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Eßstörungen

Erklärung und Therapiemöglichkeiten. Was kann insbesondere die Sporttherapie leisten?

Diplomarbeit 1995 123 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Vielleicht liegt gerade in der Hektik unserer Zeit die Antwort auf die Frage begründet, warum das Thema „Essstörungen“ mehr und mehr in den Blickpunkt rückt. Immer häufiger zeigt die Öffentlichkeit reges Interesse an Magersucht und Bulimie - kaum ein Magazin, das sich diesem Trend verschließt. Jeder meint, dazu etwas sagen zu können - alle wollen den „Stein der Weisen“ gefunden haben und versprechen die Maßnahme schlechthin.
Studiert man die Artikel dann einmal genauer, springen dem interessierten Leser die zahlreichen Schwierigkeiten sofort ins Auge. Anscheinend fällt es Ernährungsexperten und Journalisten gleichermaßen schwer, den Begriff der Eßstörung richtig zu greifen - ihn entsprechend zu definieren. Auf der Suche nach möglichen Behandlungen geben sie Ratschläge, die oft auf unrichtigen Annahmen basieren. Falsche Vorstellungen von Krankheiten wie etwa der Adipositas oder Pubertätsmagersucht resultieren in verschiedenen Meinungen. Was die einen für empfehlenswert halten, wird bei anderen schon wieder als nicht so wichtig eingestuft. Und wenn es genauso viele Meinungen wie Therapien gibt, lassen sich nur schwer gesicherte Erkenntnisse über die Effektivität der einzelnen Möglichkeiten gewinnen.
Leider wurde bisher - zumindest bei Magersucht und Bulimie - eine dieser Therapieformen eher stiefmütterlich behandelt - die Sporttherapie. Und weil ihr in der Vergangenheit nur so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, liefert sie bis dato auch kaum nennenswerte Ergebnisse. Dabei könnte gerade diese Form der Behandlung - eingeflochten in ein therapeutisches Gesamtkonzept - eine Bereicherung darstellen. Auf jeden Fall aber nimmt sie schon jetzt eine Sonderstellung ein. Denn während andere - traditionelle - Modelle einem psychoanalytischen Ansatz nachgehen, verfolgt die Sporttherapie als einzige eine körperorientierte Idee. Sie setzt genau da an, wo die Krankheit sichtbar wird - am Körper.
Diese Diplomarbeit macht es sich daher zur Aufgabe, bezüglich der Sporttherapie zwei entscheidende Fragen zu klären:
1. Kann eine Sporttherapie bei Eßstörungen Hilfestellung bieten?
2. Und wenn ja, in welcher Form nimmt sie ihren Platz im Rahmen der Gesamtstrategie aller konventionellen Maßnahmen ein?
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit gliedert sich grob umrissen in zwei Teile. Auf der einen Seite zielt sie darauf ab, das Themengebiet der Eßstörung in seiner ganzen Vielfalt zu behandeln. Den einzelnen Gebieten, wie z.B. Symptomatologie, […]

Details

Seiten
123
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
1995
ISBN (eBook)
9783832446130
ISBN (Buch)
9783838646138
Dateigröße
5.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v220227
Institution / Hochschule
Universität Bielefeld – Psychologie und Sportwissenschaft
Note
1,3
Schlagworte
bulimia anorexia behandlungen ursachen sporttherapie

Autor

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Titel: Eßstörungen