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Entwicklung der Freizeitmobilität mit besonderem Augenmerk auf die Entwicklung nach dem 11. September

Diplomarbeit 2003 92 Seiten

Tourismus - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Vorstellung des Unternehmens: der ÖAMTC
1.2.1 Der Leitgedanke – die Sicherung der Mobilität
1.2.2 Der ÖAMTC Touristik- und Reiseservice
1.2.3 Die Unternehmensziele

2 Grundlagen: Freizeit und Mobilität
2.1 Freizeit
2.1.1 Definition
2.1.2 Entstehung der Freizeit
2.1.3 Die Aufteilung des Lebenszeitbudgets
2.1.4 Freizeit als bedeutender Wirtschaftssektor
2.2 Mobilität
2.2.1 Definition
2.2.2 Die drei Bedeutungsinhalte der Freizeitmobilität
2.2.3 Freizeitmobilität als Wohlstandsphänomen
2.2.4 Mobilität als Leitbild und Lebensprinzip

3 Ursachen und Motive für die Fortbewegung in der Freizeit
3.1 „Die Angst etwas zu verpassen“
3.2 Das Kontrasterleben zum Alltag
3.3 Die Sehnsucht nach dem Ferienparadies
3.4 Ursachen der Reiselust

4 Freizeit-Wunschaktivität Nr. 1: Reisen
4.1 Der internationale Tourismus
4.2 Die Tourismusbranche: Eine Wachstumsbranche
4.3 Die Reisebranche in ständiger Veränderung
4.3.1 Eventtourismus
4.3.2 Wellness-Tourismus
4.3.3 Städtetourismus

5 Der 11. September
5.1 Der 11. September - Eine Bestandsaufnahme
5.1.1 Auswirkungen des 11. September auf die Weltwirtschaft
5.1.2 Auswirkungen des 11. September auf die Airline-Branche
5.1.2.1 Fluggesellschaften USA
5.1.2.2 Fluggesellschaften Europa
5.1.3 Auswirkungen des 11. September auf die Tourismusbranche
5.2 „Nach dem 11. September ist nichts mehr wie es war?“
5.2.1 Tourismusanalyse Österreich/Deutschland: Ein Zwei-Länder-Vergleich
5.2.1.1 Bilanz der Reisesaison
5.2.1.2 Bilanz der Reisesaison
5.2.1.3 Reiseabsichten
5.2.2 Untersuchung der „Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.“
5.2.3 “European Travel Monitor“
5.2.4 Befragung des Online-Reiseportals „TravelScout24“
5.3 Fazit

6 Verhalten in Krisenzeiten
6.1 Auswirkungen von Krisen auf das Reiseverhalten
6.1.1 Faktoren des Reiseverhaltensprozesses
6.1.2 Berichterstattung der Medien
6.1.3 Auftreten und Ausmaß von Krisen
6.1.4 Individuelle Betroffenheit
6.1.5 Persönliche Einflussnahme
6.1.6 Objektives Gefährdungspotential
6.2 Auswirkungen von Krisen auf Reiseunternehmen
6.3 Verhalten von Reiseunternehmen hinsichtlich Krisenzeiten

7 Die Freizeitmobilität von morgen
7.1 Reisetrends nach dem 11. September
7.1.1 Trend 1: Zunehmendes Sicherheitsbewusstsein
7.1.2 Trend 2: Nachfrage nach erdgebundenen Reisen
7.1.3 Trend 3: Kürzere aber häufigere Urlaube
7.1.4 Trend 4: Kurzfristiges Buchungsverhalten
7.1.5 Trend 5: Inlandsreisen und Reisen in Nachbarländer
7.2 Reisetrends der Zukunft
7.2.1 Trend zur Individualisierung
7.2.2 Trend zu billigen Ferien
7.2.3 Trend zu häufigeren und kürzeren Reisen
7.2.4 Trend zu Studienreisen und Kulturtourismus
7.2.5 Trend zu mehr Wohlbefinden in den Ferien
7.2.6 Trend in die Ferne
7.2.7 Trend zum Erlebnis

8 Schlussbetrachtung

9 QUELLENANGABEN

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Dienstleistungen des ÖAMTC

Abb. 2: Unternehmensziele des ÖAMTC

Abb. 3: Vierzig Jahre Arbeitszeitverkürzungen

Abb. 4: Vierfacher Zuwachs an Freizeit in 40 Jahren

Abb. 5: Aufteilung der Gesamtlebenszeit in Kategorien

Abb. 6: Vorstellung der „vollkommenen Freizeitgestaltung“

Abb. 7: Motive einer massenhaften Freizeitmobilität

Abb. 8: Gründe der Steigerung der Reiseintensität seit

Abb. 9: Wesentliche Faktoren für den Wachstum der Tourismusbranche

Abb. 10: Wachstum wichtiger Tourismus-Ziele in Europa im Vergleich zum Vorjahr

Abb. 11: Die Tourismusbranche – eine Wachstumsbranche

Abb. 12: Auslandsreisen der Europäer

Abb. 13: Die fünf meistbesuchten Urlaubsdestinationen der Österreicher

Abb. 14: Die fünf meistbesuchten Urlaubsdestinationen der Deutschen

Abb. 15: Entwicklung der touristischen Nachfrage vor dem Hintergrund der Terroranschläge vom 11. September

