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Going Private und was dann?

Strategische Optionen nach vollzogener Transaktion

Diplomarbeit 2002 142 Seiten

BWL - Sonstiges

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Nachdem Going Private Transaktionen auf den angelsächsischen Kapitalmärkten schon seit Mitte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein häufiges Phänomen sind, bleiben sie in Deutschland bis heute noch eine Ausnahmeerscheinung. Die wenigen bereits durchgeführten Transaktionen fanden dabei erst in jüngerer Zeit statt. Seit Beginn des Jahres 2002 ist auch in Deutschland mit Einführung der §§ 327a ff. AktG ein sogenannter Minority Squeeze Out möglich, durch den die Minderheitsaktionäre unter Zahlung einer Abfindung zum Verkauf ihrer Anteile gezwungen werden können, wenn der Mehrheitsaktionär mehr als 95% des Eigenkapitals hält. Durch diese Regelung ist mit einer wachsenden Anzahl von Going Privates zu rechnen. Bereits in den letzten Jahren wurden einige börsennotierte Unternehmen zu über 95% übernommen, bei denen mit einem Going Private zu rechnen ist, oder wo es bereits in den ersten Monaten diesen Jahres erfolgt ist.
Das Thema Going Private in Deutschland ist in der Literatur bereits ausführlich behandelt worden. Daher wird bei der vorliegenden Arbeit die Problematik der Durchführung und Technik eines Going Private nach deutschem Recht nicht mehr betrachtet. In den USA lässt sich aufgrund des langen Zeitraumes seit Aufkommen des Phänomens bereits eine neue Entwicklung beobachten. Einige der Unternehmen, die zuvor ein Going Private durchlaufen haben, werden erneut an die Börse gebracht. Mit dem Verkauf der GAH Anlagentechnik AG durch die Deutsche Beteiligungs AG hat sich erstmals in Deutschland ein Finanzinvestor von einem im Rahmen eines Going Private erworbenen Unternehmen getrennt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Entwicklung der von der Börse genommenen Unternehmen nach Vollendung der Transaktion.
Ziel dieser Arbeit ist es, mögliche Optionen für ein durch ein Going Private von der Börse genommenes Unternehmen aufzuzeigen und vorzustellen, mit welchen Maßnahmen sich diese erreichen lassen. Dazu werden die Optionen und die Maßnahmen verschiedener Investoren aufgezeigt und zueinander in Bezug gesetzt. Dabei wird den Exitmöglichkeiten eines Finanzinvestors besonderes Augenmerk gewidmet, da er, wie sich zeigen wird, ein stärkeres Interesse an einer Entwicklung des Unternehmens nach Vollzug der Transaktion hat.. Darüber hinaus werden die verschiedenen Optionen anhand von zwei Fallstudien detailliert beschrieben.

Gang der Untersuchung:
Um die strategischen Optionen eines Going Private feststellen […]

Details

Seiten
142
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783832467746
ISBN (Buch)
9783838667744
Dateigröße
747 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v222129
Institution / Hochschule
Otto Beisheim School of Management Vallendar – unbekannt
Note
1,0
Schlagworte
private equity agency theorie squezze-out

Autoren

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Titel: Going Private und was dann?