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Zur sozialen Arbeit im Kontext der Verknüpfung von Suchthilfe und psychiatrischem Gesundheitssystem bei Patienten mit psychischen Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis und Suchtmittelmissbrauch

Patienten mit Doppeldiagnose

Diplomarbeit 2002 78 Seiten

Psychologie - Sozialpsychologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

I.I. Zielstellung

II. Allgemeiner Teil
1. Definitionen/ Begriffsbestimmungen
1.1 Psychose
1.2 Sucht/ Abhängigkeit
1.3 Doppeldiagnose
1.4 Komorbidität
2. Die diagnostische Einordnung der Erkrankung der Doppeldiagnose nach dem Klassifikationssystem ICD-10
3. Epidemiologie der Doppeldiagnose von Psychose und Sucht
3.1 Prävalenz von Doppeldiagnosen
4. Doppeldiagnose: Psychose und Sucht
4.1 Betrachtungen im Kontext von Drogen und Psychose
4.2 Die „moderne“ Diagnose von Cannabis und Psychose
4.3 Betrachtungen im Zusammenhang von Alkohol und Psychose
4.4 Die Alkoholhalluzinose: eine Doppeldiagnose?
4.5 Der Aspekt der Selbstmedikation bei Menschen mit der Diagnose von Psychose und Sucht
4.6 Suizidalität im Kontext mit der Doppeldiagnose
5. Die Hypothese der Stoffwechselstörung im Gehirn: die Dopaminhypothese
5.1 Die Psychopharmakotherapie bei Menschen mit der Doppeldiagnose „Psychose und Sucht“
6. Behandlungsziele und –methoden bei Patienten mit der Doppeldiagnose aus sozialpädagogischer Sicht
6.1 Zum Umgang mit Doppeldiagnose- Patienten
6.2 Motivierende Gesprächsführung
6.3 Case Management
7. Behandlungskonzepte und Therapierichtlinien bei Patienten mit einer Doppeldiagnose
7.1 Konzeption des Therapiezentrums „Psychose und Sucht" in Hamburg/ Ochsenzoll
7.2 Die ambulante Betreuung bzw. die Nachsorge von Doppeldiagnose- Patienten
7.3 Rückfallprophylaxe: Bedeutung und Umgang mit Rückfällen
7.4 Beispiel eines Therapieprogramms zur Vorbeugung von Rückfällen
8. Besondere Probleme bei Doppeldiagnose- Patienten

III. Statistische Untersuchung
1. Zielsetzung und Aufbau der Untersuchung
2. ICD- 10 Klassifikation
3. Verteilung der primären und sekundären Erkrankung
4. Häufigkeit von Alkohol- und Drogenmißbrauch
5. Erstmanifestation
6. Geschlecht und Familienstand
7. Schulischer/ beruflicher Werdegang
8. Alkoholismus/ Drogenkonsum der Eltern
9. Zusammenfassung der Erkenntnisse der Untersuchung

IV. Schlußfolgerungen

V. Anhang
1. Abbildungsverzeichnis
2. Tabellenverzeichnis
3. Statistik zur Untersuchung

VI. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Das gemeinsame Auftreten von Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis und Suchtmittelmißbrauch beschäftigt die psychiatrische Forschung bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts, als es um die Einteilung der psychotischen Symptomatik ging.

Aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen leiden zunehmend Menschen an den zwei Erkrankungen der Psychose und der Sucht. Die Menschen, bei denen die Untersuchungen zur Doppeldiagnose (Kombination eines Suchtmittelmißbrauchs und einer Psychose) führte, sind die „Problemkinder“ der heutigen Klassifikationssysteme und der vorhandenen Versorgungsstruktur. Durch die strukturelle Trennung von psychiatrischen Einrichtungen und Suchttherapieeinrichtungen tritt das Problem auf, daß Patienten mit einer Doppeldiagnose in der Regel aus dem bestehendem Versorgungssystem herausfallen. Entweder haben sich die Einrichtungen auf die Behandlung von Suchtstörungen oder auf die Behandlung schwerer psychischer Störungen spezialisiert. Somit sind die Sucht- Psychose- Erkrankten in keiner dieser Kliniken behandelbar.

Mit Zunahme der Sucht- Psychose- Diagnose zeichnet sich der beginnende Aufbau eines speziellen Versorgungssystems ab. Es entstehen erste Rehabilitationseinrichtungen mit speziell integrierten Sucht- Psychose- Gruppen, wie beispielsweise im Therapiezentrum „Psychose- Sucht“ in Hamburg Bahrenfeld und im Therapiedorf in Ravensruh (Nähe Wismar). Eine andere hilfreiche Therapieform entstand bereits im Berliner Krankenhaus Spandau. Hier gibt es integrierte Sucht- Psychose- Entzugs- und Behandlungs- Stationen. Im Gemeindepsychiatrischen Zentrum in Hamburg Eimsbüttel sowie in der Fachklinik Parber in Vitense- Parber (Nähe Lübeck) entstehen Doppel- Diagnose- Übergangswohnheimbereiche. Sie alle sind in ihrer Therapieform zukunftsweisend für die Versorgung von Doppeldiagnose- Patienten.

