Lade Inhalt...

Auf US-GAAP-Jahresabschlüsse abstellende Kapitalflussanalysen und Rentabilitätsanalysen

Diplomarbeit 2001 153 Seiten

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Grundlegung zur vorliegenden Arbeit
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise

2 Grundzüge der Rechnungslegung nach US-GAAP
2.1 Entstehungsgeschichte der US-GAAP
2.2 Elemente des Jahresabschlusses nach US-GAAP
2.2.1 Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
2.2.2 Bilanz
2.2.3 Kapitalflussrechnung
2.2.4 Eigenkapitalveränderungsrechnung
2.2.5 Anhang
2.2.6 Zusatzinformationen
2.3 Adressaten des Jahresabschlusses nach US-GAAP
2.3.1 Gegenwärtige und zukünftige Anteilseigner
2.3.2 Sonstige Adressaten
2.4 Bilanzpolitische Spielräume unter US-GAAP

3 Vorbereitung der Analyse
3.1 Allgemeines
3.2 Grundannahmen
3.3 Informationsquellen
3.4 Kennzahlen als Instrument der Bilanzanalyse

4 Auf US-GAAP abstellende Kapitalflussanalyse
4.1 Grundlagen
4.2 Fondsabgrenzung der US-amerikanischen Kapitalflussrechnung
4.3 Bestandteile der US-amerikanischen Kapitalflussrechnung
4.3.1 Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit (Operating Section)
4.3.2 Investitionsbereich (Investing Section)
4.3.3 Finanzierungsbereich (Financing Section)
4.3.4 Finanzmittelnachweis (Fondsveränderungsrechnung)
4.4 Das Vorzeichen des operativen Cash Flow als Analyseansatz
4.5 Kennzahlen zur Cash Flow-Analyse
4.5.1 Cash Flow-Kennzahlen zur Investitionsdeckung
4.5.1.1 Innenfinanzierungsgrad der Investitionen
4.5.1.2 Abschreibungsanteil des Cash Flow
4.5.2 Cash Flow-Kennzahlen zur Schuldendeckung
4.5.2.1 Deckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten
4.5.2.2 Schuldentilgungsfähigkeit
4.5.2.3 Dynamischer Verschuldungsgrad
4.5.3 Mischformen und sonstige Cash Flow-Kennzahlen
4.5.3.1 Deckung zentraler Liquiditätsabflüsse
4.5.3.2 Finanzwirtschaftlicher Dividenden-Deckungsgrad
4.5.3.3 Cash Burn Rate
4.6 Aufbereitung der Kapitalflussrechnung für weitere Analysen
4.6.1 Überleitung zum Fonds Nettogeldvermögen
4.6.2 Überleitung zum Fonds Nettoumlaufvermögen
4.6.3 Integrierte Überleitungsrechnung
4.6.4 Der Stufen-Cash-Flow
4.6.5 Segmentbezogene Cash Flow-Darstellung
4.7 Besondere Einflussfaktoren
4.7.1 Leveraged Buyouts
4.7.2 Cash Flow-orientierte Positionierung in der BCG-Portfoliomatrix
4.7.3 Unternehmens-Lebenszyklen
4.7.3.1 Einführungsphase
4.7.3.2 Wachstumsphase
4.7.3.3 Reifephase
4.7.3.4 Degenerations- und Liquidationsphase
4.8 Zwischenfazit zur Kapitalflussrechnung

5 Auf US-GAAP abstellende Rentabilitätsanalyse
5.1 Die Bedeutung der Segmentberichterstattung für die Rentabilitätsanalyse
5.2 Die Bedeutung der Zwischenberichterstattung für die Rentabilitätsanalyse
5.3 Bilanzielle Rentabilitätsanalyse und deren Kennzahlen
5.3.1 Umsatzrentabilität
5.3.1.1 Formen der Umsatzrentabilität
5.3.1.2 Kapitalumschlag
5.3.1.3 Der Einfluss von Verbrauchsfolgeverfahren
5.3.2 Kapitalrentabilitäten
5.3.2.1 Modifikation der Kapitalbasis
5.3.2.2 Modifikation des Ergebnisansatzes
5.3.2.3 Die Gesamtkapitalrentabilität in der angloamerikanischen Bilanzanalyse
5.3.2.3.1 Gesamtkapitalrentabilität nach Zinsen
5.3.2.3.2 Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen
5.3.2.3.2.1 Allgemeines
5.3.2.3.2.2 Berechnung
5.3.2.3.2.3 Branchenspezifika
5.3.2.4 Rentabilität des betriebsnotwendigen Kapitals
5.3.2.5 Rentabilität des langfristigen Kapitals
5.3.2.6 Leverage-Effekt
5.3.2.7 Eigenkapitalrentabilität
5.3.2.7.1 Grundformen der Eigenkapitalrentabilität
5.3.2.7.2 Disaggregierte Form der Eigenkapitalrentabilität
5.3.2.7.3 M&A-Aktivitäten
5.3.2.7.4 Latente Steuern
5.3.2.7.5 Konvergenzverhalten der Eigenkapitalrentabilität
5.3.2.7.6 Eigenkapitalrendite als Bestandteil des Jahresabschlusses
5.4 Marktwertorientierte Rentabilitätsanalyse und deren Kennzahlen
5.4.1 Aktienrentabilitäten
5.4.1.1 Dividendenpolitik
5.4.1.2 Aktienkurs
5.4.1.3 Aktienoptionen
5.4.1.4 Aktienrentabilitäts-Kennzahlen
5.4.1.4.1 Auf dem Ergebnis basierende Aktienrentabilitäts-Kennzahlen
5.4.1.4.1.1 Ergebnis je Aktie
5.4.1.4.1.2 Kurs/Gewinn-Verhältnis
5.4.1.4.2 Auf dem Cash Flow basierende Aktienrentabilitäts-Kennzahlen
5.4.1.4.2.1 Cash Flow je Aktie
5.4.1.4.2.2 Kurs Cash-Flow Verhältnis
5.4.1.4.3 Auf der Dividende basierende Aktienrentabilitäts-Kennzahlen
5.4.1.4.3.1 Dividende je Aktie
5.4.1.4.3.2 Dividendenrendite
5.4.1.4.3.3 Dividenden-Deckungsgrad (Ausschüttungsquote)
5.4.1.4.4 Auf dem Buchwert basierende Aktienrentabilitäts-Kennzahlen
5.4.1.4.4.1 Buchwert je Aktie
5.4.1.4.4.2 Kurs/Buchwert-Verhältnis
5.4.2 Dynamische Rentabilitätskalküle
5.4.2.1 Der gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensatz
5.4.2.2 Economic Value Added
5.4.2.3 Market Value Added
5.4.2.4 Cash Flow Return on Investment (CFRoI)
5.4.2.5 Cash Value Added

6 Schnittstellen der Analyseansätze
6.1 Das Zielsystem der Unternehmung
6.2 Die Annahme der Unternehmensfortführung
6.3 Der Zusammenhang zwischen Finanzmittelfonds und Eigenkapital
6.4 Kennzahlen als Schnittstellen

7 Grenzen und Probleme
7.1 Grenzen der Kennzahlenanalyse
7.2 Grenzen der Rentabilitätsanalyse
7.3 Grenzen der Cash Flow Analyse

8 Fazit und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis

Eidesstattliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildungen im Text

Abb. 1: Überleitungsrechnung zwischen verschiedenen Fonds

Abb. 2: Das Konzept des Stufen-Cash Flow.

Abb. 3: LBO Prognose

Abb. 4: Berechnung der Netto-Wertsteigerung bei einem LBO...

Abb. 5: Berechnung des RoNA im Rahmen des Unternehmensvergleichs

Abbildungen im Anhang

Abb. A-1: Anzahl und Volumen europäischer Firmenakquisitionen in den USA

Abb. A-2: GuV der Intel Corporation...

Abb. A-3: Systematisierung der Informationsquellen für den Jahresabschlussanalysten...

Abb. A-4: Der Untergang von W.T.Grant...

Abb. A-5: Systematisierung der Cash Flows eines Unternehmens..

Abb. A-6: Finanzmittelnachweis-Rechnung

Abb. A-7: Rechnerische Ermittlung des EBIT und des EBITDA.

Abb. A-8: Der Unternehmenslebenszyklus...

Abb. A-9: Kapitalflussrechnung eines Unternehmens in der Einführungsphase.

Abb. A-10: Kapitalflussrechnung eines Unternehmens in der Wachstums-Phase (I)..

Abb. A-11: Kapitalflussrechnung eines Unternehmens in der Wachstums-Phase (II.

Abb. A-12: Kapitalflussrechnung eines Unternehmens in der Reife-Phase..

Abb. A-13: Kapitalflussrechnung eines Unternehmens in der Degenerations-Phase.

Abb. A-14: Mindestgliederungsvorschriften der Quartalsberichterstattung nach US-GAAP...

Abb. A-15: Typen offengelegter Segmente im Rahmen der Segmentberichterstattung..

Abb. A-16: Ergebnis je Aktie der Firma Wal-Mart (1994-1996).

Abb. A-17: Umsatzrendite und Kapitalumschlag einzelner US-Branchen (1980-1989)

Abb. A-18: Vor- und Nachteile der GKR gegenüber anderen Rentabilitätsmaßen

Abb. A-19: Konvergenzverhalten der Eigenkapitalrentabilität...

Abb. A-20: Systematik der Aktienrentabilitäts-Kennzahlen...

Abb. A-21: Beispiel zur EPS-Darstellung in der GuV nach US-GAAP..

Abb. A-22: Potenzielle Verwässerungs-Quellen..

Abb. A-23: Berechnungsschema der Kennzahl EPS

Abb. A-24: Determinanten des KGV..

Abb. A-25: Dividende je Aktie großer US-Unternehmen...

Abb. A-26: Shareholder-Value-Netzwerk nach Rappaport.......

Abb. A-27: Das Capital Asset Pricing Model....

Abb. A-28: Struktur der gewichteten Kapitalkosten (WACC).

Abb. A-29: Berechnung der NOA auf Grundlage eines US-GAAP-Abschlusses..

Abb. A-30: Berechnung des NOPAT auf Grundlage eines US-GAAP-Abschlusses.

Abb. A-31: Konversionen des Economic Model..

Abb. A-32: Unternehmensbewertung auf Basis des MVA..

Abb. A-33: Ermittlung der BIB auf Grundlage eines US-GAAP-Abschlusses...

Abb. A-34: Ermittlung des Brutto-Cash Flow auf Basis eines US-GAAP-Abschlusses

Abb. A-35: Methodik der Renditekennzahl CFRoI

Abb. A-36: Vor- und Nachteile des CFRoI gegenüber anderen Rentabilitätsmaßen.

Abb. A-37: Anlagenfonds und Finanzmittelfonds.

Abb. A-38: Elemente des Conceptual Framework der US-GAAP..

Abb. A-39: Erfolgsspaltung nach US-GAAP..

Abb. A-40: Kennzahlen zur Kapitalflussanalyse.

Abb. A-41: Kapitalrentabilitäts-Kennzahlen.

Abb. A-42: Kennzahlen der Aktienrentabilitätsanalyse...

Abb. A-43: Dynamische Rentabilitätskalküle.

Abb. A-44: GuV der General Electric Company...

Abb. A-45: Bilanz der General Electric Company......

Abb. A-46: Kapitalflussrechnung der General Electric Company......

Abb. A-47: Segmentberichterstattung der General Electric Company (Teil 1/3)......

Abb. A-48: Segmentberichterstattung der General Electric Company (Teil 2/3).

Abb. A-49: Segmentberichterstattung der General Electric Company (Teil 3/3)

Tabellenverzeichnis

Tabellen im Text

Tab. 1: Bestandteile unterschiedlicher Fonds

Tab. 2: Segmentbezogene Cash Flow-Darstellung

Tab. 3: Aus Wachstumsquote und Investitionsdeckung abgeleitete Portfoliopositionen

Tab. 4: Cash Flow Muster nach BOEMLE

Tab. 5: Return on Assets unterschiedlicher US-Branchen, 1993-

Tab. 6: Investitionsentscheidungen auf Basis des EVA im Vergleich zum RoI

Tab. 7: Rechnerische Abweichung zwischen internem Zins und Kapitalwertmethode...

Tabellen im Anhang

Tab. A-1: Eigenkapitalquote in den USA im Vergleich zu Deutschland und Japan

Tab. A-2: Internet-Informationsquellen (US-Behörden).

Tab. A-3: Internet-Informationsquellen (Finanzdienstleister).

Tab. A-4: Wachstumsquote und Innenfinanzierungsgrad einzelner GE-Segmente..

Tab. A-5: Eigenkapitalrentabilität unterschiedlicher Branchen in den USA, 1993-1996.

Tab. A-6: Performance-Kriterien in US-Vergütungssystemen.

1 Grundlegung zur vorliegenden Arbeit

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Die Globalisierung der Wirtschaft, nicht zuletzt verkörpert durch das rasante Wachstum des Internet und die Liberalisierung der Märkte, schreitet stetig voran.[1] Damit einher geht auch die Öffnung der Kapitalmärkte, zum einen für private Anleger, zum anderen für Unternehmen. Viele der von Unternehmen getätigten Direktinvestitionen sind als Fusionen und Unternehmensübernahmen (Mergers and Acquisitions, M&A) klassifizierbar.[2] US-Unternehmen wird aus Sicht europäischer und insb. deutscher Investoren eine besondere Bedeutung beigemessen.[3] Abbildung A-1 zeigt beispielhaft die hinsichtlich Anzahl und Volumen ansteigende Tendenz der US-Fir-menakquisitionen durch europäische Unternehmen.

Neben anderen Informationsquellen,[4] wie z.B. Presseberichten, stellt die Analyse des Jahresabschlusses eine der wichtigsten Grundlagen einer Investitionsentscheidung dar.[5] Die Rechnungslegung aller US-amerikanischen Unternehmen, die den dortigen Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle nutzen, erfolgt nach den US Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP).[6] Im Mittelpunkt der Rechnungslegung steht der Konzernabschluss.[7] Damit wird man dem hohen Konzernisierungsgrad der US-Wirtschaft gerecht, der besonders aus der Akquisitionswelle in den 80er-Jahren resultiert.[8] Die Gewinn- und Verlustrechnung (Income Statement) sowie die Kapitalflussrechnung (Statement of Cash Flows) nehmen eine zentrale Stellung in der externen Berichterstattung ein. Um daraus die richtigen Schlüsse ziehen zu können, gilt es Besonderheiten der angloamerikanischen Rechnungslegung einerseits und spezielle, dort vorherrschende Unternehmensspezifika andererseits zu berücksichtigen, und mit den Methoden der Bilanzanalyse zu kombinieren. Im Vergleich zu HGB-Abschlüssen „bieten sich dem Analysten bei einem (...) US-GAAP Abschluss paradiesische Zustände“.[9]

Grenzen der Jahresabschlussanalyse bilden die bilanzpolitischen Möglichkeiten, die sich dem Management der zu analysierenden Unternehmung darbieten. Diese lassen sich, vor allem basierend auf dem unter US-GAAP geltenden Prinzip der Verlässlichkeit (Reliability) und dem untergeordneten Prinzip der wahrheitsgemäßen Darstellung (Representational Faithfulness),[10] als relativ begrenzt einstufen.

