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Designerdrogen

Bestandsaufnahme und Umgangsstrategien für die Sozialarbeit

Diplomarbeit 2000 111 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition des Begriffs Droge

2. Zur Geschichte der Drogen

3. Was ist Sucht/Abhängigkeit
3.1 Ein Exkurs zur Suchtentwicklung aus psychologischer Sicht
3.2 Zum Ausmaß von Abhängigkeit in der BRD

4. Was sind Designerdrogen
4.1 Fentanyle
4.2 Prodine
4.3 Phencycilidin (PCP)- „Angel Dust“
4.4 Tryptamin

5. Amphetamine
5.1 Methoxyamphetamine
5.1.2 TMA (Tri-methoxy-amphetamin)
5.1.3 PMA (Para-methoxy-amphetamin)
5.1.4 DMA (Di-methoxy-amphetamin)
5.1.5 DOB (Di-methoxy-brom-amphetamin)
5.1.6 DOM oder STP (2, 5 Di-methoxy-4-methyl-amphetamin)
5.1.7 DOET (Di-methoxy-ethyl-amphetamin)
5.2 Methylendioxyamphetamine/Methylendioxybutamine
5.2.1 MDA (Methylen-dioxy-amphetamin)
5.2.2 MDE oder MDEA (Methylen-dioxy-N-ethyl-amphetamin)
5.2.3 BDB (Benzo-dioxy-butamin)
5.2.4 MBDB (Methyl-benzo-dioxyl-butamin)
5.2.5 MMDA (Methyl-methylen-dioxy-amphetamin)
5.2.6 Yaba
5.2.7 MDMA (Methylen-dioxy-metamphetamin)

6. Persönliche Ansichten über den Status Quo unserer Gesellschaft oder „immer schneller, höher, weiter“!

7. Was ist Ecstasy ?
7.1 Zur Herstellung von Ecstasy
7.2 Warum ist gerade Ecstasy so beliebt ?
7.3 Wie wirkt Ecstasy
7.3.1 Phychische Wirkung
7.3.2 Psychische Wirkung
7.4 Zu Risiken und Nebenwirkungen von Ecstasy
7.5 Langzeitwirkungen von Ecstasy
7.6 Mischkonsum
7.7 Zum Personenkreis und zur Verbreitung von Ecstasy in der BRD
7.8 Suchtpotential von Ecstasy
7.9 Fazit und Abschluß der Bestandsaufnahme

8. Umgangsstrategien für die Sozialarbeit
8.1 Zur Konzeption der Drogenarbeit
8.2 Drogenprävention
8.3 Lebensfeldbezogene Prävention in der „Raver – Szene“ durch Aufklärung
8.4 Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft
8.5 Aufklärung kontra Massenmedien
8.6 Vorsichts- und Hilfsmaßnahmen bei Gebrauch von Ecstasy

9. Gesamtfazit und Zukunftsperspektiven für die Sozialarbeit – eine pesönliche Stellungnahme -

Literaturverzeichnis

Anhang: Abbildungen

Wirkungsweise von MDMA

Designerdrogen

Einleitung

Ich habe mir als Abschlußarbeit das Thema Designerdrogen ausgewählt, weil es ein noch relativ unverbrauchtes Thema ist, ich konnte am Fachbereich Sozialwesen keine Diplomarbeit mit diesem Titel finden. Viele, ich eingenommen, haben schon einmal etwas davon gehört, aber kaum jemand weiß so richtig, was es mit Designerdrogen auf sich hat.

Die Vielfalt der als Designerdrogen bezeichneten Stoffe hat mich im Laufe der Arbeit sehr überrascht. Aus diesem Grund mußte ich eine Auswahl zu den Stoffen treffen, mit denen ich mich näher beschäftigen konnte, um nicht den Rahmen der Arbeit sprengen zu müssen. Daher beschäftigte ich mich hauptsächlich mit den Amphetaminen, insbesondere dem Ecstasy, mit dem Ziel, die meiner Meinung nach moderneren Methoden sozialarbeiterischer Drogenhilfe gegenüber der traditionellen Drogenhilfe hervorzuheben. Die vielfältige Literatur zu dem Thema Designerdrogen bestätigt, daß Ecstasy in Deutschland die bedeutendste Designerdroge ist und somit ein bedeutender Faktor sozialarbeiterischer Betätigungsfelder werden kann.

Während des Literaturstudiums fiel auf, daß trotz der Vielfalt der Abhandlungen immer wieder die gleichen Autoren zu finden waren, was vermuten läßt, daß kompetente Fachleute zu diesem Thema noch rar sind.

