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Interne Kommunikation als Erfolgsfaktor

Studienarbeit 2006 46 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Zu den Anforderungen an die interne Unternehmenskommunikation
1.1 Einführung in die Problemstellung
1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen der unternehmensinternen Kommunikation
2.1 Die Kommunikationswissenschaft – Skizzierung eines Forschungsbereichs
2.2 Theoretische Fundierung der unternehmensinternen Kommunikation mittels des Interaktionsansatzes und der neobehavioristischen Perspektive
2.3 Begriffsbestimmung: Unternehmensinterne Kommunikation

3. Unternehmensinterne Kommunikation als Erfolgsfaktor

4. Die Gestaltung der Kommunikationspolitik als Erfolgstreiber der unternehmensinternen Kommunikation
4.1 Kommunikationspolitische Ausrichtung der unternehmensinternen Kommunikation
4.2 Planungsprozess der unternehmensinternen Kommunikation

5. Determinanten des Erfolges unternehmensinterner Kommunikation
5.1 Unternehmenskultur
5.2 Intra-individuelle Größen

6. Empirische Untersuchung interner Kommunikationswirkungen von Kuntscher
6.1 Kritische Würdigung der Untersuchung

7. Zusammenfassung und Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Systematisierung der Zielgrößen unternehmensinterner Kommunikation

Abbildung 2: Typologie der unternehmensinternen Kommunikation

Abbildung 3: Planungsprozess der unternehmensinternen Kommunikation

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Zieldimensionen der unternehmensinternen Kommunikation auf Rezipientenebene

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Zu den Anforderungen an die interne Unternehmenskommunikation

1.1 Einführung in die Problemstellung

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Umweltdynamik aufgrund von Globalisierungs- und Konsolidierungsprozessen und des hiermit einhergehenden erhöhten Wettbewerbdrucks sehen sich Unternehmen gezwungen, permanent Änderungsprozesse zu vollziehen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen bzw. zu erhalten. Diese Änderungsprozesse erfolgen sowohl auf der kulturellen als auch auf der strukturellen Ebene[1] und haben in den vergangenen Jahren einen enormen Anstieg sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihren Ausmaßen erfahren.[2] Zur erfolgreichen Durchführung dieser Wandlungsprozesse bedarf es der aktiven Mitgestaltung durch die Mitarbeiter. Erschwerend wirkt auf den Erfolg dieser Veränderungsprozesse die branchenübergreifend zu konstatierende rückläufige Identifikation von Mitarbeitern mit ihren Unternehmen ein.[3] Diese und weitere Entwicklungen haben dazu geführt, dass die unternehmensinterne Kommunikation in den vergangenen Jahren eine zunehmende Bedeutung in der betrieblichen Praxis sowie der betriebswirtschaftlich orientierten Literatur beigemessen wurde.[4]

Das Spektrum der für die unternehmensinterne Kommunikation angeführten Zielwirkungen reicht neben der Handlungskoordination derzeit von der Vermittlung relevanter Informationen[5] und der positiven Beeinflussung der Motivation und des Unternehmensimages der Mitarbeiter bis hin zu Wirkungen auf der Handlungsebene in Form der Erzielung von Engagement, Leistungsbereitschaft sowie der mitarbeiterseitigen Unterstützung von Veränderungsprozessen.[6] In diesem Kontext avancierte die unternehmensinterne Kommunikation in der Einschätzung einer Vielzahl von Autoren der betriebswirtschaftlichen Literatur zum strategischen Erfolgsfaktor.[7]

Nichtsdestotrotz erfolgt jedoch die Beschäftigung mit den innerhalb eines Unternehmens stattfindenden kommunikativen Prozessen in Wissenschaft und Praxis oftmals mit einer der Bedeutung dieser Thematik nicht angemessenen Unschärfe.[8] Abgesehen von quantitativen Aspekten, wie Häufigkeit und Richtung kommunikativer Aktivitäten finden viele kommunikationsrelevante Aspekte in der wissenschaftlichen Literatur sowie in der betrieblichen Praxis oftmals keine Berücksichtigung. Darüber hinaus erfährt die systematische Gestaltung der unternehmensinternen Kommunikation in der betrieblichen Praxis nach wie vor vielfach eine Vernachlässigung. Wenngleich vor dem Hintergrund des Einzugs von Kommunikations- und Informationstechnologien in die Organisationen die Diskussion der wirtschaftlichen Entscheidungsträger maßgeblich von der Frage nach einem effizienten und effektiven Einsatz und Gestaltung der Kommunikationsmedien geprägt ist, sind jedoch kommunikationsbezogene Herausforderungen von Organisationen nicht ausschließlich technologischer Natur. Vielmehr ist dem sozialpsychologischen Konstrukt Kommunikation in seiner Komplexität Rechnung zu tragen und zu berücksichtigen, dass weder die Zuweisung von einheitlicher Bedeutung zu einem Signal durch die Kommunikationsbeteiligten, noch die Akzeptanz des Botschaftsinhalts durch den Rezipienten, noch die Erzielung der intendierten Wirkungen auf kognitiver, affektiver und konativer Ebene als gegeben vorausgesetzt werden können. Dies wird jedoch implizit in einer Vielzahl von Publikationen unterstellt.

