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Möglichkeiten und Grenzen einzelner Instrumente des Ökocontrollings

Diplomarbeit 2003 91 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Gang der Untersuchung

2. Erläuterung der grundlegenden Begrifflichkeiten

3. Lageanalyse

4. Das ÖkoControlling
4.1 Ziele und Motive des ÖkoControllings
4.2 Die drei Schulen des ÖkoControllings
4.2.1 Finanziell orientierte Ansätze
4.2.2 Ökologisch orientierte Anlässe
4.2.3 Ökologisch ökonomische Ansätze
4.3 Funktionen des ÖkoControllings
4.3.1 Die Planungsfunktion
4.3.2 Die Koordinationsfunktion
4.3.3 Die Steuerungsfunktion
4.3.4 Die Kontrollfunktion
4.3.5 Die Informations und Kommunikationsfunktion

5. Die Instrumente des ÖkoControllings
5.1 Umweltkennzahlen
5.1.1 Ziele und Aufgaben von Umweltkennzahlen
5.1.2 Anforderungen an Umweltkennzahlen
5.1.3 Umweltkennzahlensysteme
5.1.4 Klassen von Umweltkennzahlen
5.1.4.1 Umweltmanagementkennzahlen
5.1.4.2 Umweltzustandskennzahlen
5.1.4.3 Umweltleistungskennzahlen
5.1.5 Arten von Umweltkennzahlen
5.1.6 Möglichkeiten und Grenzen von Umweltkennzahlen und Umweltkennzahlensystemen
5.2 ÖkoBilanzen
5.2.1 Ziele und Aufgaben von Ökobilanzen
5.2.2 Anforderungen an Ökobilanzen
5.2.3 Arten von Ökobilanzen
5.2.3.1 Die Betriebsbilanz
5.2.3.2 Die Prozessbilanz
5.2.3.3 Die Produktbilanz
5.2.3.4 Die Substanzbilanz
5.2.4 Das Standartmodell einer Ökobilanz
5.2.4.1 Das Bilanzierungsziel
5.2.4.2 Die Sachbilanz
5.2.4.3 Die Wirkungsbilanz
5.2.4.4 Die Bilanzbewertung
5.2.5 Möglichkeiten und Grenzen von ÖkoBilanzen
5.3 Das Umweltmanagementsystem
5.3.1 Die ÖkoAudit Verordnung
5.3.2 Ziele und Motive der EU im Rahmen einer Zertifizierung nach EMAS
5.3.3 Ziele und Motive des Unternehmens im Rahmen einer Zertifizierung nach EMAS
5.3.4 Anforderungen der EMASVerordnung an die Unternehmen
5.3.5 Phasen der Implementierung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS
5.3.5.1 Festlegung der betrieblichen Umweltpolitik
5.3.5.2 Erste Umweltbetriebsprüfung
5.3.5.3 Festlegung der Unternehmensziele und Programme zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes
5.3.5.4 Aufbau eines Umweltmanagementsystems
5.3.5.5 Erstellung einer Umwelterklärung
5.3.5.6 Überprüfung und Validierung des Umweltmanagementsystems durch den Umweltgutachter
5.3.6 Vergleich der EMASVerordnung mit der internationalen Norm ISO
5.3.7 Möglichkeiten Grenzen der Implementierung und der Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS
5.4 Die Balanced Scorecard
5.4.1 Die Sustainability Balanced Scorecard
5.4.2 Ziele der Sustainability Balanced Scorecard
5.4.3 Die 4 Perspektiven der Sustainability Balanced Scorecard
5.4.3.1 Die Finanzperspektive
5.4.3.2 Die Kundenperspektive
5.4.3.3 Die Lern und Entwicklungsperspektive
5.4.3.4 Die interne Prozessperspektive
5.4.3.5 Weitere Perspektiven
5.4.4 Möglichkeiten und grenzen der Sustainability Balanced Scorecard

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb.1 Bestandteile einer Öko-Bilanz aus ISO 14040

Abb.2 Das Managementsystem als Regelkreis

Abb.3 Die Elemente eines Umweltmanagementsystems nach EMAS

Abb.4 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard

1. Einleitung und Gang der Untersuchung

Viele Jahrzehnte lang spielte der Umweltschutz in der Gesellschaft kaum eine Rolle. Dieses war dann auch der Grund dafür, warum „Umweltschutz“ und „Ressourcenschonung“ in den Zielsystemen der meisten Unternehmen keine Berücksichtigung fanden. Aber die Zeiten änderten sich. Das Waldsterben, der Treibhauseffekt, der Rückgang nicht regenerierbarer Ressourcen, die Jahrhundertflut und der Jahrhundertsommer sind alles Ereignisse, die durch ihre Präsenz in den Medien die Bevölkerung im Bezug auf Umweltprobleme sensibilisiert haben. Diese Begebenheit ist für viele Unternehmen Anreiz dafür, Umweltschutz und Ressourcenschonung mit in ihr Zielsystem aufzunehmen.

Das Umweltmanagement ist in vielen Betrieben zu einem wichtigen Erfolgsfaktor geworden. Das gilt besonders für das produzierende Gewerbe. Um aus diesen Zusammenhang Chancenpotentiale realisieren zu können, reicht es oft nicht mehr aus, einigermaßen umweltverträgliche Produkte zu produzieren und gesetzliche Auflagen nur ausreichend zu erfüllen. Um im ökologischen Wettbewerb bestehen zu können, muss ein Instrumentarium implementiert werden, welches nicht nur die Produktion und das Marketing, sondern alle Funktionsbereiche mit in den betrieblichen Umweltschutz einbezieht. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang das „Controlling“.

Ziel dieser Arbeit wird es sein, die Ziele, die bei der Einführung eines Öko-Controllings verfolgt werden, darzustellen. In diesem Zusammenhang sollen ebenfalls die einzelnen Funktionen des Controllings wie z.B. Planung, Koordination und Steuerung im Bezug auf ökologische Aspekte nicht unberücksichtigt bleiben. Den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet allerdings die Analyse einzelner Instrumente des Öko-Controllings, welche auf ihre Stärken und Schwächen hin untersucht werden. Dabei sollen im Rahmen dieser Untersuchung nicht nur ökonomische sondern auch ökologische Gesichtspunkte Berücksichtigung finden.