Abb. 16: Zugewinne und Rückgänge europäischer Urlaubsdestinationen nach dem 11. September

Abb. 17: Die Urlaubsabsicht 1 Jahr nach dem 11. September

Abb. 18 Reiseverhalten als Konsumprozess

Abb. 19: Berücksichtigung von Krisenmeldungen

Abb. 20: Auswirkungen von Krisen auf Reiseunternehmen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Freizeit und Tourismus nehmen mit fortschreitender Industrialisierung eine immer wichtigere Bedeutung im Leben der Menschen ein. Sie stellen zunehmend die zentralen Feldern der Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung dar. „Raus aus dem Alltag, unterwegs sein, etwas erleben, aktiv sein, Menschen treffen“ – die Gründe, warum Menschen ihre eigenen vier Wände verlassen, sind vielfältig. Hinzu kommt eine sowohl quantitative als auch qualitative Zunahme der heutigen Freizeit, was dazu führt, dass sich nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub immer mehr Menschen in Bewegung setzen, um in ihrer freien Zeit etwas zu erleben.

Als die wohl wichtigste Freizeit im Jahr wird zweifellos der Urlaub angesehen. Reisen bietet die Chance, zeitweilig die Seele von Alltagslast zu befreien. Reisen gilt heute als die ‚populärste Form von Glück’.[1] Für viele Menschen ist der Urlaub heute zum Rechtsanspruch und die Reise zur Passion geworden. Auf Ferien zu verzichten, hieße für die meisten, am Leben vorbeizuleben. Dabei werden die Urlaubsreisenden immer anspruchsvoller. Sie wollen öfter und rund ums Jahr verreisen und alle paar Jahre auf ganz große Reise gehen. Noch nie in der Geschichte des modernen Tourismus reisten so viele so viel. Und für die Zukunft ist absehbar: Aus dem Reisetraum wird ein Lebensstil.

Doch was wird aus dem Traum vom Reisen, wenn in die heile Ferienwelt plötzlich Krisen, Terrorismus und Katastrophen einbrechen? Verzichten die Menschen auch in diesen Zeiten nicht auf die ‚populärste Form von Glück’?

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die „ Entwicklung der Freizeitmobilität mit besonderem Augenmerk der Entwicklung nach dem 11. September“. Hauptziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob und inwieweit Terrorereignisse wie der 11. September das Reiseverhalten der Menschen zu beeinflussen vermögen.

Der Arbeitstitel dieser Diplomarbeit wurde mir im Herbst 2002 vom „Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touringclub“ (ÖAMTC) vorgeschlagen. Im Rahmen einer 4-monatigen Tätigkeit für das österreichische Unternehmen entstand diese Diplomarbeit als Projekt für die interne Touristik-Abteilung TIP (Touring, Information und Produktion). Alle Daten dieser Arbeit beziehen sich daher auf die österreichische Bevölkerung mit Anlehnung an die deutsche. Der Vergleich zur deutschen Bevölkerung geschieht deshalb, da zum einen auf dem deutschen Markt ein größerer Datenbestand an Literatur, Recherchen und Studien vorzufinden ist, und zum anderen, da sich das Reiseverhalten der österreichischen und deutschen Be-völkerung als weitgehend homogen bezeichnen lässt.

Aus aktuellen Vergleichs-Studien der kooperierenden Forschungsinstitute „B.A.T.-Freizeitforschungsinstitut“ in Hamburg und dem „Institut für Freizeit- und Tourismusforschung“ in Wien geht hervor, dass sich die Reisegewohnheiten der Österreicher jenen der Deutschen immer mehr angleichen.[2] Was im übrigen auch für Erwartungen und Wünsche an die wichtigste Freizeit im Jahr, den Urlaub, gilt. Erst der Vergleich macht also sicher.

Zu beachten ist allerdings folgende Tatsache: Wenn in Österreich von Urlaubsreisenden die Sprache ist, sind immer nur 50% gemeint – die jeweils andere Hälfte bleibt im Urlaub standhaft zu Hause, während in der BRD die große Mehrheit der Bevölkerung zu den ‚Reisenden’ gezählt wird.

In der vorliegenden Arbeit wird daher jeweils der „reisende Anteil“ der Bevölkerung betrachtet, wenn es um die Entwicklung der Freizeitmobilität nach dem 11. September geht.

1.1 Aufbau der Arbeit

Die Arbeit gliedert sich wie folgt: Nach der Einleitung und einer Vorstellung des Unternehmens „ÖAMTC“, welches den Auftrag für diese Diplomarbeit gab, möchte ich zunächst auf den vagen Begriff ‚Freizeit’ näher eingehen, da das heutige Phänomen des Verreisens erst dem gewaltigen Zuwachs an Freizeit innerhalb der letzten vierzig Jahre zu verdanken ist. Dies geschieht in Kapitel 2.