Aus dem dargestellten Zusammenhang ergibt sich folgende Problemstellung, welche dieser Arbeit zu Grunde gelegt wird:

- Welchen Beitrag kann die unternehmensinterne Kommunikation zum Unternehmenserfolg leisten?
- Welche Erfolgstreiber bestehen für den Kommunikationserfolg?
- Welche Determinanten wirken auf den Kommunikationserfolg ein?

1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit

Wenngleich unter dem Begriff „interne Kommunikation“ semantisch die Gesamtheit organisationsinterner Kommunikation zu fassen ist, soll in dieser wissenschaftlichen Arbeit eine Fokussierung auf den Erfolgsbeitrag derjenigen Kommunikation erfolgen, welche sich innerhalb von Unternehmen[9] ereignet. Diese Einschränkung erfolgt, um einen angemessene Bearbeitungstiefe der ausgewählten Aspekte zu ermöglichen und den Umfang des Referates nicht unnötig zu übersteigen.

Ziel dieser Arbeit ist die kritische Analyse des Beitrags, welchen unternehmensinterne Kommunikation zum Unternehmenserfolg leisten kann. In diesem Zusammenhang werden ausgewählte Erfolgstreiber und Determinanten dargelegt, die auf den angestrebten Kommunikationserfolg Einfluss haben.

Der Aufbau des Referats gestaltet sich dabei wie folgt: In Kapitel 2 wird zunächst auf den Forschungsbereich Kommunikationswissenschaft eingegangen, welcher den Rahmen der möglichen theoretischen Ansätze zur Durchführung einer Analyse der unternehmensinternen Kommunikation aufspannt. Aus der Vielzahl der Ansätze wird der Interaktionsansatz unter Ergänzung einer neobehavioristischen Perspektive als geeignet für die vorzunehmende Analyse eingestuft und dargelegt. Daran anschließend erfolgt die Bestimmung des Begriffs unternehmensinterne Kommunikation. Im Kapitel 3 wird der Erfolgsbegriff bestimmt sowie die Erfolgsbeiträge der Zieldimensionen der unternehmensinternen Kommunikation erörtert. In Kapitel 4 erfolgt eine Darstellung der kommunikationspolitischen Ausrichtung und des Planungsprozesses der unternehmensinternen Kommunikation als Erfolgstreiber. In dem darauf folgenden Kapitel 5 werden wesentliche Determinanten des Kommunikationserfolges dargelegt, hierbei werden die Unternehmenskultur und die mitarbeiterseitigen intra-individuellen Größen herausgegriffen und in ihrer Wirkungsweise näher ausgeführt. In Kapitel 6 wird eine empirische Untersuchung interner Kommunikationswirkungen angeführt sowie einer kritischen Würdigung unterzogen. Kapitel 7 schließt diese Arbeit mit einer Zusammenfassung und einem Fazit ab.

2. Theoretische Grundlagen der unternehmensinternen Kommunikation

2.1 Die Kommunikationswissenschaft – Skizzierung eines Forschungsbereichs

Der soziologischen Schlüsselkategorie „Kommunikation“ wurde erstmalig vor dem Hintergrund des Aufkommens und der Verbreitung technischer Kommunikationsmedien im Verlauf des 20. Jahrhunderts wissenschaftliche Aufmerksamkeit in nennenswertem Umfang zuteil. Die Entstehung der Kommunikationswissenschaft ist mit der Entwicklung und Rezeption dieser Medien eng verknüpft und erfährt durch diese ihre historische Prägung. Die Kommunikationswissenschaft ist somit als junge Disziplin einzustufen.[10]

