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Nachhaltige Entwicklung im Tourismus in den Alpen

Ökotourismus als Chance für eine nachhaltige Entwicklung

Diplomarbeit 2005 75 Seiten

Tourismus - Sonstiges

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Tabellenverzeichnis

Einleitung

Zielsetzung der Arbeit

Methodische Vorgehensweise

1. Nachhaltigkeit im Tourismus
1.1. Tourismus und Umwelt
1.1.1. Der Begriff Tourismus
1.1.2. Die Folgen des menschlichen Handelns auf die Umwelt
1.2. Abgrenzung der Begriffe „Sanfter Tourismus“, „Ökotourismus“, „Nachhaltiger Tourismus“ und „Integrativer Tourismus“
1.3. Leitlinien für eine nachhaltige Entwicklung
1.3.1 Kriterien für eine nachhaltige Entwicklung
1.3.1.1 Ökologische Dimension
1.3.1.2 Ökonomische Dimension
1.3.1.3 Soziale Dimension
1.3.1.4 Instutionelle Dimension

2. Tourismus in den Alpen
2.1 Aktuelle Daten des Tourismus in den Alpen
2.2 Geschichte des alpinen Tourismus
2.2.1 Landschaftsauswirkungen – Belastung ökologischer Art
2.2.2 Energie- und Verkehrsauswirkungen
2.2.2.1 Zahlen und Fakten des Verkehrs im Alpenraum
2.2.3 Belastungen soziokultureller Art
2.2.3.1 Der Bereiste
2.2.3.2 Die Reisenden
2.2.4 Wertewandel der Reisenden und Bereisten
2.2.4.1 Wertewandel der Reisenden
2.2.4.2 Wertewandel der Bereisenden
2.5 Organisationen des nachhaltigen Tourismus in den Alpen
2.5.1 Vorgehensweise
2.5.2 Alpenvereine
2.5.3 Cipra International

3. Verfahrensweisen und Instrumente des Nachhaltigen Tourismus
3.1. Erläuterungen
3.2 Internationale Abkommen und Projekte
3.2.1 Alpenkonvention (AK)
3.2.2 Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“
3.2.3 Cipra Projekt „Zukunft in den Alpen“
3.2.4 Weitere Projekte
3.3 Operrationalisierungsansätze im Tourismus
3.3.1 Kapazitätsgrenzen
3.3.2 Kennzahlen und Indikatoren
3.3.3 Gütesiegel

4. Ökotourismus in den österreichischen Alpen
4.1 Geschichte und Definition
4.2 Leitlinien für eine nachhaltige Tourismusentwicklung
4.3 Potentiale des Ökotourismus in Österreich
4.3.1 Urlaubsland Österreich
4.3.2 Kundenprofil des Ökoreisenden
4.3.3 Potentiale des Ökotourismus am Beispiel Österreich
4.4 Handlungsfelder des Ökotourismus am Beispiel Österreich (Best Practice)
4.4.1 Ökotouristische Produktplanung- und Entwicklung
4.4.2 Qualitätssicherung des Ökotourismus
4.4.3 Marketingstrategien für den Ökotourismus
4.4.4 Kosten und Nutzen des Ökotourismus

5. Fazit

Literaturverzeichnis

ANHANGVERZEICHNIS

ANHANG

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Tabelle Inhalt Seite

Abb. 1: Sportarten früher und heute in den Alpen

Abb. 2: Vierklang im Sustainable Development

Abb. 3: Kriterien für eine nachhaltige Entwicklung

Abb. 4: Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in den Alpen

Abb. 5: Häufigkeit von Kurzreisen

Abb. 6: Zukunft in den Alpen – Die Alpen für die Zukunft fit machen

Abb. 7: Das Profil des Ökotouristen

Tabellenverzeichnis

Tabelle Inhalt Seite

Tabelle 1: Reisedaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Tabelle 2: Vergl. des Umweltverbrauchs bei unterschiedlicher Beherbergungsarten

Tabelle 3: Bekanntheitsgrad des Begriffs der Nachhaltigen Entwicklung

Tabelle 4: Verkehrsmittel bei Urlaubsreisen

Tabelle 5: Reiseverkehrsmittel bei Tagesausflügen

Tabelle 6: Die wichtigsten Probleme in Deutschland

„Die Natur zu erhalten ist teuer,

sie nicht zu erhalten ist unbezahlbar.“

- Hans Immler -

Einleitung

Im Urlaub zieht es viele Menschen aus den Ballungsräumen in die Berge, um die Natur zu erleben, die Ruhe zu geniessen, um sich entspannen zu können und wieder zu sich zu finden. Viele Menschen sind erlebnishungrig und aktiver geworden, und es geht oftmals nicht nur um Erholung, sondern auch darum sich neue „Bilder“ zu schaffen und/oder neue Erfahrungen zu machen. Doch der Tourismus ist zu einer Massenbewegung geworden; Dies wird einem meist bewußt, wenn nach einer langen Autofahrt der überfüllte Parkplatz des Startpunktes der Wanderung erreicht wird. Spätestens am Klettersteig, wenn man in einer Warteschlange steht und bis dato noch keine Tiere zu Gesicht bekommen, wird einem klar, daß die unberührte Natur hier nicht so leicht zu finden ist. Auf dem Rückweg auf der Autobahn, natürlich im Stau, kann man sich dann daran erinnern wie schön es damals war, als es noch nicht alle als schön empfunden haben.[1]