1.2 Vorgehensweise

Um das Ziel dieser Arbeit zu erreichen, nämlich Investitionsentscheidungen deutscher Investoren zu unterstützen, gilt es neben den bereits aus der Bilanzanalysepraxis bekannten Kennzahlen auch und gerade deren besondere Ausprägungen bei Anwendung auf US-GAAP-Jahresab-schlüsse darzustellen. Des weiteren werden Spezifika erläutert, auf die der Analyst insb. bei angloamerikanischen Abschlüssen trifft.

Die Arbeit vermittelt zunächst wesentliche Grundlagen der US-Rechnungslegung, um ein Verständnis für die darauffolgende Analyse der Liquiditäts- und Rentabilitätssituation zu schaffen. Ferner kommen noch wesentliche Schnittstellen beider Analyseansätze zur Sprache. Nach Darlegung der Grenzen, die sich besonders aus der Kennzahlenanwendung und aus den Analysekonzeptionen ergeben, rundet ein Fazit die Arbeit ab.

2 Grundzüge der Rechnungslegung nach US-GAAP

Um die Kapitalflussanalyse und Rentabilitätsanalyse durchführen zu können, bedarf es zunächst einiger grundlegender Kenntnisse über die Entstehung, Bestandteile und Adressaten der Rechnungslegung nach US-GAAP.[11] Ferner werden wesentliche bilanzpolitische Spielräume skizziert.

2.1 Entstehungsgeschichte der US-GAAP

Als Reaktion auf den Börsenkrach von 1929 erließ die US-Regierung zwei Gesetze zur Regelung der Registrierung, Notierung und dem Handel von Wertpapieren, bekannt als Securities Act (1933) und Securities Exchange Act (1934). Im Fokus dieser Gesetze stand die optimale Informationsversorgung der Investoren durch das Unternehmen. Ebenfalls zu dieser Zeit rief man die Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities Exchange Comission) ins Leben.[12]

Infolge des in den USA vorherrschenden Einzelfallrechts (Case Law) bildeten sich aufgrund der Verlautbarungen der SEC und der von ihr jeweils mit der Erstellung von Rechnungslegungsgrundsätzen beauftragten Instanzen die heute bekannten US-GAAP heraus. Nennenswert sind besonders die durch die SEC erlassenen Regulations S-X und S-K. Diese regeln Form, Inhalt und Prüfung des Jahresabschlusses (S-X) sowie die Publizitätspflichten für Informationen, die nicht im Jahresabschluß enthalten sind (S-K).[13]

Der SEC sind das FASB (Financial Accounting Standards Board) und das AICPA (American Institute of Certified Public Accountants) untergeordnet. Seit 1973 erlässt das FASB als sog. „ Standard Setter “ und Nachfolgeorganisation[14] des APB (Accounting Principles Board) die Kommentare zur Rechnungslegung (Statements of Financial Accounting Standards, SFAS).[15] In einigen Fällen wird im Rahmen dieser Arbeit auch auf die früheren Kommentare des APB (sog. APB- Opinions) verwiesen. Kernaufgabe des AICPA ist heute die Formulierung der Rechnungsprüfungsvorschriften.[16]

2.2 Elemente des Jahresabschlusses nach US-GAAP

Der US-amerikanische Jahresabschluss soll entscheidungsrelevante Daten bereitstellen (Prinzip der sog. Decision Usefulness), um eine Prognosebasis für die Einschätzung zukünftiger Zahlungsüberschüsse zu schaffen.[17] Dies führt dazu, dass die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Kapitalflussrechnung als Kernbestandteile bezeichnet werden können.[18] Daneben sind noch die Bilanz, der Eigenkapitalspiegel und der Anhang zu nennen.[19]

2.2.1 Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Die GuV gilt mit Recht als das wichtigste Financial Statement.[20] Sie steht demzufolge in den US-amerikanischen Geschäftsberichten auch vor den Bilanzdaten.[21] In der Praxis gebräuchliche Bezeichnungen lauten Income Statement, Statement of Income, Statement of Earnings, Statement of Operations oder auch Profit and Loss Statement.[22]

Grundlage der Erfolgsermittlung ist der sog. Transaction Approach, wonach nur solche Erfolgsgrößen in die Betrachtung einfließen dürfen, die auf externen, nachvollziehbaren Transaktionen basieren.[23] Die GuV basiert auf dem aus der deutschen Rechnungslegung bekannten Umsatzkostenverfahren.[24] Es existieren mehrere Formen der Darstellung, die hinsichtlich des Detaillierungsgrades differieren. Am häufigsten kommt die Form des Multiple Step Income Statement[25] vor. Die GuV ist hierbei, unter Darstellung diverser Zwischensummen[26] in einen betrieblichen (Operating Section), einen neutralen (Non-Operating Section)[27] und einen außerordentlichen Bereich (Irregular Items) unterteilt.[28] Diese als überaus konsequent zu bezeichnende Erfolgsspaltung[29] sowie die den einzelnen Bereichen zuordenbaren Elemente zeigt Abb. A-39. Der Informationsgehalt der sonstigen[30] Darstellungsvarianten lässt sich – wegen der geringen Gliederungstiefe – als eher mäßig einstufen.[31] Diese formellen Gestaltungsmöglichkeiten[32] behindern teilweise die beim Unternehmensvergleich zu vollziehende Datenaufbereitung, eine Darlegung der nicht in der GuV enthaltenen Informationen im Anhang (sog. Notes) sorgt jedoch für Ausgleich. Es ist daher möglich, auch aus wenig vergleichbaren Gliederungsschemata letztlich eine vergleichbare Datenbasis abzuleiten.[33] Abbildung A-2 zeigt exemplarisch und einführend das Multiple-Step Income Statement der INTEL CORPORATION aus dem Geschäftsbericht 1999.

Bei der Analyse US-amerikanischer GuV findet man unterschiedliche Begrifflichkeiten für Erträge und Aufwendungen vor. Sind diese dem betrieblichen Kerngeschäft zurechenbar, werden sie als Revenues bzw. Expenses bezeichnet. Demgegenüber beziehen sich Gains und Losses auf außerordentliche und sonstige betriebliche Geschäfte.[34] Beträge aus Fehlerkorrekturen früherer Geschäftsjahre erscheinen als Cumulative Prior Period Adjustments. Weitere irreguläre und periodenfremde Erfolgsgrößen werden nicht der GuV, sondern den Gewinnrücklagen (Retained Earnings) zugerechnet.[35]

Die Gewinnermittlung im Rahmen der GuV besitzt keine Maßgeblichkeitsfunktion für die Steuerbilanz.[36] Aus diesem Grund ist das ausgewiesene[37] Ergebnis tendenziell höher als im internationalen Vergleich.[38]

2.2.2 Bilanz

Die US-amerikanische Bilanz bezeichnet man als Balance Sheet oder als Statement of Financial Position.[39] Hauptanliegen ist die Vermittlung von Informationen bzgl. der Liquiditätssituation, der finanziellen Struktur und damit automatisch der finanziellen Flexibilität – entsprechend einer dynamischen[40] Bilanzauffassung.

Die (statische) Darstellung rückt in den Hintergrund.[41] Damit kommt man dem Verlangen nach, den Investoren Anhaltspunkte zur Beurteilung der situativen und strukturellen Unternehmensliquidität zu geben. Die Bilanz stellt nach allgemeiner Auffassung kein Gewinnermittlungsinstrument dar.[42]

Die Mindestgliederungstiefe für die von börsennotierten Unternehmen einzureichenden Bilanzen gibt die SEC vor. Die formelle Darstellung der Bilanz kann sich an der Staffelform (Report Form) oder der Kontoform (Account Form) orientieren, größerer Verbreitung erfreut sich jedoch die Staffelform.[43] Es lassen sich Aktivpositionen (Assets), Verbindlichkeiten und zukünftige Verpflichtungen (Liabilities) sowie Eigenkapital (EK, engl. Owners’ Equity bzw. Stockholders’ Equity) unterscheiden.[44]

Als Aktivpositionen[45] der Bilanz gelten „...probable future economic benefits obtained or controlled by a particular entity as a result of past transactions or events”.[46] Die Vermögenspositionen werden nach abnehmender Geldnähe (Liquidierbarkeit[47] ) geordnet.[48] Vor Ablauf eines Jahres verkaufte oder verbrauchte Vermögensgegenstände gilt es generell im Umlaufvermögen (Current Assets) zu bilanzieren,[49] das vor dem Anlagevermögen ausgewiesen wird.[50] Liabilities sind[51] “…probable future sacrifices of economic benefits arising from present obligations of a particular entity to transfer assets or provide services to other entities in the future as a result of past transactions or events”.[52] Sie gliedern sich nach zunehmender Fristigkeit,[53] d.h., die kurzfristigen Verbindlichkeiten[54] treten vor dem langfristigen Fremdkapital (FK) und vor dem EK in Erscheinung.[55]

Das EK ergibt sich aus dem Saldo von Vermögen und Verbindlichkeiten. Seine Darlegung erfolgt ausführlich in einem weiteren Bestandteil des Abschlusses, der Eigenkapitalveränderungsrechnung.[56]

2.2.3 Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung lässt sich als integraler Bestandteil des US-GAAP Jahresabschlusses bezeichnen.[57] Sie dient vor allem der Ergänzung der nach erfolgswirtschaftlichen Kriterien aufgebauten GuV um finanzwirtschaftliche Informationen.[58]

Bei der Kapitalflussrechnung handelt es sich um eine Fondsänderungsrechnung, die einerseits die Höhe und Richtung und andererseits die Ursachen der Veränderungen des definierten Finanzmittelbestands (i.S. einer Liquiditätsbasis[59] ) erklären soll. Den Finanzmittelbestand (Fonds) bilden unter US-GAAP seit 1987 die Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente (Cash and Cash Equivalents).

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt gewöhnlich in Staffelform,[60] und unterscheidet zwischen Cash Flows aus der operativen Geschäftstätigkeit, aus dem Investitionsbereich und aus dem Finanzierungsbereich.[61] Die Berechnung der operativen Cash Flows nimmt die Praxis über-wiegend nach der sog. indirekten Methode vor, die vom Jahresüberschuss ausgeht, davon die nicht auszahlungswirksamen Aufwendungen hinzuaddiert sowie die nicht einzahlungswirksamen Erträge abzieht.[62] Einige Kapitalflussrechnungen nach US-GAAP finden sich im Anhang dieser Arbeit (Abb.A-9 bis A-13, außerdem Abb. A-46).

2.2.4 Eigenkapitalveränderungsrechnung

Die Eigenkapitalveränderungsrechnung[63] (Statement of Stockholders’ Equity, Statement of Owners’ Equity oder Statement of Retained Earnings) gibt die Entwicklung der EK-Kosten und der Gewinnverwendung im Zeitablauf wieder und verdeutlicht so die (buchmäßige) Wertentwicklung der Eigentümeransprüche.[64] Hier erfolgen - unter Berücksichtigung der beabsichtigten bzw. bereits vorgenommenen Dividendenausschüttung - Ausweis und Zurechnung des in der GuV ermittelten Jahresüberschusses zu den in einbehaltenen Gewinnen (Retained Earnings). Ferner werden unterschiedliche Aktiengattungen unterschieden, und die jeweilige Anzahl der ausstehenden Aktien angegeben.[65] Gerade aus externer Sicht dient dieser Bericht der Einschätzung, ob die vom Management beschlossenen Dividenden tatsächlich im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftet und ob Veränderungen der Gewinnrücklage vorgenommen wurden.[66] Eigenkapitalveränderungsrechnung und GuV lassen sich zu einem einzigen Statement verbinden.[67]

2.2.5 Anhang

Die Angaben im Anhang (Notes) vervollständigen die in den vorangegangenen Abschnitten genannten Rechenwerke. Der Anhang enthält erläuternde Informationen zum Jahresabschluss und dessen Gestaltung, z.B. zu den angewandten Bilanzierungsmethoden[68] Ferner sind u.a. eine ausführliche Segmentberichterstattung,[69] Angaben zu Konsolidierungs- und Abschreibungsmethoden sowie Erklärungen zum sachlichen bzw. wirtschaftlichen Hintergrund einzelner Positionen enthalten.

2.2.6 Zusatzinformationen

Eine aus Sicht der Investoren sehr wichtige Quelle für qualitative Zusatzinformationen stellt der MD&A-Abschnitt (Management’s Discussion and Analysis of Financial Condition and Results of Operations) dar.[70] Hier beschreibt das Management die finanzielle Lage des Unternehmens sowie die Entwicklung des Geschäfts.[71]

2.3 Adressaten des Jahresabschlusses nach US-GAAP

Der US-GAAP Jahresabschluss ist für mehrere Adressatengruppen von Relevanz. Mit den wichtigsten beschäftigen sich die folgenden beiden Abschnitte.

