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Vereinbarkeit von Beruf und Familie - ein Wirtschaftsthema

Darstellung und Bewertung familienfreundlicher Personalpolitik als möglicher Beitrag zur Bewältigung des Dauerkonfliktes von Müttern zwischen Beruf und Kinderbetreuung unter Einbeziehung des Standpunktes von Unternehmen

Diplomarbeit 2008 141 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der empirischen Untersuchung
2.1 Präsentation der Ergebnisse
2.2 Statistische Daten der befragten Personen
2.3 Methodik
2.3.1 Vorüberlegungen
2.3.2 Zeitraum und Ort der Befragung
2.4 Verlauf der Untersuchung

3 Dauerkonflikt – Mütter zwischen Kinderbetreuung und Berufstätigkeit
3.1 Kinderbetreuung – eine Herausforderung
3.1.1 Zwischen Wunsch und Realität
3.1.2 Unterstützung bei der Betreuung
3.2 Berufstätigkeit von Müttern
3.2.1 Alleinverdiener-Modell verliert an Bedeutung
3.2.2 Berufliche Nachteile durch Elternzeit
3.2.3 Vorurteile gegenüber berufstätigen Müttern

4 Politik und Arbeitswelt – Neue Wege zu mehr Familienfreundlichkeit
4.1 Familienpolitik – Aktuelle Instrumente
4.1.1 Elterngeld
4.1.2 Ausbau der Kinderbetreuung
4.1.3 Förderprogramm: Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
4.2 Familienfreundliche Personalpolitik in Unternehmen
4.2.1 Begriffsbestimmung
4.2.2 Zielgruppe
4.2.3 Argumente für eine familienorientierte Personalpolitik
4.2.3.1 Familienkompetenzen anerkennen und nutzen
4.2.3.2 Potenziale von Frauen ausschöpfen
4.2.3.3 Einspareffekte

5 Betriebliche Handlungsfelder mit Praxisbeispielen
5.1 Flexible Arbeitsbedingungen
5.1.1 Reduzierung der Arbeitszeit
5.1.2 Flexibilisierung der Arbeitszeit
5.1.2.1 Gleitzeit
5.1.2.2 Arbeitszeitkonten
5.1.2.3 Sabbatical
5.1.3 Familienfreundlicher Arbeitsort
5.1.4 Zusammenfassung: Chancen für die Vereinbarung
5.1.4.1 Chancen: Teilzeitarbeit
5.1.4.2 Chancen: Flexible Arbeitszeit
5.1.4.3 Chancen: Telearbeit
5.2 Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs
5.2.1 Planungs- und Rückkehrgespräch
5.2.2 Kontakthaltemöglichkeiten
5.2.3 Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen
5.2.4 Erleichterter Wiedereinstieg in das Unternehmen
5.2.5 Zusammenfassung: Chancen für die Vereinbarung
5.3 Service für Familien
5.3.1 Unterstützung bei der Kinderbetreuung
5.3.1.1 Reguläre Betreuung
5.3.1.1.1 Betriebskindergarten
5.3.1.1.2 Bereitstellung von Belegplätzen
5.3.1.1.3 Unterstützung von Elterninitiativen
5.3.1.2 Im Notfall auf der sicheren Seite
5.3.1.3 Kinderbetreuungszuschuss
5.3.2 Beratungs- und Vermittlungsstelle
5.3.2.1 Unternehmensintern
5.3.2.2 Externe Dienstleistungsunternehmen
5.3.3 Zusammenfassung: Chancen für die Vereinbarung

6 Praxischeck: Familienfreundlicher Betrieb
6.1 Familienfreundliche Maßnahmen – Angebote
6.2 Persönliche Erfahrungen von Müttern
6.3 Zufriedenheitsfaktor von berufstätigen Müttern

7 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Anhang

Eidesstattliche Erklärung

Fragebogen

Werbung bzw. Stellenangebot

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Es ist erforderlich „[...] Familie und berufliche Karriere nicht länger als Entweder-Oder zu diskutieren. Wir brauchen Frauen in beiden Rollen: als qualifizierte Fach- und Führungskräfte und als engagierte Mutter."[1]

Dieses Zitat verweist auf eine brisante Thematik, die spätestens seit den Diskussionen über das Elterngeld oder den Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige verstärkt in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt ist.

Demnach haben auch heute noch besonders Frauen erhebliche Probleme damit, Familie und Karriere in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund müssen sich viele Mütter nach der Geburt eines Kindes leider noch immer fragen:

- Verpasse ich den beruflichen Anschluss, wenn ich zu Hause bleibe und mich um mein Kind kümmere?
- Bin ich eine gute Mutter, wenn ich weiterhin arbeite?
- Wer unterstützt mich bei der Kinderbetreuung?
- Wie passen Beruf und Familie zusammen?

In diesem Zusammenhang sind grundlegende Rahmenbedingungen entscheidend, ob Mütter mit kleinen Kindern eine funktionierende Vereinbarkeit von Beruf und Familie erreichen.

Neben dem eigenen Engagement zählen vor allem hierzu:

- praktikable und ausreichend verfügbare Kinderbetreuungsangebote
- flexible Arbeitsbedingungen im Kontext einer familienorientierten Unternehmenskultur des Arbeitgebers.

Der Ausgangspunkt meiner Arbeit ist daher der Dauerkonflikt zwischen Beruf und Kinderbetreuung – insbesondere von Müttern in Westdeutschland, deren Kinder maximal sechs Jahre alt sind.

Meine Arbeit gliedere ich wie folgt:

- Darstellung des Dauerkonfliktes zwischen Beruf und Kinderbetreuung von Müttern
- Erläuterung und Bewertung einer familienorientierten Personalpolitik als möglicher Lösungsansatz für die Bewältigung dieses Spannungsverhältnisses

Im Verlauf der Arbeit wird die Frage geklärt, wie die Bedürfnisse von berufstätigen Müttern mit den betriebswirtschaftlichen Interessen von Arbeitgebern in Einklang gebracht werden können. Dabei soll die Vereinbarkeitsproblematik aus beiden Blickwinkeln detailliert erläutert und bewertet werden.