Das Instrumentarium des Öko-Controllings ist vielseitig. Leider wird es mir nicht möglich sein, auf alle Instrumente des ökologisch orientierten Controllings ausführlich einzugehen. Die Untersuchung muss sich daher auf vier von ihnen beschränken. Umweltkennzahlen und Ökobilanzen spielen eine große Rolle bei der Aufbereitung umweltrelevanter Daten, so dass beide Instrumente ausführlich vorgestellt und auf ihre Stärken und Schwächen hin untersucht werden. Seit Beginn der Neunziger Jahre erhalten eine Reihe von Umweltmanagementsystemen Einzug in die Unternehmen, welche letztendlich das Ziel verfolgen, die Umweltbelastungen seitens des Unternehmens zu senken und die eigenen Umweltschutzanstrengungen für die Öffentlichkeit transparent zu machen. Es existieren eine Reihe von gesetzlichen Normen, nach denen das Unternehmen einer freiwilligen Umweltbetriebsprüfung mit anschließender Zertifizierung unterzogen werden kann. Die am häufigsten angewendete Form diesbezüglich ist eine Zertifizierung nach der EG-Norm 1836/93 auch EMAS genannt bzw. nach deren Nachfolger der EG-Norm 761/2001, auch EMAS II genannt. In dieser Arbeit sollen die einzelnen Zertifizierungsphasen, in deren Rahmen das Controlling eine wichtige Rolle spielt, ausführlich dargestellt werden. Weil es genug Material für eine eigene Arbeit wäre, ist es nicht möglich auf jeden einzelnen Paragraphen der Verordnung ausführlich einzugehen. Es wird daher nur möglich sein, einen groben Einblick in die Verordnung zu geben. Neben einer Analyse der Stärken und Schwächen dieses Instrumentes, soll auch ein kurzer Vergleich mit der internationalen Norm ISO 14001 erfolgen, die in der Praxis zwar weit verbreitet ist, aber aufgrund des begrenzten Umfangs der Arbeit nicht ausführlich vorgestellt werden kann.

Die Balanced Scorecard hat sich zu einem weit verbreiteten Kontroll- und Steuerungsinstrument entwickelt. Um auch umweltrelevante Gesichtpunkte mit in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, wurde die sogenannte Sustainability Balanced Scorecard konzipiert. Deren Funktion und die einzelnen Elemente dieses Instrumentes sollen neben ihren Stärken und Schwächen in dieser Arbeit ausführlich betrachtet werden.

Weitere Instrumente des Öko-Controllings, welche in der Praxis oftmals Verwendung finden, wie z.B. das Öko-Portfolio oder die ökologisch orientierte Investitionsrechnung, können in dieser Arbeit leider ebenso wenig Berücksichtigung finden, wie biologische und physikalische Darstellungen über das Entstehen von Umweltbelastungen. Auch Gesichtspunkte, die den organisatorischen Aufbau des Unternehmens im Verhältnis zum betrieblichen Umweltschutz betreffen, werden nur geringfügig ihre Berücksichtigung finden, ähnlich wie es bei einer Reihe von rechtlichen Richtlinien, Bestimmungen und Gesetzen der Fall sein wird. Die Ergebnisse des Öko-Controllings werden oft vom Marketing als Kommunikationsmittel verwendet. Auch diese Tatsache wird nur in einem ganz geringen Maße in dieser Arbeit Berücksichtigung finden. Diese Arbeit soll sich fast ausschließlich auf ein nachhaltiges Öko-Controlling beziehen. Dieses ist auch der Grund dafür, warum gerade diese vier eben aufgeführten Instrumente in dieser Arbeit eine wichtige Rolle spielen werden. Nachhaltigkeitsgesichtspunkte sollen in einem wesentlich ausführlicheren Maße behandelt werden, als finanziell orientierte betriebswirtschaftliche Größen. Das ist auch der Grund dafür, warum ein reaktives Controllinginstrument wie die Umweltkostenrechnung im Rahmen dieser Arbeit überhaupt nicht von Bedeutung sein wird. Im Bereich des Umweltschutzes von nicht gerade geringer Bedeutung ist die europäische Umweltpolitik, weil sie Rahmenbedingungen für den betrieblichen Umweltschutz setzt. Trotzdem kann diese im Rahmen dieser Arbeit nur in geringfügigem Maße bei der Betrachtung von Umweltmanagementsystemen ihre Berücksichtigung finden.

Beginnen werde ich im Folgenden mit der Definition einiger für das Verständnis dieser Arbeit relevanter Begrifflichkeiten.

2. Erläuterung der grundlegenden Begrifflichkeiten

Sowohl der Begriff „ Ökonomie “ als auch der Begriff „ Ökologie “ stammen ursprünglich aus dem Altgriechischen. Damals bedeutete der Begriff „Ökologie“ soviel wie „Haushalt“ und der Bergriff Ökonomie bedeutete „Die Regeln des Haushalts“.[1] Der Zoologe Haeckel beschrieb im Jahre 1866 den Begriff „Ökologie“ als die gesamte Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt. Auch diese Definition beschreibt den Begriff noch nicht eindeutig. Heute bezeichnet man die Ökologie als die Wissenschaft von den wechselseitigen Beziehungen zwischen Organismen und ihrer natürlichen Umwelt.[2]

Wicke wiederum spricht nicht vom Begriff Ökologie, sondern von der „ natürlichen Umwelt “. Sie beschreibt den Zustand von Mensch, Tier und Pflanze unter der Betrachtung der Bedingungen ihres gemeinsamen Zusammenlebens.[3]

Ein weiterer Begriff, den es zu klären gilt, ist der der Umweltpolitik. „Umweltpolitik ist die Gesamtheit aller Maßnahmen, die notwendig sind, um den Menschen eine Umwelt zu sichern, wie er sie für seine Gesundheit und für ein menschenwürdiges Dasein braucht, um Boden, Luft und Wasser, Pflanzen- und Tierwelt vor nachhaltigen Wirkungen menschlicher Eingriffe zu schützen und um Schaden und Nachteile aus menschlichen Eingriffen zu beseitigen.“[4]

Ein viel verwendeter Begriff, der im Rahmen aller Thematiken, die sich mit der Unweltproblematik beschäftigen, ist der des „ Sustainable Developments “, zu Deutsch, der „ Nachhaltigen Entwicklung “. Ursprünglich stammt diese Begrifflichkeit aus der Forstwirtschaft und besagt, dass, wenn man einen Wald zu forstwirtschaftlichen Zwecken langfristig nutzen will, man nicht mehr Bäume abholzen darf, als man anschließend auch wieder nachpflanzt.[5] Im Rahmen des Leitbildes einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung soll versucht werden, gesellschaftliche Nutzungsansprüche wie z.B. Wirtschaftsweisen und private Lebensstile, mit den natürlichen Lebensgrundlagen so in Übereinstimmung zu bringen, dass zum einen die Funktionsfähigkeit der Natur erhalten bleibt und zum anderen eine Verteilungsgerechtigkeit für alle heute und in der Zukunft lebenden Menschen erreicht wird.[6] Präzisiert wurde das Leitbild im Jahre 1987 im Rahmen einer Umweltkonferenz der Vereinten Nationen, die von der damaligen norwegischen Ministerpräsidentin Brundtland geleitet wurde. Eine „nachhaltige Entwicklung“ muss die Vorraussetzung erfüllen, dass die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt werden, ohne das Risiko einzugehen, zukünftig nicht mehr in der Lage zu sein die Bedürfnisse der nachfolgenden Generationen befriedigen zu können.[7] Auf der Umweltschutzkonferenz im Jahre 1992, welche in Rio de Janeiro stattfand, erklärten sich insgesamt 179 Staaten bereit, dem Leitbild des „Sustainable Developments“ nachzukommen, indem sie zukünftig u.A. folgende Ziele verfolgen: Die Verbrauchsraten nicht regenerierbarer Ressourcen sollten deutlich gesenkt werden, und die Verbrauchsrate erneuerbarer Stoffe und Energien sollte deren Reproduktionsrate in der Zukunft nicht übersteigen dürfen. Zusätzlich sollte der Ausstoß an Emissionen die Aufnahme und Regenerationsfähigkeit von Umweltmedien wie z.B. Wasser und Luft nicht übersteigen.[8] Das sind nur Beispiele für einige wenige Ziele, die mit dem Leitbild der „nachhaltigen Entwicklung“ verfolgt werden.