2.3.1 Gegenwärtige und zukünftige Anteilseigner

In den USA steht die EK-Finanzierung im Vordergrund,[72] was vor allem eine im internationalen Vergleich sehr hohe durchschnittliche EK-Quote belegt.[73] Die Entwicklung der EK-Quote von US-Unternehmen im Vergleich zu Deutschland und Japan für die Jahre 1985-1995 zeigt Tab. A-1. Die große Bedeutung der EK-Finanzierung in den USA kommt vor allem in einer starken Aktienmarktkapitalisierung zum Ausdruck, die in etwa 40% der Weltmarktkapitalisierung entspricht.[74] Damit stellt der US-amerikanische Kapitalmarkt alle anderen Märkte klar in den Schatten.[75] Ferner ist die Zahl der Aktiengesellschaften und der Aktionäre in den USA sehr hoch. Etwa die Hälfte aller US-Amerikaner engagiert sich über Pensionsfonds zumindest indirekt am Aktienmarkt.[76] Bereits jeder dritte Haushalt hält direkt Titel der US-Technologiebörse NASDAQ.[77]

Auch Rappaports vielzitiertes Buch Creating Shareholder Value [78] machte deutlich, dass in den USA den Anteilseignern aus Unternehmenssicht eine weitaus stärkere Bedeutung als z.B. in Europa zukommt.[79]

Das FASB grenzt den zugrunde zu legenden Adressatenkreis auf die gegenwärtigen und zukünftigen EK- und FK-Geber mit besonderem Augenmerk auf die Publikums- bzw. Kleinaktionäre ein. Letztere besitzen selbst nicht die wirtschaftliche Macht,[80] von dem Unternehmen, in das sie investiert haben (bzw. investieren wollen), die Informationen zu fordern, die sie für ihre Investitionsentscheidung benötigen. Zu den mächtigeren Investoren zählen Versicherungsunternehmen und insb. Fondsgesellschaften.[81] Die von diesen sog. institutionellen Anlegern gehaltenen Anteile belaufen sich auf rund 50% der US-Aktienmarktkapitalisierung.[82]

Andere Adressaten werden in den Verlautbarungen des FASB lediglich kurz erwähnt. Besondere Beachtung aus Sicht der Anteilseigner gilt der Kapitalstruktur, der Gewinnsituation und außerdem der Liquiditätslage. Aus den Gewinnen lassen sich im Rahmen der sog. Fundamental-analyse[83] Auswirkungen auf die Wertpapierkurse ableiten.[84] GuV und Kapitalflussrechnung erlangen aus Perspektive der Investoren vor allem Bedeutung, indem sie die Erfolgsquellen aufzeigen und ferner eine Indikatorfunktion zur Marktbewertung des Unternehmens innehaben.[85]

2.3.2 Sonstige Adressaten

Manager nutzen die Daten des eigenen Jahresabschlusses zum einen, um unter Zuhilfenahme bestimmter Kennzahlen die finanzielle Flexibilität (Kosten, Art, Höhe der Finanzierung) des Unternehmens abzuleiten. Zum anderen erfreut sich die erfolgsabhängige Vergütung, die u.U. einen erheblichen Anteil am Managergehalt ausmacht, in den USA einer weiten Verbreitung. Bestimmte Jahresabschlusspositionen erlauben, direkt oder indirekt auf die Höhe dieses Vergütungsbestandteils zu schließen.[86] Ferner dienen Jahresabschlussinformationen internen Controllingzwecken (z.B. Break-Even-Analysen).[87] Darüber hinaus sind aus Managersicht auch die Jahresabschlüsse von Wettbewerbern interessant, die erkennbar machen, welche der Konkurrenzgeschäftsfelder besonders hohe Gewinne versprechen.[88]

Bei Beschäftigten des Unternehmens erfreuen sich Mitarbeiteraktien immer größerer Beliebtheit. Aus dem Jahresabschluss werden hierbei Aktienkurserwartungen abgeleitet. Darüber hinaus hängt die Sicherheit zukünftiger Rentenansprüche grundsätzlich vom Fortbestand (Going Concern) des Unternehmens ab.[89] Auch die Arbeitnehmerorganisationen stützen sich bei Lohn- und Gehaltsforderungen häufig auf direkt oder indirekt[90] aus dem Jahresabschluss ableitbare Informationen.[91]

FK-Geber, also insb. Banken und Versicherungsunternehmen, nutzen die Daten des Jahresabschlusses, um hieraus Kredithöhen, Zinssätze und zu fordernde Sicherheiten abzuleiten.[92] In den USA kennt man das in Deutschland stark verbreitete Hausbankenprinzip kaum. Daraus resultiert eine, wiederum im Vergleich zu Deutschland wesentlich unattraktivere Ausgestaltung der Fremdfinanzierung.[93] So enthalten viele Kreditverträge Klauseln (sog. Contractual Provisions oder Covenants [94] ), die bestimmte Bilanzrelationen, Höchst- oder Mindestbeträge einzelner oder mehrerer Bilanzpositionen vorschreiben, um dem FK-Geber ein Mindestniveau an Sicherheit zu gewähren. Die Verletzung dieser Klauseln kann z.B. zu einer verkürzten Rückzahlungsfrist o.ä. führen.[95] Die Aufnahme von FK geschieht daher häufig direkt über Wertpapiermärkte durch FK-Titel, wie z.B. Anleihen und Obligationen.[96]

Lieferanten als Gläubiger des Unternehmens nutzen die Daten des Financial Statements in erster Linie als Grundlage für die Festlegung der Dauer und Höhe der Zahlungsziele.[97] Soweit eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit besteht oder das Unternehmen einen sehr hohen Anteil am Umsatz des Lieferanten hat, ist letzterer auch an Informationen zur Ertragskraft und den Wachstumschancen seines Kunden interessiert.[98]

Potenzielle und bestehende Kunden benötigen Jahresabschlussinformationen vor allem im Hinblick auf dem Kauf nachgelagerte Leistungen des Unternehmens, wie Garantieversprechen oder die Vorhaltungsfrist von Ersatzteilen.[99] Die Reaktionen bestehender Kunden können bei Kenntnis von Bankrott-Gerüchten o.ä. oft recht einschneidend sein.[100]

Regierungsbehörden nutzen die Jahresabschlüsse aller Unternehmen zur Festlegung der Steuersätze, zum Beispiel um makroökonomische Wirkungen herbeizuführen. Ferner tritt der Staat als Kunde auf, z.B. im Nahverkehr, bei Infrastrukturmaßnahmen, im Militärwesen oder der Energieversorgung. Hier existieren oft langfristige vertragliche Vereinbarungen. Um einen Miss- brauch, z.B. in Form von überhöhten Preisen, zu verhindern, dienen Jahresabschlussdaten hier besonders zur Kontrolle der erzielten Rentabilitäten.[101]

2.4 Bilanzpolitische Spielräume unter US-GAAP

Die Nutzung der Jahresabschlussinformationen durch die genannten Adressaten erfährt jedoch Einschränkungen, besonders wegen der Spielräume[102] der Bilanzpolitik (engl. Accounting Policy, Earnings Management, Disclosure Management[103] ). Aus Sicht des Bilanzanalysten ist eine Kenntnis der bilanzpolitischen Möglichkeiten wichtig, um diese bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigen bzw. zu eliminieren.[104] Dennoch bewegen sich die Spielräume in engen Grenzen, was als entscheidender Vorteil der US-GAAP gilt.[105] Diese Grenzen resultieren im wesentlichen aus dem Prinzip der Fair Presentation.[106] Die aufgetretenen wirtschaftlichen Sachverhalte sollen vollständig im Jahresabschluß enthalten[107] sowie aus den gewählten Rech­nungslegungsmethoden erkennbar sein (Representational Faithfulness als Unterprinzip der Reliability).[108]

Wichtige Spielräume, die es innerhalb der Grenzen dennoch gibt, um das Verhalten der Adressaten des Jahresabschlusses zielkonform zu beeinflussen,[109] betreffen z.B. die Methodenwahl-rechte im Rahmen der langfristigen Auftragsfertigung und der Vorratsbewertung. Sind zuverlässige Schätzungen über die Gesamtkosten und den Fertigstellungsgrad möglich, lässt sich der Fertigstellungsgrad wahlweise durch das Verhältnis der angefallenen Kosten zu den Gesamtkosten (Cost-to-Cost Methode) oder durch das Verhältnis der bisher angefallenen Fertigungsstunden zu den geschätzten Gesamtstunden (Efforts-Expended Methode) berechnen. Anstelle der Fertigungsstunden kann im letztgenannten Berechnungsverfahren auch auf den Baufortschritt oder ähnliche Maßgrößen zurückgegriffen werden.[110] Die einzelnen Methoden führen i.d.R. zu unterschiedlich hohen Umsatzerlösen und infolge dessen zu unterschiedlichen Ergebniswirkungen.

Bei der Vorratsbewertung lässt sich zwischen der tatsächliche Verbrauchsfolge, der Bewertung zu Durchschnittskosten, der FIFO und LIFO-Methode[111] wählen.[112] Die LIFO-basierte Beständebewertung führt zu einer Senkung der zukünftigen Steuerzahlungen, und lässt sich bei steigenden Preisen - im Gegensatz zur FIFO-Methode - als konservative Bewertung zu bezeichnen.[113] Sie hat eine verringernde Wirkung[114] auf die gezeigten Gewinne.[115]

Darüber hinaus sind faktische Ansatzwahlrechte vorhanden. Diese betreffen z.B. selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände (Patente, Urheberrechte o.ä.; nicht: Software), deren Identität und Nutzungsdauer bestimmbar sind.[116] Durch das genannte Wahlrecht lässt sich die Bilanzsumme und infolge der bei Aktivierung vorzunehmenden Abschreibungen auch das Ergebnis in gewissen Grenzen steuern.

Abschließend sei noch auf die Ermessensspielräume bei der Kategorisierung von Wertpapieren in Held-to-Maturity (Gläubigerpapiere, die bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden), Trading (Wertpapiere, die nur kurzfristig gehalten werden oder jederzeit veräußert werden können) und Available-for-Sale (alle sonstigen) hingewiesen.[117] Die Eingruppierung ist deshalb von Bedeutung, weil je nach Kategorie unterschiedliche Wertkorrekturen Anwendung finden.[118]

Eine erschöpfende Aufzählung und Erläuterung dieser und anderer bilanzpolitischer Spielräume ginge über den Rahmen dieser Arbeit hinaus, weshalb auf die einschlägige Literatur verwiesen sei.[119]

3 Vorbereitung der Analyse

3.1 Allgemeines

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Kapitalflussanalyse (Liquiditätslage) und die Rentabilitätsanalyse (kombinierte Betrachtung der Erfolgslage und Kapitalsituation). Zusammen mit der Erfolgsquellenanalyse und weiteren Untersuchungsansätzen lassen sich diese Verfahren unter dem Begriff Bilanzanalyse zusammenfassen.

Im Rahmen der Analysevorbereitung werden in den folgenden Abschnitten zunächst die Grundannahmen festgelegt, die für den restlichen Teil der Arbeit gelten und auf denen die Analysedurchführung basiert. Außerdem werden Herkunft und Inhalte unterschiedlicher Informationsquellen vorgestellt, die zur Beschaffung des Datenmaterials für die Kapitalfluss- und Rentabilitätsanalyse dienen können. Da die Bilanzanalyse insb. als Kennzahlenrechnung zu verstehen ist,[120] kommen anschließend Ausprägungsformen und Einsatzzwecke von Kennzahlen zur Sprache.

3.2 Grundannahmen

Zur Vermeidung von Missverständnissen erscheint es wichtig, einige Grundannahmen zu treffen, die für die restliche Arbeit gelten. Dies sollen jedoch keine stark modellhaften und abstrahierenden Annahmen sein, sondern – soweit möglich - der Analysepraxis entsprechen. Grundannahmen:

- Die Arbeit geht von einem deutschen Investor aus, der ein US-amerikanisches Unternehmen analysiert.
- Gegenstand der Analyse ist der Konzern-Jahresabschluss nach US-GAAP.
- Der Analyse liegt ein detailliert untergliedertes Multiple-Step Income Statement zugrunde. Eventuell notwendige Anpassungen im Rahmen des Vergleichs mehrerer GuV erfolgen unter Zuhilfenahme der Angaben im Anhang.
- Der operative Teil der Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode dargestellt.
- Die Bezeichnungen „operativer Cash Flow“ und „Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit“ werden synonym verwendet.
- Kennzahlen in Form von Verhältniszahlen werden in der Regel als Prozentwerte ausgedrückt. Die Formel-Erweiterung „x 100%“ sei daher in diesen Fällen als gegeben angenommen und nicht mehr explizit genannt.

3.3 Informationsquellen

Der Jahresabschluß stellt nur eine der vielen Informationsquellen dar, die den in Abschnitt 2.3 genannten Adressaten zur Verfügung stehen. Als weitere Quellen kommen zum Beispiel unternehmensbezogene Informationen wie Produktionsberichte, branchenbezogene Informationen (wie z.B. Tarifverträge mit Gewerkschaften), Analystenberichte oder volkswirtschaftliche Informationen hinzu.[121] Listen mit diesen und weiteren neben dem Jahresabschluß existierenden Informationsquellen finden sich u.a. bei CHANG et al. (1983)[122] und REES (1990).[123] Eine Systematisierung wichtiger Informationsquellen befindet sich im Anhang dieser Arbeit (s. Abb. A-3).

Der Jahresabschluss ist jedoch den meisten anderen Informationsquellen überlegen.[124] Dies beruht bspw. auf der konkreten Nachprüfbarkeit möglicher getroffener Vereinbarungen durch Jahresabschlusspositionen (z.B. bei Provisionsverträgen), der hohen Verlässlichkeit der Jahresabschlussinformationen, gewährleistet v.a. durch die Jahresabschlussprüfung, der preisgünstigen bzw. kostenlosen Verfügbarkeit der Daten des Jahresabschlusses und der hohen Aktualität der präsentierten Informationen, die u.U. sogar eine Veröffentlichung von Plandaten zukünftiger Perioden umfasst. Im Anhang sind wichtige Internet -Quellen für die von US-Regierungs-behörden (Tab A-2) und Finanzdienstleistern (Tab. A-3) bereitgestellten Jahresabschluss-Informationen genannt.

3.4 Kennzahlen als Instrument der Bilanzanalyse

Kennzahlen fördern Sachverhalte zutage, die anders nicht erkennbar sind. Sie lassen sich vor allem dann sinnvoll interpretieren, wenn Vergleichsmaßstäbe existieren. Es wird in diesem Zusammenhang zwischen Unternehmensvergleichen, Zeitvergleichen (Zeitreihenanalyse) sowie Soll-Ist-Vergleiche unterschieden.[125] [126] Verhältniszahlen sind die im Rahmen der Bilanzanalyse am häufigsten auftretende Kennzahlen-Form,[127] weil absolute Zahlen keine wesentlichen Informationen vermitteln. Jede Größe aus dem Geschehen einer Unternehmung und damit auch jede Größe des Jahresabschlusses, z.B. die Höhe des Umsatzes, beschreibt einen Tatbestand. Die Bedeutung der Größe ist erst erkennbar, wenn man sie zu einer anderen Zahl in Beziehung setzt.[128] Das Verhältnis wird in einem Faktor oder in einer Prozentzahl als Ergebnis eines Quotienten zum Ausdruck gebracht.[129]

Nach der Vermittlung der wesentlichen Grundkenntnisse zu US-GAAP-Jahresabschlüssen und zum diesbezüglichen Analyseansatz geht das nun folgende Kapitel 4 in medias res und beschäftigt sich eingehend mit der Analyse der US-amerikanischen Kapitalflussrechnung.

