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Zur Bedeutung der phonologischen Bewusstheit für Lese- und Rechtschreibleistungen und Möglichkeiten der Erhebung mittels ausgewählter diagnostischer Verfahren im deutschen Sprachraum

©2003 Examensarbeit 91 Seiten

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Erkenntnissen der neuesten Studien auf diesem Forschungsgebiet. Die phonologische Bewusstheit steht im Mittelpunkt der Betrachtungen, da die Bedeutsamkeit dieser für Lese- und Rechtschreibleistungen durch verschiedene Studien herausgestellt wurde. Fähigkeiten zur Analyse und Synthese von sprachlichen Einheiten wie zum Beispiel Silben oder Lauten gelten demzufolge als Vorläufermerkmale für den Schriftspracherwerb. Das bedeutet, dass frühe Fertigkeiten der phonologischen Bewusstheit spätere Leistungen im Lesen und Rechtschreiben voraussagen können. Diese Erkenntnis ermöglicht eine frühe Identifikation von risikobehafteten Kindern und rechtzeitige Prävention durch spezielle Förderprogramme. Das Ziel der Arbeit liegt im Wesentlichen in der Herausarbeitung und Betrachtung der Forschungsergebnisse zum Zusammenhang der phonologischen Bewusstheit mit Lese- und Rechtschreibleistungen und dem Aufzeigen diagnostischer Möglichkeiten sowohl für den Vorschul- als auch den Schulbereich.
Die Arbeit gliedert sich in sieben Kapitel, von denen die Kapitel vier bis sieben die Kernpunkte der Thematik, das heißt die phonologische Bewusstheit im Zusammenhang mit Lese- und Rechtschreibleistungen und entsprechende diagnostische Erhebungsverfahren behandeln.
Der Einstieg in die Thematik erfolgt im zweiten Kapitel über ausgewählte Aspekte zum ungestörten Schriftspracherwerb. Es werden historische und neuere Forschungsergebnisse zum Lesen und Rechtschreiben beschrieben, die für das Verständnis von gestörten Abläufen dieser Prozesse notwendig sind. Im Mittelpunkt steht das „Zwei-Wege-Modell“ des Worterkennens von COLTHEART (1978) und das „Stufenmodell der Entwicklung kindlicher Lese- und Schreibstrategien“ von GÜNTHER (1995).
Daran anknüpfend wird im dritten Kapitel auf Aspekte des gestörten Schriftspracherwerbs eingegangen. Die Grundzüge der klassischen Legasthenieforschung werden in groben Zügen beschrieben, um die in den 70er Jahren einsetzende Kritik verständlich zu machen. Die kritische Auseinandersetzung der Wissenschaftler mit dem Legastheniekonzept ermöglichte die Hinwendung zu neueren Ansätzen und Konzepten der Lese- und Rechtschreibforschung, welche im dritten Teil des Kapitels dargelegt werden.
Im vierten Kapitel richtet sich das Hauptaugenmerk auf die „phonologische Bewusstheit“. Nach Einordnung des Begriffs unter die übergeordneten Forschungsbereiche der „metalinguistischen […]

Details

Seiten
91
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783832475819
ISBN (Paperback)
9783838675817
DOI
10.3239/9783832475819
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Heilpädagogische Fakultät
Erscheinungsdatum
2004 (Januar)
Note
1,0
Schlagworte
schriftspracherwerb legasthenie leseforschung bisc hörhausen

Autor

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Titel: Zur Bedeutung der phonologischen Bewusstheit für Lese- und Rechtschreibleistungen und Möglichkeiten der Erhebung mittels ausgewählter diagnostischer Verfahren im deutschen Sprachraum