3. Lageanalyse

Aus der Sicht vieler Bürger galten Anfang der siebziger Jahre Luft und Wasser noch als absolute Kollektivgüter, die allen Menschen ohne Einschränkungen zur Verfügung gestellt wurden, und für die auch keine Marktpreise existierten. Um eine Übernutzung dieser Güter zu vermeiden, begann der Staat, Gesetze zum Schutz der Umwelt zu erlassen. Diese Tatsache brachte viele Unternehmen dazu, ihrerseits über Maßnahmen zum Schutze der Umwelt nachzudenken. Anfangs war der betriebliche Umweltschutz fast ausschließlich technisch orientiert. Erst nach und nach wurde der Umweltschutz als prozessorientierte Querschnittsaufgabe erkannt, die alle Schritte in der Wertschöpfungskette berücksichtigen muss.[9] Trotz aller neuer Erkenntnisse wurde anfangs von zahlreichen Unternehmen ausschließlich ein reaktives Umweltmanagement verfolgt.[10] Im Rahmen von defensiven Basisstrategien wurde der betriebliche Umweltschutz nur langsam und mit relativ wenig Engagement in den Unternehmen umgesetzt. Es wurde in der Form von Anpassungsstrategien immer nur auf Umweltschutzanforderungen reagiert. Es kam nicht selten vor, dass sich Unternehmen der Hilfe von Wirtschaftsverbänden bedienten, um Umweltprojekte zu verhindern.[11] In vielen Fällen leistete man auch Widerstand und versuchte, z.B. mittels einer Verlagerung der Produktion ins Ausland, der deutschen Umweltgesetzgebung zu entfliehen.[12]

Seit Beginn der neunziger Jahre sehen viele Unternehmen im betrieblichen Umweltschutz nicht nur ein notwendiges Übel, sondern erkennen auch Chancenpotentiale, die sich aus einer pro-aktiven Ausrichtung des Umweltschutzes ergeben können.[13] Beispielsweise wird der Markt für Umweltschutztechnologien europaweit als einer der Märkte mit dem zukünftig größten Wachstumspotenzial eingestuft, so dass viele Betriebe hohe Marktchancen in der Entwicklung von Umwelttechnologien sehen.[14]

Im Rahmen von offensiven Strategien, wird der Umweltschutz als gleichwertiges Formalziel z.B. im Vergleich zur Gewinnmaximierung gesehen. Im Rahmen einer pro-aktiven Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten wird versucht, übermäßige Umweltbelastungen zu vermeiden. Es wird sich bemüht, gesetzliche Anforderungen vorzeitig und über das nötige Ausmaß hinaus zu erfüllen.[15]

Die Unternehmen die einen pro-aktiv ausgerichteten Umweltschutz betreiben, sehen in ihrem Handeln eine Reihe von unterschiedlichen Nutzungspotenzialen. Eine systematische Betrachtung der Umweltaktivitäten z.B. mit der Hilfe eines Umweltmanagementsystems, auf dessen Funktionsweise ich später in dieser Arbeit noch ausführlicher eingehen werde, beinhaltet i.d.R. die Möglichkeit, Kostensenkungspotenziale zu entdecken.[16] Beispielsweise ist es im Rahmen einer neuen Planung und Steuerung der Stoff- und Energieflüsse, mit der auch das Controlling konfrontiert werden kann, möglich, Kosten einzusparen.[17] Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen bietet ein effektives Umweltmanagement die Möglichkeit, den finanziellen Aufwand für Energie, die Beschaffung von Rohstoffen und die Abfallentsorgung in Grenzen zu halten.[18]

Ein weiterer Grund, warum viele Unternehmen sich für den betrieblichen Umweltschutz engagieren, ist dass sie darin die Chance sehen, ihr Image in der Öffentlichkeit zu verbessern. Auf der anderen Seite könnte man auch argumentieren, dass Unternehmen sich deshalb umweltgerecht verhalten, weil sie sonst einen Imageverlust befürchten.[19]

Es darf zusätzlich nicht unberücksichtigt bleiben, dass sich die Funktionsbereiche des Unternehmens, die besonders mit der Umweltproblematik konfrontiert werden wie z.B. das Controlling und das Marketing, sich mit den Ansprüchen unterschiedlichster Stakeholder auseinander zu setzen haben. Zu ihnen gehören u.A. direkte Anspruchsgruppen wie z.B. Eigenkapitalgeber, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung, die überwiegend die Gewinnziele des Unternehmens verfolgen.[20] Auf der anderen Seite existieren indirekte Anspruchsgruppen wie z.B. Gesetzgeber, Behörden, Fremdkapitalgeber, Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, der Handel und Bürgerinitiativen, um nur einige zu nennen. Die ökologische Betroffenheit dieser Anspruchsgruppen, mal abgesehen von den nationalen Behörden, ist zwar überwiegend als gering anzusehen, die Lage ändert sich aber oftmals in bestimmten Situationen bzw. im Rahmen bestimmter Ereignisse.[21] Ein Beispiel für so eine Situation wäre m.E. die Jahrhundertflut im Jahre 2002. Diese Naturkatastrophe hat viele Menschen für die Umweltproblematik wieder sensibilisiert.

Um sich dem Anspruchsdruck der soeben erwähnten Gruppen zu entziehen, müssen auch gesellschaftliche Werte mit ins Zielsystem integriert werden. In diesem Zusammenhang ist es für das Unternehmen wichtig, ökonomische und ökologische Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen.[22] Dieses ist dann völlig unproblematisch, wenn die Erreichung ökonomischer Ziele von den ökologischen Zielen unterstützt wird. Das ist nur leider nicht immer der Fall. Oft herrscht eine Ziel-Antinomie, wenn sich ökologische Zielvorstellungen negativ auf die ökonomischen Ziele auswirken. Dieses ist z.B. dann der Fall, wenn Umweltschonungsmaßnahmen sich negativ auf die Rentabilität des Unternehmens auswirken.[23]

Weitere Motive einer verstärkten Umweltorientierung sind u.a. die, dass man sich mittels ökologischer Innovationen zukünftig Wettbewerbsvorteile erhofft und das Unternehmen strategisch langfristig ökologieorientiert ausrichtet. Zusätzlich wird z.B. im Rahmen einer Umweltbetriebsprüfung versucht, Recht-Sicherheit im Bezug auf den betrieblichen Umweltschutz zu gewährleisten und das Risiko von Umweltunfällen zu minimieren. Letzteres zählt besonders für Unternehmen der chemischen Industrie.[24]

Dieses war ein kurzer Überblick über die Gründe einer verstärkten Umweltorientierung seitens des Unternehmens. In den folgenden Punkten sollen Funktionsweise, die Ziele und die speziellen Anforderungen des Öko-Controllings analysiert werden.

