechtsausschüsse, durch kleine Anfragen und deren Beantwortung, Unterrichtungen des Deutschen Bundesrates und des Vermittlungsausschusses, Änderungsanträge, stenographische Berichte der Bundestagssitzungen und Entschließungsanträge zur Terrorismus-Gesetzgebung anhand der Drucksachen des Deutschen Bundestages belegt werden.

Hierbei wird in einem am ehesten als eklektisch zu bezeichnenden Verfahren vorzugehen sein, da natürlich nicht jeder festgehaltene Zwischenruf zum Thema Terrorismus im Deutschen Bundestag Relevanz für das Thema Responsivität besitzt. Bevor auf die in die Untersuchung einzubeziehende Drittvariable der Massenmedien eingegangen wird, werden verschiedene Untersuchungsdesigns der Responsivitätsforschung vorgestellt und an dafür geeigneten Stellen die jeweiligen Vor- und Nachteile erörtert. Dadurch soll eine Legitimationsbasis für das eigene Untersuchungsdesign erarbeitet werden.

3. Forschungsdesigns von Responsivitätsstudien

Das dritte Kapitel dient vor allem der Klärung zweier unterschiedlicher Sachverhalte. Als erster Schritt wird summarisch dargestellt, was für verschiedene (abstrakte) Ansatzebenen die Responsivitätsforschungsdesigns besitzen können. Danach wird zusammenfassend auf Erkenntnisse und Ergebnisse der neueren Responsivitätsforschung hinsichtlich Untersuchungsdesigns eingegangen und einige dieser Konklusionen werden dann - im Teil C - für die eigene Forschungsarbeit übernommen.

3.1 Die Schematisierungskategorien der (1) Analyseebene und (2) zeitlichen Dimension

Die verschiedenen Arten von Responsivitätsstudien kann man in zwei zentrale Schematisierungskategorien einteilen, welche dann für das einzelne Untersuchungsdesign charakteristisch sind.

Zum einen geht es um die Entscheidung zwischen Mikro- und Makroebene und zum anderen darum, ob man einen statischen oder einen dynamischen Ansatz präferiert.

Bei der Erörterung der beiden zentralen Kategorien wird sichtbar, dass sie nicht nur im Forschungskontext der Responsivität bedeutend sind, sondern auch in der Gesamtdisziplin der politischen Wissenschaften, z.B. in den Teildisziplinen Politische Theorie und Analyse und Vergleich politischer Systeme.

Bei der ersten Kategorie handelt es sich - wie bereits erwähnt - um die Mikro- bzw. Makroebene.[17]

Bei der Mikroanalyse betrachtet man - vereinfacht ausgedrückt - immer nur reduziertere (Realitäts-) Ausschnitte, was dann zu kleineren Untersuchungseinheiten führt. Dabei handelt es sich dann z.B. um das Individuum bzw. um kleinere Gruppen.

Die meisten Makroanalysen beschreiben hingegen einen möglichst großen Gesamtbezugsrahmen bzw. repräsentativ gemessene Meinungsverteilungen gesamter Bevölkerungs(an)teile.

Die Entscheidung zwischen Mikro- oder Makroanalyse ist ein zentrales, das gesamte Wissenschaftsverständnis betreffendes Moment, denn es "gehört auch die Diskussion über die möglichen Ansatzpunkte und Perspektiven sozialwissenschaftlicher Analyse (dazu, S.S.): Soll Gesellschaft von der Mikroebene (handelnder Akteur) oder von der sozialen Makroebene (Struktur bzw. System) her analysiert werden?"[18]

Verknüpft man schon alleine auf der lexikalischen Bedeutungsebene (als Wortbedeutung)[19] den (wissenschaftlichen) "Ansatzpunkt" mit der "Perspektive", so verdeutlicht sich einmal mehr die zentrale Bedeutung der Mikro- bzw. Makrothematik: Der wissenschaftliche Ansatzpunkt determiniert im Sinne einer Kausalbeziehung zwar nicht unbedingt das (End-) Ergebnis, aber auf jeden Fall die Perspektive, verstanden als Weg- bzw. Zielrichtung, in die sich das jeweilige Projekt entwickeln soll.