„Auf den Bergen ist die Freiheit, auf den Bergen ist es schön“ lautet der Refrain des „Jennerwein-Liedes“.[2] Doch im Zeitalter des Massentourismus kann diese Freiheit nicht grenzenlos sein. Die Ansprüche und Gewohnheiten von Millionen von Tagesausflüglern und Touristen haben das Ökosystem der Bergwelt empfindlich getroffen. Durch die zunehmende Infrastruktur, Bergwaldrodung und Neuerschließungen entstehen erhöhte Lawinengefahr in Skigebieten, Erdrutsch-Katastrophen im Veltlin (Tirol), Schlammlawinen im Ötztal und Stubaital (Österreich) und Felsstürze im Allgäu, um nur ein paar Beispiele zu erwähnen.[3] Um dieser Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts entgegenzuwirken, müssen neue Formen des Tourismus umgesetzt werden, mit denen die Touristen und die Umwelt miteinander existieren können ohne sich zu schaden.

Zielsetzung der Arbeit

In meiner Arbeit will ich darstellen, daß die nachhaltige Entwicklung im Tourismus notwendig für die Erhaltung des empfindlichen Ökosystem der Alpen ist. Außerdem will ich prüfen, ob der Ökotourismus eine Chance für eine nachhaltige Entwicklung darstellt und ob für diesen ein Markt existiert. Und zusätzlich will ich zeigen, dass davon alle Parteien profitieren können, also die Reisenden, die Bereisten und die Tourismusbranche.

Methodische Vorgehensweise

Warum ist eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus nötig? Dieser Frage werde ich mich im ersten Kapitel anhand der Problematik Tourismus & Umwelt widmen. Im Bereich der nachhaltigen Entwicklung im Tourismus haben sich viele verschiedene Tourismusformen entwickelt. Diese will ich darstellen und zur besseren Übersicht von einander abgrenzen. Als nächstes werde ich näher auf die vier verschiedenen Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung eingehen. Dies um zu zeigen, daß die Nachhaltigkeit eine Querschnittsaufgabe zwischen der ökologischen, ökonomischen, sozialen und institutionellen Dimension darstellt. Hieran will ich belegen, dass die Umsetzung der Nachhaltigkeit im Tourismus langwierig ist. Dies liegt daran, daß sie zum einen die Dimensionen miteinander vernetzen muß und zum anderen, dass die Zielsetzung der Aufgaben meistens nicht abschätzbar sind, da sie in ferner Zukunft liegen. Nachdem ich die Begrifflichkeiten und die Notwendigkeit einer Änderung dargestellt habe, soll im zweiten Kapitel näher auf den Tourimus in den Alpen eingegangen werden. Beispielsweise beschäftigen mich hier die Fragen: Wie sehen die aktuellen Daten im Tourismus aus? Wie ist die Verkehrsentwicklung und die Landschaftsauswirkungen auf die Alpen? Um die aktuelle Situation des Tourismus leichter nachvollziehen zu können, werde ich auch näher auf die Geschichte des Alpentourismus eingehen. Des weiteren interessiert mich in diesem Kapitel, ob sich die Werte der Reisenden als auch der Bereisten verändert haben. Dabei werde ich der Frage nachgehen, ob diese Parteien für eine Veränderung, weg vom „harten Tourismus“ und hin zu einem nachhaltigen Tourismus in den Alpen, bereit sind. Organisationen die diese Notwendigkeit erkannt haben und sich dafür einsetzten, werde ich als Abschluß dieses Kapitels beschreiben.

Wie kann ein nachhaltiger Tourismus von den Organisationen, Verbänden, Tourismusbeteiligten und dem Staat umgesetzt werden? Dieser Fragestellung werde ich im Kapitel drei in den Verfahrensweisen und Instrumente des nachhaltigen Tourismus nachgehen. Zu diesem Zweck sollen die internationalen Abkommen und Projekte vorgestellt werden, genauso wie die verwendeten Maßnahmen zur Umsetzung der Nachhaltigkeit in den Alpen. Danach möchte ich schauen, welche Operationalisierungsansätze im Tourismus bestehen, die zu einer Verbesserung der vier Dimensionen beitragen. Im letzten Kapitel werde ich den Ökotourismus in den österreichischen Alpen skizzieren. Dieser soll zu einem ersten Schritt in Richtung nachhaltiger Entwicklung beitragen. Die Vorgehensweise wird die sein, erst zu prüfen, ob überhaupt ein Potential für den Ökotourismus besteht. Danach werde ich die Handlungsfelder des Ökotourismus, also die Produktplanung, Qualitätssicherung und Vermarktung, anhand von Best-Practice-Beispielen darstellen. Beenden will ich meine Arbeit mit der Darstellung der Kosten und des Nutzen des Ökotourismus. Ich werde mich hier mit der Frage beschäftigen, ob der Ökotourismus eine Alternative zum „harten“ Tourismus darstellt.

