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Läßt sich das Ziel der Verpackungsverordnung, die Mehrwegquote von 72 % einzuhalten, mit Hilfe des geplanten Zwangspfandes erreichen?

Diplomarbeit 2002 137 Seiten

VWL - Makroökonomie, allgemein

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:Von der Bundesregierung ist zum 01.01.2003 ein Zwangspfand auf bestimmte Getränke in Einwegverpackungen geplant.
Ob ein Zwangspfand wirklich dazu beitragen kann, die Einwegflut zurückzudrängen, ist sehr umstritten. Eine Reihe von Studien hat diesbezüglich widersprüchliche Ergebnisse hervorgebracht. Teilweise legen die Arbeiten dabei unterschiedliche Ausgestaltungen des Zwangspfandes zu Grunde. Zudem diskutieren sie eine Pfanderhebung auf sämtliche Einweggetränkeverpackungen.
Die vorliegende Studie untersucht das Zwangspfand wie es ab 2003 zum Tragen kommen wird. Sie zeigt auf, daß das Zwangspfand eine Abnahme von Einwegverpackungen bewirkt. Allerdings reicht diese nicht aus, um die Mehrwegquote auf die geforderten 72% zu heben. Sein umweltpolitisches Ziel gemäß Verpackungsverordnung verfehlt das „Dosenpfand“ somit.
Für die Arbeit wurden der Wirkungsmechanismus des Zwangspfandes analysiert sowie zwei Umfragen unter Vertreibern und Verbrauchern durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
VorbemerkungI
InhaltsverzeichnisII
AbkürzungsverzeichnisIV
AbbildungsverzeichnisV
TabellenverzeichnisVI
1.Zwangspfand und Verpackungsverordnung1
1.1Anlaß der Untersuchung1
1.2Hintergründe für den Erlaß der Verpackungsverordnung2
1.3Rechtliche Ausgestaltung der Regelungen für Getränkeverpackungen3
1.4Entwicklung der Mehrwegquote5
1.5Allgemeiner Wirkungsmechanismus des Zwangspfandes7
1.6Fragestellung, Aufbau und Untersuchungsmethoden der Arbeit8
2.Lenkungswirkung des Zwangspfandes10
2.1Bestimmung der vom Pfand betroffenen Akteure10
2.2Bewertung der Einflußgrößen Kosten und Pfand12
2.2.1Kosten des Zwangspfandes12
2.2.1.1Kostenarten nach Akteuren12
2.2.1.2Berechnung der erwarteten Kosten15
2.2.1.3Vergleich der Kosten von Einweg und Mehrweg18
2.2.1.4Rationalisierungspotentiale24
2.2.2Pfand26
2.2.2.1Das Pfand als „Kaution“26
2.2.2.2Opportunitätskosten des Pfandes - entgangene Zinsen27
2.2.2.3Erträge aus verfallenen Pfändern27
2.2.2.4Verminderte Convenience-Vorteile29
2.2.2.5Einfluß auf die Preisdifferenz Einweg - Mehrweg30
2.2.3Zwischenfazit Einflußgrößen32
2.3Analyse der Überwälzung von Belastungen durch die Einflußgrößen34
2.3.1Bedeutung der Preiselastizitäten34
2.3.2Wettbewerbsverhältnisse unter den Vertreibern34
2.3.3Preiselastizität der Verbraucher38
2.3.4Zwischenfazit Überwälzungsmöglichkeiten39
2.4Ableitung der Reaktionen bei Vertreibern und […]

Details

Seiten
137
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783832460754
ISBN (Buch)
9783838660752
Dateigröße
4.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v221542
Institution / Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen – Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Note
1,7
Schlagworte
dosenpfand umweltökonomie umweltpolitik verpackung abfallwirtschaft

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Titel: Läßt sich das Ziel der Verpackungsverordnung, die Mehrwegquote von 72 % einzuhalten, mit Hilfe des geplanten Zwangspfandes erreichen?