Ziel dieser Arbeit ist es, den Dauerkonflikt von Müttern mit den damit einhergehenden Schwierigkeiten aufzuzeigen und gleichzeitig Lösungsansätze zu erörtern, auf welche Weise berufstätige Mütter von ihren Arbeitgebern bei einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Arbeitswelt unterstützt werden können. Bei dieser Gelegenheit soll vor allem auf die Notwendigkeit familienfreundlicher Maßnahmen – im beiderseitigen Interesse – hingewiesen werden. Abschließend wird geprüft, ob eine familienorientierte Personalpolitik dazu beitragen kann den noch bestehenden Vereinbarkeitskonflikt von Müttern zwischen Beruf und Kinderbetreuung zu entschärfen.

Um die realen Erfahrungen von berufstätigen Müttern im Rahmen dieser Ausarbeitung in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bündeln, habe ich eine empirische Untersuchung in Form eines Fragebogens durchgeführt.

Im Kapitel 2 lege ich dar, welche Ziele ich dabei verfolgt habe und wie ich bei der Erstellung, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse vorgegangen bin.

Den Dauerkonflikt von Müttern werde ich im Kapitel 3 veranschaulichen, wobei ich einerseits Widerstände im Berufsleben und andererseits Defizite im Bereich der öffentlichen Kinderbetreuung herausarbeite, da diese Faktoren nach wie vor eine funktionierende Vereinbarkeit für Mütter erschweren.

Im Kapitel 4 stelle ich einführend aktuelle familienpolitische Maßnahmen in Deutschland vor, die für meine Arbeit von Bedeutung sind. Eine Lösung des Konfliktes von Müttern kann allerdings nicht alleine durch die familienpolitischen Maßnahmen des Staates (z.B. Ausbau der Kinderbetreuung) erreicht werden. Daher sind vor allem Arbeitgeber gefordert, vereinbarkeitsfördernde Maßnahmen anzubieten, wie z.B. flexible Arbeitszeiten oder Unterstützung bei der Kinderbetreuung, wenn sie qualifizierten Müttern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen bzw. erleichtern wollen. Deshalb zeige ich im weiteren Verlauf dieses Kapitels auf, was unter dem Begriff der familienfreundlichen Personalpolitik zu verstehen ist. Abschließend lege ich dar, welche Gründe und betriebswirtschaftlichen Faktoren für die Einführung einer an den Bedürfnissen von Familien orientierten Personalpolitik sprechen.

Im Kapitel 5 führe ich aus, auf welche Weise Betriebe ihre Mitarbeiterinnen bei dem täglichen Spagat zwischen Beruf und Kinderbetreuung unterstützen können. Vor diesem Hintergrund werde ich mögliche Handlungsfelder einer familienorientierten Personalpolitik erläutern und sie anhand von Beispielen veranschaulichen, wie sie in einigen Betrieben der Wirtschaft bereits praktiziert werden. Abschließend werde ich die Chancen für eine bessere Vereinbarung der Interessen der Unternehmen mit den Bedürfnissen von berufstätigen Müttern aufzeigen.

Das Kapitel 6 „Praxischeck- Familienfreundlicher Betrieb" beinhaltet die Ergebnisse meiner Befragung bei berufstätigen Müttern bezüglich familienfreundlicher Maßnahmen in Unternehmen, welche ich sowohl darstelle als auch bewerte.

Im letzten Kapitel fasse ich die wichtigsten Aussagen meiner Arbeit mit persönlichen Schlussfolgerungen zusammen. Abschließen will ich sie mit einem (Aus-)Blick in die Zukunft bezüglich einer gelingenden Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Im Bereich der Forschung handelt es sich bezüglich der Fragestellung meiner Arbeit um ein noch sehr junges Gebiet, da es nach meiner Kenntnis erst seit ca. fünf Jahren in Deutschland eigene Studien bezüglich dieser Thematik gibt. Meist beschränken sich diese allerdings auf die Sichtweise von Unternehmen. Mit dieser Arbeit möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass diese Problematik auch aus dem Blickwinkel von berufstätigen Müttern gesehen wird.

2 Grundlagen der empirischen Untersuchung

Im Rahmen meiner empirischen Untersuchung, die ich in Form eines Fragebogens durchführte, befragte ich 152 berufstätige Mütter nach ihren Erfahrungen bezüglich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (siehe Anhang).

Die folgenden Teilgebiete bildeten den Schwerpunkt meiner Untersuchung:

- Kinderbetreuungssituation
- Umstände des beruflichen Wiedereinstiegs
- Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers

Mein beabsichtigtes Ziel dabei war, sowohl auftretende Schwierigkeiten bei der Organisation der Kinderbetreuung herauszuarbeiten als auch herauszufinden, inwieweit ein Handlungsbedarf bei der Familienfreundlichkeit von Arbeitgebern besteht. Ich versuchte auch zu ermitteln, welche familienfreundlichen Maßnahmen von Unternehmen angeboten werden und wie zufrieden Mütter mit diesen Angeboten sind.

Die Befragung habe ich in Form eines Fragebogens unter Müttern im Rhein-Neckar-Raum durchgeführt. Auf diese Weise konnte ich in einem sehr straffen Zeitrahmen eine relativ große Anzahl von Teilnehmerinnen über die realen Erfahrungen mit ihren Kleinkindern im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie befragen. Mit Hilfe von Interviews wäre dies bestimmt so nicht möglich gewesen.

2.1 Präsentation der Ergebnisse

Die Ergebnisse der Befragung bezüglich der

- Kinderbetreuungssituation
- Umstände des beruflichen Wiedereinstiegs

werden in den jeweiligen Kapiteln des Hauptteils der Arbeit erörtert und in Kontext mit den Ergebnissen der Literatur-Recherche gesetzt.

Die Ergebnisse meiner Fragen bezüglich der

- Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers

werde ich in einem gesonderten Abschnitt mit dem Titel „Praxischeck – Familienfreundlicher Betrieb“ darlegen, da diese mit ihren Schlussfolgerungen etwas umfangreicher ausgefallen sind.

2.2 Statistische Daten der befragten Personen

Die vorliegende Befragung konzentriert sich auf die Personengruppe von berufstätigen Müttern mit Kindern bis zu sechs Jahren im Rhein-Neckar-Kreis. Die realen Erfahrungen von berufstätigen Müttern im Hinblick auf ihre Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellen darin den wichtigsten Aspekt dar.

Zunächst wurden von mir die statistischen Daten der Mütter erhoben, um einen Überblick über die Lebensumstände der befragten Personen zu erhalten.

