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Konstanter Verschuldungsgrad in der Unternehmensbewertung

In Theorie und Praxis

Diplomarbeit 2006 90 Seiten

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
In Österreich genauso wie in Deutschland zeigt die Entwicklung der Unternehmensbewertung in Richtung DCF-Verfahren, welche aus den USA stammen. Eine im Jahr 1997 veröffentlichte Studie zeigt, dass deutsche Unternehmen zu 52,4% DCF-Verfahren und zu 21,4% die Ertragswertmethode für die Unternehmensbewertung verwenden. Vor allem international tätige Unternehmen verwenden die DCF-Verfahren und haben damit die Unternehmensbewertung in eine neue Richtung geführt. Diese Zahlen zeigen, dass DCF-Verfahren als „state of the art“ gelten und dies nicht zuletzt auf Grund des durchschlagenden Erfolgs in der Praxis.
Das WACC-Verfahren, als eine Spielart der DCF-Verfahren, wird am häufigsten zur Unternehmensbewertung herangezogen. Die Ermittlung des Unternehmenswerts setzt die Kenntnis der künftigen Marktwertverhältnisse zwischen den einbezogenen Finanzierungsquellen voraus. Während die Ermittlung des Marktwerts des verzinslichen Fremdkapitals in der Regel keine Probleme bereitet, ergibt sich für die Ermittlung des Marktwerts des Eigenkapitals ein Zirkularitätsproblem, da dieser erst nach der eigentlichen Unternehmensbewertung ermittelt werden kann.
Für die Lösung des Zirkularitätsproblems im Rahmen des WACC-Verfahrens werden nun in der Theorie zwei Lösungswege angeboten: mathematische Iteration; marktgewichtete konstante Zielkapitalstruktur.
In der Unternehmensbewertung wird die mathematische Iteration oft durch Näherungslösungen umgangen. „Der zentrale Anknüpfungspunkt für Näherungslösungen ist die vereinfachende Annahme konstanter Kapitalkosten.“ Konstante Kapitalkosten setzen voraus, dass Unternehmen auf Basis einer im Zeitablauf konstanten Zielkapitalstruktur zu Marktwerten planen.
Gerade wegen der Annahme einer konstanten Kapitalstruktur ist das WACC-Verfahren in der Praxis sehr beliebt. Es ergibt sich dadurch die Möglichkeit finanzierungsneutral zu planen. Die Annahme einer konstanten Zielkapitalstruktur wird durch eine empirische Untersuchung, bei der die Verschuldungsgrade ausgewählter ATX Unternehmen berechnet werden, hinterfragt. Als Ergebnis soll die Fragestellung beantwortet werden, ob ein, wie durch die Theorie unterstellt, konstanter Verschuldungsgrad bei den untersuchten Unternehmen beobachtbar ist.


Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
Abkürzungsverzeichnisb
Symbolverzeichnisb
Abbildungsverzeichnisc
Tabellenverzeichnisc
1.KAPITEL: EINLEITUNG6
1.1Problemstellung6
1.2Gang der Untersuchung7
2.KAPITEL: […]

Details

Seiten
90
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783832497651
ISBN (Buch)
9783838697659
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v224839
Institution / Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien – Betriebswirtschaft, Unternehmensrechnung und Revision
Note
2,0
Schlagworte
marktwert kapitalstruktur wacc finanzierungsstrategie miles-ezzell

Autor

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Titel: Konstanter Verschuldungsgrad in der Unternehmensbewertung