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Standardisierungsinitiativen zur Geschäftsabwicklung über Elektronische Märkte

Unter besonderer Berücksichtigung der Standards BMEcat und ecl@ss

Diplomarbeit 2001 86 Seiten

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Untersuchungsgegenstand und Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Elektronische Märkte
2.1 Grundlagen Elektronischer Märkte
2.2 Andere Koordinationsformen
2.3 Abgrenzung Elektronischer Märkte
2.3.1 Definitionen
2.3.2 Klassifikationen von Märkten
2.3.2.1 Anzahl der Teilnehmer
2.3.2.2 Preisbildungsmechanismus
2.3.2.3 Art der Akteure
2.3.2.4 Art der Koordination (Marktmodelle)
2.3.2.5 Elektronische Märkte zur Ressourcenallokation
2.3.3 Phasenmodell der Markttransaktion
2.4 Auswirkungen
2.4.1 Transaktionskosten
2.4.2 Effekte des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologie
2.4.2.1 Brokerage-Effekt, Disintermediation
2.4.2.2 Kommunikationseffekt
2.4.2.3 Integrationseffekt
2.4 Elektronische Produktkataloge
2.4.1 Ziele von Katalogen auf elektronischen Märkten
2.4.2 Basisansätze zur Produktmodellierung
2.4.3 Anforderungen an Kataloge und Produktmodelle
2.4.4 Integration der Kataloge
2.5 Entwicklungsstand

3 Standardisierung
3.1 Standardisierung im allgemeinen
3.1.1 Grundlagen, Begriff
3.1.2 Allgemeine ökonomische Bewertungsansätze
3.2 Standardisierung in der Informationsverarbeitung und auf Elektronischen Märkten
3.2.1 Standardisierungsziele
3.2.1.1 Systemtechnische Sicht
3.2.1.2 Ökonomische Sicht
3.2.2 Standardisierungsprobleme
3.2.3 Standardisierungsarten
3.3 Standards auf Elektronischen Märkten
3.3.1 Bedeutung für Elektronische Märkte
3.3.2 XML: ein Meta-Standard
3.3.3 Standards auf Prozeßebene
3.3.3.1 OBI
3.3.3.2 CPFR
3.3.3.3 ebXML
3.3.4.1 xCBL
3.3.4.2 cXML
3.3.4.3 OCF
3.3.4.4 ETIM
3.3.4.5 UN/SPSC

4 BMEcat
4.1 Ziele
4.2 Aufbau von BMEcat und Zusammenhang mit ecl@ss
4.2.1 Kopf-Element
4.2.2 Transaktions-Element
4.2.2.1 Artikeldaten
4.2.2.2 Strukturdaten

5 ecl@ss
5.1 Ziele
5.2 Aufbau
5.2.1 Klassifikation
5.2.2 Standard-Merkmalleisten
5.3 Entstehung
5.4 Aktualisierung und Pflege

6 Evaluation
6.1 Evaluation in der Wirtschaftsinformatik
6.2 Bezugsrahmen
6.2.1 Unterstützung
6.2.2 Generelle Gültigkeit
6.2.3 Angemessenheit und Vollständigkeit
6.2.4 Stabilität
6.2.5 Flexibilität
6.2.6 Wirtschaftlichkeit in Einführung und Nutzung
6.3 Verbesserungsvorschläge

7 Schlußbetrachtung

Literaturverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

„Siehe, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle, und dies ist [erst] der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen.“

[Erstes Buch Mose, Kap.11, Satz 6]

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Konzepte der elektronischen Geschäftsabwicklung

Abbildung 2: Phasenmodell Elektronischer Märkte

Abbildung 3: Kategorisierung nach Standardisierungsgremien

Abbildung 4: XML-Dokument und zugehörige DTD

Abbildung 5: Grundstruktur eines BMEcat Dokuments

Abbildung 6: BMEcat Kopf-Element

Abbildung 7:. Kataloggruppensystem in BMEcat

Abbildung 8: Referenzen in BMEcat

Abbildung 9: ecl@ss -Struktur

1 Einleitung

1.1 Untersuchungsgegenstand und Ziel der Arbeit

Nach der Internet-Euphorie vergangener Jahre und der anschließenden ebenso irrationalen Umkehr dieser Erwartungen sind Entwicklungen auf dem Gebiet der elektronischen Geschäftsabwicklung und inbesondere Elektronischer Märkte nun in eine Ernüchterungs- bzw. Konsolidierungsphase getreten. Nun wird verstärkt versucht, langfristig erfolgversprechende Konzepte, die zudem eine Einbindung der unternehmerischen Informationssysteme erlauben, zu verfolgen. Zudem hat die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung Elektronischer Märkte eine Vielzahl von Standardisierungsinitiativen hervorgerufen, die sich in ihrer Zielsetzung und -erreichung erheblich unterscheiden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit dem Thema der Standardisierung im elektronischen Handel und insbesondere auf Elektronischen Märkten, da Standards einen Beitrag zur Integration der Systeme leisten sollen und aufgrund der Dynamik des Bereiches bestehende Unklarheiten durch eine Diskussion der Zusammenhänge beseitigt werden sollen.

1.2 Aufbau der Arbeit

InKapitel 2werden zunächst die Grundlagen für die weiteren Erläuterungen gelegt, da aus ihnen Anforderungen für die zu betrachtenden Standards erwachsen. Es wird daher erläutert, welches die besonderen Eigenschaften elektronischer Märkte im Vgl. zu übrigen Formen des elektronischen Handels sind, wie sie klassifiziert werden können, welche Funktionen diese Märkte haben und wie die ökonomischen Wirkungen ihres Einsatzes zu beurteilen sind. Es wird weiterhin aufgezeigt, welche Funktion elektronische Produktkataloge für diese Marktform haben und welches die Basisansätze für eine Modellierung von Produkten sind, die über elektronische Märkte gehandelt werden. Insbesondere wird auf die Anforderungen an Produktkataloge eingegangen, die aus dem Einsatz auf elektronischen Märkten erwachsen und die grundlegende Beurteilungsmaßstäbe für den Vergleich alternativer Standards zur Abbildung von Produkten und zur Übermittlung der Produktdaten liefern. Abgeschlossen wird das Kapitel mit einer Betrachtung des aktuellen Entwicklungsstandes der Systeme, die elektronischen Märkten zugrunde liegen, um einordnen zu können, wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderliegen.

Kapitel 3beschäftigt sich mit den Grundlagen der Standardisierung. Nach der Erläuterung der allgemeinen Zusammenhänge wird auf die Standardisierung in der Informationstechnologie eingegangen. Dem schließt sich die Erläuterung von Standards auf elektronischen Märkten an, die in ihrer Zwecksetzung Überschneidungen zu BMEcat und ecl@ss aufweisen. Im allgemeinen Teil wird erläutert, was unter Standardisierung zu verstehen ist und wie eine ökonomische Bewertung von Standards vorgenommen werden kann. Bzgl. der Standardisierung in der Informationsverarbeitung wird erläutert, welche Ziele in technischer und ökonomischer Sicht verfolgt werden, welche Bereiche Gegenstand der Standardisierung sind und welche Probleme aus der Standardisierung in der Informationsverarbeitung (IV) erwachsen. Außerdem wird kurz erläutert, welche Alternativen neben der Standardisierung identifiziert werden können.