Demnach waren die befragten Mütter überwiegend verheiratet und zwischen 31 und 40 Jahre alt (siehe Tabelle 2)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Familiäre Situation der Teilnehmerinnen, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Alter der Teilnehmerinnen, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

Ungefähr die Hälfte der befragten Mütter haben, wie aus Abbildung 1 zu ersehen ist, zwei Kinder, mehr als 40 % der Frauen lediglich ein Kind. Drei Kinder oder mehr je Haushalt sind eher selten. Daraus ergibt sich pro Frau eine durchschnittliche Kinderzahl von 1,67 Kindern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Anzahl der Kinder, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

Im weiteren Verlauf sollte das Alter der Kinder angegeben werden, wobei nur die Kinder bis zu sechs Jahren für meine Ausarbeitung relevant waren.

Die meisten Kinder sind zwischen drei und vier Jahre alt (siehe Abb. 2). Insgesamt ergibt sich ein durchschnittliches Alter von 2,85 Jahren der noch nicht schulpflichtigen Kinder der befragten Frauen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Alter der Kinder bis 6 Jahre, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

2.3 Methodik

Die empirische Untersuchung wurde, wie bereits erwähnt, mit Hilfe eines Fragebogens durchgeführt. Hierbei stellte ich überwiegend geschlossene Fragen mit verschiedenen vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Mehrfach-Ankreuzungen waren ebenfalls möglich. Dieses Verfahren wird heute bei vielen Untersuchungen bzw. Umfragen angewendet. Es stellt für die Befragten eine schnelle und einfache Art einer Antwortmöglichkeit dar und für den Fragensteller eine schnelle, einfache und effiziente Alternative der Auswertung. Nur die letzte Frage wurde wie folgt in offener Art gestellt: Welche positiven bzw. negativen Erfahrungen haben sie in Bezug auf Ihre „Vereinbarkeit“ gemacht? Damit wollte ich einen präziseren und persönlicheren Einblick in die Erfolge so wie Sorgen und Nöte der befragten Mütter erhalten.

2.3.1 Vorüberlegungen

Während meiner Recherche-Arbeiten habe ich mich gefragt, an welchen Orten ich eine große Anzahl von Müttern antreffe, die ich bezüglich meiner Themenstellung befragen kann. Hilfe erhielt ich dabei von meiner Dozentin Bianca Kleine-Wilde, die mir einen Kontakt zu Frau Eisensteck herstellte, Familienpädagogin und engagiert im Verein „Eltern in Bewegung e. V.“ in Ludwigshafen. Sie ist als Eltern-Kind Kursleiterin tätig und führt sehr viele Seminare mit Müttern und deren Kindern durch. Um ein noch effizienteres Ergebnis meiner Studie zu erhalten, besuchte ich zusätzlich zwei Kindergärten im Rhein-Neckar-Kreis.

2.3.2 Zeitraum und Ort der Befragung

Die Befragung wurde vom 26.11.2007 bis 14.12.2007 durchgeführt. In diesem Zeitraum habe ich sowohl Frau Eisensteck als auch den Leiterinnen der Kindergärten die Fragebögen überreicht. Diese haben anschließend die Bögen zusammen mit ihren Kolleginnen bzw. Mitarbeiterinnen gezielt an berufstätige Mütter verteilt.

An folgenden Orten bzw. Einrichtungen wurde der Fragebogen verteilt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Ort und Umfang der Befragung, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

2.4 Verlauf der Untersuchung

Bei Erstellung, Verteilung und Auswertung der Fragebögen ging ich folgendermaßen vor:

- Erstellung des Fragebogens mit 18 geschlossenen und einer offenen Frage
- Anfrage bei Seminarleiterin bzw. Kindergartenleiterinnen
- Fragebogen an o. g. Kontaktpersonen verteilt, mit der Bitte diesen an berufstätige Mütter weiterzuleiten. Im Vorfeld wurde bereits abgeklärt, wie viele Fragebogen ungefähr für jede einzelne Einrichtung benötigt werden.
- Dem Fragebogen war ein Anschreiben beigefügt, in dem sowohl die Themenstellung erläutert als auch darauf hingewiesen wurde, dass die Teilnahme an der Befragung freiwillig und anonym ist.
- Nach ca. drei Wochen wurden die ausgefüllten Fragebögen in den Einrichtungen wieder abgeholt.
- Auswertung der Ergebnisse in manueller bzw. computerunterstützter Form (MS Excel)
- Darstellung der Ergebnisse in verschiedenen Bereichen des Hauptteils dieser Arbeit

3 Dauerkonflikt – Mütter zwischen Kinderbetreuung und Berufstätigkeit

Erfahrung aus der Praxis

„’Die Herausforderung ist, alles unter einen Hut zu bekommen. Wie kann man einerseits qualifiziert arbeiten und andererseits auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen?

Abteilungsleiterin (3. Führungsebene, Großunternehmen),

41 Jahre, zwei Kinder (7 und 4 Jahre)“[2]

Die Abteilungsleiterin spricht aus, was zum Problem für viele Frauen nach der Geburt eines Kindes wird: Kinderbetreuung und Beruf miteinander in Einklang zu bringen. Nicht selten geraten sie dabei in einen Dauerkonflikt, in welchem sie sich meiner Auffassung nach folgende Fragen stellen müssen:

- Ist ein Nebeneinander von Beruf und Kinderbetreuung möglich?
- Wer unterstützt mich bei meiner Betreuungsaufgabe?
- Muss ich meine Berufstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung einschränken oder aufgeben?
- Werde ich nach der Mutterschutzfrist/Elternzeit wieder an meinen Arbeitsplatz zurückkehren (können)?

Ob es Müttern dann tatsächlich gelingt, ihre Betreuungsaufgabe mit einer bezahlten Erwerbsarbeit zu verbinden, hängt von verschiedenen Gegebenheiten ab.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Der Balanceakt zwischen Beruf und Kinderbetreuung, Quelle: connect Telezentrum Neustadt GmbH & Co. KG (Hrsg.) (o. J.): Der Vereinbarkeitslotse, online verfügbar unter: http://www.vereinbarkeitslotse.de/, Zugriff am: 18.04.2008, 22:00 Uhr

Ich stelle im Rahmen dieses Kapitels dar, wie schwierig der Balanceakt besonders für Mütter zwischen Beruf und Familie ist. Hierbei will ich vor allem aufzeigen, mit welchen Schwierigkeiten berufstätige Mütter im Bereich der Kinderbetreuung und im Berufsleben konfrontiert werden.