4 Auf US-GAAP abstellende Kapitalflussanalyse

4.1 Grundlagen

Seit Ende 1987 regelt das FASB im SFAS No. 95 „ Statement of Cash Flows “ die Veröffentlichung der Kapitalflussrechnung unter US-GAAP. Kernaussage der externen Kapitalflussrechnung sollen Informationen über Zahlungsströme sein, die in Verbindung mit den Informationen aus GuV und Bilanz den Investoren, Gläubigern und der Öffentlichkeit gestatten, Rückschlüsse zu ziehen

- über die Fähigkeit des Unternehmens (Konzerns), Zahlungsüberschüsse zu erwirtschaften,
- über die Fähigkeit des Unternehmens (Konzerns), seinen Verbindlichkeiten nachzukommen, Dividenden zu zahlen sowie kreditwürdig zu bleiben,
- über die möglichen Divergenzen zwischen dem Jahresergebnis und den dazugehörigen Zahlungsvorgängen und
- über die Auswirkungen zahlungswirksamer sowie zahlungsunwirksamer Investitions- und Finanzierungsvorgänge auf die Finanzlage des Unternehmens (Konzerns) während der Abrechnungsperiode.[130]

Die Kapitalflussrechnung verbindet die Disziplinen Rechnungswesen und Finanzmanagement.[131] Ihr Vorteil als Analysegegenstand liegt einmal in den Mängeln der GuV,[132] die sich u.a. aus der Periodenabgrenzung von Erfolgen ergeben, und zum anderen im geringen bilanzpolitischen Spielraum begründet, der sich aus der Verwendung von Zahlungsgrößen ergibt.[133] Die gemachten Aussagen gelten jedoch insb. für Industrieunternehmen.[134] Für Bank- und Versicherungsunternehmen lassen sie sich nicht ohne weiteres aufrechterhalten, da hier den im Unternehmen befindlichen Zahlungsmitteln ein anderer Stellenwert beigemessen wird.[135]

4.2 Fondsabgrenzung der US-amerikanischen Kapitalflussrechnung

Der Fonds einer Kapitalflussrechnung umfasst jenen Finanzmittelbestand, auf den sich Zahlungsvorgänge im Sinne von Liquiditätszu- und –abflüssen beziehen sollen.[136] Es handelt sich somit um eine Abgrenzung von Liquidität.[137] Bei Festlegung des Fonds nach SFAS 95 war man bestrebt, eine Brutto-Größe als Fonds zu definieren, d.h., eine Saldierung von Aktiva und Passiva (z.B. Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten) sollte vermieden werden.[138] In SFAS No.95 wurden Zahlungsmittel (Cash) und Zahlungsmitteläquivalente (Cash Equivalents) als Fondsabgrenzung[139] festgelegt.[140]

Unter Zahlungsmitteln werden Barmittel und die täglich fälligen Guthaben bei Banken und Finanzinstituten verstanden. Zahlungsmitteläquivalente sind “...solche Vermögensgegenstände, die sich schnell, mit geringen Kosten und ohne nennenswerten Wertverlust in Geld transformieren lassen“,[141] z.B. Geldmarktfondsanteile (Money Market Funds) und Schatzwechsel (Treasury Bills), die in der Bilanz als Marketable Securities gezeigt werden.[142] Die Restlaufzeit dieser Vermögensgegenstände darf drei Monate nicht überschreiten, wodurch man verhindern möchte, dass Zinsschwankungen zu Wertänderungen der Liquiditätsbasis führen.[143]

Die geschilderte Abgrenzung des Finanzmittelfonds will Bewertungsüberlegungen überflüssig machen.[144] Gibt es dennoch Bewertungseinflüsse,[145] sind diese innerhalb der Kapitalflussrechnung oder in einem Anhang offenzulegen.[146] Das FASB führt als Hauptgrund für die Wahl des vorgeschlagenen Fonds an, dass Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente eine sehr hohe Bedeutung in der Praxis des Cash Managements besitzen.[147] Ein weiterer Vorteil sind die herausragenden Frühwarneigenschaften[148] dieses Fonds. Eine klassische Darstellung, die eindrucksvoll zeigt, welche Frühwarneigenschaften mit dem Fonds der Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zum Fonds Nettoumlaufvermögen[149] und zum Jahresüberschuss einhergehen, ist die des Unternehmens W.T.GRANT der Jahre 1966-1975, die Abb. A-4 wiedergibt. Wäre es damals obligatorisch gewesen, eine Kapitalflussrechnung nach heutigen US-GAAP Standards zu veröffentlichen, dann hätte sich bereits im Laufe des Jahres 1970 (und nicht erst 1974) der bevorstehende Konkurs angedeutet. Anleger, welche Aktien des Unternehmens besaßen, hätten dann rechtzeitig verkaufen können. Dass eine Überleitung vom Standardfonds hin zu anderen Fondstypen aus bilanzanalytischer Sicht in manchen Zusammenhängen aber durchaus sinnvoll sein kann, zeigt Abschnitt 4.6.

4.3 Bestandteile der US-amerikanischen Kapitalflussrechnung

Als Hauptzweck einer Kapitalflussrechnung gilt neben der Ermittlung der Liquiditätsveränderung vor allem die Darstellung der Quellen, aus denen der Finanzmittelfonds gespeist worden ist (Ursachenrechnung). Hierzu erfolgt eine getrennte Darstellung der drei Tätigkeitsbereiche laufende Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit. Zahlungsströme, die sich nicht einem einzelnen Bereich zuordnen lassen, sollen in dem Bereich geführt werden, dem der größere Teil des Zahlungsstroms angehört.[150] Die Summe der einzelnen Bereiche entspricht der Gesamtveränderung des Fonds.[151] Sind Wertänderungen bei Fremdwährungsbeständen aufgetreten, so verlangen auch diese Berücksichtigung.[152] Sie werden gesondert im sog. Finanzmittelnachweis offengelegt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. A-5 zeigt systematisch die wichtigsten Mittelzu- und -abflüsse der im folgenden vorgestellten Hauptbereiche der Kapitalflussrechnung auf.

4.3.1 Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit (Operating Section)

Die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuordenbaren Zahlungsströme werden grundsätzlich dem Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit zugerechnet (Negativabgrenzung). Mittelzu- oder -abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit entspringen meist der Umsatztätigkeit des Unternehmens.[153]

Bezüglich der Darstellungform lässt sich zwischen einer direkten (Direct Method) und indirekten Methode (Indirect bzw. Reconciliation Method) wählen. Bei der direkten Darstellung werden die originären (brutto-) Einzahlungen und Auszahlungen gezeigt. Ein großer Vorteil der direkten Darstellungsform liegt im besseren Einblick für den Bilanzanalysten, da Mittelzu- und -abflüsse unmittelbar offengelegt werden.[154] Wendet ein Unternehmen die direkte Methode an, so muss es zusätzlich noch eine Überleitungsrechnung nach der indirekten Methode präsentieren, was als Nachteil gewertet wird.[155] Das FASB gibt zwar der direkten Darstellung den Vorzug, lässt im Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit aber auch die indirekte[156] Darstellung der Zahlungsvorgänge zu.[157] Ausgangspunkt ist hierbei der Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag (Net Income). Dieser wird um die nicht auszahlungswirksamen Aufwendungen (z.B. Abschreibungen auf Sachanlagen) erhöht und um die nicht einzahlungswirksamen Erträge (z.B. offene Forderungen als Gegenposition der Umsatzerlöse) vermindert.[158]

4.3.2 Investitionsbereich (Investing Section)

Der gesonderte Ausweis der Mittelzu- und –abflüsse aus der Investitionstätigkeit soll Aufschluss über den Mitteleinsatz zur Erzielung künftige Erfolge und Einnahmenüberschüsse geben. Es ist hier die Anwendung der direkten Darstellungsform vorgeschrieben.[159]

Den Kreis der dem Investitionsbereich zurechenbaren Aus- und Einzahlungen umschreibt das FASB anhand von Beispielen, die u.a. Zahlungsausgänge zum Erwerb von Sachanlagen, Beteiligungen oder Gläubigerpapieren, und auf der Seite der Zahlungseingänge v.a. die Veräußerung (Desinvestition) derartiger Posten umfassen.[160]

4.3.3 Finanzierungsbereich (Financing Section)

Der Ausweis von Zahlungsvorgängen im Finanzierungsbereich soll die Abschätzung zukünftiger Ansprüche der Kapitalgeber gegenüber dem Unternehmen erleichtern. Die hier offenzulegenden Geschäftsvorfälle betreffen vor allem Kapitalerhöhungen und Kreditaufnahmen (Zuflüsse) bzw. Aktienrückkäufe, Dividendenzahlungen und Kredittilgungen (Abflüsse). Sowohl die Posten des Finanzierungsbereichs als auch die Posten des Investitionsbereichs müssen als Bruttobeträge ausgewiesen werden, d.h. eine Saldierung bspw. eines Zahlungseingangs aus Kreditaufnahme mit dem Zahlungsausgang einer Kredittilgung ist nicht zulässig. Der operative Bereich ist von dieser Regelung nicht betroffen.[161]

4.3.4 Finanzmittelnachweis (Fondsveränderungsrechnung)

Nachdem in den drei beschriebenen Teilen der Kapitalflussrechnung die Herkunft und Verwendung der Liquidität dargestellt wurde, folgt abschließend der sog. Finanzmittelnachweis. Es handelt sich dabei um eine Fondsveränderungsrechnung, die den Finanzmittelbestand vom Anfangsbestand über die Summe der Zu- und Abflüsse aus den einzelnen Bereichen zum Endbestand am Schluss der Betrachtungsperiode überleitet.[162]

Bestandteil des Finanzmittelnachweises sind auch Korrekturen aus Wertänderungen eines unter Umständen im Fonds enthaltenen Fremdwährungsbestands. Es gilt somit die aus Wechselkursschwankungen resultierende Erhöhung bzw. Verminderung des Finanzmittelfonds anzugeben.[163]

Der Aufbau der Finanzmittelnachweis-Rechnung ist exemplarisch in Abb. A-6 dargestellt.

4.4 Das Vorzeichen des operativen Cash Flow als Analyseansatz

Ein erster Analyseansatz ist das Vorzeichen des operativen Cash Flow. Langfristig sollte eine Unternehmung fähig sein, sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit zu finanzieren.[164] Ein positiver operativer Cash Flow stellt einen Maßstab für die Ertragskraft dar, denn er gibt den Einnahmenüberschuss an, der dem Unternehmen kurz- bis mittelfristig zur Verfügung steht. Ferner dient er auch der Abschätzung der finanziellen Flexibilität, indem er diejenigen Zahlungsmittel beinhaltet, die der Unternehmung zur Innenfinanzierung von Investitionen, zur Schuldentilgung und zur Dividendenzahlung zur Verfügung stehen.[165] Der operative Cash Flow ist außerdem eine wesentliche Determinante bei der Berechnung des Unternehmenswerts,[166] bei der Voraussage von Konkursen, der Bewertung von Unternehmensanleihen und bei der Festlegung von Kreditrisiken.[167]

Es wäre falsch, einen negativen Cash Flow generell als ein Zeichen für mangelnde finanzielle Flexibilität bzw. unzureichende Zahlungsbereitschaft zu werten. GUP/DUGAN (1988) betonen in diesem Zusammenhang, dass ein negativer operativer Cash Flow (sog. Cash Loss bzw. Cash Drain [168] ) unter Umständen ein sehr guter Indikator für gute wirtschaftliche Aussichten sein kann, besonders im Falle schnell expandierender Firmen.[169] Ein negativer Cash Flow ist demnach immer im Zusammenhang mit dem Lebenszyklus[170] des Unternehmens oder der ganzen Branche zu bewerten. Ferner existieren Branchen mit stark zyklischen Preisen (z.B. Papierindustrie). Dieser Sachverhalt kann zu erheblichen Schwankungen des operativen Cash Flow führen, z.B. im Falle von Rohstoffpreisen, deren Änderungen zeitlich nicht mit denen der Endprodukte korrelieren, sondern diesen vor- oder nachgelagert sind.[171]

Ein positiver operativer Cash Flow hingegen könnte dementsprechend ein Warnzeichen für ein sich ankündigendes Desaster sein, wenn er z.B. aus Desinvestitionen in Form einer Liquidierung von Vorratsvermögen zustande kommt.[172] Da den Cash Flow - wie beschrieben - oftmals zyklische o.ä. Gegebenheiten beeinflussen können, wird es als sinnvoll erachtet, den Cash Flow kumuliert über längere Zeiträume (3-5 Jahre) zu betrachten.[173]

4.5 Kennzahlen zur Cash Flow-Analyse

Anhand der im vorangegangenen Abschnitt beschriebenen isolierten Betrachtung des Cash Flow lässt sich die aktuelle Finanz- bzw. Ertragslage nur unzureichend beurteilen. Ziel der in den folgenden Abschnitten beschriebenen Cash Flow-Analyse ist vielmehr, durch eine Relativierung der absoluten Cash Flow-Zahlen mit anderen Größen des Jahresabschlusses möglichst eindeutige Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten.[174] In der Vergangenheit beschränkte sich die Cash Flow-Analyse in der US-amerikanischen Praxis vor allem auf die bilanziell geprägten Nettoumlaufvermögenskennzahlen[175] Current Ratio (= Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten) und Quick Ratio (= (Umlaufvermögen – Bestände) / kurzfristige Verbindlichkeiten). Für das Quick Ratio stehen oftmals auch die Begriffen Acid Ratio oder Acid Test.[176] Diese Kennzahlen zeigen an, über wieviel Liquidität die Unternehmung zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügt. Zukünftige Verpflichtungen (Investitionen, Kredittilgungen o.ä.) werden allerdings gar nicht bzw. unzureichend berücksichtigt.

Demgegenüber geben die nachfolgend beschriebenen Cash Flow-Kennzahlen an, wie groß das Liquiditätspolster war, das im abgelaufenen Zeitraum generiert wurde, und vergleichen dieses mit aktuellen bzw. zukünftigen Verpflichtungen. Hierdurch ergibt sich ein dynamisches Bild darüber, welche Ressourcen der Unternehmung zur Deckung ihrer finanziellen Verpflichtungen zur Verfügung stehen.[177] Die aus der Kapitalflussrechnung ableitbaren Kennzahlen verloren in der Vergangenheit an Relevanz ggü. Bilanz- und GuV-basierten Kennzahlen. Ihre Bedeutung nahm aber in den letzten Jahren – besonders durch SFAS No.95 – wieder rapide zu.[178]

Grundsätzlich unterscheiden GIACOMINO/MIELKE (1993) zwischen solchen Cash Flow-Kennzahlen, die den Cash Flow dahingehend untersuchen, inwieweit die Unternehmung bestimmte Aufgaben (Investitionen, Schuldentilgung, Dividendenzahlung etc.) zu erfüllen vermag (sog. Sufficiency Ratios), und Kennzahlen, die sich auf den effektiven Kapitaleinsatz i.S.v. Rentabilität beziehen (Efficiency Ratios).[179] Letztere werden im Rahmen der Rentabilitätsanalyse angesprochen. Im folgenden werden wesentliche Sufficiency Ratios beschrieben. Diese lassen sich weiter unterteilen in Kennzahlen zur Investitionsdeckung, Schuldendeckung und sonstige (Mischformen). In Abb. A-40 sind wesentliche Cash Flow-Kennzahlen übersichtsartig dargestellt.