Im Rahmen dieser Arbeit wurde von mir ein Fragebogen erarbeitet und an wichtige Institutionen oder Personen versendet. Einige der Ergebnisse werde ich in verschiedenen Abschnitten der Arbeit einbringen. Dies wird jedoch nur vereinzelt sein, weil die Resonanz auf den Fragebogen gering war und es sich deswegen bei den Ergebnissen nur um Tendenzen handelt.

1. Nachhaltigkeit im Tourismus

1.1. Tourismus und Umwelt

Der Tourismus ist vorwiegend ein Phänomen der urbanen Gesellschaft in den Industriestaaten und hat sich innerhalb dieser zu einem der wichtigsten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Phänomenen des 20. Jahrhunderts entwickelt.[4] Mitte des vorigen Jahrhunderts wurde er noch als ein Luxusbedürfnis angesehen, nun hat er sich zu einem absoluten Massenverlangen entwickelt.[5] Dementsprechend nimmt der „Verschleiß“ der Umwelt durch Übernutzung und touristisches Fehlverhalten zu.

1.1.1. Der Begriff Tourismus

Vom Begriff Tourismus, der hier Synonym zum Begriff Fremdenverkehr verwendet wird, haben die meisten Menschen eine Vorstellung; er wird mit dem Begriff Urlaub assoziiert. In der Literatur wird er wie folgt definiert: „Unter Tourismus verstehen wird die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Reise und dem Aufenthalt von Personen ergeben, für die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher und dauerhafter Wohn- noch Arbeitsort ist.“[6] Die wesentlichen Elemente sind, dass der Hauptwohnsitz für eine gewisse Zeit (Stunden, Tage, Monate) verlassen wird und dass die Strecke zum Urlaubsort in der Regel mit einem Fahrzeug zurückgelegt wird. Der Reisezweck wird bei dieser Definition offen gelassen, es werden dabei aber die Fahrten von Arbeitspendlern oder zum Zweitwohnsitz ausgeschlossen.[7]

„Damit fasst man unter dem Oberbegriff Tourismus alle Reisen, unabhängig von ihren Zielen und Zwecken, zusammen, die den zeitweisen Aufenthalt an einem anderen als den Wohnort einschließen und bei denen die Rückfahrt Bestandteil der Reise ist.“[8]

Der Tourismus ist ein wichtiger Arbeitgeber 2003 in Deutschland, denn 2,8 Mio. Arbeitsplätze und 104.000 Ausbildungsplätze sind in dieser Branche vorzufinden.[9] Im Jahr 2002 wurde in Deutschland ein Umsatz von rund 21,7 Mrd. in dieser Branche erwirtschaftet. Bezogen auf die internationalen Ankünfte bleibt Europa 2003 mit 401,5 Mio. führend.[10] 2003 wurden weltweit 694 Mio. internationale Ankünfte registriert.[11] Deswegen zählt der Tourismus zu einen der größten Wirtschaftssektoren, obwohl dies natürlich in den einzelnen Staaten stark variiert. Während in der Bundesrepublik Deutschland 2004 etwa 5,6 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf den Tourismussektor entfallen, sind es in Österreich 18,2%,[12] und in Griechenland 18 %.[13] Die Welttourismusorganisation (WTO) schätzt, dass sich die Tourismusankünfte in Europa bis zum Jahre 2020 zu ca. 717 Millionen Besucher ansteigen werden.[14] Deutschland, Österreich und die Schweiz zählen zu den reisefreudigsten Ländern weltweit (siehe Tabelle).[15]

Tabelle 1: Reisedaten aus Deutschland; Österreich und der Schweiz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Dante: Rio+10, rote Karte für den Tourismus; Basel / Freiburg 2002, S.5

Warum die Tourismusbranche einen derartigen Aufschwung verzeichnet, kann hier nicht das Thema sein. Nur kurz sei erwähnt, dass in der Gesellschaft ein Trend auf mehr Lust zum Abenteuer und Erlebnisurlaub entstanden ist. Dies steht im Gegensatz zu früher steht, als der Urlaub nur zum Ausgleich der Monotonie des Alltages und zur Erholung diente.

1.1.2. Die Folgen des menschlichen Handelns auf die Umwelt

Die verringerten Kosten einer Urlaubsreise spielen eine entscheidende Rolle für den Aufschwung der Tourismusbranche.[16] Ein Grund hierfür ist auch, dass den Menschen mehr Freizeit zur Verfügung steht.[17] Durch diese Gegebenheiten wird der Tourismus als Hoffnungsträger für verschuldete Regionen mit Mitteln aus privater und öffentlicher Hand stark gefördert, oft in Form von Subventionen, z.B. zum Bau von Infrastrukturen. Immer mehr Reiseveranstalter und Gastregionen drängen mit ähnlicheren Angeboten auf den Markt und liefern sich so einen ruinösen Wettbewerb. Dadurch sind die Preise für Reisen in den letzten Jahren drastisch gefallen und die Folge hieraus ist eine zunehmende Konzentration in der Tourismusbranche, um am Markt überleben zu können.[18] Doch wird bei der Preisbestimmung eines touristischen Produkts die Inwertsetzung der Natur vergessen oder eher bewusst missachtet.[19] Die Schweiz hat zum erstenmal versucht die Landschaft und die Natur für den Tourismus in Wert zu setzen und hat den erstaunlichen Betrag von 2,5 Mrd. CHF jährlicher Wertschöpfung errechnet.[20]