3.1 Kinderbetreuung – eine Herausforderung

„Viele Eltern wollen und müssen heutzutage Kindererziehung und Berufsleben in Einklang bringen und sind dabei auf außerfamiliäre Angebote angewiesen.“[3]

Das Rollenmodell der Mutter hat sich laut Geissler und Kreyenfeld in den letzten Jahren zwar gewandelt, allerdings wird die Hauptverantwortung für Betreuung und Erziehung der Kleinsten noch immer als „Aufgabe der Mutter betrachtet“.[4]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Zuständig für die Kinderbetreuung, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

Diese vorherrschende Meinung wurde auch durch meine Befragung (siehe Abb. 4) bestätigt, in der 83 % der Mütter angaben, dass sie selbst vorwiegend für die Betreuung und Erziehung der Kinder zuständig sind. Immerhin 17 % dieser Frauen führten aus, dass sie mit dem Partner gleichberechtigt die Erziehungsfrage wahrnehmen.

Daher ist es besonders für berufstätige Mütter wichtig, dass diese – wie in obigem Einführungszitat beschrieben – bei der verantwortungsvollen Aufgabe der Kinderbetreuung unterstützt werden, um so den täglichen Flexibilisierungszwang zwischen Beruf und Kinderbetreuung bewältigen zu können.

Folgende Personen oder Institutionen können Müttern hierbei helfend zur Seite stehen:

- privates Betreuungsnetzwerk (informell)
- öffentliche Kinderbetreuungseinrichtungen (formell)
- aktive Maßnahmen des Arbeitgebers (siehe Kapitel 5.3)

Aufgrund der steigenden Erwerbstätigkeit von Frauen spielt daher bei der Frage der Kinderbetreuung insbesondere die Nutzung institutioneller Einrichtungen eine große Rolle. In der Studie "Erwerbstätige Mütter im Spannungsfeld zwischen Sozialpolitik und sozialer Praxis“ wurde in diesem Zusammenhang folgendes festgestellt: Je größer die Auswahl der vorhandenen Helfer ist, desto besser können berufstätige Mütter unbezahlte Familienarbeit mit bezahlter Erwerbsarbeit verbinden.[5]

Demzufolge nimmt das Kinderbetreuungsangebot – entsprechend verschiedener Studien – eine „Schlüsselstellung“[6] bei der Balance von Arbeitswelt und Familie von berufstätigen Müttern ein.

Im weiteren Verlauf werde ich deshalb darlegen, inwieweit die Betreuungswünsche von Eltern, insbesondere mit Kindern unter drei Jahren, mit dem tatsächlichen Angebot von institutionellen Einrichtungen übereinstimmen. Vor allem zeige ich in diesem Zusammenhang Defizite im Bereich der öffentlichen Kinderbetreuungsinfrastruktur auf, die eine funktionierende Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch zum heutigen Zeitpunkt noch erschweren.

3.1.1 Zwischen Wunsch und Realität

Bis zum Beginn der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden die Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren hauptsächlich von sozial schwachen Familien in Anspruch genommen.

Der gesellschaftliche und politische Kontext hat sich allerdings in den letzten Jahren gewandelt, so dass die Akzeptanz hinsichtlich einer frühzeitigen außerfamiliären Betreuung gestiegen ist. Daher sind nun Eltern schon zu einem früheren Zeitpunkt bereit, ihre Kinder in institutionellen Einrichtungen betreuen zu lassen. [7]

Allgemein betrachtet wurde bereits in vielen Studien festgestellt, dass eine umfassende und zuverlässige Kinderbetreuung eine unverzichtbare Voraussetzung für die Berufstätigkeit von Müttern ist.[8]

Folglich sind zwei Drittel der Mütter mit Kindern unter sechs Jahren, die keine Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind haben, nicht berufstätig.[9]

In diesem Zusammenhang wollte ich in meiner Umfrage von berufstätigen Müttern wissen, ab welchem Alter ihres Kindes sie sich grundsätzlich vorstellen können, ihr Kind außerfamiliär (Krippe, Kindergarten oder Tagesmutter) betreuen zu lassen, (siehe Abb. 5)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Bereitschaft zur außerfamiliären Betreuung, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

Die Ergebnisse dieser Frage zeigen, dass die meisten Frauen geneigt sind, ihre Kinder zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr in einer öffentlichen Einrichtung oder von einer Tagesmutter betreuen zu lassen. Vergleichsweise wenige Frauen (17) wollen bei diesem Angebot bis zum dritten Lebensjahr abwarten. Immerhin neun Frauen wären bereit, ihr Kind schon zwischen dem dritten und sechsten Monat in die Obhut eines Dritten zu geben. Daraus schließe ich, dass sich auch bei den von mir befragten Frauen der Trend zur frühzeitigen außerfamiliären Betreuung bereits durchgesetzt hat.

Allerdings ist es nicht selbstverständlich, dass alle Mütter, die sich eine außerfamiliäre Betreuung für ihr Kind wünschen, auch einen solchen und dazu noch raren Platz erhalten. Besonders in Westdeutschland gibt es hier noch erhebliche Defizite im Bereich des öffentlichen Kinderbetreuungsangebotes, wodurch eine funktionierende Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter maßgeblich erschwert wird. Demnach geben 84 % der westdeutschen nichterwerbstätigen Mütter an, dass sie gerne arbeiten würden und für 54 % von ihnen sind fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten schuld daran, dass sie diesen Wunsch nicht umsetzen können.[10]

Vor allem das Platzangebot für unter dreijährige Kinder ist in öffentlichen Einrichtungen im Westen nur ungenügend ausgebaut. Hier haben nur 7,7 % der Kinder dieser Altersgruppe Zugang zu einem institutionellen Betreuungsplatz, wo hingegen in Ostdeutschland bereits 38 % der gleichaltrigen Kinder diese Möglichkeit haben.[11]

Dadurch gestaltet sich nach Beckmann das Zusammenspiel von Berufstätigkeit und Kinderbetreuung besonders für westdeutsche Mütter mit unter dreijährigen Kindern sehr schwierig. [12]

Vor diesem Hintergrund wünschen sich 80 % der von mir befragten Mütter, dass das Angebot an Krippenplätzen unbedingt weiter ausgebaut werden sollte, um hier bessere Rahmenbedingungen für Mütter mit Kindern in dieser Altersklasse zu schaffen (siehe Abb. 6).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Zustimmung/ Ablehnung zum Krippenausbau, Quelle: eigene Umfrage und Darstellung

Das fehlende Angebot an Krippenplätzen stellt aber nicht das alleinige Hemmnis im Bereich der Kinderbetreuung dar. In meiner Umfrage gaben 55 % der befragten Frauen an, dass sie Schwierigkeiten bei der Organisation der Kinderbetreuung haben.[13] Für 25 % der Frauen war es problematisch, dass sie keine Unterstützung bei der Kinderbetreuung durch Verwandte bzw. Partner erhalten. Am häufigsten (70 %) wurde hier jedoch genannt, dass die Öffnungszeiten von Kindergärten zu unflexibel für berufstätige Mütter sind.