4.5.1 Cash Flow-Kennzahlen zur Investitionsdeckung

4.5.1.1 Innenfinanzierungsgrad der Investitionen

Der Innenfinanzierungsgrad der Investitionen[180] stellt eine der wichtigsten Kennzahlen zur Kapitalflussanalyse dar. Er lässt sich auch als Investitionsdeckung[181] bezeichnen, im angloamerikanischen Schrifttum ist vor allem der Ausdruck Capital Expenditure Ratio gebräuchlich.[182] Es gilt folgende Formel:[183]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der operative Cash Flow und die Investitionen in Sachanlagen lassen sich direkt der Kapitalflussrechnung entnehmen. Die Kennzahl sagt aus, in welchem Maße die Unternehmung in der Lage war, ihre Investitionen in Sachanlagen aus dem operativen Cash Flow heraus zu tätigen.[184] Sie eignet sich besonders zur Analyse kapitalintensiver Unternehmen (z.B. Autoindustrie), da den Sachanlageinvestitionen hier ein höherer Stellenwert zukommt als bei Unternehmen mit relativ geringer Kapitalintensivität (z.B. Dienstleister).[185]

Eine Zeitreihenanalyse offenbart außerdem, inwieweit sich der operative Cash Flow in den Folgeperioden von Investitionen verändert hat. Die Kennzahl dient damit auch der Kontrolle, ob in der Vergangenheit getätigte Investitionen nun höhere Zahlungseingänge aus laufender Geschäftstätigkeit nach sich ziehen.[186] Hierbei verlangen allerdings die aus der Unregelmäßigkeit der Investitionstätigkeit resultierenden Verzerrungen Berücksichtigung.[187] Steigt der Innenfinanzierungsgrad der Investitionen kontinuierlich an, kann dies auch aus einer Kürzung des Investitionsbudgets resultieren.[188] Derartige Maßnahmen führen ggf. langfristig zur Veralterung des Anlagenparks, wodurch der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit droht.[189]

Die Erweiterung des Nenners um unvermeidliche Zahlungsmittelabflüsse (sog. Mandatory Funds Flow),[190] wie z.B. Rückzahlungen von Verbindlichkeiten und Ausschüttung bereits verkündeter Dividenden, dient der Beurteilung, inwieweit es für Reinvestitionsmaßnahmen zusätzliches Kapital aufzunehmen galt.

Es bleibt anzumerken, dass der Innenfinanzierungsgrad der Investitionen in der Literatur oftmals auch in Form des Kehrwertes Anwendung findet. Man bezeichnet ihn dann als Reinvestitions-Faktor oder Reinvestitionsindex.[191]

4.5.1.2 Abschreibungsanteil des Cash Flow

Will man die Zusammensetzung der Investitionen (Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen) prüfen, bietet es sich an, zusätzlich zum Innenfinanzierungsgrad der Investitionen den Abschreibungsanteil des Cash Flow (Depreciation-Amortization-Impact) zu errechnen. Depreciation bezieht sich auf das materielle Anlagevermögen, Amortization bezeichnet die Abschreibung immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (insb. Goodwill). Die Abschreibungen lassen sich i.d.R. der Kapitalflussrechnung direkt entnehmen (Posten: Depreciation and Amortization of Noncurrent Assets). Die Kennzahl gibt den Anteil der Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten an der gesamten Innenfinanzierung an.[192] Es gilt folgende Formel:[193]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Gegensatz zum Gewinn lassen sich die zukünftigen Abschreibungen relativ genau prognostizieren. Sie sind quasi ein durch die Abschreibungsregeln vorgegebener Beitrag zum operativen Cash Flow. Je höher der Depreciation-Amortization-Impact ausfällt, desto höher ist auch die Prognosetauglichkeit der Cash Flows und desto weniger vermögen (externe) Markteinflüsse die finanzielle Flexibilität der Unternehmung zu beeinflussen.[194]

4.5.2 Cash Flow-Kennzahlen zur Schuldendeckung

4.5.2.1 Deckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten

Diese Kennzahl bezeichnet man im US-amerikanischen Sprachgebrauch oftmals als Operating Cash Flow Ratio oder Cash Flow from Operations Ratio.[195] Sie gibt an, inwieweit der operative Cash Flow ausreicht, um den unmittelbar fälligen Verpflichtungen nachzukommen. Die Kennzahl wird durch folgende Formel berechnet:[196]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Zähler entspricht dem operativen Cash Flow aus der Kapitalflussrechnung, der Nenner im wesentlichen den aktuell fälligen Raten für langfristiges FK (Current Portion of Long-term Debt)[197] und den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten, zu denen ab dem Termin der Verkündung auch die Dividenden zählen.[198] Die Kennzahl ist wegen den im Nenner enthaltenen Anzahlungsbeständen äußerst branchenabhängig. Die Kennzahl sollte daher immer im Vergleich zu Konkurrenzunternehmen derselben Branche betrachtet werden.[199] Vergleichbare US-Unter-nehmen einer gegebenen Branche können dem sog. Northern American Industrial Classification System (NAICS)[200] entnommen werden, das regelmäßig von der US-amerikanischen Industrie- und Handelskammer veröffentlicht wird.[201]

4.5.2.2 Schuldentilgungsfähigkeit

Diese Kennzahl ähnelt sehr stark dem vorgenannten Operating Cash Flow Ratio, bezieht sich aber nur auf die kurzfristig fälligen Zahlungen für langfristige FK-Verbindlichkeiten (Current Portion of Long-term Debt). Bereits deklarierte Dividendenzahlungen sollten - falls vorhanden - vom operativen Cash Flow abgezogen werden, da über die entsprechenden Mittel ab dem Verkündungszeitpunkt nicht mehr frei verfügt werden kann.

Zur Berechnung der Schuldentilgungsfähigkeit gilt folgende Formel:[202]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Kennzahl bildet ein Indiz für die Schulden-Tragfähigkeit der Unternehmung. Sie zeigt, wie liquiditätsbelastend sich die Definanzierung aktuell auswirkt. Mit steigendem FK-Anteil nimmt auch die fixe Auszahlungsbelastung zu. Diese muss langfristig von den operativen Cash Flows getragen werden.[203] Die Schuldentilgungsfähigkeit ist stark von der Branche[204] sowie der Kapitalstruktur des Unternehmens abhängig.

BOEMLE/STOLZ (1997) wie auch GIACOMINO/MIELKE (1993) bilden den Kehrwert und nennen die resultierende Kennzahl Long-term Debt Payment.[205]

4.5.2.3 Dynamischer Verschuldungsgrad

Den dynamischen Verschuldungsgrad bezeichnet man auch als Schuldendeckungsgrad, Schuldentilgungsdauer[206] oder Entschuldungsdauer,[207] in der US-amerikanischen Literatur findet sich der Begriff Debt Coverage.[208] Den Kehrwert nennen MILLS/YAMAMURA (1998) Total Debt Ratio.[209] Für den dynamische Verschuldungsgrad gilt folgende Formel:[210]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der dynamische Verschuldungsgrad wird in Jahren angegeben und bildet einen Vergleich zwischen der Bestandsgröße FK und dem operativen Cash Flow.[211] Ein absinkender Cash Flow bei gleichzeitiger Zunahme der langfristigen Verbindlichkeiten kann ein Zeichen für bevorstehende Liquiditätsengpässe sein. Da der dynamische Verschuldungsgrad beide Größen einschließt, gilt er als guter Krisenindikator.[212] Einen Wert von unter 3,5 Jahren sieht die Praxis als Richtgröße für ein solides Unternehmen an.[213] Vom dynamischen Verschuldungsgrad lässt sich bereits heute auf die künftige Entwicklung der Schuldentilgungsfähigkeit[214] des operativen Cash Flow schließen.[215]

Allerdings wird modellhaft ein kontinuierlicher FK-Abbau bis hin zur vollkommenen EK-Finan-zierung[216] bei vollständigem Einsatz des Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit unterstellt. Außerdem wird von (relativ) konstanten operativen Cash Flows für zukünftige Jahre ausgegangen, was selten der Realität entspricht. Lediglich der FK-Bestand beinhaltet eine gewisse Konstanz,[217] kann aber im Falle eines starken Unternehmenswachstums ebenfalls zunehmen.[218] Trotz der Irrealität dieser vereinfachenden Prämissen[219] vermittelt die Kennzahl eine Vorstellung von der Fähigkeit der Unternehmung zur zukünftigen Schuldentilgung.[220] Der dynamische Verschuldungsgrad besitzt vor allem im zeitlichen und zwischenbetrieblichen Vergleich Aussagekraft und verschafft dabei Erkenntnisse über unterschiedliche Finanzierungsspielräume mehrerer Unternehmungen.[221]

4.5.3 Mischformen und sonstige Cash Flow-Kennzahlen

4.5.3.1 Deckung zentraler Liquiditätsabflüsse

Die im angloamerikanischen Schrifttum Cash Flow-Adequacy Ratio genannte Kennzahl gibt Auskunft darüber, inwieweit der operative Cash Flow die Tilgung langfristiger Schulden, die Nettoinvestitionen und die Gewinnausschüttung deckt und gestattet damit eine Aussage über die Liquiditätswirkung zentraler finanzwirtschaftlicher Entscheidungen. Es gilt folgende Formel:[222]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Liegt der mehrjährige Durchschnittswert über 100%, so zeigt dies, dass die Unternehmung in der Lage war, die wichtigsten Zahlungsmittelabflüsse durch die operativen Cash Flows zu decken. Bei Durchschnittwerten unter 100% spricht man von Cash Inadequacy.[223]

Oftmals findet anstatt des operativen Cash Flow das sog. EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization), das gelegentlich auch als EBDIT (Earnings before Depreciation, Interest and Taxes) bezeichnet wird, Verwendung.[224] Das EBITDA ähnelt dem operativen Cash Flow, stellt aber eine Größe vor Zinsen und Steuern dar,[225] und ist v.a. im Rahmen von Aktienkursanalysen[226] und der Unternehmensbewertung[227] weit verbreitet Die genaue rechnerische Ermittlung auf Basis von US-GAAP zeigt Abb. A-7.

4.5.3.2 Finanzwirtschaftlicher Dividenden-Deckungsgrad

Der finanzwirtschaftliche Dividenden-Deckungsgrad setzt die Ausschüttungen einer Periode zum operativen Cash Flow in Beziehung und sagt aus, inwieweit die Dividendenzahlungen auf Basis der Innenfinanzierung erfolgten. Es gilt folgende Formel:[228]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ist der finanzwirtschaftliche Dividenden-Deckungsgrad größer als 100%, so mussten durch Desinvestition bzw. Außenfinanzierung zusätzliche Mittel aufgenommen werden, um die Dividendenzahlungen leisten zu können. Obwohl eine Dividendenzahlung aus Sicht vieler Investoren grundsätzlich begrüßt wird,[229] kann insb. die Durchführung von Desinvestitionsmaßnahmen zum bloßen Zweck der Ausschüttung nicht im Sinne der Investoren sein. Die Folge ist vielmehr ein Substanzabbau, der sich letztlich zu Lasten zukünftiger Gewinne auswirkt.

Da die Dividendenzahlung konzeptionell eine Ausschüttung realisierter Gewinne darstellt, ist die Erfolgssituation in die Betrachtungen miteinzubeziehen. Darüber jedoch gibt der finanzwirtschaftliche Dividenden-Deckungsgrad keinen Aufschluss. Die Kennzahl ist daher immer unter Hinzunahme des Jahresüberschusses bzw. geeigneter weiterer Kennzahlen, die auf den Jahresüberschuss abstellen (z.B. erfolgswirtschaftlicher Dividendendeckungsgrad[230] ), zu interpretieren.[231]

4.5.3.3 Cash Burn Rate

Eine Sonderstellung unter den genannten Cash Flow-Kennzahlen nimmt die Cash Burn Rate ein. Sie gewann besonders durch die zahlreichen Startup-Unternehmen im Zuge des Internet-Wachstums an Beachtung.[232] Die Cash Burn Rate ist vergleichbar mit dem dynamischen Verschuldungsgrad und gibt an, über welchen Zeitraum die liquiden Mittel eines Unternehmens ausreichen, um sämtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Die laufenden Liquiditätsabflüsse werden dazu mit dem Bestand an Barmitteln (Cash & Cash Equivalents) verglichen.

Monatliche Auszahlungen von umgerechnet 500.000 Euro werden für Firmengründer in der Internet-Branche als normal angesehen. Bei Bio-Technologie Firmen liegt der Liquiditätsabfluss oft noch höher.[233] Entsprechende Statistiken erstellt u.a. PriceWaterhouseCoopers (PWC).[234]

Nimmt ein Unternehmen im Monat brutto mehr Geld ein, als es für den Betrieb ausgibt, hat es keine Cash Burn Rate.[235]

4.6 Aufbereitung der Kapitalflussrechnung für weitere Analysen

Wie bereits die Abbildung zum Untergang der Firma W.T. Grant (Abb. A-4) offenbarte, kann die Cash Flow-Betrachtung auf Basis unterschiedlicher Fondsabgrenzungen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die möglichen Abgrenzungen definieren die Größe „Liquidität“ und beeinflussen damit die Interpretation.[236] So wirken z.B. Materialeinkäufe mittels Barzahlung beim Fonds Nettoumlaufvermögen (Working Capital) nicht fondsverändernd, während sie beim Fonds der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einen Mittelabfluss bedeuten. Ähnliche Überlegungen führen zu weiteren Fondsabgrenzungen. Die wichtigsten zeigt die folgende Tab. 1.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Bestandteile unterschiedlicher Fonds [237]

Ein Fonds kann sich entweder i.S. eines Bruttofonds lediglich auf Aktiva beziehen und dann als Fonds des Geldbestands, der liquiden Mittel, des Geldvermögens oder als Fonds des gesamten Umlaufvermögens abgegrenzt werden. Er lässt sich aber auch als Nettofonds (Saldogröße aus Aktiva und Passiva) ermitteln. Derart gebildete Netto-Fonds sind z.B. der Netto-Geldbestands-Fonds, die netto-liquiden Mittel, das Netto-Geldvermögens und das Netto-Umlaufvermögen.[238]

Die folgenden Abschnitte stellen diejenigen Maßnahmen vor, welche zum Zwecke einer Überleitung des Fonds der Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente zu den wichtigsten konkurrierenden Fonds, dem Nettogeldvermögen und dem Nettoumlaufvermögen, vorzunehmen sind. Über eine Fondsüberleitung hinaus existieren noch weitere Möglichkeiten, die Aussagefähigkeit der analysierten Jahresabschlüsse zu verbessern. Dies gelingt vor allem durch Umgliederung der von der FASB vorgeschriebenen Kapitalflussrechnung im Rahmen des Stufen-Cash Flow sowie durch die segmentbezogene Cash Flow-Darstellung.

