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Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Personalpolitik deutscher Unternehmen

Diplomarbeit 2006 95 Seiten

BWL - Personal und Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Darstellung des demographischen Wandels in Deutschland
2.1 Der demographischer Wandel
2.2 Geburtenrückgang
2.3 Steigende Lebenserwartung
2.4 Der Einfluss der demographischen Entwicklung auf das Wirtschaftswachstum
2.5 Arbeitspolitische Auswirkungen bedingt durch den Wandel
2.5.1 Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials
2.5.2 Konsequenzen für die sozialen Sicherungssysteme
2.5.2.1 Konsequenzen für die gesetzliche Rentenversicherung
2.5.2.2 Konsequenzen für die gesetzliche Krankenversicherung
2.5.2.3 Konsequenzen für die gesetzliche Pflegeversicherung
2.6 Fokus: älter werdende Arbeitnehmer
2.7 Zusammenfassung

3 Veränderte Rahmenbedingungen der Personalwirtschaft
3.1 Personalmanagement im Wandel der Zeit
3.2 Ausrichtung der Personalbeschaffung in Hinsicht auf den demographischen Wandel
3.3 Personalmanagement für ältere Mitarbeiter
3.3.1 Personalentwicklung
3.3.2 Alter und Weiterbildung
3.3.3 Altersübergreifende Qualifizierung
3.3.4 Gesundheitsförderung
3.4 Altern und Arbeit
3.5 Personalführung
3.5.1 Führungstheorien
3.5.2 Führungsstile für ältere Mitarbeiter

4 Auswirkungen auf das Personalmanagement der drei Wirtschaftssektoren
4.1 Abgrenzung der drei Wirtschaftssektoren
4.2 Primärer Sektor
4.2.1 Land und Forstwirtschaft/Bergbau – allgemeine Probleme
4.2.2 Personalwandel im primären Sektor
4.3 Sekundärer Sektor
4.3.1 Herausforderungen für deutsche Unternehmen im zweiten Wirtschaftssektor
4.3.2 Handlungsfeld Personalmarketing
4.3.3 Handlungsfeld Personalentwicklung
4.3.4 Handlungsfeld Gesundheit
4.3.5 Handlungsfeld Personalfreisetzung
4.4 Tertiärer Sektor
4.4.1 Perspektiven der Erwerbsarbeit in der Dienstleistungswirtschaft
4.4.2 Personalentwicklung im Tertiären Sektor
4.4.3 Instrumente der Personalentwicklung für ältere Mitarbeiter

5 Erfolgreiche Integration von älteren Mitarbeiter ins Unternehmen – angewandte Modellen in der Praxis
5.1 Der psychologische Vertrag
5.2 VW- Deutschland
5.2.1 Demographische Entwicklung bei VW
5.2.2 Work2Work
5.2.3 Zielsetzung für VW im demographischen Wandel

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Wirkungszusammenhänge im Bevölkerungsmodell

Abbildung 2 4-phasiges Modell des demographischen Übergangs

Abbildung 3 Variables Modell des demographischen Übergangs

Abbildung 4 Ökonomische und demographische Weltkarte

Abbildung 5 Entwicklung der Geburtenrate in Deutschland

Abbildung 6 Entwicklung der Lebenserwartung

Abbildung 7 Altersaufbau der Bevölkerung

Abbildung 8 Trends der Personalpolitik unter Berücksichtigung der bestehenden Rahmenbedingungen

Abbildung 9 Zielbereiche der Personalentwicklung

Abbildung 10 Personalentwicklungsplanung

Abbildung 11 Teilnahme an beruflicher Weiterbildung bei Erwerbstätigen

Abbildung 12 Der Zusammenhang von betrieblichem Gesundheitsmanagement, Sozialkapital und Unternehmenserfolg

Abbildung 13 Arbeitskräftepotenzial veraltet

Abbildung 14 Führung als wechselseitiger Einflussprozess

Abbildung 15 Anteile der Sektoren an den Erwerbstätigen 2000 und 2020

Abbildung 16 Erwerbstätigenstruktur im 1. Wirtschaftssektor 2001 2005

Abbildung 17 Altersverteilung im primären Sektor

Abbildung 18 Entwicklung der Wirtschaftsstruktur bezogen auf die Erwebstätigen in Prozent

Abbildung 19 Arbeitsunfähigkeitstage nach Branchen und Krankheitsarten, 2001

Abbildung 20 Erwerbstätige 2005

Abbildung 21 Beispiel für einen möglichen Verlauf von Lebensphasen und zugehörigem Lebensarbeitszeitkonto

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen nach Altersgruppen

Tabelle 2 Experience-Asset-Modell

Tabelle 3 Vor-und Nachteile von Training-near-the-job-Maßnahmen

Tabelle 4 Instrumente im Personalmanagement von VW

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Hintergrund

In zahlreichen Diskussionen werden derzeit die Auswirkungen des demographischen Wandels thematisiert. Die Politik, die Öffentlichkeit und die Unternehmen zeigen zunehmend Interesse an der demographischen Entwicklung. Da die Auswirkungen auf das Sozialversicherungssystem, die zukünftigen Arbeit- und Beschäftigungsstrukturen gravierend sind.