Die folgenden Ergebnisse einer DIHK-Kitabefragung zeigen die Ursachen dieses Problems auf:[14]

- Jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland arbeitet ständig oder regelmäßig samstags, allerdings muss die Kinderbetreuung hier meist privat organisiert werden, da nur ein Prozent der Kindergärten an diesem Tag geöffnet haben.
- 60 % der Kindergärten haben nicht durchgehend geöffnet, wo hingegen 88 % der Betriebskindergärten sich an den Bedürfnissen von berufstätigen Eltern orientieren.
- Nur 5 % der Kindergärten haben nach 18:00 Uhr geöffnet. Hierdurch wird die Frage der Kinderbetreuung besonders für Mütter, die abends arbeiten müssen, erschwert (z. B. im Einzelhandel, in Pflegeheimen, in Krankenhäusern).
- Schließzeiten über Mittag erschweren besonders eine gelingende Vereinbarkeit. Dadurch können viele Mütter nur in den Morgenstunden einer Berufstätigkeit nachgehen.
- 60 % der Kindergärten haben in den Ferien ganz oder teilweise geschlossen, daher müssen sich viele Eltern für diese Zeit eine private Alternativlösung für die Kinderbetreuung einfallen lassen.

Eine von mir befragte berufstätige Mutter skizziert das Problem der unflexiblen Öffnungszeiten folgendermaßen:

Erfahrung aus der Praxis

„Ich bin unter ständigem Zeitdruck, längere Öffnungszeiten des Kindergartens würden mir sehr helfen.“[15]

In einer in ganz Deutschland durchgeführten Umfrage wünschen sich 80 % der befragten Eltern sowohl erweiterte Öffnungszeiten bzw. einen Ganztagesplatz für ihr Kind, als auch eine durchgehende Betreuung während der Ferien.[16]

In diesem Zusammenhang wäre es sehr fatal, wenn Mütter ganz oder teilweise aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen, weil sie auf Grund dieser Defizite eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht erreichen können.[17] Deshalb sollten wir in Deutschland unser Kinderbetreuungsangebot flexibler gestalten und an den Bedürfnissen von berufstätigen Eltern ausrichten. Dies wäre der richtige Schritt zu einer besseren Vereinbarkeit.[18]

3.1.2 Unterstützung bei der Betreuung

Die beschriebenen Betreuungslücken und Defizite beim Angebot von öffentlichen Betreuungseinrichtungen erschweren für viele Mütter eine frühzeitige Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Daher sind unbezahlte Unterstützungsleistungen durch Verwandte und Bekannte für Mütter eine sehr große Hilfe bei dem täglichen Spagat zwischen Kinderbetreuung und Berufstätigkeit.[19]

Vor diesem Hintergrund interessierte ich mich dafür, welche Personen oder Institutionen Mütter bei der Kinderbetreuung am häufigsten unterstützen. Aufgrund dieser Überlegung habe ich berufstätige Mütter nach ihren persönlichen Helfern bei der Kinderbetreuung während der Dauer ihrer berufsbedingten Abwesenheit befragt. Wie in Abb. 7 deutlich wird, stehen hierbei an erster Stelle z.B. die Kindergärten oder die Krippenplätze. Jedoch gibt es in diesen Einrichtungen nach wie vor die größten Probleme bei der Organisation der Kinderbetreuung, wie z.B. wegen unflexibler Öffnungszeiten (siehe Ausführungen in Kapitel 3.1.1). Unmittelbar dahinter werden die Großeltern bzw. Verwandte mit 34 Stimmen genannt. Ich schließe daraus, dass auch in unserer heutigen Zeit die Hilfe durch die Angehörigen der Familie von großer Bedeutung ist. Dies wurde durch eine von mir befragte Mutter folgendermaßen bestätigt:

Erfahrung aus der Praxis

“Als mein Kind 1,5 Jahre alt war, konnte ich es durch die Großeltern betreuen lassen. Dadurch konnte ich halbtags wieder arbeiten gehen.“[20]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Unterstützung bei der Kinderbetreuung, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

Väter wurden bei meiner Umfrage erst an dritter Stelle genannt. Dies liegt wohl daran, dass diese in der Regel in vollem Umfang erwerbstätig sind und daher nur in den Abendstunden oder am Wochenende die Kinderbetreuung übernehmen können. Die wenigsten von mir befragten Frauen nehmen die Hilfe einer Tagesmutter in Anspruch. Als sonstige Helfer wurden u.a. folgende Personen genannt: „Freundinnen/ Freunde; Mamas von Freunden der Kinder; Nachbarn; Babysitter, Au pair“.

Durch diese Vielzahl von Helfern entsteht ein umfangreicher „Betreuungsmix“[21] aus bezahlten oder unbezahlten Personen. Eine bezahlte Hilfe (Tagesmutter, Babysitter) leisten sich laut einer Studie des BMFSFJ eher einkommensstarke Familien. Dies trifft immerhin auf ca. 12 % aller Familien in Deutschland mit Kindern unter sechs Jahren zu.[22]

3.2 Berufstätigkeit von Müttern

Die eigene Berufstätigkeit[23] ist heutzutage auch für Mütter mit kleinen Kindern ein wichtiger Lebensbestandteil geworden. Allerdings ist besonders diese Personengruppe noch immer mit erheblichen Hemmnissen in Bezug auf eine gelingende Vereinbarkeit von Beruf und Familie konfrontiert. Um dies zu veranschaulichen, werde ich im Rahmen dieses Abschnittes einige Eckpunkte zur Berufstätigkeit von Müttern und den damit einhergehenden Schwierigkeiten erläutern.