4.6.1 Überleitung zum Fonds Nettogeldvermögen

Das Netto-Geldvermögen (Net Money Asset Fund[239] oder Net Cash Fund[240] ) umfasst zusätzlich zu den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sämtliche Geldforderungen und Geldverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es gibt Auskunft über das Ausmaß der finanziellen Sicherheit durch vorhandene oder in Kürze realisierbare Zahlungsmittel. Für die kurzfristigen Verbindlichkeiten stellt dieser Fonds ein Deckungsmaß dar und erlaubt damit, die Sicherheit der Rückzahlung bei Fälligkeit dieser kurzfristigen Verbindlichkeiten zu beurteilen.[241]

Verkäufe unter Gewährung eines Zahlungszieles bedeuten eine Erhöhung der Forderungen und erhöhen den Saldo des Fonds Nettogeldvermögen. Das Entstehen der Forderung stellt somit bereits eine Einnahme dar. Die entsprechende Zahlung durch den Kunden bedeutet hingegen keine Einnahme, sondern einen fondsinternen Aktivtausch. Die am Beispiel der Forderungen geschilderten Vorgänge gelten entsprechend umgekehrt auch für die Verbindlichkeiten. Für den Bilanzanalysten hat diese Fondsabgrenzung insb. den Vorteil, dass infolge forcierter Kundenzahlungen (z.B. durch Factoring) bzw. Herauszögern der Zahlungen an Lieferanten eine wesentliche Manipulationsmöglichkeit des Fonds der Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente wegfällt. Generell gilt, dass ein weiter definierter Fonds auch einen weiter gefassten Einnahmen- und Ausgaben-Begriff nach sich zieht, und sich dadurch das finanzwirtschaftliche dem erfolgswirtschaftlichen Realisationsprinzip annähert.[242]

Die Anzahl der im Rahmen der indirekten Ermittlungsmethode zu vollziehenden Adjustierungen des Jahresüberschusses (Net Income) ist umso geringer, je weiter der Fonds definiert ist, und umgekehrt.[243] Um den Cash Flow auf Basis des Nettogeldvermögens zu erhalten, müssen im operativen Bereich der publizierten Kapitalflussrechnung dementsprechend die Veränderungen der Forderungen und der kurzfristigen Verbindlichkeiten eliminiert werden.[244]

4.6.2 Überleitung zum Fonds Nettoumlaufvermögen

Das Nettoumlaufvermögen (Net Working Capital, bzw. Net Current Assets Fund[245] [246] ) umfasst das gesamte Umlaufvermögen (Current Assets) und das kurzfristige FK.[247] Diese beiden Größen werden saldiert.[248] Der entstandene Saldo sollte positiv sein.[249] Er gibt dann an, welcher Teil des Umlaufvermögens nicht zur Deckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten benötigt wird[250] und somit vom Unternehmen auf kurze Sicht für betriebliche Bedürfnisse frei einsetzbar ist.[251] Zusätzlich zum Nettogeldvermögen umfasst der Fonds die Vorräte, geleistete und erhaltene Anzahlungen sowie aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten.[252] Durch Einbezug der Vorräte unterliegt der Fonds Bewertungseinflüssen.[253]

Obwohl sich einige der enthaltenen Posten (z.B. Vorräte) nicht unbedingt als geldnah bezeichnen lassen, stellen sie faktisch eine Liquiditätsreserve dar.[254] Infolgedessen ist der Fonds vor allem bei langfristigeren Betrachtungen anderen Fonds vorzuziehen.[255]

Um den operativen Cash Flow auf Basis des Nettoumlaufvermögens zu erhalten, sind neben den Veränderungen der Forderungen und der kurzfristigen Verbindlichkeiten insb. die Veränderungen der Vorräte, und (falls angegeben) auch die Veränderungen der geleisteten und erhaltenen Anzahlungen, die Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen sowie der Rechnungsabgrenzungsposten aus dem Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit zu eliminieren.[256]

Da das Netto-Geldvermögen die Vorräte nicht einbezieht, jedoch die Debitoren und Kreditoren berücksichtigt, lässt es sich als sinnvoller Kompromiss zum Nettoumlaufvermögen[257] auf der einen Seite und den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten auf der anderen Seite bezeichnen.[258] Durch Wertberichtigungen auf Forderungen sind jedoch auch hier Spielräume für das Management gegeben,[259] die jedoch gegenüber der Bewertungsabhängigkeit der Vorräte vernachlässigbar sind.[260]

4.6.3 Integrierte Überleitungsrechnung

Nachdem die vorangegangenen Abschnitte Erkenntnisse vermittelten, wie sich die Cash Flows unter verschiedenen Fondsabgrenzungen unterscheiden, werden diese Erkenntnisse nun in einer Überleitungsrechnung (s. Abb. 1) dargestellt. Diese Überleitungsrechnung und einige weitere nachfolgende Darstellungen beziehen sich auf den Geschäftsbericht 1999 der GENERAL ELECTRIC COMPANY. Die dort enthaltene GuV, Bilanz, Kapitalflussrechnung und Segmentberichterstattung finden sich im Anhang dieser Arbeit (Abb. A-44 bis A-49).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Überleitungsrechnung zwischen verschiedenen Fonds [261]

Schwierigkeiten bei der Erstellung der Überleitungsrechnung bereitet besonders der Posten All other Operating Activities, der in obiger Abbildung 1808 Mio.US$ beträgt und sich damit nicht als unwesentlich bezeichnen lässt. Dieser Posten setzt sich aus diversen Unterposten zusammen und kann mangels näherer Angaben nicht weiter aufgegliedert werden.[262] Beim Cash Flow auf Basis von Nettoumlaufvermögen und Nettogeldvermögen muss deshalb von Näherungswerten ausgegangen werden.

Die Anwendung der Fondsüberleitungsrechnung auf GE bietet wenig Anhaltpunkte für die Kapitalflussanalyse. Die Entwicklung der aus allen drei Fondsabgrenzungen abgeleiteten operativen Cash Flows verläuft nahezu parallel. Trotz dieses Umstands bietet eine Überleitungsrechnung im Falle eines mit herannahenden Liquiditätsproblemen konfrontierten Unternehmens u.U. wichtige Einblicke, die im Extremfall dem Beispiel von W.T. GRANT nahe kommen.

4.6.4 Der Stufen-Cash-Flow

Eine weitere Möglichkeit zur Untermauerung der Analyse besteht in der Trennung zwischen Mittelherkunft und –verwendung. Eine derartige Unterscheidung kann die Analyse einer publizierten Kapitalflussrechnung erheblich erleichtern. Der Finanzierungsbereich wird in Fremd- und Eigenfinanzierung getrennt. Das Ergebnis wird als Stufen-Cash Flow (Partielle Saldierung) bezeichnet.[263]

Änderungen der Abschreibungen (auf Sachanlagen und immaterielles Vermögen) sowie der passiven latenten Steuern werden von Nettoumlaufvermögensänderungen getrennt dargestellt, Forderungsabschreibungen (Provision for Losses on Financing Receivables) dem Nettoumlaufvermögen zugeordnet. Nach Abzug des Saldos des Investitionsbereichs vom operativen Cash Flow erhält man den Cash Flow nach Investitionen. Nach Berücksichtigung der FK-Veränderung ergibt sich der Cash Flow nach Investitionen und Fremdfinanzierung (Cash Flow IV). Nachdem dieser schließlich noch um EK-Maßnahmen und Devisenkurseinflüsse verändert wurde, ist das Ergebnis die Veränderung des Bestands der Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente. Das Konzept des Stufen-Cash Flow zeigt folgende Abb. 2:

[...]


[1] Vgl. u.a. Johnson, Hazel: Mergers and Acquisitions, 1.Aufl., o.O., 1999, S.3f.; Keun, Friedrich - Zillich, Kerstin: Internationalisierung der Rechnungslegung, 1.Aufl., Wiesbaden, 2000, S.8f.

[2] Vgl. Keun, F. et al.: Internationalisierung, 2000, S.8.

[3] Vgl. u.a. Burger, Anton: Internationale Rechnungslegung, in: Kutschker, Michael (Hrsg.): Perspektiven der internationalen Wirtschaft, 1.Aufl., Wiesbaden, 1999, S.203-241, hier S.206f.; Picot, Gerhard: Wirtschaftliche und wirtschaftsrechtliche Parameter bei der Planung von Mergers & Acquisitions, in: Picot, Gerhard (Hrsg.): Handbuch Mergers & Acquisitions, Stuttgart, 2000, S.3-32, hier S.5.

[4] Vgl. hierzu Abschnitt 3.3.

[5] Vgl. u.a. Benzel, Wolfgang - Wolz, Eduard: Bilanzanalyse für Aktionäre, 1.Aufl., Regensburg u.a., 1998, S.7; Born, Karl: Bilanzanalyse International, 1.Aufl., Stuttgart, 1994, S.5.

[6] Dies betrifft ca. 13000 US-Unternehmen. Die Mehrheit der US-amerikanischen Unternehmen bilanziert jedoch nicht nach US-GAAP, sondern nach regional differierenden Regeln. Vgl. Enzweiler, Tasso: Die Bilanzjongleure, 1.Aufl., Frankfurt a. Main, 1999, S.153.

[7] Vgl. Förschle, Gerhart - Kroner, Matthias - Rolf, Ellen: Internationale Rechnungslegung, 3.Aufl., Bonn, 1999, S.5.

[8] Vgl. Pellens, Bernhard: Internationale Rechnungslegung, 2.Aufl., Stuttgart, 1998, S.254.

[9] Zabel, Martin: Analyse eines US GAAP-Abschlusses, in: Going Public, Sonderausgabe „Praxis“, 1999, S.90-93, hier S.90.

[10] Vgl. KPMG (Hrsg.): Rechnungslegung nach US-amerikanischen Grundsätzen, 2. Aufl., Düsseldorf, 1999, S.14.

[11] Vgl. Lachnit, Laurenz - Ammann, Helmut - Müller, Stefan - Wulf, Inge: Probleme einer international ausgerichteten Jahresabschlußanalyse, in: Der Betrieb, Heft 44, 1998, S.2177-2184, hier S.2177.

[12] Vgl. KPMG: Rechnungslegung, 1999, S.4.

[13] Vgl. Glaum, Martin - Mandler, Udo: Rechnungslegung auf globalen Kapitalmärkten, 1.Aufl., Wiesbaden, 1996, S.102.

[14] Dem APB wurde mangelnde Unabhängigkeit vorgeworfen, weshalb es vom FASB abgelöst wurde. Vgl. Born, K.: Bilanzanalyse, 1994, S.129.

[15] Vgl. Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.102f.

[16] Vgl. Revsine, Lawrence - Collins, Daniel W. - Johnson, W. Bruce: Financial Reporting and Analysis, 1.Aufl., Upper Saddle River/New Jersey, 1998, S.17.

[17] Vgl. Kuhlewind, Andreas-M.: Die amerikanische Gewinn- und Verlustrechnung, in: Ballwieser, Wolfgang (Hrsg.): US-amerikanische Rechnungslegung, 3.Aufl., Stuttgart, 1998, S.189-221, hier S.193.

[18] Vgl. Krog, Markus: Rechnungslegungspolitik im Internationalen Vergleich, 1.Aufl., Landsberg a. Lech, 1998, S.26.

[19] Vgl. ebenda, S.32.

[20] Vgl. Enzweiler, T.: Bilanzjongleure, 1999, S.143.

[21] Vgl. Schwarzecker, Josef: Cash-flow, Gewinn und Eigenkapital, 1.Aufl., Wien, 1992, S.130.

[22] Vgl. u.a. Burger, A.: Rechnungslegung, 1999, S.223; Schwarzecker, J.: Cash-flow, 1992, S.130; Bernstein, Leopold A. – Wild, John J.: Financial Statement Analysis, 6.Aufl., Boston u.a., 1997, S.259; Förschle, G. et al.: Rechnungslegung, 1999, S.49.

[23] Vgl. Kuhlewind, A.-M.: Gewinn- und Verlustrechnung, 1998, S.198.

[24] Vgl. Krog, M.: Rechnungslegungspolitik, 1998, S.84.

[25] Vgl. z.B. Kieso, Donald E. – Weygandt, Jerry J.: Intermediate Accounting, 7.Aufl., New York u.a., 1992, S.136.

[26] Vgl. Schwarzecker, J.: Cash-flow, 1992, S.130.

[27] Bestandteile hiervon sind Extraordinary Items und D iscontinued Operations. Vgl. hierzu Abschnitt 5.3.2.2 sowie Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.106.

[28] Vgl. Schwarzecker, J.: Cash-flow, 1992, S.130.

[29] Vgl. Haller, Axel: Wesentliche Ziele und Merkmale US-amerikanischer Rechnungslegung, in: Ballwieser, Wolfgang (Hrsg.): US-amerikanische Rechnungslegung, 3.Aufl., Stuttgart, 1998, S.1-27, hier S.10.

[30] Neben dem Multiple Step -Verfahren existieren noch das S ingle-Step-Format sowie das C ondensed Income S tatement. Vgl. Kieso, D.E. et al.: Accounting, 1992, S.135ff.

[31] Vgl. Gräfer, Horst: Annual Report, 1.Aufl., Stuttgart, 1992, S.30ff.

[32] Entsprechend dem Prinzip der Economic Substance over Legal Form. Vgl. Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.106.

[33] Vgl. Schwarzecker, J.: Cash-flow, 1992, S.130.

[34] Vgl. Bernstein, L.A. et al.: Statement Analysis, 1997, S.261 u. S.270.

[35] Vgl. Kuhlewind, A.-M.: Gewinn- und Verlustrechnung, 1998, S.195ff.

[36] Vgl. Lachnit, L. et al.: Jahresabschlußanalyse, 1998, S.2178.

[37] Im veröffentlichten Annual Report (d.Verf.).

[38] Vgl. Eichmann, Stephan: Strukturelle Unterschiede zwischen deutschem und US-amerikanischem Bilanzrecht, in: Blomeyer, Wolfgang – Peemöller, Volker H. (Hrsg.): Internationale Rechnungslegung und Prüfung, 1.Aufl., Herne u.a., 2000, S.351-408, hier S.392.

[39] Eine im Jahre 1990 durchgeführte Studie unter der Bezeichnung ACCOUNTING TRENDS AND TECHNIQUES ergab, dass etwa 93% der untersuchten Firmen die Bezeichnung “Balance Sheet” benutzten. Vgl. Kieso, D.E. et al.: Accounting, 1992, S.187.

[40] Vgl. Schwarzecker, J.: Cash-flow, 1992, S.132.

[41] Vgl. Burger, A.: Rechnungslegung, 1999, S.227.

[42] Vgl. Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.106f.

[43] Vgl. ebenda, S.106f.

[44] Vgl. Gräfer, H.: Annual Report, 1992, S.17ff.

[45] Hinsichtlich der Terminologie wird im folgenden der aus dem deutschen Sprachgebrauch bekannte Begriff „Vermögen“ zur Bezeichnung der Aktivpositionen verwendet (d.Verf.).

[46] (o.V.) zitiert nach Haller, A.: Rechnungslegung, 1998, S.17.

[47] Vgl. Krog, M.: Rechnungslegungspolitik, 1998, S.84.

[48] Berechnungsgrundlage bei Festlegung der Geldnähe ist die Dauer der “monetären Umsetzung”, der sog. Operating Cycle. Vgl. Burger, A.: Rechnungslegung, 1999, S.230.

[49] Vgl. Lachnit, L. et al.: Jahresabschlußanalyse, 1998, S.2180.

[50] Vgl. Gräfer, H.: Annual Report, 1992, S.17ff.

[51] Die Liabilities werden im folgenden analog zu dem im deutschen Sprachgebrauch vorzufindenden Terminus als Verbindlichkeiten bzw. Verpflichtungen bezeichnet (d.Verf.).

[52] (o.V.) zitiert nach Haller, A.: Rechnungslegung, 1998, S.17.

[53] Vgl. Burger, A.: Rechnungslegung, 1999, S.228.

[54] Die kurzfristigen Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Vgl. ebenda, S.230.

[55] Vgl. Gräfer, H.: Annual Report, 1992, S.17ff.

[56] Vgl. hierzu Abschnitt 2.2.4.

[57] Vgl. Klös, Helmut L.: Kapitalflussrechnung, in: Busse von Colbe, Walther - Müller, Eberhard (Hrsg.): Planungs- und Kontrollrechnung im internationalen Konzern, 1.Aufl., Düsseldorf, 1984, S.143-159, hier S.144.