In Kapitel eins behandel ich Grundsätzliches zur Begrifflichkeit von Drogen. Kapitel zwei gibt einen geschichtlichen Abriß zum Thema Drogen und Gesellschaft wieder. Aspekte zur Sucht/Abhängigkeit, deren Entstehung und Ausmaß in der BRD beschreibe ich in Kapitel drei. Zum Hauptpunkt der Arbeit komme ich dann in Kapitel vier, in dem ich erkläre was Designerdrogen sind und gebe einen Überblick über die existierenden Designerdrogen, um in Kapitel fünf auf die in Deutschland weit verbreiteten Amphetamine zu kommen. Nach einer persönlichen Einschätzung zum heutigen Zustand unserer Gesellschaft in Kapitel sechs leite ich über zu Kapitel sieben, dem Ecstasy. Hier befasse ich mich mit der Herstellung, der Herkunft, den Wirkungen und Risiken und der Verbreitung von Ecstasy in Deutschland. Und letztlich widme ich mich den Punkten, die für das sozialarbeiterische Handeln in Bezug auf Drogenarbeit, Prävention und Aufklärung von Bedeutung sind.

Ich habe mich für die anerkannte amerikanische Form des Zitierens entschieden. Der Einfachheit halber benutze ich die männliche Ausdrucksform, z.B. Sozialpädagoge, das möchte ich keinesfalls als Herabsetzung des weiblichen Geschlechts verstanden wissen.

Aus Gewohnheit und zum besseren Verständnis meine ich, wenn ich von den 60er oder 70er Jahren spreche, immer das vorherige Jahrhundert, also das Zwanzigste, sofern ich es nicht anders erwähnt habe. Einige Szenebegriffe sind, meines Erachtens nach nicht zu übergehen, ich habe soweit es möglich war diese vermieden, aber für einige gibt es keine anderen Worte, als die szenegebräuchlichen. Ich habe sie daher, soweit es möglich ist versucht zu übersetzen.

1. Definition des Begriffs Droge

Drogen (frz. drogue) sind ursprünglich als Heilmittel eingesetzte getrocknete Pflanzen, aber auch Giftstoffe, Genußmittel, Arzneimittel und Rauschmittel, welche natürlich oder synthetisch hergestellt, verwendet werden und eine Wirkung auf den Stoffwechsel (Metabolismus) aufzeigen. (vgl.Verein für öffentliche und private Fürsorge 1997: 227)

Nach dem Duden sind Drogen pflanzliche oder tierische Stoffe, die als Arznei- oder Gewürzmittel und für technische Zwecke genutzt werden (vgl. Duden, Das Fremdwörterbuch 1982: Stichwort Droge; vgl. de Gruyter 256. Aufl. Stichwort Droge).

Drogen werden, durch staatliche Willkür nach Gesetzen als legal oder illegal eingestuft.

Ein Stoff ist in diesem Zusammenhang eine Pflanze bzw. deren Bestandteile „... sowie eine chemische Verbindung und deren Ester, Ether, Isomere, Molekülverbindungen und Salze – roh oder gereinigt – sowie deren natürlich vorkommende Gemische und Lösungen.“ (§2 BtMG)

Grundsätzlich ist jeder Stoff toxisch, es ist lediglich eine Frage der Dosis, so kann z.B. kein Mensch in einer Umgebung reinen Sauerstoffs überleben, obwohl dieses Molekül gemeinhin gesund und lebensnotwendig ist. So ist es, wie eigentlich alles im Leben eine Frage der Balance, bzw. der Ausgeglichenheit zwischen Körper, Geist und Umwelt. Wenn ich im Folgenden von Sucht oder allgemein sprachgebräuchlich Abhängigkeit spreche, meine ich stoffgebundene Abhängigkeiten und nicht bspw. Mager-, Arbeits,- oder Spielsüchtige, welche teilweise ähnliche Verhaltensmuster aufzeigen.

Ein Stoff wird dann zur Droge, wenn es nicht mehr darum geht sich zu berauschen, „... sondern überwiegend nur die Verhinderung oder Beendigung der Entzugserscheinungen ...“ herbeizuführen. (Wilkens 1997: 27)

2. Zur Geschichte der Drogen

Der Gebrauch von bewußtseins-, emotions- und schmerzlindernden oder erweiternden Substanzen und Giften ist seit Jahrtausenden in den verschiedensten Kulturen und Religionen fest verankert. Auf sumerischen Ideogrammen ist der Schlafmohn schon vor ca. 6000 Jahren erwähnt worden (vgl. Schmidtbauer/vom Scheidt 1998: 282). Bereits die Chinesen, Assyrer, Ägypter sowie später die Griechen kannten die schmerzstillende und einschläfernde Wirkung vom Milchsaft des Schlafmohns und nannten es von dem griechischen Wort Opos (Saft) abgeleitet Opium. Es wurde als Wundermittel für und gegen alles Mögliche angepriesen, wie z.B. als Liebes- und Heldentrank, als Genuß- und Rauschmittel, als Heil- und Schlafmittel und als Gift-, Gegengift und Hexentrank. Religiöse Riten und mysthische Geschichten rankten sich um das Opium bis in die Neuzeit. Heute heißen die natürlichen Opiate und daraus erzeugte Substanzen Opium, Morphium, Kodein und Heroin.