Im Anschluss daran werden folgende Zusammenhänge erläutert: Aus dem enormen Freizeitzuwachs der letzten vierzig Jahre und dem Bedürfnis der Menschen nach Mobilität und Aktivität, entsteht nach und nach ein boomender Wirtschaftszweig: Die Reisebranche. Woher nun die Ursachen und Motive für diesen Fortbewegungsdrang in der Freizeit stammen, möchte ich mit Kapitel 3 näher aufzeigen.

Dass die Freizeit-Wunschaktivität Nr. 1 der Menschen der Urlaub ist, wird mit Kapitel 4 besonders deutlich: Die Boombranche Tourismus verzeichnet gewaltige Wachstumsraten und zählt zu den wohl erfolgsverwöhntesten Branchen unserer Gesellschaft überhaupt.

Im darauffolgenden Kapitel werde ich auf die Terrorakte vom 11. September eingehen. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme der Ereignisse wird anhand von Studien und Umfragen untersucht, wie sich der 11. September auf Wirtschaft, Reisebranche und die Reisenden selbst ausgewirkt hat.

Mit Kapitel 6 betrachte ich das Reiseverhalten in Krisenzeiten allgemein und komme außerdem darauf zu Sprechen, welche Auswirkungen Krisen auf touristische Unternehmen wie der ÖAMTC, bzw. dessen Touristikabteilung TIP, haben.

Festhalten möchte ich an dieser Stelle, dass alle Ergebnisse innerhalb dieser Diplomarbeit für die touristische Abteilung des Österreichischen Automobilclubs gelten.

Im vorletzten Kapitel 7 untersuche ich daher, welche Trends der 11. September im Reiseverhalten der Bevölkerung hervorgebracht hat; außerdem welche Reisetrends touristische Unternehmen, in diesem Falle also der ÖAMTC, in Zukunft beschäftigen werden.

Das Kapitel 8 fasst schließlich die wesentlichen Ergebnisse dieser Diplomarbeit in einer Schlussbetrachtung zusammen.

1.2 Vorstellung des Unternehmens: der ÖAMTC

Das 1896 gegründete Unternehmen ÖAMTC ist mit 1,4 Mio. Mitgliedern und 2.500 Mitarbeitern der größte österreichische Automobilclub. Es handelt sich um einen föderal aufgebauten Verein, der parteipolitisch unabhängig ist.

Bereits nach seiner Gründung hat sich das Unternehmen ÖAMTC zum Ziel gesetzt, dem Menschen in seinem Bedürfnis nach Mobilität jeweils zeitgemäß zu dienen.

Im Folgenden möchte ich daher auf den Leitgedanken des Unternehmens, die Sicherung der Mobilität zu sprechen kommen.

1.2.1 Der Leitgedanke – die Sicherung der Mobilität

Das Unternehmen strebt an, die individuelle Mobilität der Menschen bestmöglichst und zeitgemäß in einer lebenswerten Umwelt zu erhalten und ihre Bedürfnisse in den Bereichen Verkehr, Urlaub und Freizeit zu erfüllen.

Darüber hinaus will der Österreichische Automobilclub sein Bestehen langfristig durch zufriedene Mitglieder absichern, wozu ein umfassendes Verständnis von Dienstleistung erforderlich ist.

Beim ÖAMTC steht der Leitgedanke „freundlich, gewissenhaft und kompetent" stets im Vordergrund. Ziel ist es, die Marktführerschaft in den klassischen ÖAMTC-Leistungen weiter zu entwickeln und auszubauen, sowie rasch neue Geschäftsfelder, die für die Mobilität relevant sind, zu erschließen.

Durch ein umfassendes Netz an individuell abgestimmten Leistungen im In- und Ausland bietet das Unternehmen den Mitgliedern Hilfe im täglichen Leben.

Zur Kernkompetenz der insgesamt 200 verschiedenen Dienstleistungen gehören:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.: 1: Die Dienstleistungen des ÖAMTC

Quelle: ÖAMTC (Hrsg.): Organisation, Zahlen und Fakten, Wien, Juni 2002

Alle Serviceleistungen des Unternehmens sind auf die Bedürfnisse des mobilen Menschen von heute ausgerichtet. Der ÖAMTC ist stets bemüht, die Mobilität der Mitglieder auf allen Ebenen zu gewährleisten.

Das Netz der Dienstleistungszentralen und Stützpunkte besteht aus zwölf Stadt-büros, 105 technischen Stützpunkten, vier Fahrtechnik-Zentren, acht mobilen Prüfzügen, 19 Grenzstationen sowie 17 Reisebüros österreichweit.