Der Verlauf der demographischen Entwicklung kann in Deutschland nahezu sicher vorhergesagt werden. Die Bevölkerung in Deutschland wird zunehmend älter. Der Anteil der über 50-jährigen an der Bevölkerung im Erwerbsalter wird zukünftig deutlich ansteigen, derjenige der 20- bis 30-jährigen wird weiter abnehmen. Hierdurch müssen sich die Unternehmen mit einem steigenden Durchschnittsalter der Erwerbstätigen auseinander setzen und entsprechende Personalentwicklungsmaßnahmen einleiten, welche die Probleme der demographischen Entwicklung berücksichtigen.

Allerdings reagieren viele Unternehmen in Deutschland derzeit auf den demographischen Wandel, indem sie immer mehr jüngere Arbeitnehmer einstellen, sodass wir in Deutschland in naher Zukunft eine sehr hohe Arbeitslosigkeit der Arbeitnehmer über 45 haben werden.

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Personalpolitik deutscher Unternehmen. Hierbei soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten die Personalpolitik hat auf den demographischen Wandel zu reagieren und so das Überleben der Unternehmen langfristig zu sichern.

Als ein wesentliches Handlungsfeld der altersorientierten Personalpolitik wird die Personalentwicklung dargestellt. Unberücksichtigt darf zwar auch nicht die für jüngere Arbeitnehmer wichtige familienfreundlichere Arbeitsumgebung z. B. Einrichtung von Teilzeitmodellen und Betriebskindergärten bleiben. Schwerpunkt wird in dieser Arbeit allerdings auf die altersorientierte Personalpolitik gesetzt. Es soll geprüft werden, wie die Personalabteilungen auf den demographischen Wandel und auf die immer älter werdenden Mitarbeiter reagieren können.

Um die Auswirkungen und die Möglichkeiten der Personalpolitik darstellen zu können wird zunächst in Kapitel 2 generell auf den demographischen Wandel eingegangen. Auch der Einfluss auf das Wirtschaftswachstum und auf die arbeitspolitischen Auswirkungen wird thematisiert. Allerdings liegt wie bereits angesprochen der Fokus auf den älter werdenden Mitarbeitern.

Im sich anschließenden Kapitel 3 stelle ich die veränderten Rahmenbedingungen der Personalwirtschaft dar. Als wesentliche Punkte der Personalwirtschaft werden hier das Personalmanagement, die Personalbeschaffung, die Personalentwicklung und die Personalführung angesprochen.

Im vierten Kapitel werde ich die Möglichkeiten der Personalpolitik anhand der drei Wirtschaftssektoren aufzeigen. Hierzu gehören der Personalwandel im primären Sektor, die Herausforderungen des Personalmanagement im zweiten Wirtschaftssektor und die Personalentwicklung im tertiären Sektor.

Im fünften Kapitel stelle ich dann angewandte Modelle in der Praxis dar. Zum Schluss werde ich im Fazit noch einmal kurz auf die von mir gewonnenen Erkenntnisse eingehen.

2 Darstellung des demographischen Wandels in Deutschland

2.1 Der demographischer Wandel

Um einen eventuellen demographischen Wandel festzustellen ist zuerst zu überlegen, wie sich die Bevölkerungszahl in Zukunft zusammensetzt. Dafür verwendet das Statistische Bundesamt im Wesentlichen das folgende Modell (Abbildung 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Wirkungszusammenhänge im Bevölkerungsmodell

Quelle: Meyer, B.; Wolter, M.; Demographische Entwicklung und wirtschaftlicher Strukturwandel – Auswirkungen auf die Qualifikationsstruktur am Arbeitsmarkt, unter Internetadresse: http://kolloq.destatis.de/2005/meyer.pdf, vom 16.06.2006

In diesem Modell wird zwischen Mortalität, Migration und Fertilität unterschieden. In der nächsten Zeile werden die Niveauparameter gezeigt, mit denen das Modell auf verschiedene Szenarien eingestellt werden kann. Migration wird in Zu- und Fortzüge unterteilt. Die Differenz von beiden ergibt den Wanderungssaldo. Mit Hilfe dieses Modells und den aktuellen Istwerten kann für Deutschland die zukünftige Bevölkerung berechnet werden.[1]

Unter demographischem Wandel wird die Veränderung der Alterszusammensetzung in einer Gesellschaft verstanden. Dies kann durch Naturkatastrophen, Kriege, Migration, Veränderung der Geburtenrate und ständige Verbesserung der Gesundheitsvorsorge geschehen.[2]

Es gibt zwei Arten von demographischen Wandel:[3]

1. Eine hohe zunehmende Geburtenrate und eine abnehmende Sterblichkeit führen zu einer Verjüngung der Bevölkerung und zu Bevölkerungswachstum. Das führt zu einer kompakten Alterspyramide.
2. Eine sinkende oder gleich bleibend niedrige Geburtenrate und eine steigende Lebenserwartung führen zu einer Alterung der Bevölkerung und zu einem Bevölkerungsrückgang. Das Resultat ist ein unausgewogener Altersaufbau.