In Südamerika gehören die Cocablätter seit Jahrtausenden zum Alltag der Indios. Sie werden als Kulturpflanze angebaut und gekaut, um Hunger und Müdigkeit zu dämpfen und um sie gegen Erschöpfung und Krankheit einzusetzen (vgl. Körner 1994: 1). Bereits vor ca. 4000 Jahren war die alkoholische Gärung bekannt und die Sumerer in der Lage Bier zu brauen und auch Beschreibungen der berauschenden Wirkung der Weinrebe finden sich in vielen antiken Überlieferungen (vgl. Schmidtbauer/vom Scheidt 1998: 37).

Die suchterzeugende Wirkung von Rauschmitteln ist den jeweiligen Kulturen, aus denen die Drogen stammen, wahrscheinlich geläufig gewesen. Von Alexander dem Großen berichten islamische Quellen, daß sein fortwährender Genuß von Opium in Wein gemischt ihn abhängig werden ließ. Glaubt man diesen Überlieferungen, denn schließlich gehörte Opium schon lange zur islamischen Kultur und sie konnten es wohl am ehesten beurteilen, dürfte der große Feldherr zu einem der ersten prominenten Drogensüchtigen gehört haben (vgl. Behr 1984: 47).

So waren bestimmte Drogen häufig nur bestimmten Privilegierten eines Kulturkreises, bspw. Ärzten, Priestern oder Shamanen auch für rituelle Zwecke, zugänglich, oder so teuer, daß es nicht jedermann kaufen konnte, denn ein Volk von Abhängigen ist schwer zu steuern, zu kontrollieren und damit auch auszubeuten. In umgekehrter Weise machten sich die Machthaber Drogen ebenfalls zunutze. Die Türken genossen bis Ende des 17.Jahrhunderts den Ruf der Unbesiegbarkeit, nicht nur wegen militärischer Überlegenheit, sondern vor allem wegen ihrer Furchtlosigkeit. Dazu verhalf ihnen ein Heldencoktail aus Opium und Kampfer mit starkem Kaffee. Schon im 13.Jahrhundert bekamen Soldaten der Radschputen einen Teil ihres Soldes in Opium ausbezahlt, denn eine Armee von Abhängigen neigt kaum zu Meutereien (vgl. Behr 1984: 72 ff). Diese Technik ist bis in die heutige Zeit erhalten geblieben, wie der Vietnamkrieg deutlich machte.

Bei in der Kultur fest verankerten Drogen sind den Menschen Nutzen und Gefahren des Stoffes bekannt. Treffen bis dahin unbekannte nicht in der Kultur fest verwurzelte Drogen in neue Kulturkreise können sie vernichtend wirken. Beispiele dafür sind der von den Europäern in Amerika eingeführte Alkohol, der als „Feuerwasser“ verheerend auf das Überleben der indianischen Kultur wirkte und noch heute etliche Indianer abhängig macht. Ebenso die in den 60er Jahren aus Asien in die USA und Europa eingeführten Opiate, welche hier ohne genaues Wissen um die Gefahren auf eine sehr experimentierfreudige Jugendkultur trafen, sich manifestierten und seitdem als Drogenproblem bekannt sind. Es wurde seinerzeit zum Synonym für Frieden, Freiheit, Aufklärung und Aufbruch gegen alte Strukturen, was sich kulturell stark in der Musikszene, der „Rockmusik“ wiederspiegelte. Zudem kamen mit den aus Vietnam heimkehrenden Soldaten nicht nur zahlreiche Abhängige zurück, sondern auch „Dealer“, die den Stoff vermarkteten (vgl. Körner 1994: 4).

Etliche Songs wie „Lucy´s in the sky with diamonds“ von den „Beatles“ als Umschreibung für LSD oder „Brown Sugar“ von den „Rolling Stones“ als Name für braunes Heroin, und viele an Drogenmißbrauch verstorbene Rockstars, wie Jimmy Hendrix oder Janis Joplin erlangten traurige Berühmtheit. So wurde „die Rauschgiftszene .. zum Spiegelbild politischer Konflikte“ (Körner 1994: 4) der einerseits jungen Generation, die bestehende verkrustete Gesellschaftsstrukturen aufbrechen wollte und andererseits dem Staat, der gegen die vermeintliche Bedrohung sein Herrschaftsmonopol verteidigte.