I.I. Zielstellung

Als besonderen Schwerpunkt wird die Erscheinungsform der Doppeldiagnose, speziell unter Betrachtung der psychischen Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis und der Abhängigkeitssymptomatik von Alkohol und Drogen betrachtet und mit Hilfe der statistischen Untersuchung an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Rostock/ Gehlsdorf untermauert. Dabei sollen Zusammenhänge zwischen der primären und sekundären Erkrankung erkannt werden, um eine spezifische Behandlung dieser Erkrankung zu ermöglichen.

In der statistischen Untersuchung wird die primäre und sekundäre Verteilung der Doppelerkrankung „Psychose und Sucht“ erfaßt. Es werden Aussagen über die Dauer der Sucht, den Zeitraum des Ausbruchs der Psychose und den sozialen Kontext (z. B. familiäre Situation, schulischer/ beruflicher Werdegang, Alkohol-/ Drogenkonsum der Eltern) gemacht.

Mögliche Behandlungsmethoden und –ziele, Behandlungskonzepte und die bestehenden Probleme bei der Behandlung von Doppeldiagnose Patienten sind weitere Schwerpunkte dieser Arbeit.

Die Definitionen der Doppeldiagnose und der Komorbidität (als psychiatrisch relevante Störung, welche während des Verlaufs einer Abhängigkeit auftreten kann) konnten nach Sichtung verschiedenster Literatur nicht eindeutig als zwei unterschiedliche Erkrankungen erkannt werden. Deshalb wird der Begriff der Doppeldiagnose, aus sozialpädagogischer Sicht, zur Erklärung des Krankheitszustandes von Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis und des Suchtmittelmißbrauchs verwendet.

Des Weiteren ist der Begriff der Sucht und der Abhängigkeit genannt, da beide im Zusammenhang mit dem Konsum psychotroper Substanzen, wie Alkohol, Medikamente und Drogen von Bedeutung sind.

II. Allgemeiner Teil

1. Definitionen/ Begriffsbestimmungen

1.1 Psychose

Die Psychose bezeichnet schwere psychische Erkrankungen. Hierzu zählt u.a. auch die Erkrankung der Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis. Die Psychose ist die tiefgreifenste psychische Erkrankung des Menschen. Sie betrifft die Identität (das Ich) und stört die Beziehung zur Umwelt grundlegend. „In der psychotischen Situation (psychotischen Reaktion) geht also die Beziehung zur Wirklichkeit, zum Selbst und zu den Mitmenschen verloren.“[1] Tritt die Störung des Ichs (des Selbst) auf, werden die psychischen Funktionen (Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen, Orientierung) erheblich beeinträchtigt und die Grenzen in der eigenen Person und zur Umwelt weichen auf.

Ein Patient mit einer Psychose ist beispielsweise im Glauben, er selbst sei der Papst und all die Krankenschwestern seien seine Bischöfe.

Kommt es zum Verlust des Realitätsempfindens kann dies verschiedene Ursachen (z. B. Lebensumstände, Erziehung, gesellschaftliche Verhältnisse, Störungen des Gehirns, etc.) haben. Die Psychose kann mehr oder weniger plötzlich (akut) entstehen, aber auch für längere Zeit bestehen, dann in einen Dauerzustand (Chronizität) übergehen und zu einer anhaltenden Persönlichkeitsveränderung führen. Schlagworte, wie Halluzinationen, wahnhafte Störungen, schwere Erregungszustände und Überaktivität werden bei einer Psychose impliziert. Auch ausgeprägte psychomotorische Hemmungen, anhaltender sozialer Rückzug und katatone (bewußtseinsbeeinträchtigende) Störungen können auftreten.

In der Betrachtung der Thematik der Doppeldiagnose muß die Psychose in endogene und exogene Psychosen aufgeteilt werden, um den Kontext zwischen Psychose und Sucht zu erhalten. Eine der beiden häufigsten endogenen Psychosen ist die Schizophrenie. Die andere Psychose ist die manisch-depressive Krankheit.

Für die Betrachtung der Doppeldiagnose „Psychose und Sucht“ spielt die Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis die wesentliche Rolle.

Bei exogenen Psychosen [„exogen = von außen kommend, nicht in der Psyche entstanden“[2] ] handelt es sich um „ psychische Krankheiten bei bekannten körperlichen Grundleiden“[3], wie beispielsweise Vergiftung oder Hirnschädigung.

Endogene Psychosen [„endogen = von innen kommend, genetisch bedingt, also nicht durch organische Schäden“[4] ] sind noch nicht sicher begründbar, da die genauen Ursachen noch nicht bekannt sind. Sicher ist nur, daß es keine organische Ursache, z. B. Hirnschaden gibt und die Erkrankung aus einer Vielzahl von Faktoren "von innen" heraus entsteht. Man vermutet bei endogenen Psychosen genetische Faktoren.