Die Aktivitäten des Österreichischen Automobilclubs unterstehen dabei den folgenden drei Grundprinzipien:

- Internationale Verankerung
- Föderaler Aufbau
- Überparteilichkeit

1.2.2 Der ÖAMTC Touristik- und Reiseservice

Die touristische Beratung und Informationsversorgung ist Teil des guten Service und eine der zahlreichen Dienstleistungen, die der ÖAMTC seinen Mitgliedern bietet. Bei der Beratung gilt es, die Themen Bequemlichkeit und kürzeste Reisezeit, unter Berücksichtigung der Kosten, zu erörtern und so eine ideale Reiseroute zu präsen-tieren.

Die touristische Fachabteilung des ÖAMTC ist die Abteilung TIP (Touring, Information und Produktion), deren Hauptprodukt das „Touring-Set“ darstellt. Die Abteilung berät bei touristischen Fragen und stellt Reiseunterlagen kostenlos zur Verfügung, allerdings ausschließlich für Clubmitglieder. Das Touring-Set wird kosten-los an Clubmitglieder ausgegeben. Damit plant der Club die Route ganz nach den Wünschen des Mitglieds. Je nachdem, ob es die kürzeste Route sein soll, oder ob am Weg noch einige Sehenswürdigkeiten besucht werden sollen.

Das Touring-Set, welches für Europa, die Mittelmeeranrainerstaaten, Südafrika, Namibia, USA, Kanada, Australien, Neuseeland und viele weitere wichtige Reise-länder der Erde erhältlich ist, beinhaltet Straßen- und Ausflugskarten, Länderführer, Länderinformationen für alle Länder der Erde, sowie eine anhand des Routenplanungs-Programms erstellte Routenempfehlung für europäische Reise-länder. Diese umfassenden und detaillierten Reiseunterlagen werden dem Clubmitglied kostenlos zur Verfügung gestellt und sind in dieser Form ausschließlich beim ÖAMTC erhältlich. Dem Mitglied soll das Gefühl vermittelt werden, sicher und gut informiert unterwegs zu sein.

Weitere Aufgaben der Abteilung sind Recherche und Produktion der touristischen Unterlagen und Aufbereitung der Informationen für die Medien Infothek und Internet;

außerdem die Beantwortung touristischer Anliegen und Fragen. Die Abteilung besitzt wissenswerte Informationen über Besonderheiten eines Reiselandes, Einreise-bestimmungen sowie Hinweise zum aktuellen Geschehen und Empfehlungen für Fahrten im In- und Ausland.

Darüber hinaus werden Schulungen für die Touristik-Mitarbeiter in den einzelnen Landesclubs durchgeführt, beginnend bei Basisseminaren bis hin zu vertiefenden Workshops zu einzelnen beliebten Reiseländern.

1.2.3 Die Unternehmensziele

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Die Unternehmensziele des ÖAMTC

Quelle: ÖAMTC (Hrsg.): Organisation, Zahlen und Fakten, Wien, Juni 2002

Der Maßstab des Unternehmenserfolges sind hierbei zufriedene Mitglieder. Auf übersättigten Märkten mit zunehmend vergleichbaren Produkten bestimmt vor allem die Qualität der Beziehung zu den Mitgliedern den dauerhaften Unternehmenserfolg. Dabei darf jedoch der Maßstab nicht die Zufriedenheit der Vergangenheit, sondern muss die Begeisterung des Mitglieds in Zukunft sein. Hierzu ist es unerlässlich, alle Clubleistungen kontinuierlich zu verbessern und so das Vertrauen der Mitglieder und der Öffentlichkeit in die Kompetenz und Verantwortung des Clubs weiter aus-zubauen, was besonders in Zeiten von Krisen oder Terrorismus unerlässlich ist.

2 Grundlagen: Freizeit und Mobilität

2.1 Freizeit

In unserer Gesellschaft macht Freizeit einen immer größeren Anteil aus und hat nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ eine wachsende Bedeutung im Bewusstsein der Bevölkerung erlangt. Dieser grundlegende Wandel des Freizeitverständnisses wird sowohl durch die Zunahme von freier Zeit als auch durch einen allgemeinen Wertewandel innerhalb der Gesellschaft bestimmt.[3]

Die Bedeutung von Freizeit gegenüber der Arbeit hat in den letzten vierzig Jahren enorm zugenommen. Gemessen an der langen Tradition der Arbeit ist Freizeit eine neue Seite menschlichen Lebens geworden: Sie ist nicht mehr nur Erholungszeit wie etwa in den fünfziger Jahren. Für die Mehrheit der Bevölkerung hat die freie Zeit einen eigenständigen Wert bekommen. Seitdem diese nicht mehr nur als Restzeit und damit als weniger wichtige Lebenszeit gilt, ist sie ein ebenso wichtiger Lebenswert wie die Arbeit geworden.[4]

2.1.1 Definition

Mit dem Wandel des subjektiven Freizeitverständnisses ist auch eine gesellschaftliche Neubewertung des Begriffs „Freizeit“ notwendiger denn je. Die Wortzusammensetzung stammt aus dem ersten Viertel des vorigen Jahrhunderts und wurde damals mit „Muße-Zeit“ erläutert. Doch erst heute leben wir im sogenannten „Zeitalter der Freizeit“. Der Ausdruck bezeichnet nicht mehr einfach die freie Zeit, sondern sie ist die vertraglich ausgehandelte und abgesicherte Zeit der Befreiung von der entlohnten Arbeit. Berufliche Wegezeiten und die Stunden der physischen Regeneration rechnen nicht dazu.