4. Das Öko- Controlling

Der Begriff des Controllings entstammt dem Nordamerika der dreißiger Jahre. Damals nahmen die Aufgaben des Rechnungswesens in den Unternehmen zu. Seinerzeit orientierte sich das Controlling fast ausschließlich an monetären Größen.[25] Im Laufe der Zeit kamen dem Controlling immer mehr Aufgaben zu. Dieses hatte zur Folge, dass heutzutage keine allgemeinverbindliche Definition des Begriffes existiert. Am besten lässt sich der Begriff wie folgt beschreiben. „Unter Controlling kann sowohl der Prozess der Datenerhebung, des Planens, Budgetierens, Steuerns, Implementierens, Kontrollierens usw. verstanden werden, als auch ein Set von Instrumenten zur Unterstützung desselben Prozesses ( z.B. Budgets, Pläne, Kennziffernsysteme).“[26] Die Hauptaufgabe des Controllings besteht meist darin, die Führungskräfte bei der Findung von Entscheidungen zu unterstützen. In der Praxis wird oftmals zwischen dem strategischen und dem operativen Controlling unterschieden. Das strategische Controlling sieht in der Sicherung des langfristigen Unternehmensbestands sein Hauptziel. Auf der anderen Seite stehen Größen wie z.B. Gewinn und Rentabilität im Rahmen des operativen Controllings im Vordergrund.[27]

Der Begriff des Öko- Controllings kann wie folgt definiert werden.“ Öko- Controlling ist ein Subsystem des Controllings, das durch systembildende und systemkoppelnde Koordination die Planungs,- Steuerungs-, Kontroll- und Informationsversorgungsfunktion des Controllings um ökologische Komponenten erweitert und auf diese Weise die Adaptions- und Koordinationsfähigkeit des Gesamtsystems unterstützt“.[28]

4.1 Ziele und Motive des Öko-Controllings

Eine wichtige Zielsetzung, die im Rahmen des Öko-Controllings von vielen Unternehmen verfolgt wird, ist die Erhaltung, die Findung und die Entwicklung gegenwärtiger und zukünftiger Erfolgspotenziale. Im Rahmen eines Optimierungsprozesses sollten gegenwärtige und zukünftige Risikopotenziale erkannt und vermieden werden.[29] Das Controlling kann mit der Aufgabe konfrontiert werden, Umweltschutz als Formalziel oder als Sachziel zu verfolgen. Wenn der betriebliche Umweltschutz als Formalziel verfolgt werden würde, dann bedeutet das, dass dieser als ein übergeordnetes Ziel im Zielsystem des Unternehmens vertreten sein würde. Dann würden Umsatz- und Rentabilitätsgrößen, sowie der Schutz der Umwelt als gleichberechtigte Zielsetzungen nebeneinander stehen. Dieses ist in der Praxis relativ unwahrscheinlich, weil dort i.d.R. ökologische Gesichtspunkte als Sachziel verfolgt werden. Das bedeutet, dass ökologische Zielsetzungen als Mittel zum Zweck dienen, um ein Formalziel wie die Gewinnmaximierung besser realisieren zu können.[30] Allerdings kann es in der Praxis ebenfalls durchaus vorkommen, dass der betriebliche Umweltschutz nur deshalb als Sachziel verfolgt wird, weil es die Gesetzgebung vorschreibt. In diesem Fall sieht das Unternehmen überhaupt keine Erfolgspotenziale.[31]

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen unternehmensinternen und unternehmensexternen Zielen, die im Rahmen des Öko-Controllings verfolgt werden. Beispiele für unternehmensinterne Zielsetzungen wären z.B. die Senkung von Kosten in den Bereichen Beschaffung, Produktion oder Absatz, die Erzielung von ökologisch orientierten Innovationsvorsprüngen bei der Entwicklung von neuen Produkten oder die Früherkennung von potenziellen Umweltschäden. Beispiele für unternehmensexterne Ziele wären z.B. der Aufbau eines ökologischen Images in der Öffentlichkeit, eine ausreichende Befriedigung der Nachfrage nach umweltverträglichen Produkten, der Zugang zu Finanzkapital oder die Abschöpfung von Fördermitteln bezüglich des Umweltschutzes.

Im Großen und Ganzen verfolgt das Öko-Controlling das Hauptziel, ökologische Chancen zu erkennen bzw. Risiken vorzeitig zu vermeiden. Im Idealfall sollen aus einer ökologischen Herausforderung ökonomische Erfolgsfaktoren entstehen.[32]

4.2 Die drei Schulen des Öko- Controllings

In der Praxis existieren mit den finanziellen, den ökologischen und den ökonomisch- ökologischen Ansätzen drei Schulen, die sich im Bezug auf ihre grundsätzliche Ausrichtung den umweltrelevanten Gesichtspunkten gegenüber erheblich unterscheiden. Im Folgenden werden die wesentlichen Unterschiede dieser drei Schulen genauer betrachtet.

4.2.1 Finanziell orientierte Ansätze

Diese Ansätze beinhalten Methoden, die eine ökologieorientierte Differenzierung des finanziellen Controllings und des Rechnungswesens anstreben. Es erfolgt eine eindimensionale Betrachtung der finanziellen Auswirkungen, welche von ökologieinduzierten Maßnahmen verursacht werden.[33] Als Entscheidungskriterien werden ausschließlich ökonomische Größen herangezogen. Unternehmensauswirkungen auf die ökonomische Umwelt berücksichtigt man im Rahmen ökonomischer Ansätze i.d.R. nicht. Man klammert sie entweder direkt aus oder stuft sie als nicht entscheidungsrelevante Nebeneffekte ökonomisch orientierter Maßnahmen ein.[34]

Wenn ein finanziell orientierter Ansatz im Unternehmen verfolgt wird, werden meist Methoden des Rechnungswesens wie z.B. die Kostenrechnung, angewendet, um ökologieinduzierte Kosten im Unternehmen zu planen, zu steuern und zu kontrollieren. Hiermit wird als oberstes Ziel verfolgt, den Einsatz finanzieller Mittel für absolut notwendige Umweltschutzmaßnahmen zu minimieren.[35]

Im Rahmen eines langfristig strategisch ausgerichteten Controllings werden i.d.R. für solche Umweltschutzmaßnahmen Gelder investiert, bei denen man positive Wettbewerbseffekte vermutet. Man betrachtet auch in diesem Fall die wirtschaftlichen Effekte des Umweltmanagements.[36] M.E. charakterisiert die Verfolgung eines ausschließlich finanziell orientierten Ansatzes ein altmodisches, reaktives Umweltmanagement, welches im betrieblichen Umweltschutz keine Chancenpotenziale für das Unternehmen erkennt.