3.2.1 Alleinverdiener-Modell verliert an Bedeutung

Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte ist die Erwerbstätigkeit von Frauen um ca. 20 Prozent angestiegen.[24] Hierdurch hat sich jedoch das Problem der Balance von Beruf und Familie verschärft. Traditionell wurde die Vereinbarkeit in der Vergangenheit dadurch „gelöst“, dass ein Elternteil – meist die Mutter – die Erwerbstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung aufgab und der Mann als Alleinverdiener den Lebensunterhalt der Familie sicherte.[25]

Doch diese „Pseudo-Vereinbarkeit“[26] ist für viele heute keine Alternative mehr. Daher verliert das in Deutschland lange gelebte Alleinverdiener-Modell immer mehr an Bedeutung. Hierbei war ein Partner – meist der Vater – alleine für die Bestreitung des Lebensunterhaltes zuständig, während gewöhnlich die Mutter ihre Berufstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung aufgab.[27]

Wie in nachfolgender Abbildung ersichtlich, wird von 90 % der von mir befragten Frauen die Alleinverdiener-Ehe abgelehnt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Zustimmung zur Alleinverdiener-Ehe, Quelle: eigene Umfrage und Darstellung

Eine Ursache für dieses Ergebnis liegt darin begründet, dass Frauen heutzutage Familie und Karriere miteinander vereinbaren wollen. Allerdings wird hier unter Karriere nicht unbedingt der steile Aufstieg auf der so genannten Karriereleiter, sondern eher eine fachliche Weiterentwicklungsmöglichkeit verstanden.[28]

Vor diesem Hintergrund spielt ebenfalls eine Rolle, dass laut Aussage des Trend- und Zukunftsforschers Matthias Horx Frauen noch nie so gut qualifiziert waren wie heute: Wer einen Hochschulabschluss bzw. eine andere qualifizierte Ausbildung hat, würde sich seiner Meinung nach nicht mehr mit „der Hausfrauenrolle zufrieden“ geben. [29]

Auch in einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Emnid gaben die meisten Frauen (85 %) an, dass sie Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen. Nur ein unbedeutender Anteil von 5 % der befragten Frauen gab an, sich ausschließlich auf die Rolle als Hausfrau und Mutter konzentrieren zu wollen.[30]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9: Gründe für die Berufstätigkeit von Müttern, Quelle: eigene Befragung und Darstellung

Das Umdenken der Frauen bestätigt auch meine eigene Umfrage (siehe Abb. 9), in der die meisten Mütter angaben, dass ihnen eine eigene berufliche Tätigkeit sehr wichtig sei. Als Hauptgrund ihrer Berufstätigkeit führten sie an, dass diese ihnen Spaß macht und ihnen die sozialen Kontakte zu Kollegen und Kunden wichtig seien. Von weiterer Bedeutung war auch, dass sie „am Ball bleiben“ können, um dadurch einerseits den beruflichen Anschluss nicht zu verlieren und andererseits ihre Unabhängigkeit zu bewahren. Einige Frauen wollten durch ihre aktuelle Berufstätigkeit zukünftige berufliche Nachteile vermeiden. Bei dieser Fragestellung spielten finanzielle Aspekte am wenigsten eine Rolle.

Allerdings hat sich trotz zunehmender Erwerbstätigkeit von Frauen die Arbeitsteilung in der Familie nicht verändert. Infolgedessen sind noch immer hauptsächlich Mütter für die Hausarbeit und die Betreuung der Kinder zuständig, unabhängig von der zeitlichen Dauer ihrer Berufstätigkeit (siehe Kapitel 3.1).[31]

Um den umfangreichen familiären Verpflichtungen und auch den beruflichen Anforderungen gerecht werden zu können, sind daher berufstätige Mütter mit kleinen Kindern überwiegend (ca. 70 %) in Teilzeit beschäftigt.[32] (Definition der Teilzeitarbeit siehe Kapitel 5.1.1) Nach Ludwig und Schlevogt ist dies „[…] ein sichtbarer Ausdruck des oftmals komplizierten Balancierens zwischen Familie und Beruf.“[33]

Demnach wird das traditionelle Erwerbsmuster in der Familie zunehmend durch eine „Vollzeit-Teilzeit-Variante“[34] ersetzt, in dem ein Elternteil in Teilzeit und der andere in vollem Stundenumfang erwerbstätig ist. Auch in meiner Umfrage gaben 70 % der befragten Frauen an, dass sie nach ihrer beruflichen Unterbrechung mit reduzierter Stundenzahl ihre Arbeit wieder aufgenommen haben.[35] Daher ist festzustellen, dass die Möglichkeit der Teilzeitarbeit für viele Mütter mit kleinen Kindern eine gute Chance darstellt, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. (siehe Kapitel 5.1.1)

Nach wie vor besteht eine recht hohe Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität: So können nicht alle Frauen mit kleinen Kindern neben ihren familiären Verpflichtungen gleichzeitig eine Berufstätigkeit ausüben.

Dies bestätigten auch Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung aus dem Jahr 2002. Darin wünschten sich 86 % aller Eltern mit Kindern unter drei Jahren, dass beide Elternteile erwerbstätig sein können. Allerdings können sich diesen Wunsch nur 23 % der Mütter erfüllen.[36] Dies empfinden viele der Betroffenen als sehr unbefriedigend.[37]

3.2.2 Berufliche Nachteile durch Elternzeit

„In keinem anderen Land ist der Ausstieg von Müttern aus dem Arbeitsmarkt nach der Geburt eines Kindes derart weitreichend und nachhaltig wie in Deutschland.“[38]

Da in den meisten Familien noch immer die Väter der besser verdienende Elternteil sind, unterbrechen nach der Geburt eines Kindes üblicherweise die Mütter für eine bestimmte Zeitdauer ihre Berufstätigkeit, um sich völlig der Kinderbetreuung zu widmen.[39]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10: Inanspruchnahme der Elternzeit, Quelle: BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart , Seite 8

Wie aus Abb. 10 ersichtlich wird, haben im Jahr 2004 sechs von zehn Müttern Elternzeit in Anspruch genommen und waren während dieser Zeit nicht erwerbstätig.