Die aus Punkt 2 resultierenden demographischen Veränderungen werden im 4-Phasen-Modell des demographischen Übergangs (Abb. 1) aufgezeigt. In dieser modellhaften Beschreibung wird der Übergang von einer hohen zu einer niedrigen Sterbe- und Geburtenraten beschrieben. Das Modell geht auf erste Ansätze von Thompson (1929) und Notestein (1945) zurück und wurde später von unterschiedlichen Autoren aufgegriffen und verfeinert.[4]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 4-phasiges Modell des demographischen Übergangs

Quelle: Knowledge Library - der deutschsprachigen Wissensbibliothek, unter Internetadresse: http://demographischer_uebergang.know-library.net/, vom 02.05.2006.

In dem oben dargestellten ursprünglichen Modell wird der demographische Übergang in 4 Phasen unterteilt:[5]

Phase 1 (high stationary):

- Stark schwankende Geburten- und Sterberate, die auf hohem Niveau dicht nebeneinander liegen.
- Kein wesentliches Bevölkerungswachstum bei hohem demographischem Umsatz.

Phase 2 (early expanding):

- Schere öffnet sich durch ein Sinken der Sterberate bei etwa gleich bleibender Geburtenrate.
- Es entsteht ein Geburtenüberschuss, der sich laufend vergrößert.

Phase 3 (late expanding):

- Schließen der Schere: Die Geburtenrate sinkt, und zwar schneller als die Sterberate
- Der Geburtenüberschuss nimmt laufend ab.

Phase 4 (low stationary):

- Geburten- und Sterberate liegen auf tiefem Niveau eng beieinander.
- Kein wesentliches Bevölkerungswachstum bei niedrigem demographischem Umsatz.

In Deutschland befinden wir uns in der 4. Phase dieses Modells. In neueren Modellen (ca. ab 1970) wird nicht mehr in 4 Phasen unterschieden, sondern es wird von 5 Phasen des demographischen Transformationsprozess gesprochen.[6]

Der demographische Übergang entwickelte sich in Europa sehr unterschiedlich. In England dauerte dieser Übergang ca. 200 Jahre, während er in den Ländern wie den Niederlanden oder Deutschland nur 90 bzw. 70 Jahre dauerte. Nicht nur die Dauer, sondern auch die Ausprägung der Bevölkerungsschere ist in den europäischen Ländern sehr unterschiedlich. Trotzdem entwickeln sich die Geburten- und Sterberaten in Europa sehr ähnlich. Um solche Abweichungen mit einzubeziehen wurde in den 1980er Jahren das variable Modell des demographischen Übergangs entwickelt.[7]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 Variables Modell des demographischen Übergangs

Quelle: Knowledge Library - der deutschsprachigen Wissensbibliothek, unter Internetadresse: http://demographischer_uebergang.know-library.net/, vom 02.05.2006

Dieses Modell zeigt verschiedene Kurven der Geburtenrate (g1, g2 und g3) sowie der Sterberate (s1, s2 und s3). Es ermöglicht unterschiedliche Transformationsprozesse in einem Modell darzustellen. Der französische demographische Übergang wird z. B. durch die Kurven (s1 und g1) dargestellt. In Deutschland liegen die Kurven weiter auseinander (s2 und g2). Gleichzeitig ermöglicht diese Darstellungsform die Staaten der Dritten Welt mit in dieser Abbildung aufzunehmen. Ihre Kurven liegen am weitesten auseinander (s3 und g3). Die Verknüpfung beider Faktoren, zum einen eine sinkende Geburtenrate und zum anderen eine steigende Lebensdauer, führen mittel- bis langfristig zu einer erheblichen Veränderung der Altersstruktur in Europa.[8]

2.2 Geburtenrückgang

Der Geburtenrückgang betrifft nicht nur Deutschland, sondern inzwischen alle Industriestaaten auf der Welt. Während 1960 jede Frau im Weltdurchschnitt noch fünf Kindern zur Welt brachte, ist der Wert heute auf 2,7 gesunken – mit weiter fallender Tendenz. Die Weltbevölkerung wächst bis maximal 2070, aber danach wird sie statistisch gesehen, schrumpfen.[9]

Alle Länder weisen über einen Zeitraum von dreißig Jahren, eine gegenläufige Entwicklung zwischen der Lebenserwartung und der Geburtenrate auf. Je höher das Einkommen der Menschen, desto niedriger ist deren Kinderwunsch. Wenn dies so bleibt, entwickelt sich die Welt demographisch und ökonomisch auseinander.[10]

Die in Abb. 3 dargestellte erste Weltkarte zeigt die ökonomische Stärke einiger Industriestaaten, wo hingegen die zweite Karte die doch sehr niedrigen Geburtenraten der wichtigsten Industriestaaten zeigt. Dem demographischen Übergewicht auf Seiten der Entwicklungsländer entspricht ein ökonomisches Übergewicht auf Seiten der Industrieländer. Dies zeigt sich z. B. daran, dass viele Konzerne der Industrieländer einen Umsatz haben, der größer ist, als das gesamte Bruttosozialprodukt eines Entwicklungslandes.[11]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 Ökonomische und demographische Weltkarte

Quelle: vgl.: Birg, H.: Die Weltbevölkerung, a.a.O., Seite 118f.