Die Inwertsetzung der Natur wäre gerade für die Tourismusbranche wichtig, da sie wie kein anderer Wirtschaftszweig auf eine unversehrte Landschaft, die Artenvielfalt, die kulturellen Traditionen und vor allem auf Frieden und Sicherheit angewiesen ist. Entsprechend hoch sollte der Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz sein.[21]

Die An- und Abreise zur Urlaubsdestination erfolgt bei 33 % der internationalen Reisen mit dem Flugzeug,[22] mehr als die Hälfte fahren sogar bei internationalen Reisen mit dem Auto[23] und lediglich 6 % nutzen das Angebot der Eisenbahn.[24] Aufgrund des Flächenverbrauchs ist der Aufenthalt vor Ort mit weiteren Umweltbelastungen verbunden, denn nicht nur die Unterbringung ist hierbei entscheidend, sondern auch die dafür benötigte Infrastruktur (Hotels, Sportanlagen, Parkplätze, Straßen etc.). Die Ver- und Entsorgungsdienstleistung ist eine weitere Herausforderung an das Umweltmanagement in Ferienorten. Zum einen ist der Wasserverbrauch der Touristen im Urlaub immens (siehe Tabelle 1), zum anderen stellen die verursachten Abfälle und die Entsorgung von Abwässern ein Problem dar. Die unmittelbare Folge ist die Auswirkung auf die Umwelt: Sowohl die Errichtung von touristischen Anlagen, aber auch die touristischen Freizeitaktivitäten und die dazugehörige Infrastruktur trägt zur Zerstörung der Natur und damit zur Artenvernichtung bei.[25]

Tabelle 2: Vergleich des Umweltverbrauchs bei unterschiedlicher Beherbergungsarten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung;

Daten: Vgl. Kahlenborn, Imbusch, Turmann; Umweltschutz und Tourismus, Berlin 2000, S. 27 und Naturfreunde International: Eine Nachhaltigkeitsstrategie für den Tourismus, Wien 1998, S. 11

„Das Problem der großen Zahlen“[26]

Die Umweltverschmutzung wird dadurch verstärkt, dass die meisten Menschen sog. „Heavy-User“ (37 %) sind, d.h. sie unternehmen mindestens eine Reise pro Jahr. 43 % sind sog. „Intervall-Reisende“ die alle zwei bis drei Jahr in Urlaub fahren.[27] In Zeiten des Massentourismus kommt es schnell zur Übernutzung einer Region, die negative ökologische Folgen mit sich bringen kann. So entsteht ein fataler Kreislauf: Die Touristen suchen „unberührte“ Gebiete auf, da sie die Natur erleben wollen, durch die Massennutzung jedoch wird die Region übernutzt und es entstehen Umweltschäden. Die Folge daraus ist, dass die Region an Attraktivität verliert.[28] Manche Urlauber wollen zwar Natur erleben, benehmen sich ihr gegenüber aber rücksichtslos, indem sie z.B. ihren Müll liegen lassen. Beispielsweise wurden bereits im Jahre 1985 1,5 Tonnen Müll von Touristen am Mount Everest zurück gelassen.[29] Es herrscht oft eine große Diskrepanz zwischen dem Anspruch der Touristen und ihrem Verhalten.[30] Dies werde ich im Kapitel Wertewandel noch näher ausführen. Darüber hinaus stellen auch viele Freizeitaktivitäten, wenn sie von Massen ausgeübt werden (siehe Abbildung 1), eine große Belastung für die Naturräume und die darin lebenden Tiere und Pflanzen dar.[31]

„Das wahre Problem ist quantitativ. Ein Naturfreund auf dem Krottenkopf – welch schöne Vorstellung! Eine Gruppe von zehn Naturfreunden am Piz Palü – warum nicht? Ein Haufen von 300 Naturfreunden auf dem Weg zum Scheinberg (Ammergauer Alpen) – eine Katastrophe. Das wahre Problem ist, dass 300 Naturfreunde, selbst wenn sie daheim die Zeitschrift „Natur“ abonniert oder schon bei einer Greenpeace-Aktion teilgenommen haben, nur durch ihre gleichzeitige Absicht, die Scheinberg-Tour zu begehen, unversehens zu Umweltfrevlern werden. Die Natur verträgt halt nur ein begrenztes Maß an Mensch. Ideen zur Lösung dieses Problems sind entweder zynisch und makaber – oder utopisch“[32]

Abbildung 1: Sportarten früher und heute in den Alpen


Quelle: leicht verändert; vgl. Stradas, Wolfgang: Auswirkung neuer Umwelttrends auf die Umwelt, Aachen 1994, S.102

Aus dieser Abbildung wird ersichtlich, dass das Angebot an Wintersportaktivitäten in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Daraus ergibt sich, dass immer mehr Menschen eine geeignete Wintersportart für sich entdecken und diese ausprobieren. Das Resultat davon ist, dass die Wintersportaktivitäten steigen und die Natur dadurch abgenutzt wird.

