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Die Hypothekenkrise in den USA und ihre Auswirkungen

Studienarbeit 2008 52 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

1 Ziel und Aufbau der Arbeit

Kaum ein anderes Thema wird in den letzten Monaten von der Medienwelt so intensiv behandelt wie die Hypothekenkrise in den USA. Meldungen über Entlassungen, ungewöhnlich hohe Abschreibungen, Rekordverluste und Liquiditätsengpässe auf den Finanzmärkten verbreiten besonders unter Kapitalanlegern Unsicherheit. Betroffen ist dabei längst nicht nur der Hypothekenmarkt.

Um einen Überblick zu bekommen, wer aus welchen Gründen an den turbulenten Geschehnissen beteiligt ist, wird die Hypothekenkrise zu Beginn der Arbeit in den globalen Finanzsektor eingeordnet. Das darauf folgende Kapitel beleuchtet die einzelnen Akteure mit ihren Rollen, betrachtet die wichtigsten Ereignisse im zeitlichen Kontext und liefert Gründe für das Ausmaß. Anschließend werden die Auswirkungen auf den betroffenen Märkten beschrieben und wird auf die Maßnahmen seitens der amerikanischen Notenbank und Regierung, die der Krise entgegenwirken sollen, eingegangen.

Zum Abschluss wird die Situation auf dem deutschen bzw. europäischen Markt behandelt und ein aktueller Ausblick auf die Markttendenzen gegeben. Eine gezogenes Fazit sowie der darin enthaltende Hinweis auf einen alternativen Anlagetrend runden diese Arbeit ab.

Verkürzte Darstellungen dienen der Verständlichkeit und sind aus Platzgründen notwendig. Die in dieser Arbeit angegebenen Zahlenwerte basieren aufgrund des intransparenten Finanzmarktes auf Schätzungen der jeweiligen Autoren und divergieren in den Medien teilweise erheblich. Vordergründig soll der Leser einen Einblick in die derzeitige Situation der Finanzwelt und ein Gefühl für die Dimension des Ausmaßes bekommen. Des Weiteren soll er sich der möglichen Risiken in Betracht gezogener Finanzanlagen bewusst werden.

2 Volkswirtschaftliche Verflechtungen durch die Finanzpolitik

2.1 Der globale Finanzmark t

Die Anerkennung internationaler Standards sowie Kapitalmarktliberalisierungen haben im Zeitalter der Globalisierung stark zugenommen. Die Öffnung nationaler Kapitalmärkte bedeutet für die internationalen Anleger ein wachsendes Finanzvolumen zu verwalten. Der Handel mit innovativen Finanzinstrumenten trägt zur komplexen Entwicklung am Kapitalmarkt bei.[1]

Rund 1,5 Billionen $ werden täglich auf den internationalen Finanzmärkten bewegt. Diese auch in der Höhe kaum noch nachvollziehbare Mobilität des Kapitals verschärft nicht nur den Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte, sie macht auch ganze Volkswirtschaften und Währungen anfällig für Spekulationen und Instabilität. Dies gilt besonders für Schwellenländer.[2]

Gut funktionierende Finanzmärkte sind eine wichtige Voraussetzung für Wachstum und Entwicklung. Risikomanager müssen sich der wachsenden Komplexität stellen, eine schwere Bürde im Bezug auf die möglichen Folgen. Die Zergliederung der verschiedenen Aufgaben eines Kreditprozesses (Verwaltung, Risikoprüfung, Risikoübernahme, Risikoüberwachung, Refinanzierung) auf unterschiedliche Akteure bestätigt dies (näheres in Kapitel 3).

2.2 Gefahren einer Störung

Der Einfluss der Finanzmärkte auf die Volkswirtschaft ist stark ausgeprägt. In der Vergangenheit haben Finanzkrisen in vielen Schwellenländern den Mittelstand, der sich zuvor herausgebildet hatte, in seinen Existenzgrundlagen zerstört. Damit tragen diese Volkswirtschaften auch eine schwere Last für die Zukunft. Besonders die aktiven Mittelschichten sind die Träger des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts. Um so mehr ist es Aufgabe der Staatspolitik, Krisen frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenzuwirken.[3]

