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Chancen und Risiken für ausländische Investoren in Kamerun

Wissenschaftliche Studie 2000 34 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG

2. ENTWICKLUNGEN UND PERSPEKTIVEN DER KAMERUNISCHEN WIRTSCHAFT
2.1 Die wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren
2.2 Kameruns Ressourcenausstattung und Wachstumssektoren
2.2.1 Generelle Entwicklung der kamerunischen Wirtschaft
nach Sektoren
2.2.2 Der primärwirtschaftliche Sektor
2.2.3 Der sekundäre Sektor
2.2.4 Der tertiäre Sektor
2.3 Die Rolle der Regierung in der kamerunischen Wirtschaft,
der Privatisierungsprozess und Chancen für Investoren
2.4 Infrastruktur

3. KAMERUNS HANDELSREGIME

4. KAMERUNS INVESTITIONSKLIMA
4.1 Prinzipielle Öffnung gegenüber ausländischen Investoren, Anforderungen und Anreize
4.2 Währungsaspekte
4.3 Schutz von Eigentum und intellektuellen Rechten
4.4 Rechtssystem und Konfliktregelung

5. MÖGLICHKEITEN DER EXPORTFINANZIERUNG

6. ANSÄTZE ZUR MARKTERSCHLIESSUNG
6.1 Absatzmarkt und Distributionskanäle
6.2 Werbemöglichkeiten und Messen

7. FAZIT

1. EINLEITUNG

Man bezeichnet Afrika immer wieder als den „vergessenen Kontinent“. Und tatsächlich ist das subsaharische Afrika (denn vom Maghreb, dessen Situation sehr spezifisch ist, soll hier abgesehen werden) gemessen an der Weltwirtschaft nur ein winziger Zwerg, der kaum ins Gewicht fällt und der auch am gesamten weltwirtschaftlichen Wachstum kaum teilhat. Von einem Vergleich mit den neuen Hoffnungsmärkten in Asien oder Lateinamerika kann hier schon gar nicht die Rede sein. Nur circa 3 Prozent der ausländischen Gelder, die in Entwicklungsmärkten investiert werden, landen in Afrika, im Vergleich zu 60 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum und 20 Prozent in Lateinamerika.[1]

Man fragt sich, warum der afrikanische Kontinent von den ausländischen Investoren so vernachlässigt wird: liegt es am Protektionismus, an den Marktrisiken, oder einfach an der Unwissenheit der Investoren über vorhandene Marktchancen?

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem zentralafrikanischen Staat Kamerun, dessen Situation gewissermaßen charakteristisch ist für viele afrikanische Länder, welche nach der Zeit der Kolonialisierung aus dem Blickwinkel der westlichen Wirtschaftsmächte und Investoren geraten sind. Kamerun birgt nicht nur einen großen Reichtum an natürlichen Rohstoffen, sondern verfügt auch über ein riesiges Potential an gut ausgebildeten Wissenschaftlern und billigen Arbeitskräften. –Und doch hält sich das Interesse der ausländischen Investoren stark in Grenzen.

Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, welche Chancen und Risiken sich dem ausländischen Investor tatsächlich in Kamerun bieten. Dabei soll zunächst auf die Entwicklung der Wirtschaft in den letzten Jahren eingegangen werden, auf die Struktur der Wirtschaft und ihre Wachstumssektoren (Kapitel 2). Anschließend soll das Handelsregime und das generelle Investitionsklima betrachtet werden, wie es sich für die ausländischen Investoren in Kamerun darstellt (Kapitel 3 und 4). Hierbei soll nicht nur das geltende Rechtssystem und die Wirtschaftsgesetze durchleuchtet werden; es soll vor allem auch hinterfragt werden, inwiefern sich diese Rechte durchsetzen lassen. Im letzten Teil der Arbeit (Kapitel 5 und 6) soll kurz auf die bestehenden Möglichkeiten der Exportfinanzierung und Ansätze zur Markterschließung eingegangen werden.