Bei der endogenen Psychose unterscheidet man drei Untergruppen.

1. Affektive Psychosen: endogene Depression, Manie, manisch-depressive Erkrankung; im Vordergrund stehen Störungen des Gefühllebens und des Antriebs.
2. Schizophrene Psychosen: im Vordergrund stehen Störungen des Denkens (z. B. Zerfahrenheit, Gedankeneingebung oder- entzug, Wahnvorstellungen), der Wahrnehmung (Halluzination, „Stimmen“) sowie des Gefühlslebens (z. B. Gefühlsschwankungen, unvereinbare Gefühle, Ängste, Glücksgefühle).
3. Schizo-affektive Psychosen: Mischformen[5], welche in der Literatur nicht weiter erläutert wurden.

1.2 Sucht/ Abhängigkeit

Die Unterscheidung zwischen der Sucht und der Abhängigkeit vorzunehmen ist außerordentlich wichtig. Im Unterschied zu der Sucht, ist eine Abhängigkeit dann gegeben, wenn man in seinem Leben auf ein gewisses „Etwas“ angewiesen ist, um sein körperliches oder seelisches Gleichgewicht halten zu können. Die Sucht geht noch weiter. Sie ist dann gegeben, wenn man nicht nur von etwas abhängig ist, sondern sich darüber hinaus auch gezwungen sieht, die Dosis (dieses „Etwas“) zu steigern.

Der Begriff der Sucht wurde 1964, in Verbindung mit dem Mißbrauch psychotroper Substanzen, wie Alkohol, Drogen und Medikamente, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch das Wort Abhängigkeit ersetzt. Da man beim Mißbrauch dieser Substanzen von Suchtmittelmißbrauch spricht, wird die Sucht als Begriff bei der Betrachtung der Doppeldiagnose weiter verwendet.

Die Begriffsklärung der Abhängigkeit, mit ihren verschiedenen Symptomen, soll nun genauer betrachtet werden.

Man unterscheidet bei der Abhängigkeit zwischen der körperlichen (physischen) und der seelischen (psychischen) Abhängigkeit.

Bei einer physischen Abhängigkeit geht es um Begriffe, wie Gewöhnung (Habituation), Entzug und Toleranz (Dosissteigerung). Diese werden benutzt, um Reaktionen des Körpers (z. B. Schmerzen, Zittern, Frieren, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, epileptische Anfälle) zu beschreiben, die nach längerem Gebrauch einer Substanz (z. B. Alkohol) oder bei allmählichen Absetzen dieser Substanz auftreten.

Physische Abhängigkeit erklärt sich somit als „ein Zustand, der eintritt, wenn eine chemische Substanz so häufig und regelmäßig konsumiert wird, daß ein körperliches Bedürfnis danach entsteht; das abrupte Absetzen der Droge verursacht dann ein physisches Entzugssyndrom.“[6]

Bei der psychischen Abhängigkeit steht das unwiderstehliche Verlangen nach einer weiteren oder dauerhaften Einnahme einer Substanz im Vordergrund, um Lust zu erzeugen oder Mißbehagen zu vermeiden.

Psychische Abhängigkeit ist demnach „ein Zustand, in dem die von einer chemischen Substanz hervorgerufenen Wirkungen notwendig für die psychische und physische Funktionsfähigkeit und zur Aufrechterhaltung des Wohlbefindens sind.“[7]

1.3 Doppeldiagnose

Der Begriff Doppeldiagnose beschreibt einfach das Vorhandensein zweier Diagnosen bei einem Patienten, wie beispielsweise eine durch Cannabis hervorgerufene schizophrenieforme Psychose. Zeiler (1990) definierte Doppeldiagnose als „ Kombination einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis mit einem Suchtmittelmißbrauch.“[8]

Der an Doppeldiagnose leidende Patient fällt dadurch auf, daß während oder unmittelbar nach dem Substanzgebrauch lebhafte Halluzinationen auftreten. Hinzu treten psychomotorische Störungen wie Erregung oder Stupor (Erstarrung, Betäubung). Die Gefühlslage ist meist von Angst, manchmal aber auch von intensiven Ekstasegefühlen geprägt.

1.4 Komorbidität

Komorbidität umfaßt nicht nur die Sucht und die Psychose, sie gilt auch für das gleichzeitige Vorliegen von anderen Störungen (z. B. Diabetes und Herzerkrankung, Hyperaktivität und Borderline- Syndrom).