Dabei war Heroin eigentlich, wie viele andere Drogen bspw. auch MDMA oder Kokain nichts Neues. Es wurde bereits im Jahre 1898 als Medikament gegen Hustenreiz und Morphinsucht unter geschütztem Warenzeichen von den Fabrikanten Elbersfeld auf den Markt gebracht und erzielte weltweit Rekordgewinne (vgl. Körner 1994: 2).

Es stecken in erster Linie wirtschaftliche Interessen hinter dem legalen und vor allem illegalen Drogenhandel. So bauten z.B. englische Kaufleute seit 1780 in Indien vermehrt Opium an und betrieben einen lukrativen, regen Exporthandel nach China. Als China versuchte seine Bevölkerung vor den Folgen des Opiumkonsums mit einem Verbot der Droge zu schützen reagierte England mit den sogenannten „Opiumkriegen“ von 1839 – 42 und 1856 – 60 gegen China. Sie zwangen die Chinesen mit militärischen Mitteln zur Freigabe ihrer Handelshäfen und später zur Legalisierung von Opium, und zwar aus Profitgier (vgl. Schmidtbauer/vom Scheidt 1998: 635 ff). Andererseits sind viele Bauern in den armen Ländern der Welt auf den Anbau von Opium, Coka oder Cannabis angewiesen, um zu überleben. Für einige Länder ist der Drogenhandel die wichtigste Einnahmequelle und die jeweiligen Machtverhältnisse sind darauf ausgerichtet.

Die suchterzeugende Wirkung des Drogenmißbrauchs, insbesondere der Opiate, führte im Jahre 1912 zum „Haager Abkommen“ als Grundlage internationaler Drogenprohibition, welches im Genfer Opium - Abkommen am 19.02.1925 ratifiziert wurde. In Deutschland wurde, als Reaktion auf die Problematik schon 1920 das Betäubungsmittelgesetz beschlossen. Mit der internationalen Ächtung bestimmter Drogen war der Grundstein für den großangelegten illegalen Drogenhandel durch u.a. die sizilianische und türkische Mafia, „French Connection“ und andere Verbrecherorganisationen gelegt (vgl. Körner 1994: 4).

Noch heute werden illegale Drogengeschäfte häufig zur Finanzierung von Waffenimporten, bzw. von Kriegen benutzt, wie z.B. Teile der kurdischen Machthaber es tun, um ihren Unabhängigkeitskrieg zu führen oder die Afghanen im Krieg gegen die Sowjetunion. Erzeugerländer und deren Staatshaushalte sind abhängig von den Ernteerträgen der Drogenbauern. Ebenso wie die Industrieländer, die sich von dem Geld gute Waffengeschäfte versprechen. Drogenprohibition ermöglicht gute Preise und hohe Umsätze für alle Beteiligten. „Vom Erfolg der weltweiten Drogen-, Dollar-, Waffentransaktionen hängen Staatshaushalte ab, werden Zahlungsbilanzen und die Entwicklung von Währungen beeinflußt, vom Drogenkapital werden Armeen ausgehalten und Verwaltungen korrumpiert, das Drogenkapital finanziert Wahlkämpfe, setzt Regierungen ein und wieder ab.“ (Amendt 1992: 176) Fortwährende restriktive Drogenpolitik garantiert den am Drogenmarkt operierenden Händlern auch weiterhin lukrative Geschäfte. Für den Staat rechtfertigt Drogenprohibition einen ausgedehnten Polizeiapparat und umfangreiche Überwachungsmaßnahmen über die Bürger. Verdeckte Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, Videoüberwachungen und ein umfangreicher Etat sichern den Ordnungsbehörden wie etwa dem Zoll, dem BKA, der Polizei und nicht zuletzt den Justizvollzugsangestellten die Arbeitsplätze. Für die etablierten Drogensyndikate sind die Strafverfolgungsbehörden willkommene Helfer, denn ein Tip genügt, um unliebsame Konkurrenz aus dem Weg zu räumen und verhaften zu lassen (vgl. Behr (?): 1 ff).

Die Designerdrogen der heutigen Zeit, insbesondere Ecstasy beschreiben den neuen schnellebigen Zeitgeist unserer Gesellschaft und wie damals auch ist es die Musik, welche mit harten schnellen Beats, der „Technomusik“ dieses Gefühl transportiert.

Grob unterteilt kann man sagen, daß die 60er Jahre, die der Halluzinogene (Cannabis), die 70er Jahre, die der Betäubungsmittel (Opiate), die 80er Jahre, die der Aufputschmittel (Kokain) waren und die 90er Jahre, die der synthetischen, künstlichen Designerdrogen sind (vgl. Wilkens 1997: Vorwort).