Die Globalisierung der Finanzmärkte verteilt zwar die Risiken breiter, da Länder nicht mehr nur vom Binnenmarkt abhängig sind, sondern zugleich Zugang zur Weltwirtschaft haben, sie sorgt aber auch für Informationsdefizite. Das deshalb benötigte Vertrauen, für das es keine objektiven Kriterien gibt, ist dabei ein sehr fragiles Gut. Durch Krisen hervorgerufene Vertrauensverluste wiederherzustellen braucht Zeit. Schnell zieht der entstandene Schaden Dominoeffekte auf weitere Märkte mit sich, die mit dem Krisenmarkt in Verbindung stehen. Ein einzelnes (unkalkulierbares) Risiko könnte genügen, den Finanzmarkt mit unvorhersehbaren Auswirkungen zu belasten.[4]

3 Die Entstehung und der Ablauf der Krise

Um einen verständlichen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Hypothekenkrise zu bekommen, werden dem Leser zunächst die in dieser Krise verwickelten Akteure transparent gemacht. Die Vorstellung ihrer Ziele und Aufgaben hilft die Zusammenhänge der einzelnen Institutionen im nachfolgend gezeigten Krisenverlauf besser zu verstehen. Diese Aufarbeitung dient dem Leser, sich ein Bild von den Abläufen auf dem Finanzmarkt machen zu können.

3.1 Aufgaben und Ziele der Immobilienmarktteilnehmer

3.1.1 Private Haushalte

US-Banken, die Immobilienkredite für den Bau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen gewähren und dafür eine Hypothek auf das Grundstück als Sicherungsmittel erlangen, teilen die privaten Haushalte nach Bonitäten in zwei Hauptgruppen auf. Der sog. Prime-Markt besteht aus Kreditschuldnern, welche über eine erstklassige Bonität verfügen. Ausreichendes Einkommen und Vermögen ermöglicht ihnen sowohl einen variablen als auch einen festverzinslichen Kredit zu bekommen. Im Gegensatz dazu steht der sog. Subprime-Markt. Diese Kreditnehmer haben keine erstklassige Bonität in Folge von:

- Zahlungsverzugsfällen,
- Insolvenz,
- Zwangsversteigerung,
- einem niedrigem Kredit-Score bei der Bewertung durch ein Kreditbüro und / oder
- einem Verhältnis von Tilgungszahlungen zu monatlichem Einkommen von mehr als 1:2.

Der große Unterschied zum Prime-Markt besteht in der variablen Verzinsung (ARM – Adjustable Rate Mortgage genannt), d.h. falls Banken infolge einer Zinserhöhung der Zentralbanken ihre Zinsen für Immobilienkredite ebenfalls erhöhen, steigt automatisch der geschuldete Zins.[5] Eine solche Zinspolitik kann auch unabhängig von der Zentralbankpolitik vertraglich vereinbart werden. Zu Vertragsbeginn werden verhältnismäßig wenig Zinsen bzw. gar keine verlangt, danach fällt die Zinsbelastung für den Kreditnehmer umso stärker aus.

3.1.2 Banken

Die US-Banken gewährten seit dem Platzen der Internetblase[6] verhältnismäßig viele Immobilienkredite zu günstigen Konditionen. Generell sind ständige Kreditvergaben nur möglich, wenn sich Banken über die Finanzmärkte refinanzieren, um ihre Liquidität aufrecht zu erhalten und ihre Eigenkapitalquote stärken. Da Immobilienkredite langfristig zurückgezahlt werden, ist es das Ziel, die im Aktiva stehenden Kreditforderungen samt ihrem Ausfallrisiko zu verkaufen. Damit wird auch ein erheblicher Teil der Zinsmarge (Differenz zwischen Kredit- und Einlagenzins) veräußert. Banken müssen bei einer solchen Transaktion anhand von bereitgestellten Daten und Informationen einer Ratingagentur eine eigene Bewertung durchführen.[7] Auch nach einem Verkauf gibt es Methoden mit diesen Kreditforderungen noch Geld zu verdienen (siehe Kapitel 3.1.4).

Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden, schreibt die bis dato gültige Eigenkapitalübereinkunft Basel I Kapitalrichtlinien vor, wonach Banken für gewährte Kredite acht Prozent ihres Eigenkapitals halten müssen.[8] Ein Kreditverkauf entlastet (zunächst) die Bilanz, der damit von der Haftung befreite Eigenkapitalanteil kann zur Absicherung weiterer Geschäfte verwendet werden.[9] Überwacht wird dies von der jeweiligen Finanzaufsicht (in Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin und in den USA die United States Securities and Exchange Commission, kurz SEC).