Schwarzer (1999) beispielsweise versteht Komorbidität als „das gleichzeitige Vorliegen zweier (gravierender) psychischer Störungen bei einer Person, also zum Beispiel Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis und Alkohol- oder Drogenabhängigkeit.“[9]

Driessen, Dierse, Dilling (1994) verstehen die Komorbidität „als psychiatrisch relevante Störungen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten vor Beginn oder während des Verlaufs der Abhängigkeit auftreten können.“[10]

Komorbidität liegt somit dann vor, wenn neben der Diagnose einer Substanzabhängigkeit oder eines Substanzmißbrauchs eine weitere psychiatrische Diagnose vorliegt (z. B. aus dem psychotischen Formenkreis der affektiven, schizophrenen oder schizoaffektiven Psychosen oder als Borderline-Syndrom und Abhängigkeit von verschiedenen Süchten, wie Alkohol- oder Drogenabhängigkeit).

2. Die diagnostische Einordnung der Erkrankung der Doppeldiagnose nach dem Klassifikationssystem ICD-10

Das Klassifikationssystem ICD-10 (Abkürzung für die internationale Klassifikation der Krankheiten) beschreibt Krankheiten, teilt sie ein und kennzeichnet sie. Es wird benutzt, um eine einheitliche Beurteilung und Verständigung über den Zustand einer Person zu erreichen.

Das Klassifikationssystem ICD-10 ist in verschiedene, sog. Schlüsselgruppen gegliedert. Jede Gruppe enthält zudem noch verschiedene „Erkrankungstypen“. Bei psychischen Erkrankungen und Suchtmittelmißbrauch ist es die Gruppe der F- Klasse.

Bei der Diagnosestellung in Hinblick auf die Doppeldiagnose (Komorbidität bzw. Mehrfachstörungen) ist es unerläßlich den Längsschnittverlauf zu erfassen, sowohl bezogen auf die psychiatrische Erkrankung, als auch auf die Entwicklung von Abusus (Mißbrauch) und Abhängigkeit, um die primäre Symptomatik erfassen und zuordnen zu können.

Die Doppeldiagnose kann bis heute leider noch nicht konkret klassifiziert angegeben werden. Sie kann aufgrund vorhandener psychischer Symptome und Substanzkonsum in etwa zwischen den Störungsgruppen F10-F19 und F20-F29 eingegliedert werden. F10-F19 (Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen) beinhaltet Störungen (Delir, Krampfanfälle, Rauschzustände, Abusus u.a.) durch Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Sedativa, welche auf das Gehirn verändernd einwirken. Die Kennzeichnung F20-F29 beinhaltet die Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen.

Somit erfolgt nach ICD-10 die Einteilung der psychischen Störungen durch psychotrope Substanzen (Störungsgruppe F10-F19) wie beispielsweise in Tabelle 1 zu sehen.

Tabelle 1: Störungsgruppe F10-F19

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nach Erörterung der Einordnung in das allgemeine Klassifikationssystem ICD-10 und der Diagnostikprobleme soll nun detaillierter auf die Doppelerkrankung von Psychose und Sucht, unter Berücksichtigung epidemiologischer und therapeutischer Aspekte, eingegangen werden.

3. Epidemiologie der Doppeldiagnose von Psychose und Sucht

Die Epidemiologie befaßt sich mit „der Häufigkeit, der Verteilung und den statistischen Beziehungen von Krankheiten, ihren möglichen Einflußfaktoren und Folgezuständen.“[11]

Durch den Kontakt der Bevölkerung mit Drogen (z. B. Soldaten im Vietnamkrieg und die Hippiezeit) stieg die gesellschaftliche Akzeptanz an der Experimentierfreudigkeit mit illegalen Drogen, besonders in den Vereinigten Staaten, drastisch an. Drake und seine Mitarbeiter (1994) beobachteten den Anstieg multipler Diagnosen bezüglich Alkohol- und Drogenmißbrauch sowie psychischen Erkrankungen in den USA seit den 60er Jahren. Sie stellten fest, daß in den USA der 60er Jahre höchstens 2% der Bevölkerung mit illegalen Drogen experimentiert hatten. 1982 hatte dann bereits fast ein Drittel der Bevölkerung über 12 Jahre diese Drogen konsumiert und 1985 war es beinahe die Hälfte junger Erwachsener die verschiedene andere Drogen außer Alkohol ausprobierten.[12]

Ein weiterer Aspekt ist die Konfrontation junger vulnerabler (verletzlicher) Menschen mit Drogen, wie Kokain, LSD, Heroin und Cannabis.