Dabei sind die absoluten Bevölkerungszahlen weniger interessant, als die Veränderung der Altersstruktur und der internationalen Bevölkerungsverteilung. Die niedrige Geburtenrate bewirken in den Industrieländern einen Rückgang der Zahl und des Anteils der nachwachsenden jüngeren Bevölkerungsgruppen, während sich gleichzeitig die Zahl der Älteren absolut und relativ erhöht, so dass der Altenquotient (=Zahl der über 60jährigen auf 100 Menschen im Alter von 20 bis 60) in den Industrieländern bis zur Mitte des Jahrhunderts dramatisch um das Zwei- bis Dreifache ansteigt.[12]

Gründe für den Geburtenrückgang lassen sich auf verschiedene Arten erklären. Es wird heute bei der Überlegung für oder gegen ein Kind an die emotionalen und auch an die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile gedacht. Diese Überlegung führt heute im Gegensatz zu früher eher zu der Entscheidung „ein Leben ohne Kind“.[13]

Drastische Geburtenrückgänge gab in den beiden Weltkriegen und zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1932. Dazu gab es später weitere Geburtenrückgänge in den neuen Bundesländern aufgrund der Änderungen des Gesellschafts- und Wirtschaftssystems im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands.[14]

Weitere Gründe waren Auf- und Abschwungsphasen der wirtschaftlichen Konjunktur sowie politische Auswirkungen die Familienpolitik in den 40er und 50er Jahren.[15]

In Deutschland lag die Geburtenzahl im Jahr 2000 bei ca. 1,3 Kindern, diese Zahl wird aber nach aktuellen Hochrechnungen weiter sinken. Die folgende Abbildung zeigt die sinkende Entwicklung der Geburtenrate für Deutschland sowie die Einschnitte nach historischen Ereignissen wie der Ölkrise 1970 und der Wiedervereinigung.[16]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5 Entwicklung der Geburtenrate in Deutschland

Quelle: Pötzsch, O.; Sommer, B. [2003]: Der Bericht „Bevölkerung Deutschlands bis 2050 - Ergebnisse der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung“, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Bevölkerung Deutschland bis 2050, Wiesbaden 2003

Für die Zukunft lassen sich die Geburtenraten schwer bestimmen, da auch die Familienpolitik einen nicht unerheblichen Einfluss hierauf hat. Nicht zu unterschätzen ist auch der Wertewandel der Menschen. Die Frage in Zukunft wird lauten, wie entwickelt sich die Einstellung zum Kinder kriegen. Eins ist aber schon jetzt unabhängig davon klar, dass die Bevölkerungszahl definitiv sinken wird. Um die Bevölkerungszahl stabil halten zu wollen, sprich: die Elterngeneration zu ersetzen, müssten je 100 Frauen etwa 210 Kinder bekommen. Tatsächlich aber liegt die Geburtenzahl in Westdeutschland schon seit drei Jahrzehnten deutlich darunter, aktuell beträgt sie 136 Kinder pro 100 Frauen. In Ostdeutschland ist die Geburtenrate sogar von einst 218 (zu DDR-Zeiten) auf mittlerweile 108 Kinder je 100 Frauen zurückgegangen.[17]

2.3 Steigende Lebenserwartung

Parallel zur sinkenden Geburtenrate steigt die Lebenserwartung der Menschen, vor allem in Industrieländern, weiter an. Diese hohe Lebenserwartung ist auf den Rückgang der Sterblichkeitsrate zurückzuführen. Es wurden erhebliche Fortschritte im Gesundheitswesen gemacht, die auch dazu führten, dass die Säuglings- und Kindersterblichkeit enorm gesunken ist. Vor 100 Jahren lag diese noch bei 20%, vor 30 Jahren bei 2% und heute nur noch bei 0,4%. So wird zum Beispiel ein heute geborener Junge im statistischen Durchschnitt 75 Jahre alt – das sind acht Jahre länger, als ein männlicher Säugling vor vier Jahrzehnten zu erwarten hatte. Die Lebenserwartung von Frauen stieg sogar um acht Jahre (vgl. Abb. 6).[18]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6 Entwicklung der Lebenserwartung

Quelle: o. V.: Roman Herzog Institut – Deutschland altert, die demographische Herausforderung, unter Internetadresse: http://www.rheinsitemedia.de/div-download/pdf/kl/ D_altert.pdf, vom 05.05.2006.