Im Anschluß an die Erläuterungen zur Standardisierung in der IV wird eine Auswahl von Standards betrachtet, die möglicherweise als Alternativen zu BMEcat und ecl@ss in Frage kommen. Daher werden ausschließlich Standards betrachtet, die von technischen Aspekten weitgehend abstrahieren, die also inhaltlich-ökonomische Aspekte standardisieren. Eine Ausnahme bildet hierbei der XML-Standard, der keine inhaltlichen Aspekte standardisiert, der jedoch aufgrund seiner grundlegenden Bedeutung für BMEcat und viele weitere Standards eingehend dargestellt wird. Dies schließt jedoch nicht aus, daß diese Standards auch technische Aspekte in ihrer Spezifikation enthalten. Außerdem werden Standardisierungsinitiativen dargestellt, die einen umfassenderen Ansatz als BMEcat und ecl@ss verfolgen, indem sie eine Verbindung von Systemen auf Prozeßebene zum Ziel haben. InKapitel 4wird der Standard BMEcat dargestellt. Es wird auf die Zielsetzung des Standards und relevante Merkmale des Aufbaus eingegangen. Dazu werden einzelne XML- bzw. BMEcat-Elemente hervorgehoben und ihre Bedeutung erläutert. Es wird dargestellt, welche Möglichkeiten zur Strukturierung von Dokumenten vorhanden sind und wie diese zusammenhängen. Schließlich wird auf den Zusammenhang mit dem zweiten Standard hingewiesen, der im Zentrum der Betrachtung steht, auf die vertiefte standardmäßige Darstellungsmöglichkeit von Produkteigenschaften durch ecl@ss.

Kapitel 5beschäftigt sich aufbauend auf dem in Kapitel 4 dargestellten Zusammenhang von ecl@ss und BMEcat mit der Darstellung der Ziele und des Aufbaus von ecl@ss. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten der Strukturierung der Artikel sowie der Aufbau der Standard-Merkmalleiste gezeigt. Anschließend wird kurz auf die Entstehung und die Weiterentwicklung des Standards eingegangen.

Kapitel 6beschäftigt sich schließlich mit der Bewertung der beiden Standards. Dazu wird ein Bezugsrahmen zur Verfügung gestellt, der die Kriterien der Beurteilung enthält und auf die beiden Standards BMEcat und ecl@ss angewendet wird. An ausgewählten Punkten werden Vergleiche zu Alternativstandards angestellt. Zudem werden einige der aufgezeigten Kritikpunkte aufgegriffen und Verbesserungsvorschläge unterbreitet.

2 Elektronische Märkte

2.1 Grundlagen Elektronischer Märkte

Ziel dieses Kapitels ist es, die Grundlagen von Märkten und Elektronischen Märkten darzustellen.

Der Begriff Markt wurde historisch betrachtet zunächst für die Veranstaltung eines Marktes verwendet, wurde dann auf den Ort der Marktveranstaltung übertragen und wird heute in der Literatur, je nach Schwerpunkt, mit unterschiedlichen Nuancen definiert. So definiert Illik einen Markt als Gesamtheit der beteiligten Marktteilnehmer, die an tatsächlichen oder potentiellen Transaktionen beteiligt sind, die mit einem Gut oder einer Dienstleistung zusammenhängen und nennt als weitere wichtige Eigenschaften ihre Autonomie und die Freiwilligkeit der Akteure zur Beteiligung an der Transaktion.[1]Hörschgen macht die Definition an der Gesamtheit der ökonomischen Vorgänge zwischen Anbieter und Nachfrager fest.[2]Anders als in der Volkswirtschaftslehre üblich, wird ein Markt also nicht durch die Güter abgegrenzt oder durch die Reaktion der Marktteilnehmer auf Preisvariationen (Kreuzpreiselastizität). Gemeinsamkeit der meisten Definitionen ist die Vorstellung, daß ein Markt der abstrakte Ort der Zusammenkunft von Angebot und Nachfrage ist. „Unter ´Markt´ ist im Allgemeinen nicht eine Institution (zum Beispiel die Börse) oder ein räumlich bestimmter Platz (z.B. der Wochenmarkt ...), sondern ganz allgemein das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage zu verstehen. An diesem abstrakten Ort erfolgt der Absatz der betrieblichen Leistungen.[3]“ Diese Definition betont die Rolle des Marktes als konstituierendes Element wirtschaftlicher Systeme und als Koordinationssystem der einzelwirtschaftlichen Interessen. Der funktionale Aspekt des Marktes, d.h. die tatsächliche Durchführung von Transaktionen, wird dabei jedoch nicht betrachtet. Dieser jedoch ist von großer Bedeutung für die Betrachtung Elektronischer Märkte. Daher wird der vorliegenden Arbeit folgende Definition eines Marktes zugrunde gelegt: EinMarktist ein abstrakter (d.h.realerodervirtueller) Ort, an dem Angebot und Nachfrage eines Gutes zusammentreffen, Transaktionen durchführbar sind und es dadurch zur Koordination dereinzelwirtschaftlichenInteressenvon Anbietern und Nachfragern mittels des Preises kommt.

Durch den Preis, der auf dem Markt für ein Gut ausgehandelt wird, findet die Koordination der einzelwirtschaftlichen Interessen statt. In diesem Zusammenhang wird auch von der Allokationsfunktion des Preises gesprochen.[4]

2.2 Andere Koordinationsformen

Neben dem Markt können in der ökonomischen Praxis eine Vielzahl anderer Koordinationsformen beobachtet werden. Als Gegenpol steht dem Markt die Hierarchie gegenüber. Dazwischen sind jedoch einige Hybridformen zu identifizieren. Bspw. sind hier Netzwerke und Kooperationen von Unternehmen zu nennen. Die Hierarchie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Beziehungen zwischen Geschäftspartnern langfristig ist und geringere Informationskosten verursacht, weil nicht bei jeder Transaktion der richtige Partner ermittelt werden muß, wie dies auf dem Markt der Fall wäre. Bei der hierarchischen Koordination, bei der die Transaktionspartner innerhalb einer Wertschöpfungskette fest vorgeschrieben werden, sind die Koordinationskosten daher niedriger als bei marktlicher Koordination.[5]