Gleichzeitig haben auch viele Mütter Bedenken, dass sich diese „Auszeit“ negativ auf ihren weiteren beruflichen Werdegang auswirkt: Laut Angaben des BMFSFJ sind 31 % der deutschen Mütter der Meinung, dass ein Kind mit dem Verzicht auf eine Karriere gleichzusetzen sei. Außerdem glauben 60 % von ihnen , dass mit der Inanspruchnahme der Elternzeit immer auch berufliche Nachteile verbunden sind . [40]

Als mögliche berufliche Nachteile durch die Inanspruchnahme von Elternzeit können hier vor allem genannt werden:[41]

- Laut dem Mikrozensus 2004 verdienen westdeutsche Mütter weniger als Frauen ohne Kinder.
- Bei den unter 30jährigen sind noch gleich viele Frauen und Männer in Führungspositionen vertreten. Danach – bedingt durch die Familienphase – werden deutliche Unterschiede zwischen Männern, kinderlosen Frauen und Müttern sichtbar. Demzufolge sind nach der Elternzeit deutlich weniger Mütter in Führungspositionen vertreten.
- Laut FaFo FamilienForschung BW 2004 muss sich jede zweite Frau nach der familienbedingten Erwerbsunterbrechung mit einer weniger interessanten Stelle zufrieden geben.
- Von vielen Betriebs- und Personalräten wird eine berufliche Unterbrechung aus familiären Gründen als „massiver Karriereknick“ bzw. als „Karrierebremse“ eingeschätzt.[42]

Erwerbsunterbrechungen bringen in vielen Fällen zusätzliche negative Folgen für den weiteren Berufsverlauf deutscher Mütter mit sich, welche umso deutlicher werden, je länger die Erwerbstätigkeit unterbrochen ist. Diese werden sogar laut Ziefle „im Laufe der Erwerbsbiographie“ meist nicht mehr aufgeholt.[43] Vor allem können sich diese Nachteile in Form von dauerhaften Einkommenseinbußen bemerkbar machen. Nach Aussage des BMFSFJ könnten hier für jedes Jahr der Unterbrechung mit ca. 3 % gerechnet werden.[44]

[...]


[1] Lukoschat, Helga/ Walther, Kathrin (2006): Karrierek(n)ick Kinder. Mütter in Führungspositionen - ein Gewinn für Unternehmen. Bertelsmann-Stiftung. Verlag Berteismann Stiftung. Gütersloh, Seite 14

[2] Lukoschat, Helga/ Walther, Kathrin (2006): Karrierek(n)ick Kinder. Mütter in Führungspositionen - ein Gewinn für Unternehmen. Bertelsmann-Stiftung. Verlag Bertelsmann Stiftung. Gütersloh, Seite 47

[3] Janke, Dirk (2004): Betrieblich geförderte Kinderbetreuung, in: Badura, Bernhard/ Schellschmidt, Henner/ Christian Vetter (Hrsg.), Fehlzeiten Report 2003. Wettbewerbsfaktor Work-Life-Balance. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft, Springer Verlag, Berlin/ Heidelberg/ New York [u.a.], Seite 121

[4] Santen, van Eric (2006): Tagespflege. Wer wünscht sie, wer nutzt sie und wie wird sie genutzt?, in: Bien, Walter/ Rauschenbach, Thomas/ Riedel, Birgit (Hrsg.): Wer betreut Deutschlands Kinder? DJI-Kinderbetreuungsstudie. 1. Aufl. Weinheim: Beltz, Seite 144

[5] vgl. Ludwig, Isolde/ Schlevogt, Vanessa (2002): Bessere Zeiten für erwerbstätige Mütter? Eine neue Balance zwischen Arbeit und Privatleben als Zukunftsmodell für Frauen und Männer, online verfügbar unter: http://www.ifs.uni-frankfurt.de/forschung/erwerbstaetige_muetter/besserezeiten.htm, Zugriff am: 21.01.2008, 20:30 Uhr

[6] BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 23

[7] Vgl. Riedel, Birgit (2006): Neue Nutzer, heterogene Bedürfnisse? Inanspruchnahme von Tageseinrichtungen bei Kindern unter drei Jahren, in: Bien, Walter/ Rauschenbach, Thomas/ Riedel, Birgit (Hrsg.): Wer betreut Deutschlands Kinder? DJI-Kinderbetreuungsstudie. 1. Aufl. Weinheim: Beltz, Seite 44 - 45

[8] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2004): Familienfreundliche Maßnahmen im Handwerk. Potenziale. Kosten-Nutzen-Relationen. Best Practices, Berlin, Seite 25

[9] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2005):Mütter und Beruf. Realitäten und Perspektiven. Monitor Familienforschung. Ausgabe Nr. 4, Berlin, Seite 6

[10] Vgl. Riedel, Birgit (2006): Neue Nutzer, heterogene Bedürfnisse? Inanspruchnahme von Tageseinrichtungen bei Kindern unter drei Jahren, in: Bien, Walter/ Rauschenbach, Thomas/ Riedel, Birgit (Hrsg.): Wer betreut Deutschlands Kinder? DJI-Kinderbetreuungsstudie. 1. Aufl. Weinheim: Beltz, Seite 53

[11] Vgl. Riedel, Birgit (2006): Neue Nutzer, heterogene Bedürfnisse? Inanspruchnahme von Tageseinrichtungen bei Kindern unter drei Jahren, in: Bien, Walter/ Rauschenbach, Thomas/ Riedel, Birgit (Hrsg.): Wer betreut Deutschlands Kinder? DJI-Kinderbetreuungsstudie. 1. Aufl. Weinheim: Beltz, Seite 46

[12] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2005):Mütter und Beruf. Realitäten und Perspektiven. Monitor Familienforschung. Ausgabe Nr. 4, Berlin, Seite 4-5

[13] eigene Befragung

[14] Vgl. DIHK (Hrsg.) (2005): Zukunftsfaktor Kinderbetreuung. Mehr Freiraum für Beruf und Familie. Ergebnisse einer DIHK-Kitabefragung, online verfügbar unter: http://www.gender-mainstreaming.net/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/kita-check,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf, Zugriff am: 18.12.2007, 18:44 Uhr, Seite 4 - 6

[15] Eigene Befragung

[16] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 12

[17] Vgl. DIHK (Hrsg.) (2005): Zukunftsfaktor Kinderbetreuung. Mehr Freiraum für Beruf und Familie. Ergebnisse einer DIHK-Kitabefragung, online verfügbar unter: http://www.gender-mainstreaming.net/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/kita-check,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf, Zugriff am: 18.12.2007, 18:44 Uhr, Seite 13

[18] Vgl. DIHK (Hrsg.) (2005): Zukunftsfaktor Kinderbetreuung. Mehr Freiraum für Beruf und Familie. Ergebnisse einer DIHK-Kitabefragung, online verfügbar unter: http://www.gender-mainstreaming.net/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/kita-check,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf, Zugriff am: 18.12.2007, 18:44 Uhr, Seite 9

[19] Vgl. Ludwig, Isolde/ Schlevogt, Vanessa (2002): Bessere Zeiten für erwerbstätige Mütter? Eine neue Balance zwischen Arbeit und Privatleben als Zukunftsmodell für Frauen und Männer, online verfügbar unter: http://www.ifs.uni-frankfurt.de/forschung/erwerbstaetige_muetter/besserezeiten.htm, Zugriff am: 21.01.2008, 20:30 Uhr

[20] Eigene Befragung

[21] BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 12

[22] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 12

[23] Zu den Berufstätigen zählen alle Mütter, die - entweder aushilfsweise oder fest angestellt - mindestens eine Stunde (in einem gewissen Betrachtungszeitraum) gegen Arbeitslohn gearbeitet haben.

Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2006): Leben und arbeiten in Deutschland. Sonderheft 2: Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ergebnisse des Mikrozensus 2005, Wiesbaden, Seite 31

[24] BMFSFJ (Hrsg.) (2005):Mütter und Beruf. Realitäten und Perspektiven. Monitor Familienforschung. Ausgabe Nr. 4, Berlin, Seite 4

[25] Stadt Heidelberg, Amt für Chancengleichheit (2007): Vereinbarkeitsstudie der Metropolregion Rhein Neckar 2007. Ergebnisse einer repräsentativen Unternehmensbefragung, online verfügbar unter: http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/papers/vereinbarkeitsstudie07.pdf, Zugriff am: 01.11.2007, 9:23 Uhr, Seite 6

[26] Kurz-Scherf, Ingrid/ Lepperhoff, Julia/ Rudolph, Clarissa (2003): Geschlechterperspektiven auf dem Wandel von Arbeit. In: WSI- Mitteilungen 10/2003, 56. Jg., Seite 586

[27] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 6

[28] Vgl. Weiss, Wilfried (2003): „Diversity und Cultural Awareness“. Deutsche Lufthansa AG, In: Ulrike Detmers (Hrsg.), Geschäftserfolg durch Geschlechterdemokratie, LIT Verlag, Münster/ Hamburg [u.a.], Seite 102

[29] Vgl. Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg (Hrsg.) (o.J.): "Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Frauen.", online verfügbar unter: http://www.frauen-aktiv.de/aktiv/24/seite7.php, Zugriff am 18.04.2008, 20:14 Uhr

[30] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 6

[31] Vgl . Ludwig, Isolde/ Schlevogt, Vanessa (2002): Bessere Zeiten für erwerbstätige Mütter? Eine neue Balance zwischen Arbeit und Privatleben als Zukunftsmodell für Frauen und Männer, online verfügbar unter: http://www.ifs.uni-frankfurt.de/forschung/erwerbstaetige_muetter/besserezeiten.htm, Zugriff am: 21.01.2008, 20:30 Uhr

[32] Vgl. Janke, Dirk (2004): Betrieblich geförderte Kinderbetreuung, in: Badura, Bernhard/ Schellschmidt, Henner/ Christian Vetter (Hrsg.), Fehlzeiten Report 2003. Wettbewerbsfaktor Work-Life-Balance. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft, Springer Verlag, Berlin/ Heidelberg/ New York [u.a.], Seite 10

[33] Ludwig, Isolde/ Schlevogt, Vanessa (2002): Bessere Zeiten für erwerbstätige Mütter? Eine neue Balance zwischen Arbeit und Privatleben als Zukunftsmodell für Frauen und Männer, online verfügbar unter: http://www.ifs.uni-frankfurt.de/forschung/erwerbstaetige_muetter/besserezeiten.htm, Zugriff am: 21.01.2008, 20:30 Uhr

[34] Caspar, Sigried/ Kirchmann, Andrea/ Seibold, Bettina/ et al. (Hrsg.) (2005): Kinder, Konflikt, Karriereknick. Notwendigkeiten und Ansatzpunkte für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung [u.a.]. Tübingen, Seite 84

[35] Bei 30 % der befragten Frauen hatte die Geburt des Kindes keine Auswirkungen auf die Arbeitszeit. Allerdings wurde hier nicht nach den weiteren Umständen gefragt, so dass nicht ersichtlich wurde, ob diese Frauen bereits vor der Geburt des Kindes mit einem reduzierten Stundenumfang im Unternehmen tätig waren.

[36] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2005):Familie ja, Kinder nein. Was ist los in Deutschland? - Monitor Familiendemographie - Beiträge aus Forschung, Statistik und Familienpolitik - Ausgabe 1-3, Berlin, Seite 9

[37] Vgl. Piniek, Mirjam / Riederer, Marlene (2007) :"Rabenmutter" contra "Heimchen am Herd", online verfügbar unter: http://www.ard.de/zukunft/kinder-sind-zukunft/kinder-sind-gold-wert/hochqualifizierte-frauen-als-muetter/-/id=520620/nid=520620/did=550704/1s05pls/, Zugriff am: 04.03.2008, 16:02 Uhr

[38] Blome, Agnes / Keck, Wolfgang (2006): Mehr Staat, weniger Mama. Erwerbstätigkeit von Müttern im Ländervergleich, online verfügbar unter:http://www.wzb.eu/publikation/pdf/wm116/8-11.pdf, Zugriff am: 16.10.2007, 12:40 Uhr

[39] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 9

[40] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 9

[41] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien. MONITOR FAMILIENFORSCHUNG. Ausgabe 4 – 8, Jg 2006. Berlin/ Stuttgart, Seite 9

[42] Institut für anwendungsorientierte Innovations- und Zukunftsforschung e. V. (Hrsg.) (o.J.): Auch Männer haben ein Vereinbarkeitsproblem. Ansätze zur Unterstützung familienorientierter Männer auf betrieblicher Ebene. Pilotstudie (zwischenzeitlich nicht mehr online verfügbar) Seite 24

[43] BMFSFJ (Hrsg.) (2005):Mütter und Beruf. Realitäten und Perspektiven. Monitor Familienforschung. Ausgabe Nr. 4, Berlin, Seite 7

[44] Vgl. BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Familienbewusste Personalpolitik - Informationen für Arbeitnehmervertretungen, Unternehmens- und Personalleitungen. Berlin, Seite 4

Details

Seiten
141
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783836645751
Dateigröße
5.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v227741
Institution / Hochschule
Wirtschaftsakademie Pfalz – Betriebswirtschaftslehre
Note
1,3
Schlagworte
familienfreundlichkeit personalpolitik vereinbarkeit arbeitszeit wiedereinstieg

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Titel: Vereinbarkeit von Beruf und Familie - ein Wirtschaftsthema