LITERATURVERZEICHNIS

Bücher:

Länderbericht Kamerun

Statistisches Bundesamt und Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften, Luxemburg, Metzler Poeschel-Verlag,

Wiesbaden 1993

The Europa World Year Book 1998

Volume 1

Europa Publications Ltd., London 1998

Amtliche Veröffentlichungen:

Kamerun: Wirtschaftliche Entwicklung 1998

Dokument Wirtschaft der Bundesstelle für Aussenhandelsinformation (bfai)

Köln 1999

Marketing in Cameroon

Publikation des US-Handelsministeriums

National Trade Data Bank

1996

Le Cameroun en chiffres

Ministere de l’Economie et des Finances

Yaoundé 1996

Cameroun: découverte du marché

Note publiée par le Poste d’Expansion Economique (P.E.E.)

de Yaoundé,

Direction des Relations Economiques Extérieures, Paris 1999

African Development Indicators 1998 / 99

The World Bank, 1999

Magazine:

Bilan du Monde

Edition 1997, Le Monde, Paris 1997

Zeitungsartikel:

Solinel, T. „Légalité incertaine“

Le Monde, 22.01.99

Sonstige Veröffentlichungen aus dem Internet:

SCMB IBC Trading Profile: Cameroon

SCMB International Business Centers, 1999

Economie au Cameroun

www.camnet.cm

Offizielle Website des M.I.N.D.I.C,

Ministère du Développement Industriel et Commercial

www.iccnet.cm/ mindic

OMC: Examen de la politique commerciale du Cameroun

www.wto.org

Country information: Cameroon

www.worldbank.org

Cameroon at a glance: key economic indicators

www.worldbank.org

Policy Framework Paper

Cameroon: Enhanced Structural Adjustment Facility Medium-Term

Economic and Financial Policy Framework Paper

1999-2002

www.imf.org

Vidéoconférence de M. Allasame D. Ouattara avec des journalistes d’Afrique centrale et de l’ouest réunis à Dakar

www. imf.org/..

2. ENTWICKLUNGEN UND PERSPEKTIVEN DER KAMERUNISCHEN WIRTSCHAFT

Will man das Potential des kamerunischen Marktes aus dem Blickwinkel ausländischer Investoren analysieren, so bietet es sich an, zunächst die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Marktes zu betrachten. In diesem ersten Kapitel möchten wir uns deshalb einen Eindruck von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung des kamerunischen Marktes verschaffen und herausfinden, in welchen Bereichen sich hier Wachstums- und Investitionschancen bieten.

2.1 Die wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren

In den frühen 80er Jahren galt Kamerun als eine von Afrikas wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten mit einem realen Wachstum von durchschnittlich 5 Prozent und einem Pro-Kopf-Einkommen von durchschnittlich 1100 US$. Kamerun blieb auch von den Ölschocks in den frühen 80er Jahren zunächst weitgehend verschont, da seine Ölproduktion in diesen Jahren zwar sehr gering, aber doch sehr stark wachsend war.

Von 1985 an wurde Kamerun jedoch von drei größeren Schocks getroffen, die Schwächen in der wirtschaftlichen Struktur und Politik des Landes offensichtlich machten:

Zunächst führten starke Preisabfälle bei Kaffee-, Kakao- und Ölpreisen bis 1988 zu einer 60-prozentigen Verschlechterung der Terms of Trade des Landes; danach ließ die Ölproduktion stark nach; und schließlich stieg die reale Wechselkursrate zwischen 1985 und 1988 um 60 Prozent an und beeinträchtigte damit erheblich die außenwirtschaftliche Konkurrenzkraft des Landes.[2]

Kamerun versuchte, der widrigen Umstände Herr zu werden, indem es seine Herstellerpreise und öffentlichen Ausgaben reduzierte - unter anderem auch durch eine 50-prozentige Reduzierung der Beamtengehälter, aber alle diese Maßnahmen konnten das Wirtschaftswachstum nicht stimulieren. Bis 1993 war das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt um 50% gesunken, und kleine Kaffee- und Kakao-Produzenten waren am härtesten betroffen. Auch öffentliche Versorgungsdienstleistungen gingen deutlich zurück, und insbesondere im Gesundheits- und Bildungsbereich wurde gespart, was wiederum zu Lasten der Bevölkerung ging.[3]

Seit der Abwertung des Franc CFA um 50 Prozent im Januar 1994 ist wieder ein leichtes wirtschaftliches Wachstum zu beobachten, welches sich in den letzten Jahren beschleunigt hat. Mitte der 90er Jahre waren erstmals wieder positive reale Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts zu verzeichnen, die sich nun zwischen 4 Prozent und 5 Prozent eingependelt haben.