Die „nicht beruflich gebundene Wachzeit“, d.h. ohne Arbeit und Schlaf, ist jene Zeit, die heute alltagssprachlich als „Freizeit“ bezeichnet wird.[5]

In der deutschsprachigen Fachliteratur wird eine Vielfalt an Freizeitdefinitionen oft danach systematisiert, ob diese negativ oder positiv formuliert sind.

Negativen Freizeitdefinitionen verstehen die Freizeit als alles das, was sie „nicht“ ist, also „nicht“ Arbeit und „nicht“ Obligationszeit. Demgegenüber versuchen positive Freizeitdefinitionsansätze die subjektive Sichtweise stärker zu betonen und Freizeit nicht mehr als Restkategorie zu begreifen: Subjektive emotionale Bedeutungen, Inhalte, Motive und Erlebensweisen von Freizeit rücken stattdessen bei diesen Definitionsansätzen in den Vordergrund.

Lediglich für eine Minderheit der Menschen ist Freizeit nach dem negativen Ansatz eine „Restzeit“, die „nicht“ mit Arbeit und Geldverdienen ausgefüllt ist. Der Begriff ist für die meisten Menschen zu einem Synonym für Lebensqualität und Wohlbefinden geworden.[6]

2.1.2 Entstehung der Freizeit

In der Freizeitforschung wird davon ausgegangen, dass Freizeit im heutigen Verständnis erst im Zuge der industriellen Revolution entstanden sei. Historisch gesehen ist unsere heutige Freizeit nicht denkbar ohne den Kampf um die Ver-ringerung der Arbeitszeit:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Vierzig Jahre Arbeitszeitverkürzungen

Quelle: Vgl. Zellmann, P.: Auf dem Weg in eine mobile Freizeitgesellschaft, hrsg. von: Pädagogische Akademie des Bundes in Wien, 1999, S. 10

Im Zuge der industriellen Revolution erhielt die Freizeit ihre besondere Ausprägung, vor allem durch die Trennung von Wohn- und Arbeitsplatz.[7] In dieser ursprünglichen Lebensform gab es weder eine strikte Trennung von Arbeitszeit und Freizeit, noch die heutige, durch die Uhr diktierte Zeitstruktur. Die umfangreiche Technisierung der Produktionsbedingungen und die wachsende Industrialisierung waren verbunden mit der Trennung von Orten für die Erwerbsarbeit einerseits und Wohn- sowie Freizeitorten andererseits. Mit der räumlichen Funktionstrennung kam auch die scharfe zeitliche Trennung von „Berufs- und Freizeitblöcken“ hinzu. Quantitativ war die Entwicklung von „Freizeit“ im heutigen Sinne durch die extreme Zunahme im 19. Jahrhundert und daran anschließend die allmähliche Verkürzung der Arbeitszeit bestimmt. Der Freizeittyp „Urlaub“ wurde für breite Bevölkerungsschichten mit der Arbeits- und Sozialgesetzgebung der Dreißigerjahre aktuell. Damit war auch der Anfang für Urlaubsreisen als Massenerscheinung gesetzt. Die Einführung des freien Samstages brachte außerdem die Möglichkeit von Kurz- und Wochenendreisen mit sich.[8]

Über vierzig Jahre Arbeitszeitverkürzungen sind an den Menschen und ihrer Einstellung zum arbeitsfreien Teil des Lebens nicht spurlos vorübergegangen. Die folgende Abbildung verdeutlicht die enormen Freizeitzuwachs innerhalb von vierzig Jahren und zeigt den Unterschied von Tages-, Wochen-, Jahresfreizeit und Ruhestand im Jahr 1950 und 1990 auf:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbb.

4: Vierfacher Zuwachs an Freizeit in 40 Jahren

Quelle: VCÖ - Verkehrsclub Österreich (Hrsg.): Freizeitmobilität – Umweltverträgliche Angebote und Initiativen, Wien, 1998, S. 12

Heute ist Freizeit mehr als eine Pause, in der man sich für den nächsten Arbeitstag wieder erholt.[9] Freizeit hat sich von einer Restkategorie zu einer Zeit mit Eigenwert, einem Wert für Identifikation und Selbstbestimmung weiter entwickelt und wurde als Sozialwert von der Restzeit zur Komplementärzeit.[10]

Für eine stetig wachsende Zahl von Menschen hängt die Lebenszufriedenheit und das subjektiv empfundene Lebensglück vermehrt von Erfolgserlebnissen auch außerhalb des Berufes ab: Freizeitgestaltung wird zum Indikator für Lebensqualität.[11]