Dies sollte mit der Absicht, eine kurze Skizzierung der Umweltproblematik des herkömmlichen Tourismus sein, um sich der Notwendigkeit eines nachhaltigen Tourismus bewusst zu werden, und zwar nicht nur regional, sondern global. Denn auch die Umweltverschmutzung ist in das Zeitalter der Globalisierung eingetreten.

In meiner Diplomarbeit soll gezeigt werden, in welcher Art und Weise der nachhaltige Tourismus versuchen kann die Umwelt zu „retten“, oder wenigstens zu schonen. Vor allem interessieren mich hierbei die vier Dimensionen des nachhaltigen Tourismus: Die ökonomischen, ökologischen, soziokulturellen und institutionellen Strukturen und deren Erfolgsaussichten. Dafür ist erst einmal die Abgrenzung der folgenden Begriffe notwendig.

1.2. Abgrenzung der Begriffe „Sanfter Tourismus“, „Ökotourismus“, „Nachhaltiger Tourismus“ und „Integrativer Tourismus“

Sanfter Tourismus

Der Begriff „Sanfter Tourismus“ wurde von Hans-Robert Jungk im Jahre 1980 durch einen Artikel in der Zeitschrift Geo geprägt. Hier wurde eine neue Tourismusform dem „harten“, vernichtenden Tourismus (Massentourismus) gegenüber gestellt.[33] Eine eindeutige Begriffsbestimmung konnte noch nicht vorgenommen werden,[34] denn nach wie vor kursieren unterschiedliche Inhalte, Ziele und Formen. Zusätzlich gibt es verschiedene Wortschöpfungen, wie z.B. naturnaher Tourismus, angepasster Tourismus oder alternativer Tourismus, was zu einer gewissen Begriffsverwirrung führt.[35] Es wird darunter im allgemeinen eine neue touristische Geisteshaltung oder Ethik verstanden, die einen Gegensatz zum „harten“ Tourismus darstellt, bei dem das Hauptaugenmerk auf dem wirtschaftlichen Aspekt liegt.[36] Bei meinen Recherchen wurde der Begriff meistens in Verbindung mit einem umweltfreundlichen Tourismus gebracht, d.h. das Hauptziel ist die Dimension Ökologie. Die Dimensionen Ökonomie und Soziokultur werden zwar auch miteinbezogen, spielen aber eine marginale Rolle. Außerdem ist keine Vernetzung der drei Dimensionen vorhanden, wie es die Nachhaltigkeit im Tourismus vorsieht. In der Tourismuspolitik wird dieser Begriff oft für ein alternatives Segment (Nischenpolitik) verwendet.[37]

Ökotourismus (Ecotourism)

Auch für diesen Begriff ist keine eindeutige Definition vorhanden. Ich werde in dieser Arbeit den Begriff der „Arbeitsgruppe Ökotourismus“ übernehmen, da dieser meines Erachtens am besten auf die genannten Beispiele des Alpentourismus zugeschnitten ist. „Unter Ökotourismus werden Formen von Naturtourismus verstanden, die in verantwortungsvoller Weise negative Umweltauswirkungen und soziokulturelle Veränderungen zu minimieren versuchen, wenn sie z.B. zur Finanzierung von Schutzgebieten beitragen und Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung schaffen“.[38] Lapidar könnte der Ökotourismus einfach mit „Naturschutz durch bewussten Naturgenuss“ umschrieben werden.[39] Eine kritische Beurteilung des Begriffes Ökotourismus gibt Ellenberg: "Ökotourismus entpuppt sich bezüglich der Naturorientierung der Reisenden, Mitfinanzierung von Vorhaben des Naturschutzes und Einkommenssteigerung für die lokal ansässige Bevölkerung fast immer als Etikettenschwindel."[40] Dies kommt vor allem daher, dass dieser Begriff hauptsächlich für Fernreisen Verwendung findet und er dort oft für Marketingzwecke missbraucht wird.[41] Ich werde in Kapitel IV anhand der Best-Practice Beispiele in den Alpen zeigen, dass dies nicht der Fall sein muss.

Nachhaltige Entwicklung im Tourismus[42]

Der Begriff Nachhaltigkeit wurde viel zitiert und definiert; Es gibt gegenwärtig 70 unterschiedliche Definitionen und Übersetzungen des „Substainable-Develompment-Ansatzes“ in der einschlägigen Literatur.[43] Daraus ergibt sich, dass der Begriff nicht wertfrei sein kann,[44] da keine einheitliche Sichtweise oder Definition existiert. Es kommt also auf die Sichtweise des Betrachters an. Außerdem werden die Begriffe „Ökotourismus“, „Sanfter Tourismus“, „Alternativtourismus“ u.a. oft synonym mit dem Begriff des „nachhaltigen Tourismus“ verwendet.[45]