3. Was ist Sucht/Abgängigkeit ?

Als Sucht wird ganz allgemein als „... zwanghaftes Angewiesensein auf die Befriedigung eines Triebes ungeachtet des Verlustes an Selbstwert- und Umweltbezug ...“ bezeichnet. (Urban & Schwarzenberg, München-Wien-Baltimore (?): Stichwort Sucht)

Drogen wirken, abhängig ihrer Art und Anwendung auf den Metabolismus lebender Organismen ein, je nach Dosis und Zweck günstig oder ungünstig. Die bekanntesten legalen Vertreter unserer Gesellschaft sind, verniedlichend Genußmittel genannt, Coffein, Teein, Nikotin und Alkohol zum Zwecke einer anregenden oder dämpfenden Wirkung. Drogen können sowohl psychische, als auch physische Abhängigkeit erzeugen, was zumeist eine gewisse Gewöhnung durch fortwährenden Konsum voraussetzt (Toleranzbildung) (vgl. Deutscher Verein für öffentliche und private Vorsorge 1997: 227).

Die meisten Abhängigkeiten entstehen langsam durch regelmäßig gesteigerten Konsum suchterzeugender Stoffe, dann kann es nach plötzlichem Absetzen zu Mangel oder Entzugserscheinungen körperlicher und/oder psychischer Art kommen. Da der Organismus in Form von Neurotransmittern seine eigenen u.a. opiatähnlichen Stoffe z.B. Endorphine produziert, kommt es durch fortgesetzte Einnahme dieser Stoffe von außen zum körpereigenen Produktionsstop dieser Substanz. Neurotransmitter wirken als Botenstoffe des Nervensystems vor allem auf Antrieb und Stressbewältigung, sowie Wohlbefinden des Menschen. Durch künstlich zugeführte, den Neurotransmittern ähnliche Substanzen, erlebt der Konsument „... ein unbeschreibliches Wohlergehen, eine große Euphorie, die ihn gegen alles Unschöne und Unangenehme zu feien scheint.“ (Sahihi 1997: 27) Die unterschiedlichen Neurotransmitter, u.a. auch zuständig für die Alarmbereitschaft des Körpers, zum Kampf oder zur Flucht in beängstigenden Situationen, zur Appetit- und Schlafregulierung ect. geraten durch chronischen Drogenmißbrauch (Abusus) bedrohlich aus dem Gleichgewicht. Durch das Ausbleiben der Droge wird der Süchtige ängstlich und deprimiert, das Zusammenspiel der Neurotransmitter im Organismus braucht dann mehrere Tage, um sich wieder zu normalisieren. Der Konsument kommt auf „Turkey“(flattern) und „schiebt einen Affen“ (Szenesprache für Entzugserscheinungen). Neben der extremen Niedergeschlagenheit kommt es i.d.R. zu chronischen Verwirrungszuständen, innerer Kälte, Tremor, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühlen, Erbrechen, Durchfall, Reizbarkeit, erhöhtem Blutdruck und Pulsschlag (vgl. Sahihi 1997: 27 f). Die mangelnde Fähigkeit Umweltreize adäquat mit Hilfe eines ausgeglichenen Neurotransmitterhaushaltes zu filtern und zu verarbeiten, führt oft zu, für das soziale Umfeld, völlig unverständlichen Reaktionen und Verhaltensweisen durch den Abhängigen (vgl. Wilkens 1997: 31).

Akuter periodischer und chronischer Mißbrauch von Drogen führt, je nach dem Suchtpotential, das von der jeweiligen Droge ausgeht, zur Abhängigkeit, der Übergang vom Mißbrauch zur Sucht, mit entsprechender Steigerung der Dosis ist normalerweise fließend (vgl. Deutscher Verein für öffentliche und private Vorsorge 1997: 227). Eine Abhängigkeit ist, laut WHO dann gegeben, „... wenn die Funktionszuschreibung an den Stoff derartig umfangreich und vielschichtig ist, daß ein Dasein ohne den Konsum des Suchtmittels für den Konsumenten nicht realisierbar erscheint. Die Einnahme einer Substanz ist ein derart wichtiger Teil seines Lebensstils geworden, daß ein Ausbleiben des Konsums, die Person in eine extreme Notlage seines zwanghaften Verhaltens nach Zufuhr der Substanz hervorruft.“ (Wilkens 1995: 17)

Eine Abhängigkeit in diesem Sinne ist meistens einhergehend mit gesundheitlicher Auszehrung, sozialer Ausgrenzung, Verelendung und Verwahrlosung der Betroffenen.