2.3 Abgrenzung Elektronischer Märkte

2.3.1 Definitionen

Die rasche Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) hat zu neuen Methoden der Kommunikation, der betrieblichen Planung, der Produktion etc. geführt. Dieser Umstand und die weiterhin dynamische Entwicklung der IuK haben zu einer verwirrenden Begriffsvielfalt geführt, die eine Definition des BegriffsElektronischer Marktnötig werden läßt. In einer ersten Annäherung läßt sich definieren: Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in einem Markt führt zu einem Elektronischen Markt. Dies impliziert, daß Elektronische Märkte als Spezialformen von Märkten zu betrachten sind. Sie ermöglichen die marktmäßige Koordination mittels elektronischer Kommunikationsdienste. Des weiteren wird in der Literatur der Aspekt der Transaktionsunterstützung angeführt: Im Falle der Unterstützung einzelner Phasen sprechen Picot et al. von einemelektronisch unterstützten Markt.[6]Es sollen jedoch auch Elektronische Märkte betrachtet werden, die eine vollständige elektronische Unterstützung aller Phasen der Markttransaktion unterstützen[7], also auch die Preisbildung oder die Zahlungsabwicklung. Eine weitergehende Definition wird daher von Schmidt vorgeschlagen: „Elektronische Märkte im engeren Sinne sind mit Hilfe der Telematik realisierte Marktplätze, d.h. Mechanismen des marktmäßigen Tausches von Gütern und Leistungen, die alle Phasen der Transaktion (Informations-, Vereinbarungs- und Abwicklungsphase) unterstützen.[8]“ Demzufolge handelt es sich bei Transaktionen materieller Güter, die nicht wie elektronische Güter, bspw. Software oder Musik, über elektronische Wege übermittelt werden können, um unvollkommene Elektronische Märkte. Elektronische Märkte im weiteren Sinne unterstützen hingegen nur einzelne Phasen einer Markttransaktion. Da ein vollkommener Markt in diesem Sinne in der Realität selten vorzufinden ist, kann angenommen werden, daß die Definition zu eng ist und somit nicht alle Formen Elektronischer Märkte abdeckt. Heutige Systeme decken oft nur einzelne Phasen oder Funktionen der Markttransaktion ab. Daher wird in dieser Arbeit vorläufig folgende Definition zugrunde gelegt.[9]Ein Elektronischer Markt ist einvirtueller Ort, der durch einIT-Systemgebildet wird, das die Durchführung von Markttransaktionen durch dieUnterstützung aller oder einzelner Phasenermöglicht und dadurch zurKoordination der einzelwirtschaftlichen Interessender Anbieter und Nachfrager mittels des Preises beiträgt. Diese Definition beinhaltet auch sehr lose Formen der elektronischen Unterstützung von Markttransaktionen, wie die Unterstützung der Informationsphase durch das Telefon. Wesentliche Eigenschaften der so definierten Märkte sind die örtliche und zeitliche Ungebundenheit, d.h. sie sind lediglich der gedankliche Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage.[10]

Häufig wird der Begriff elektronischer Marktplatz synonym für den Begriff Elektronischer Markt benutzt. Es ist jedoch festzuhalten, daß in der Literatur unter einem elektronischen Marktplatz häufig nur das IT-System, also die Infrastruktur verstanden wird, während der Begriff Elektronischer Markt dem IT-System nur unterstützende Funktion beimißt.[11]Zur Infrastruktur zählt das Internet, das gleichzeitig das derzeit wichtigste Medium zur Datenübertragung darstellt, jedoch nicht das einzige Transportmedium für Elektronische Märkte ist.

Das Konzept des Elektronischen Marktes ist in weitere Konzepte zur elektronischen Geschäftsabwicklung einzuordnen. Hier wird aufgrund seiner Plausibilität und zeitlichen Stabilität die Einteilung von Rebstock übernommen und die klassische Einteilung nach der Anzahl der Marktteilnehmer gewählt, womit sich folgendes Bild der Ausprägungen elektronischer Geschäftsabwicklung ergibt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anzahl Nachfrager

Abbildung 1: Konzepte der elektronischen Geschäftsabwicklung[12]

Bilaterales E-Businesshat wenig mit dem Konzept elektronischer Märkte zu tun, ermöglicht jedoch eine relativ unkomplizierte bilaterale Koordination marktlicher Transaktionen, weil jeweils nur das System des Marktpartners integriert werden muß. Nachteil ist somit, daß die Auswahl der Kommunikationspartner vorher festgelegt werden muß und nicht dynamisch angepaßt werden kann. Dies ist das Ziel offener Elektronischer Märkte: spontane Beziehungen mit beliebigen, weltweit verteilten Teilnehmern sollen ermöglicht werden.[13]In diese erste Kategorie gehört das klassische Electronic Data Interchange (EDI), bei dem die Marktpartner oft spezifische EDI-Subsets implementieren und somit hohe Integration unter Inkaufnahme geringer Flexibilität bei der Auswahl der Partner erreichen.

Käuferzentriertes E-Procurementundverkäuferzentriertes E-Commercelassen sich zu unternehmenszentrierten Anwendungen zusammenfassen, die sich dadurch auszeichnen, daß sie technisch und organisatorisch im Einflußbereich der Unternehmung liegen, die damit die eigenen elektronischen Geschäfte abwickelt.[14]Weiteres Kennzeichen dieser Lösungen ist, daß nur ein Anbieter bzw. Nachfrager einer Vielzahl von z.T. nur potentiellen Marktpartnern gegenüber steht, so daß auch von einer one-to-many-Lösung (bzw. 1:n Kommunikation) gesprochen werden kann, was von einigen Autoren auch als privater Marktplatz bezeichnet wird.[15]Die Mehrzahl der Autoren versteht unter einem Elektronischen Markt jedoch eine many-to-many-Lösung. Unter diese Kategorie der unternehmenszentrierten Anwendungen einzuordnen sind beschaffungsorientierte Konzepte, bei denen eine beschaffende Unternehmung über eine einzige Oberfläche Zugriff auf die Systeme der Zulieferer erhält und dann über deren Produktkataloge Beschaffungsvorgänge abwickeln kann. Diese Lösung hat jedoch für den Lieferanten wenig Vorteile, da er unter Umständen für jeden Abnehmer eine eigene Schnittstelle, wie z.B. einen Produktkatalog, unterhalten muß.[16]Dem gegenüber steht das vertriebsorientierte Konzept, bei dem der Lieferant eine Schnittstelle für seine Abnehmer zur Verfügung stellt. E-Procurement und E-Sales können natürlich auch überElektronische Märkteabgewickelt werden,[17]dort liegen die Handelsplattformen dann jedoch nicht mehr im Einflußbereich nur einer einzelnen Unternehmung. Elektronische Märkte sind gekennzeichnet durch das Zusammentreffen vieler Anbieter und vieler Nachfrager und kommen damit der intuitiven Vorstellung eines Marktes am nächsten, da hier Wettbewerb zwischen den verschiedenen Anbietern und Nachfragern auf einer Plattform auftritt, wohingegen bei den oben genannten Lösungen der Wettbewerb erst durch eine Vielzahl von Shops zu Tage tritt, die die gleichen Produkte anbieten.[18]Dies gilt auch für die Elektronischen Märkte selbst: Die Entwicklung einer Vielzahl von Märkten, wie sie sich derzeit entwickeln, liegt nicht im Interesse der Marktteilnehmer, da die Anbieter nicht alle Nachfrager erreichen und die Nachfrager nicht das gesamte Angebot über eine Plattform überblicken können.[19]Das Ziel eines Marktes ist es aber, dem Gesamtangebot die Gesamtnachfrage gegenüberzustellen. Durch den Aspekt der Pluralität von Anbietern und Nachfragern ist die oben angeführte Definition des Begriffs Elektronischer Markt zu konkretisieren: Koordiniert werden die InteressenmehrererAnbieter undmehrererNachfrager.