Eine Bündelung der Kredite mit verschiedenen Ausfallrisiken in anders strukturierte „Immobilienkreditpakete“ ermöglicht auch einen Verkauf risikobehafteter Zahlungs-verpflichtungen. Diese Risikotransformation hilft das Risiko zu reduzieren, denn der Forderungsausfall eines einzeln verkauften Kredites ist gewichtiger als ein Ausfall eines Kredites in einem Paket. Daher sind Banken nach Vorgabe der BaFin verpflichtet den zukünftigen Schuldner auf seine Bonität hin zu überprüfen bzw. prüfen zu lassen und die gewährten Kredite auf eine Ausfallwahrscheinlichkeit hin zu überwachen.[10] Am Finanzmarkt ist es möglich sich gegen eine Zahlungsunfähigkeit von Kreditnehmern zu versichern (siehe Kapitel 3.1.5).

3.1.3 Ratingagenturen

Ratingagenturen bewerten, falls vom Verkäufer gewünscht, das Zahlungsausfallrisiko verkaufter Kreditforderungen. Dabei werden die Bonitäten der zukünftigen Schuldner bzw. Verkäufer überprüft. Für den möglichen Ausfall wird vorab der Immobilienwert ermittelt, um das Risiko einer eventuell folgenden Zwangsversteigerung einschätzen zu können. Die Bewertungsspanne reicht vom besten Rating AAA bis zu CCC, dem schlechtesten Rating.[11]

Bei einem schlechten Rating ist demnach die Ausfallquote hoch. Auch die Renditen steigen in Folge einer dem Risiko angepassten höheren Verzinsung. Banken, Hedge-Fonds, Immobilien-Fonds, Versicherer und reiche Privatleute investieren deshalb in diese riskanten Kredite (siehe Kapitel 3.1.5).[12] Die in dieser Reihenfolge in Nordamerika führenden Ratingagenturen sind: Standard & Poor‘s (publiziert den Aktienindex S&P 500), Fitch Ratings, Moody’s und DBRS.[13]

3.1.4 Zweckgesellschaften

Eigens zu diesem Zweck gegründet, zum Teil von den Banken selbst, kaufen sog. Zweckgesellschaften (auch Special Purpose Vehicle, kurz SPV oder Conduit genannt) die gewährten Immobilienkredite der Banken und bekommen damit die Forderungen übertragen. Diese mit wenig Eigenkapital ausgestatteten Verwaltungsgesellschaften haben ihren Sitz in Steueroasen wie den Cayman-Inseln oder den Bermudas.[14] Die Zweckgesellschaften wiederum refinanzieren sich über den Verkauf einer Verbriefung der gekauften Immobilienkredite an Finanzinvestoren.[15] Der Zahlungsanspruch auf die Immobilienkredite bleibt ebenso wie das Risiko eines Forderungsausfalls bei den SPV’s und dient Investoren als Haftungsgrundlage.[16] Der Verbriefungsmarkt ist relativ neu, erst seit Mitte der 90er Jahre werden in den USA Hypothekenkredite gebündelt.[17]

In laufender Emission werden weltweit Kreditforderungen in Form von ABS (Asset Backed Securities, mindestens zwei Jahre Laufzeit) und ABCP (Asset Backed Commercial Papers, 30 – 90 Tagen Laufzeit[18] ) mit unterschiedlicher Laufzeit an institutionelle Finanzinvestoren weiterverkauft.[19] Werden mehrere Forderungsarten, z.B. Hypotheken- oder Autokredite zu einem Wertpapierpaket gebündelt, handelt es sich um CDO’s (Collateralised Debt Obligations). Diese haben aufgrund ihrer Diversifizierung eine breitere Risikostreuung. Der erzielbare Zins (Rendite) ist höher als bei anderen Wertpapieren mit vergleichbarem Rating. Der Nachteil ist, dass bei diesen Finanzprodukten eine genaue Bonitätenfeststellung der ursprünglichen Immobilien-Kreditnehmer nicht mehr ohne weiteres möglich ist, da die Bündelung und Diversifizierung für Intransparenz sorgt. Ratingagenturen bewerten die Wertpapierpakete, damit Investoren das Ausfallrisiko der gebündelten Wertpapiere besser einschätzen können.[20]

Die gebündelten langfristigen Immobilienkredite werden von den Zweckgesellschaften mit Hilfe der sog. Fristentransformation in kurz- und mittelfristige Wertpapierpakete mit attraktiver Verzinsung umgewandelt und weiterverkauft. Langfristige Kredite verlangen bei normaler Zinsstruktur einen höheren Zins als kurzfristige. Der längere Geldverzicht sowie die Unsicherheit über die Entwicklung der Inflationsrate (Teil des Kreditzinses) rechtfertigen diese Zinsmarge.[21]

