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Boygroups als Idole für weibliche Jugendliche?

Ein Beitrag zur Jugendsoziologie

Diplomarbeit 2000 118 Seiten

Soziologie - Kinder und Jugend

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Problemstellung:
Mitte der 90er Jahre hat sich in der Musikbranche ein neuer Trend entwickelt: Die Boygroups. Es ist eine große Anzahl dieser Bands entstanden, z.B. Backstreet Boys, Boyzone, ´N Sync, Echt, Five. Diese Gruppen, die nur aus männlichen Mitgliedern bestehen, existierten auch schon früher, neu war nun, dass die Bandmitglieder nach bestimmten Schemata ausgesucht werden, um gezielt Eindruck auf weibliche Fans zu machen.
Woher kommt diese große Anziehungskraft der Boygroups? Warum wirkt sie gerade bei weiblichen Teenagern? Es gibt auch Girlbands, aber auf keinem Konzert fangen männliche Fans das Kreischen an oder fallen in Ohnmacht.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit versucht sich damit auseinanderzusetzen, warum die Boygroups eine so große Bedeutung für weibliche Jugendliche haben. Zu Beginn wird der Begriff Jugend erläutert, um zu zeigen, welche große Bedeutung diese Umbruchphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter für den Heranwachsenden hat, und wie leicht er in dieser Phase beeinflußbar ist, auch in Bezug auf die Schwärmerei von Stars.
In Anschluss daran wird die Entwicklung der Geschlechtsidentität herausgearbeitet, die eine große Rolle bei der Prägung des Selbstbewusstseins spielt. Zudem wird auf Geschlechterrollen und die Rolle der Peergroup, des Freundeskreises, eingegangen, die eine große Rolle spielt bei der Prägung des Freizeitverhaltens und somit auch, für welche Musik ein Teenager schwärmt.
Dann wird der Begriff Idol definiert. Zur Klärung der Frage, ob Boygroups als Idole wirken können, ist die Erläuterung dieses Begriffs eine wichtige Grundlage.
Danach wird untersucht, welche Rolle die Medien, insbesondere die Teenagerzeitschriften wie „BRAVO“, „BRAVO Girl“ und „Mädchen“, spielen, in denen genauestens auf die weiblichen und männlichen Rollenklischees abgezielt wird und die somit für die weiblichen Jugendlichen in großem Umfang Meinungsbildend sind.
Darauf folgend werden die Boygroups untersucht, auf welche Weise sie konstruiert werden, wie ihr Image künstlich aufgebaut wird, auf welche Weise sie den Mädchen als Projektionsfläche ihrer Wünsche dienen und wie sie als Orientierungshilfe für die weiblichen Jugendlichen wirken, um letztlich zur Klärung der Frage zu kommen, ob Boygroups als Idole für weibliche Jugendliche gelten.

Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
0.Einleitung5
1.Der Jugendbegriff8
1.1DIE DIFFERENZIERUNG DES BEGRIFFS „JUGEND“8
1.1.1Jugenddefinition8
1.1.2Die […]

Details

Seiten
118
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2000
ISBN (eBook)
9783832432010
ISBN (Buch)
9783838632018
Dateigröße
5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v218895
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Sozialwissenschaften
Note
3,3
Schlagworte
idolbegriff mediensozialisation jugendbegriff anziehungskraft boygroups geschlechtsidentität

Autor

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Titel: Boygroups als Idole für weibliche Jugendliche?