Lade Inhalt...

Nuruddin Farahs "Sardines" als Spiegel von Entstehung postkolonialer Literatur

Magisterarbeit 1996 87 Seiten

Literaturwissenschaft - Allgemeines

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Die Arbeit befaßt sich mit dem Roman "Sardines" (1981) des somalischen Autors Nuruddin Farah. Als zweiter Teil der Trilogie "Variations on a Theme of an African Tictatorship" zeichnet der Autor auch hier ein Bild der vielschichtigen Ursachen und Auswirkungen totalitärer Herrschaft in einer postkolonialen afrikanischen Gesellschaft. Auf diese Weise durchbricht er das Informationsmonopol des Siyad-Barre-Regimes und nutzt seine kreativen Fähigkeiten, um den Leser gegen politische und soziale Unterdrückung zu mobilisieren. Gelesen als postkolonialer Roman läßt sich anhand von "Sardines" die theoretische Konzeption von Postkolonialismus deutlich verfolgen. Die Aneignung von Sprache, schriftlicher Tradition und die damit verbundene Aneignung des Ortes stehen im Mittelpunkt des Textes und veranschaulichen auf unterschiedlichen Ebenen die Entstehung postkolonialer Literatur.

Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
I.Einleitung1
II.Sprache in der postkolonialen Gesellschaft13
1.Die Wahl einer Sprache als schriftlichem Medium14
2.Die sprachliche Erziehung der jungen Generation21
3.Sprache und Macht28
III.Aneignung von schriftlicher Tradition35
1.Medinas Umgang mit schriftlicher Tradition35
2.Dulman als Verkörperung der oralen Tradition42
3.Diktatur und Oralität50
IV.Raum in postkolonialer Literatur58
1.Medinas Heimkehr60
2.Der weibliche Körper als Territorium66
V.Schlußbemerkung73
Literaturliste76

Details

Seiten
87
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
1996
ISBN (eBook)
9783832423087
Dateigröße
618 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v218123
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Orientalistik, Afrikanistik und Äthiopistik
Note
1,0
Schlagworte
geschlecht oralität körper postkolonialismus somalia

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Nuruddin Farahs "Sardines" als Spiegel von Entstehung postkolonialer Literatur