Elektronische Märkte unterstützen nicht nur den eigentlichen Kaufakt, sondern die gesamte Geschäftsbeziehung zwischen den Marktteilnehmern. Dies schließt die Zusammenstellung und Auswahl von Produkten, die Vereinbarung von Vertragsbedingungen wie Preis, Menge und sonstiger Inhalte, die Abwicklung des Waren- und Zahlungsflusses und nachträgliche Serviceleistungen ein.[20]Diese umfassende Mediatisierung elektronischer Transaktionen hat den Vorteil, Marktransparenz und Wettbewerb zu verbessern und bedeutet für Nachfrager eine Verringerung der Suchkosten.[21]Anbieter profitieren von geringeren Kosten der Abwicklung sowie von besseren Informationen über den Bedarf der Nachfrager. Die Verringerung der Informationsasymmetrie ist aus volkswirtschaftlicher Sicht als effizienzsteigernd zu beurteilen.[22]

2.3.2 Klassifikationen von Märkten

Märkte und somit auch elektronische Märkte können nach verschiedenen Kriterien klassifiziert werden: nach der Art der gehandelten Güter, der Organisationsform usw. Da die Kriterien z.T. voneinander abhängen, werden nur diejenigen angeführt, die für die Betrachtung Elektronischer Märkte interessant erscheinen.

2.3.2.1 Anzahl der Teilnehmer

Nach der Anzahl der Teilnehmer lassen sich elektronische Märkte in die Formen Marktplatz, Einkaufsplattform[23]sowie Fachportal[24]unterteilen.[25]Die beiden letzteren sind in der Einteilung nach Rebstock nicht eindeutig einzuordnen. Einerseits liegen die Plattformen im Einflußbereich einer kleinen Gruppe von Unternehmen mit dem eindeutigen Fokus auf der Beschaffungs- bzw. Distributionsseite, andererseits sind auf beiden Seiten mehrere Teilnehmer zu koordinieren.

2.3.2.2 Preisbildungsmechanismus

Anhand des Preisbildungsmechanismusses kann zwischen zentralen und dezentralen Märkten unterschieden werden, wobei zentrale Märkte die Preisbildung durch technische Mechanismen unterstützen und alle Informationen allen Marktteilnehmern gleichermaßen zur Verfügung stellen, während dezentrale elektronische Märkte die Preisbildung durch individuelle Kommunikation erreichen.[26]Der Anspruch an das zugrunde liegende Informationsverarbeitungssystem ist daher beim zuerst genannten höher, da die Interessen aller Teilnehmer in die Preisbildung einfließen müssen.

2.3.2.3 Art der Akteure

Eine in der Literatur häufige Differenzierung betrifft die Art der Marktteilnehmer, die zwischen Konsumenten (Consumer), geschäftlichen Teilnehmern (Business), staatlichen Teilnehmern (Administration) und z.T. auch innerbetrieblichem Personal unterscheidet, so daß eine 3x3 bzw. eine 4x4-Matrix an Kombinationen möglich ist.[27]Die einzelnen Klassen unterscheiden sich in einigen Bereichen. Zum Beispiel ist die Dauer der Geschäftsbeziehung in der Klasse Business-to-Consumer kürzer als in anderen Klassen. Dadurch ist weniger Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern vorhanden.[28]Nachteilig an diesem Kriterium ist, daß nicht alle möglichen Kombinationen dem Konzept elektronischer Märkte zuzuordnen sind, weil nicht immer einzelwirtschaftliche Interessen koordiniert werden, wie die Kombinationen A-to-A oder C-to-A u.a. belegen.

2.3.2.4 Art der Koordination (Marktmodelle)

Marktmodelle, nach denen Güter gehandelt werden, können ebenfalls zur Klassifikation herangezogen werden. Dies betrifft das Regelwerk nach dem Angebot und Nachfrage zum Ausgleich gebracht werden und umfaßt Merkmale wie das Verfahren zur Preisermittlung, die Handelsfrequenz sowie die Art und den Umfang der verfügbaren Informationen. Price Waterhouse Coopers hat sechs Marktformen im B-to-B-Handel identifiziert, die anhand von wenigen Stichworten charakterisiert werden sollen:[29]

- Aggregationsmodell: feste Preise, viele Lieferanten, hauptsächlich C-Güter
- Exchangemodell (Börse): variable Preise, homogene Güter, anonymer Handel
- Forward Auctioning: Mindestpreis, A-Güter, fester Zeitrahmen
- Reverse Auctioning: beginnt mit höchstem Preis
- Reverse Shopping: Käufer stellt Bedarf zur Diskussion, reagiert auf Angebote
- Group Buying: viele kleine Nachfrager

Jedoch sind Marktplätze nicht auf ein Marktmodell festgelegt, das zur Anwendung kommen soll. So existieren im Wertpapierhandel bereits dynamische Marktmodelle, die es den Teilnehmern ermöglichen, ein Modell auszuwählen, nach dem gehandelt werden soll.[30]

2.3.2.5 Elektronische Märkte zur Ressourcenallokation

Elektronische Märkte werden nicht nur für den Handel von Gütern und Dienstleistungen diskutiert, sondern auch zur unternehmensübergreifenden und innerbetrieblichen Prozeßkoordination und Ressourcenallokation in Produktionsnetzen, mittels derer die Unternehmensressourcen optimal eingesetzt werden sollen und durch einen marktanalogen Mechanismus zugeteilt werden.[31],[32]Zelewski führt in diesem Zusammenhang drei generische Funktionen elektronischer Märkte an, die jedoch auch auf andere Elektronische Märkte übertragbar sind und daher dargestellt werden.[33]Zunächst erfüllen sie die Funktion derPräsentationvon Angebot und Nachfrage von Ressourcen und Arbeitsleistungen. Daran schließt sich dasMatchingvon Angebot und Nachfrage nach Ressourcen an, mit dem Paare von nachgefragten und angebotenen Arbeitsleistungen identifiziert werden sollen, die inhaltlich zueinander passen. Schließlich müssen Angebot und Nachfrage zumAusgleichgebracht werden (Markträumungsfunktion). Eine nähere Betrachtung der abzuwickelnden Funktionen erfolgt im folgenden Kapitel. Für die Einrichtung elektronischer Märkte wird hier das Argument angeführt, daß überbetriebliche Netze nicht durch hierarchische Strukturen zu führen sind, und daß eine marktmäßige Koordination die Autonomie der Netzknoten unterstreiche. Innerbetrieblich würde ein Markt die Dezentralisierung und damit die Motivation der Arbeitskräfte fördern. Schließlich wird die empirisch bestätigte Allokationseffizienz marktanaloger Mechanismen angeführt.

In der Literatur sind weitere Klassifikationskriterien zu finden, etwa die Art der gehandelten Güter (A-, B- oder C-Güter-Märkte, MRO-Güter vs. Güter, die in die Produktion eingehen), die Stufen im Wertschöpfungsprozeß der Teilnehmer (vertikale und horizontale Märkte), die Art der Teilnehmer (inner- und außerbetrieblicher Markt) und andere mehr.[34]

2.3.3 Phasenmodell der Markttransaktion

Eine Markttransaktion, die über einen Elektronischen Markt abgewickelt wird, soll entsprechend der Definition Elektronischer Märkte nicht nur den eigentlichen Kaufakt, sondern den gesamten Ablauf des elektronischen Geschäfts umfassen. Der Ablauf kann in mehrere Phasen unterteilt werden. Dies wird von verschiedenen Autoren in unterschiedlicher Weise vorgenommen, jedoch sind oft inhaltlich gleiche Abläufe zu identifizieren. So können die Phasen Information, Vereinbarung und Abwicklung unterschieden werden.[35],[36]Alternativ wird von einigen Autoren die Phase der Entscheidung nach der Informationsphase identifiziert oder zusätzlich zur Informationsphase die Phasen der Handelspartnersuche und der Partnerinformationsbeschaffung identifiziert.[37]Rebstock unterteilt in die Abschnitte Wissen, Absicht, Vereinbarung, Abwicklung und erweitert das Phasenmodell um die Nachkaufbetreuung, weil sie bei einer Intensivierung des Wettbewerbs zunehmend wichtiger wird.[38]Dem wird hier gefolgt, so daß sich ein Ablauf ergibt wie er in Abb. 2 verdeutlicht wird. Anhand des Phasenmodells sollen die Unterstützungsmöglichkeiten elektronischer Märkte verdeutlicht werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Phasenmodell Elektronischer Märkte [39]