Die in den USA bisher umfangreichste erfolgte Studie zur Komorbidität (Doppeldiagnose), die „Epidemiologic Catchment Area Studie“, kurz ECA, welche 1984 von Regier und seinen Mitarbeitern durchgeführt wurde, bestätigte eine ausgeprägte Komorbidität von stofflichem Mißbrauch im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen einschließlich schwerster Störungen. Die einmonatigen Erhebungen zeigten zum Beispiel, daß Patienten mit Schizophrenie im Vergleich zu nicht schizophrenen Personen häufiger zusätzliche Störungen aufwiesen, die durch Alkoholmißbrauch und anderen Drogenkonsum bedingt waren. 1990 erfolgte durch Regier eine neuere Analyse der ECA, die das erhöhte Risiko von stofflichem Mißbrauch und Abhängigkeit bei Personen mit psychischen Störungen weiterhin bestätigte. 47% der Personen in dieser Untersuchung, mit einer Lebenszeitdiagnose Schizophrenie bzw. schizophrener Störung, hatten gleichzeitig einen stofflichen Mißbrauch oder eine Abhängigkeit.[13] Andere Autoren verstärken diese Erkenntnis, wie beispielsweise Galanter und Mitarbeiter (1988). Sie entdeckten bei Untersuchungen zur Verteilung von Psychose und Sucht „bei über 50% der Patienten sowohl eine schwere psychiatrische Erkrankung, als auch Suchtmittelmißbrauch.“[14] Bei den von Täschner (1983) untersuchten Sucht- Psychose- Patienten hatten „ca. 60% primär ein Drogenproblem und sekundär eine schizophrenieforme Psychose.“[15] Tennant und Groesbeck (1972) untersuchten 720 amerikanische Haschisch konsumierende Soldaten auf zusätzliche schizophrene Symptome. Bei 16% dieser Soldaten konnten diese Symptome diagnostiziert werden.[16] Aber auch Studien zur aktuellen Komorbidität (Mueser und andere 1995) bewiesen, daß Menschen mit schweren psychischen Störungen innerhalb von sechs Monaten zusätzlich einen Mißbrauch von Substanzen betrieben. Hier lagen die Ergebnisse zwischen „25% und 35%“[17]. Im Ergebnis der Untersuchung von Boyd und seinen Mitarbeitern (1984) fand man heraus, daß Patienten mit einer schizophrenen Psychose ein „ca. 10,1-faches Risiko zur Entwicklung eines Alkoholabusus und ein 7,6-faches Risiko zur Entwicklung eines Drogenabusus“[18] gegenüber Nicht- Schizophrenie- Erkrankten haben.

3.1 Prävalenz von Doppeldiagnosen

Die Prävalenz trifft Aussagen über die Häufigkeit einer Erkrankung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Während in Europa zur Häufigkeit von Doppeldiagnosen keine repräsentativen Studien vorliegen, konnten aufgrund breit angelegter Untersuchungen in den USA Prävalenzraten von Doppeldiagnosen nachgewiesen werden.

Nach Regier und seinen Mitarbeitern (1993) liegt die 1-Jahresprävalenz von Doppeldiagnosen bei 3,3%. Bei Schizophrenen hingegen liegt die Rate nur bei 1,1%. Höher ist dagegen die 1-Jahresprävalenz von ausschließlich substanzgebundenen Suchterkrankungen, die sich auf 9,5% beläuft.[19] In Deutschland gibt es zur Prävalenz nur Aussagen über die Verteilung von Alkohomißbrauch und -abhängigkeit. Sie liegt vergleichbar mit amerikanischen epidemiologischen Studien bei „7 bis 9%“[20] (Fichter 1990, Regier und andere1988).

4. Doppeldiagnose: Psychose und Sucht

Psychotische bzw. andere psychiatrische Störungen spielen eine bedeutende Rolle bei der Entstehung, Aufrechterhaltung oder Beendigung einer Sucht. So kann beispielsweise eine Psychose durch Suchtmittelkonsum ausgelöst oder die Abhängigkeit als Bewältigungsstrategie genutzt werden, um die empfundenen Beeinträchtigungen durch die Psychose zu mildern. Akute Psychosen sind oft so dominierend, daß die Suchtanteile in den Hintergrund gedrängt werden, obwohl unter Umständen bereits eine klinisch erkannte Suchterkrankung vorliegt.

Einleitend zum Sucht und Psychose Abschnitt werden zunächst vier wichtige Fragestellungen von Schwoon und Krausz (1994) impliziert. Sie ermöglichen, daß wichtige Zusammenhänge bei der Psychose und der Sucht nicht unberücksichtigt bleiben.

Schwoon und Krausz gehen:

1. von einer Verknüpfung beider Krankheiten aus, wenn eventuell eine gemeinsame Wurzel vorhanden ist, wobei auf die primäre Erkrankung geachtet werden muß oder ob sie letztlich als unabhängige Krankheiten aufzufassen sind.
2. bereits von einer primär schweren psychotischen Symptomatik aus.
3. von einem Suchtmittelabusus aus und unterscheiden zwischen „neurotischen“ (zwanghaften, krankhaften) Trinkmotiven und „psychotischen“ Motiven. Es werden Vergleiche gezogen, ob es sich um rein Suchtkranke oder um Interpretationen handelt.
4. von dem Bezug Sucht als Krankheit (Fixierung auf Suchtmittel) aus oder ob man nicht eher von einem „problematischen Konsum“ sprechen sollte.[21]

Mehr als die Hälfte aller Patienten mit einer psychiatrischen Erkrankung weisen zusätzlich eine Abhängigkeit auf. Das Risiko von Suchtmittelmißbrauch erhöht sich generell dann, wenn die schizophrene Psychose als die primäre Erkrankung auftritt. Es ist auch erwiesen, daß männliche Schizophrene häufiger einen Alkohol- oder Drogenmißbrauch betreiben als weibliche Schizophrene.[22]

Nach Meinung von Regier und seinen Mitarbeitern (1990) kommt es zunehmend „zur Verbreitung von schweren psychischen Störungen.“[23] Beispiele hierfür sind die bipolaren affektiven Störungen. Zum einen die Schizophrenie mit einer zusätzlichen Suchtmittelabhängigkeit und zum anderen die manische Störung.