Die steigende Lebenserwartung hat z. B. mehrere Aspekte zur Folge:[19]

- Steigende Gesundheitskosten
- Steigende Anzahl von Rentner
- Steigendes Alter der Erwerbstätigen
- Neue Zielgruppe für Unternehmen
- Höhere Kaufkraft von älteren Menschen

Steigende Lebenserwartung und der Geburtenrückgang führen zu einer Verformung der Alterspyramide. Einen Altersaufbau in Form einer Pyramide hatte z. B. das Deutsche Reich von 1910. Die beiden Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre haben deutliche Einschnitte in der Pyramide hinterlassen. Heute gleicht der Bevölkerungsaufbau Deutschlands in keinerlei Hinsicht mehr einer Pyramide. Die aktuelle Altersstruktur prägt die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte. Die starken Jahrgänge rücken in höheres Alter vor und somit beginnt die Verformung von ehemals einer Pyramide zu einem Trichter. Die heute etwa 35- bis 40-Jährigen – die geburtenstärksten Jahrgänge – wechseln ab dem Jahr 2020 allmählich in das Seniorenalter. Damit wird der Anteil der Älteren an der Bevölkerung erheblich zunehmen. Im Jahr 2050 werden die 12-Jährigen von heute die am stärksten besetzten Jahrgänge der dann etwa 60-Jährigen stellen. Bei den unter 50-Jährigen dagegen fallen die einzelnen Jahrgänge um so schwächer aus, je jünger sie sind.[20]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7 Altersaufbau der Bevölkerung

Quelle: Pötzsch, O.; Sommer, B. [2003]: Der Bericht „Bevölkerung Deutschlands bis 2050 - Ergebnisse der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung“, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Bevölkerung Deutschland bis 2050, Wiesbaden 2003.

2.4 Der Einfluss der demographischen Entwicklung auf das Wirtschaftswachstum

Der demographische Wandel hat nicht nur Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur sondern auch auf das Wirtschaftswachstum. Dies soll anhand der folgenden drei Fragen verdeutlicht werden.

1. Welche Bedeutung hat eine alternde Gesellschaft auf die sozialen Sicherungssysteme?
2. Wie sieht die Wirtschaftsdynamik in einer alternden Gesellschaft aus?
3. Wie entwickelt sich der technische Fortschritt?

Zu 1: Die Bedeutung für die sozialen Sicherungssysteme?

Diese Systeme weisen heute schon, trotz der Rentenreform 2005 noch ein Defizit auf. Sie sind z.T. über den Staatshaushalt – über Steuern - finanziert. Den Unternehmen ist der Produktionsfaktor Arbeit durch die Lohnnebenkosten zu teuer geworden, so dass sie eher im Ausland produzieren und investieren oder sich neuere Maschinen kaufen, welche die Arbeit von Menschen substituieren. Dies erhöht die Arbeitslosigkeit in Deutschland und die Ausgaben des Staates für den Arbeitsmarkt. Um ein Beispiel anzuführen: Die implizierte Staatsschuld vom Sachverständigenrat wird auf 240 Prozent des Bruttoinlandsprodukts veranschlagt, wobei die Nachhaltigkeit berücksichtigt ist. Diese implizierte Staatsschuld wird expliziert werden.[21] Die Beitragsätze der sozialen Sicherungssysteme können laut Sachverständigenrats im Jahre 2030 leicht auf 50 Prozent des Bruttolohns steigen, während bei der Rürup-Kommission für die Rente – auch unter Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsfaktors – ein Beitragsatzes von 22 Prozent angenommen wird. Des weiteren geht der Sachverständigenrat von einer Verdopplung des Pflegeversicherungssatzes bis 2030 und unter optimistischen Bedingungen auf eine Halbierung des Satzes für Arbeitslosenversicherung aus. Das heißt, zukünftig finanziert ein Erwerbstätiger - die immer weniger werden – einen Rentner – deren Zahl immer mehr werden -, so dass die soziale Sicherung auf wackligen Füßen steht.[22]

Zu 2: Wie sieht die Wirtschaftsdynamik in einer alternden Gesellschaft aus?

Die zukünftige Volkswirtschaft wird in vielfältiger Weise anders aussehen als heute. Ein erster Effekt ist die sinkende Anzahl der Erwerbstätigen aufgrund der Zunahme älterer Menschen und der rückläufigen Geburtenrate. Die Wirtschaftsdynamik sinkt, weil die Nachfrage der klassischen Produkte durch die älter werdende Bevölkerung abnimmt. Daher werden die Investitionen sinken. Dies hat zur Folge, dass die Rendite des Faktors Kapital abnimmt und tendenziell weniger Kapital angesammelt wird. Dagegen wirkt im zweiten Schritt eine geänderte Konsumentennachfrage z. B. geringere Nachfrage nach größeren Wohnungen. Ein weiterer Effekt entsteht durch einen im Zusammenhang stehenden Anstieg der Ersparnisse. Diese größeren Ersparnisse werden zu einem sinkenden Realzins führen.

Des Weiteren substituiert sich der Produktionsfaktor Arbeit durch den Faktor Kapital. Dies steigert wieder die Nachfrage nach Kapital, gleicht aber die aus dem ersten Schritt entstandene reduzierte Rendite auf die Kapitalbindung nicht aus. Diese schwächt sich ab und kann nur durch Investitionen im Bereich des technologischen Fortschritts ausgeglichen werden.