In derWissens- bzw. Informationsphaseverschaffen sich die Marktpartner die notwendigen Informationen sowohl für die Durchführung konkreter als auch langfristiger Transaktionen und Geschäftsbeziehungen, d.h. Informationen zu Preisen, Produktqualitäten, Geschäftsbedingungen, Transaktionen in der Vergangenheit und allgemeine Informationen über die Geschäftspartner und deren elektronische Zugangsmöglichkeiten und Systeme.[40]Elektronische Märkte können hier unterstützen, indem sie elektronische Produktkataloge, Prospekte, Datenhandbücher sowie Ausschreibungsplattformen, Such- Wirtschaftsinformations- und Ratingdienste bereitstellen, die z.B. automatisch Cross-Selling-Angebote machen oder Hinweise auf die Bonität der Teilnehmer liefern. Produktkataloge sind das derzeit verbreitetste Instrument. Sie werden von einigen Autoren als das zentrale Element Elektronischer Märkte identifiziert.[41]Daher wird auf Standards zur Abbildung und Übermittlung von Produktinformationen, insbesondere BMEcat und ecl@ss, gesondert eingegangen. Diese Phase trägt wesentlich zur Markttransparenz, also eine der Vorteilsquellen elektronischer Märkte, bei.

In derAbsichts- bzw. Entscheidungsphasewird der Kontakt zu potentiellen Transaktionspartnern hergestellt und darüber entschieden, ob ein Angebot abgegeben wird. Mit der Abgabe des Angebotes beginnt formell der Einstieg in die Vereinbarungsphase.

In derVereinbarungsphasewerden Angebot und Gegenangebot iterativ angepaßt und ein rechtlich bindender Vertrag wird geschlossen. Die Gestaltungsmöglichkeiten elektronischer Märkte sind hier breit gefächert und reichen vom einfachsten Fall des Abschlusses ohne Aushandlung bis hin zu komplexen Vertragswerken.[42]Peters weist auf die hervorgehobene ökonomische Bedeutung der Verhandlungsphase bzw. Vereinbarungsphase hin, da sie für den Interessenausgleich sorgt, indem sie Angebot und Nachfrage koordiniert und somit das eigentliche Marktgeschehen begründet.[43]Er differenziert drei Teilaufgaben der Verhandlungsphase, anhand derer die Komplexität dieser Phase verdeutlicht werden soll und die, anders als die Systematik nach Rebstock, die Auswahl der Marktpartner als erste Teilaufgabe einschließt. Im Anschluß an diese erste Teilaufgabe werden die Vertragsbedingungen ausgehandelt (zweite Teilaufgabe), wie bspw. Lieferkonditionen und Zahlungsmodalitäten, und schließlich der Preis verhandelt (dritte Teilaufgabe). Wesentliches Charakteristikum eines elektronischen Marktes ist also ein elektronischer Preisbildungsmechanismus, der möglichst automatisch zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage führt. Als Mechanismen kommen bspw. Varianten von Auktionen, bilaterale Aushandlung, Ausschreibe- und Einschreibeverfahren sowie Angebots- und Nachfragefixierung in Frage.[44]

Um die Komplexität der Verhandlungsphase zu verdeutlichen, werden einzelne Strukturmerkmale elektronischer Märkte erläutert. Zu ihnen zählt die Markttopologie (dezentral vs. zentral), die Marktform (bilateral vs. multilateral), die Transaktionsform (bilateral), der Verhandlungsgegenstand (homogene vs. differenzierte Güter), die Form der Transaktionsbedürfnisse (einfach vs. differenziert) und die Herkunft der Bedürfnisse (endogen vs. exogen). Die Komplexität der Verhandlungsphase wird deutlich, wenn die Strukturmerkmale miteinander kombiniert werden: So muß auf elektronischen Handelsplattformen u.U. , analog zu realen Märkten, mitvielenTeilnehmerngleichzeitig verhandelt(multilaterale Verhandlung) und unter Umständen auch mitvielenTeilnehmerngleichzeitigeineTransaktion abgewickelt(multilaterale Transaktion) werden, wobei es sich umdifferenzierteGüter mitkontinuierlichenMerkmalen (also potentiell unendlich viele Varianten) handeln kann, und die Teilnehmer unter Umständenunterschiedliche Produktvarianten in Erwägungziehen, die zuunterschiedlichen individuellen Zahlungsbereitschaftenführen. Für eine Verhandlungslösung kann erschwerend hinzukommen, daß getätigte Transaktionen zu neuen Bedürfnissen führen können, und es somit zuRückkopplungenkommt. Die Komplexität der einzelnen Teilaufgaben und somit der gesamten Verhandlungsphase wird durch Abhängigkeiten zwischen den Teilaufgaben potenziert. Bspw. wird der Preis nicht unabhängig von den Zahlungsmodalitäten und anderen auszuhandelnden Vertragsbedingungen festzulegen sein.

Wichtig ist das Ziel des automatisierten Ablaufs dieser Phase, für das der Einsatz von Agententechnologie vorgeschlagen wird, um die Marktteilnehemer auf den einzelnen Plattformen zu repräsentieren.[45],[46]Weitere Dienste, die in dieser Phase bereitgestellt werden können, umfassen auch die Authentizität, Vertraulichkeit und den rechtsverbindlichen Abschluß von Geschäften.

DieAbwicklungsphaseumfaßt Folgen des Vertrages wie die Zahlungsabwicklung und den Transport der Ware. Elektronische Märkte können in dieser Phase Finanzdienste für den Zahlungsverkehr sowie Versicherungs- und Transportauftragsdienste für den Warenverkehr bereitstellen und die Koordination der Warenlieferung und die Lieferüberwachung (Tracking und Tracing) übernehmen.

In dieser sog.After-Sales Phasekönnen den Kunden Auskünfte erteilt, Reklamationen und Retouren bearbeitet sowie eine Fernüberwachung von Produkten geboten werden. In diesem Zusammenhang wird auch von Kundenbeziehungsmanagement gesprochen.[47]

An dieser Phaseneinteilung und den Hinweisen auf die Unterstützungsmöglichkeiten durch elektronische Märkte wird deutlich, daß nicht nur der reine Handel von Waren, Dienstleistungen und Unternehmensressourcen über elektronische Märkte abgewickelt werden kann, sondern auch zahlreiche unterstützende, elektronische Dienste möglich sind.