3.1 Ein Exkurs zur Suchtentwicklung aus psychologischer Sicht

Die Ich-psychologischen Suchttheorien versuchen autonom verlaufende psychische Funktionen zu analysieren und zu deuten. Dabei wird das Ich psychoanalytisch als eine Art unbewußtes inneres Organ angesehen mit der Aufgabe die Grundbedürfnisse, die eigenen Werte und Normen und die Realität in Einklang zu bringen, bzw. zu beurteilen. Es wird zwischen den Ich-Funktionen der Innenwahrnehmung (Differenzierung von Wahrnehmung und Bedeutung), dem Denken (z.B. Aufmerksamkeit und Gedächtnis), dem Urteilen und dem Antizipieren (Verhaltensregulation durch vorausschauende Reaktionen auf Ereignisse und Personen) unterschieden. Wirken diese Funktionen gut zusammen ist die Entwicklung der Persönlichkeit, entsprechend der jeweiligen Altersphasen, auf die nächst höheren Entwicklungsstufen unproblematisch d.h. die Abwehr von eigenen Triebwünschen, die mit den inneren Werten und Normen kollidieren und die Abwehr von Beziehungswünschen zur Vermeidung von Enttäuschungen und Kränkungen funktioniert. Damit ist ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbsterleben gewährleistet (vgl. Kraus 1999: 97).

Die Ichentwicklung beginnt etwa mit dem 8. Lebensmonat. Vermutungen zufolge beginnen Entwicklungsdefizite in dem Maße der Fähigkeiten der primären Bezugspersonen die unartikulierten Laute zu differenzieren und entsprechend den Bedürfnissen des Säuglings zu reagieren. Die drei Ich-Funktionen im Entwicklungsprozeß eines Menschen können also schon sehr früh positiv oder negativ beeinflußt werden. Somit kann eine konstante Persönlichkeitsentwicklung gefördert oder gehemmt werden (Kraus 1999: 98).

Bei einer Schädigung der Ichentwicklung, sind die Fähigkeiten des Erlebens, des Wahrnehmens und/oder des Ausdrucks entweder nicht bekräftigt oder unterdrückt, womit das Individuum einer oder mehrerer dieser Möglichkeiten beraubt ist. „Man kann heute mit Sicherheit sagen, daß seelisch ausgeglichene und selbstbewußte Kinder mit einem stabilen und belastbaren Ich bessere Chancen haben, später nicht süchtig zu werden.“ (Aktion Sorgenkind e.V. 1993: 7)

Der Adoleszensphase kommt in der Persönlichkeitsentwicklung eine besondere Rolle zu. Der Jugendliche befindet sich in einer Situation erhöhter Verwundbarkeit, was sich alleine schon durch die Veränderung des Körperbildes zeigt. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, daß die sozialen Stützsysteme funktionieren. Ist dies nicht der Fall, versucht sich der Jugendliche anderweitig zu orientieren, um Halt zu finden (vgl. Petzold 1988: 5). In dieser Phase befindet sich der Jugendliche in der Auseinandersetzung zwischen seinem Selbstbild und dem, wie er von seinem Umfeld wahrgenommen wird, bzw. der Reflexion seiner Persönlichkeit durch sein Umfeld. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er lebt in Koexistenz mit anderen Menschen, denn das „...Selbst ist ohne den anderen nicht erfahrbar.“ (Petzold 1988: 6)

Fehlen positive Identitätszuweisungen aus dem Umfeld wird der Jugendliche versuchen diese anderweitig zu erhalten. Dies kann z.B. in der Drogenszene erfolgen, in der er seine vermeintliche Identität finden kann.

Bei der Suchtentwicklung ist davon auszugehen, daß in vielen Fällen eine fehlende Affektdifferenzierung ursächlich ist. Die mangelnde Möglichkeit zwischen Wut, Trauer und Angst unterscheiden zu können, erzeugen verwirrende existensbedrohliche Gefühle, was in einer Extremreaktion münden kann. Hinzu kommt bei Suchtkranken häufig ein Gefühl der Verunsicherung, nicht richtig verstanden zu werden oder nicht adäquat reagieren zu können senkt die Frustrationstoleranz, Kränkungen sind oft die Folge. Um diesen Zustand ertragen zu können greift der Abhängige zur Gefahrenabwehr zum Suchtmittel (vgl. Kraus 1999: 98 f). Suchtentstehung ist kaum auf nur einen Lebensfaktor zurückzuführen, „... Suchtprobleme entstehen offenbar im Verlauf von individuell unterschiedlichen Prozessen, die von vielen Faktoren bestimmt werden und keinem zwangsläufigen Ablaufschema folgen.“ (Schlömer 1994: 168)

Aber es gibt nach Monika Püschl gewisse suchtbegünstigende Faktoren wie:

- „Mangelndes Selbstwertgefühl
- Gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper (z.B. durch Mißhandlungen, sexuellen Mißbrauch)
- Mangel an sozialer Kompetenz
- Fehlende soziale Integration
- Störungen in zwischenmenschlichen Beziehungen
- Verhältnismäßig früher Beginn des Konsums von Alkohol und Zigaretten
- Psychische Konflikte bzw. psychosoziale Belastungen im Kindes und Jugendalter (Tod, Trennung, Gewalt)
- Suchtprobleme in der Herkunftsfamilie
- Geringe Bindung zur Herkunftsfamilie bzw. Konflikte in der Herkunftsfamilie
- Leistungsdruck, Über- und Unterforderung
- Ohnmachtsgefühle (keinen Einfluß auf die Gestaltung des eigenen Lebens zu haben) ...“

(Püschel 1997: 207, gekürzt)

Es kann aber teilweise auch auf eine Art kontrollierte Selbstmedikation hinauslaufen, wie etwa bei vielen Cannabiskonsumenten, die dennoch nicht zu exzessivem Gebrauch neigen.

In der Drogenszene, die für den meisten jungen Anfänger vorerst vielleicht noch familiären Charakter und Geborgenheit ausstrahlt kann unangenehmen Situationen ausgewichen werden, das Abdämpfen durch Drogen stabilisiert kurzzeitig die Lage ohne Probleme lösen und Ängste ausstehen zu müssen..

Die Identitätsfindung ist ferner dadurch geprägt, daß sich Jugendliche mit dem von der Gesellschaft angebotenen Weltbild kritisch auseinandersetzen. Dies kann entweder in einer Annahme des angebotenen Weltbildes oder in dessen Ablehnung bzw. in Frage stellen des Status Quo erfolgen. Dabei neigen Jugendliche eher dazu, die für richtig befundenen Ideale kompromißlos zu vertreten. Die oft in Opposition zu bestehenden gesellschaftlichen Normen befindlichen Ideale finden ihren Ausdruck in einer Protesthaltung, die für eine eigenständige, gefestigte Persönlichkeitsentwicklung von besonderer Bedeutung ist (vgl. Rauhes Haus 1990: 3).

3.2 Zum Ausmaß von Abhängigkeit in der BRD

In der BRD gelten ca. 2,7 Mio. Menschen als behandlungsbedürftig alkoholkrank, 9,3 Mio. weisen riskanten Umgang mit Alkohol auf, ca. 1,1-1,4 Mio. sind medikamentenabhängig, ca. 250.000-300.000 konsumieren harte Drogen wie z.B. Speed, Heroin oder Kokain, 100.000-150.000 gelten als abhängig (vgl. Fachverband Sucht E.V. 1998: 1 ff).

Dunkelziffern liegen i.d.R. erheblich höher, sind aber eben nur Schätzungen. 1.812, der von harten Drogen Abhängigen, sind laut Lagebericht zur Drogenkriminalität des BKA 1999 an den Folgen ihrer Sucht gestorben ( vgl. BKA 1999: 2). Außerdem sind etwa 3-4 Mio. Menschen regelmäßige Cannabiskonsumenten (vgl. Körner 1994: 10) und über ein Drittel der Bevölkerung Tabakkonsumenten. Letztlich nehmen bereits 25-30% der Schüler regelmäßig Medikamente zu sich, um u.a. den Alltag zu bewältigen und sich dem Leistungsdruck gewachsen zu fühlen (vgl. Körner 1994: 10). Man könnte behaupten, „... daß..“ der „.. Drogenmißbrauch..“ großer Teile der Gesellschaft „.. erst eine Entgleisung der Neuzeit...“ (Schmidtbauer/vom Scheidt 1989: 29) und „die Bundesrepublik.. zu einer Gesellschaft von Süchtigen geworden..“ ist. (Körner 1994: 10)

Gemessen an den absoluten Zahlen von Suchtmittelopfern ist die Zahl der an illegalen Drogen sterbenden Menschen gegenüber denen, die an legalen Drogen sterben, gering. Allein aufgrund des Alkoholmißbrauchs sind pro Jahr rund 40.000 Todesfälle in Deutschland zu verzeichnen, hinzu kommen ca. 110.000 Menschen pro Jahr, die an den Folgen des Rauchens sterben (vgl. Hüllinghorst; Junge 1995: 31, 78). Die Mortalitätsrate von knapp 2000 Drogentoten gegenüber ca. 150.000 Toten durch Genußmittel entspricht also demnachnicht einmal 1,5% der durch Alkohol- und Tabakmißbrauch Verstorbenen.