Sofern in Anlehnung an Giesecke[11] als Grundlage zur Bemessung der Reife einer wissenschaftlichen Disziplin untersucht wird, in welchem Ausmaß Vorstellungen von der Wirklichkeit in Form von Theorien und Axiomen dargestellt werden können und inwieweit diese Vorstellungen in einer Forschergemeinschaft intersubjektiv verfestigt sind, dann verfügt die Kommunikationswissenschaft gegenwärtig allenfalls über Fragmente. Diese werden kennzeichnenderweise in Ermangelung eigener theoretischer Ansätze von anderen Disziplinen entnommen. Hierzu zählen die Philosophie, die Anthropologie, die Psychologie, die Soziologie, die Biologie, die Linguistik, nachrichtentechnische Disziplinen der Informationsverarbeitung sowie die Sozialpsychologie, wobei von letztgenannter ein besonders großer Einfluss ausgeht.[12] Die Kommunikationswissenschaft ist somit als ein Konglomerat verschiedener Theorien zu betrachten[13] - in Konsequenz sind Theorievielfalt und Methodenpluralität als kennzeichnende Merkmale der Kommunikationsforschung zu betrachten.[14] Vor dem Hintergrund der Umfassenheit des Phänomens der Kommunikation ist jedoch auch eine Notwendigkeit der multidisziplinären Ausrichtung dieser Forschungsrichtung gegeben.[15] Als Resultat dieser Ausrichtung ist eine nahezu unüberschaubare Fülle von Kommunikationskonzepten entstanden. Dies hat seinen Niederschlag in einem sehr heterogenen Verständnis von zentralen Begriffen, wie etwa dem der „Kommunikation“ und der „Information“ gefunden. Als weitere Konsequenz der Multidisziplinarität ist anzuführen, dass kommunikationswissenschaftliche Forschungsbemühungen fast ausschließlich unter den für die jeweilige Disziplin relevanten Fragestellungen vorgenommen werden.[16]

Trotz dieses hohen Maßes an Spezialisierung in den unter der Kommunikationswissenschaft subsummierten Forschungsbemühungen wurde von Bußmann der Versuch unternommen, den Gegenstandsbereich dieser Disziplin klar abzugrenzen. Die Kommunikationswissenschaft befasst sich demnach mit „Bedingungen, Strukturen und Verläufen des Informationsaustausches auf der Basis von Zeichensystemen“[17]. Als Hauptinteressen der im engeren Sinne verstandenen Kommunikationswissenschaft können in Anlehnung an Bußmann die Erforschung der Kommunikationsmittel, der Motivation und des Verhaltens von Kommunikationsteilnehmern sowie der soziokulturellen Rahmenbedingungen von Kommunikation angesehen werden.[18]

Gemäß Littleton sind unterschiedliche metatheoretische Annahmen existent, welche das Denken über Kommunikation prägen.[19] Desweiteren fußen Kommunikationstheorien auf unterschiedlichen Paradigmen, wobei gemäß Putnam das funktionalistische und das interpretative Paradigma sowie deren extreme Ausrichtungen, der radikale Strukturalismus und der radikale Humanismus unterschieden werden.[20]

Bezüglich der Kommunikationstheorien bestehen unterschiedliche Gliederungsversuche existent. Nachfolgend wird die Differenzierung von Theis-Berglmaier angeführt, welche in Anlehnung an Fisher[21] vorgenommen wird. Es ist kritisch anzumerken, dass bei dieser Gliederungsform, wie auch bei anderen, Übereinstimmungen zwischen den voneinander abzugrenzenden Ansätzen bestehen. Es wird eine Unterscheidung vorgenommen zwischen der Transmissions- bzw. mechanistischen Perspektive, der psychologischen und der pragmatischen Perspektive. Ferner werden die symbolisch-interpretative, system-interaktive und system-evolutionäre Perspektive unterschieden.[22] Des weiteren ist der Interaktionsansatz anzuführen, welcher insbesondere in den 70-er und 80-er Jahren eine hohe Popularität erfuhr.[23]

Eine Etablierung der Kommunikationswissenschaft als eigenständige Wissenschaftsdisziplin konnte bisher in Deutschland nicht erfolgen, obgleich diesbezüglich Versuche unternommen wurden.[24] Fest etabliert sind hingegen betriebsnahe Kommunikationswissenschaften wie die Public Relations, die Kommunikationspolitik des Marketing und die Wirtschaftsinformatik.[25]

2.2 Theoretische Fundierung der unternehmensinternen Kommunikation mittels des Interaktionsansatzes und der neobehavioristischen Perspektive

Als theoretischer Rahmen für eine wirkungsbezogene Analyse der internen Kommunikation wird in dieser Arbeit der Interaktionsansatz unter Ergänzung um die neobehavioristische Perspektive herangezogen. Nachfolgend mögen diejenigen Elemente dieser Ansätze skizziert werden, welche für die hieran anschließende Analyse Relevanz besitzen.