Mit dem Thema der psychischen Erkrankung der Schizophrenie in Verbindung mit einer Sucht beschäftigte sich Dilling (1994) genauer. Seiner Ansicht nach kann man erstens zwischen primärer Sucht und im weiteren Verlauf dem Ausbruch der Psychose, zweitens einer sekundären Abhängigkeit bzw. Sucht und drittens dem zufälligen Zusammentreffen beider Krankheitsbilder unterscheiden.[24] An einer Lübecker Klinik für Psychiatrie wurde zu diesem Zusammenhang in einem Zeitraum von 7 Jahren (1983 - 1989) die Erst und- Zweitdiagnose von Patienten genauer betrachtet. Von 8.058 Patienten wurden 1.958 von ihnen wegen Alkoholismus aufgenommen. Im Laufe der Diagnosestellung ergaben sich dann 283 mit der Erstdiagnose Alkoholismus und 7 mit der Zweitdiagnose der Schizophrenie. Die Erstdiagnose der Schizophrenie gab es in 26 Fällen und die Zweitdiagnose des Alkoholismus in 323 Fällen. Insgesamt wurden 606 (31%) Fälle von Doppeldiagnosen behandelt, wobei der Anteil der Doppeldiagnose bei den Konsumenten illegaler Drogen (86%) besonders häufig war.[25]

Einen besonders hohen Anteil von psychotropen Substanzen bei psychisch Erkrankten hatte auch Davis (1984) in seiner Untersuchung festgestellt. Hier hatten „74% der stationären psychiatrischen Patienten in der Vorgeschichte schädlichen Gebrauch psychotroper Substanzen.“[26]

Während sich induzierte Alkoholpsychosen in der Regel bei etwa Vierzigjährigen in der mittleren chronischen Phase der Abhängigkeit entwickeln und zu Problemen führen, findet man häufig die Kombination einer, oft schon chronifizierten, Schizophrenie mit einer Alkoholkrankheit sowie ein Halluzinogen-Mißbrauch (meist Cannabis) bereits bei jungen Patienten mit beginnender Schizophrenie (meist Hebephrenie). Das häufige Zusammentreffen von schizophrenieformen Psychosen und Drogenabusus, gerade bei jüngeren Patienten hängt zumeist mit der Ablösung aus der Familie zusammen, da es sich hier um eine Lebensphase handelt, bei der eine eigene Identität entwickelt wird. Dieser Prozeß, der Ablösung von den Eltern, hängt unmittelbar mit dem Umgang mit Gleichaltrigen zusammen. Die Identifikation mit einer Gruppe wird sehr wichtig. Sie wird zu einem bedeutenden Ort für Lern- und Entwicklungsprozesse, vor allem auch für den Umgang mit Menschen außerhalb der Familie. Dies entspricht dem Bild das der zunehmende Mißbrauch, gerade auch bei psychisch Kranken, in der Peer-group (der Gruppe der Gleichaltrigen) entsteht. Für den Wunsch nach sozialer Akzeptanz wird sich dem Druck der Gleichaltrigen (peer-pressure) gebeugt. Problematisch wird es aber besonders dann, wenn weniger psychisch Stabile Suchtmittelkonsum betreiben, denn sie sind kaum in der Lage es beim „Probierkonsum“ zu belassen und riskieren somit ein höheres Ausmaß an sozialer und psychischer Destabilisierung. Dies paßt nach Westermeyer und Neider (1988) wiederum zu der Tatsache, daß „der durchschnittliche Erkrankungsbeginn von Drogenabhängigkeit bei 19 Jahren und der von Psychosen im Jungerwachsenenalter [Herv. d. Verf. zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr]“[27] liegt.

Bei der Psychose, wie bei der Sucht scheint „die Überbeanspruchung sozialer, psychischer und somatischer Anpassungsfähigkeiten“[28] der eigentliche Ausgangspunkt zu sein. Beispielsweise fallen Patienten mit einer schizophrenen Psychose und gleichzeitigem Suchtmittelmißbrauch schon in der Schulzeit mit mehr Disziplinproblemen auf. Ein anderer Grund kann nach Ansicht von Liebermann und Bowers (1990) „ein gesellschaftlicher Abstieg, der verbunden mit Umzügen in ärmere städtische Gebiete, in denen Drogenkonsum und -handel weit verbreitet“[29] ist, sein. Zusätzlich stellen „schmerzvolle seelische Zustände oder zwischenmenschliche Probleme, die bereits vor dem Auftreten offenkundiger psychischer Störungen“[30] existierten, weitere Risikofaktoren dar. Als Folge der Erkrankung werden dann Ausbildungen nicht abgeschlossen, Arbeitslosigkeit besteht und Isolation und Armut kommen hinzu.[31]

Wenn man also von einer Doppeldiagnose spricht, sollte nach Möglichkeit auf die primäre und sekundäre Erkrankung, auf die Art und Häufigkeit des Suchtmittelkonsums und auf die Schwere der psychiatrischen Erkrankung geachtet werden.