2.4 Auswirkungen

2.4.1 Transaktionskosten

Die Transaktionskosten bilden eine Basis für die Diskussion der ökonomischen Wirkungen Elektronischer Märkte und werden daher in die Diskussion einbezogen. Koordinationskosten als Synonym der Transaktionskosten entstehen auf unvollkommenen Märkten, wie sie in der ökonomischen Praxis die Regel sind, zur Koordination von Angebot und Nachfrage. Dazu gehören alle Kosten, die zur Durchführung der Transaktion entstehen:

- Informations- und Suchkosten, d.h. Kosten für die Suche der Transaktionspartner und sonstiger Informationen
- Kontrollkosten, d.h. Kosten, die zur Sicherstellung der Vertragserfüllung anfallen und
- Kosten für die Anbahnung und Vereinbarung von Vertragsinhalten

Letztere sind für die Betrachtung der ökonomischen Wirkungen elektronischer Märkte von besonderem Interesse, da bei marktlicher Koordination die Transaktionspartner häufig gewechselt werden. Im Gegensatz dazu wird bei hierarchischer Koordination selten der Transaktionspartner gewechselt und somit liegt der Schwerpunkt dort auf den Kontroll- und Anpassungskosten. Die Verringerung der Informationskosten führt zu einer Verringerung der Informationsasymmetrie und einer gesteigerten Reaktionsgeschwindigkeit. Insgesamt wird demnach durch Elektronische Märkte theoretisch eine Annäherung an das Nichtvorhandensein zeitlicher und räumlicher Differenzierungen, die ideale Markttransparenz und somit an das theoretische Ideal vollkommener Märkte erreicht.[48]

2.4.2 Effekte des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologie

2.4.2.1 Brokerage-Effekt, Disintermediation

Durch den Einsatz moderner Informationstechnologien auf elektronischen Märkten ist es möglich zwischen vielen potentiellen Anbietern und Nachfragern zu vermitteln, d.h zwischen vielen verschiedenen Anbietern auszuwählen und ihre Angebote zu vergleichen, ohne einen Vermittler einschalten zu müssen (Disintermediation). Dies führt zu einer weiteren Reduzierung der Kosten des Suchprozesses.[49]

2.4.2.2 Kommunikationseffekt

Durch den IuK-Einsatz wird es möglich, große Datenmengen in kürzerer Zeit zu verarbeiten und gleichzeitig die Kosten der Informationsverarbeitung zu senken. Es lassen sich Produkte weltweit präsentieren und handeln, ohne daß der Aufwand dazu steigt. Dieser Effekt betrifft jedoch sowohl die marktmäßige als auch die hierarchische Koordination.[50]

2.4.2.3 Integrationseffekt

Dieser Effekt bezeichnet die Möglichkeit, daß durch den Einsatz der IuK auf elektronischen Märkten Prozesseinnerhalbder Wertschöpfungskette optimiert werden können. D.h. zuvor getrennt ablaufende Teilprozesse der Marktteilnehmer können durch moderne Technologien elektronisch unterstützt und zusammengefaßt werden. Dies betrifft sowohl inner- als auch zwischenbetriebliche Prozesse. Mögliche innerbetriebliche Vorteile ergeben sich hinsichtlich der Geschwindigkeit der Abläufe der Teilprozesse, der Möglichkeit ihrer räumlichen Verteilung sowie der Reduktion der Prozeßkosten, weil z.B. Daten nur einmal erfaßt werden müssen und infolge dessen geringere Fehlerquoten resultieren.

Möglich ist auch einezwischenbetrieblicheelektronische Verbindung der Prozesse der unternehmerischen Hauptfunktionen Beschaffung, Produktion und Vertrieb. Diese Funktionen beziehen neben den beteiligten Anbietern und Nachfragern auch alle relevanten Geschäfts- und Finanzdienstleister ein, bis hin zur vertikalen Integration der gesamten Lieferkette. Die Integration kann theoretisch bis zur elektronischen Integration der untersten Lieferanten reichen und darüber hinaus eine Verbindung zu anderen elektronischen Märkten, Konsumenten-Portalen und e-Shops einschließen (integrierte Logistikkette[51]).[52]

Die zwischenbetriebliche Integration kann in unterschiedlicher Weise klassifiziert werden. Hierauf wird in Abschnitt 3.2.1.1 näher eingegangen. Folgendes Beispiel soll die Integration externer Prozesse in die internen Abläufe verdeutlichen:[53]Ein Einkäufer will bei einem Zulieferer ein Produkt online ordern, erhält jedoch die Mitteilung, daß für diesen Kauf die Kreditlinie seines Unternehmens erhöht werden müsse, weil noch Rechnungen offen seien. Eine sofortige elektronische Begleichung der Summen müßte die neuerliche Kauf-Order ermöglichen, denn dadurch ließe sich direkt die Kreditlinie senken.

Bestehende Abläufe und Prozesse dürfen jedoch nicht ungeprüft übernommen und „digitalisiert“ werden, wenn diese unternehmensübergreifend über Elektronische Märkte integriert werden. Es werden vielmehr neue inner- und zwischenbetriebliche Abläufe benötigt.[54],[55]Beispielsweise müssen Kaufentscheidungen aus den Einkaufsabteilungen zu Abteilungen verlagert werden, die die Teile nutzen werden. Ein „Umweg“ über die Einkaufsabteilung bedeutet einen Zeitverlust und bindet dort Personal-Ressourcen, die sich auf die Beschaffung von strategischen Teilen konzentrieren sollten.

Durch die Verbindung der Prozesse können Informationen schneller ausgetauscht und weiterverarbeitet werden. Dies führt u. U., wie am Bsp. des Just-In-Time-Konzepts (JIT) zu beobachten ist, sowohl zu Kostensenkungen als auch zu einer Erhöhung der Qualität. Durch die Verbesserung der Prozeßabläufe läßt sich die Lagerhaltung reduzieren und damit die Zinsbelastung senken. Ebenso ist eine Verkürzung der Lieferzeiten möglich. Sinkende Kosten können in geringere Preise umgesetzt werden, die sich auf elektronischen Märkten durch den besseren Informationsfluß schneller den Kunden erschließen und dadurch schneller höheren Absatz generieren.

Ein weiteres wichtiges Ziel, das mit der überbetrieblichen elektronischen Unterstützung angestrebt wird, und schon vor der Verbreitung des Internets mit dem Electronic Data Interchange-Standard (EDI) zu erreichen versucht wurde, ist eine weitgehende Automatisierung der zwischenbetrieblichen Abläufe, bspw. der Austausch von Auftrags- und Rechnungsdaten.[56]Unter Automatisierung von Prozeßabläufen wird der in beide Richtungen ablaufende direkte Datenaustausch ohne manuelle Eingriffe zwischen den Systemen der Marktpartner verstanden.[57]Zentrale Bedeutung wird hier der Verbindung der Enterprise Resource Planning-Systeme (ERP) eingeräumt, die die interne Informationsdrehscheibe darstellen.[58]Weitere Effekte durch den Integrationseffekt werden in einer optimierten Planung durch bessere Informationsflüsse, in einer Optimierung der Abwicklung, der Konstruktion und der Produktion gesehen.