[58] Vgl. Gräfer, H.: Annual Report, 1992, S.39ff.

[59] Vgl. ebenda, S.39ff.

[60] Vgl. Gräfer, H.: Annual Report, 1992, S.39ff.

[61] Vgl. Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.106

[62] Vgl. Burger, A.: Rechnungslegung, 1999, S.234f.

[63] Zu der im deutschen Schrifttum vorzufindenden Terminologie vgl. z.B. Prangenberg, Arno: Konzernabschluss International, 1.Aufl., Stuttgart, 2000, S.119.

[64] Vgl. Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.105.

[65] Vgl. Prangenberg, A.: Konzernabschluss, 2000, S.124.

[66] Vgl. Kuhlewind, A.-M.: Gewinn- und Verlustrechnung, 1998, S.216.

[67] Vgl. Gräfer, H.: Annual Report, 1992, S.38.

[68] Vgl. Pellens, B.: Rechnungslegung, 1998, S.141.

[69] Vgl. hierzu die Ausführungen der Abschnitte 4.6.5 und 5.1. Vgl. außerdem u.a. Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.107; Burger, A.: Rechnungslegung, 1999, S.236; Prangenberg, A.: Konzernabschluss, 2000, S.134f.

[70] Vgl. hierzu ausführlich Niehus, Rudolph J. - Thyll, Alfred: Konzernabschluss nach US-GAAP, 1.Aufl., Stuttgart, 1998, S.427ff.

[71] Vgl. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.14; Es gilt zu beachten, dass die MD&A- Section nicht durch FASB-Standards geregelt ist. Vgl. Kieso, D.E. et al.: Accounting, 1992, S.1389.

[72] Vgl. Bruns, Hans-Georg: Rechnungslegung nach U.S. GAAP als Basis für ein abschlußorientiertes Controlling, in: Horváth, Péter (Hrsg.): Innovative Controlling-Tools und Konzepte von Spitzenunternehmen, 1.Aufl., Stuttgart, 1998, S.1-12, hier S.4.

[73] Vgl. Dowdy, Dorian Dave: Rechnungslegung nach US-GAAP, in: Controller Magazin, Heft 5, 1998, S.331-333, hier S.332.

[74] Vgl. u.a. Renneke, Frank: Amerikanische Rechnungslegung, in: Controlling, Heft 3, 2000, S.171-172, hier S.171; Mandler, Udo: Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung, in: Horváth, Péter (Hrsg.): Das neue Steuerungssystem des Controllers, 1.Aufl., Stuttgart, 1997, S.133-156, hier S.139.

[75] Vgl. Geck, Rolf: Börsenindizes als Stimmungsbarometer, in: Frei, Norbert – Schlienkamp, Christoph (Hrsg.): Aktie im Aufwind, 1.Aufl., Wiesbaden, 1998, S.65-84, hier S.78.

[76] Vgl. Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.100f.

[77] Vgl. Frei, Norbert: Investor Relations Value, in: Frei, Norbert – Schlienkamp, Christoph (Hrsg.): Aktie im Aufwind, 1.Aufl., Wiesbaden, 1998, S.163-183, hier S.173.

[78] Rappaport, Alfred: Creating Shareholder Value, 1.Aufl., New York u.a., 1986.

[79] Vgl. Kramarsch, Michael H.: Aktienbasierte Managementvergütung, 1.Aufl., Stuttgart, 2000, S.191.

[80] Vgl. Krog, M.: Rechnungslegungspolitik, 1998, S.20.

[81] Vgl. Foster, George: Financial Statement Analysis, 2. Aufl., Englewood Cliffs, 1986, S.2.

[82] Vgl. Hostettler, Stephan: Economic Value Added als neues Führungsinstrument, in: Der Schweizer Treuhänder, Heft 4, 1995, S.307-315, hier S.308.

[83] Hierbei werden Informationen aus Jahres- und/oder Quartalsabschluss zusammen mit makroökonomischen Daten zur Wertpapieranalyse verwendet. Vgl. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.5f.; vgl. außerdem Abschnitt 5.4.1.2.

[84] Vgl. Kieso, D.E. et al.: Accounting, 1992, S.1341.

[85] Vgl. Glaum, M. et al.: Rechnungslegung, 1996, S.102f.

[86] Vgl. Foster, G.: Statement Analysis, 1986, S.3.

[87] Vgl. Kieso, D.E. et al.: Accounting, 1992, S.1341.

[88] Vgl. Foster, G.: Statement Analysis, 1986, S.4.

[89] Vgl. ebenda, S.4.

[90] Eine indirekte Ableitung von Informationen erfolgt bspw. durch Kennzahlenbildung (d.Verf.).

[91] Vgl. u.a. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.6; Groll, K.-H.: Kennzahlensystem, 2000, S.1.

[92] Vgl. Foster, G.: Statement Analysis, 1986, S.6.

[93] Vgl. Renneke, F.: Rechnungslegung, 2000, S.172.

[94] Vgl. Schildbach, Thomas: US-GAAP, 1.Aufl., München, 2000, S.15.

[95] Vgl. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.6.

[96] Vgl. Glaum, Martin: HGB versus US-GAAP, in: Kutschker, Michael (Hrsg.): Integration der internationalen Unternehmung, 1.Aufl., Wiesbaden, 1998, S.325-348, hier S.330.

[97] Vgl. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.6.

[98] Vgl. Groll, K.-H.: Kennzahlensystem, 2000, S.1f.

[99] Vgl. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.7.

[100] Dies dokumentiert z.B. folgende Aussage: „A longtime customer says it already has reduced its orders sharply so that it doesn’t depend on the company as the single source for any products.“ Zit. aus Foster, G.: Statement Analysis, 1986, S.7.

[101] Vgl. u.a. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.7; Foster, G.: Statement Analysis, 1986, S.7.

[102] Vgl. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.19.

[103] Vgl. Krog, M.: Rechnungslegungspolitik, 1998, S.44f.

[104] Vgl. ebenda, S.58.

[105] Vgl. Mandler, U.: Rechnungslegung, 1997, S.142.

[106] Vgl. Burger, A.: Rechnungslegung, 1999, S.219.

[107] Vgl. Kieso, D.E. et al.: Accounting, 1992, S.202.

[108] Vgl. Reil, Volker – Seidel, Uwe: Wesentliche Unterschiede bei der Bilanzierung und Bewertung nach deutschem Handelsrecht und den US-GAAP im Einzelabschluss, in: Controller Magazin, Heft 3, 1999, S.172-182, hier S.173.

[109] Vgl. Krog, M.: Rechnungslegungspolitik, 1998, S.49.

[110] Vgl. KPMG: Rechnungslegung, 1999, S.44.

[111] Vgl. hierzu auch Abschnitt 5.3.1.3.

[112] Vgl. u.a. KPMG: Rechnungslegung, 1999, S.42; Krog, M.: Rechnungslegungspolitik, 1998, S.92.

[113] Vgl. Bernstein, L.A. et al.: Statement Analysis, 1997, S.623.

[114] Vgl. hierzu auch Abschnitt 5.3.1.3.

[115] Vgl. Rees, Bill: Financial Analysis, 1.Aufl., New York u.a., 1990, S.279.

[116] Vgl. u.a. KPMG: Rechnungslegung, 1999, S.74; Brealey, Richard A. – Myers, Stewart C.: Principles of Corporate Finance, 6.Aufl., Boston/Mass. u.a., 2000, S.833.

[117] vgl. hierzu stellvertretend Glaum, Martin: Die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach HGB, US-GAAP und IAS, in: Der Betrieb, Heft 33, 1997, S.1625-1632, insb. S.1629.

[118] vgl. Krog, M.: Rechnungslegungspolitik, 1998, S.89.

[119] Vgl. u.a. Krog, M.: Rechnungslegungspolitik, 1998; Arndt, S.J.: Rechnungslegungspolitik, 1999; Küting, Karlheinz - Weber, Claus-Peter: Internationale Bilanzierung, 1.Aufl., Herne u.a., 1994; Heintges, Sebastian: Bilanzkultur und Bilanzpolitik in den USA und in Deutschland, 1.Aufl., Sternenfels u.a., 1996.

[120] Vgl. Weber, Helmut Kurt: Bilanzanalyse mit dem Ziel der Rentabilitätsermittlung, in: Der Betrieb, Heft 31, 1.8.1980, S.1453-1460, hier S.1453.

[121] Vgl. Foster, G.: Statement Analysis, 1986, S.10.

[122] Vgl. Chang, Lucia S. - Most, Kenneth S. - Brain, Carlos W.: The Utility of Annual Reports, in: Journal of International Business Studies, Heft Frühjahr/Sommer 1983, S.63-84.

[123] Vgl. Rees, B.: Financial Analysis, 1990, S.10.

[124] Vgl. Foster, G.: Statement Analysis, 1986, S.10.

[125] Vgl. stellvertretend Siegwart, Hans: Kennzahlen für die Unternehmensführung, 1.Aufl., Bern u.a., 1987.

[126] Vgl. u.a. Graumann, Mathias: Grundlagen der Bilanzanalyse, in: WISU, Heft 8-9, 1996, S.722-726, hier S.723; Benzel, W. et al.: Bilanzanalyse, 1998, S.92ff.

[127] Vgl. Busse von Colbe, Walther (Hrsg.): Lexikon des Rechnungswesens, 2.Aufl., München u.a., 1991, S.322.

[128] Vgl. Leffson, Ulrich: Bilanzanalyse, 3.Aufl., Stuttgart, 1984, S.46.

[129] Vgl. Siegwart, H.: Kennzahlen, 1987, S.13.

[130] Vgl. u.a. Wysocki, Klaus v.: Grundlagen, nationale und internationale Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, in: Wysocki, Klaus v. (Hrsg.): Kapitalflussrechnung, 1.Aufl., Stuttgart, 1998, S.1-33, hier S.7; Schildbach, T.: US-GAAP, 2000, S.272.

[131] Vgl. Boemle, Max – Stolz, Carsten: Die Auswertung der Mittelflussrechnung, in: Der Schweizer Treuhänder, Heft 10, 1997, S.871-882, hier S.871.

[132] Vgl. Fridson, Martin S.: Financial Statement Analysis, 2.Aufl., New York u.a., 1995, S.94ff.

[133] Vgl. Siener, Friedrich: Kapitalflussrechnungen von Industrieunternehmen, in: Wysocki, Klaus v. (Hrsg.): Kapitalflussrechnung, 1.Aufl., Stuttgart, 1998, S.35-98, hier S.82.

[134] Vgl. Siener, Friedrich: Der Cash Flow als Instrument der Bilanzanalyse, 1.Aufl., Stuttgart, 1991, S.301.

[135] Vgl. u.a. Siener, F.: Kapitalflussrechnungen, 1998, S.82; Bellavite-Hövermann, Yvette – Löw, Edgar: Kapitalflussrechnungen von Banken, in: Wysocki, Klaus v. (Hrsg.): Kapitalflussrechnung, 1.Aufl., Stuttgart, 1998, S.99-157, hier S.107; Schum, René: Die besonderen Aspekte der Mittelflussrechnung im Bankbetrieb, 1.Aufl., Bern u.a., 1995, S.51.

[136] Vgl. Wysocki, K. v.: Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, 1998, S.10.

[137] Vgl. Auer, Kurt V.: Externe Rechnungslegung, 1.Aufl., Berlin u.a., 2000, S.292.

[138] Vgl. u.a. Wysocki, K. v.: Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, 1998, S.13; Niehus, R.J. et al.: Konzernabschluss, 1998, S.112.

[139] Vor Inkrafttreten des SFAS 95 galt die APB-Opinion No.19, die auch andere Fondsabgrenzungen zuließ. Vgl. Schildbach, T.: US-GAAP, 2000, S.272.

[140] Diesen Fonds bezeichnet man auch als zahlungsorientierten Fonds, in Abgrenzung zu den sog. bilanzorientierten Fondstypen (z.B. Nettoumlaufvermögensfonds). Vgl. Coenenberg, Adolf Gerhard: Jahresabschluß und Jahresabschlußanalyse, 17. Aufl., Landsberg a. Lech, 2000, S.688.

[141] Ordelheide, Dieter – Leuz, Christian: Die Kapitalflussrechnung, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium (WiSt), Heft 4, April 1998, S.176-183, hier S.176.

[142] Vgl. Garrison, Ray H.: Managerial Accounting, 6.Aufl., Homewood/Illinois u.a., 1991, S.721.

[143] Vgl. Serfling, Klaus - Marx, Marita: Die Bedeutung der Richtlinie SFAS No.95 für die Praxis der Kapitalflussrechnung, in: Die Wirtschaftsprüfung, Heft 12, 1991, S.345-350, hier S.346.

[144] Vgl. u.a. Coenenberg, A.G.: Jahresabschlußanalyse, 2000, S.689; Auer, K.V.: Rechnungslegung, 2000, S.294.

[145] Diese können beim Fonds der Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente lediglich durch Fremdwährungsbestände entstehen. Vgl. Weilenmann, Paul: Gedanken zum Informationsgehalt von Kapitalflussrechnungen, in: Die Unternehmung, Heft 3, 1989, S.227-238, hier S.229f.

[146] Vgl. Wysocki, K. v.: Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, 1998, S.11.

[147] Vgl. Serfling, Klaus: Die Kapitalflussrechnung, 1.Aufl., Herne u.a., 1984, S.346.

[148] Vgl. Göllert, Kurt: Analyse des Cash Flow Statements nach internationalen Standards, in: Die Bank, Heft 2, 1999, S.122-125, S.124.

[149] Vgl. hierzu Abschnitt 4.6.2.

[150] Vgl. Serfling, K.: Kapitalflussrechnung, 1984, S.346.

[151] Vgl. Wysocki, K. v.: Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, 1998, S.14.

[152] Vgl. hierzu Abschnitt 4.3.4.

[153] Vgl. Wysocki, K. v.: Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, 1998, S.14.

[154] Vgl. White, Gerald I. – Sondhi, Ashwinpaul C. - Fried, Dov: The Analysis and Use of Financial Statements, 2.Aufl., New York u.a., 1997, S.111.

[155] Vgl. u.a. Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.874; Gibson, C.H.: Statement Analysis, 1995, S.479.

[156] Ca. 99% der nach US-GAAP bilanzierenden US-Unternehmen nutzen die indirekte Darstellungsmethode. Vgl. Schildbach, T.: US-GAAP, 2000, S.276.

[157] Vgl. Wysocki, K. v.: Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, 1998, S.16f.

[158] Vgl. ebenda, S.19.

[159] Vgl. Wysocki, K. v.: SFAS No.95, 1998, S.316.

[160] Vgl. hierzu auch Kieso, D.E. et al.: Accounting, 1992, S.209.

[161] Vgl. Garrison, R.H.: Managerial Accounting, 1991, S.725.

[162] Vgl. u.a. Wysocki, K. v.: Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, 1998, S.25; Auer, K.V.: Rechnungslegung, 2000, S.296.