Banken, welche eine Zweckgesellschaft als Tochter haben, können durch eine Liquiditätslinie die Bonität der Wertpapiere stärken und somit Einfluss auf das Rating nehmen. Die Liquidität der Zweckgesellschaft soll damit gesichert werden. Denn diese ist zusätzlich zum Ausfallrisiko durch unterschiedliche Zahlungsströme (die Fristentransformation bedingt unterschiedliche Zeitpunkte bei Ein- und Auszahlungen) gefährdet. Ohne diese Liquiditätslinie würde sich die Verzinsung der Wertpapiere verschlechtern bzw. sich das Disagio erhöhen.[22] Allerdings muss das Ausfallrisiko mit Eigenkapital unterlegt werden, welches für neue Kredite somit nicht mehr zur Verfügung steht. Im Falle von kurzfristigen Absatzproblemen der Zweckgesellschaften und der damit verbundenen Uneinbringlichkeit von Investorenforderungen wird dieses beansprucht.

3.1.5 Finanzinvestoren

Die von den Finanzinvestoren getätigten Transaktionen werden zum größten Teil fremdfinanziert, um mit Hilfe des Leverage-Effektes eine höhere Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften. Beim Kauf von Wertpapieren der Zweckgesellschaften werden bewusst Risiken eingegangen, um eine höhere Rendite erzielen zu können. Banken stellten Finanzinvestoren in der Vergangenheit überaus günstige und hohe Kreditsummen zur Verfügung. Über Carry Trades, einer Anlagestrategie auf dem Devisenmarkt, besteht ebenfalls die Möglichkeit sich zu refinanzieren. Niedrigzinswährungen wie der japanische Yen oder die Schweizer Franken werden aufgenommen, um in höherverzinsliche Währungen wie dem Dollar zu investieren.[23]

Typische Investoren sind Investmentbanken, Versicherungen, Fondsgesellschaften, reiche Privatleute. Sie sind i.d.R. an Investmentfonds, zumeist Hedge-Fonds beteiligt bzw. Gründer solcher Fonds.

Hedge-Fonds zeichnen sich durch Spekulationsgeschäfte aus. Hauptsächlich im Ursprungsland USA vertretend, gehen diese öffentlichkeitsscheuen Anlagestrategen dabei hohe Risiken ein, um die Chance auf sehr hohe Renditen zu haben. 2006 lag das Hedge-Fonds Volumen bei rund 1,6 Billionen US $.[24] Zum Schutze der Anleger und auch der Spekulationsobjekte unterliegen die weltweit 9.000 existierenden Helge-Fonds der jeweiligen Finanzaufsichtsbehörde.[25] Eine andere Form von Investmentfonds stellen Geldmarktfonds dar. Diese investieren in liquide Wertpapiere wie Termingelder, Anleihen und Schuldscheindarlehen mit sehr kurzen Laufzeiten.

3.1.6 Bondsversicherer

Kreditgeschäfte unterliegen der Gefahr eines Zahlungsausfalls. Um diese Geschäfte zu versichern, gründeten sich Bondsversicherer. Als alleinige Betreiber dieses Geschäftsfeldes werden sie auch Monoliner genannt. Anhang 1 zeigt eine Übersicht der Kreditversicherer mit deren Bondsvolumen. Die Versicherer garantieren den Kreditgebern gegen Entgeltzahlungen der Kreditnehmer Zins- und Tilgungszahlungen von Wertpapieren. Letztere erhalten dadurch die gleiche Bonitätseinstufung wie der Versicherer (zumeist Topratings). Nur im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Kreditschuldners werden die Versicherer in Regress genommen. Die Kapitaldecke ist gering, da die Branche darauf bedacht ist nur Wertpapiere absichern, deren Ausfall unwahrscheinlich ist.

Versicherte Kreditaufnahmen haben niedrigere Zinskosten bei den Kreditgebern zur Folge. Traditionelle Kunden sind US-Städte und Kommunen, bei denen ein Ausfall eher unwahrscheinlich ist. Ein weiterer Markt der Monoliner ist die Versicherung forderungsbesicherter Finanzprodukte der Zweckgesellschaften. Im Vergleich zum herkömmlichen Geschäft bringt dieser wachsende Kreditverbriefungsmarkt höhere Einnahmen bei ebenso höheren Ausfallraten.[26]

[...]