Die geänderte Altersstruktur wird eine Veränderung der Konsumstruktur mit sich führen. Der Konsum wird sich besonders bei älteren Menschen auf die Bereiche Freizeit, Unterhaltung, Tourismus und Gesundheitsdienstleistungen verstärken. Durch die erwarteten Abnahmeraten des Arbeitsangebots könnte das Bruttoinlandsprodukt sinken.[23]

Zu 3: Wie entwickelt sich der technische Fortschritt?

Eine älter werdende Gesellschaft kann eine höhere Risikoaversion haben, dadurch können sich Produkt- und Prozessinnovationen möglicherweise langsamer oder gar nicht realisieren lassen. Das heißt, die wirtschaftliche Dynamik lässt nach. Zudem können ältere Menschen aus zwei Perspektiven vor Herausforderungen mit dem rasanten Fortschritt gestellt werden. 1. Bei der Arbeit und 2. als Konsument. Das hat bei Punkt 1 zur Folge, dass das lebenslange Lernen weiter in den Vordergrund gerückt werden muss, um die Entwicklungen zu verstehen, bzw. am Arbeitsplatz umzusetzen. Als Konsument werden ältere Menschen neue Produkte weniger adaptieren als Jüngere.[24]

Dies kann zu außenwirtschaftlichen Konsequenzen führen. Die Nachfrage älterer Menschen verschiebt sich, wie bereits angesprochen, in Richtung Freizeit und Gesundheit. Dies sind allerdings Dienstleistungen, die international nicht handelbar sind und können somit dafür sorgen, dass der momentane bestehende Exportvorsprung zurückgeht. Im ungünstigsten Fall führt dies zu einer negativen Leistungsbilanz und hat dadurch auch Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt.[25]

2.5 Arbeitspolitische Auswirkungen bedingt durch den Wandel

2.5.1 Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials

Wird die Frage gestellt, was die demographische Entwicklung für das Arbeitskräftepotenzial bedeute, so kann gesagt werden, dass sich die Entwicklungen für die Gesamtbevölkerung nicht unmittelbar auf die des Erwerbspersonenpotenzials übertragen lässt. Das Erwerbspersonenpotenzial wird wie die Gesamtbevölkerung altern und schrumpfen. Aber der Prozess wird sich ab etwa 2015 deutlicher auf die 18- bis 64jährigen auswirken, als auf die Abnahme der Gesamtbevölkerung.[26]

Die betriebliche Arbeitskräftenachfrage wird sich infolge von Rationalisierungsprozessen tendenziell verringern. Zurzeit stellen Arbeitslose und vor allem Frauen ein ungenutztes Arbeitskräftepotenzial dar. Aber nach Arbeitskräfteengpässen in den 90er Jahren äußern sich neuere Untersuchungen sehr viel zurückhaltender und bezweifeln eine absolute Vollbeschäftigung.[27]

In vielen Wirtschaftsbereichen werden nicht Arbeitskräfteengpässe, sondern Qualifikationsengpässe zu erwarten sein. So ist in einigen Berufen (z. B. bei Ingenieure) und in einigen Branchen (z. B. im Handwerk) schon jetzt schwierig den Fachkräftenachwuchs zu sichern.[28]

Von der Politik werden die Folgen des demographischen Wandels seit Mitte der 90er Jahre in enger Verknüpfung mit der Arbeitsmarktlage von einzelnen Personengruppen behandelt, insbesondere von älteren Arbeitnehmern, Jugendlichen und jungen Frauen. Diese werden gerade jetzt in den Fokus gestellt. Die Kinderbetreuungsangebote sollen verbessert werden und zudem wird ein so genanntes Elterngeld im Jahr 2007 eingeführt. Diese Unterstützungen sollen dazu beitragen, dass Frauen schneller wieder in den Beruf zurückkehren können. Ob diese Angebote in der Zukunft wirklich umgesetzt werden, bzw. eine Steigerung der Geburten nach sich ziehen wird bleibt abzuwarten. Um den Fachkräftemangel zu überbrücken, sind von der Politik bereits intensive Anstrengungen im Ausbildungs- und Beschäftigungsbereich für Jugendliche durchgeführt worden.[29] Vor allem in Ostdeutschland wurde das durch außerbetriebliche Ausbildung, Lehrstelleninitiativen und Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes versucht (Ausbildungspakt).[30]

Aber die Bundesregierung richtete schnell ihren Fokus auf das zu veraltende Rentensystem. Um die Rentensysteme in Deutschland versuchsweise zu stabilisieren, wird über eine Verlängerung der Erwerbszeit, eine Abschaffung der Frühverrentung und eine kontinuierliche Qualifizierung von älteren Menschen nachgedacht. So müssen sich Betriebe spätestens 2015 strategisch auf Belegschaften mit älteren Beschäftigten, mit mehr Frauen und mit mehr Ausländern als derzeit einstellen.[31] Allerdings verbieten sowohl demographische Besonderheiten des Einzelbetriebs, als auch die regionale Wanderungsbewegung generalisierende Übertragungen von Entwicklungen der erwerbsfähigen Bevölkerung auf die Ebene einzelbetrieblicher Personalprobleme. Zumal Betriebe ihre Beschäftigungspolitik selber nach Belegschaftsstrukturen, nach ihrer Philosophie und den lokalen Arbeitsmärkten gestalten müssen.

