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Exit-Strategien von Venture Capital-Gesellschaften

Alternativen zum Going Public

Diplomarbeit 2002 92 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Venture Capital hat sich in Deutschland als unverzichtbares Finanzierungsinstrument für junge, innovative Unternehmen etabliert. Um den Innovationsmotor und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland weiterhin aufrecht zu erhalten, stellt der Markt für Risikokapital einen wichtigen Faktor dar.
Im Rahmen einer Venture Capital-Finanzierung kommt dem Exit für die Finanzierungsbeziehung eine herausragende Bedeutung zu, weil der Kapitalgeber erst durch diese Desinvestition und die gleichzeitige Beendigung des Beteiligungsverhältnisses die angestrebte Gesamtrendite des Investments realisieren kann. Renditeorientierte Venture Capital-Gesellschaften konzentrieren sich auf die Erzielung eines möglichst hohen Mehrerlöses zum Zeitpunkt der Beendigung des Beteiligungsverhältnisses. Eine Optimierung dieser Exit-Performance ist deshalb von Bedeutung, weil sie letzlich in der Maximierung des Unternehmenswertes der Venture Capital-Gesellschaft resuliert.
Die instabile konjunkturelle Lage und die seit Mitte des Jahres 2000 schwierige Kapitalmarktsituation haben innerhalb der Venture Capital-Branche zu einer Konsolidierungsphase auf einem hohen Niveau geführt, da aufgrund des problematischen Börsenumfeldes die Beendigung einer Beteiligung über einen Börsengang derzeit annähernd unmöglich ist. So machten Börsengänge im vergangene Jahr nur noch 0,4 % der Exits aus. Eine Befragung von Deloitte & Touche unter Venture Capital-Gesellschaften hat ergeben, dass 99% der Befragten ein IPO derzeit nicht als möglichen Exit sehen. So ist auch die beeindruckende Dynamik, mit welcher sich die Entwicklung des deutschen Venture Capital-Marktes seit der zweiten Hälfte der neunziger Jahre vollzogen hatte, mit dem weltweiten Rückgang der Aktienpreisniveaus zum Stillstand gekommen.
Trotz des anhaltend schwierigen Börsenumfeldes betrachten Beteiligungsgesellschaften ein Going public noch immer als die erstrebenswerteste Exit-Alternative, was häufig dazu führt, dass die alternativen Exit-Möglichkeiten keine angemessene Beachtung finden. Als primäres Motiv ist hierfür die hohe erzielbare Rendite bei einem IPO zu konstatieren, die in der Vergangenheit aufgrund von Kursphantasien realisierbar war. Weil ihnen der lukrative Exitweg Going public nun verwehrt bleibt, sind viele Venture Capital-Gesellschaften mit der Pflege und Bereinigung ihrer Portfolios beschäftigt.
Das derzeit schwierige Marktumfeld bewirkt bei den Beteiligungsgesellschaften […]

Details

Seiten
92
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783832465056
ISBN (Buch)
9783838665054
Dateigröße
707 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v221922
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Betriebswirtschaftslehre
Note
2,0
Schlagworte
finanzierungsphasen exit-planung exit-analyse exit-controlling performancemessung

Autor

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Titel: Exit-Strategien von Venture Capital-Gesellschaften