Zu der Wahlmöglichkeit zwischen Mikro- und Makroansatz kommt die wiederum dichotomisch strukturierte Schematisierungskategorie der zeitlichen Dimension hinzu.

Die Dimension Zeit kann entweder als statische oder als dynamische Komponente betrachtet werden. Sie ist im Vergleich zur Kategorie von Mikro- und Makroanalyse für die Gesamtdisziplin der Politikwissenschaft die weniger bedeutende Kategorie.

Für politikwissenschaftliche Studien aber, die eines ihrer Hauptfundamente in der empirischen Sozialforschung besitzen, ist die zeitliche Dimension von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Dabei ist statisch versus dynamisch nicht als antithetisch zu verstehen, sondern vielmehr ist danach zu fragen, ob - und falls ja inwieweit - sich die beiden Begriffe in der Forschungspraxis als kompatibel erweisen.

Für die statistischen Analysen gilt, dass "die Einstellungsverteilung zu einem bestimmten Zeitpunkt mit den politischen Handlungen zu einem bestimmten Zeitpunkt verglichen werden.".[20]

Bei einer dynamischen Betrachtungsweise steht "der Meinungs wandel in einem bestimmten Zeitraum sowie sein Zusammenhang mit den Handlungen von Abgeordneten, Parlament und Regierung im Zentrum."[21]

Die statische Variante fixiert danach Mehrheitsverteilungen zu einem bestimmten Zeitpunkt, die dynamische Variante stellt vor allem auf Wandlungen in der Meinungslandschaft ab. Eine Kombination der beiden Möglichkeiten kann sich als sinnvoll erweisen.

Die beiden Dichotomien Mikro- und Makroebene bzw. statische und dynamische Analyse stellen die relevanten Grundstrukturen der verschiedenen Designs in der Responsivitätsforschung dar. Sie bilden die Analyseebenen, auf welche die Modelle aufbauen und durch welche sie insgesamt von der Struktur her geprägt werden.

Es bietet sich nun an, Mikro- und Makroebene und statisches und dynamisches Design auf ihre Gesamttauglichkeit hin zu überprüfen. Im folgenden Kapitel werden daher die Untersuchungsergebnisse der jüngeren Forschung zu den verschiedenen Responsivitätsforschungsdesigns kurz referiert und gegebenenfalls einer kritischen Würdigung unterzogen. Dabei wird versucht, aus den tradierten Bahnen der Responsivitätsforschungsdesigns Erkenntnismöglichkeiten für das eigene "Forschungsprojekt" ziehen zu können und als Erweiterung der bisherigen Konzepte die bislang nicht berücksichtigte Drittvariable der Massenmedien als zu integrierenden Faktor zu behandeln.

3.2 Ergebnisse der Responsivitätsforschung

Im vorigen Kapitel ist durch die Erläuterung der beiden Begriffspaare angedeutet worden, dass alleine schon aus diesen Konstanten eine gewisse Varietät zur Konstruktion von Responsivitätsforschungsdesigns möglich ist.

Die Varianz dieser Designs hat bis zum heutigen Tage stark zugenommen. Dies ist auch durch eine Reihe von Detailfragen verursacht worden.

Im Laufe der Jahrzehnte sind diverse Forschungsdesigns kreiert worden, welche sich dann insgesamt, nur in Teilgebieten bzw. in ganz bestimmten Forschungskontexten als mehr oder weniger tauglich erwiesen haben. Auch wenn die Klassifikationen in größere und geringere Tauglichkeit im wissenschaftlichen Sinne nicht als evolutionär und teleologisch aufzufassen sind, so liegt es dennoch in der Natur der Sache, die in dem aktuellen Forschungsstand gewonnenen Erkenntnisse zu berücksichtigen und zum Teil zu übernehmen.