4.2.2 Ökologisch orientierte Ansätze

Ein Unternehmen, welches einen ökologisch orientierten Ansatz verfolgt, führt parallel zum herkömmlichen, finanziell orientierten Controlling noch ein weiteres ökologisch orientiertes Controllingsystem, welches das Ziel verfolgt, die durch das Unternehmen verursachten Umweltwirkungen zu erfassen und zu steuern. Ähnlich wie bei einem finanziell orientierten Ansatz findet auch hier eine eindimensionale Betrachtung statt. Die entscheidende Messgröße ist in diesem Fall keine Geldeinheit sondern eine Umweltbelastungseinheit.[37] Ansätze dieses Typs dienen dem operativen Controlling und sind u.a. auf die Unterstützung von kurzfristig orientierten Umweltschutzmaßnahmen ausgerichtet. Oft sind diese Maßnahmen aufgrund äußerer Zwänge, wie z.B. dem Druck von Interessenverbänden bei der Beseitigung von Umweltschäden, vonnöten. Ökonomische Aspekte besitzen in diesen Fällen oftmals keine Entscheidungsrelevanz. Wenn im Rahmen eines strategischen Controllings ökologisch orientierte Ansätze angewendet werden, dann verfolgen diese das Ziel, langfristige Umweltschutzziele ökologisch effektiv umzusetzen. Mögliche Auswirkungen auf den Wettbewerb werden im Rahmen ökologisch orientierter Ansätze nicht berücksichtigt.[38]

4.2.3 Ökonomisch- ökologische Ansätze

Ökonomisch-ökologische Konzepte streben eine Integration der anderen beiden Schulen an. Es sollen sowohl die finanziellen Wirkungen ökologisch relevanter Handlungen, als auch die ökologischen Wirkungen wirtschaftlicher Handlungen bewertet und gesteuert werden. Als Messgrößen dieser zweidimensionalen Betrachtung werden in diesen Fällen die Geldeinheit pro Umweltbelastungseinheit bzw. die Umweltbelastungseinheit pro Geldeinheit herangezogen.[39] Diese Art von Ansätzen berücksichtigt schwerpunktmäßig die Effizienz beim Umgang mit ökonomischen und ökologischen Ressourcen.[40] Als zumindest indirektes Ziel wird in diesem Zusammenhang die Sicherung der Unternehmensexistenz mittels der Befriedigung ökologischer Bedürfnisse verfolgt. Ökonomische Zielsetzungen finden in diesem Zusammenhang ebenfalls eine ausreichende Berücksichtigung.[41]

4.3 Funktionen des Öko-Controllings

Funktionen, die im herkömmlichen Controlling eine Rolle spielen, wie Planung, Steuerung, Koordination, Informationsversorgung und Kontrolle, spielen auch im Öko-Controlling eine wichtige Rolle. Das ist ein Grund dafür, auf einige von ihnen in den folgenden Punkten ausführlicher einzugehen.

4.3.1 Die Planungsfunktion

Zu den grundsätzlichen Planungsaufgaben gehört die Entwicklung einer Vielzahl unterschiedlicher Einzelpläne, die wiederum zu einem Gesamtplan zusammengeführt werden müssen. Die Teildisziplinen, die in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden sollten, wären u.a. die Budgetierung, die Maßnahmenplanung, die Prämissenplanung, die Ressourcenplanung, die Terminplanung, und die Organisationsplanung, um nur einige Beispiele zu nennen. Kurzfristige, mittelfristige und langfristige Zielsetzungen müssen dabei noch zusätzlich berücksichtigt werden.[42]

Wenn ein Unternehmen langfristig seine Chancen im Umweltschutz suchen will, dann muss in die Zukunft geschaut und rechtzeitig strategisch geplant werden. Um überhaupt planen zu können, müssen rechtzeitig im Rahmen einer Umweltanalyse Informationen über relevante Sachverhalte im Unternehmen oder dessen Umwelt, wie z.B. Trends über die Entwicklung der Märkte, der Umweltpolitik oder der wirtschaftlichen Situation von Mitbewerbern gewonnen werden. Um effektiv für die Zukunft planen zu können, macht es zusätzlich noch Sinn, eine Unternehmensanalyse durchzuführen, die das Ziel verfolgt, die gegenwärtigen und zukünftigen ökologischen Stärken und Schwächen z.B. im Bezug auf die ökologische Effizienz der Fertigungsanlagen aufzuzeigen und diese mit denen der Wettbewerber zu vergleichen.[43]

Die Ergebnisse der Umwelt- und der Unternehmensanalyse können als Grundlage für die strategische Planung dienen, welche als Hauptziel verfolgt, Konzepte zur langfristigen Existenzsicherung des Unternehmens zu entwickeln. Als Instrumente der strategischen Planung dienen u.a., strategische Analysetechniken wie die Portfolio- und GAP-Analysen, auf deren Funktionsweisen im Rahmen dieser Arbeit aber nicht weiter eingegangen wird.[44]

4.3.2 Die Koordinationsfunktion

Die Koordinationsaufgabe im Rahmen des herkömmlichen Controllings besteht darin, sämtliche Pläne und Maßnahmen mit den übergeordneten Zielsetzungen des Gesamtunternehmens abzustimmen. Dieses wäre z.B. dann vonnöten, wenn das Unternehmen sich zukünftig die Steigerung der Gesamtkapitalrentabilität zum Ziel setzt. Dann müssten nämlich bereichsübergreifend mögliche Kostensenkungen in den zusammenhängenden Geschäftsbereichen koordiniert werden.[45] Diese Koordination gestaltet sich oftmals schon deshalb als schwierig, weil zwischen den einzelnen Funktionsbereichen oftmals Interdependenzen existieren.[46]

Um einen effektiven Umweltschutz betreiben zu können, müssen in allen Funktionsbreichen und auf allen Hierarchieebenen Umweltziele verfolgt und auch unterstützt werden. Die Aufgabe des Öko-Controllings besteht darin, die Umweltaktivitäten der einzelnen Teilbereiche und Stellen zu koordinieren. Ein abgestimmtes Verhalten von einzelnen Teilbereichen kann nur mittels einer zielgerichteten Informationsversorgung gewährleistet werden.[47] Die Koordinationsaufgabe beschränkt sich im Übrigen nicht auf die interne Koordination. Zusätzlich ist es mittlerweile durchaus sinnvoll, ein überbetriebliches Schnittstellenmanagement zu betreiben. Die Gestaltung einer überbetrieblichen Koordination stellt aufgrund einer zunehmenden Verschärfung der Umweltgesetzgebung, und der steigenden Zahl von behördlichen Kontrollen, sowie steigender gesellschaftlicher Ansprüche an den betrieblichen Umweltschutz ein wichtiges Aufgabenfeld des Controllings dar.[48]

4.3.3 Die Steuerungsfunktion

Durch das Formulieren von Zielen werden alle Entscheidungen, die von der Unternehmensleitung getroffen werden müssen, i.d.R. auf die Erreichung eines bestimmten Soll-Zustandes ausgerichtet. Neben ökonomischen Entscheidungskriterien werden mittels der Formulierung von Umweltzielen zusätzlich ökologische Aspekte mit in die Zielsetzungen einbezogen, wodurch wiederum das Unternehmensverhalten gesteuert wird.[49]

Die besondere Bedeutung der Steuerungsfunktion ergibt sich aus der Tatsache, dass die geplanten Ziele, die damit verbundenen Maßnahmen und die prognostizierten Entwicklungen so verlaufen, wie man es geplant und es sich auch erwünscht hat. Daher ist in allen unternehmerischen Bereichen eine permanente Feinabstimmung und Lenkung aller Unternehmensaktivitäten vonnöten. In Anbetracht dieser Tatsache spielt die bereits erwähnte Koordinationsaufgabe wieder eine wichtige Rolle, weil sie eine alle Funktionsbereiche umfassende Steuerung sicherstellen muss.[50]

Die Steuerung der Unternehmensaktivitäten erfolgt in der Praxis oftmals mittels der Formulierung von Indikatoren ( Kennzahlen ), deren Funktionen wiederum zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Arbeit ausführlich betrachtet werden.[51]

4.3.4 Die Kontrollfunktion

Im Rahmen der Kontrollfunktion soll das Unternehmensgeschehen daraufhin überprüft werden, in wie weit die gesetzten Ziele erreicht wurden. Es findet ein Vergleich zwischen den geplanten und den realisierten Größen statt. Die Abweichungen, die man im Rahmen eines Soll-Ist-Vergleiches feststellt, müssen anschließend auf ihre Ursachen hin untersucht werden.[52] Diese Art von Kontrolle nennt man Ergebniskontrolle.