[163] Vgl. u.a. Wysocki, K. v.: Stellungnahmen zur Kapitalflussrechnung, 1998, S.26; Serfling, K.: Kapitalflussrechnung, 1984, S.346f.

[164] Vgl. Holzer, Peter – Jung, Udo: Der Beitrag von zahlungsstromorientierten Kapitalflussrechnungen (Statement of Cash Flows) zur Beurteilung der Qualität des Jahresergebnisses, in: Die Wirtschaftsprüfung, Heft 10, 1990, S.281-288, hier S.283.

[165] Vgl. Graumann, Mathias: Grundlagen der Bilanzanalyse, in: WISU, Heft 2, 1997, S.117-120, hier S.118f.

[166] Vgl. hierzu insb. Abschnitt 5.4.2.1.

[167] Vgl. Gentry, James A. - Newbold, Paul - Whitford, David T.: Profiles of Cash Flow Components, in: Financial Analysts Journal, Heft 4, Juli/August 1990, S.41-48, hier S.41.

[168] Vgl. Weber, Manfred: Kennzahlen, 1.Aufl., Planegg, 1999, S.92.

[169] Vgl. Gup, Benton E. – Dugan, Michael T.: The Cash Flow Statement: The Tip of an Iceberg, in: Business Horizons, Ausgabe November/Dezember, 1988, S.47-50, hier S.50

[170] Vgl. hierzu Abschnitt 4.7.3.

[171] Vgl. Ordelheide, D. et al.: Kapitalflussrechnung, 1998, S.182.

[172] Vgl. Gup, B.E. et al.: Cash Flow Statement, 1988, S.50.

[173] Vgl. White, G.I. et al.: Financial Statements, 1997, S.111.

[174] Vgl. Coenenberg, Adolf Gerhard – Günther, Edeltraud: Cash Flow, in: Chmielewicz, Klaus (Hrsg.): Handwörterbuch des Rechnungswesens, 3.Aufl., Stuttgart, 1993, Sp.301-311, hier Sp.304.

[175] Vgl. Mills, John R. – Yamamura, Jeanne H.: The Power of Cash Flow Ratios, in: Journal of Accountancy, Ausgabe Oktober, 1998, S.53-61, hier S.55.

[176] Zum Current Ratio und Quick Ratio vgl. u.a. Morley, Michael F.: Ratio Analysis, 1.Aufl., Wokingham, 1984, S.16ff.; Brealey, R.A. et al.: Corporate Finance, 2000, S.826f.; Peterson, Pamela P.– Fabozzi, Frank J.: Analysis of Financial Statements, 1.Aufl., New Hope/Penn., 1999, S.85f.; White, G.I. et al.: Financial Statements, 1997, S.159; Gibson, C.H.: Statement Analysis, 1995, S.273ff.; Tracy, John A.: How to read a Financial Report, 4.Aufl., New York u.a., 1994, S.148f; Revsine, L. et al.: Financial Reporting, 1998, S.166; Van Horne, James C.: Financial Management and Policy, 11.Aufl., Upper Saddle River/New Jersey, 1998, S.694f.; Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.53.

[177] Vgl. Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.55.

[178] Vgl. ebenda, S.55.

[179] Vgl. Giacomino, Don E. – Mielke, David E.: Cash Flows – another Approach to Ratio Analysis, in: Journal of Accountancy, Heft 3, März 1993, S.55-58, hier S.55.

[180] Vgl. Gräfer, Horst: Bilanzanalyse, 7.Aufl., Herne u.a., 1997, S.180.

[181] Vgl. Coenenberg, A.G.: Jahresabschlußanalyse, 2000, S.940.

[182] Vgl. u.a. Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.58; White, G.I. et al.: Financial Statements, 1997, S.165.

[183] Vgl. u.a. Fridson, M.S.: Statement Analysis, 1995, S.173; Peterson, P.P. et al.: Financial Statements, 1999, S.176; Coenenberg, A.G.: Jahresabschlußanalyse, 2000, S.940; Auer, K.V.: Rechnungslegung, 2000, S.525.

[184] Vgl. Gräfer, H.: Bilanzanalyse, 1997, S.180.

[185] Vgl. Peterson, P.P. et al.: Financial Statements, 1999, S.176.

[186] Vgl. Holzer, P. et al.: Qualität des Jahresergebnisses, 1990, S.286.

[187] Vgl. Auer, K.V.: Rechnungslegung, 2000, S.525.

[188] Vgl. Coenenberg, A.G.: Jahresabschlußanalyse, 2000, S.940.

[189] Vgl. Fridson, M.S.: Statement Analysis, 1995, S.173f.

[190] Vgl. Holzer, P. et al.: Qualität des Jahresergebnisses, 1990, S.286.

[191] Vgl. u.a. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.876; Coenenberg, A.G.: Jahresabschlußanalyse, 2000, S.940; Giacomino, D.E. et al.: Cash Flows, 1993, S.57; Coenenberg, Adolf Gerhard: Kostenrechnung und Kostenanalyse, 1.Aufl., Landsberg a. Lech, 1992, S.514.

[192] Vgl. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.877.

[193] Vgl. u.a. Giacomino, D.E. et al.: Cash Flows, 1993, S.57; Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.877; Coenenberg, A.G.: Kostenanalyse, 1992, S.514.

[194] Vgl. Fridson, M.S.: Statement Analysis, 1995, S.174.

[195] Vgl. White, G.I. et al.: Financial Statements, 1997, S.160.

[196] Vgl. u.a. Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.55; Gibson, C.H.: Statement Analysis, 1995, S.497.

[197] Vgl. Förschle, G. et al.: Rechnungslegung, 1999, S.41.

[198] Vgl. Gibson, C.H.: Statement Analysis, 1995, S.497.

[199] Vgl. Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.55f.

[200] Informationen hierzu finden sich im Internet. Vgl. hierzu http://www.census.gov/epcd/www/naics.html.

[201] Vgl. Böcking, Hans-Joachim - Nowak, Karsten: Die Bedeutung des Börsenkurses bei der Unternehmensbewertung, in: Arnold, Hansjörg - Englert, Joachim - Eube, Steffen (Hrsg.): Werte messen - Werte schaffen, 1.Aufl., Frankfurt a. Main, 2000, S.129-157, hier S.146.

[202] Vgl. Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.58.

[203] Vgl. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.877.

[204] Vgl. Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.58.

[205] Vgl. u.a. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.877; Giacomino, D.E. et al.: Cash Flows, 1993, S.57.

[206] Vgl. u.a. Gräfer, H.: Bilanzanalyse, 1997, S.180; Born, K.: Bilanzanalyse, 1994, S.388.

[207] Vgl. Röhrenbacher, Hans – Fleischer, Werner: Von der Bilanz zur Kapitalflussrechnung, 1.Aufl., Wien, 1989, S.226 u. 326f.

[208] Vgl. Giacomino, D.E. et al.: Cash Flows, 1993, S.57.

[209] Vgl. Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.58; vgl. hierzu auch Gibson, C.H.: Statement Analysis, 1995, S.498.

[210] Vgl. u.a. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.877; Fridson, M.S.: Statement Analysis, 1995, S.181f.; White, G.I. et al.: Financial Statements, 1997, S.165; Coenenberg, A.G.: Jahresabschlußanalyse, 2000, S.942.

[211] Vgl. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.877.

[212] Vgl. Fischbach, Sven: Lexikon der Wirtschaftsformeln und Kennzahlen, 1.Aufl., Landsberg a. Lech, 1999, S.162f.

[213] Vgl. ebenda, S.162f.

[214] Zu dieser Kennzahl vgl. Abschnitt 4.5.2.2.

[215] Vgl. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.878.

[216] Vgl. ebenda, S.878.

[217] Vgl. Graumann, M.: Bilanzanalyse, 1997, S.119.

[218] Die Fremdkapitalaufnahme ist für schnell expandierende Startup-Unternehmen oft von hoher Relevanz. Vgl. hierzu insb. die Abschnitte 4.5.3.3 sowie 0.

[219] Vgl. Coenenberg, A.G. et al.: Cash Flow, 1993, Sp.309.

[220] Vgl. Röhrenbacher, H. et al.: Kapitalflussrechnung, 1989, S.227.

[221] Vgl. Gräfer, H.: Bilanzanalyse, 1997, S.180.

[222] Vgl. u.a. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.878; Giacomino, D.E. et al.: Cash Flows, 1993, S.57.

[223] Vgl. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.878.

[224] Vgl. Mills, J.R. et al.: Cash Flow Ratios, 1998, S.57.

[225] Vgl. ebenda, S.57.

[226] Vgl. Coenenberg, A.G.: Jahresabschlußanalyse, 2000, S.938.

[227] Vgl. Pfyl, Thomas – Scilingo, Daniele: Die Finanzkennzahl Enterprise Value im Verhältnis zum EBITDA, in: Der Schweizer Treuhänder, Heft 8, 1997, S.645-648, hier S.645ff.

[228] Vgl. u.a. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.877; Giacomino, D.E. et al.: Cash Flows, 1993, S.57.

[229] Vgl. hierzu Abschnitt 5.4.1.1

[230] Vgl. hierzu Abschnitt 5.4.1.4.3.3.

[231] Vgl. Boemle, M. et al.: Mittelflussrechnung, 1997, S.877.

[232] Vgl. Cortese, Amy: The Wild and Woolly Tale of a Net Startup, in: Business Week – European Edition, 3.8.1998, S.7

[233] Vgl. o.V.: Das Stichwort, in: Die Wirtschaftwoche, Heft 11, 9.3.2000, S.99.

[234] Bei der Berechnung der zukünftigen Netto-Auszahlungen unterstellt PWC eine konstante durchschnittliche Zuwachsrate für die nächsten fünf Jahre, die auf Branchenprognosen des Marktforschungsinstituts FORRESTER RESEARCH basiert. Vgl. Grass, Doris: Deutschland ist die führende Internet-Nation in Europa, in: Financial Times Deutschland, 27.09.2000, o.S.

[235] Vgl. ebenda, o.S.

[236] Vgl. Hirsch, Hermann: Liquidität entschlüsseln, in: Bank Magazin, Heft 9, 1997, S.29-31, hier S.31.

[237] Vgl. Käfer, Karl: Kapitalflussrechnungen, 2.Aufl., Stuttgart, 1984, S.49ff.; entnommen aus Coenenberg, A.G.: Jahresabschlußanalyse, 2000, S.689; vgl. hierzu auch Rehkugler, Heinz – Poddig, Thorsten: Bilanzanalyse, 4.Aufl., München u.a., 1998, S.125; Graumann, M.: Bilanzanalyse, 1997, S.120.

[238] Vgl. u.a. Krehl, Harald – Hauschildt, Jürgen: Krisendiagnose durch Finanzflussrechnungen, in: Hauschildt, Jürgen (Hrsg.): Krisendiagnose durch Bilanzanalyse, 1.Aufl., Köln, 1988, S.91-101, hier S.92; Rehkugler, H. et al.: Bilanzanalyse, 1998, S.124.

[239] Vgl. Kerth, Albin: Finanzanalyse, 1.Aufl., München u.a., 1994, S.131.

[240] Vgl. Röhrenbacher, H. et al.: Kapitalflussrechnung, 1989, S.83.

[241] Vgl. Kerth, A.: Finanzanalyse, 1994, S.133.

[242] Vgl. Röhrenbacher, H. et al.: Kapitalflussrechnung, 1989, S.84f.

[243] Vgl. Auer, K.V.: Rechnungslegung, 2000, S.295.

[244] Vgl. Röhrenbacher, H. et al.: Kapitalflussrechnung, 1989, S.142.

[245] Zu den Komponenten des Working Capital vgl. ausführlich Brealey, R.A. et al.: Corporate Finance, 2000, S.856ff.

[246] Vgl. Kerth, A.: Finanzanalyse, 1994, S.131.

[247] Vgl. White, G.I. et al.: Financial Statements, 1997, S.158.

[248] Vgl. Busse von Colbe, Walther: Kapitalflussrechnung, in: Chmielewicz, Klaus (Hrsg.): Handwörterbuch des Rechnungswesens, 3.Aufl., Stuttgart, 1993, Sp.1074-1085, hier Sp.1080.

[249] Man spricht in diesem Fall auch von einem Aktivfonds. Die Zunahme des Aktivfonds wird tendenziell positiv, die Abnahme negativ beurteilt. Vgl. u.a. Kerth, A.: Finanzanalyse, 1994, S.131 u. S.138; Fischbach, S.: Kennzahlen, 1999, S.184.

[250] Vgl. Kerth, A.: Finanzanalyse, 1994, S.132f.

[251] Vgl. Seiler, Armin: Financial Management, 1.Aufl., Zürich, 1999, S.312.

[252] Vgl. Klös, H. L.: Kapitalflussrechnung, 1984, S.146.

[253] Vgl. ebenda, S.146.

[254] Vgl. Serfling, K.: Kapitalflussrechnung, 1984, S.349.

[255] Vgl. Busse von Colbe, W. (Hrsg.): Lexikon des Rechnungswesens, 1991, S.312.

[256] Vgl. Röhrenbacher, H. et al.: Kapitalflussrechnung, 1989, S.142.

[257] Vgl. hierzu Abschnitt 4.6.2.

[258] Vgl. Klös, H. L.: Kapitalflussrechnung, 1984, S.146.

[259] Vgl. Auer, K.V.: Rechnungslegung, 2000, S.294.

[260] Vgl. Serfling, K.: Kapitalflussrechnung, 1984, S.69.

[261] Eigene Darstellung in Anlehnung an Röhrenbacher, H. et al.: Kapitalflussrechnung, 1989, S.142; Werte entnommen aus General Electric Company (Hrsg.): Annual Report, Fairfield/Connecticut, 1999, S.38; bzgl. einer ähnlichen Darstellung vgl. auch Baus, Josef: Bilanzpolitik, 1.Aufl., Berlin, 1999, S.203.

[262] Der Anhang des entsprechenden Jahresabschlusses gibt hierzu lediglich folgenden Hinweis: „All other operating activities in the Statement of Cash Flows consists primarily of adjustments to current and noncurrent accruals and deferrals of costs and expenses, increases and decreases in progress collections, adjustments for gains and losses on assets, increases and decreases in assets held for sale, and adjustments to assets.“ Zit. aus General Electric Company (Hrsg.): Annual Report, 1999, S.71.

[263] Vgl. u.a. Göllert, K.: Analyse, 1999, S.125; Born, K.: Bilanzanalyse, 1994, S.355. Ähnlich geht auch SIEGWART (1989) vor, und bezeichnet die Darstellung als „Führungsorientierte Kapitalflussrechnung“; vgl. Siegwart, Hans: Neue Form einer Kapitalflussrechnung, in: Die Unternehmung, Heft 3, 1989, S.214-226, hier S.218ff.

Details

Seiten
153
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783832430870
ISBN (Buch)
9783838630878
Dateigröße
9.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v218796
Institution / Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Note
1,0
Schlagworte
bilanzanalyse cash flow rentabilität us-gaap

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Auf US-GAAP-Jahresabschlüsse abstellende Kapitalflussanalysen und Rentabilitätsanalysen