[1] Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft: Monatsbericht Oktober 2007: Gesamtwirtschaftliche Einordnung der US-Hypothekenkrise, Berlin September 2007, S. 11

[2] Vgl. Schröder, G.: Globalisierung als Chance: Der Weg nach vorne für Europa, Online im Internet, http://dip.bundestag.de/btp/14/036/14044036.07.pdf v. 16.07.1999, Abfrage vom 22.01.08

[3] Vgl. ebenda

[4] Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft: a. a. O. S. 12

[5] Vgl. Bayer,T.: Die Vokabeln zur Subprime-Krise, Online im Internet, http://www.ftd.de/boersen_maerkte/marktberichte/236760.html?mode= v. 09.08.2007, Abfrage vom 30.01.08

[6] Anleger investierten vor der Jahrtausendwende in steigende Aktien sog. Dotcom-Unternehmen. Im März 2001 platzte in Folge zu hoher Gewinnerwartungen die bis dahin aufgebaute Spekulationsblase.

[7] Vgl. Hagedorn, D.: Turbulenzen an den Finanzmärkten, in: die bank, 2007, Nr. 12, S. 23

[8] Vgl. Brauer, K.-U.: Grundlagen der Immobilienwirtschaft, 5. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden 2006, S. 493

[9] Vgl. Klement, J.: Kreditrisikohandel, Basel II und interne Märkte in Banken, Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden 2007, S. 72

[10] Vgl. Balzli, R. / Hornig, F.: Das Blutbad geht noch weiter, in: Der Spiegel, 2007, Nr. 46, S. 80

[11] Vgl. Fitch Ratings: A different kind of rating agency, Online im Internet, http://www.fitchratings.com/web_content/marcom/capabilities.pdf, 2007, Abfrage vom 31.01.08

[12] Vgl. Handelsblatt: Milliarden-Anleihen auf dem Prüfstand, Online im Internet, http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Aktuell/_pv/_p/303394/_t/ft/_b/1360953/default.aspx/milliarden-anleihen-auf-dem-pruefstand.html v. 03.12.2007, Abfrage vom 30.01.08

[13] Vgl. Osman, Y.: Kreditkrise fordert auch bei S&P Opfer, in: Financial Times Deutschland vom 10.01.2008

[14] Vgl. Winter, F. / Wulff, S.: Risikotransfer ist an strenge Auflagen geknüpft, in: Handelsblatt vom 01.10.2007

[15] Verbriefung von Immobilienkrediten bedeutet eine Umwandlung dieser Kredite in handelbare Wertpapiere.

[16] Vgl. Klement, J.: a. a. O. S. 72

[17] Vgl. Heda, C. / Rinze, J.: Non-Performing Loan und Verbriefungs-Transaktionen, in: Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht, 2004, Nr. 32, S. 1557

[18] Vgl. Bastian, N.: Aus Forderungen handliche Päckchen machen, Online im Internet, http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Finanzierung/_pv/grid_id/1012092/_p/203992/_t/ft/_b/1266510/default.aspx/aus-forderungen-handliche-paeckchen-machen.html v. 10.05.2007, Abfrage vom 30.01.08

[19] Da keine Festlegung getroffen wurde, gibt es in der Literatur unterschiedliche Laufzeitangaben und Verbriefungsbezeichnungen.

[20] Vgl. Klement, J.: a. a. O. S. 73

[21] Vgl. Kaiser, D.: Finanzintermediation durch Banken und Versicherungen, Gabler Verlag, Wiesbaden 2006, S. 197

[22] Vgl. Jaschinski, S.: Verbriefung als neues Finanzierungsinstrument für den gehobenen Mittelstand, in: die bank, 2003, Nr. 9, S. 603 f.

[23] Vgl. Hagedorn, D.: a. a. O. S. 21

[24] Vgl. Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.: Transparenz für effiziente Kapitalmärkte, Online im Internet, http://www.bdi-online.de/download/Strategiepapier_Hedgefonds.pdf v. 26.07.2007, Abfrage vom 30.01.08

[25] Vgl. Dimon, J.: Es ist eine wunderbare Zeit, in: Der Spiegel, 2007, Nr. 29, S. 65

[26] Vgl. Osman, Y.: Kreditkrise erreicht Witwen und Waisen, in: Financial Times Deutschland vom 27.12.2007

Details

Seiten
52
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836611039
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v225666
Institution / Hochschule
Duale Hochschule Baden Württemberg Mosbach – Wirtschaft, Finanzen und Controlling
Note
2,5
Schlagworte
subprime hypothekenkrise immobilienkrise banken finanzkrise

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