Neben der Kontrolle von Ergebnissen müssen zusätzlich noch innerbetriebliche Verfahrensweisen überprüft werden. Im Rahmen einer Verfahrenskontrolle soll der komplette Planungsprozess daraufhin überprüft werden, inwieweit er auch tatsächlich seine Anwendung findet. Z.B. muss in einigen Fällen überprüft werden, inwieweit von Seiten der Mitarbeiter Bemühungen existieren, die Planungen bezüglich der Implementierung eines Umweltmanagementsystems tatsächlich umzusetzen. Für die Erfüllung der Kontrollaufgaben sollte der Controller bestimmte Schlüsselqualifikationen unbedingt besitzen. Er muss u.a. in der Lage sein, konstruktiv mit den Mitarbeitern der betroffenen Abteilungen diskutieren und bei Streitigkeiten vermitteln zu können.[53]

4.3.5 Die Informations- und Kommunikationsfunktion

Angesichts von zahlreichen Informations- und Bewertungsproblemen bei der Bewältigung von unternehmensbezogenen Umweltschutzproblemen, besteht eine wesentliche Aufgabe des Controllings darin, den Entscheidungsträgern entscheidungsrelevante Informationen bereitzustellen.[54] Die Informationen müssen dabei nicht nur beschafft, sondern auch noch in einer Art und Weise aufbereitet werden, dass sie dem Management bedarfsorientiert übermittelt werden können.[55] Eine spezielle Aufgabe könnte beispielsweise die sein, Umweltkosten, die im Rahmen des Produktionsprozesses anfallen, Profit-Centern oder auch bestimmten Produkten zuzuordnen.[56]

Die Aufgabe der Informationsversorgung ist nicht nur auf die Bedürfnisbefriedigung interner Zielgruppen ausgerichtet, sondern betrifft auch die Kommunikation mit externen Anspruchsgruppen. Z.B müssen in einigen Unternehmen von Zeit zu Zeit Umweltberichte angefertigt und anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.[57]

Das Instrumentarium, welches zur Erfüllung dieser Aufgabe verwendet wird, ist vielseitig. Neben der Kosten- und Leistungsrechnung finden ebenfalls Input-Outputrechnungen ihre Anwendung.[58] Mit der Kennzahlenrechnung existiert noch ein weiteres Controllinginstrument, welches fast in allen Funktionsbereichen seine Anwendung findet und im Rahmen dieser Arbeit noch ausführlich dargestellt wird.

5. Die Instrumente des Öko-Controllings

Im Folgenden sollen mit den Umweltkennzahlen, den Öko-Bilanzen, dem zertifizierbaren Umweltmanagementsystem nach Emas und der Sustainability Balanced Scorecard vier Instrumente des Öko-Controllings auf ihre Funktionsweise, ihre Anforderungen und ihre Stärken sowie ihren Schwächen hin untersucht werden.

5.1 Umweltkennzahlen

Seit langer Zeit finden Kennzahlen in der Betriebswirtschaftslehre ihre Anwendung. Sie werden dort als Hilfsmittel für Planungs,- Steuerungs- und Kontrollprozesse im Unternehmen eingesetzt. Aus einer Vielzahl qualifizierter Daten sollen sie Einzelinformationen herausfiltern, um diese für den Nutzer transparent werden zu lassen.[59]

Nach Goldmann und Weber werden betriebliche Umweltkennzahlen dahingehend definiert, dass sie einen betrieblichen Sachverhalt, der direkt oder indirekt die natürliche Umwelt beeinflusst, quantifiziert darstellen. Sie haben die Aufgabe, sich auf die wesentlichen Umweltauswirkungen, die vom Unternehmen ausgelöst werden, zu konzentrieren und mit Hilfe der gewonnenen Informationen mögliche Umweltziele operationalisierbar und messbar zu machen. Die Veränderung einer Kennzahl soll Erfolge bzw. Misserfolge einer Maßnahme im Bezug auf die erwünschte Zielerreichung darstellen.[60]

Man unterscheidet bei der Betrachtung von Kennzahlen zwischen absoluten und relativen Größen. Absolute Zahlen informieren direkt und unmittelbar über bestimmte Sachverhalte und lassen sich wiederum u.a. in Summen, Differenzen und Mittelwerten unterteilen.[61] Beispiele für umweltorientierte absolute Größen wären der Stromverbrauch (Summe), Differenzen im Energieverbrauch unterschiedlicher Perioden oder der durchschnittliche Energieverbrauch im Jahr (Mittelwert).[62]

Relative Zahlen, welche auch Verhältniszahlen genannt werden, besitzen eine größere Aussagekraft als absolute Größen, weil sie es ermöglichen, eine Größe ins Verhältnis zu einer zweiten zu setzen, um diese dann wiederum in Relation zu anderen Werten zu betrachten.[63] Relative Größen lassen sich wiederum in Gliederungszahlen und Beziehungszahlen unterteilen. Gliederungszahlen informieren über den Anteil bestimmter Teilgrößen an einem Ganzen. Ein Beispiel hierfür wäre der Anteil von Recyclingstoffen am Gesamtrohstoffeinsatz.

Beziehungszahlen setzen verschiedenartige Zahlen, welche in einem logischen Zusammenhang stehen, in Beziehung zueinander. Ein Beispiel für eine umweltorientierte Gliederungszahl wäre der Energieverbrauch bezogen auf die Produktionsmenge.[64]

5.1.1 Ziele und Aufgaben von Umweltkennzahlen

Die Bildung von Umweltkennzahlen kann als Vorraussetzung angesehen werden, wenn das Controlling Umweltbelastungen erkennen und Chancenpotenziale daraus ableiten will.[65] Ein wichtiges Ziel der Kennzahlenbildung besteht darin, die Komplexität unterschiedlichster Sachverhalte zu reduzieren und zusätzlich Ursache-Wirkungsketten für den Anwender sichtbar werden zu lassen.[66]