Ich werde von der vorgeschlagene Definition (abstrakte Form) vom „substainable development“ Begriff, der durch den Brundtland-Bericht 1987[46] geprägt wurde, ausgehen: „Dauerhafte Entwicklung ist die Entwicklung, die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können“.[47] Die Herausforderung besteht also darin in der Gegenwart die richtigen Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung zu treffen. Dadurch ist die Umsetzung der Nachhaltigkeit schwierig, da niemand weiß, ob die Ansätze die in der Gegenwart als nachhaltig angesehen werden, dies auch in der Zukunft sein werden. Bei der Anwendung der Nachhaltigkeitsleitlinien auf den Tourismussektor muss beachtet werden, dass der Tourismus als Wirtschaftszweig äußerst „facettenreich und fragmentiert“ ist.[48] Dies liegt daran, dass das touristische Angebot (Unterkunft, Besichtigungen, Anreise u.a.) verschiedene Aktivitäten, die entweder miteinander verknüpft oder unabhängig voneinander sind, beinhaltet, und diese auch großen saisonalen Schwankungen unterliegen. Das macht vor allem den Überblick und die Beeinflussung schwierig.[49]

Bekanntheitsgrad des Begriffs der Nachhaltigen Entwicklung

Der Bekanntheitsgrad des Begriffs nachhaltige Entwicklung hat sich von 28 % im Jahre 2002 auf 22 % aktuell verringert,[50] dies liegt vor allem daran, dass der Begriff schwer vermittelbar ist und viele nicht wissen, was sich dahinter verbirgt. Dies sieht man vor allem daran, dass der Bekanntheitsgrad, mit dem Bildungsgrad der Befragten stark korreliert.[51]

Tabelle 3: Bekanntheitsgrad des Begriffs der Nachhaltigen Entwicklung (n=2.000 Befragte)[52]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: BMU, Umweltpolitik, Umweltbewusstsein in Deutschland 2004, Berlin 2004, S. 69

Andererseits sind die Prinzipien der Nachhaltigkeit - also der Gedanke der Bewahrung der Umwelt für zukünftige Generationen, der faire Handel zwischen armen und reichen Ländern und die Grenzen des Wachstums - bezogen auf den Ressourcenverbrauch - anerkannt.[53]

Anzumerken ist, dass ein Wirtschaftsbereich für sich alleine genommen nicht nachhaltig sein kann, da Nachhaltigkeit den Anspruch hat alle Wirtschafts- und Lebensbereiche zu erfassen. Daraus ergibt sich, dass nicht von einem nachhaltigen Tourismus an sich gesprochen werden kann.[54] Es handelt sich vielmehr um eine „Querschnittsaufgabe“ die eine ökologische, ökonomische sowie soziokulturelle und instutionelle Dimension beinhaltet.[55] Ich werde in meiner Arbeit den Begriff des nachhaltigen Tourismus verwenden, verstehe aber darunter die nachhaltige und integrative „Querschnittsaufgabe“ der einzelnen Dimensionen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Vierklang im Sustainable Development

Quelle: eigene Darstellung;

Daten: BMWA (Hrsg.), www.bmwa.gv.at/NR/rdonlyres/843AC8FE-E95C-4827-A034-6614B577C2C3/15825/Potentialedt.pdf, 09.12.2004

Integrativer Tourismus

Dieser Begriff wurde vom Institut für Integrativen Tourismus (IITF) in Wien geprägt. Der Ansatz geht davon aus, dass es keine einheitlichen Nachhaltigkeitsregeln im Tourismus geben kann, aufgrund der unterschiedlichen regionalen Rahmenbedingungen.[56] Im Tourismus der Zukunft geht es darum, das Handeln am Gesamtkonzept der Dimensionen einer nachhaltigen und regionalen Entwicklung auszurichten.[57] Es wird versucht, den Tourismus mit den anderen Wirtschafts- und Lebensbereichen zu vernetzen. Ich finde diesen Ansatz sehr interessant und er kommt meiner Definition von Ökotourismus nahe, da dieser sich auch an den regionalen Rahmenbedingungen orientiert. Dies ist bei einer Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzeptes im Alpenraum nicht anders möglich, da auf regionale Gegebenheiten Wert gelegt werden muss, um die erfolgreiche Umsetzung zu ermöglichen.[58]

Nachdem die Begrifflichkeiten abgegrenzt wurden, soll auf die Leitlinien im nachhaltig ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimension?

1.3. en Tourismus eingegangen werden. Welche Kriterien verbergen sich also hinter derLeitlinien für eine nachhaltige Entwicklung

1.3.1 Kriterien für eine nachhaltige Entwicklung

Einigkeit besteht darüber, dass die Wirtschaft eine ökologische Dimension („Limitierung durch das Gesamtökosystem“), eine ökonomische Dimension („Grundbedürfnis-befriedigung“) und eine soziale Dimension („intra- und intergenerative Gerechtigkeit“) aufweist. Die Abbildung zeigt durch die doppelseitigen Pfeile die gegenseitige Beeinflussung an.[59]

Abbildung 3: Kriterien für einen nachhaltige Entwicklung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Becker / Job / Witzel: Tourismus und nachhaltige Entwicklung, Darmstadt 1996, S. 5

Im folgenden werde ich die Dimensionen näher erläutern.