2.1.3 Die Aufteilung des Lebenszeitbudgets

Die Freizeit gehört heute zu den fünf wichtigsten Lebensbereichen der Menschen und macht in unserer Gesamtlebenszeit einen immer größeren Anteil aus.[12] Folgende Abbildung soll dies veranschaulichen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Aufteilung der Gesamtlebenszeit in Kategorien

Quelle: Vgl. Zellmann, P.: Freizeit und Mobilität, hrsg. von Ludwig Boltzmann-Institut für angewandte Freizeitwissenschaft, Wien/Salzburg, 2000, S. 11

Noch nie in der Menschheitsgeschichte hatte der Großteil der Mitglieder einer Gesellschaft ein so beachtliches Lebenszeitbudget zur Verfügung. Allein im 20. Jahrhundert stieg die durchschnittliche Lebenszeit um mehr als 30 Jahre bzw. ca. 265.000 Stunden. Die Tendenz ist bekanntlich steigend. Auch kam dem beruflich gebundenen Teil des Lebenszeitbudgets noch nie ein vergleichbar geringer quantitativer Stellenwert zu: ca. 60.000 Stunden bzw. ca. 9% der gesamten Lebenszeit. Nimmt man die Ausbildungszeit (5%) dazu, erhöht sich dieser Anteil zwar auf insgesamt 14%, macht aber doch deutlich weniger aus, als man zunächst annehmen würde.[13]

Im Industriezeitalter lebten die Menschen um zu arbeiten, heute arbeiten die meisten um zu leben.[14] Dies ist zusammengefasst der Wertewandel zur Dienstleistungs-, Informations- oder eben zur Freizeitgesellschaft. Die Zeiten, in denen Freizeit lediglich als Restkategorie aufgefasst wurde, um ausschließlich der Erholung im Sinne von Wiederherstellung der Arbeitskraft zu dienen, sind scheinbar endgültig vorbei.[15]

2.1.4 Freizeit als bedeutender Wirtschaftssektor

Im Zuge der bereits erwähnten industriegesellschaftlichen Entwicklung breitet sich mehr und mehr ein neues Selbstverwirklichungs- und Freizeitethos aus, das nicht zuletzt auch in einer rasch wachsenden Freizeitindustrie zum Ausdruck kommt.[16]

Längst hat die Wirtschaft die Bedeutung und das kommerzielle Potenzial der Freizeit erkannt: Es gibt Freizeitmode, Freizeitautos, immer mehr und neue Freizeitangebote, die verschiedensten Events und die Urlaubskataloge nehmen an Umfang zu.

Fragt man nach den Assoziationen der Bürger zum Thema Freizeit – wie dies das Meinungsforschungsinstitut „Emnid“ zwischen 1969 und 1984 mehrfach getan hat[17] –dann steht die Urlaubsreise ganz oben auf der Liste der Tätigkeiten und Umstände, die den Menschen dazu einfallen.

So, wie sich aus der idealtypischen Vorstellung des „Ganzen Hauses“ die Arbeit mit der Industrialisierung herausgelöst hat, so haben sich Freizeit und Tourismus als eigenständige Lebensbereiche seit Beginn der 70er Jahre entwickelt. Der neu ausdifferenzierte Lebensbereich behält eine Funktion für die Gesamtgesellschaft, indem er jedem Menschen etwas ermöglicht, das die übrigen Lebensbereiche nicht bieten und auch niemals bieten können.[18]

An der Spitze der Freizeit-Wunschaktivitäten steht das Verreisen, und das mit steigender Tendenz: 1992 von 60%, 1993 schon von 68% der westlichen Gesellschaft favorisiert. Tourismus ist zu einem gesellschaftlichen Bedürfnis ge-worden. „Offenbar lässt es sich in der heutigen Gesellschaft nur leben, wenn man zeitweilig aus ihr ausziehen kann.“ In diesem Sinne wurde bereits vor 30 Jahren argumentiert.[19]

War eine Urlaubsreise früher eher eine außergewöhnliche Unternehmung, ist es heute ein wiederkehrender Bestandteil im Jahreszyklus – und erlangt dadurch so etwas wie systemerhaltenden Charakter. Die Urlaubsreise ist mittlerweile ein etablierter sozialer Standard in unserer Gesellschaft. Urlaub und Reisen haben Symbolcharakter für den erreichten sozialen Fortschritt und die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Arbeitern, Angestellten und Unternehmern.[20]

In den Wunschvorstellungen und Träumen der Menschen ist Freizeit die Zeit, die keinen Verpflichtungen und Zwängen unterliegt.[21] Der Inbegriff „vollkommener Freizeit“ ist der Urlaub, wo man zeitlich und räumlich am weitesten von den Arbeits- und Alltagspflichten entfernt ist. Das Freizeitideal steht unter dem Motto „weg von zu Hause“ und „weg vom Alltagstrott“.

