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Zum Verständnis von Geschlecht und Demokratie im Hinblick auf "Geschlechterdemokratie" der Heinrich-Böll-Stiftung

Diplomarbeit 2001 55 Seiten

Soziologie - Sonstiges

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Zusammenfassung:
Im Zusammenhang mit Geschlechterverhältnissen wird seit kurzem häufig der Begriff Geschlechterdemokratie verwendet, ohne dass dessen Definition und Herkunft erklärt wird.
Wenig bekannt ist, dass in der bündnisgrünennahen Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Begriff ein ganz konkretes Konzept verbunden ist, dessen gesellschaftspolitische Umsetzung eines der Ziele der Stiftung ist.
Die vorliegende Arbeit ist eine Betrachtung des Konzeptes Geschlechterdemokratie der Heinrich-Böll-Stiftung. Dabei wird im ersten Teil die Umsetzung des Konzeptes innerhalb der Stiftung beschrieben, im zweiten Teil das Konzept kritisch analysiert und im dritten Teil findet eine theoretische Auseinandersetzung zu Geschlecht und Demokratie statt.
Die Auseinandersetzung mit Geschlechterdemokratie findet zum einen im Hinblick auf die politische Relevanz des Konzeptes statt, zum anderen unter der Fragestellung, ob nicht die Verschiebung von Frauenpolitik zur Geschlechterpolitik dazu führen wird, Frauenpolitik in ihrer Bedeutung verschwinden zu lassen.
Die Betrachtung von Geschlechterdemokratie erfolgt aus feministischer Perspektive, somit wird für die Auseinandersetzung mit Geschlechterdemokratie überwiegend feministische Literatur verwendet.

Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
1.Einleitung
2.Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung
2.1Definition von Geschlechterdemokratie
2.2Die Konzeptionierung von Geschlechterdemokratie vor dem Hintergrund der Kritik an institutionalisierter Frauenpolitik
2.3Geschlechterdemokratie und ihre Umsetzung in der Heinrich-Böll-Stiftung
2.3.1Gendertrainings
2.3.2Das Referat Geschlechterdemokratie
2.3.3Der Frauenrat
2.3.4Das Feministische Institut
2.4Kritische Anmerkung zu Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung
3.Kritische Betrachtung von Geschlechterdemokratie
3.1Geschlechterdemokratie und ihre Sprache
3.2Geschlechterdemokratie, ein unbekanntes Wesen
3.3Geschlechterdemokratie und Gender Mainstreaming
3.4Geschlechterdemokratie als Dialog
3.5Geschlechterdemokratie für „Männer und Frauen“
3.6Geschlechterdemokratie und „ihre“ Männer
3.7Resümee der kritischen Betrachtung
4.Theoretischer Teil
4.1Diskurs zum Geschlecht
4.2Gleichheit und Differenz, Verlauf der Diskussion
4.3Gedanken zu einer feministischen Demokratiedefinition
4.4Resümee des theoretischen Teils
5.Schlussbetrachtung
6.Inhaltsverzeichnis

Details

Seiten
55
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783832443191
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v219921
Institution / Hochschule
Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (ehem. Hochschule für Wirtschaft und Politik) – Soziologie
Note
1,5
Schlagworte
feminismus gender mainstreaming geschlecht geschlechterverhältnisse

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Titel: Zum Verständnis von Geschlecht und Demokratie im Hinblick auf "Geschlechterdemokratie" der Heinrich-Böll-Stiftung