In den weiteren Abschnitten erfolgen nun weitere Überlegungen und Betrachtungen.

4.1 Betrachtungen im Kontext von Drogen und Psychose

Wie man bereits weiß, entwickeln über die Hälfte aller Abhängigen neben ihren körperlichen Fehlfunktionen auch psychische Störungen, die direkt auf den Konsum von Suchtmitteln, u.a. Drogen, zurückgeführt werden können. Andererseits können, aber auch erst psychische Probleme zum Drogenkonsum führen.

Im Zusammenhang mit Drogen sind verschiedene Faktoren, die zur Einnahme dieser führen, relevant. Wichtig hierbei sind die Verfügbarkeit des Rauschgiftes, der Druck der Gleichaltrigen, die soziale Akzeptanz von Drogen in der Gesellschaft, welche die aktuellen Drogen auf dem Markt und bei Konsumenten sind und die individuelle Empfänglichkeit.

Die häufigsten Substanzen bei Schizophrenen mit Drogenmißbrauch sind Psychostimulantien, wie Cannabis, Amphetamine, Kokain und Halluzinogene. Sie werden „überwiegend von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verwendet.“[32] Besonders dieser Aspekt veranlaßte Razani, Farina und Stern (1975) eine Untersuchung in dieser Altersgruppe durchzuführen. Bei den von ihnen untersuchten psychiatrischen Patienten waren 52% Konsumenten illegaler Drogen. Auch Untersuchungen von McLellan, Druley und Carson (1978) zum Suchtmittelmißbrauch bei psychiatrischen Patienten in dieser Altersgruppe hatten zum Ergebnis, daß vor allem junge Klienten abhängig von Stimulantien und Marihuana waren.[33]

Betrachtet man den Aspekt der unterschiedlichen Wirkungen von Drogen genauer, stellt sich die Frage, ob es möglich ist das einzelne Substanzen Psychosen hervorrufen können. Einige Autoren untersuchten diese Möglichkeit mit den Drogen Cannabis, LSD und Kokain.

Negrete (1973) der einen Versuch mit der Droge Cannabis durchführte, kam zu dem Ergebnis, das je nach Einnahmeintensität fünf verschiedene klinische Symptome zuzuordnen sind, wie:

1. die Entgiftung, wobei die Desorientierung, Halluzinationen etc. mit Ausscheidung der Substanz abklingen.
2. die pathologische Vergiftung, welche kurzandauernde paranoide Zustände mit Todesangst beinhaltet.
3. die akute Cannabispsychose, welche sich auf einen bis zu 15 Tage andauernden psychotischen und halluzinatorischen Zustand bezieht.
4. die chronische Cannabispsychose, die einen langandauernden chronischen Konsum umfaßt. Negrete sieht in dieser klinischen Form nichts anderes als eine schizophrene Psychose.
5. die „ Flashbacks “ [sog. Drogenwirkungen die noch nach Wochen oder Monaten auftreten], die als Späteffekte bezeichnet werden, obwohl keine erneute Drogeneinnahme erfolgt ist. Seiner Meinung nach sollte diese Form als eine einzelne Gruppe zusammengefaßt werden.[34]

Andere Sichtweisen in Hinblick auf den Zusammenhang von Drogen und Psychosen erläuterte Täschner (1980). Er untersuchte die Wirkung von LSD (synthetisch hergestelltes Halluzinogen), um Zusammenhänge zur Psychose zu erlangen. Täschner zufolge wird von LSD- Psychosen gesprochen, wenn bei einer erneuten Intoxikation Veränderungen auftreten, die mit Angst- und Panikattacken, Verwirrtheit, lebhafte optische und/ oder akustische Halluzinationen etc. einhergehen. Erweiternd zum Zusammenhang von Drogen und Psychosen beobachtete und dokumentierte Täschner auch den Kokainkonsum, wobei Phänomene, wie paranoide Erlebnisveränderungen und das Auftreten von Zwangsideen und Zwangshandlungen typisch waren.[35]

Aufgrund der verschiedenen Untersuchungen im Kontext von Drogen und Psychosen kann Cannabis als eine bewußtseinsverändernde Droge angesehen werden, welche psychische Veränderungen (Antriebsschwäche, Unkonzentriertheit oder Verwirrtheit) verursacht, aber nicht körperlich abhängig macht.