Nach einer Prognose zur Entwicklung der Abhängigkeiten werden im Jahr 2100 in den Industriegesellschaften, bei gleichbleibender Entwicklung der Problematik, mehr als die Hälfte der Bevölkerung süchtig sein (vgl. Schmidtbauer/vom Scheidt 1998: 8 f). Dies ist für viele ein gutes Geschäft. Der Staat verdient an den legal Süchtigen kräftig mit. Für Alkohol gab es im Jahr 1998 DM 7,1 Mrd. und für Tabak DM 21,6 Mrd. an Steuereinnahmen, für den Staat. Auch die Pharmaindustrie kommt nicht zu kurz. Allein an Schmerzmitteln (Analgetika) wurden 3,2 Mrd. umgesetzt, wobei von 180 Mio. verkauften Packungen ca. 30% zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen gingen. Damit das auch so bleibt, gibt die Industrie für Alkoholwerbung ca. 1,2 Mrd.DM, 115 Mio.DM für Tabakwerbung und für Schmerzmittelwerbung ca. 125 Mio.DM aus (vgl. Fachverband Sucht E.V. 1998: 2 ff).

4. Was sind Designerdrogen ?

Der Begriff Designerdrogen mutet an eine Modeerscheinung zu sein, etwas modern gestyltes für Leute die „in“ sein wollen. Tatsächlich ist mit designen das Entwerfen, also chemische Verändern, bzw. neu kombinieren von bereits bekannten Wirkstoffen gemeint. Nach Wilkens bezeichnet man „als Designer- Drogen im engeren Sinne .. die chemischen Substanzen .. , die ausschließlich künstlich (synthetisch) in kleinen oder großen Chemielaboren (LABS), mit dem Ansinnen hergestellt werden, die Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes und seiner Anlagen und Ausführungsbestimmungen zu umgehen.“ (Wilkens 1997: 12)

Diese Möglichkeit das Gesetz zu umgehen, ergibt sich aus der Anlage I, der nichtverkehrsfähigen Betäubungsmittel des Betäubungsmittelgesetzes zum § 1 BtMG. In dieser Liste sind jene Stoffe und Zubereitungen aufgeführt, deren Anbau, Herstellung, Handel, Besitz, Annahme oder Abgabe, sowie Ein- oder Ausfuhr unter Strafandrohung verboten ist, sofern keine Erlaubnis dazu vorliegt.

Die Strafbemessung reicht bei Verstößen gegen diese Bestimmungen bis zu Freiheitsstrafen von fünf Jahren Haft (vgl. BtMG §§ 1,2,3,29,30). Die Schwierigkeit der Strafverfolgung ergibt sich dabei für Stoffe, welche zwar gefährlich, aber nicht in der Anlage I des BtMG aufgeführt sind, denn laut § 1 StGB gibt es keine Strafe ohne Gesetz oder genauer: „Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.“ (§ 1 StGB)

Das Problem ergibt sich dabei aus der Tatsache, daß Designerdrogen sehr schnell veränderbar auf dem Markt angeboten werden können, denn ist ein bestimmter Stoff verboten worden, wird der gleiche Wirkstoff leicht abgewandelt erneut angeboten und ist somit erst einmal bis auf weiteres legal. Hinzu kommt, daß die genaue Analyse der Stoffe und deren Nachweis teilweise kompliziert und zeitaufwendig ist. Und nicht zuletzt ist, obwohl der Bundesgesundheitsminister vorerst ohne Zustimmung des Bunderates die Anlagen I-III des BtMG ändern kann, die politische Reaktion auf neue Umstände häufig nicht zügig genug, wie beim Verbot des Butamins (MBDB) 1995 deutlich wurde. Hier wurde nach dem einstweiligem Verbot des Stoffes offenbar schlicht versäumt diese Anordnung innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 12 Monaten vom Bundesrat bestätigen zu lassen (vgl. Kemper/Kunze 1997: 185). Daraus ergab sich die absurde Situation, daß ein verbotener Stoff plötzlich wieder legal war, worauf der Drogenbeauftragte des Senats von Hamburg, Dr. Horst Bossong, zu maßvollem Umgang mit dem legalen MBDB mahnte (vgl. Staatliche Pressestelle Hamburg 1996: 1). Das Bundesgesundheitsministerium erklärte hingegen am 2.10.1996, diese Stoffe seien bereits durch §5 des Arzneimittelgesetzes als gesundheitlich bedenklich eingestuft, somit trotzdem verboten und dies sei in vollem Bewußtsein so entschieden worden (vgl. Bundesministerium für Gesundheit 1996: 1 f).

Allein die Bundesregierung kann sich im Ernstfall ermächtigen, für den Spannungs- oder Verteidigungsfall eigentlich verbotene Betäubungsmittel zur Versorgung der Bevölkerung gemäß § 20 BtMG herstellen zu lassen.

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Details

Seiten
111
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2000
ISBN (eBook)
9783832447786
ISBN (Buch)
9783838647784
Dateigröße
890 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v220367
Institution / Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg – Sozialwesen
Note
1,0
Schlagworte
fortbildungen ecstasy handlungsstrategien risiken konsumszene

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