3.2.1 Mikro- oder Makroebene

Als Initialzündung der verschiedenen Responsivitätsstudien kann man sicherlich die Studie "Constituency Influence in Congress" von Miller und Stokes[22] aus dem Jahre 1963 betrachten. Bei dieser Forschungsarbeit handelt es sich um eine statische Studie auf der Mikroebene.

Vergleicht man Mikro- und Makrostudien miteinander, um eine mögliche Einschätzung für das eigene Forschungsvorhaben vornehmen zu können, so kommt man zu dem Schluss, dass beide Forschungsdesigns sich "nicht nur methodisch (unterscheiden, S.S.), sondern [...] auch zu unterschiedlichen Ergebnissen."[23] gelangen. Diese unterschiedlichen Erkenntnis- und Ergebnismöglichkeiten sind zunächst nicht mit normativen Werturteilen in dem Sinne behaftet, daß man das eine oder das andere Forschungsdesign (auf der abstrakten Analyseebene und dem Faktor der Zeit) per se als tauglich akzeptieren oder als untauglich verwerfen könnte. Deshalb ist es für die Responsiviätsforscher erforderlich, sich mit dem vorhandenen Forschungsstand kritisch auseinanderzusetzen, "bevor sie mit ihrer eigenen empirischen Analyse beginnen."[24]

Diese notwendige Auseinandersetzung mit dem Forschungsstand und dessen ergebnisorientierte Reflexion auf das eigene Forschungsvorhaben lässt sich mit den oben erwähnten unterschiedlichen Ergebnismöglichkeiten verschiedener Forschungsdesigns erklären.

So kann z.B. die Nationalität des Forschers von zentraler Bedeutung für das Forschungsdesign sein. So ist der mikroanalytische Ansatz von Miller und Stokes von den Prämissen des amerikanischen Gesamtsystems ausgegangen, welche aber keinesfalls auf das politische System Deutschlands übertragbar sind.[25]

Speziell für das deutsche System ist auf der Analyseebene das Design einer Makrostudie aus zwei verschiedenen Gründen zu präferieren.

Erstens ist "der Zugang zum Abgeordnetenmandat über Parteien geregelt [...] und die einzelnen Abgeordneten (sind, S.S.) bei ihrer Arbeit im Parlament auf die Fraktionen angewiesen"[26] Das individuelle Politikerhandeln ist faktisch also entgegen der aus dem Grundgesetz theoretisch entwickelten Freiheit des Vertreters "des ganzen Volkes, (der, S.S.) an Aufträge und Weisungen nicht gebunden (ist, S.S.)"[27] übergeordneten, kollektiven Handlungszwängen unterworfen. Natürlich bezieht sich die in Art. 38 (2) GG postulierte Freiheit und Unabhängigkeit des Abgeordneten zunächst auf das Verhältnis zur Wählerschaft. Das ist aber nur ein Faktor, denn die Kollektivzwänge, die sich aus der Partei- bzw. Fraktionszugehörigkeit ergeben, beeinträchtigen natürlich nachhaltig die im Grundgesetz formulierte Unabhängigkeit des einzelnen Abgeordneten.

Diese Ausführungen legen es nahe, einen makroanalytisch orientierten Ansatz zu übernehmen, da Abgeordnete sehr häufig aufgrund des Wahl- und Repräsentationssystems in Deutschland eben nicht nur rein individuell geprägte politische Entscheidungen treffen können, sondern starken, die Meinung (mit-) bestimmenden Einflüssen von Partei und Fraktion ausgesetzt sind. Dieses Faktum bedingt kollektiv verlaufender Handlungen bzw. Artikulationen wird sogar als äußerst relevant für die parlamentarische Handlungs- und Funktionsfähigkeit und darüber hinaus als konstituierendes Strukturmuster parlamentarischer Handlungseinheiten überhaupt angesehen, dessen Merkmal es ist, "daß sie zumeist geschlossen abstimmen (Fraktionsdisziplin)."[28]

Aus den oben dargelegten Gründen wird die Makroebene als Analyseebne für das eigene Forschungsdesign verwendet.