Typisch sind Urlaubsbilder, die zu langen Reisen an fernen Sandstränden mit blauem Meer, tropischer Sonne und hohen Palmen einladen. Die konkreten Be-schäftigungen, die spontan mit dem Freizeitideal assoziiert werden, sind stark von Aktivität, Betriebsamkeit und Mobilität geprägt. Passivität ist heutzutage stark tabuisiert, was zur Folge hat, dass der Akzent in der Freizeit betont auf Aktivität liegt und Passivität stark kontrolliert und nur knapp dosiert werden darf.[22] Ist also heutzutage von Freizeit, Freizeitgestaltung und Urlaub die Rede, so kann und darf dabei die „Mobilität“ nicht außer Acht gelassen werden.

Ich möchte daher im Folgenden näher auf das Phänomen der Mobilität eingehen:

2.2 Mobilität

Die Menschen waren mobil, noch ehe sie sesshaft wurden. Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Mobilität und des Ortswechsels. Mobilität gilt als menschliches Urbedürfnis. „Travel“ und „Travail“, Reisen und Arbeiten, haben die gleiche Wortwurzel und deuten auf das gleiche Phänomen hin: Der Mensch kann auf Dauer nicht untätig in seinen eigenen vier Wänden verweilen. Mobilität sagt etwas darüber aus, was uns bewegt und wie wir uns bewegen.[23]

2.2.1 Definition

Nach dem allgemeinen Begriff meint „Mobilität“ Beweglichkeit, hergeleitet aus „mobilis“ (lat. für beweglich) und zwar „beweglich“ im Sinne von „die Möglichkeit oder Fähigkeit zur Ortsveränderung besitzen“. Mobilität verspricht also die Erreichbarkeit einer Vielzahl unterschiedlicher Ziele.[24]

Als räumliche Mobilität werden heute alle „außerhäuslichen Bewegungsvorgänge außerhalb des unmittelbaren Wohnumfeldes“ bezeichnet, die entweder aus in-dividuellem Bedürfnis (=der Weg zum Ziel) und/oder aus sachlicher Notwendigkeit (=der Weg ist des Ziel) erfolgen. Mobilität kann heute als Ausdruck für Dynamik in der modernen Industriegesellschaft verstanden werden. Das Mehr an Zeit, Geld und Bildung in den letzten vierzig Jahren hat dem Individuum in seiner privaten Lebens-gestaltung neue Bewegungsspielräume (z. B. Tagesausflüge, Wochenendfahrten und Urlaubsreisen) eröffnet.[25]

2.2.2 Die drei Bedeutungsinhalte der Freizeitmobilität

Mit dem Stichwort „Mobilität“ sind im subjektiven Empfinden und Erleben der Menschen besonders drei Bedeutungsinhalte verbunden: Freiheit, Flexibilität und Funktionalität.

Mobilität ist zunächst ein Ausdruck von Freiheit. Mobil sein heißt unabhängig, nicht an einen Ort gebunden, nicht auf andere angewiesen oder durch Sachzwänge eingeschränkt und eingeengt zu sein. Also: Frei wählen und frei entscheiden, frei ein- und ausreisen und sich aufhalten können, wann und wo man will.

Mobilität bedeutet aber auch Flexibilität. Wer mobil sein will, möchte auch beweglich sein, überall hingehen, -fahren oder -fliegen können. Flexibilität schafft die Möglich-keit, immer dorthin zu kommen, wo man auch hin will. Im Zeitalter der In-dividualisierung gilt Mobilität als subjektiv hoher Lebenswert.

Mit Mobilität ist immer auch Funktionalität verbunden. Wer vorwärts kommen, wegkommen oder entkommen will, ist auf ein verlässliches Fortbewegungsmittel angewiesen. So kann es nicht weiter verwundern, dass bei der Assoziationskette „Freizeitmobilität“ fast zwangsläufig das Auto als unabdingbares Glied der Kette genannt wird. Das Automobil verkörpert in fast idealer Weise den Bedeutungsinhalt von Mobilität in der Freizeit.[26]

Innerhalb der Mobilität stellt die Freizeitmobilität den bedeutendsten Bewegungs-bereich mit den höchsten Zuwachsraten dar. Freizeitmobilität basiert auf den vier Säulen:

- Zeit
- Geld
- Motorisierung
- Erlebnisorientierung

Die Definition von Freizeitmobilität weist ein sehr heterogenes Mobilitätsfeld aus: Demnach umfasst Freizeitmobilität alle Wege „deren Zweck nicht berufs-, geschäfts-, oder ausbildungsorientiert sind“.[27] Gemeint sind also Wegezwecke, die „außerhalb der Arbeitswelt“ liegen: Fahrten zum Besuch kultureller Veranstaltungen, Wochen-enderholungsfahrten, Fahrten zur Ausübung von Hobbies und Sport, Ver-wandtenbesuche sowie Urlaubsfahrten.

[...]