Umweltkennzahlen gewannen in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung, weil sie eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten besitzen.[67] Ein Anwendungsgebiet wären u.a. Soll -Ist Vergleiche, in deren Rahmen Abweichungen vom Zielzustand, wie z.B. das Überschreiten eines Emissionsgrenzwertes, so frühzeitig erkannt werden können, dass es immer noch möglich sein würde, Korrekturmaßnahmen einzuleiten, bevor das Unternehmen mit der Umweltgesetzgebung in Konflikt gerät. Zusätzlich erlaubt die Kennzahlenrechnung auch Zeitreihenvergleiche, die wiederum das Ziel verfolgen, Veränderungen der betrieblichen Umweltsituation messbar zu machen. Mit Hilfe dieser Analyseverfahren lassen sich Trends in der Datenentwicklung erkennen und deren Ursachen näher erforschen.[68] Eine Analyse vergangenheitsorientierter Daten, die mittels Kennzahlen aufbereitet wurden, erlaubt es, strategische Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.[69]

Ein weiteres Anwendungsgebiet von Umweltkennzahlen wäre das Benchmarking. Im Rahmen eines Betriebsvergleiches könnten Umweltkennzahlen verschiedener Betriebe im weitesten Sinne miteinander verglichen werden. Ziel eines ökologisch orientierten Benchmarkings ist es, die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens im Bezug auf die Umweltproblematik mit anderen Unternehmen zu vergleichen, um zu erkennen, in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht. Ein Benchmarking erlaubt im übrigen nicht nur Vergleiche mit Konkurrenten, sondern es kann auch betriebsintern z.B. zwischen unterschiedlichen Filialen erfolgen.[70]

Auch in Verbindung mit anderen Instrumenten des Öko-Controllings, wie den Ökobilanzen oder einem nach Emas zertifizierten Umweltmanagementsystem, finden Kennzahlen ihre Anwendung. Innerhalb eines Umweltmanagementsystems dienen sie zur Darlegung der kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Zusätzlich ermöglichen sie im Rahmen einer Veröffentlichung, eine kennzahlengestützte Umweltberichterstattung.[71]

5.1.2 Anforderungen an die Umweltkennzahlen

Wenn Kennzahlen die hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden, wirklich erfüllen sollen, dann müssen sie einige an sie gestellte Anforderungen erfüllen. Zunächst müssten sie, wenn sie operabel sein sollen, den Grundsatz der Validität erfüllen. Hierbei stellt sich die Frage, ob man auch das misst, was man messen will. Das bedeutet, dass Kennzahlen genau das erfassen müssen, was sie auch zu erfassen beabsichtigen.[72] Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Zuverlässigkeit (Reliabilität). Wenn eine Untersuchung mehrfach von verschiedenen Personen zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten mit verschiedenen Instrumenten durchgeführt wurde, ist sie nur dann reliabel, wenn die Ergebnisse trotzdem völlig identisch sind. Das bedeutet nichts anderes, als dass, die Ergebnisse identisch sein müssen, wenn zwei Personen oder Gruppen zu verschiedenen Zeitpunkten einen Tatbestand mit der Hilfe der Kennzahlenrechnung erheben, um das Kriterium der Reliabilität zu erfüllen.[73]

Um Kennzahlenvergleiche vornehmen zu können, muss erst einmal die Vergleichbarkeit gegeben sein, um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Um überhaupt vergleichende Aussagen ermöglichen zu können, müssen die Kennzahlen in jeder Periode nach den gleichen Erfassungskriterien erhoben und aufbereitet werden. Verbesserungsziele, auf die Kennzahlen aufmerksam machen sollen, müssen vom Unternehmen auch beeinflussbar sein.

Ein weiteres Kriterium, welches Kennzahlen erfüllen sollten, ist dass sie vom Anwender leicht verstanden werden können und seinen Informationsbedarf ausreichend befriedigen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Kennzahlensysteme, auf deren Funktion im Folgenden eingegangen wird, sich auf die wichtigsten Daten beschränken.[74]

[...]


[1] Vgl. Funk R., Umweltmanagement und Umweltaudit für Kommunen, Aachen 2000, S.28

[2] Vgl. Bleis C., Öko-Controlling, Frankfurt am Main 1995, S.21

[3] Vgl. Meffert H. / Kirchgeorg M., Marktorientiertes Umweltmanagement, 3.Aufl., Stuttgart 1998, S.8

[4] Simonis U., Stichwort Umweltpolitik, in Nohlen D. (Hrsg.), Lexikon der Politik, München 2001, S.3

[5] Vgl. o.V., Zukunftsfähiges Zürich, Programm: Ziele und Handlungsgrundsätze einer nachhaltigen Entwicklung, Zürich 1999, S.2

[6] Vgl. Majer H., Ökologisches Wirtschaften, 2.Aufl., Berlin 1995, S.12

[7] Vgl. Seifert E.K., Sustainable Development - von der Vision zur Aktion, in Winter G. (Hrsg.), Das umweltbewusste Unternehmen, 6. Aufl., München 1998, S.21

[8] Vgl. Burschel C., Nachhaltiges Wirtschaften in KMU, in: Seidel E. (Hrsg.), Betriebliches Umweltmanagement im 21. Jahrhundert, Berlin 1999, S.31

[9] Vgl. Steger U., Der Weg zum systematischen Umweltschutz, in Bundesumweltministerium (Hrsg.), Umweltmanagementsysteme - Fortschritt oder heiße Luft, Frankfurt 2000, S.13

[10] Vgl. Rüdiger C., Controlling und Umweltschutz, in: Dyckhoff H. / Ahn H.(Hrsg.), Produktentstehung, Controlling und Umweltschutz, Heidelberg 1998, S.278

[11] Vgl. Wendt A., Aspekte eines innovationsorientierten Umweltmanagements in mittelständischen Unternehmen, Karlsruhe 1999, S.78

[12] Vgl. Schulz K., Ökologische Betroffenheit als Richtgröße des betrieblichen Umweltmanagements, Wiesbaden 1998, S. 35 / Vgl. Jehle E., Ökologieorientierte Wertanalyse, in: Krallmann H. (Hrsg.), Herausforderung Umweltmanagement, Berlin 1996, S.213

[13] Vgl. Schulz K., a.a.O., S.36

[14] Meffert H., Marktorientierte Unternehmensführung im Wandel, Wiesbaden 1999, S. 355

[15] Vgl. Schulz K., a.a.O., S.36

[16] Vgl. Seidensticker A., Umweltmanagement und Umweltmanagementsysteme, in: Schitag Ernst & Young. (Hrsg.), Das Buch des Umweltmanagements, Weinheim 1995, S.6

[17] Vgl. Stoltenberg U. / Funke M., Betriebliches Ökocontrolling, Wiesbaden 1996, S.44

[18] Vgl. Wolf M., Umweltschutz und Ökocontrolling - zukunftsorientiertes Engagement, in: Umweltmanagement und Ökocontrolling, in: Landesinnung der Gebäudereiniger Hamburg. ( Hrsg.), Hamburg 1998, S.3

[19] Vgl. Armbröster D., Umweltmanagement – Erfahrungen eines mittelständischen Unternehmens der Kunststoffindustrie, in: Schitag Ernst & Young (Hrsg.), Das Buch des Umweltmanagements, Weinheim 1995, S.46

[20] Vgl. Tischler K., Ökologische Betriebswirtschaftslehre, München 1996, S.108

[21] Vgl. Dyllick T., Praktische Realisierung des Umweltmanagements in entwickelten Volkswirtschaften am Beispiel des Umweltmanagement-Barometers Schweiz in: Kramer M./ Reichel M. (Hrsg.), Internationales Umweltmanagement und europäische Integration, Wiesbaden 1998, S.37