2.5.2 Konsequenzen für die sozialen Sicherungssysteme

2.5.2.1 Konsequenzen für die gesetzliche Rentenversicherung

Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren einige Reformen für die sozialen Sicherungssysteme eingeführt. Die umlagefinanzierte Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) in Deutschland ist besonders vom demographischen Wandel betroffen. Während heute etwa 3,8 Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen zehn und 64 Jahren auf einen Menschen im Rentenalter kommen, wird sich dieses Verhältnis bis zum Jahr 2030 auf etwa 2:1 verschlechtern.[32]

Durch die Rentenreform 2005 wurde den Menschen nochmals deutlich gemacht, dass die gesetzliche Rente nicht mehr als einzige Rente in Zukunft ausreichen wird. In dieser Reform wurden mehrere Parameter geändert, damit die Lohnnebenkosten explizit der Rentenbeitragsatz nicht exponential ansteigen wird. Zudem soll das Renteneintrittsalter angehoben werden. Die Rentenanpassungsformel, ein Teil des Rentenversicherungsgesetzes von 2004 wurde zudem geändert. In dieser Formel wird neuerdings ein so genannter Nachhaltigkeitsfaktor berücksichtigt.[33]

Er berücksichtigt das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern. Nimmt im Zuge der demographischen Entwicklung die Zahl der Rentner stärker zu als die der Beitragszahler oder verringert sich bei steigender Arbeitslosigkeit die Zahl der Beitragszahler, fällt die Rentenanpassung automatisch geringer aus (Rentenkürzung).[34]

Diese Reformen, ob es die von 1992 ist, die das Umdenken eingeleitet hat, oder die Reform von 2004, wird den demographischen Wandel nicht aufhalten können. Es sollten weitere Reformbündel in den Bereichen Renten-, Familien, Bildungs- und Finanzpolitik erfolgen.

2.5.2.2 Konsequenzen für die gesetzliche Krankenversicherung

Der Gesundheitspolitik, die in Deutschland bis heute eine nahezu flächendeckende Vollversorgung bietet, kommt eine tragende Rolle im demographischen Wandel zu. Die beitragspflichtigen Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sind im Gegensatz zu den Leistungsausgaben in den letzten Jahren unterproportional gestiegen.[35] Dieser Trend beruht auf einer immer höheren Anzahl von nicht versicherungspflichtigen Tätigkeiten. Diesem wirkt der wachsende Anteil der Frauenerwerbsquote entgegen, kann jedoch nicht den gesamten Abwärtstrend aufhalten.[36]

[...]


[1] vgl. Meyer, B.; Wolter, M.; Demographische Entwicklung und wirtschaftlicher Strukturwandel – Auswirkungen auf die Qualifikationsstruktur am Arbeitsmarkt, unter Internetadresse: http://kolloq.destatis.de/2005/meyer.pdf, vom 16.06.2006

[2] vgl. Pack, J.; Buck, H.; Kistler, E.; Mendius, G.; Morschhäuser, M.; Wolf, H.: Bundesministerium für Bildung und Forschung – Zukunftsreport Demographische Entwicklung, unter Internetadresse: http://www.demotrans.de/documents/Zukunft-dt.pdf, vom 01.05.2006, S.7.

[3] vgl. ebenda, S.7.

[4] vgl. Dinkel, R.: Demographie, Band 1 Bevölkerungsdynamik, 1. Auflage, München 1989, S. 62.

[5] vgl. Hummel, D.: Der Bevölkerungsdiskurs – Demographisches Wissen und politische Macht, 1. Auflage, Opladen 2000, S. 221 f.

[6] vgl. Hummel, D.: Der Bevölkerungsdiskurs – Demographisches Wissen und politische Macht, a.a.O., S. 224.

[7] vgl. ebenda, S. 225 ff.

[8] vgl. Knowledge Library - der deutschsprachigen Wissensbibliothek, unter Internetadresse: http://demographischer_uebergang.know-library.net/, vom 02.05.2006.

[9] vgl. Birg, H.: Weltbevölkerung, 2. Auflage, München, 2004, S. 98 ff.

[10] vgl. ebenda,, S.106.

[11] vgl. ebenda, S.120.

[12] vgl. Birg, H.: Die demographische Zeitenwände – Der Bevölkerungsrückgang in Deutschland und Europa, 4. Auflage, München 2005, S. 30.

[13] vgl. Birg, H.: Die ausgefallene Generation – Was die Demographie über unsere Zukunft sagt, 1. Auflage, München 2005, S. 80 f.

[14] vgl. ebenda, S. 82.

[15] vgl. ebenda, S. 83.

[16] vgl. o. V.: Roman Herzog Institut – Deutschland altert, die demographische Herausforderung, unter Internetadresse: http://www.rheinsitemedia.de/div-download/pdf/kl/D_altert.pdf, vom 05.05.2006.