[1] Vgl. Opaschowski, H. W.: Das gekaufte Paradies – Tourismus im 21. Jahrhundert, hrsg. von: B.A.T., Hamburg, 2001, S. 132

[2] Vgl. Zellmann P., Opaschowski, H.W.: „Tourismusanalyse 2002“ – Eine Zusammenarbeit der For-schungsinstitute „B.A.T.-Freizeit-Forschungsinstitut“ in Hamburg und „Institut für Freizeit- und Tourismusforschung“ in Wien, März 2002

[3] Vgl. Müller, H.: Freizeit und Tourismus – Eine Einführung in Theorie und Praxis, Bern, 2002, S. 5

[4] Vgl. Opaschowski, H. W.: Einführung in die Freizeitwissenschaft, 3. Auflage, Opladen, 1997, S. 21

[5] Vgl. VCÖ - Verkehrsclub Österreich (Hrsg.): Freizeitmobilität – Umweltverträgliche Angebote und Initiativen, Wien, 1998, S. 12

[6] Vgl. Opaschowski, H. W.: Einführung in die Freizeitwissenschaft, 3. Auflage, Opladen, 1997, S. 36

[7] Vgl. Hlavin-Schulze, K.: Man reist ja nicht, um anzukommen, Frankfurt/Main, New York, 1998, S. 125

[8] Vgl. VCÖ - Verkehrsclub Österreich (Hrsg.): Freizeitmobilität – Umweltverträgliche Angebote und Initiativen, Wien, 1998, S. 13

[9] Vgl. Opaschowski, H. W.: Einführung in die Freizeitwissenschaft, 3. Auflage, Opladen, 1997

S. 31

[10] Vgl. Zellmann, P.: Freizeit und Mobilität, hrsg. von: Ludwig Boltzmann-Institut für angewandte Freizeitwissenschaft, Wien/Salzburg, 2000, S. 6

[11] Vgl. Zellmann, P.: Auf dem Weg in eine mobile Freizeitgesellschaft, hrsg. von: Pädagogische Akademie des Bundes in Wien, Wien/Salzburg, 1999, S. 7

[12] Vgl. Zellmann, P.: Freizeit und Mobilität, hrsg. von: Ludwig Boltzmann-Institut für angewandte Freizeitwissenschaft, Wien/Salzburg, 2000, S. 2

[13] Vgl. Zellmann, P.: Freizeit und Mobilität, hrsg. von: Ludwig Boltzmann-Institut für angewandte Freizeitwissenschaft, Wien/Salzburg, 2000, S. 3

[14] Vgl. ebenda, S. 6

[15] Vgl. Zellmann, P.: Auf dem Weg in eine mobile Freizeitgesellschaft, hrsg. von: Pädagogische Akademie des Bundes in Wien, Wien/Salzburg, 1999, S. 8

[16] Vgl. Müller, H.: Freizeit und Tourismus – Eine Einführung on Theorie und Politik, 9. erweiterte und aktualisierte Auflage, Bern, 2002, S. 37

[17] Vgl. Bieger, T., Horstmann, M. (Hrsg.): Strategie 2000 für die Freizeitbranche, Grüsch (CH), 1990, S. 47

[18] Vgl. Romeiß-Stracke, F.: Hauptsache weg...? Acht Deutungsversuche der Motive massenhafter Mobilität in: Thomas-Morus-Akademie (Hrsg.): Fernweh, Seelenheil, Erlebnislust, Bergisch Gladbach, 1998, S.115

[19] Vgl. Hlavin-Schulze, K.: Man reist ja nicht, um anzukommen, Frankfurt/Main, New York, 1998, S. 132

[20] Vgl. Bieger, T., Horstmann, M. (Hrsg.): Strategie 2000 für die Freizeitbranche, Grüsch (CH), 1990, S. 47

[21] Vgl. Opaschowski, H. W.: Einführung in die Freizeitwissenschaft, 3. Auflage, Opladen, 1997, S. 20

[22] Vgl. ebenda, S. 21

[23] Vgl. Opaschowski, H.W.: „Wir werden es erleben“ – Zehn Zukunftstrends für unser Leben von morgen, Darmstadt, 2002, S. 209

[24] Vgl. Steinkohl, F., Knoepffler, N., Bujnoch, S. (Hrsg.): Auto-Mobilität als gesellschaftliche Herausforderung, München, 1999, S. 15

[25] Vgl. Opaschowski, H.W.: „Wir werden es erleben“ – Zehn Zukunftstrends für unser Leben von morgen, 2002, S. 42

[26] Vgl. Opaschowski, H. W.: Umwelt. Freizeit. Mobilität. Konflikte und Konzepte, 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Opladen, 1999, S. 43

[27] Vgl. Schmidt, K.: Freizeitverkehr aus der Sicht des Automobils, in: DVWG (Hrsg.): Freizeitverkehr im Zeichen wachsender Freizeitmobilität, Goslar, 1996, S. 57

Details

Seiten
92
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783832474133
ISBN (Buch)
9783838674131
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v222698
Institution / Hochschule
Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn – Wirtschaft II
Note
2,0
Schlagworte
tourismus freizeit mobilität krisenmanagement terrorismus

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Titel: Entwicklung der Freizeitmobilität mit besonderem Augenmerk auf die Entwicklung nach dem 11. September