[22] Konetzny W., Öko-Controlling, in: www.mkonetzny.de/aufsatz/oekocom.htm , (Stand: .8/2003), S.1

[23] Vgl. Tischler K., a.a.O., S.109

[24] Vgl. Herrmanns K., Das Instrument des Umwelt-Audits für den kommunalen Bereich, in: Pfaff-Schley H. (Hrsg.), Kommunales Öko-Audit, Heidelberg 1998, S.8

[25] Vgl. Hummel J., Strategisches Öko-Controlling, am Beispiel der textilen Kette, Wiesbaden 1997, S.45

[26] Schaltegger S., Kempke S., Öko-Controlling, in: ZFB, Betriebliches Umweltmanagement, Wiesbaden 2/96 , S. 149

[27] Vgl. Schaltegger S. / Kempke S. (a), Mit Öko-Controlling zur Öko-Effizienz, in: Schaltegger S. /Sturm A. (Hrsg.), Öko-Effizienz durch Öko-Controlling, Zürich 1995, S.1

[28] Fassbender-Wynands E. / Seuring S.A., Grundlagen des Umweltcontrolling, in: Baumast A. / Pape J. (Hrsg.), Betriebliches Umweltmanagement, Stuttgart 2001, S.140

[29] Vgl. o.V., Öko-Controlling, in: www.unister.de/Unister/wissen/sf_lexikon/ausgabe_stichwort1244_0.html (Stand 8/2003) S.1

[30] Vgl., Fassbender-Wynands E. / Seuring S.A., a.a.O., S. 141

[31] Vgl. Schiller J., Gestaltung eines Umweltberichtssystem als Aufgabe des ökologieorientierten Controlling, Kiel 1999 in: www.hausarbeiten.de (Stand 15.8.2003), S.3

[32] Vgl. Konetzny M., a.a.O, S.2

[33] Vgl. Schaltegger S. / Kempke S., a.a.O., S.150

[34] Vgl. Spiegelberg S., Das strategische Öko-Controlling – Ein ökonomisch- ökologisch integriertes Konzept zur Unterstützung des strategischen Umweltmanagements in Unternehmen, Hamburg 1998, S.103

[35] Vgl. Spiegelberg S., a.a.O., S.104

[36] Vgl. Spielberg S., a.a.O., S.105

[37] Vgl. Schaltegger S. / Kempke S., a.a.O., S.11

[38] Vgl. Spiegelberg S., a.a.O. S.105

[39] Vgl. Schaltegger S. / Kempke S., a.a.O., S.151

[40] Vgl. Spiegelberg S., a.a.O. S.105

[41] Vgl. Spiegelberg S., a.a.O., S.106

[42] Vgl. Kirschten U., Einführung eines Öko-Controlling, Wiesbaden 1998, S.132

[43] Vgl. Stoltenberg U. / Funke M., a.a.O., S.47 f.

[44] Vgl. Stoltenberg U. / Funke M., a.a.O., S.48

[45] Vgl. Schaltegger S. / Kempke S. (a), a.a.O., S.10

[46] Vgl. Spiegelberg S., a.a.O., S.57

[47] Vgl. Stoltenberg U. / Funke M., a.a.O., S.35

[48] Vgl. Meffert H. / Kirchgeorg M., a.a.O., S.414

[49] Vgl. Tischler K., a.a.O., S.114

[50] Vgl. Fassbender-Wynands E. / Seuring S., a.a.O., S.143

[51] Vgl. Schaltegger S. / Kempke S. (a), a.a.O., S.10

[52] Vgl. Stoltenberg U. / Funke M., a.a.O., S.35

[53] Kirschten U., a.a.O., S.133

[54] Vgl. Meffert H. / Kirchgeorg M., a.a.O., S.413

[55] Vgl. Spiegelberg S., a.a.O., S.56

[56] Vgl. Schaltegger S., Schreibt ihr Unternehmen auch „grüne“ Zahlen, in: Gabler Magazin, Wiesbaden 1/1997, S. 13

[57] Vgl. Fichter K., Der Ablauf des Gemeinschaftssystems mit Öko-Controlling zum zertifizierten Umweltmanagementsystem, in: Fichter K. (Hrsg.), Die EG-Öko-Auditverordnung, Wien 1995, S.67

[58] Vgl. Stoltenberg U / Funke M., a.a.O., S.35

[59] Vgl. Rauberger R./ Wagner B., Sachstandanalyse „Betriebliche Umweltkennzahlen, Berlin 1997, S.21

[60] Vgl., Rauberger R. / Wagner B., a.a.O., S.23

[61] Vgl. Groll K.H., Das Kennzahlensystem zur Bilanzanalyse, München 2000, S.9

[62] Vgl. Rauberger R. / Wagner B., a.a.O., S.24

[63] Vgl. Kütting K.H. / Weber C.P., Die Bilanzanalyse, 6.Aufl., Stuttgart 2001, S.25

[64] Vgl. Rauberger R. / Wagner B., a.a.O., S.25

[65] Vgl., o.V., Methoden zur Ermittlung betrieblicher Umweltkennzahlen, in: www.vms.at/3/3_2_3.htm, (Stand 8/2003), S.1

[66] Vgl. Seidel E., Umweltorientierte Kennzahlen und Kennzahlensysteme- Leistungsmöglichkeiten und Leistungsgrenzen, in: Seidel E. / Clausen C. / Seifert E.K. (Hrsg), Umweltkennzahlen, München 1998, S.11

[67] Vgl., Pape J. / Pick E. / Goebels T., Umweltkennzahlen und –Systeme zur Umweltleistungsbewertung, in: Baumast A. / Pape J. (Hrsg.), Betriebliches Umweltmanagement, Stuttgart 2001, S. 178

[68] Vgl. Rauberger R. / Wagner B., a.a.O., S.26

[69] Vgl. Schott G., Kennzahlen-Instrumente der Unternehmensführung, 4.Auflage, Wiesbaden 1981, S.13

[70] Vgl. Rauberger R./ Wagner B., a.a.O., S.26

[71] Vgl. Rauberger R. / Wagner B., a.a.O., S.27

[72] Vgl. Friedrichs J., Methoden empirischer Sozialforschung, 14.Aufl., Opladen 1980 / Vgl. Seidel E., a.a.O., S.12

[73] Vgl. Seidel E., a.a.O., S.12 / Vgl. Stier W., Empirische Forschungsmethoden, Berlin 1999, S.100

[74] Vgl. o.V., Umweltkennzahlen, in: www.umwelt.dlr.de/main/ums-def-kz.htm, S.1

Details

Seiten
91
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783832479930
ISBN (Buch)
9783838679938
Dateigröße
743 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v223018
Institution / Hochschule
Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (ehem. Hochschule für Wirtschaft und Politik) – Betriebswirtschaftslehre
Note
1,3
Schlagworte
umweltmanagement öko-audit umweltschutz öko-bilanz balanced scorecard

Autor

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Titel: Möglichkeiten und Grenzen einzelner Instrumente des Ökocontrollings