In letzter Zeit wird auch eine Verbindung von Prozessen über elektronische Märkte im technischen Bereich, also Engineeringprozessen und Produktgestaltung (collaborative planning and design) gefordert, die bspw. zu kürzeren Entwicklungszeiten führen sollen, aber auch branchenspezifische Standards notwendig machen, die die technischen Details der betreffenden Branche kommunizierbar machen.[59],[60],[61]

Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß große Potentiale in der elektronischen Verbindung der Prozesse realisierbar sind. Daher werden elektronische Marktplätze in einer Studie von Price Waterhouse Coopers (PWC) als ideal bezeichnet, wenn sie neben Informationsdiensten, der Mediation des Handels und Personalisierungsfunktionen auch noch die ERP- und Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme (PPS) integrieren.[62],[63]Es wird diskutiert die Verbindung der innerbetrieblichen Systeme über den Marktplatz mittels standardisierter Schnittstellen herzustellen.[64],[65]Standards, die von der technischen Ebene weitgehend abstrahieren, sind daher Gegenstand dieser Arbeit.

2.4 Elektronische Produktkataloge

BMEcat und ecl@ss dienen u.a. der Übermittlung und Abbildung der Strukturen von elektronischen Produktkatalogen. Daher wird erläutert, worum es sich bei elektronischen Produktkatalogen handelt und welche Anforderungen für BMEcat und ecl@ss abgeleitet werden können. Wird das geschilderte Phasenmodell zugrunde gelegt, so sind Produktkataloge in die Informationsphase einzuordnen, da sie Informationen über die angebotenen Produkte liefern. Jedoch sollen neuere Kataloglösungen mit einer erweiterten Funktionalität, z.B. einer Integration der Zahlungsabwicklung, ausgestattet werden, die eine klare Einordnung in das Phasenmodell erschweren.

2.4.1 Ziele von Katalogen auf elektronischen Märkten

Kataloge nehmen auf elektronischen Märkten aber auch anderen Formen des elektronischen Handels, im B-to-B wie B-to-C-Bereich, im Vertrieb wie in der Beschaffung, eine zentrale Rolle ein. Jedoch sind sie für Elektronische Märkte von besonderem Interesse, weil sie die Daten der gehandelten Güter mehrerer Lieferanten in strukturierter und integrierter Form enthalten und dadurch einen Mehrwert gegenüber Internet-Verkaufslösungen einzelner Lieferanten bieten, indem sie eine lieferantenübergreifende Artikelsuche bieten.[66],[67]

Auf der einen Seite versprechen sich die Verkäufer durch diese Katalogform eine Öffnung neuer Vertriebswege, die zudem den Vorteil haben, daß sie eine kostengünstigere Distribution ermöglichen. Ein weiterer Vorteil, der neben den Verkäufern auch den Käufern zu Gute kommt und wichtiger wird, je dynamischer die zu betrachtende Branche ist, ist die hohe Aktualität durch die Möglichkeit zur dynamischen Anpassung des gesamten Katalogs bzw. alternativ der Aktualisierung von Teilen desselben Katalogs wie z.B. den Preisen. Durch die Möglichkeit zur multimedialen Darstellung kann dem Kunden eine bessere Vorstellung der Produkteigenschaften vermittelt werden. Zudem ermöglichen sie Cross-Selling-Hinweise bspw. durch Hyperlinks. Ebenso können sie der Kundenbindung durch Personalisierung der Kataloginhalte dienen.[68]

Hingegen wollen Einkäufer durch die Verwendung elektronischer Kataloge ihrer Beschaffung eine größere Auswahl an Anbietern eröffnen. So war in der Vergangenheit zu beobachten, daß aufgrund des hohen Aufwands bei der Einbindung und der Pflege von Katalogen in unternehmensinterne Kataloge die Anzahl von in Betracht gezogenen Anbietern reduziert wurde. Weitere Vorteile sind ein schnellerer und umfassenderer Vergleich von Preisen und sonstigen Eigenschaften der Güter aus einem größeren Angebot. Zukünftig ist zudem im Zuge der Weiterentwicklung der Agententechnologie eine automatische Produktrecherche und Vertragsaushandlung denkbar. Im B-to-B-Bereich können Kataloge in medienbruchfreie Beschaffungsvorgänge eingebunden werden, weil über sie eine Verbindung der ERP-Systeme hergestellt werden kann.[69]Insbesondere wird hier die automatisierte Beschaffung von C-Teilen und Maintenance-, Repair-, Operations-Gütern (MRO) diskutiert, weil ihre Beschaffungsprozesse bei manueller Ausführung im Verhältnis zu ihrem Wert und ihrer geringen strategischen Bedeutung überproportional hohe Ressourcen binden, die auf die Beschaffung strategischer Güter gerichtet werden sollen.[70]Ein Konzept, das diesen Gedanken umsetzt, ist das Desktop Purchasing System (DPS): Ein Bedarfsträger in der beschaffenden Unternehmung soll Bestellungen von Gütern mit geringem Wert ohne Umweg über die Beschaffungsabteilung direkt über elektronische Kataloge vornehmen können. Durch das DPS-Konzept soll eine Restrukturierung der Prozeßabläufe angestoßen und neben der elektronischen Bestellung weitere Prozeßschritte elektronisch erledigt werden. In der Folge werden geringere Durchlaufzeiten, eine geringere Fehlerquote und somit insgesamt geringere Prozeßkosten erwartet.

2.4.2 Basisansätze zur Produktmodellierung

In der Praxis können zwei Basis-Modellierungsansätze von Produkten identifiziert werden, die über die Charakteristika Klassenstruktur und Merkmalsystem im Zusammenhang mit den hier betrachteten Standards BMEcat und ecl@ss stehen:Flache ProduktkonzepteundGeneralisierungshierarchien.

Merkmalsysteme dienen der Beschreibung der Artikel. Sie sind in der Praxis jedoch häufig hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf bestimmte Branchen, Funktionsbereiche oder Nationalität bezogen, während Klassenstrukturen hinsichtlich der Anzahl der Hierarchieebenen unterschieden werden können, die sich aus der Summe der um eins verminderten Anzahl der Knoten entlang des längsten Pfades ergeben.[71]Diese Anzahl ist ein Indiz für die Feinheit der Unterscheidung der Klassen, da sich diese in mindestens einem Merkmal unterscheiden und bieten somit eine differenziertere Möglichkeit der Suche nach bestimmten Produkten.

Bei einemflachen Produktmodellexistiert nur eine einzige Produktklasse für alle Produkte Jede Instanz dieser Klasse bildet, im Gegensatz zu den Generalisierungshierarchien, eine neue Produktart. Dies macht es erforderlich, daß das Merkmalsystem auf die Merkmale beschränkt wird, die für alle Produkte existieren. Die Unterscheidung zwischen den Produkten erfolgt ausschließlich durch die Ausprägung der Merkmale, nicht durch Art oder Anzahl der Merkmale.

Der zweite Ansatz, dieGeneralisierungshierarchien, findet sich in den zu betrachtenden Standards BMEcat und ecl@ss wieder. Er kommt zur Anwendung, wenn die Unterschiede zwischen den Produkten so groß werden, daß nicht mehr alle Produkte mit den gleichen Merkmalen beschrieben werden können. Er enthält über die Klassenbildung und die Verbindungen zwischen den Klassen, insbesondere über die Über- und Unterordnung in einer Hierarchie (Generalisierungs- u. Spezialisierungshierarchie), aber auch zwischen den Hierarchien, mehr Informationen als das flache Produktkonzept. Der semantische Gehalt dieses Konzepts ist somit höher.[72]

2.4.3 Anforderungen an Kataloge und Produktmodelle

Auf elektronischen Märkten übernehmen Kataloge die Funktion beratender Verkäufer und müssen die Produkte daher in geeigneter Weise beschreiben, klassifizieren und den Kunden beratend zur Seite stehen. Die Beschränkung auf die Beschreibung der Produkte ist jedoch nicht ausreichend. Daher wird im folgenden vonkonzeptionellen Produktmodellengesprochen.