1.3.1.1 Ökologische Dimension

Die intakte Umwelt ist die Existenzgrundlage für den Tourismus, und die Erhaltung des Naturraums ist – nicht nur als Selbstzweck, sondern auch als wichtigste Ressource – unabdingbare Voraussetzung für den zukünftigen Tourismus.[60] Gleichzeitig ist zu beachten, dass dieser „Naturraum“ auch einen „Lebensraum“ für Menschen beinhalten muss. Da alle Dimensionen gemäß des Nachhaltigkeitskonzeptes miteinander vernetzt sein müssen - ist die Sicherung von „Lebensraum“ ein gleichwertiges Ziel wie die Sicherung der Natur.[61]

Die Strategie der ökologischen Dimension muss die Schonung der Ressourcen beinhalten und zur Reduktion der Emissionen beitragen. „Der Tourismus muss zur Erhaltung, Schutz und Wiederherstellung der Ökosysteme auf dieser Erde beitragen“[62] Wenn er so fortfahren wird wie in der Vergangenheit und auch gegenwärtig, dann wird er auf lange Sicht seine eigene Basis zerstören.

1.3.1.2 Ökonomische Dimension

Der Tourismus sollte, um einen maximalen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung zu leisten in eine sektorübergreifende und regionsspezifisch vernetzte Wirtschaft eingebettet sein.[63] D.h. das Tourismuskonzept muss auf die jeweiligen besonderen Eigenschaften der Region eingehen und sollte mit allen Wirtschaftssektoren kooperieren (nicht nur mit dem Freizeit- und Tourismussektor); z.B. könnte dies eine Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus bedeuten. Die Landwirte sichern sich durch den Tourismus ein zusätzliches – oft lebenswichtiges Zweiteinkommen und sie tragen wiederum mit ihren Qualitätsprodukten zu einem Imagegewinn für die Region bei; dies ist vor allem für die touristische Vermarktung der Region von Bedeutung.[64] Dies zeigte sich auch bei der Auswertung des Fragebögen, als Paradebeispiel wurde dabei die „Bregenzer Käsestraße“ genannt.[65]

[...]


[1] Diese Beschreibung der Zustände ist etwas überspitzt, gibt die Problematik aber wieder, die im Zentrum dieser Arbeit steht.

[2] O.V.: http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/jennerwein/lied.xml, 08.01.05

[3] Vgl. Opaschowski, Horst: Umwelt, Freizeit und Tourismus, Band VI, Opladen 1999, S. 8

[4] Vgl. Ellenberg / Scholz / Beier: Ökotourismus, Heidelberg 1997, S. 47

[5] Vgl. Hopfenbeck / Zimmer: Umweltorientiertes Tourismusmanagement, Landsberg/Lech 1993 S. 34

[6] Becker / Job / Witzel: Tourismus und nachhaltige Entwicklung, Darmstadt 1996, S. 12

[7] Vgl. ebd., S.12

[8] Mundt, Jörn: Tourismus, München 1998, S. 34

[9] Weltweit gilt der Tourismus als wichtigster Arbeitgeber mit 200 Mio. Beschäftigten, vgl. DANTE: Rio+10, rote Karte für den Tourismus; Basel / Freiburg 2002, S.4

[10] Danach kommen die Reisedestinationen in Asien/Pazifik mit 119,1 Mio. internationalen Ankünften, dicht gefolgt von Amerika mit 112,4 Mio., Afrika mit 30,5 Mio und der Mittlere Osten mit 30,4 Mio, vgl. o.V.: http://www.deutschland-tourismus.de/pdf/bedeutung_tourismus.pdf, 11.01.05

[11] Vgl. ebd.

[12] O.V.: http://www.faktum.at/jaos/page/main_heute_tmpl?article_id=10007211&offset=2760, 04.01.05

[13] O.V.: http://www.griechenlandinfo.at/html/modules.php?name=News&file=article&sid=32, 04.01.05

[14] Vgl. Mundt, Jörn: Tourismus, München 1998, S. 34

[15] Vgl. DANTE: Rio+10, rote Karte für den Tourismus; Basel / Freiburg 2002, S.5

[16] Vgl. DANTE, ebd. , S. 4

[17] Vgl. Opaschowski: Ökologie von Freizeit und Tourismus, Opladen 1991, S.28-29

[18] Eine Hand voll transnational operierender, integrierter Konzerne dominieren heute den Markt, dies wird sich in Zukunft noch verstärken; vgl. DANTE: Rio +10, Rote Karte für den Tourismus, Basel 2002, S. 4

[19] Vgl. ebd., S. 4

[20] O.V.: http://www.nachhaltigkeit.at/reportagen.php3?id=22, 23.11.04

[21] Vgl. DANTE: Rio +10, Rote Karte für den Tourismus, Basel 2002, S. 23

[22] Flugzeuge verbrennen 2. Mio. Tonnen Kerosin pro Jahr, wodurch 550 Mio. Tonnen Treibhausgase entstehen und 3,5 Mio. Tonnen Substanzen enthalten, die sauren Regen verursachen; vgl. Ellenberg / Scholz,: Ökotourismus, 1997, S. 50-51

[23] 2004 fahren mit dem Auto 51 % in den Urlaub; vgl. BMU: Umweltpolitik, Umweltbewusstsein in Deutschland 2004, Berlin 2004, S. 54

[24] Vgl. ebd., S. 54

[25] Vgl. Kahlenborn / Imbusch /Turmann.: Umweltschutz und Tourismus, Berlin 2000, S. 28

[26] Hopfenbeck / Zimmer: Umweltorientiertes Tourismusmanagement, Landsberg/Lech 1993 S. 51

[27] TUI, Tourismus im Wandel, Paderborn 2003, S.11

[28] Vgl. Hopfenbeck / Zimmer: a.a.O., S. 51

[29] Vgl. Dixit, Kanak Manit: Tourism Trends and Issues across the Himalaya; In: Luger / Inman: Verreiste Berge, Innsbruck 1995, S. 208

[30] Vgl. Opaschowski: Ökologie von Freizeit und Tourismus, Opladen 1991, S.39-41

[31] Vgl. Hopfenbeck / Zimmer, Umweltorientiertes Tourismusmanagement, Landsberg/Lech 1993 S. 50-51

[32] Vgl. ebd.

