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Software, Werkzeug zur Arbeitsgestaltung

Die Bedeutung des "Benutzerbildes" der Software-Entwickler für die Software-Herstellung im Kontext neuer, flexibler Arbeitsorganisationskonzepte

Diplomarbeit 1999 93 Seiten

Soziologie - Sonstiges

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung:
Das Ziel meiner Arbeit bestand darin, die implizit vorherrschenden „Benutzerbilder“ in den „Köpfen“ der Softwareentwickler zu identifizieren und deren konkrete Bedeutung für die Softwareentwicklung herauszuarbeiten. Bezüglich der Untersuchungsmethode habe ich mich für eine qualitativ-empirische Befragung mit explorativer Ausrichtung entschieden, da es mir vor allem darum ging „erste richtungsweisende Befunde“ zu dieser Fragestellung zu bekommen, die dann in einer nachfolgenden, umfassenderen Forschungsarbeit zu erweitern und zu vertiefen wären.
In diesem zunächst inhaltlich und zeitlich begrenzten Rahmen habe ich meine Befragung auf den Bereich der Softwareentwickler begrenzt. Die Auswahl der Softwareentwickler erfolgte nicht zufällig, sondern beruhte auf persönlichen Kontakten zu dieser Branche, was mir im explorativen Kontext meiner Fragestellung als hinreichend erscheint. Weiterführende Untersuchungen wären dann auf einer größeren, quantitativ repräsentativeren Auswahlbasis sinnvoll.
Um dann umfassendere Antworten zu meiner Fragestellung zu gewinnen, wäre es sicherlich interessant auch die Benutzerseite zu befragen, um zu eruieren, inwieweit bestimmte „Benutzerbilder“ der Softwareentwickler Auswirkungen auf den konkreten Umgang der Benutzer mit Software in der betrieblichen Praxis haben. Desweiteren hätte man dadurch möglicherweise eine bessere Datenbasis um zu beurteilen, inwieweit eine bestimmte Form der Softwarenutzung (impliziert durch die Benutzerbilder der Entwickler) mit bestehenden und neuen Arbeitsorganisationskonzepten kollidiert bzw. in Zukunft kollidieren könnte.
Zum Zweck der Identifikation der „Benutzerbilder“ der Softwareentwickler habe ich nun im Konzeptionsschritt drei Benutzertypen „konstruiert“, die dann als Zuordnungsbasis für die Auswertung und Interpretation der Antworten dienten.
Die gewonnenen Ergebnisse wurden dann in einem abschließenden theoretischen Schritt in den Kontext neuer flexibler und ganzheitlicher Arbeitsorganisationskonzepte gestellt, da diese in Verbindung mit einer fortgeschrittenen
Informationstechnologie (z.B. was die Anbindung von betrieblichen Arbeits- und Informationsstrukturen via Intranet/Internet-lösungen und E-mail angeht) gerade in letzter Zeit auf euphorische Weise propagiert werden.
Meine Absicht war es dabei festzustellen, ob sich zwischen den von mir identifizierten „Benutzerbildern“ der Softwareentwickler und den neuen […]

Details

Seiten
93
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
1999
ISBN (eBook)
9783832429652
Dateigröße
787 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v218688
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Sozialwissenschaften
Note
3,3
Schlagworte
softwareentwicklung arbeitsorganisation benutzerbilder

Autor

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Titel: Software, Werkzeug zur Arbeitsgestaltung