LSD wird als eine Halluzinationen hervorrufende Droge definiert, die „tiefgreifende und außergewöhnliche psychische Veränderungen“[36] verursacht. Sie baut auf dem auf was da ist. Dies können auch negative Erlebnisse sein, die verdrängt wurden und plötzlich da sind und intensiv erlebt werden, u.a. Alpträume oder Horrorerlebnisse. Psychosen und sogar tödliche Selbstüberschätzungen können die Folge des LSD-Konsums sein.

Kokain, als letzte untersuchte Droge, versetzt denjenigen, der sie einnimmt, in eine solche Hochstimmung, daß jegliche Furcht verloren geht und man sich zu allem fähig glaubt.[37] Kokain macht demnach nicht körperlich abhängig, führt aber schnell zu psychischer Abhängigkeit.

Trotz der bleibenden psychischen Nebenwirkungen, die sich bei dauerhaftem Konsum einiger Drogen manifestieren können, darunter auch wie bereits erwähnt, Psychosen, nehmen die meisten Jugendlichen weiterhin verschiedenste Drogen, wie Kokain, LSD, Marihuana etc. .

4.2 Die „moderne“ Diagnose von Cannabis und Psychose

Das Auftreten von Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis und Cannabiskonsum ist eine aktuelle Thematik und soll deshalb in diesem Abschnitt genauer betrachtet werden.

Cannabis ist laut Literatur die weltweit am häufigsten konsumierte illegale Droge und unterscheidet sich hinsichtlich seiner Eignung als Rauschmittel (Haschisch und Marihuana) und als Nutzpflanze (Arznei, Schmiermittel, Reinigungsmittel, Spanplatten, Dämmmaterial).

Die häufigste Form des Konsums von Cannabis, als Rauschmittel, ist das Inhalieren. Das Mittel wird vermischt mit Tabak und als „Joint“ oder „Stick“ geraucht.[38] Bereits bekannt ist, daß Patienten mit schizophrenen Psychosen in ihrem Leben Cannabis und oft auch andere Drogen, vor allem Amphetamine, Kokain und Halluzinogene konsumiert haben oder noch konsumieren.

Ältere Studien nahmen an, daß durch Cannabis eine Schizophrenie ausgelöst wird. Jellinek war einer dieser Verfechter. Seiner Ansicht nach kann Cannabis eine Psychose für Menschen verursachen, die dafür „eine Anlage“, sprich Vulnerabilität, haben.[39]

[...]


[1] Belardi 1980, S. 57

[2] Belardi 1980, S. 61

[3] Lemke/Rennert 1970, S. 356

[4] Belardi 1980, S. 62

[5] Lemke/Rennert 1970, S. 406ff

[6] Nunes u.a. 1998, S. 145

[7] Nunes u.a. 1998, S. 145

[8] zit. nach Schneider/Pichelt-Welle 1994, S. 89

[9] Schwarzer 1999, S. 79

[10] Driessen/Dierse/Dilling 1994, S. 35

[11] Wulff 1991, S. 11

[12] Drake u.a. 1994, S. 210

[13] Drake u.a. 1994, S. 209

[14] zit. nach Krausz/Schwoon/Degkwitz 1994, S. 80

[15] zit. nach Müller-Thomsen u.a. 1994, S. 21

[16] Müller-Thomsen u.a. 1994, S. 21

[17] Mueser u.a. 1999, S. 84

[18] zit. nach Krausz/Schwoon/Degkwitz 1994, S. 80

[19] Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme 2002, S. 2

[20] zit. nach Soyka/Albus/Kathmann 1994, S. 76

[21] Schwoon/Krausz 1994, S. 12

[22] Soyka/Albus/Kathmann 1994, S. 76

[23] zit. nach Minkoff 1994, S. 63

[24] Dilling 1994, S. 27

[25] Dilling 1994, S. 25f

[26] zit. nach Krausz 1994, S. 197

[27] zit. nach Krausz 1990, S. 102

[28] Krausz/Degkwitz 1992, S. 340

[29] zit. nach Drake u.a. 1994, S. 211

[30] zit. nach Drake u.a. 1994, S. 211

[31] Schwoon 1994, S. 135

[32] Kisker u.a. 1991, S. 222

[33] Krausz 1990, S. 98

[34] Müller-Thomsen u.a. 1994, S. 12f

[35] Müller-Thomsen u.a. 1994, S. 12f

[36] Snyder 1994, S. 14

[37] Snyder 1994, S. 14

[38] Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, S. 1ff

[39] Jellinek 2002, S. 1

Details

Seiten
78
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783832470616
ISBN (Buch)
9783838670614
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v222382
Institution / Hochschule
Hochschule Neubrandenburg – Sozialwesen
Note
1,3
Schlagworte
komorbidität case management dopaminhypothese rückfallprophylaxe gesprächsführung

Autor

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Titel: Zur sozialen Arbeit im Kontext der Verknüpfung von Suchthilfe und psychiatrischem Gesundheitssystem bei Patienten mit psychischen Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis und Suchtmittelmissbrauch