Vor dem theoretischen Hintergrund des Interaktionsansatzes[26] kann die Kommunikationsbeziehung zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern als durch Interaktionen realisiert betrachtet werden. Interaktionen sind Vorgänge, „bei denen Individuen miteinander in Beziehung treten und in deren Verhalten und Handeln wechselseitig aufeinander Bezug nehmen.“[27] Der Ansatz berücksichtigt neben dem Sender explizit auch den Empfänger kommunikativer Signale und trägt damit der Gegenseitigkeit von Kommunikation Rechnung. Die Wechselseitigkeit der gegenseitigen Bezugnahme verweist auf das Bestehen von Rückkopplungsprozessen. Ferner ermöglicht dieser Ansatz eine dynamische Betrachtung, und verschafft aufgrund der Implikation der Möglichkeit des sozialen Einflusses einen Zugang zu einem wirkungsorientierten Verständnis von Kommunikation.

[...]


[1] exemplarisch kann bezüglich struktureller Veränderungsprozesse die Neuausrichtung interner Arbeitsstrukturen, die Entwicklung globaler Strukturen sowie sprunghafter Personalabbau bzw. –aufbau angeführt werden; unter kulturellen Wandlungsprozessen ist die Neuausrichtung der Unternehmenskultur zu verstehen. Vgl. Schick (2005), S. 1

[2] Vgl. Deekeling (2003), S. 11 ff., vgl. Schick (2005) S. 1 ff.

[3] Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 122

[4] Belegten noch empirische Untersuchungen aus den Jahren 1995 und 1999, dass die für den Unternehmenserfolg relevanten Zielgruppen der Kommunikation außerhalb des Unternehmens vermutet werden und der mitarbeitergerichteten Kommunikation eine eher geringe Bedeutung zugesprochen wurde, konnten aktuellere Untersuchungen einen Anstieg der Bedeutung feststellen, welche der unternehmensinternen Kommunikation beigemessen wird; Vgl. Bruhn (2005), S. 1202

[5] hierzu können Informationen über Leitlinien, Leistungen und Veränderungsprozesse der Unternehmung u.a.m. gezählt werden

[6] Vgl. Bruhn (2005), S. 1221 ff.

[7] Vgl. exemplarisch Macharzina (1990), S. 43; Hammann/Erichson (2000) S. 1 ff.

[8] Vgl. Bruhn (2005), S. 1202

[9] Ein Unternehmen stellt eine hochgradig arbeitsteilig strukturierte Organisation dar, welche unter Berücksichtigung des erwerbswirtschaftlichen Prinzips als Vermittler zwischen Beschaffungs- und Absatzmärkten agiert. Vgl. Gabler (1993), S. 3432

[10] Vgl. Theis-Berglmair (2003), S. 23 f.

[11] Vgl. Giesecke (1988), S. 15

[12] Vgl. Theis-Berglmair (2003), S. 24; vgl. Hahne (1997), S. 30

[13] Vgl. Hahne (1997), S. 30 f.

[14] Vgl. Bruhn (2005), S. 17

[15] Vgl. Bruhn (2005) S. 14 ff.

[16] Vgl. Theis-Berglmair (2003), S. 24 f.

[17] Bußmann (1990), S. 393

[18] ebenda, S. 393 ff.

[19] Vgl. Theis-Berglmair (2003), S. 25 ff.

[20] Vgl. Hahne (1997), S. 31; vgl. Theis-Berglmair (2003), S. 26

[21] Vgl. Fisher (1978), S. 192 ff.

[22] Vgl. Theis-Berglmair (2003), S. 28 f.

[23] Vgl. Macharzina (1970/1974/1977); Kutschker (1981); Kieser et al. (1987)

[24] Vgl. Hahne (1997), S. 22; vgl. Theis-Berglmair (2003), S. 25

[25] Vgl. Hahne (1997), S. 31

[26] Vgl. zu dem in dieser Arbeit zu Grunde gelegten Interaktionsansatz Macharzina (1990), S. 42 ff.; vgl. Cantin/Thom (1992), S. 287 ff.; vgl. Kirsch/Lutschewitz/ Kutschker (1977), S. 76 ff.

[27] Macharzina (1990), S. 43

Details

Seiten
46
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783836611190
Dateigröße
589 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v225674
Institution / Hochschule
Universität Bremen – Betriebswirtschaftslehre
Note
1,0
Schlagworte
unternehmenskommunikation erfolgsdeterminanten mitarbeiterkommunikation change management kommunikationspolitik

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Titel: Interne Kommunikation als Erfolgsfaktor