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Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Kindern

Möglichkeiten und Nutzen von Netzwerken und ihre Bedeutung für das Setting Kindertagesstätte

Diplomarbeit 2007 115 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Die Aufgabe der Gesundheitsförderung, die Gesundheit von sozial benachteiligten Kindern zu verbessern, gelangt zur Zeit rasant in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, der Akteure des Gesundheits- und Sozialwesens sowie der Politik. Aktuelle Meldungen in Zeitung und Fernsehen machen auf den wachsenden Bedarf zielgerichteter Gesundheitsförderung aufmerksam.
In einem Artikel der ngo-online Internetzeitung für Deutschland heißt es, dass sozial benachteiligte Kinder laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) häufiger von chronischen Krankheiten und Unfällen betroffen sind als sozial besser gestellte Kinder. Zudem treiben soziale benachteiligte Kinder weniger Sport und suchen auch seltener den Arzt auf.
Als Fazit der Studie fasste Gesundheitsministerin Schmidt zusammen: „Im Großen und Ganzen geht es Kindern in Deutschland gut (…), aber es gibt eben auch das Gegenteil". Chronische Krankheiten haben zugenommen, z. B. Bronchitis und Neurodermitis treten bei jeweils 13 Prozent der Kinder und Jugendlichen auf. Des Weiteren ergab die Studie hinsichtlich psychischer Störungen, dass bei mehr als 11% der Mädchen und etwa 18% der Jungen Verhaltensauffälligkeiten oder emotionale Probleme festzustellen sind. Sorgen bereiten der Ministerin sowohl Kinder aus sozial benachteiligten Familien als auch aus Familien mit Migrationshintergrund. Diese liegen in allen Krankheits- und Risikofeldern weit vorn (ebd.).
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Problemen sozial benachteiligter Kinder und den Möglichkeiten der Intervention. Ansatzpunkt zielgerichteter Gesundheitsförderung ist die gesundheitliche Ungleichheit, welche aus sozialer Ungleichheit resultiert. Die Möglichkeiten der Gesundheitsförderung im Rahmen des Setting-Ansatzes werden am Beispiel „Kindertagesstätte“ aufgezeigt. Der Nutzen von Netzwerkarbeit in der Gesundheitsförderung bildet den Schwerpunkt der Arbeit.
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen: Was ist Kinderarmut? Besteht ein Zusammenhang zwischen Kinderarmut und Gesundheitsbeeinträchtigungen für Kinder? Wie lässt sich dieser Zusammenhang erklären? Welche Bedeutung kommt Gesundheitsförderung im Kindesalter unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Benachteiligung zu? Welches sind Möglichkeiten, Maßnahmen und Nutzen der Förderung?
Die zentrale Frage beschäftigt sich mit dem Nutzwert von kooperativer gesundheitsfördernder Netzwerkarbeit und ihre […]

Details

Seiten
115
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783836608053
Dateigröße
836 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v225494
Institution / Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main – Soziale Arbeit und Gesundheit, Sozialarbeit
Note
1,0
Schlagworte
gesundheitsförderung kindertagesstätte benachteiligung kinderarmut gerechtigkeit

Autor

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Titel: Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Kindern