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Der Kaschmirkonflikt in der internationalen Politik

Unter besonderer Berücksichtigung der USA, Russlands (UdSSR) und Chinas

Diplomarbeit 2005 154 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
„[D]er gefährlichste [regionale Streit unserer Zeit] besteht zwischen den beiden Nuklearmächten Pakistan und Indien um Kaschmir.“
Der Kaschmirkonflikt entzündete sich an der Frage, zu welchem Land der ehemalige Fürstenstaat „Jammu und Kaschmir“ rechtmäßig gehört - diese ist bis heute nicht geklärt. Von offizieller Seite wird das gesamte Gebiet sowohl von Indien als auch von Pakistan beansprucht. Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien wurden bereits drei Kriege geführt. In zwei von diesen drei Kriegen (1948 und 1965) ging es direkt um Kaschmir, im dritten (1971) fanden in Kaschmir nur peripher Kriegshandlungen statt.
Seit den indischen und pakistanischen Atombombentests im Jahr 1998 gewann der Kaschmirkonflikt an neuer weltpolitischer Relevanz und ist seitdem im Bewusstsein der auf der Weltbühne agierenden Politiker ständig präsent. US-Präsident Clinton bezeichnete im Vorfeld seiner Südasienreise im März 2000 die Region als „gefährlichsten Ort der Welt“.
Im Gegensatz zu einigen politikwissenschaftlichen Arbeiten, die sich bereits mit dem Konflikt zwischen Indien und Pakistan beschäftigt haben, wird hier der Fokus auf die Akteure USA, die ehemalige Sowjetunion und China gerichtet. Zu einem klaren Verständnis des Konfliktverlaufs ist eine genaue Analyse der historisch und weltpolitisch relevanten Rahmenbedingungen notwendig. In dieser Diplomarbeit wird der Frage nachgegangen, welche Interessen und Machtpotentiale diese drei Staaten besaßen und durchsetzen konnten, welche Kooperationen und Konflikte sich mit Indien oder Pakistan daraus ergeben haben und welche direkten oder indirekten Einflussmöglichkeiten sie auf den Kaschmirkonflikt hatten.
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil sieht eine abgewandelte Konstellationsanalyse nach Kindermann vor, die in einigen Teilanalysen nicht nur Indien und Pakistan, sondern auch die anderen relevanten Staaten betrachtet. Während die Entstehung des Konflikts ein rein bilateraler Disput gewesen ist, soll mit Hilfe der Konstellationsanalyse untersucht werden, inwiefern überregionale Akteure – namentlich die USA, die frühere Sowjetunion und China - die Verhandlungen um Kaschmir bis 1972 maßgeblich beeinflussten. Die Rolle dieser Staaten wird in der Interessen-, Macht- und Perzeptionsanalyse gesondert betrachtet.
Als Brücke und zum Verständnis der heutigen Situation werden im Anschluss an den ersten Teil der Diplomarbeit die für […]

Details

Seiten
154
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783836607100
Dateigröße
868 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v225271
Institution / Hochschule
Universität Passau – Politikwissenschaften, Studiengang Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien
Note
1,3
Schlagworte
kaschmir pakistan indien kalter krieg atommacht

Autor

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Titel: Der Kaschmirkonflikt in der internationalen Politik