Die Inflation ist von 30 Prozent 1995 auf 2,8 Prozent 1998 zurückgegangen und soll weiter auf 2,1 Prozent zurückgeführt werden. Damit wären die Zielvorgaben des IWF erreicht.

Kameruns Außenhandel hat wieder zugenommen, wobei die Nicht-Öl-Exporte ihren mengenmäßigen Anteil zwischen 1995 und 1998 um 14 Prozent erhöht haben und somit inzwischen 30 Prozent der mengenmäßigen Gesamtexporte darstellen. Kamerun erzielte 1998 einen Handelsbilanzüberschuss in Höhe von geschätzt rund 297 Milliarden Franc CFA.

Die nationale Sparrate ist von 11 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 1993 auf 15,6 Prozent 1997 gestiegen, die Bruttoinlandsinvestitionen sind in diesem Zeitraum von 15,3 Prozent auf 16,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angewachsen, und auch im Bereich der öffentlichen Finanzen konnte eine Konsolidierung stattfinden. So hat sich das Haushaltsdefizit von 316 Milliarden FCFA in den Jahren 1993/1994 bis zum Jahr 1996 / 1997 auf 21 Milliarden reduziert, was circa 0,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht.[4] [5]

Diese Zahlen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kameruns Auslandsschuld, welche mehr als 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts darstellt, immer noch ein starkes Hindernis für das wirtschaftliche Wachstum des Landes darstellt. So sind im Haushaltsgesetz 1999 / 2000 rund ein Drittel der Ausgaben für die Schuldentilgung vorgesehen.[6].

Im August 1997 hat Kamerun mit dem IWF ein sogenanntes „Enhanced Structural Adjustment Facility Paper“ unterzeichnet, eine Vereinbarung, die es Kamerun erlaubt, unter der Voraussetzung der Durchführung gewisser wirtschaftlicher und finanzieller Maßnahmen, 225 Millionen US$ in Form von Liquidität in Anspruch zu nehmen, um seinen Haushalt auszugleichen und dann eventuell auch Zugang zu einer weiteren Schuldenreduzierungsinitiative zu erhalten.[7]

Hierzu ist zu sagen, dass Kameruns Glaubwürdigkeit nach vier derartigen Vereinbarungen und genauso vielen Misserfolgen gelitten hat und Kamerun nun diese, vielleicht letzte, Chance unbedingt nutzen sollte. Einer Zwischenkontrolle des IWF im Januar 1998 zufolge hat Kamerun die wirtschaftlichen und strukturellen Leitlinien aber gut befolgt und soweit zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.[8]

2.2 Kameruns Ressourcenausstattung und Wachstumssektoren

Kameruns wirtschaftliches Wachstum wird sich auf Dauer nur realisieren lassen, wenn das Land seine Wachstumschancen erkennt und seine Ressourcen gewinnbringend einsetzt, ohne sich dabei in größere Abhängigkeiten treiben zu lassen. Unter diesem Gesichtspunkt soll hier die sektorale Entwicklung der kamerunischen Wirtschaft betrachtet werden.

2.2.1 Generelle Entwicklung der kamerunischen Wirtschaft nach Sektoren

Kameruns primärer Sektor trug 1998 rund 42 Prozent zu Bruttoinlandsprodukt bei, woran die hohe Bedeutung des land- und forstwirtschaftlichen Sektors deutlich wird. Das produzierende und verarbeitende Gewerbe trug weitere 22 Prozent (davon der Erdölsektor 7 Prozent) zum Bruttoinlandsprodukt bei, und der Beitrag des Dienstleistungs- und Handelsgewerbes zum Bruttoinlandsprodukt belief sich auf circa 36 Prozent.[9]

Die sektorale Entwicklung der kamerunischen Wirtschaft in den letzten Jahren wird an der folgenden Graphik (Abbildung 1) deutlich sichtbar.

Abb. 1: Die Entwicklung der kamerunischen Wirtschaft nach Sektoren

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quellen: Länderbericht Kamerun des Statistischen Bundesamtes;

Kamerun: Wirtschaftliche Entwicklung 1998; Dokument des bfai

Deutlich erkennbar wird hierbei das Wachstum des Anteils des primären Sektors auf Kosten des verarbeitenden Sektors und des Dienstleistungssektors. Dieser Entwicklung entgegenzusteuern und damit die Abhängigkeit des Landes von primärwirtschaftlichen Exporten zu reduzieren, wird eine zentrale Aufgabe der kamerunischen Wirtschaftspolitik sein. Im folgenden soll nun auf die einzelnen Sektoren genauer eingegangen werden.