Die Modellierung von Produkten für die Verwendung in elektronischen Katalogen, die auf elektronischen Märkten eingesetzt werden, muß prinzipiell beliebige Produkte abbilden können. Sie muß jedoch berücksichtigen, daß zum Zeitpunkt der Erstellung der Datenbank, die zu modellierenden Produkte nicht vollständig bekannt sind, d.h. laufend neue Produkte hinzu treten können. Aus diesem Grund muß ein entsprechend hohes Abstraktionsniveau gewählt werden. Dennoch muß eine gehaltvolle Beschreibung der Produkte, möglicherweise durch Spezialisierungen, möglich sein, ohne eine Änderung des Programmcodes oder des Datenbankschemas vornehmen zu müssen, weil die Systeme durchgehend verfügbar sein müssen. Weitere Anforderungen sind:[73],[74],[75]

- Die Möglichkeit zur Abbildung von Produktvarianten, um Redundanzen in der Datenhaltung zu vermeiden.
- Die Unterstützung der Konfiguration individueller Produkte, weil durch neue Technologien individuell hergestellte Produkte möglich werden.[76]Das System sollte unsinnige Produktbeschreibungen erkennen und verhindern können, um dem Benutzer die Eingabe zu erleichtern und die Konsistenz der Daten zu gewährleisten.

[...]


[1]Illik, J.A (1998), S.12.

[2]Hörschgen, H. (1992), S.308.

[3]Vgl. Wöhe, G, 1993, S.397.

[4]Vgl. Röhm, A.W. (2000), S.52.

[5]Vgl. Malone, T./ Yates, J./ Benjamin, R. (1987), S.485f.

[6]Vgl. Picot, R/ Reichwald, R./ Wigand, R.T (1996), S.318.

[7]Vgl. Abschnitt 2.3.3 (Phasenmodell der Markttransaktion).

[8]Vgl. Schmidt, B. (1993), S.468.

[9]Eine Ergänzung erfolgt bei der Abgrenzung verwandter Konzepte.

[10]Vgl. Lindemann, M. (2000), S.36.

[11]Vgl. Röhm, A.W (2000), S.63.

[12]Vgl. Rebstock, M (2000), S.12.

[13]Vgl. Zbornik, S. (1996), S.89.

[14]Vgl. Rebstock, M. (2000), S.10.

[15]Vgl. Pagé, P./ Ehring, T. (2001), S.149.

[16]Vgl. Blaschke, K (2001), S.60.

[17]Vgl. Funk, R. (2001), S.158f.

[18]Vgl. Scheer, A.-W. (1999), S.75.

[19]Vgl. Illik, J.A. (1998), S.14.

[20]Vgl. Schneider, D./ Schnetkamp, G. (2000), S.52.

[21]Vgl. Zbornik, S. (1996), S.63.

[22]Vgl. Smith, M.D./ Bailey., J./ Brynjolfsson, E. (1999), S.4ff.

[23]Viele Anbieter stehen wenigen Nachfragern gegenüber.

[24]Viele Nachfrager stehen wenigen Anbietern gegenüber.

[25]Vgl. Schneider, D./ Schnetkamp, G. (2000), S.55.

[26]Vgl. Zbornik, S. (1996), S.62.

[27]Vgl. Merz, M. (1999), S.20.

[28]Vgl. Röhm, A.W. (2000), S.57.

[29]Vgl. Asche, S.(2000), S.26.

[30]Vgl. Budimir, M./ Gomber, P (1999), S.219.

[31]Vgl. Zelewski, S. (1997), S.233.

[32]Vgl. Peters, R. (2000), S.413.

[33]Vgl. Zelewski, S. (1997), S.234.

[34]Vgl. Zbornik, S. (1996), S.59.

[35]Vgl. Zimmermann, H.-D./ Kuhn, C. (1995), S.37.

[36]Vgl. Polzin, D.W./ Lindemann, M.A. (1999), S.530.

[37]Vgl. Zbornik, S. (1996), S.138.

[38]Vgl. Rebstock, M. (2000), S.8.

[39]Ebenda S.9.

[40]Ebenda S.8f.

[41]Vgl. Schneider, D./ Schnetkamp, G. (2000), S.52.

[42]Vgl. Zbornik, S. (1996), S.139.

[43]Vgl. Peters, R. (2000), S.413.

[44]Vgl. Zbornik, S. (1996), S.61ff.

[45]Siegmund, F. et al.(2001), S.157ff.

[46]Vgl.Brenner, W./ Schubert, C. (1998), S.27ff

[47]Vgl. Schneider, D./ Schnetkamp, G. (2000), S.54.

[48]Vgl. Röhm, A.W. (2000), S.65.

[49]Vgl. Schinzer, H. (1998), S.1170.

[50]Vgl. Malone, T./ Yates, J./ Benjamin, R. (1987), S.488.

[51]Vgl. Schinzer, H./ Thome, R. (1999), S.214.

[52]Vgl. Pagé, P./ Ehring, T. (2001), S.147.

[53]Vgl. Funk, R. (2001), S.158f.

[54]Vgl. Weinhardt, C./Gomber, P.(1999), S.519.

[55]Vgl. llik, J.A. (1998), S.23.

[56]Vgl. Schneider, D./ Schnetkamp, G. (2000), S.54.

[57]Vgl. Thome, R./ Schinzer, H. (2000), S.53.

[58]Vgl. Hantusch, T. (2001), S.76f.

[59]Vgl. Anonymus (2000a).

[60]Vgl. Storbeck, O. (2001), S.N4.

[61]Vgl. Anonymus (2001a), S.30.

[62]Vgl. Asche, S. (2000), S.26.

[63]Vgl. Peters, R. (2000), S.416.

[64]Vgl. Anonymus (2001c).

[65]Vgl. Schmitz, U. (2001), S.10.

[66]Vgl. Otto, B./ Beckmann, H. (2001), S.351.

[67]Vgl. Anonymus (2001d), S.10.

[68]Vgl. Ilik, J.A. (1998), S.18.

[69]Vgl. Blaschke, K. (2001), S.62.

[70]Vgl. Brenner, W/ Zarnekow, R./ Wilking, G. (2001), S.120.

[71]Vgl. Otto, B./ Beckmann, (2001), S.352.

[72]Vgl. Frank, U. (2000c), S.171.

[73]Vgl. Frank, U. (2000c), S.169.

[74]Vgl. Otto, B./ Beckmann, H. (2001), S.354.

[75]Vgl. Baron et al. (2000), S.397f.

[76]Vgl. Frese, E. (1995), S.261f.

Details

Seiten
86
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783832457266
ISBN (Buch)
9783838657264
Dateigröße
701 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v220822
Institution / Hochschule
Universität Mannheim – Betriebswirtschaftslehre
Note
1,7
Schlagworte
online katalog e-business produktkatalogerstellung datenübertragungsstandard

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Titel: Standardisierungsinitiativen zur Geschäftsabwicklung über Elektronische Märkte