3.2.2 Statisch oder dynamisch

Bei der Entscheidung, ob ein statisches oder dynamisches Design für eine Forschungsarbeit geeignet ist, muss wiederum die eigene Forschungsfrage, also Responsivitätsgrad und -zusammenhang zwischen öffentlicher Meinung, Policy-Output und Massenmedien zum Thema Terrorismus in einem Zeitraum von über zwölf Jahren, in den Blick genommen werden.

Statisches Design impliziert - wie bereits aufgeführt - die Betrachtung und Analyse von Meinungsverteilungen zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt. Sie sind eng mit den Studien auf der Mikroebene verbunden. Mikrostudien mit dynamischen Designs liegen (bisher) nicht vor.[29] Dies lässt jedoch nicht unbedingt die logische (Umkehr-) Schlussfolgerung zu, dass Makrostudien automatisch mit einem dynamischen Design kombiniert werden müssen, denn Makrostudien können sowohl mit einem statischen als auch mit einem dynamischen Design vorliegen.[30] Es gibt jedoch mehr Makrostudien mit einem dynamischen Design.

Auch für den vorliegenden Fall liegt es zunächst nahe, ausschließlich ein dynamisches Design zu wählen, da hier ein Untersuchungszeitraum von über zwölf Jahren vorliegt.

Folgendes Problem verdient jedoch Beachtung:

In dynamischen Makrostudien sind keine Kausalitätsaussagen über den Richtungszusammenhang der Responsivität zwischen öffentlicher Meinung und Policy-Output oder umgekehrt möglich.[31] Daher sollte als Modifikation bzw. Ergänzung das dynamische Design "um eine statische Komponente erweitert werden - die Mehrheitsmeinung zum Zeitpunkt der politischen Entscheidung."[32] Diese Erweiterung des dynamischen Designs um eine statische Komponente wird sicherlich partiell möglich sein, da die aus der Demoskopie gewonnenen Umfragedaten punktuell mit dem zeitlich dazugehörigen Policy-Output und externen Einflüssen wie terroristischen Anschlägen verglichen werden können.

Da das Problem des Richtungszusammenhangs der Responsiviät noch um die Drittvariable Massenmedien verschärft wird, ist das Feststellen von richtungsorientierten Kausalzusammenhängen und -aussagen ein (beinahe) unmögliches Unterfangen.

Daher wird im vorliegenden Fall ein dynamisches Forschungsdesign gewählt, welches durch eine statische Komponente erweitert wird.

3.2.3 Einzelfallstudie

Hinsichtlich des Forschungsdesigns kann man konstatieren, dass es sich um eine Einzelfallstudie (als Sonderfall der Fallstudie) handelt, deren Charakter explorativer Natur ist und die in den Rahmen der quantitativen Sozialforschung gestellt werden muss.[33] Es soll ein bestimmter Gegenstandsbereich mit quantitativen Methoden erforscht werden. Dabei sind vor allem folgende Punkte zu beachten: "Ein Gegenstandsbereich der sozialen Realität soll zunächst deskriptiv aufgearbeitet werden, um in Anschluß daran empirisch begründbare theoretische Konzepte, Theorien, Hypothesen entwickeln zu können [...] Dagegen gelten sie als sehr gut geeignet zur Plausibilisierung von Theorien oder Hypothesen sowie zur Illustration quantitativer Ergebnisse."[34]

[...]


[1] In dem Einleitungskapitel wird bewusst auf das dritte Kriterium des Rationalitätspostulats - nämlich die Begründbarkeit - verzichtet. Dies geschieht, um penetrante Redundanzerscheinungen zu vermeiden sowie aus Gründen ökonomischer Rationalität. Das Kriterium der Begründbarkeit wird bei den zu belegenden Fachbegriffen in den einschlägigen späteren Kapiteln erfüllt.

