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Gewalt in der Stadt

Lösungsansätze zur kommunalen Kriminalitätspropyhlaxe

Diplomarbeit 1995 198 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Problemstellung:
Kriminalitätsentwicklung, Gewaltzunahme und Kriminalitätsfurcht in den Städten: Diese Themen haben in Medien und Politik in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erfahren. Die Berichterstattung erweckt den Anschein, daß das Stadtleben für seine Bewohner riskanter wird. Sind die Stadtbewohner wirklich mehr denn je gefährdet und wenn ja, wo liegen die Ursachen dieser Verschärfung der Risikolage? Erfährt der Lebensalltag wirklich die häufig in der Öffentlichkeit diskutierte „Amerikanisierung“? Gibt es tiefere Ursachen für den Verlust der Sicherheit und des Wohlbefindens innerhalb der Bevölkerung?
Die Risikozunahme tritt in engem Zusammenhang mit gesellschaftlichen Strukturumbrüchen, einer fortschreitenden Modernisierung des gesamten Alltagsgeschehens, auf. Die Polaritäten innerhalb der Wohlstandsgesellschaft divergieren in ein bisher unbekanntes Ausmaß. Die Verteilung des (materiellen) Reichtums vollzieht sich nach neuen Regeln. Der Umbau der Produktions- und Arbeitswelt fordert (menschliche) Opfer, parallel verläuft der Rückzug des Staates aus den sozialstaatlichen Aufgabenfeldern. Dabei werden traditionelle staatliche Handlungsfelder modernisiert, neue politische Regulationsformen, bis auf kommunale Ebene hin konzipiert. Diese neuen Verwaltungsstrategien befähigen beispielsweise die Kommunen zu flexiblem unternehmerischen, der Öffentlichkeit entzogenen, Handeln.
Nebenwirkung dieser ökonomischen und politischen Orientierung sind in der Bundesrepublik Deutschland Millionen Menschen; sie sind vom sozialen Abstieg bedroht.
Wachsende soziale Ungleichheit prägt die Lebensbereiche der Städte. Die Stadtstruktur, als eine Dimension der sozialen Realität, gestaltet sich nach den neuen inneren Konzepten. Räumliche Ausweitung und Inbesitznahme auf der einen, räumliche Einengung und Ausgrenzung auf der anderen Seite, sind die äußeren charakteristischen Merkmale der inneren Beschaffenheit des gesellschaftlichen Fundaments.
Diese Arbeit wird sich, wie im folgenden beschrieben, mit dem Thema auseinandersetzen: Wie müssen vor dem Hintergrund zunehmender Gewaltbereitschaft in den Städten kriminalpräventive Konzepte ausgestaltet sein?
Diese Arbeit befasst sich dazu im 1. Kapitel mit der Einordnung des Themas in den wissenschaftlichen Zusammenhang. Danach wird die Aufgabenstellung, Konzeption und Zielsetzung der Arbeit benannt. Außerdem wird das methodische Vorgehen dargelegt.
In Kapitel 2 wird die Design-Theorie von Oscar Newman […]

Details

Seiten
198
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
1995
ISBN (eBook)
9783832426590
ISBN (Buch)
9783838626598
Dateigröße
13.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v217887
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – unbekannt
Note
1,3
Schlagworte
stadt gewalt kriminalität wohnen prävention

Autor

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Titel: Gewalt in der Stadt