2.2.2 Der primärwirtschaftliche Sektor:

die Land- und Forstwirtschaft

Obwohl Kamerun sehr um eine Industrialisierung bemüht ist, bildet die Landwirtschaft (inklusive Forstwirtschaft und Fischerei) immer noch das Rückgrat der kamerunischen Wirtschaft. Dieser Bereich stellte 1998 42,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts dar und beschäftigte circa 70 Prozent der kamerunischen Bevölkerung.[10]

Kameruns primärwirtschaftlicher Sektor umfasst die vier Bereiche Ackerbau, Forstwirtschaft, Viehwirtschaft und Fischerei.

Auf die beiden - auch für den Export - wichtigsten Sektoren der Landwirtschaft , den Ackerbau und die Forstwirtschaft, soll hier genauer eingegangen werden. Die Viehwirtschaft und die Fischerei, welche in Kamerun in erster Linie der Selbstversorgung dienen, sollen hier nicht weiter illustriert werden.

Ackerbau

Haupternteprodukte für den Export (Cash Crops) sind Kakao, Kaffee und Baumwolle, aber auch Bananen, Palmöl, Tee, Tabak, Ananas, Kautschuk und Rohrzucker.

Haupternteprodukte für die Selbstversorgung sind Wurzeln und Knollenpflanzen, wie z.B. Maniok, Jams, Kartoffeln, etc., Mais, Sorghum, Kochbananen und Erdnüsse. Diese reinen Subsistenzprodukte sind allerdings kaum bzw. nur teilweise in offiziellen Statistiken erfasst.

Kamerun gilt bei den meisten Nahrungsmitteln als Selbstversorger, mit Ausnahme von Weizen und Reis, wo das Land auf umfassende Importe angewiesen ist. Die Tatsache, dass Kamerun sich selbst gerne als Selbstversorger bezeichnet und Produktionsüberschüsse in Nachbarländer exportiert, z.B. nach Gabun und Nigeria, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es innerhalb des Landes sehr große Disparitäten in der Ernährungslage und -sicherheit gibt. So treten in den nördlichen Landesteilen aufgrund der Dürre in regelmäßigen Abständen Engpässe in der Nahrungsmittelversorgung auf.

In diesem Zusammenhang muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass Kameruns Landwirtschaft noch erhebliche Produktionspotentiale aufweist. So wird bisher immer noch ein relativ geringer Teil der Landesfläche für den Ackerbau genutzt (zwischen 11 und 13 Prozent), und auf circa 90 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche werden noch traditionelle Bewirtschaftungsmethoden praktiziert. Auch die Flächenerträge liegen im internationalen Vergleich auf einem relativ niedrigen Niveau und könnten durchaus noch erhöht werden.[11] [12] [13]

Forstwirtschaft

Circa 75 Prozent der kamerunischen Landesfläche sind heutzutage noch mit Wald bedeckt. Von dieser Waldfläche wird ein knappes Drittel forstwirtschaftlich genutzt. Eine weitere kommerzielle Nutzung dieser Waldflächen wurde aber bisher teilweise noch durch fehlende Infrastrukturen verhindert. Der Schwerpunkt der kommerziellen Holzgewinnung liegt deshalb in Zentral- und Südkamerun sowie im Küstenbereich. Der Holzgewinnungssektor wird von großen ausländischen Betrieben dominiert.

Holz ist eines der Hauptexportprodukte Kameruns, insbesondere Edelhölzer wie Mahagoni und Teakholz. Der holzverarbeitenden Industrie kommt in Kamerun eine wichtige Rolle zu, zumal die kamerunische Gesetzgebung vorsieht, dass 70 Prozent des geschlagenen Holzes vor Ort weiterverarbeitet wird. So wurde in den vergangenen Jahren vorwiegend verarbeitetes Holz und nur in geringem Umfang Rohholz exportiert.