[2] Shell, K. L., Demokratie, in: Görlitz, A., Prätorius, R. (Hrsg.), Handbuch Politikwissenschaft, Grundlagen - Forschungsstand - Perspektiven, S. 43

[3] Schmidt, M. G., Demokratietheorien, 2. Auflage, S. 354

[4] Brettschneider, F., Öffentliche Meinung und Politik, Eine empirische Studie zur Responsivität des Deutschen Bundestages, S. 17

[5] Gabriel, O. W., Politische Einstellungen und politisches Verhalten, in: Gabriel, O. W., Holtmann, E. (Hrsg.), Handbuch politisches System der Bundesrepublik Deutschland, S. 405

[6] Druwe, U., Politische Theorie, 2. Auflage, S. 310 f.

[7] Görlitz, A., Burth, H.-P., Politische Steuerung, Ein Studienbuch, 2. Auflage, S. 99

[8] Brettschneider, F., Öffentliche Meinung und Politik, Eine empirische Studie zur Responsivität des Deutschen Bundestages, S. 20

[9] Zintl, R., Strukturentscheidungen des Grundgesetzes, in: Gabriel, O. W., Holtmann, E. (Hrsg.) Handbuch politisches System der Bundesrepublik Deutschland, S. 103

[10] Merten, K., Öffentliche Meinung, in: Görlitz, A., Prätorius, R. (Hrsg.), Handbuch Politikwissenschaft, Grundlagen - Forschungsstand - Perspektiven, S. 327

[11] Ebd., S. 330 f.

[12] Brettschneider, F., Öffentliche Meinung und Politik, Eine empirische Studie zur Responsivität des Deutschen Bundestages, S. 24

[13] Druwe, U., Studienführer Politikwissenschaft, 2. Auflage, S. 167

[14] Thiery, P., Moderne politische Theorie, in: Mols/Lauth/Wagner (Hrsg.), Politikwissenschaft, Eine Einführung, 2. Auflage, S. 206

[15] Druwe, U., Studienführer Politikwissenschaft, 2. Auflage, S. 169

[16] Berlit, U., Dreier, H., Die legislative Auseinandersetzung mit dem Terrorismus in: Sack, F., Steinert, H., Analysen zum Terrorismus 4/2, Protest und Reaktion, S. 228

[17] Brettschneider, F., Öffentliche Meinung und Politik, Eine empirische Studie zur Responsivität des deutschen Bundestages, S. 24

[18] Görlitz, A., Burth, H.-P., Politische Steuerung, 2. Auflage, S. 198

[19] Bußmann, H., Lexikon der Sprachwissenschaft, S. 449

[20] Brettschneider, F., Öffentliche Meinung und Politik, Eine empirische Studie zur Responsivität des deutschen Bundestages, S. 24

[21] Ebd., S. 24

[22] Miller, W., Stokes, D. E., Constituency Influence in Congress, in: American Political Science Review 57, S. 45-56

[23] Brettschneider, F., Öffentliche Meinung und Politik, Eine empirische Studie zur Responsivität des deutschen Bundestags, S. 72

[24] Ebd., S. 96

[25] Ebd., S. 98

[26] Ebd., S. 99

[27] Grundgesetz, Art. 38 (2), in: Grundgesetz mit einer Einführung von Prof. Dr. Dürig, S. 26

[28] Rudzio, W., Das politische System der Bundesrepublik Deutschland, S. 227

[29] Brettschneider, F., Öffentliche Meinung und Politik, Eine empirische Studie zur Responsivität des deutschen Bundestags, S. 40

[30] Ebd., S. 72

[31] Ebd., S. 80

[32] Ebd., S. 100

[33] Kromrey, H., Empirische Sozialforschung, S. 426

[34] Ebd., S. 426 f.

Details

Seiten
56
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836611572
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v225696
Note
Schlagworte
terrorismus öffentliche meinung massenmedien rote armee fraktion

Autoren

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Titel: Responsivität und Massenmedien am Beispiel der RAF