[17] vgl. o. V.: Roman Herzog Institut – Deutschland altert, die demographische Herausforderung, unter Internetadresse: http://www.rheinsitemedia.de/div-download/pdf/kl/ D_altert.pdf, vom 05.05.2006.

[18] vgl. Pötzsch, O.; Sommer, B. [2003]: Der Bericht „Bevölkerung Deutschlands bis 2050 - Ergebnisse der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung“, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Bevölkerung Deutschland bis 2050, 1.Auflage, Wiesbaden 2003, S. 13.

[19] vgl.: Siebert, H. [2002]: Die wirtschaftlichen Folgen: Ende von Wachstum und Prosperität, in: Bundesverband deutscher Banken, Zwölftes Gesellschaftspolitisches Forum der Banken – Deutschland altert, Berlin 2002, S. 24 ff.

[20] vgl. Pötzsch, O.; Sommer, B. [2003]: Der Bericht „Bevölkerung Deutschlands bis 2050 - Ergebnisse der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung“, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Bevölkerung Deutschland bis 2050, a.a.O., S. 28.

[21] vgl. Siebert, H. [2002]: Die wirtschaftlichen Folgen: Ende von Wachstum und Prosperität, in: Bundesverband deutscher Banken, Zwölftes Gesellschaftspolitisches Forum der Banken – Deutschland altert, a.a.O., S. 24.

[22] vgl. Böhle, F. [2000]: Alter und Arbeit – Erwerbsarbeit zwischen Markt und Staat als neue Herausforderung für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, in: v. Rotkirch, Ch. (Hrsg.): Altern und Arbeit – Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft, 1. Auflage, Berlin 2000, S. 316 ff..

[23] vgl. Siebert, H. [2002]: Die wirtschaftlichen Folgen: Ende von Wachstum und Prosperität, in: Bundesverband deutscher Banken, Zwölftes Gesellschaftspolitisches Forum der Banken – Deutschland altert, a.a.O., S. 25.

[24] vgl. Siebert, H. [2002]: Die wirtschaftlichen Folgen: Ende von Wachstum und Prosperität, in: Bundesverband deutscher Banken, Zwölftes Gesellschaftspolitisches Forum der Banken – Deutschland altert, a.a.O., S. 25.

[25] vgl. ebenda, S. 26.

[26] vgl. Bonin, H.;Clemens, W.;Künemund, H. [2003]: Die demographische Entwicklung in Deutschland: Rückblick und Ausblick, in: Herfurt, M.; Kohli, M.; Zimmermann, K. F. (Hrsg.): Arbeit in einer alternden Gesellschaft, Wiesbaden 2003, S. 24 ff.

[27] vgl. Bellmann, Lutz; Hilpert, Markus; Kistler, Ernst; Wahse, Jürgen [2003]: Herausforderungen des demographischen Wandels für den Arbeitsmarkt und die Betriebe. in: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 2, S. 133 ff..

[28] vgl. Ax, Chr.: Handwerk: Zukunft in einer alternden Gesellschaft, 1. Auflage, Berlin 2000, S. 149 ff.

[29] vgl. Meier, H.; Wiener, B. [2001]: Der Nachwuchskräftepool – ein Weg für kleine Unternehmen zur frühzeitigen Sicherung der bald benötigten Fachkräfte, in: Pawlowski, P.; Wilkens, U. (Hrsg.): Zehn Jahre Personalarbeit in den neuen Bundesländern, Transformation und Demographie, 1. Auflage, München 2001, S. 278

[30] vgl. ebenda, S. 279 ff.

[31] vgl. Kistler, E.: Entwicklungen und Perspektiven des Angebotsüberhangs am Arbeitsmarkt, Berlin 2000, S. 102 ff.

[32] vgl. Thode, E.: Reform der Alterssicherung, in Forum; das Magazin der Bertelsmann Stiftung, Bd. 1, 2006, S. 20.

[33] vgl. Fasshauer, St. [2005]: Die Folgen des demographischen Wandels für die gesetzliche Rentenversicherung, in: Kerschbaumer, J.; Schroeder, W. (Hrsg.): Sozialstaat und demographischer Wandel – Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Sozialversicherungen, 1. Aufl., Wiesbaden 2005, S. 80 ff.

[34] vgl. Thode, E.: Reform der Alterssicherung, in Forum; das Magazin der Bertelsmann Stiftung, 2006, Bd. 1,S. 20.

[35] vgl. Jacobs,K.; Dräther, H. [2005]: Demographischer Wandel und Gesetzliche Sicherung, in: Kerschbaumer, J.; Schroeder, W. (Hrsg.): Sozialstaat und demographischer Wandel – Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Sozialversicherungen, 1. Auflage, Wiesbaden 2005, S. 103.

[36] vgl. ebenda, S. 104.

Details

Seiten
95
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783832498627
ISBN (Buch)
9783838698625
Dateigröße
10.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v224979
Institution / Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin – Wirtschaft, Studiengang Wirtschaft
Note
1,7
Schlagworte
ältere personal demografie alter wirtschaftssektor

Autor

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Titel: Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Personalpolitik deutscher Unternehmen