Zuständige forstwirtschaftliche Behörde ist in Kamerun das ONADEF[14], dessen Aufgabe es ist, Entwicklungspläne zur langfristigen Nutzung der forstwirtschaftlichen Ressourcen aufzustellen und umzusetzen. Fragwürdig ist jedoch, inwiefern eine derartige Strategie wirklich umgesetzt werden kann, denn ein Großteil der forstwirtschaftlichen Betriebe befinden sich in ausländischem Eigentum, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es vielen kamerunischen Entscheidungsträgern immer noch an langfristigem Gemeinschaftsdenken fehlt und oftmals die persönliche Bereicherung in den Vordergrund gestellt wird. Trotzdem ist eine Strategie der angepassten und regenerativen Forstwirtschaft und damit die Vermeidung der dauerhaften Zerstörung der tropischen Regenwälder als ein entscheidender Erfolgsfaktor für die kamerunische Wirtschaft anzusehen.[15] [16] [17]

2.2.3 Der sekundäre Sektor

Kameruns sekundärer Sektor stützt sich auf die Bereiche Rohstoffförderung, verarbeitende Industrie, das Baugewerbe sowie die Stromerzeugung. Der sekundäre Sektor stellte in Kamerun 1998 circa ca. 22 Prozent des Bruttoinlandsproduktes dar und beschäftigte circa 9 Prozent der arbeitenden Bevölkerung.

Im Bereich der Rohstoffförderung stellt insbesondere die Erdölförderung eine wichtige Geldeinnahmequelle für die Regierung dar. Kamerun verfügt ebenfalls über bedeutende Reserven an Erdgas, Bauxit, Uranium und Zinn, welche im Moment allerdings kaum genutzt werden. Der relative Beitrag der rohstofffördernden Industrie zum Bruttoinlandsprodukt des Landes ist eher rückläufig.

[...]


[1] vgl. Bilan du Monde, Edition 1997, Le Monde, Paris 1997, S. 84-84

[2] vgl. Informationen der Weltbank (http: www.worldbank.org/...)

[3] vgl.Informationen der Weltbank (http: www.worldbank.org/...)

[4] vgl. a.a.O.

[5] vgl. Informationen des Poste d’Expansion Economique (PEE) in Yaounde, 1998/1999

[6] vgl. Kamerun: Wirtschaftliche Entwicklung 1998; Dokument Wirtschaft der Bundesstelle für
Außenhandelsinformation in Köln (bfai), Juli 1999, S. 1-2

[7] vgl. Informationen des Poste d’Expansion Economique (PEE) in Yaounde, 1998/1999

[8] vgl. Kamerun: Wirtschaftliche Entwicklung 1998; Dokument Wirtschaft der Bundesstelle für .
Aussenhandelsinformation in Köln (bfai), Juli 1999, S. 7

[9] vgl. Kamerun: Wirtschaftliche Entwicklung 1998; Dokument Wirtschaft der Bundesstelle für .
Aussenhandelsinformation in Köln (bfai), Juli 1999, S. 2

[10] kamerunischen Quellen zufolge (www.camnet.cm) stellt die Landwirtschaft sogar 50% des
Bruttoinlandsprodukts dar und beschäftigt 75% der kamerunischen Bevölkerung.

[11] vgl. The Europa Year Book 1998, Volume 1, Europa Publications Limited 1998, London, S. 788

[12] vgl. Länderbericht Kamerun, Statistisches Bundesamt / Eurostat, Metzler-Poeschel-Verlag, Wiesbaden 1993,-S. 139

[13] vgl. Informationen des camnet (www.camnet.cm)

[14] ONADEF = Office National du Développement des Forêts

[15] vgl. The Europa Year Book 1998, Volume 1, Europa Publications Limited 1998, London, S. 788

[16] vgl. Länderbericht Kamerun, Statistisches Bundesamt / Eurostat, Metzler-Poeschel-Verlag,
Wiesbaden 1993,-S. 139

[17] vgl. Informationen des Poste d’Expansion Economique (PEE) in Yaounde, 1998/1999

Details

Seiten
34
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2000
ISBN (eBook)
9783832464592
ISBN (Buch)
9783838664590
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v221880
Institution / Hochschule
Universität Bremen – Wirtschaftswissenschaften
Note
2,0
Schlagworte
afrika entwicklungsländer entwicklung länderstudie westafrika

Autor

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Titel: Chancen und Risiken für ausländische Investoren in Kamerun