[33] Vgl. Kramer, Dieter: Der sanfte Tourismus, Wien 1983, S. 9

[34] O.V.: www.oete.de/pdf/was_ist_ecotourism.pdf, 21.11.04

[35] Vgl. Baumgartner / Röhrer: Nachhaltigkeit im Tourismus, Wien 1998, S. 12

[36] Vgl. Ludger, Kurt: Kultur im Veränderungsstreß; in: Luger / Inmann: Verreiste Berge, Innsbruck 1995

[37] Vgl. Becker / Job / Witzel: Tourismus und nachhaltige Entwicklung, Darmstadt 1996, S. 8

[38] Ellenberg, Scholz, Beier: Ökotourismus, Heidelberg 1997, S. 56

[39] ebd., S. 56-57

[40] ebd.

[41] Vgl. Baumgartner / Röhrer: Nachhaltigkeit im Tourismus, Wien 1998 S. 14-15

[42] Dies soll bewußt nur die Beschreibung der Definition des Begriffes sein, da ich den historischen Abriß der Entstehungsgeschichte des nachhaltigen Tourismusbegriffs außen vor lassen werde.

[43] Vgl. Baumgartner: Nachhaltigkeit im Tourismus, in: CIPRA Österreich: (Alpen-) Tourismus, wohin?, Wien 1998, S. 17

[44] Vgl. Hopfenbeck / Zimmer, Umweltorientiertes Tourismusmanagement, Landsberg/Lech 1993 S. 256

[45] Vgl. Baumgartner / Röhrer: Nachhaltigkeit im Tourismus, Wien 1998 S. 26

[46] Bericht der Kommission für Umwelt und Entwicklung aus dem Jahr 1987

[47] Baumgatner / Röhrer, a.a.O., S. 17

[48] Mundt, Jörn: Tourismus, München 1998, S. 121

[49] Vgl. Baumgartner / Röhrer: a.a.O., S. 26

[50] Vgl. BMU: Umweltpolitik, Umweltbewusstsein in Deutschland 2004, Berlin 2004, S.69

[51] Vgl. ebd.

[52] Bei den Befragten handelt es sich um Bürger aus Deutschland, die das 18. Lebensjahr vollendet haben

[53] Vgl. BMU: a.a.O., S.23-25

[54] Vgl. Baumgartner / Röhrer: Nachhaltigkeit im Tourismus, Wien 1998 S. 38

[55] Vgl. ebd.

[56] Vgl. ebd., S. 38-43

[57] Vgl. Baumgartner / Röhrer: Nachhaltigkeit im Tourismus, Wien 1998 S. 26

[58] Die Problemlage in Österreich ist eine andere als in Deutschland. Z.B. herrschen in den Bergdörfern des Piemonts große Abwanderungsraten, aufgrund dessen diskutiert wurde, ob das Gebiet in eine neue Wildnis umgestaltet werden soll. Dies würde für die ökologische Komponente eine große Chance darstellen. Doch ist die mit der integrativen Sichtweise nicht vereinbar da hier die Sicherung des Lebensraums ein gleichwertiges Ziel wie die Sicherung des Naturraumes darstellt,. vgl. Baumgartner / Röhrer: a.a.O., S. 38

[59] Vgl. Becker / Job / Witzel: Tourismus und nachhaltige Entwicklung, Darmstadt 1996, S. 4

[60] Vgl. Naturfreunde International: Naturfreunde – Qualitätskriterien für ökologisches Reisen, Wien, S. 2

[61] Vgl. Baumgärtner/Köhler: Nachhaltigkeit im Tourismus, Wien 1998 S. 49

[62] Naturfreunde International: Naturfreunde – Qualitätskriterien für ökologisches Reisen, Wien, S. 2

[63] Cipra Schweiz (Hrsg.): www.alpmedia.net/pdf/CIPRA_Schweiz_Position_Tourismus_D.pdf, 01.11.04

[64] Vgl. Baumgärtner/Köhler: Nachhaltigkeit im Tourismus, Wien 1998 S. 39

[65] siehe Anhang VII, S. 75

Details

Seiten
75
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783832486259
ISBN (Buch)
9783838686257
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v223819
Institution / Hochschule
Hochschule Mainz – III / Wirtschaftswissenschaften
Note
2,0
Schlagworte
kriterien best-practice beispiel verfahrensweisen alpen belastung

Autor

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Titel: Nachhaltige Entwicklung im Tourismus in den Alpen